Die Toskana zählt zu den beliebtesten Regionen Italiens - jedes Jahr lockt die idyllisch hügelige Landschaft mit den dunkelgrünen Zypressen, Weinreben, Olivenhainen und traumhaften Küstenabschnitten zahlreiche UrlauberInnen, Freunde des guten Weins und Kulturbegeisterte an.

Politisch und handelstechnisch erlebte die Toskana vor allem im Mittelalter und der Renaissance ihre Blütezeit. Es entwickelten sich reiche Handelsfamilien, deren Villen und Anwesen noch heute die Landschaft zieren. Auch die beliebten mittelalterlichen Städte wie Florenz, Siena und Lucca veränderten sich nach dem Mittelalter kaum weiter und sind daher bis heute ein beeindruckendes Ausflugsziel.

Bekannt ist die Region auch für ihren Kunstreichtum - dieser kann vor allem in den Museen von Florenz bestaunt werden.

Was es Wissenswertes zur Toskana und ihren Landschaften, Städten, der Kultur, Sprache und den Menschen gibt, erfährst du in diesem Artikel.

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Die Landschaften und Gebiete der Toskana

Die Toskana befindet sich im nördlichen Teil des "Stiefels" von Italien, zwischen Nord- und Mittelitalien. Sie grenzt an das Ligurische Meer ebenso wie an das Tyrrhenische Meer und verfügt im Landesinneren über eine weitläufige Hügellandschaft sowie die Gebirgsregion Garfagnana. Geografisch grenzt sie an die italienischen Regionen Ligurien und Emilia-Romagna im Norden, an Marken und Umbrien im Osten und an Latium im Süden.

Insgesamt besteht die Region aus zehn Provinzen, dessen Name von der jeweiligen Provinzhauptstadt geprägt wird:

  • Florenz
  • Pisa
  • Siena
  • Arezzo
  • Grosseto
  • Lucca
  • Livorno
  • Pistoia
  • Prato
  • Massa-Carrara

Das Toskanische Archipel, bestehend aus den sieben Inseln Elba, Giglio, Capraia, Giannutri, Pianosa und Montecristo zählt zur Provinz Livorno und ist ein beliebtes Ziel bei Touristen.

Das Besondere an der Toskana ist, dass BesucherInnen sich landschaftsmäßig hier gar nicht entscheiden müssen, worauf sie Lust haben - denn die Landschaft der Region ist unheimlich abwechslungsreich und vielfältig. Wer sich also häufig nicht zwischen Bergen und Meer entscheiden kann, ist hier gut aufgehoben.

Lies auch unsere Artikel zu den italienischen Regionen Lombardei oder Kalabrien!

Sehenswerte Städte und kleine Orte

Keine Frage, wer in die Toskana fährt, kommt an einem Besuch der vielen mittelalterlichen Städte und Dörfer nicht vorbei. Wie schon eingangs erwähnt, haben sich diese seit ihrem Erblühen im Mittelalter und der Renaissance kaum weiterentwickelt und besitzen dadurch noch ihren historischen Ortskern.

Schmale Gassen, kleine Märkte, Natursteinhäuser, ausgetretene Pflastersteine und oft eine lückenlos erhaltene Stadtmauer. Das Ganze umringt von den grünen Hügeln, Weinbergen und Olivenfeldern.

Der Dom von Florenz ragt über die Häuserspitzen der Altstadt hervor und lenkt vom Blick auf die Berge im Hintergrund ab
Die vielleicht bekannteste Stadt der Toskana: Florenz! | Bildquelle: Unsplash

Florenz

Florenz ist zum einen die Hauptstadt der Toskana und zum anderen eines der wichtigsten Kunstzentren der Welt. Wenn du dich für Kultur, Architektur und Kunst interessierst, wirst du in Florenz sicher glücklich.

Die Museen sind gefüllt von weltberühmten Kunstwerken und die Altstadt zählt bereits seit 1982 zu den UNESCO Weltkulturerben. Viele namhafte Personen der Vergangenheit haben hier ihre Spuren hinterlassen, wie Leonardo da Vinci, Michelangelo und Galileo Galilei. Kein Wunder, dass die Stadt bis heute zu den beliebtesten Orten Italiens zählt.

Einen Besuch wert ist auch der Dom Santa Maria del Fiore. Es handelt sich um ein beeindruckendes gotisches Bauwerk, das nach 140-jähriger Bauzeit im Jahr 1296 vollendet wurde. Ein anderes Wahrzeichen der Stadt ist die Brücke Ponte Vecchio.

Beim Schlendern erlebst du teure Designer-Boutiquen, Juweliere und Goldschmieden ebenso wie lebhafte Marktstände.

