Weißt du, was die bekanntesten Tennisturniere der Welt voneinander unterscheidet? Neben des Austragungsortes und -datums: Die Oberfläche des Platzes! Zu den vier bekanntesten Tennisturnieren gehören die Australian Open, die French Open, die Wimbeldon Championships und die US Open. Diese vier werden auch Grand Slam Turniere genannt. Die Australian Open finden auf Hartplätzen statt, die French Open auf Sandplätzen, Wimbeldon auf Rasenplätzen und die US Open auf Hartplätzen. Was das zu bedeuten hat und worauf du beim Spielen auf verschieden Bodenbeschaffenheiten achten musst, erklären wir dir in diesem Artikel.

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Darum ist Tennis spielen so beliebt

Tennis ist eine der beliebtesten Ballsportarten in Deutschland und auch weltweit, alleine in Deutschland gibt es 8.500 Tennisvereine. Aber warum ist das überhaupt so?

Das Spielen von Tennis bringt viele Vorteile mit sich. Durch diesen Sport wird sowohl die Muskulatur des ganzen Körpers trainiert als auch die Ausdauer und die Kondition gestärkt. Außerdem hat das Spielen einen positiven Effekt auf die mentale Gesundheit: Sport machen löst Glückshormone aus und hilft dabei, den Kopf freizubekommen. Zusätzlich hat die soziale Interaktion mit anderen Menschen an der frischen Luft einen direkten positiven Effekt auf den Gemütszustand.

Arten von Tennisplätzen

Gespielt werden kann auf verschiedenen Plätzen, die sich anhand ihrer Oberfläche voneinander unterscheiden. Es gibt neben Sandplätzen auch Hardcourt Plätze, Rasenplätze oder Teppichböden. Sandbodenbeläge kommen wohl am häufigsten vor, wobei Teppichböden logischerweise nur in Hallen verwendet werden. Die unterschiedlichen Oberflächen bringen verschiedene Vor- und Nachteile mit sich und fordern spezielle Kenntnisse der Spieler und Spielerinnen, weshalb professionelle Tennisspieler und Tennisspielerinnen auf besondere Plätze spezialisiert sind.

Je nach der Härte oder der Weiche des Untergrunds springt der Ball ab - bei einem eher weichen Untergrund federt er nicht gut ab und erfordert somit eine schnelle Reaktion der Spieler und Spielerinnen.

Was jedoch bei jedem Platz gleich bleibt, sind die Maße des Feldes. Das Spielfeld ist rechteckig und wird durch Grundlinien und Seitenlinien eingegrenzt. Die Länge eines Spielfelds beträgt 23,77 Meter, die Breite beträgt beim Einzel 8,23 Meter und liegt beim Doppel bei 10,97 Metern. Das Spielfeld wird durch ein 1,07 Meter hohes Netz geteilt. Außerdem gibt es noch die Aufschlaglinien und eine Mittellinie.

Auf diesem Bild sieht man ein Tennisplatz, der durch ein Netz halbiert wird.
Tennisplätze müssen verschiedenen Anforderungen standhalten. | Quelle: Unsplash
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Der Rasenplatz

In diesem Artikel soll es im Speziellen um den Rasenplatz gehen. Dieser hat eine besondere Stellung in der Sportart, da nur eines der Grand Slam Turniere auf Rasen gespielt wird - das Tennisturnier Wimbledon. Die Wimbledon Championships gehören zu den ältesten und  bekanntesten Tennisturnieren weltweit. Sie finden einmal jährlich im Stadtteil Wimbledon in London statt. Das aus diesem Turnier ein weltbekanntes, prestigeträchtiges Turnier wird, damit hätte zu Beginn niemand gerechnet. Denn das erste Turnier fand im Jahr 1877 eigentlich nur mit dem Hintergrund statt, eine neu angeschaffte Rasenwalze zu finanzieren. Das Wimbledon Turnier hebt sich neben des Spielens auf Rasen auch durch eine weitere Eigenheit von den anderen Grand Slam Turnieren ab: Die Tennisspieler und Tennisspielerinnen müssen bei diesem Wettkampf zu 90 % weiße Kleidung tragen.

Wie bei allen Platzbeschaffenheiten gibt es auch beim Rasenplatz bestimmte Anforderungen, die erfüllt sein müssen. Die Erdschicht ist meist zwischen 20 und 30 Zentimeter hoch und es wird zu 100 Prozent Weidegras verwendet, welches genau acht Millimeter hoch sein muss. Um den Platz vor Regen zu schützen wurde ein Dach gebaut, dieses ist um natürliches Licht zu erlauben transparent. Auch für die Luftfeuchtigkeit gibt es Anforderungen: Sie muss zwischen 45 Prozent und 55 Prozent betragen, da es sonst sein kann, dass der Rasen zu rutschig ist.

Bei den Wimbledon Championships gibt es einen extra Greenkeeper, der für die Bestandserhaltung des Platzes zuständig ist. In Wimbledon hat der 50-Jährige Neil Stubley diese ehrenvolle Aufgabe. Er ist verantwortlich für über 18 Match- und 20 Trainingsplätze und hat ein Team von über 15 Mitarbeitenden um sich. In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt erzählt er, wie umfangreich ihre Aufgaben sind: der Chlorophyll-Index wird 6080-mal überprüft, die Härte des Platzes 18.240-mal und die Absprunghöhe der Bälle 1822-mal. Während den zwei Wettkampfwochen, aber auch in der Zeit davor, ist also viel zu tun.

