Die Einschätzung der Deutschen was ihre eigenen Englischkenntnisse betrifft, hat sich in den letzten Jahren leicht verbessert. Trotzdem behaupten 2019 knapp 37 Prozent von sich selbst, geringe oder keine Kenntnisse zu haben.

Umso wichtiger ist es also, den ein oder anderen Kniff zu erlernen, um auch als Englischmuffel in jeder Lebenslage auf Englisch antworten zu können. Denn davon gibt es nicht zu wenige:

Die mündliche Prüfung auf Englisch in der Schule, ein simples Gespräch auf einer Reise oder mit Touristen bis hin zu komplizierteren Situationen wie einem Bewerbungsgespräch auf Englisch. Begleitet wirst Du dabei vom Vokabular und Deiner Aussprache.

Wir haben Euch einen Guide zusammengestellt, der Euch dabei helfen soll, jederzeit die richtigen Formulierungen und Vokabeln parat zu haben.

Die erste Hürde: Eine schöne englische Aussprache

Bestimmt erinnert Ihr Euch noch an den Englischunterricht aus Schulzeiten. Da wurdet Ihr sicherlich ermutigt, keine Fehler bei der Grammatik zu machen und Vokabeln zu pauken.

Aber was war denn mit der Aussprache? Für individuelles Training jedes einzelnen Schülers haben Lehrer oft keine Zeit. Dabei ist gerade Aussprachetraining eine schöne Möglichkeit, Englisch gleich wohlklingend in die Praxis umzusetzen.

Außerdem können Aussprachefehler zu Missverständnissen oder Verwechslungen führen und Dir dann ganz schön peinlich sein.

Im Kreise anderer Internationals ist es angenehm, sich dank guter Aussprache gleich auf Englisch unterhalten zu können.
Wer sich dank guter Aussprache einfach auf Englisch verständigen kann, hat es mit anderen Internationals gleich viel leichter. | Quelle: Pexels

Beispielsweise werden Vokale auf Englisch manchmal anders gesprochen, besonders, wenn sie im Doppelpack daherkommen. Zwei O hintereinander ergeben so zum Beispiel ein gesprochenes U.

Auch stumme Buchstaben, die fälschlicherweise gesprochen werden, können Verwirrung stiften. Das passiert, wenn Du das K in „knife“ (Messer) plötzlich mitsprichst. Und nichts ist frustrierender, als wenn ein Muttersprachler Dein Englisch nicht versteht.

Die Amerikaner können uns unter Umständen leichter verstehen. Trotzdem hilft es, sich vor dem ersten Auslandsaufenthalt mit den lokalen Aussprachegepflogenheiten vertraut zu machen.

Vorsicht ist beim „th“ geboten. Leider hört man in Deutschland immer wieder kreative Aussprachevarianten, angeführt vom „s“ à la „sänk ju for trävelling wis Deutsche Bahn“.

Für die perfekte englische Aussprache variierst Du auch den Druck der Zunge auf den Schneidezähnen, sodass Wörter wie „mouth“ oder „thunder“ einen anderen Klang des th bekommen als „these“ oder „this“.

Grundsätzlich hilft Euch bei der englischen Aussprache die Lautschrift, die anzeigt, wie einzelne Buchstaben gesprochen werden.

Englisch besser sprechen könnt Ihr auch mit dem Wissen über die unterschiedlichen Buchstabengruppen:

  • Kurze Vokale
  • Lange Vokale
  • Diphthongs
  • Konsonanten

Mit ein paar Tipps und Tricks könnt Ihr Euer Wissen über die Aussprache auf Englisch erweitern und Eure Aussprache verfeinern. Wir haben Euch dafür einen Überblick zusammengestellt, der Euch im Aussprachedschungel helfen soll.

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Wie Ihr Eure mündliche Englischprüfung schafft

Mündliche Prüfungen sind für viele mit besonderer Aufregung verbunden. Dabei habt Ihr genau ein Ziel: Wie aus der Pistole geschossen antworten können uns sich nur nicht verhaspeln. Umso schwieriger, wenn Du auf einer anderen Sprache sprechen sollst.

Da muss die Vorbereitung umso besser sein.

Beim mündlichen Englisch-Abitur gibt es je nach Bundesland zwar noch Unterschiede, aber grundsätzlich haben alle Prüfungsformen gemeinsam, dass Du auf Englisch präsentieren und Fragen beantworten musst.

Beim Präsentieren kommt es darauf an, sicher und möglichst frei zu sprechen. Auch die Haltung spielt eine Rolle: Gerade stehen, dezent gestikulieren und nicht auf einer Stelle verharren. Gar nicht so leicht, aber mit genug Übung wird Dein Vortrag souverän und locker wirken.

Gerade auf Englisch müssen sich Bindewörter und eventuell neue Füllwörter angeeignet werden, um ähm-stammelnde Pausen zu vermeiden.