Siena

Das malerische Siena mit den typisch engen Gassen, vielen alten Kirchen und der beeindruckenden Architektur verzauberte wie so viele Orte in der Toskana bislang alle BesucherInnen.

Siena und Florenz werden häufig in einem Satz erwähnt - weil es sich beides mal um wichtige und äußerst sehenswerte Kulturmetropolen handelt, die in einer inoffiziellen Konkurrenz zueinander stehen scheinen.

Auch hier findest du zahlreiche gotische Gebäude aus dem Mittelalter, eine wunderhübsche Altstadt mit dem muschelförmigen Platz Piazza del Campo und dem Turm Torre del Mangia. Die Stadt ist auf drei Hugelrücken angelegt, du solltest dich also nicht scheuen, etwas auf und ab zu laufen.

Pisa

Ebenfalls eine wichtige Stadt der Toskana ist Pisa - vor allem berühmt für den bekannten Schiefen Turm von Pisa. Dieser ist zwar einen Ausflug wert, aber nicht das einzige Highlight von Pisa.

Pisa liegt nur etwa 10 Kilometer von der Küste entfernt und ist damit ein guter Ausgangspunkt für den Besuch der Toskana. Mitten durch die Stadt fließt der Fluss Arno. Zahlreiche historische Gebäude prägen das Stadtbild ebenso wie die charmante italienische Lebensart, die hier in den Straßen liegt. Herumschlendern, einen Caffé trinken und das Dolce Vita genießen - das geht in Pisa wunderbar.

Ein typisch toskanisches Dorf aus dem Mittelalter mit alten Häusern und engen Gassen thronend über der malerisch grünen Hügellandschaft
Ein toskanisches Dorf aus dem Bilderbuch: alte Häuser, enge Gassen und im Tal die grüne Hügellandschaft | Bildquelle: Unsplash

Livorno

Livorno unterscheidet sich in vielen Aspekten von den typischen, mittelalterlichen Orten der Toskana. Es handelt sich um eine deutlich modernere Hafenstadt, in der Handel, Industrie und Gewerbe eine größere Rolle spielen als anderswo.

Dadurch sind in der zweitgrößten Stadt der Toskana zahlreiche Arbeitsplätze entstanden, die vor allem viele junge Toskaner und Toskanerinnen anlocken. Die Atmosphäre hier ist lebendiger und alltäglicher als in den Haupttouristenzielen. Ein Besuch lohnt sich vor allem zum Shoppen, dennoch gibt es auch in Livorno einige historische und sehenswerte Gebäude.

Die schönsten Küstenregionen

Auch die Küstenabschnitte der Toskana sind eine Reise wert und Grund, warum jährlich so viele UrlauberInnen hierherkommen. Das Klima ist allgemein ganzjährig mild und es kann selbst im Frühjahr und im Herbst warme Badetage geben. Die Sommer sind sonnig und heiß, in den Übergangszeiten kann es auch zu viel Niederschalg kommen.

Sehr beliebt für Badeurlaube ist die Etruskische Küste in der Provinz Livorno. Die Küsten sind hier mal felsig und steil, mal mit dunklem Sand und mal mit feinem weißen Sand überzogen. In der Luft mischt sich der Duft des Salzwassers mit dem von Pinien, Linden und Tamarisken. Durch das gute Klima gedeihen hier auch Wein und Oliven und entlang der Küste ziehen sich zahlreiche Rad- und Wanderwege. So kommen hier nicht nur Wasserratten und Wassersportler, sondern auch AktivurlauberInnen ganz auf ihre Kosten.

Ebenfalls lohnenswert sind die Küsten der Maremma im Süden der Toskana. Hier befindet sich auch ein bekannter Naturpark, der auf der Liste von Tierliebhabern und Vogelbeobachtern weit oben stehen sollte. Die Strände der Maremma sind häufig mit feinem weißen Sand bedeckt und zwischen belebten Touristenstränden finden sich immer wieder einzelne ruhige und leere Strandabschnitte. Das Meer lädt hier auch zu Wassersportarten wie Kitesurfen, Windsurfen, Segeln und Tauchen ein.

Und natürlich ist das Archipel der Toskana ein Muss für alle Strandliebhaber. Die Inselgruppe rund um die bekannte Insel Elba lockt mit felsigen Steilklippen, bergigen Landesinneren und sehenswerten Ortschaften. Das Meer ist hier tiefblau und einzelne Riffe lassen Taucher- und Schnorchlerherzen höher schlagen.

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Berge und Wandern in der Toskana

Neben Meer und den grünen Hügeln aus der Postkartenidylle hat die Toskana auch Berge zu bieten - der höchste Berg der Region liegt in den Apuanischen Alpen und ist immerhin etwas über 2000 Meter hoch.

