Nur, weil der Sommer fast vorbei ist, heißt das nicht, dass damit auch der Drang nach Bewegungen verloren geht. Nach einem ereignisreichen Sportsommer mit Fußball-EM, Olympia, Paralympics und Wimbledon, nutzen jetzt viele die gewonnene Motivation, um selber aktiver zu werden. Also, schnappt Euch Eure Tennisschläger, zieht die weißen Sneaker an und macht Euch auf zum örtlichen Tenniscourt!

Oder müsst Ihr erst einmal lernen, wie man Tennis überhaupt spielt?

Viele Menschen haben schonmal aus Spaß ein paar Tennisbälle geschlagen, ohne wirklich die Absicht zu haben, Tennis zu spielen, während andere durch die Pandemie bedingt, andere sicherere Wege finden mussten, sich sportlich zu betätigen, ohne dabei vor die Tür zu gehen und die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Aber seien wir ehrlich, Tennis ist doch eigentlich der perfekte Sport, um aktiv zu bleiben und dem Kopf Entlastung zu verschaffen, ohne durch zu viel Körperkontakt eine Infektion zu riskieren!

Wenn Ihr selber noch nicht ernsthaft über Tennis nachgedacht habt - vielleicht, weil Ihr Tennisbälle nur mit Hunden assoziiert - ist es vielleicht an der Zeit, dass auch Ihr mehr über Tennis und darüber, wie Ihr Tennis spielen könnt, lernt.

Genau deshalb möchte Superprof heute über einige Fakten und Infos zum Tennis spielen lernen sprechen.

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Und los geht's

Die Vorteile von Tennis

Bewegung tut dem Körper gut, Sport tut dem Körper besser, und manche Sportarten sind besser als andere. Tennis fällt in die letztere Kategorie. Um zu verstehen, warum das so ist, muss man ein wenig über aerobes und anaerobes Training wissen.

Aerobe Aktivitäten sind solche, bei denen die Muskeln ihre Energie durch Sauerstoff beziehen. Der Mensch braucht zwar Sauerstoff zum Leben, aber wenn wir aerobe Übungen machen, verlässt sich unser Körper darauf, dass das Herz schneller pumpt und die Lungen zusätzlichen Sauerstoff ansaugen, um den Bedarf unserer Muskeln an reichhaltigem, sauerstoffreichem Blut mit Glukose zu decken. Das ist der eigentliche Energieträger.

Tanzen, Radfahren, Schwimmen und Ausdauertraining sind alles Beispiele für aerobes Training.

Im Gegensatz dazu wird bei anaeroben Übungen kein Sauerstoff benötigt, um die Muskeln mit der benötigten Energie zu versorgen. Die Muskeln produzieren sie selbst durch einen Fermentationsprozess, bei dem Milchsäure in Glukose umgewandelt wird. Da unsere Muskeln nicht darauf ausgerichtet sind, ihre eigene Nahrung zu erzeugen, sollte diese Art von Sport nur für eine sehr kurze Zeit stattfinden.

Isometrische Übungen, Sprints, Boxsprünge und Gewichtheben gelten als anaerob, weil die Aktivität in kurzen, aber intensiven Schüben erfolgt.

Nachdem wir das nun verstanden haben, können wir uns wieder dem Tennis zuwenden.

Wer fit werden möchte, sollte Tennis spielen lernen.
Das Tolle an Tennis: Es verbindet aerobes und anaerobes Training! | Quelle: unsplash

Das Spiel der Könige, wie Tennis auch genannt wird, ist eine der wenigen aeroben/anaeroben Sportarten und fällt damit in dieselbe Kategorie wie high intensiv interval training (HIIT), eine Disziplin, bei der die Teilnehmer*innen eine längere aerobe Übung, z. B. Laufen oder Radfahren, absolvieren und in regelmäßigen Abständen in hochintensive Bewegungen übergehen - Kniebeugen, Liegestütze oder Sprints.

HIIT gilt als eines der vorteilhaftesten Trainingsprogramme, weil es Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer fördert und gleichzeitig den Stoffwechsel ankurbelt. Tennis spielt in der gleichen Liga und bietet viele der gleichen Vorteile wie HIIT.

Gesund und fit zu werden ist nur ein Vorteil von Tennis. Es gibt noch so viele weitere, dass wir einen ganzen Artikel darüber schreiben mussten.

Grundregeln des Tennis

"Spiel, Satz, Sieg”, das ist nicht nur ein etwas abstruser Elektro-Schlagersong von Alexander Marcus, sondern auch ein wichtiger Ausdruck aus der Tenniswelt! Er markiert das Ende einer Tennisparty. Das englische Pendant “game, set, match” wird übrigens auch in der Alltagssprache verwendet, um eine abgeschlossen Sache zu bezeichnen!

