Die lateinische Sprache kann für Anfänger, die Latein lernen möchten, erstmal kompliziert sein. Die lateinische Grammatik ist nicht unbedingt offensichtlich, vor allem wegen der problematischen lateinischen Bezeichnungen.

Tatsächlich gibt es unterschiedliche lateinische Deklinationen, je nach der Stellung der Wörter im Satz. Latein zu lernen bedeutet daher zwangsläufig, sich die lateinischen Deklinationen und Fälle gut einzuprägen.Dabei ist Deklination die Abkürzung für Deklinationsklasse. Darunter versteht man die Veränderung eines Nomens in Kasus, also Fall, Numerus, also Anzahl und Genus oder auch Geschlecht.

Aber keine Sorge, zumindest gleicht das lateinische Alphabet ziemlich haargenau dem deutschen - wusstest Du das? - es fehlen nur 3 Buchstaben. Du hast es hier also nicht mit einer Sprache wie Chinesisch zu tun. 😉

Außerdem gibt Superprof Euch im Folgenden ein paar hilfreiche Tipps, damit Ihr euch die fiesen Deklinationen besser merken könnt!

Auch für alle weiteren häufig gestellten Fragen rund um das Thema Latein haben wir Antworten auf Eure Fragen parat.

Welche lateinischen Deklinationen gibt es?

Im Lateinischen gibt es fünf Deklinationen, deren Ursprung in lateinischen Geschichtsbüchern erklärt wird. Um ein Substantiv zu definieren und zu wissen, zu welcher Deklination es gehört, sind sowohl der Casus (Fall), das Geschlecht (Femininum, Maskulinum und Neutrum) und der Numerus (Zahlform) ausschlaggebend. Für alle Deklinationen wird es notwendig sein, die Fälle im Singular und Plural zu lernen.

Hier zeigen wir euch Tipps, um die Deklination zu lernen.
Die lateinischen Deklinationen sind mühsam zu lernen. Wir geben Euch Tipps, die es leichter machen! |Quelle:Unsplash

Dabei verändert sich im Lateinischen bei einer Deklination mithilfe einer Deklinationstabelle der letzte Teil des Wortes. Dieser Teil, den man verändern kann, wird als Endung des Wortes bezeichnet. In Latein Deklination Übungen geht es darum, die richtige Veränderung zu wählen.

Der Teil, der sich nicht verändert, wird als Wortstamm bezeichnet. Der Kasus Latein gibt an, welche Endung an den Wortstamm kommen muss.

Insgesamt gibt es 6 Fälle: Nominativ, Vokativ, Akkusativ, Genitiv, Dativ und Ablativ.

  • Nominativ = Subjekt eines Satzes
  • Vokativ = Anredefall, Aufruffunktion
  • Akkusativ = direktes Objekt
  • Genitiv = gibt den Besitz oder Beziehung zu einem anderen Wort an
  • Dativ = Indirektes Objekt
  • Ablativ = indirekter Fall, drückt eine Trennung / Wegbewegung aus

Deklination Übungen gehören in jeden Lateinunterricht, denn damit Nomen in einem lateinischen Satz eine Funktion haben und etwas Bestimmtes ausdrücken können, müssen sie dekliniert werden. 

Wenn ein Wort im Lateinischen dekliniert wurde, kann der Leser erkennen, wer für wen, wo, wann, wie etwas gemacht hat. Latein Deklination Übungen sind also elementarer Bestandteil des Lernprozesses.

Diese fünf Fälle gibt es jeweils in Einzahl (Singular) und Mehrzahl (Plural) mit insgesamt zehn Kasusendungen, die man sich pro Deklinationsklasse merken muss.

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Was genau wird in Deklinationstabellen dekliniert?

Ähnlich wie im Deutschen werden im Lateinischen mehrere Arten von Wortgruppen dekliniert. 

Dazu zählen die Folgenden:

  • Substantive: das Haus, die Frauen
  • Substantivierte Verben: das Denken, die Beugen
  • Adjektive: schlau, gut, klein
  • Pronomen: ich, dein, diese, welcher
  • Zahlwörter: eins, zwei, erste, zweiter
  • Partizipien: tragender, laufende

Dabei werden im Lateinischen, ebenfalls wie im Deutschen, drei Geschlechter bestimmt:

  • Maskulinum, also männliches Geschlecht
  • Femininum, also weibliches Geschlecht
  • Neutrum, wie der Name schon sagt, das neutrale Geschlecht

Für alle Substantive, deren Genitiv mit -ae enden und weiblich sind, verwenden wir die erste Deklination, nach dem Modell von rosa, rosae, weiblich (die Rose). Hier also die erste Deklination:

FallSingularPlural
NominativRosaRosae
VokativRosaRosae
AkkusativRosamRosas
GenitivRosaeRosarum
DativRosaeRosis
AblativRosaRosis

Für die zweite Deklination im Maskulinum verwenden wir als Beispiel Dominus, i, m (männlich), d.h. den Meister. Ein weiteres Beispiel für diese Deklination wäre das Wort ager, i, m (das Feld).