Deshalb geht es beim Präsentieren zwar immer auch um Deine Mimik, Gestik, Stimme und Haltung. Das Herzstück Deines mündlichen Englisch-Abiturs bildet aber der Inhalt. Denn Lehrer verzeihen Dir den ein oder anderen Schönheitsfehler, nicht aber Wissenslücken.

Tipps und Tricks für die Vorbereitung auf Dein mündliches Englischabi und für die Kommunikationsprüfung in Englisch, durch die Du in manchen Bundesländern musst, haben wir Dir in unserem Guide zusammengestellt.

Souverän präsentieren und zudem den Inhalt beherrschen möchte wohl jeder im der mündlichen Prüfung im Abitur drauf haben.
Schön präsentieren und den Inhalt beherrschen - der Traum eines jeden Prüfling im mündlichen Englisch-Abi. | Quelle: Pexels

Nicht nur das Englisch Abitur, sondern auch der TOEFL Sprachtest hat einen mündlichen Teil. Neben Lese- und Hörverstehen sowie Schreiben wird nämlich auch Deine Ausdrucksfähigkeit bewertet.

Bei den sogenannten Independent Tasks sprichst Du nach 15 Sekunden Vorbereitungszeit Deine Antwort in ein Mikrofon. Bei den Integrated Tasks hingegen hast Du etwas mehr Zeit, um ein Statement abzugeben.

Immer geht es darum, mündlich auf Englisch über allgemeine und akademische Themen zu sprechen.

Für Deine Vorbereitung auf eine mündliche Englischprüfung gilt, dass Deine Vorbereitung allgemeines Wissen über Dein Thema und Ausdrucksfähigkeit verbinden sollte. Den Wortschatz bereichern, Lesen und Hören sind Vorbereitungsmaßnahmen, die Du in Deinen Alltag miteinbeziehen kannst.

Sprich doch mal mit Freunden oder Deiner Familie, trag ihnen ein Referat vor oder höre Dir als Inspiration Videos von Speakern auf Englisch an. Die berühmten TED-Videos können Dir eine erste Idee darüber geben, wie lebendig man auf Englisch präsentieren kann.

Du suchst nach noch mehreren Ideen und Tipps für Deine perfekte Vorbereitung auf die mündliche Englisch-Prüfung?

Ein Vorstellungsgespräch auf Englisch: So bereitest Du Dich vor

Du hast eine neue spannende Stelle entdeckt und ein Teil oder sogar das ganze Bewerbungsgespräch findet auf Englisch statt? Keine Angst, mit der richtigen Vorbereitung schaffst Du das!

Zunächst einmal sei beruhigt: Das englische Vorstellungsgespräch läuft grundsätzlich genauso ab wie ein deutsches. Nur eben in englischer Sprache.

Gleich bei der Begrüßung im Vorstellungsgespräch auf Englisch punkten? Schaffst Du locker mit diesen Tipps!
Schon die Begrüßung kann im englischen Bewerbungsgespräch zur Herausforderung werden. | Quelle: Pexels

Logisch also, dass Du Dich über das Unternehmen informiert haben solltest. Ein paar Zahlen und Fakten, aber auch die Unternehmenswerte solltest Du beim Gespräch parat haben – auf Englisch versteht sich.

Vielleicht gibt es die Webseite des Unternehmens auf Englisch? Sonst hilft ein Wörterbuch. Denk selbst an Fragen, die Dich über das Unternehmen interessieren und beantworte sie Dir auf Englisch.

Gleiches gilt für Deinen Lebenslauf. Frühere Stationen und Deine Ausbildung oder Dein Studium solltest Du flüssig auf Englisch beschreiben können.

Pünktlichkeit und Höflichkeit sind ebenso bei einem englischen Job Interview wichtig. Die Vorstellung läuft dann zum Beispiel so: „Hello, I’m John. I’m 28 and I work as an engineer. I have gratuated two years ago and since then I’ve been working as a technical engineer.“

Selbstsicherheit ausstrahlen hilft Dir selbst, Dich sicherer zu fühlen. Nimm Dir ruhig Zeit und artikuliere langsam, um weniger Fehler zu machen. Die Menschen, die Dir gegenübersitzen, wissen, dass Du kein Muttersprachler bist. Sie verzeihen Dir Fehler und nicht jeder Satz muss perfekt sein. Wichtig ist, dass Du Dich in Deinem Fach auskennst und das kannst Du durch entsprechendes Vokabular zeigen.

Auch Deine Fähigkeiten und Kompetenzen in Bezug zur freien Stelle solltest Du auf Englisch nennen können. Genauso verhält es sich mit Standardfragen wie zum Beispiel das Aufzählen Deiner Stärken und Schwächen oder die Antwort auf die Frage, wo Du Dich in fünf Jahren siehst.

„Warum sind Sie der perfekte Bewerber?“ ist genau solch eine Frage, auf die Du Dich inhaltlich sowie sprachlich vorbereiten musst.

