Der Übergang von der Kita in die Grundschule ist sowohl für die Eltern als auch das Kind selbst eine aufregende Zeit. Für das Kind war der Kindergarten der erste Ort der Sozialisierung außerhalb der eigenen Familie. Es hat erste Freundschaften geschlossen und wichtige soziale Fähigkeiten erlernt.

Für Eltern ist der Beginn der Schulzeit zunächst einmal mit viel organisatorischen Aufgaben und oft vielen Fragen verbunden. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen und dir einen Überblick zu geben, was für Aufgaben und Regelungen es rund um die Einschulung gibt, haben wir dir diesen Guide verfasst.

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Und los geht's

Die Stichtagsregelung: Ab wann ein Kind schulpflichtig wird

Zunächst einmal ist der Stichtag deines Bundeslandes ausschlaggebend dafür, ab wann du dein Kind überhaupt an einer Grundschule anmelden musst. In Deutschland obliegen aufgrund des Föderalismus alle Regelungen zur Schule den Ländern, so dass in jedem Bundesland abweichende Regeln gelten.

Generell wird ein Kind mit sechs Jahren schulpflichtig. Da das Schuljahr aber nur einmal im Jahr beginnt und ein Kind nicht gleich nach seinem sechsten Geburtstag gehen kann, bedarf es einer Stichtagsregelung. Bis etwa zur Mitte der 90er Jahre galt deutschlandweit eine einheitliche Frist am 30. Juni. 1997 wurde jedoch der Plan gefasst, diese Frist auszudehnen und jedes Bundesland legte von nun an eine eigene Frist fest.

Ein leerer Klassenraum mit Tischen und Stühlen aus Holz, frischen Blumen und einer Landkarte an der Wand
Die Stichtagsregelung legt fest, welche Kinder schulpflichtig werden | Bildquelle: Unsplash

Derzeit gelten folgende Stichtage:

  • Baden-Württemberg: 30. Juni (ab Schuljahr 2022/23)
  • Bayern: 30. September
  • Berlin: 30. September (Korridor bis 31. März des Folgejahres)
  • Brandenburg: 30. Juni
  • Bremen: 30. Juni (Karenzzeit bis 31. Dezember)
  • Hamburg: 1. Juli
  • Hessen: 1. Juli
  • Mecklenburg-Vorpommern: 30. Juni
  • Niedersachsen: 1. Oktober (Korridor für Kinder zwischen 1. Juli und 30. September)
  • Nordrhein-Westfalen: 30. September
  • Rheinland-Pfalz: 31. August
  • Saarland: 1. Juli
  • Sachsen: 30. Juni
  • Sachsen-Anhalt: 30. Juni
  • Schleswig-Holstein: 30. Juni
  • Thüringen: 1. August

Kinder, die vor dem jeweils gültigen Stichtag sechs Jahre alt werden, sollen nach den Sommerferien in die erste Klasse gehen. Diese gelten als Muss-Kinder. Kinder, die erst nach dem Stichtag Geburtstag haben, werden in der Regel erst im folgenden Kalenderjahr schulpflichtig. Allerdings obliegt es Land, Schulamt und Eltern, ob gegebenenfalls eine frühzeitige Einschulung möglich ist.

Der Unterschied zwischen Muss-Kind und Kann-Kind

Mit der Stichtagsregelung soll gewährleistet sein, dass alle kommenden Erstklässler auf einem ähnlichen Stand der motorischen, körperlichen, geistigen, sozialen und kognitiven Entwicklung sind. Da Kinder sich aber nicht nach Kalender entwickeln, sondern sehr individuell, bleibt der Stichtag streng genommen eine künstliche Grenze.

Wenn Kinder kurz nach dem geltenden Stichtag in ihrem Bundesland sechs Jahre alt werden, stehen Eltern also oft vor der schwierigen Frage der vorzeitigen Einschulung. Man spricht hier von sogenannten Kann-Kindern.

Ob die frühzeitige Einschulung überhaupt möglich ist, legen abermals die Bundesländer selbst fest. In der Regel gibt es aber definierte Korridore, in denen eine frühzeitige Einschulung möglich sein kann. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass das Kind fünf Jahre alt ist.

Ein Junge sitzt lächelnd und stolz an seinem Platz im Klassenzimmer der Grundschule
Nicht für jedes Kind ist eindeutig, in welchem Jahr es eingeschult werden soll | Bildquelle: Unsplash

Es ist nicht allgemeingültig zu sagen, ob eine frühere Einschulung gut oder schlecht für ein Kind ist. Hier kommt es sicherlich auf den Einzelfall an. Studienergebnisse zeigen aber Tendenzen, dass Kinder, die schon mit fünf Jahren zur Schule gehen, mehr Probleme haben, beim vorgegebenen Lerntempo mitzuhalten. Möglicherweise sind sie grundsätzlich schon in der Lage, lesen, schreiben und rechnen zu lernen, brauchen aber einfach länger um Dinge zu verstehen und eigenständig anzuwenden. In einem solchen Fall kann Online Nachhilfe, oder auch vor Ort wie die Nachhilfe Berlin, eine gute Möglichkeit sein, um Defizite auszugleichen.

Das kann dazu führen, dass sie in der späteren Schullaufbahn häufiger eine Klasse wiederholen müssen. Außerdem deuten Studien darauf hin, dass früher eingeschulte Kinder öfter Probleme mit Mobbing haben, da sie naturgemäß die jüngsten und damit oft die kleinsten in der Klasse sind und so eine größere Angriffsfläche bieten.

Andererseits kann eine vorzeitige Einschulung auch dafür sorgen, dass ein Kind gemeinsam mit seinen Freunden aus der Kita eingeschult wird. Eltern sollten sich bei der Entscheidung in jedem Fall gut beraten lassen, zum Beispiel von der künftigen Schule und den Erziehern und Erzieherinnen aus dem Kindergarten. Das Wohl des Kindes muss hier im Vordergrund stehen und alle Chancen und Risiken behutsam abgewogen werden.

Auch der Einschulungstest hilft weiter

Ohnehin ist es Pflicht für jedes angehende Schulkind, im Rahmen der Anmeldung an der Grundschule einen Schuleingangstest zu absolvieren. Dieser sollte nicht mit einem Leistungstest verglichen werden, bei dem dein Kind sich beweisen oder behaupten muss.

Vielmehr ist es eine fachliche Überprüfung, in der Regel durch einen Arzt oder eine Ärztin, um den Entwicklungsstand zu überprüfen und festzustellen, ob das Kind bereits schulreif ist.

Du musst dein Kind also nicht großartig auf den Test vorbereiten. In der Regel wissen Eltern, auf welchem Stand ihr Kind bezüglich motorischer, kognitiver, koordinativer, sprachlicher, sozialer und emotionaler Fähigkeiten ist. Jedenfalls muss dein Kind vor der Einschulung noch nicht lesen, schreiben oder rechnen können.

Kinder sollten nicht nur schulpflichtig, sondern auch schulreif sein - um sich auch konzentrieren und ruhig sitzen zu können | Bildquelle: Unsplash

Wann der Einschulungstest erfolgt und in welcher Form, ist von Bundesland zu Bundesland aber auch von Schulbehörde zu Schulbehörde unterschiedlich. Teils findet er bereits vor der Schulanmeldung statt und teils zwischen der Anmeldung und dem Schulbeginn.

Dass ein Kind die Schuleingangsuntersuchung nicht besteht, kommt nur selten vor. Grundsätzlich ist allen Parteien daran gelegen, ein Kind zeitgleich mit seinen Gleichaltrigen einzuschulen. Wenn die Entwicklung des Kindes jedoch noch nicht dafür spricht, dass er die Anforderungen des Schulalltags bewältigen kann, empfiehlt das Schulamt eine Rückstellung.

Das bedeutet, dass das Kind ein weiteres Jahr in die Kita geht und erst im folgenden Kalenderjahr eingeschult wird. So erhält es Zeit und Raum für gezielte Fördermaßnahmen und kann sich weiter entwickeln, um in der Grundschule dann in der Lage zu sein, mehrere Stunden still zu sitzen, sich zu konzentrieren und dem Unterricht zu folgen.

Checkliste: Woran du als Eltern bei der Schulanmeldung denken musst

Die Anmeldung an einer Grundschule setzt nicht wenige Eltern zunächst unter Druck, da sie Sorge haben, eine Frist zu verpassen oder etwas Wichtiges zu vergessen. Diese Sorge ist unbegründet, wenn du dich gut informierst und vorbereitest. Dabei wollen wir dir hier helfen.

Eine Grundschulklasse im Unterricht, die Lehrerin steht an der Tafel und schaut auf ein Kind, das sich meldet
Kinder sind wissbegierig und freuen sich auf das viele Lernen in der Schule | Bildquelle: Unsplash
  1. Zunächst einmal gilt es, eine passende Grundschule zu finden. Wenn dein Kind zum Beginn des kommenden Schuljahres im schulpflichtigen Alter sein wird, wirst du rechtzeitig vom Schulamt per Brief darüber informiert. In diesem Brief ist oftmals auch die Grundschule direkt angegeben. Da in Deutschland die Schulsprengel-Regelung gilt, wird das Einzugsgebiet einer Grundschule nach dem Wohnort der Familien bestimmt. Soll dein Kind auf eine andere Schule gehen, musst du einen diesbezüglichen Antrag stellen und den Wunsch begründen. In Großstädten gibt es teils mehrere Grundschulen in einem Bezirk, aus denen Eltern dann eine auswählen können.
  2. Besuche Informationsangebote. Über den Brief von Schulamt oder direkt bei der Schule erfährst du von Informationsabenden für Eltern oder Tage der offenen Tür. So können du und vielleicht auch dein Kind schon einen ersten Eindruck von der zukünftigen Schule erhalten und erste Fragen klären.
  3. Beachte die Frist zur Schulanmeldung. Die wohl wichtigste Frist ist die zur Anmeldung. Informiere dich rechtzeitig, bis wann du dein Kind in diesem Jahr zur Schule anmelden musst. In der Regel gibt es einen Anmeldezeitraum, innerhalb dessen die Anmeldung stattfindet. Trage dir die Frist auf jeden Fall frühzeitig in deinen Kalender ein.
  4. Was du zur Anmeldung mitbringen musst. Die Anmeldung erfolgt persönlich vor Ort in der Schule durch die Eltern sowie das schulpflichtige Kind. Dazu müsst ihr einige Dokumente parat haben. Die genaue Liste erhaltet ihr von der Schule, meist befindet sich darunter die Geburtsurkunde des Kinder, Personalausweise, Familienstammbuch, Nachweis über Religionszugehörigkeit, Impfpass, das gelbe Vorsorgeheft etc.
  5. Die Schuleingangsuntersuchung. Spätestens bei der Anmeldung an der Schule erhältst du einen Termin für dein Einschulungstest deines Kindes. Gegebenenfalls hat dieser bereits vorab stattgefunden oder aber am Tag der Schulanmeldung selbst.
  6. Letzte Besorgungen. Ist das Bürokratische erledigt, gilt es, vor dem Schulstart alle Besorgungen zu erledigen. Du hast wahrscheinlich von der Schule eine Liste über Bücher und Materialien erhalten, die dein Kind benötigt. Außerdem fehlt jetzt noch der passende Schulranzen und natürlich die Schultüte für den Tag der Einschulung.

Wir hoffen, dass du nun etwas mehr Klarheit über den Ablauf von Stichtagsregelungen, Einschulungstest, Anmeldung und der Einschulung selbst hast. Der Schulbeginn ist eine aufregende Zeit - genießt sie!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.