FallSingularPlural
NominativDominusDomini
VokativDomineDomini
AkkusativDominumDominos
GenitivDominiDominorum
DativDominoDominis
AblativDominoDominis

Es gibt auch Substantive, die im Lateinischen neutral sind. Für diese zweite Deklination Neutrum verwenden wir als Beispiel das Wort Templum, i, n (neutral), d.h. der Tempel:

FallSingularPlural
NominativTemplumTempla
VokativTemplumTempla
AkkusativTemplumTempla
GenitivTempliTemplorum
DativTemploTemplis
AblativTemploTemplis

Die dritte lateinische Deklination ist die, die am Schwierigsten zu lernen ist. Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen gleichsilbigen und ungleichsilbigen lateinischen Wörtern.

Latein ist sehr wichtig, wenn man neue Sprachen lernen möchte.
Latein ist eine wichtige Grundlage für viele Sprachen. |Quelle: Unsplash

Gleichsilbige Substantive besitzen sowohl im Nominativ als auch im Genitiv die gleiche Anzahl an Silben, während ungleichsilbige Substantive im Genitiv eine Silbe mehr haben als im Nominativ.

Aber Achtung: Es gibt auch Substantive, die fälschlicherweise ungleichsilbig scheinen: Das sind diejenigen Substantive, die zwei Konsonanten vor der Endung besitzen. Hier ein paar Beispiele: urbs, urbis (die Stadt), mens, mentis (der Verstand), mons, montis (der Berg) oder cor, cordis (das Herz)

Für maskuline und feminine gleichsilbige Substantive gilt das Modell civis, civis (der Bürger):

FallSingularPlural
NominativCivisCives
VokativCivisCives
AkkusativCivemCives
GenitivCivisCivium
DativCiviCivibus
AblativCiveCivibus

Für neutrale gleichsilbige Substantive nehmen wir als Beispiel das Wort mare, maris (das Meer):

FallSingularPlural
NominativMareMaria
VokativMareMaria
AkkusativMareMaria
GenitivMarisMarium
DativMariMaribus
AblativMariMaribus

Für maskuline oder feminine ungleichsilbige Substantive folgt nun als Beispiel consul, consulis (der Konsul):

FallSingularPlural
NominativConsulConsules
VokativConsulConsules
AkkusativConsulemConsules
GenitivConsulisConsulum
DativConsuliConsulibus
AblativConsuleConsulibus

Für neutrale ungleichsilbige Substantive gelten die Regeln wie beim Beispiel corpus, corporis (der Körper):

FallSingularPlural
NominativCorpusCorpora
VokativCorpusCorpora
AkkusativCorpusCorpora
GenitivCorporisCorporum
DativCorporiCorporibus
AblativCorporeCorporibus

Die vierte Deklination maskulin und feminin möchten wir Euch anhand des Beispiels manus, us (die Hand) veranschaulichen:

FallSingularPlural
NominativManusManus
VokativManusManus
AkkusativManumManus
GenitivManusManuum
DativManuiManibus
AblativManuManibus

Für die vierte Deklination Neutrum verwenden wir das Beispiel cornu, us (das Horn):

FallSingularPlural
NominativCornuCornua
VokativCornuCornua
AkkusativCornuCornua
GenitivCornusCornuum
DativCornuiCornibus
AblativCornuCornibus

Im Falle der fünften Deklination gibt es ausschließlich weibliche Substantive, außer dies, -ei, (der Tag). Wir werden im Folgenden das Beispiel res, rei, f (die Sache) verwenden:

FallSingularPlural
NominativResRes
VokativResRes
AkkusativRemRes
GenitivReiRerum
DativReiRebus
AblativReRebus

Es ist möglich, alle lateinischen Deklinationen in deutsch-lateinischen Wörterbüchern wie von Langenscheidt oder auch im Internet zu finden.

Tipps, um die lateinische Deklination zu verstehen

Wenn man die Deklinationstabellen in Latein wirklich verstehen möchte, ist es hilfreich, die lateinischen Begriffe und ihre Verknüpfung zu deutschen Begriffen zu erkennen. 