Dort liegt das Gebiet Garfagnana, das für seine beinahe unberührte Gebirgslandschaft und tiefgrüne Wälder bekannt ist. In der traumhaft schönen Berglandschaft versteckt liegen viele kleine Bergdörfer und das Klima ist an heißen Sommertagen hier deutlich kühler als unten im Tal.

Wanderer und jene, die vor der Hitze flüchten möchten, sind hier also gut aufgehoben. Doch auch geübte Radfahrer und Radfahrerinnen freuen sich über die kurvenreichen Straßen und Radwegen der Region, und die felsigen Berge sind bei Klettersportlern hoch im Kurs.

Die grünen Weinberge der italienischen Region Toskana mit grünem Laub und Zypressen im Hintergrund
Weinbau spielt eine große Rolle für die Kultur, aber auch die Wirtschaft der Toskana | Bildquelle: Unsplash

Bekannte Weinregionen

Unter Weinliebhabern ist Toskana natürlich vor allem für den Rotwein Chianti bekannt. Das sogenannte Chianti-Tal ist eine Weinregion zwischen Florenz und Siena mit hervorragenden geologischen wie klimatischen Bedingungen durch die vielen Sonnenstunden und den trockenen Boden.

Die Hauptrebsorte in der Region ist Sangiovese - ein klassischer Chianti-Wein muss sogar mindestens 80 % Sangiovese enthalten. Doch neben dem Chianti weist die Toskana noch einige weitere, ebenso renommierte Weine auf. Darunter der Vino Nobile aus dem kleinen Weinort Montepulciano in der Provinz Siena und der Brunello di Montalcino. Grundsätzlich sind es aber vor allem Rotweine, für die die Toskana bekannt ist.

Erwähnenswert ist, dass die Region Teil des Netzwerk Great Wine Capitals ist. In dieses wird pro Land nur ein Weinanbaugebiet aufgenommen - für Italien ist es also die Toskana.

Die Sprache der Toskana

Wie im restlichen Festland Italiens wird auch in der Toskana Italienisch gesprochen. Aber mit einer Besonderheit: Denn die Toskana, insbesondere Florenz, gilt als die Wiege der italienischen Sprache.

Als sich aus dem gesprochenen Latein allmählich regionale Dialekte herausbildeten, gewann vor allem der florentinische Dialekt eine große Beliebtheit insbesondere bei Schriftstellern im 14. Jahrhundert. Große Werke aus dieser Zeit trugen zur Entstehung der ersten Wörterbücher und damit der Verbreitung der florentinischen Schriftsprache bei, bis sich dieses als Hochitalienisch durchgesetzt hat.

Das heißt aber nicht, dass es trotz der sehr klaren Aussprache nicht auch in der Toskana noch regionale Dialekte gibt, die du am Klang und der Aussprache einzelner Buchstaben erkennst. Beispielsweise wird das "c" vor "e" oder "i" (tsch-Klang) hier weicher gesprochen als in anderen Regionen Italiens und das "c", das wie ein "k" gesprochen wird, wird hier eher als "h" gehaucht.

Auf einem Holztisch stehen zwei Teller mit typisch toskanischer Küche und zwei Gläser Wein
Kulinarik und Genuss spielen in der Toskana eine ebenso große Rolle wie im Rest des Landes | Bildquelle: Unsplash

Kulturhochburg Toskana

Kultur und Kunst sind in der Toskana geschätzte Begriffe. In der Vergangenheit handelte es sich um die reichste Region Italiens und die wohlhabenden Handelsfamilien brachten Architektur und einen Sinn für Kunstwerke hierher. Grundsätzlich findest du hier Kulturzeugnisse, die bis weit in die Vergangenheit reichen. Die geheimnisvollen Etrusker hinterließen hier ebenso ihre Spuren wie die Römer und das Mittelalter.

Kein Wunder, dass es in den Kunsthochburgen der Region so viele lohnenswerte Museen gibt und sich im Grunde jeder Spaziergang durch die historischen Ortskerne wie ein Besuch im Freilichtmuseum anfühlt.

Dank dem weitreichenden Anbau von Wein und Oliven sowie der leidenschaftlichen Verwendung von Trüffel, Edelkastanien, Wildfleisch, Hülsenfrüchten und Pilzen kommen auch Kulinariker ganz auf ihren Geschmack - denn wie überall in Italien spielt das Essen und die Küche auch in der Toskana eine große Rolle im Leben der Einheimischen.

Lerne auch andere Regionen des italienischen Festlands wie Trentino-Südtirol, die Abruzzen und Apulien kennen!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.