Üben kannst Du mit Freunden oder Deiner Familie, aber auch alleine, indem Du Vokabellisten erstellst. Dann bist Du im Bewerbungsgespräch auf Englisch sicher und sprichst flüssig.

Neben der regelmäßigen Übung können Dir auch unsere weiteren Tipps und Tricks für Dein erfolgreiches englisches Vorstellungsgespräch helfen.

How-To: Ein flüssiges Gespräch auf Englisch führen

Englisch lernen bedeutet auch, mit anglophonen Muttersprachlern oder anderen Gesprächspartnern auf Englisch zu sprechen.

Das Cambridge-Zertifikat oder der TOEFL-Test sind tolle Zertifikate und ermöglichen Dir, Deine Englischkenntnisse auf Deinem Lebenslauf zu beweisen. Auch englisches Radio oder englische Filme in Deiner Freizeit machen Dich sicher im Umgang mit der englischen Sprache.

Was letztlich aber am meisten Spaß macht, ist der Austausch mit anderen in einem englischen Gespräch.

Das kann auf einer Reise sein, bei der Arbeit oder mit Bekannten, die kein Deutsch können. Beim Debattieren, Diskutieren, Lösungen für Probleme Besprechen und der Sprache Leben Einhauchen blüht sie erst richtig auf.

Du möchtest Dich mit einem neuen Kollegen auf Englisch gleich unterhalten können?
Sich im englischen Gespräch mit einem Fremden unterhalten können ist viel wert - vor allem in der Arbeitswelt. | Quelle: Pexels

Zu Hause oder sonst wo auf der Welt an englischen Unterhaltungen teilnehmen können – das ist die Königsklasse.

Natürlich ist das Eintauchen in eine fremde Kultur das Beste, was Dir passieren kann. Du hast gerade keine Mittel oder keine Zeit für einen Aufenthalt in einem englischsprachigen Land? Kein Problem! Denn das geht auch zu Hause.

Dank Fernsehsendungen, Serien, Filmen, Büchern oder einem Tandem bei Skype kannst Du Dein Englisch auch zu Hause verbessern. Hinzu kommen Sprachabende in Bars oder Treffen mit Expats aus den USA, Großbritannien oder Australien, die ihr Deutsch verbessern möchten. Eine Win-Win-Situation also!

Dein Ziel dabei: Englisch denken und träumen wie Du es auch auf Deutsch tun würdest. Du wirst sehen: Je mehr Du sprichst, desto größer wird Dein Wortschatz und irgendwann ist es ganz selbstverständlich, zwischen beiden Sprachen hin und her zu switchen.

Du möchtest mit einem Fremden ein erstes Gespräch aufbauen? Hier sind unsere Lieblingsformulierungen, die garantiert in ein Gespräch münden:

  • „What’s up?“ ist umgangssprachlich und praktischerweise sucht sich daraufhin Dein Gegenüber das Gesprächsthema aus.
  • You know“ / „You see“ hat recht wenig Aussagekraft und ist eher ein Füllwort, kann aber an einen eigentlich fertigen Satz gehängt werden. Du wirst merken, das lieben englische Muttersprachler.
  • „How does that sound to you?“ ist eine offene Frage und bietet Deinem Gesprächspartner die Möglichkeit, seine Meinung mit Dir zu teilen.
  • „By the way“ meint etwa „übrigens“ und kann ganz locker zum Themenwechsel verwendet werden.
  • „Anyway“ ist Dein bester Freund, wenn Du ein Thema beenden und ein neues anschneiden möchtest.
  • „Lovely“ / „wonderful“ / “amazing“ sind fantastische Adjektive, die Deine positive Einstellung auf Englisch ausdrücken.
  • „It’s up to you“ benutzt Du, wenn Du Deinen Gesprächspartner über eine Entscheidung bestimmen lassen möchtest. Das bedeutet so viel wie „Entscheide Du!“
  • „See you (later/soon)“ heißt „bis später“ oder „bis bald“ und ist eine entspannte Möglichkeit, das Gespräch zu beenden.
  • „Oh wow“ und „Oh dear“ drücken Deine Überraschung aus. Im ersten Fall eher positiv, im zweiten eher negativ.
  • „Take care“ ist ein netter Zusatz für das Ende Deiner Unterhaltung und kann mit „Pass auf Dich auf“ übersetzt werden.
  • „Have a good day/trip/holiday“ sind weitere Vorschläge für das Ende des englischen Gesprächs und schmücken den Abschied mit freundlichen Wünschen.

Damit kannst Du schon einmal loslegen. Wir haben in unserem Guide weitere Ratschläge, mit denen die erste englische Unterhaltung easy über die Bühne geht. Wenn Du erst mal dabei bist, wirst Dein Englisch mit der Zeit immer besser. Denn Übung macht den Meister!

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Eva