Denn eine Sprache ist wie ein lebender Organismus: Sie ist im Erwachsenenalter anders als bei der Geburt und entwickelt sich ständig weiter. Wir sprechen auch nicht mehr das Deutsch, was man im Mittelalter gesprochen hat. Für Latein gilt dasselbe!

Wenn man diese Entwicklung verstanden hat, dann eröffnet sich ein ganz neuer Blick auf die lateinischen Deklinationen.

Dafür habe wir euch einige Beispiele zusammengestellt, anhand derer ihr sehen könnt, wie Latein und Deutsch zusammenhängen.

Folgende deutsche Begriffe haben ihren Ursprung im Lateinischen:

  • Aus acūtus wurde akut
  • Aus ōrāculum wurde Orakel
  • Aus candidātus wurde Kandidat
  • Aus domus wurde Dom

Anders als bei den romanischen Sprachen, wo die Verbindung zum Lateinischen noch deutlicher sind, findet man im Deutschen vor allem Lehn- und Fremdwörter mit lateinischem Ursprung:

  • Aus dem lateinische Wort für Hütte capanna wurde das deutsche Wort Kabine
  • Das Wort dēfendere bedeutet verteidigen und findet sich im deutschen defensiv wieder
  • Das deutsche Exil geht auf das lateinische Wort für Verbannung zurück exilium
  • Das Wort fingere, was formen bedeutet, ist der Ursprung für Fiktion

Im lateinischen Alphabet existiert der Buchstabe W existiert nicht und so werden viele Wörter im Deutschen mit W geschrieben, die im Lateinischen eigentlich mit V geschrieben wurden:

  • Vannus: Wanne
  • Vestis: Weste
  • Vinum: Wein
  • Viridis: Wirsing

Ähnlich verhält es sich mit dem Buchstaben C, der in der deutschen Entlehnung meistens mit K ersetzt wurde, wie beim lateinischen cellarius, aus dem das deutsche Wort Keller wurde.

Neben diesen Ähnlichkeiten gibt es aber auch viele Unterschiede zwischen dem lateinischen und dem deutschen Satzbau. Diese sollte man kennen, wenn man die Deklinationstabellen wirklich verinnerlichen möchte.

Wer Latein Deklination Übungen machen möchte, der kommt an der manchmal komplizierten Grammatik leider nicht vorbei. Dabei sollte man die Unterschiede zum Deutschen beherrschen.

Eine der zentralen Schwierigkeiten für das Verständnis der Sprache ist, dass im Lateinischen grammatische Funktionen oder Beziehungen zwischen Wörtern und Teilsätzen oft durch Endungen und weniger durch Partikel oder Funktionswörter ausgedrückt werden, wie es im Deutschen der Fall ist.

Es gibt viele Begriffe im Deutschen, die aus dem Lateinischen kommen.
Viele deutsche Begriffe haben ihren Ursprung im Lateinischen. |Quelle: Unsplash

So heißt es im Lateinischen: „Cedamus amori.“

Das würde man im Deutsche mit „Lasst uns der Liebe nachgeben.“ übersetzen. Die lateinische Sprache wirkt also häufig kompakter als die deutsche.

Grundsätzlich werden deutsche Sätze nach dem Prinzip Subjekt + Prädikat + Objekt aufgebaut. So würde man in unserer Muttersprache zum Beispiel sagen: „Er hört, dass der Feldherr gekommen ist.“

Im Lateinischen wird daraus „Imperatorem venisse audit.“. Das Objekt steht hier an erster Stelle und das Prädikat mit der Nominalendung. 

Aber auch im Bezug auf die Wortstellung ist das Lateinischer freier als Deutsch. Denn im Lateinischen bezeichnen Affixe die Beziehung zwischen den Wörtern und es bedarf daher keiner festen Wortstellung im Satz. 

Im Lateinischen kann man also sagen „Canis hominem mordet.“, aber auch „Hominem canis mordet.“. In beiden Fällen ist die Übersetzung „Der Hund beißt den Mann.“.

Und wie weiß man jetzt, was hier Subjekt und was Objekt ist? Es tut mir leid zu sagen, aber um das Auswendiglernen der Deklinationen kommt ihr nicht herum. Umso wichtiger ist es daher, die Deklinationstabellen zu beherrschen!

Die Deklinationen sind das wichtigste Element, um Latein schreiben und verstehen zu können. Sobald man diese verinnerlicht hat, ist es ein Kinderspiel. Man kann das ein bisschen mit Mathe vergleichen, sobald man die Funktionen verstanden hat, ist das eigentliche Rechnen gar nicht so schwer.