Kehren wir zurück zu den Tennisregeln und einem Punktesystem, das für Anfänger*innen der verwirrendste und komplizierteste Aspekt des Sports Tennis ist.

Wir haben die Regeln für die Punktevergabe in unserem Artikel über die Tennisregeln ziemlich ausführlich behandelt, und zwar so ausführlich, dass wir kaum Platz hatten, um über andere Tennisregeln zu sprechen, z. B. die Kleiderordnung, Toilettenpausen und was passiert, wenn man eine*n Schiedsrichter*in beschimpft.

Wenn Ihr Euch keine Peinlichkeiten auf dem Tenniscourt erlauben möchtet, solltet Ihr die Etikette des Tennis kennen.
Auch professionelle Tennisspieler und Tennisspielerinnen sind nicht von Fauxpas auf dem Feld verschont! | Quelle: unsplash

Erinnert Ihr Euch noch daran, als Serena Williams bei den French Open 2018 im Catsuit auf den Platz trat und einen kollektiven Schock auslöste? Der Berg der Empörung erreichte den Präsidenten des französischen Tennisverbands, der erklärte, dass man Respekt vor dem Spiel und dem Platz haben müsse und dass ihr Outfit zu weit gegangen sei.

Glücklicherweise hat der Internationale Tennisverband seine Kleiderordnung seitdem überarbeitet und anerkannt, dass die Kompressionsstrumpfhose von Frau Williams akzeptable Tenniskleidung ist und nichts darüber getragen werden muss.

In einem weiteren Bekleidungsskandal bemerkte Alizé Cornet, dass sie ihr Oberteil verkehrt herum trug, als sie den Platz betrat. Sie brauchte ein paar Sekunden, um es zu richten, und erntete dafür einen heftigen Tadel wegen unsportlichen Verhaltens. Die Empörung war groß, zumal die männlichen Spieler routinemäßig ohne Hemd herumstehen. Auch Rafael Nadal ist für dieses Verhalten bekannt.

Der Verband hob die gegen sie verhängte Strafe später wieder auf, weil die Regel ungerecht angewendet worden war.

Einige der restriktiveren - und manchmal archaischen - Tennisregeln führen bei den Spieler*innen zu Frustrationsexplosionen; es ist schon mehr als einmal vorgekommen, dass Spieler*innen ihren Schläger auf dem Platz zertrümmert, und in einem besonders bemerkenswerten Fall schlug ein Spieler mit seinem Schläger auf den Ständer des Schiedsrichterstuhls ein.

Solche Wutausbrüche können die Spieler*innen Punkte und oft auch viel Geld kosten. Und diese Vorfälle sind gar nicht so selten; Hunderte von Spieler*innen wurden wegen Schlägermissbrauchs bestraft.

Tennis definiert sich durch den Fokus auf Anstand, sowie durch Regeln, die sicherstellen sollen, dass dieser Anstand gewahrt wird. Bevor Ihr den Platz betretet, sollte Ihr Euch über diese Regeln informieren, damit Ihr nicht auch noch Punkte verliert.

Wie fängt man mit Tennis spielen an?

Ob es nun an den schicken Outfits oder am Elan des Spiels liegt, viele, die ein hitziges Match sehen, sehnen sich danach herauszufinden, ob der Sport zu ihnen passt. Ganz zu schweigen von den sportlichen Fähigkeiten, die das Tennisspielen erfordert.

Wie kann man herausfinden, ob man das Zeug zum*r Tennisspieler*in hat? Was muss man beim Tennis spielen lernen beachten?

Zunächst solltet Ihr den Sport einmal ausprobieren. Sucht nach kostenlosen Schnupperkursen in Eurer Nähe oder vielleicht nach einer Tennis-Schnupperstunde. Gibt es in Eurer Stadt gute Tennisschulen oder Angebote von Universitäten? Haltet Ausschau nach günstigen Optionen und fragt rum!

Ihr könnt auch online mit einem*r unserer Superprof-Tennislehrer*innen sprechen, um herauszufinden, ob Tennis das Richtige für Euch ist. Es gibt über 100 Tennis-Superprofs in Deutschland; vielleicht gibt es auch einen oder mehrere in Eurer Nähe.

