Beim Sprachen lernen allgemein gilt folgendes: Wenn Du mit der Einstellung herangehst, dass die Sprache schwer ist, wirst Du auch Schwierigkeiten haben, sie zu lernen. Deswegen fällt einem das Lernen so leicht, wenn man hochmotiviert ist. Da hat man einfach großes Interesse und blendet den Gedanken aus, dass man dabei auf Schwierigkeiten stoßen könnte.

So musst Du auch beim Koreanisch lernen denken! Wenn Du Dich brennend für die Sprache interessierst, sei es, weil Du K-Pop magst, gern koreanisch isst oder Du gute Freunde aus Korea hast, dann wird Deine Motivation auch groß genug sein, um Dich mit der koreanischen Sprache zu befassen.

Und Koreanisch ist eigentlich gar nicht schwer! Natürlich ähneln die Wörter keineswegs dem Deutschen oder Englischen, Sprachen, die uns vertraut sind, aber darüber hinaus gehört das Koreanische zu den Sprachen, die sich wirklich leicht lernen lassen!

Warum ist das so?

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Grund Nummer 1: Das Alphabet

Das koreanische Alphabet („Hangul“) ist, im Gegensatz zum chinesischen oder japanischen, sehr einfach. Es besteht aus Konsonanten und Vokalen, wie das Deutsche, genauer aus 14 Konsonanten und 10 Vokalen, die auch miteinander kombiniert werden können, um neue Laute zu bilden, ebenfalls wie im Deutschen (siehe „sch“ oder „ch“).

So können zum Beispiel Doppelkonsonanten („dd“ wie in 떡, Reiskuchen) wie auch e-Laute aus einzelnen Vokalen (배, Birne, dieser e-Laut besteht aus den Vokalen ㅏundㅣ) gebildet werden.

Um Wörter zu bilden, werden die koreanischen Buchstaben zu „Silbenpäckchen“ geformt. Möchtest du zum Beispiel „Kind“ schreiben (auf Koreanisch „a-i“), formst Du zuerst die Silbe „a“ (아), dann die Silbe „i“ (이). Der Konsonant ㅇhat hier die Funktion, die Vokale ㅏund ㅣaussprechen zu lassen. Sie können nicht allein stehen.

„Feuer“ heißt auf Koreanisch „bul“, hier brauchen wir das b, das u und das l: 불

Senkrechte Vokale schreibst Du rechts neben den ersten Konsonanten (wie in 아이), waagerechte Vokale unter den ersten Konsonanten (wie in 불).

Kennst Du die koreanischen Buchstaben?
Das koreanische Alphabet gehört zu den einfachsten Schriften der Welt. | Quelle: visualhunt

Wie Du siehst, ist das Alphabet rein phonetisch, Du weißt sofort, wie Du ein geschriebenes Wort auszusprechen hast. Die koreanischen Buchstaben kannst Du innerhalb weniger Stunden lernen!

Somit kommen wir zum zweiten Grund, warum die koreanische Sprache leicht zu lernen ist:

Grund Nummer 2: Die Aussprache

Für deutsche Muttersprachler ist die koreanische Aussprache ein Kinderspiel. Abgesehen von den Buchstaben ㅈ („dch“) undㅊ („tch“) sind die Wörter sehr leicht auszusprechen, die Laute sind uns meistens bekannt. Es gibt keine Kehllaute wie im Arabischen oder Nasallaute wie im Französischen, was die Aussprache recht einfach macht.

Das „r“ wird nur ganz leicht angerollt, nicht so wie im Spanischen.

Außerdem wird im Koreanischen nahezu fast alles so ausgesprochen, wie es geschrieben wird. Siehe Verben wie „machen“ („ha-da“, 하다) oder „Hund“ („gae“, 개). Manche Wörter wurden auch direkt aus dem Englischen übernommen, wie zum Beispiel „Banane“ („banana“, 바나나) oder „Computer“ („kompjuto [offenes o]“, 컴퓨터).

Anzumerken ist, dass man in Korea weder „f“ noch „w“ aussprechen kann. Statt „f“ wird demnach das „p“ benutzt (möchte ein Koreaner „scharf“ sagen, sagt er „schap“), und aus dem „w“ wird einfach ein „b“. Derselbe Koreaner sagt dann „bann“ statt „wann“, und für „Feuerwehr“ sagt er „Peuerbehr“!

Der Laut „si“ ist im Koreanischen auch nicht möglich. Lesen ihn Koreaner, sprechen sie ihn „chi“ aus. „Sissi“ wird dann zu „chi-chi“ (시시).

Das sind Eigenheiten, die man sich merken muss, die aber nichts daran ändern, dass koreanische Wörter leicht auszusprechen sind!

Wie sprichst Du koreanische Wörter aus?
Möchtest Du in diesem Dschungel zurechtkommen, hilft Dir eine gute Aussprache! | Quelle: visualhunt
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Grund Nummer 3: Die Grammatik

Die Grammatik ist in sich logisch und recht leicht. Musst Du Dir im Deutschen Gedanken über Konjugationen, Deklinationen und Plural machen, musst Du das in der koreanischen Sprache nicht!

Ob Du nun sagst „ich schlafe“ oder „wir schlafen“, beides heißt 자고 있습니다 („dcha-go iss-sim-ni-da“). Natürlich kannst Du das Pronomen „ich“ oder „wir“ hinzufügen, das brauchst Du aber nicht. Meist ist im Kontext klar, wer gemeint ist.

