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Die Suche nach dem Traumpartner mathematisch erklärt

Von Melanie, veröffentlicht am 08/12/2017 Blog > Nachhilfe > Mathe > Kann die Mathematik Hilfe in der Liebe bieten?

Und wenn die Mathematik unterschätzt wird?

Kann man lernen, die Mathematik zu mögen, obwohl sie uns schon in der Schule so oft das Leben schwer gemacht und Kopfzerbrechen bereitet hat, bis wir sie regelrecht gehasst haben?

Und wenn ich behaupte, dass man dank Mathe seine Chancen verbessern kann, die große Liebe zu finden?

Dann würdest Du Mathe mit anderen Augen betrachten, oder?

Mathe üben, um einen Partner zu finden? Das ist doch verlockend, oder?

Sowohl die Enthüllungen des Mathematikers Edward Frenkel als auch eine amerikanische Studie der Universität von Iowa werden dazu beitragen, dass Du Dich ab jetzt gerne mit Mathe abgibst und Dein Interesse an dieser Disziplin geweckt ist…

Denn eines ist sicher: Mathe Lernen lohnt sich allemal!

Auf geht’s!

Der Mathematiker Edward Frenkel

Der Autor Edward Frenkel, der in erster Linie Mathematiker ist, stellt uns in seinem Werk „Liebe und Mathematik“ seine persönliche große Liebe vor, nämlich seine Leidenschaft für die Mathematik.

Indem er uns ihre Poesie, ihre verklärte Schönheit, ihre Finesse und die Eleganz ihrer Theoreme vorführt, möchte uns dieser Forscher und Ikonoklast die Mathematik auf eine etwas andere Art näher bringen.

Dabei erzählt er den Lesern seinen atypischen Parcours, wie er Russland verlassen hat, um im Alter von 21 Jahren an einer der angesehensten amerikanischen Universitäten, Harvard, zu lehren.

Edward Frenkel Die große Liebe des Mathematikers Edward Frenkel ist die Mathematik. | Quelle: Pixabay

Aber wer ist Edward Frenkel wirklich? Welche Aussagen trifft er?

Er ist Mitglied angesehener Gelehrtengesellschaften, Preisträger verschiedener Preise und Professor an der Universität von Berkeley, wo er selbstverständlich Mathematik unterrichtet.

Ein atypischer Parcours

Schon sehr jung begeistert sich Edward Frenkel für Naturwissenschaften. Die Mathematik entdeckt er über einen Freund seiner Eltern, der ihm schon früh die Grundlagen der Quantenphysik und der Mathematik beibringt.

Während sich manche Jungs in seinem Alter die Frage stellen, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt, gut in Mathematik zu werden, und andere sich mit dem Lernen der mathematischen Grundkenntnisse abplagen, ist der junge Frenkel schon viel weiter. Er stürzt sich Hals über Kopf in das Universum von Pythagoras, Thales oder Euklid.

Für den jungen Frenkel war es also „Liebe auf den ersten Blick“ und obwohl er zwei Zugstunden von Moskau entfernt lebt, schreibt er sich so schnell wie möglich an der staatlichen Universität Moskaus ein, der berühmten MGU, um dort neben den russischen Elite-Mathematikern zu studieren, die alle an der „Mekh-Mat“, der hervorragenden Fakultät für Mathematik und Mechanik, tätig sind.

Wir befinden uns allerdings im Jahr 1984 und Russland ist noch die UDSSR, die ehemalige Sowjetunion: Trotz seines Talents und seiner Begabung lässt man Edward Frenkel wegen des dort herrschenden latenten Antisemitismus durch die Prüfung fallen.

Als er den Prüfungsraum entmutigt verlässt, empfiehlt ihm einer der Prüfer, sich am „Kerosinka“, einem renommierten Institut, das junge Talente jüdischer Abstammung aufnimmt, einzuschreiben.

Während seines Studiums an diesem Institut, wo Frenkel entscheidende Begegnungen mit großen Mathematikern macht, veröffentlicht er seinen ersten Artikel in einer internationalen Fachzeitschrift.

1989 wird er nach Harvard und anschließend nach Berkeley berufen und er beteiligt sich an zahlreichen Projekten im Rahmen des „Langlands-Programms”.

Frenkel macht viele neue Begegnungen und beteiligt sich an weiteren Projekten, aber er bleibt dem Langlands-Programm immer treu.

Was ist das genau?

Dieses Programm verfolgt das Ziel, eine Brücke zwischen unterschiedlichen Fachbereichen zu bauen. In diesem Kontext möchte Frenkel eine Antwort auf folgende Frage finden: Kann man die Mathematik lieben?

Geniale Mathematiker sind der Meinung, dass die Mathematik eine Schönheit besitzt, von der sich jeder angezogen fühlen kann: Unabhängig von Glaubensrichtung, Vergangenheit, Erfahrung, Bildung ist die Mathematik eine Disziplin, die jeden fesseln kann.

Nicht zuletzt sorgten diese 15 mathematischen Formeln & Gleichungen dafür, die Welt, wie wir sie heute kennen, wesentlich zu verändern!

Laut Frenkel besitzt die Mathematik eine konzeptuelle Schönheit, eine Verbindung, die Mathematik und Malerei vereint: Dabei handelt es sich vor allem um die Art und Weise, wie mathematische Wahrheiten, zum Beispiel ein Theorem oder eine Vermutung aufgebaut werden.

In dem Kurzfilm mit dem Titel „Rites of Love and Math“ präsentiert er uns eine innovative Idee:

Es handelt sich um einen kleinen Film, eine Hommage an den japanischen Romancier Yukio Mishima, der auf einer einzigartigen Idee aufgebaut ist: Die Liebe existiert, aber sie führt zu Verlust und Zerstörung.

Man sieht in dem Film, wie der Mathematiker, nackt, die berühmte Formel der Liebe auf den Bauch seiner Muse tätowiert.

Existiert diese Formel wirklich? Oder soll nur gezeigt werden, dass die Mathematik berauschend wirken kann?

Kann man mit Mathematik die Liebe finden?

Das Buch „Liebe und Mathematik“ ist anders als andere Bücher, eine Art literarischer Exot, brillant und unterhaltsam werden Autobiographisches, Philosophie und mathematische Theorien vermischt.

So ist eines klar: Die Mathematik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken!

Mit Mathe die Liebe finden

Um bei der Idee und der Vision von Edward Frenkel zu bleiben, stellen wir im Anschluss die Studien eines Forscherteams der Universität von Iowa vor, das angeblich gefunden hat, wonach der Mathematiker schon so lange sucht: eine Methode, die Deine Chancen erhöht, den richtigen Partner im Internet zu finden.

Diese Methode ahmt Techniken nach, die bereits von großen Medienunternehmen wie Netflix oder Amazon eingesetzt werden, um Kunden zu binden und neue Kunden anzulocken.

Die Methode stützt sich auf Meinungen und Empfehlungen, die Nutzer im Internet hinterlassen, sowie auf deren Interessen, und damit nicht nur auf die Angaben in ihrem persönlichen Profil, das oft nicht vollständig ausgefüllt ist.

Die große Frage: Kann man mit Mathematik die Liebe finden?

Gibt es eine „Zauberformel“? Manche scheinen fest daran zu glauben.

Die Formel der Liebe in der Mathematik Gibt es tatsächlich eine Formel für die Liebe? | Quelle: Pixabay

Dieses mathematische Verfahren benutzt Daten Deiner persönlichen Interessen und wertet Deine „Likes“ aus: Man spricht von kollaborativen Filtern.

Die Forscher von Iowa behaupten, dass man mit diesem Verfahren, seine Chancen, einen geeigneten Partner zu finden, um 40% erhöhen kann.

Auch wenn es kein revolutionäres, zu 100% sicheres Instrument ist, ermöglicht es eine bessere Auswahl der zukünftigen Partner.

Ergänzend kann erwähnt werden, dass allein in den USA 1 von 3 Ehen zwischen Partnern geschlossen werden, die sich im Internet kennengelernt haben.

Zu Recht kann man sich fragen, welchen Aussagewert eine solche mathematische Formel hat, denn Gefühle sind bekanntermaßen instinktiv, spontan, können sich entwickeln. Kein Algorithmus kann in Wahrheit vorhersagen, ob ein Paar gemeinsam glücklich wird.

Es gibt keine Formel für „die Liebe auf den ersten Blick“, aber die Mathematik kann Online-Dating-Portale dabei unterstützen, die Parameter ihrer „Treffer“ zu optimieren.

Gibt es eine Formel für die Liebe?

Um eine Antwort auf die Frage „Existiert eine Gleichung der Liebe?“ von Edward Frenkel liefern zu können, haben sich Psychologen und Mathematiker mit diesem mathematischen Rätsel beschäftigt, um ihrerseits zum Verstehen des Gefühls des Verliebtseins beizutragen und um im weiteren Sinn die Welt mit Hilfe der Mathematik zu begreifen.

Und wenn Mathematik, insbesondere die Statistik, tatsächlich dazu beiträgt, die große Liebe zu finden?

Die magische Zahl „5“

Während zahlreiche Online-Dating-Portale mit viel Erfindergeist darum wetteifern, uns bei der Suche nach unseren Traumpartner zu helfen, und behaupten, sogar unser Hochzeitsdatum vorhersagen zu können, zeigt eine neue Studie, dass letztendlich alles von der Anzahl unserer Ex-Partner abhängt, seien es die eigenen Ex-Partner oder die des neuen Partners.

Und diese Zahl wäre… 5.

Nach dieser Studie fingen wir nach 5 ernsthaften Beziehungen erst an, uns wirklich zu kennen und zu wissen, was wir beim anderen suchen.

Wir lassen es Dich ausprobieren!

Die Zahl fünf in der Numerologie In der Numerologie verkörpert die Zahl „5″ die Liebe. | Quelle: Pixabay

Eine explosive Formel

Und jetzt kommt die Mathematik bei dieser Entdeckung ins Spiel. Es ist nämlich möglich, dieses erstaunliche Phänomen mathematisch zu beweisen.

Von diesem Phänomen hast Du natürlich noch nichts in Deinem Matheunterricht gehört! (Oder etwa davon, dass Dir die Mathematik auch beim Poker Spielen äußerst hilfreich sein kann?)

Die mathematische Formel, die die Zahl 5 erklärt, gilt angeblich sowohl für heterosexuelle als auch für homosexuelle Paare.

Und hier ist sie:

L = 8 + 0.5Y – 0.2P + 0.9Hm + 0.3Mf + J – 0.3G + 0.5 (Sm – Sf) 2 + I + 1.5C

Was bedeutet dieses Kauderwelsch?

  • L entspricht der Beziehungsdauer (in Jahren)
  • Y gibt an, wie viele Jahre sich die beiden Partner kannten, bevor die Beziehung ernst wurde
  • P ist die Anzahl der Ex-Partner (beider Partner) addiert
  • Hm gibt an, wie ernst dem Mann die Beziehung ist
  • Mf gibt an, wie wichtig der Frau Geld ist
  • J ist der Stellenwert von Humor in der Beziehung
  • G entspricht dem Stellenwert des Aussehens
  • Sm und Sf geben an, wie wichtig Sexualität für beide Partner ist
  • I gibt an, wie wichtig es ihnen ist, sich mit den Schwiegereltern zu verstehen

Diese vielleicht etwas willkürliche Größen können mit Werten zwischen 1 (entspricht „nicht wichtig“) und 5 (entspricht „sehr wichtig“) benotet werden.

Mathe und Spiritualität?

Wusstest Du, dass es eine Verbindung zwischen der Numerologie und der Mathematik gibt?

Gibt es eine „Zauberformel“?

Die „5“ passt im Übrigen haargenau zum menschlichen Wesen, sie steht für unsere fünf Sinne.

Bei genauerem Hinsehen kann man feststellen, dass die 5 einen Halbkreis und ein halbes Quadrat aufweist, beide Formen liegen sich gegenüber. Es entsteht der Eindruck, dass sich die beiden unterschiedlichen geometrischen Formen gegenseitig ergänzen wollen.

Man spricht von der Suche nach der Quadratur des Kreises, der Übereinstimmung zwischen Kreis und Quadrat, zwischen Mann und Frau.

Die Zahl „5“ verkörpert somit die Suche des Menschen nach einem Traumpartner, der ein Art „Leere“ füllen soll.

In der Numerologie steht die Zahl „5“ für das Gefühl der Liebe und macht sie somit einzigartig.

Die Frage „Kann man die Mathematik mit der Liebe in Verbindung bringen“ steht also im Raum…

Mathematik und Liebe sind miteinander verbunden. Versuche Dein Glück und finde mit Hilfe der Mathematik Deinen Traumpartner! | Quelle: Pixabay

Kann die Mathematik uns helfen, unseren Traumpartner zu finden?

Und dennoch… Man vergisst schnell, dass die Liebe auch wesentlich zum Erfolg beim Lernen und zur Selbstfindung beiträgt.

Die Mathematik ist mehr als eine einfache wissenschaftliche Disziplin. Selbst wenn sie für manche immer etwas undurchschaubar bleibt, stellt man fest, dass sie ein magisches Instrument ist, das jeder erlernen kann.

Wir überlassen es Dir, den Spagat zwischen Mathematik und Liebe zu meistern. Dabei solltest Du nicht vergessen, dass Du Deinen Traumpartner auch durch Deine Persönlichkeit verführen kannst (und sollst!).

Weitere knifflige Matherätsel findest Du hier… 😉

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