Wer Tennis spielen möchte, muss sich einfach nur umhören.
Tennis wird oft als Einzelsport gesehen und kann deswegen unerreichbar wirken, aber der soziale Aspekt ist sehr wichtig! | Quelle: unsplash

Wenn Ihr nach dem Schnuppern immer noch Tennis spielen wollt, solltet Ihr Euch nach Tennisunterricht umsehen. Die erste Anlaufstelle wäre Euer örtliches Gemeindezentrum oder Sportzentrum; vielleicht gibt es dort mindestens eine*n Tennisspieler*in, der*die bereit ist, Unterricht zu geben.

Wenn Ihr in einer mittelgroßen Stadt wohnt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es einen Tennisverein gibt, dem Ihr beitreten könnt und wo Ihr Tennistrainer*innen findet, die Gruppen- und Einzelunterricht anbieten.

Natürlich muss man nicht nur lernen, wie man einen Schläger hält und den Ball schlägt, sondern auch alle Regeln und das Punktesystem kennen. Aber dafür braucht Ihr nicht unbedingt eine*n Trainer*in oder Ausbilder*in; das könnt Ihr auch selbst lernen.

Spart Eure wertvolle Trainingszeit für das Erlernen des Spiels!

Wenn Ihr Euch entschlossen habt, ernsthaft Tennis zu spielen, solltet Ihr Euch überlegen, was Ihr zum Spielen braucht: einen guten Schläger, einen Vorrat an Tennisbällen und geeignete Schuhe. Ihr könntet auch eine Sonnenblende und vielleicht ein paar Armbänder besorgen, um schnell den Schweiß von der Stirn wischen zu können. Ein kleines Handtuch wäre auch nicht schlecht, aber während des Spiels sind sie nicht so praktisch.

Wenn Ihr Eure Anschaffungen plant, solltet Ihr auch die Kosten für die Platzmiete und die Mitgliedschaft in einem Tennisclub einkalkulieren, falls Ihr eine Mitgliedschaft bevorzugt.

Alles in allem ist der Einstieg in den Tennissport gar nicht so schwer. Sobald Ihr Euch sicher seid, dass es ein Sport ist, in den Ihr Zeit und Geld investieren wollt, ist der schwierigste Teil vorbei... nun ja, außer dem Erlernen des Punktesystems natürlich.

Die Kosten des Tennisunterrichts

So unangenehm es auch ist, eine Diskussion mit Geld zu beenden, so wollen wir doch genau diesen Weg einschlagen, denn Ihr werdet angenehm überrascht sein, wie preiswert das Tennisspielen sein kann.

Tennis hat viele Namen, etwa auch das Spiel der Könige, ein Name, der impliziert, dass Tennis spielen ein Vermögen kosten muss. Lasst Euch nicht von solchen Bezeichnungen täuschen: Tennis ist heute viel demokratischer als früher. Tatsächlich kann mittlerweile jeder, der möchte, spielen.

Tennis spielen ist bei weitem nicht so teuer, wie man meinen mag.
Ein Kostenfaktor der für Euren Tennisunterricht immer eine Rolle spielt: Die Platzgebühren! | Quelle: unsplash

Als wir die Preise für Tennisunterricht in Deutschland herausfinden wollten, um Euch ein Bild über die Kosten für angehende Tennisspieler*innen verschaffen zu können, stellten wir mit Erstaunen fest, dass in einigen Orten eine Mitgliedschaft (inklusive Unterricht) in einem Tennisverein schon ab 30 € pro Monat zu haben ist. In einer Stadt beliefen sich die Platzgebühren (ohne Unterricht) für ein Jahr auf 100 Euro - kaum eine fürstliche Summe, oder?

Bei den Kosten für den Tennisunterricht spielen die Art und das Format des Unterrichts sowie Euer Alter und Euer Können eine Rolle. Wenn Ihr zum Beispiel gehörlos oder lernbehindert seid, braucht Ihr vielleicht eine*n Tennistrainer*in, der*die für die Arbeit mit besonderen Bedürfnissen ausgebildet ist.

Nehmen wir an, Ihr seid ein Familienoberhaupt, das die ganze Familie in Bewegung bringen möchte, und wollt Euch gemeinsam bewegen. Ihr könnt Euch dann an einen Tennis-Familienkurs wenden. Oder, wenn Ihr Euch genug bewegt, aber Eure Kinder mehr zu tun haben sollen, müsst Ihr vielleicht eine*n Trainer*in finden, der*die mit Kindern arbeitet.

Unterm Strich sind die Kosten für Tennisstunden viel günstiger, als Ihr vielleicht denken, und je nachdem, was Ihr sucht, werdet Ihr vielleicht viel schneller ein hohes Niveau im Tennis erreichen, als Ihr dachtet!

Lasst uns doch wissen, wie Ihr vorankommt!

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus