„Tennis wird im Kopf entschieden.“

Bei ebenbürtigen Spieler*innen kann ein Spiel schon mal mehrere Stunden dauern. Den Unterschied zwischen Gewinner*in und Verlierer*in macht dann nicht unbedingt die Fitness oder die Taktik. Auch die mentale Fitness der Spieler*innen spielt hierbei eine große Rolle.

Wenn man an ein Tennistraining denkt, denkt man schnell an Kraft- oder Ausdauerübungen. Doch professionelle Tennisspieler*innen haben auch einen Mentalcoach, der ihnen dabei hilft, mentale Stärke aufzubauen.

In diesem Artikel wollen wir dir Tipps an die Hand geben, mit denen auch du deine mentale Stärke trainieren und dein Tennisspiel verbessern kannst.

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Und los geht's

Die Bedeutung von mentaler Stärke

Bei den entscheidenden Momenten des Tennisspiels ist es wichtig, eine gute mentale Stärke zu haben. Man muss sich über seine Stärken bewusst sein und Leistungsdruck sowie stressigen Situationen standhalten können.

Wenn Tennisspieler*innen keine gute mentale Stärke haben, kann sich das so äußern:

- Ungutes Gefühl schon am Abend vor dem Match

- Zitterarm bei entscheidenden Bällen

- Mentale Blockaden

- Nervenflattern

- Negative Gedanken und Gefühle

- Wutausbrüche

Zu sehen ist ein wütender Mann.
Wutausbrüche sind im Tennis keine Seltenheit. Es ist ein Spiel voller Emotionen. | Quelle: Unsplash

Emotionale Ausbrüche auf dem Tennisplatz sind keine Seltenheit. Sei es der Spieler Marcos Baghdatis, der vier Tennisschläger innerhalb von 25 Sekunden zerstörte oder Mikhail Youzhny, der sich den Schläger ins eigene Gesicht schlug und sich selbst eine Platzwunde zufügte – manche Spieler*innen verlieren während eines Matchs völlig die Fassung.

Nach einem solchen emotionalen Ausbruch wieder ruhig und konzentriert weiterzuspielen ist fast unmöglich. Lass es also am besten gar nicht erst so weit kommen!

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Führe eine Selbstanalyse durch

Wir möchten dir dabei helfen, deine mentale Stärke aufzubauen und haben dir dafür einige Tipps zusammengetragen.

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass du dich selbst analysierst. Nur so kannst du sehen, in welchen Bereichen du schon gut bist und in welchen Bereichen du dich noch verbessern kannst.

Stelle dir also zuerst folgende Fragen:

- Was kann ich besonders gut? Was sind meine Schwächen?

- Wie gehe ich mit Stresssituationen um? Wie händel ich Stress?

- Unter welchen Umständen bringe ich meine besten Leistungen?

- Welche Spielsituationen lösen Angst in mir aus? Was ist es genau, dass mir Angst macht?

Nimm dir Zeit, diese Fragen zu beantworten. Du kannst entweder nur darüber nachdenken, deine Antworten aufschreiben oder mit einem Vertrauten darüber sprechen.

Wie du dein Tennisspiel auf einem Hartplatz verbessern kannst, verraten wir dir hier.

Zu sehen ist ein Tennisspieler beim Aufschlag.
Mentale Fitness lässt sich genauso trainieren wie Muskulatur. | Quelle: Unsplash

Mentale Tipps für Tennisspieler*innen

„Das Match wird zwischen den Ohren gewonnen.“

Dieses Zitat stammt von Boris Becker, einem deutschen Tennisprofi und Olympiasieger. Er gewann 49 Turniere im Einzel, darunter sogar sechs Grand-Slam-Turniere, und 15 Titel im Doppel - er sollte also wissen, von was er spricht.

Boris Becker ist übrigens der jüngste Wimbledon Gewinner überhaupt. Welche Strategien man beim Tennisspiel auf Rasen beachten sollte, erfährst du in unserem Artikel.

Wir möchten dir einige Vorgehensweisen und Tipps vorstellen, die du zusätzlich zu deinem Kraft- und Ausdauertraining durchführen kannst.

Die Visualisierung ist eine Vorgehensweise für mentale Übungen. Dabei stellst du dir gedanklich verschiedene Situationen vor. Du kannst vergangene Ballwechsel analysieren, Spielzüge simulieren oder dir andere Situationen vorstellen. Dies hilft während des Spiels dabei, eine innere Ruhe zu finden. Aber auch vor dem Spiel lässt sich Visualisierung gut anwenden, um sich für das Spiel vorbereiteter zu fühlen.

Deine Nervosität im Griff haben

Du bist schon am Abend vor dem Spiel nervös? Auf dem Weg zum Tennismatch hast du ein flaues Gefühl im Magen? Ein wenig Anspannung ist völlig normal und sogar förderlich. Falls die Nervosität jedoch zu Zittern oder Bauchschmerzen führt, kann sie einen negativen Einfluss auf das Match machen.

Was du dagegen tun kannst? Atmen! Achte auf deinen Atem und auf die Regelmäßigkeit. Atme tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus. Merkst du, wie du ruhiger wirst?

Tipps und Tricks für das Spiel auf einem Sandplatz haben wir dir in unserem Artikel zusammengestellt. Denn: Wer gut vorbereitet ist, ist weniger nervös!

Kenne deinen Gegner

Weißt du schon, gegen wenn du antreten wirst? Super! So kannst du dir schon im Vorhinein Gedanken über ihn oder sie machen, über die Stärken und Schwächen, die Spielweise und das Verhalten.

- Wie kannst du die Schwächen ausnutzen und somit wichtige Punkte gewinnen?

- Welche Taktik bietet sich bei diesem speziellen Gegner an?

Durch diese Vorbereitung wirst du dich weniger unsicher fühlen und kannst im Zweifel schnellere Entscheidungen treffen.

Eine Übersicht über Taktiken und Techniken im Tennis haben wir dir in unserem Artikel zusammengestellt.

Zu sehen ist ein Tennisspiel.
Neben deinen Stärken solltest du auch die Stärken und Schwächen deines Gegners kennen. | Quelle: Unsplash

Schnelle und richtige Entscheidungen treffen

Das kannst du im Alltag trainieren. Was soll heute gekocht werden, mit wem triffst du dich am Wochenende, für welches Sportoutfit entscheidest du dich heute… es gibt viele alltägliche Situationen, anhand deren du deine Entscheidungskraft trainieren kannst. Versuche diese Entscheidungen spontan und ohne viel Nachzudenken zu treffen.

Kleinere Niederlagen nicht zu sehr an dich heranlassen

Es ist völlig normal, dass man frustriert ist, wenn man einen Ball daneben geschlagen hat oder eine Chance vertan hat. Wichtig ist jedoch, dass du dich davon nicht unterkriegen lässt. Du musst dich im Anschluss wieder auf das Spiel konzentrieren und darfst deine Motivation nicht verlieren. Am besten funktioniert das, indem du dir über deine Stärken bewusst bist.

Es kann hilfreich sein, eine Liste mit all deinen Stärken und Schwächen zu verfassen. Deine Schwächen kannst du dann versuchen, in Stärken umzuwandeln.

Im Rhythmus sein

Beim Match ist es wichtig, im Rhythmus zu sein. Manchmal ist es aber schwierig, in diesen Rhythmus hineinzufinden. Das kann an einem selbst liegen, da man vielleicht einfach einen schlechten Tag hat, oder aber auch am Gegner, der einen aus dem Konzept bringt.

Hier kann Visualisierung helfen. Man stellt sich also eine bestimmte Situation vor, nämlich eine Situation, in der du voll im Rhythmus bist. Das kann dabei helfen, auch beim tatsächlichen Spiel wieder in den Rhythmus zu finden.

Dein bestes Tennis spielen, in jeglicher Situation

Hier geht es darum, wie du mit Stresssituationen umgehst. Es ist Matchball und plötzlich fängt dein Arm an zu zittern? Das ist eine Situation, die vermieden werden sollte. Hier hilft eine Kombination aus den Techniken, die wir dir vorangehend genannt haben. Versuche dich auf deine Atmung zu konzentrieren und fokussiere dich auf deine Stärken. Manchmal kann es helfen, Affirmationen auszusprechen. Wiederhole gedanklich Sätze wie: „Ich bin stark“, „Ich kann schwierige Situationen überwinden“ und so weiter. Je öfter man diese Dinge zu sich sagt, desto eher glaubt man auch daran.

Mit Kreide wurde "You got this" auf den Boden geschrieben.
Es ist wichtig, dass Tennisspieler sich ihrer Stärken bewusst sind. | Quelle: Unsplash

Bringe deinen Gegner aus der Ruhe

Neben des Trainings deiner eigenen mentalen Stärke, gibt es auch Dinge, die du tun kannst, um deinen Gegner aus dem Konzept zu bringen.

Falls dein Gegner zum Beispiel einen Lauf hat und einen guten Ball nach dem anderen schlägt, kannst du um eine kurze Pause, beispielsweise für die Toilette, bitten. Mit dieser Unterbrechung bringst du deinen Gegner durcheinander und brichst eventuell den Lauf.

Außerdem kannst du die Gewohnheiten und Eigenheiten deines Gegners studieren. Falls dein Gegner beispielsweise das Ritual hat, den Tennisschläger vor dem Spiel von einer Hand in die andere Fallen zu lassen, kannst du diese Routine übernehmen, um deinen Gegner zu verwirren.

Manche Spieler*innen nutzen auch Geräusche, um den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Wenn beispielsweise bei jedem Schlag laut gestöhnt wird, kann das die Konzentration des Gegners stören.

Egal was du tust, solltest du immer den Gedanken des Fairplays im Kopf behalten. Unter Fairplay versteht man ein faires Spiel. Das heißt, dass jede*r Spieler*in dieselben Chancen haben sollte und niemand Betrügen sollte.

Falls du noch weitere Informationen über das Mentaltraining beim Tennis haben möchtest beziehungsweise individuelle Hilfe benötigst, kann es Sinn machen, einen Coach zu buchen. Bei Superprof findest du eine Vielzahl von Trainer*innen, die dir dabei helfen können, dein Tennisspiel zu verbessern. Bei vielen ist die erste Stunde sogar gratis!

Mental bist du fit, aber deine Kraft- oder Ausdauer würdest du gerne besser trainieren? Wir haben dir in unserem Artikel Kraftübungen und Ausdauertraining im Tennis zusammengestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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