Und ob Du nun „Birne“ oder „Birnen“ sagst, es kommt auf dasselbe hinaus: 배 („bae“).

Im Koreanischen gibt es auch keine Deklinationen, jedoch werden Höflichkeitsformen an die Verben gehängt. Abhängig davon, mit wem Du sprichst, wählst Du Deine Höflichkeitsform.

Möchtest Du zum Beispiel zu Deiner Großmutter „Ich habe Hunger“ sagen, sagst Du nicht nur 배고파 („pae-go-pa“) sondern 배고파요 (das „jo“ am Ende ist die Höflichkeitsform).

Bist Du zu Oma immer höflich?
Ältere Leute werden in Korea geehrt und höflich behandelt. | Quelle: visualhunt

Wenn Du jedoch mit einem jüngeren Menschen oder einem Freund sprichst, brauchst Du keine Höflichkeitsform, da kannst Du dann ganz einfach 배고파 sagen.

요 („jo“) ist die geläufigste Höflichkeitsform. Daneben gibt es noch ein paar mehr, aber mit 요 kommst Du schon sehr weit, diese Endung ist überall anwendbar.

Die Syntax, also der Satzbau, ist etwas anders als im Deutschen. Statt Subjekt-Prädikat-Objekt ist auf Koreanisch die Reihenfolge Subjekt-Objekt-Prädikat. Doch wenn Du Dich einmal daran gewöhnt hast, wirst Du damit keine Probleme mehr haben. Denn egal, ob Hauptsatz oder Nebensatz, die Reihenfolge der Wörter bleibt dieselbe, nicht so wie im Deutschen, wo im Nebensatz das Verb ans Ende kommt!

Grund Nummer 4: Die Wörter

Natürlich muss gesagt werden, dass sich die koreanischen Wörter keineswegs mit den deutschen ähneln, weswegen sie vielleicht schwer zu merken sind. Doch alles ist eine Sache der Gewöhnung. Wenn man einmal mit dem Klang der Sprache vertraut ist, lassen sich die Begriffe auch leichter merken.

Zudem hat das Koreanische einige englische Wörter aufgenommen und an seine Art der Aussprache angepasst. So wird Dich jeder Koreaner verstehen, wenn du „table“, „appart“, „banana“ oder „eye shopping“ sagst.

Einheimische nennen diesen Mix aus „korean“ und „english“ ganz elegant „konglish“!

Ob nun Konglish oder das „richtige“ Koreanisch, mit Liedern kannst Du Dir schwierige Begriffe besonders gut einprägen. Ein Grund mehr, K-Pop zu hören!

Viele Verben werden außerdem mit dem Verb 하다 („ha-da“, „machen“) gebildet. „Glücklich sein“ heißt demnach einfach nur „Glück machen“ (행복하다, „haeng-bok ha-da“), und für „sprechen“ sagen Koreaner „Wörter machen“ (말하다, „mal ha-da“).

Wie viel koreanische Wörter kennst Du?
Koreanisch lernen macht glücklich! | Quelle: visualhunt

Zudem basieren viele Begriffe auf derselben Silbe, so dass Du ihren Sinn leicht erraten kannst. Wenn Du zum Beispiel über das die Silbe 학 („hak“) stolperst, hat das Wort sicherlich etwas mit Bildung zu tun. So heißt 학교 („hak-gyo“) Schule und 학생 („hak-saeng“) Student.

Grund Nummer 5: Die Lernmaterialien

Nicht nur im Internet wimmelt es vor guten Lernmaterialien (sowohl kostenpflichtige als auch kostenfreie), auch offline auf Papier hast Du hier die Wahl der Qual. Vor allem, wenn Du Englisch sprichst, kannst Du Dir die besten Lernmaterialien mit der Ausgangssprache Englisch aussuchen. Um die Grundlagen der koreanischen Sprache zu erlernen, ist das kein Problem.

Auf TTMIK („Talk to me in Korean“: https://talktomeinkorean.com/) findest Du Lern- und Arbeitsbücher, vom Anfänger- bis hin zum Fortgeschrittenenniveau, sowie Online-Kurse als Podcasts und Videos. Die Premium-Mitgliedschaft kostet 93 US-Dollar pro Jahr.

Unter den Büchern sticht vor allem Hye-Sook Parks „PONS Power-Sprachtraining Koreanisch“ hervor (ISBN: 978-3125607941). Mit Audio und MP3-CD lernst Du hier nicht nur das Alphabet sondern auch den Wortschatz, die Grammatik und wichtige Sätze für die verschiedensten Lebenssituationen. Und in den Übungen kann das Gelernte sofort angewendet werden.

Ansonsten gibt es auch auf YouTube tolle Lernvideos, insbesondere in englischer Sprache. Das Video Learn Korean in 20 Minutes - ALL the Basics You Need bringt Dir, wie sein Titel schon ankündigt, grundlegende Sätze bei, von „Guten Tag, ich heiße XY“ über „Sprechen Sie Englisch“ bis hin zu „Entschuldigung“. Kenntnisse des Hangul werden dabei vorausgesetzt.

Und im YouTube-Kanal „SBS World“ kannst Du Dir eine Reihe von spannenden und süchtig machenden K-Dramas anschauen, sogar mit deutschen Untertiteln, darunter „Still 17“, „Dr. Romantic“ und „I hear your voice“.

Filme sind nicht nur ideal, um neue Begriffe zu lernen, sondern auch um sich mit dem Klang der Sprache vertraut zu machen und in die koreanische Welt einzutauchen.

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Christiane

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