Gras muss gut gepflegt werden.
Ein Rasenplatz ist anspruchsvoll in der Instandhaltung. | Quelle: Unsplash

Das Spielen auf einem Rasenplatz bringt besondere Vor- und Nachteile mit sich. Im Gegensatz zu einem Hartplatz springt der Tennisball auf Rasen kaum ab, was eine schnelle Reaktion der Spieler und Spielerinnen fordert. Je höher die Grashalme, desto langsamer der Ball. Insgesamt gibt es durch die Beschaffenheit des Platzes beim Rasentennis ein sehr schnelles Spiel mit kurzen Ballwechseln. Vorteilhaft am Rasenplatz ist, dass es für die Spieler und Spielerinnen aufgrund des weichen Untergrunds äußerst gelenkschonend ist. Ein Nachteil ist allerdings, dass nasser oder feuchter Rasen eine Gefahr für die Spielenden darstellen kann, da sie darauf leicht ausrutschen können, das Verletzungsrisiko ist also vergleichsweise hoch.

Strategien für Rasenplätze

Tennis ist nicht nur ein körperlich anstrengender Sport, die Spieler und Spielerinnen werden auch mental gefordert, da es sich um eine äußerst komplexe Sportart handelt. Da sich beim Spiel auf einem Rasenplatz ein sehr schnelles Spiel entwickelt, müssen die Spieler und Spielerinnen spezielle Taktiken entwickeln und trainieren, um ihre Gegner schlagen zu können. Es gibt offensive und defensive Strategien. Bei einer defensiven Spielweise wird gehofft, dass der Gegner fehlerhaft spielt. Bei der offensiven Variante wird der Gegner bewusst attackiert, um Punkte zu erspielen. Welche Strategie angewandt wird, entscheidet sich oft mit dem Aufschlag.

Serve-and-Volley

Eine Taktik, die man im Zusammenhang mit dem Tennis spielen auf Rasenplätzen kennen sollte, ist die Serve-and-Volley Taktik. Übersetzt steht diese Begrifflichkeit für Aufschlag und Volley.

Dabei handelt es sich um eine offensive Spielstrategie, bei der nach einem guten Aufschlag nah ans Netz herangerückt wird. Dies setzt den Gegner unter Druck, was einen schwachen Return, also ein schwaches Rückspiel, provozieren kann. Mittlerweile wird dieses Strategie jedoch kaum mehr genutzt. Das liegt daran, dass viele Spieler und Spielerinnen ihren Return so perfektioniert haben, dass diese Taktik keine Erfolge mit sich bringt.

Auf diesem Bild ist ein Tennisplatz zu sehen.
Das Spiel auf einem Rasenplatz bringt Vor- und Nachteile mit sich. | Quelle: Unsplash

Chip and Charge

Eine weitere Spieltaktik nennt sich Chip and Charge. Hierbei befinden sich nach dem Aufschlag beide Spieler oder Spielerinnen an der Grundlinie. Der Angriffsspieler spielt einen kraftvollen Schlag und nähert sich danach dem Netz. Ziel dieser Angriffstaktik ist es, einen unkontrollierten Rückschlag des Gegners zu provozieren. Auch diese Strategie wird heutzutage selten gespielt und hat die größte Chance auf Erfolg, wenn sie nicht oft, und deshalb überraschend verwendet wird.

Grundlinienspiel

Bei dieser Taktik sind beide Spieler oder Spielerinnen an der Grundlinie positioniert. Beide spielen lange Bälle zur gegenüberliegenden Grundlinie und achten dabei darauf, die Bälle so zu spielen, dass der Gegner möglichst lange Strecken zum Ball laufen muss. Diese Taktik sorgt dafür, dass der Gegner nach einer Zeit ermüdet und eröffnet die Chance für den Angreifer, einen Punktgewinn zu erzielen.

Ausdauertraining

Für das Tennisspielen allgemein, aber auch das Rasentennis im Speziellen, spielt das Ausdauertraining eine wichtige Rolle. Denn um den Ball richtig zu erwischen, sind kurze Sprints und viele Richtungswechsel notwendig.

Die richtige Kombination aus aerober Ausdauer und anaerober Ausdauer sollte hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Unter aerober Ausdauer versteht man die Fähigkeit des Körpers, genügend Energie für bestimmte körperliche Belastungen freizustellen. Bei der aeroben Variante wird diese meist in Kombination mit Sauerstoff bereitgestellt. Man nennt diese Art der Ausdauer auch Langzeitausdauer, da in diese Kategorie alle intensiven Aktivitäten, die länger als 10 Minuten dauern, gehören. Unter anaerobe Ausdauer versteht man die Nutzung von Energie, die ohne Verarbeitung von Sauerstoff bereitgestellt werden kann.

Zu sehen ist ein volles Stadion bei den Wimbledon Championships.
Das Tennisturnier Wimbledon wird als einziges Grand Slam Turnier auf Rasen gespielt. | Quelle: Unsplash

Weitere Informationen

Spielst auch du gerne Tennis? Wir können dir nur raten, einmal selbst verschiedene Platzarten auszuprobieren, um dir ein eigenes Bild davon zu machen, welchen Platz du am liebsten magst.

Das Spannende an Wimbledon und dem Spiel auf Rasen ist, dass Spieler oder Spielerinnen, die auf Sandplätzen nie zu schlagen waren, auf einem Rasenplatz auf einmal ins Bedrängnis kommen. Probier's doch einfach mal aus!

Falls du dazu Tipps und Tricks erlernen möchtest oder insgesamt dein Tennisspiel verbessern möchtest, buche dir deinen persönlichen Tennis-Coach auf Superprof!

Quellen: 

www.tennistraining.de/tag/rasenplatz/

www.sportlexikon.com/tennis-chip-and-charge

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