Wenn ihr dies fünf Fälle verinnerlicht habt und die Deklination auswendig gelernt habt, steht euch nicht mehr viel im Weg und ihr solltet bald in der Lage sein, Texte von Ovid in der Originalsprache zu verstehen. Latein Nachhilfe kann Dir dabei helfen.

Die lateinische Deklination: Lernen mit multiplen Intelligenzen

Die Theorie der multiplen Intelligenzen wurde 1983 vom Psychologen Howard Gardner erklärt und 1993 erweitert.

Diese Theorie ist ein Instrument, das in der Erziehungswissenschaft eingesetzt wird, um es jedem Schüler zu ermöglichen, sich zu entwickeln, das Lernen zu lernen und ihm dabei zu helfen, seine Schullaufbahn ein wenig anders zu gestalten.

Er schlägt vor, dass es mehrere Arten von Intelligenz gibt:

  • Sprachlich-linguistische Intelligenz: Hier geht es darum, Sprache zu benutzen, um andere zu verstehen und um das auszudrücken, was man denkt. Im Falle von Latein und seinen Deklinationen geht es zum Beispiel darum, das zu kommentieren, was wir sehen, und auszudrücken, was wir von den Deklinationen halten, um sie uns am Ende besser zu merken und das Lernen nur noch halb so schlimm finden
  • Logisch-mathematische Intelligenz: Bezeichnet die Fähigkeit, mit Zahlen umzugehen und Probleme zu lösen. Durch die Erstellung von Diagrammen, die auf die Deklinationen angewendet werden, können die Schüler diese anwenden und besser beibehalten.
  • Bildlich-räumliche Intelligenz: Dies ist die Fähigkeit, sich zurechtzufinden und Beziehungen zwischen Objekten im Raum herzustellen. Die Erstellung von farbigen Tabellen kann es den Schülern ermöglichen, die Deklinationen zu veranschaulichen und sie sich damit leichter zu merken.

Diese ersten drei Intelligenzen sind die am häufigsten im Schulkontext verwendeten, um den Schülern zu helfen, sich ein etwas abstrakteres Element zu merken. Jeder Schüler wird dann in der Lage sein, herauszufinden, welche Intelligenz für ihn am effektivsten ist.

Es braucht einiges, um Latein zu lernen.
Beim Lateinlernen sind viele verschiedene Intelligenzen nützlich! |Quelle: Unsplash

Es gibt auch noch andere Intelligenzen, die durch diese Theorie beschrieben wurden und die für einige Schüler nützlich sein können:

  • Intrapersonelle Intelligenz: gute und realistische Selbstdarstellung und Nutzung im täglichen Leben
  • Interpersonelle (zwischenmenschliche) Intelligenz: Die Fähigkeit, andere zu verstehen und deren Verhalten zu antizipieren
  • Körperlich-kinästhetische Intelligenz: Das Benutzen des eigenen Körpers, um einen Gedanken auszudrücken oder eine bestimmte körperliche Aktivität auszuführen
  • Musikalisch-rhythmische Intelligenz: Die Fähigkeit, Rhythmen und Geräusche wahrzunehmen und sie selbst zu erzeugen. Die kann übrigens auch dabei nützlich sein, die Deklinationen zu lernen! Wir werden noch sehen, warum
  • Naturalistische Intelligenz: Die Fähigkeit, die eigene Umwelt zu verstehen und für das Außenleben sensibel zu sein
  • Die spirituelle Intelligenz: Die Fähigkeit, sich selbst und den Ursprung sowie die Sinnhaftigkeit der Dinge zu hinterfragen

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Lateinische Deklinationen singen

Lateiner sollten gute Sänger sein oder zumindest versuchen, ein Lied zu singen, um sich besser an die Deklinationen erinnern zu können! Das gilt sowohl für moderne als auch für alte Sprachen oder auch, wenn Ihr euch eine grammatikalische Regel merken wollt: Versucht, ein Lied zu erfinden, um Euch Dinge besser einzuprägen oder um berühmte lateinische Zitate besser beizubehalten.

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass Ihr euch an bestimmte Spots im Fernsehen richtig gut erinnern könnt? Und wisst Ihr auch, warum? Es liegt an zwei simplen Dingen:

  • Die Wiederholung: wenn eine Anzeige mehrmals am Tag erscheint, ist es fast unmöglich, sich nach dem zweiten oder dritten Mal nicht an sie zu erinnern
  • Die Musik: In guter Werbung wird in der Regel eine kleine Melodie oder ein gesungener Slogan eingespielt, der sich in die Köpfe der Zuschauer einbrennt und den sie so schnell nicht wieder loswerden! Denkt zum Beispiel an: "Waschmaschinen leben länger mit Calgon", "Melitta macht Kaffee zum Genuss", "Ehrmann - keiner macht mich mehr an"!

Wie Ihr seht - wenn Ihr die lateinischen Deklinationen in ein Lied integriert, habt Ihr bessere Chancen, Euch an sie zu erinnern. Und wenn Ihr dafür keine Muße habt - keine Sorge, es haben schon ein paar Musiker vorgelegt!

Bei Youtube findet ihr zahlreiche Videos, mit denen ihr in kurzer Zeit die Deklinationen erklärt bekommt:

Auch die zwei  Jungs vom Youtube-Kanal "Die Große Sekunde" haben sich die Mühe gegeben, einen Deklinationssong aufzunehmen. Mit Begleitung von Trompete und Ukulele erklären die beiden die lateinischen Deklinationen in wenigen Minuten!

Habt Ihr es vielleicht schon mal mit bekannten Melodien ausprobiert, die Euch wie von selbst in den Kopf gehen? Zum Beispiel Bellinis Samba de Janeiro oder Kalinka! Das sind Titel, die sich zum Auswendiglernen gut eignen.

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Lateinische Deklinationen: Lernen mit einem Privatlehrer!

Wenn Ihr eine Blockade habt und Latein lernen eine echte Qual für Euch bedeutet, denkt mal darüber nach, ein Anfängerkurs bei einem privaten Lateinlehrer zu besuchen.

Ein solcher Privatlehrer ist nur für Euch da und versucht, Eure Bedürfnisse als Student zu erfüllen. Sollten Schwierigkeiten beim Lernen der Deklinationen entstehen, wird er bestimmte Techniken haben, die Euch dazu bringen, dass Ihr sie Euch besser merken könnt.

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Eine Privatstunde muss nicht unbedingt überteuert sein! Hier bei Superprof liegt der Preis für eine Lateinstunde bei etwa 15 Euro. Natürlich hängt alles von Eurem Niveau, Eurer geografischen Lage und der Erfahrung des Lehrers ab. Ein Anfängerkurs kostet weniger als ein Kurs für einen Studenten, der schon fortgeschritten ist.

Oder wie wäre es mit einem Latein Crashkurs?

Mit diesen Tipps kann man Deklinieren lernen

Sich an lateinische Substantive, unregelmäßige Verben, jedes qualifizierende Adjektiv oder jede lateinische Präposition zu erinnern, kann einen vor Kopfzerbrechen stellen. Daher haben wir einige Tipps für euch zusammengestellt, mit denen ihr Latein lernen könnt.

1. Deklinationstabelle auswendig lernen

Wichtig ist dabei, dass ihr strukturiert vorgeht und euch Zeit lasst. Nehmt euch beispielsweise vor, jeden Tag ein Fall zu lernen. Am ersten Tag kann man Beispielswiese mit dem Nominativ anfangen.

Schreibt euch dann auf Karteikarten die Deklination in diesem Fall für alle drei Geschlechter, also männlich, weiblich und neutral.

Mit einem Privatlehrer kann man die Deklination lernen.
Ein Privatlehrer kann euch helfen, die Deklination zu lernen. |Quelle: Unsplash

Am zweiten Tag folgt dann der zweite Fall. Dabei solltet ihr drauf achten, die vorher gelernten Deklinationen immer wieder zu wiederholen, um sie so zu behalten!

2. Visualisieren hilft!

Das Gehirn kann sich Dinge leichter merken, wenn sie visuell veranschaulicht wurden. Daher ist das Erstellen mentaler Bilder ein grundlegender Trick, wenn es darum geht, eine neue Sprache zu lernen. 

Das kann bei Eselsbrücken für die Deklinationen anfangen und bei tatsächlichen Bildern mit den einzelnen Änderungen der Endungen aufhören, euch sind da keine Grenzen gesetzt. 

3. Macht ausreichend Pausen zwischen den Lerneinheiten

Es bringt nichts, wenn ihr an einem Tag versucht, die ganze lateinische Deklinationstabelle auswendig zu lernen. 

Viel sinnvoller ist es, den Lernprozess auf mehrere Tage zu verteilen und dazwischen ausreichend Pausend zu lassen.

Ständige Wiederholungen helfen eurem Gehirn dabei, die komplizierten Deklinationen zu verinnerlichen.

Also, seid Ihr bereit, Euch in die lateinischen Deklinationen zu stürzen?

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Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.