Früher oder später kommt jeder von uns an den Punkt, an dem wir uns für eine berufliche Richtung entscheiden müssen. Das Wichtigste bei dieser Entscheidung ist es, sich an den eigenen Interessen und Stärken zu orientieren und die Berufswahl nicht allein vom zu erwartenden Gehalt abhängig zu machen.

Das ist meistens leichter gesagt als getan. Tatsächlich ist es gar nicht so leicht die richtige Berufswahl zu treffen.

Was sind Deine Interessen? Wo liegen Deine Stärken? Um diese Fragen beantworten zu können, kann es hilfreich sein, sich an die Familie und enge Freunde zu wenden, denn sie kennen Dich am besten und können Dir genau sagen, wo Deine Stärken und Schwächen liegen.

Wie wähle ich einen Beruf anhand meiner Interessen und Stärken aus?

Schon in der Schule hattest Du Probleme mit naturwissenschaftlichen Fächern wie Chemie, Biologie oder Physik? Arzt oder Ärztin wäre in diesem Fall nicht der richtige Beruf für Dich. Hast Du zwei linke Hände und kommst schon beim Aufbau Deiner neuen IKEA-Möbel an Deine Grenzen, solltest Du Dir lieber zweimal überlegen, ob Du wirklich Schreiner werden möchtest.

Dir liegt gesunde Ernährung am Herzen und außerdem bist Du ein sehr empathischer Mensch, der anderen gerne hilft? Du fragst Dich welcher Beruf dann zu Dir passen könnte?

Ernährungsberater! Qualifizierte Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen sind Gesundheitsexperten, die ein starkes Bedürfnis haben, anderen zu helfen. Sie lieben gesundes Essen und helfen anderen, die unter ihren ungesunden Essgewohnheiten leiden, sich selbst aber nicht zu helfen wissen. Ernährungsberater helfen ihnen, indem sie individuelle Speise- und Ernährungspläne für ihre Klienten erstellen und sie bei der Einhaltung dieser unterstützen.

Klingt toll! Dennoch würde Dich interessieren was Du als Ernährungsberater an Gehalt erwarten kannst?

Geld ist zwar nicht das Wichtigste, dennoch ist es sinnvoll zu wissen, wie viel ein Ernährungsberater bzw. eine Ernährungsberaterin durchschnittlich im Monat verdient. Das jeweilige Gehalt von Ernährungsberatern fällt sehr unterschiedlich aus und ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Art der Ausbildung, der bisherigen Berufserfahrung sowie dem Tätigkeitsfeld und dem Bundesland, in dem gearbeitet wird.

Allerdings solltest Du immer im Hinterkopf behalten, dass Du mit Geld weder Glück noch Zufriedenheit kaufen kannst. Ein wirklich erfülltes Lebens bedeutet, auch Spaß an der Arbeit zu haben. Richtet man den Fokus bei der Berufswahl lediglich auf das Gehalt, vergisst man schnell, dass man diesen Beruf im Idealfall auch den Rest seines Lebens ausüben sollte. Stell Dir vor, Du müsstest Tag für Tag einer Arbeit nachgehen, die Dir eigentlich überhaupt keinen Spaß macht, die Dich mehr stresst als erfüllt.

Wähle also einen Beruf, der zu Deinen Fähigkeiten und Deinen persönlichen Eigenschaften und Interessen passt. Das ist viel wertvoller als ein volles Bankkonto.

Superprof ist hier, um angehenden Ernährungsberatern und Ernährungsberaterinnen eine Vorstellung davon zu geben, wie ihr zukünftiges Gehalt aussehen könnte, von welchen Faktoren die Höhe des Gehalts abhängt und welche Tätigkeitsfelder die besten Karriereaussichten bieten.

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Ernährungswissenschaftler: Gehalt im Durchschnitt

Die Berufsbezeichnung des Ernährungsberaters ist nicht geschützt und die Ausbildung ist dementsprechend auch nicht staatlich geregelt. Es sind aber gerade diejenigen, die den langen Weg über das Studium der Ernährungswissenschaften wählen, die eine große Auswahl an Tätigkeitsfeldern und Aufgabenbereichen erwartet.

Der Studiengang der Ernährungswissenschaften wird beispielsweise an der Universität Gießen, der Universität Jena oder der Universität Kiel angeboten. Das Studium ist sehr breit gefächert und qualifiziert die Absolventen und Absolventinnen für eine Vielzahl unterschiedlichster Berufe.

Mögliche Berufsfelder für Ernährungswissenschaftler und Ernährungswissenschaftlerinnen finden sich sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor.

Mögliche Arbeitsorte sind beispielsweise:

  • die Lebensmittelindustrie
  • Krankenhäuser und andere Unternehmen des Gesundheitswesens
  • Bildungseinrichtungen wie Schulen oder Universitäten
  • Bundesinstitute und internationale Organisationen

Zu den Aufgaben eines Ernährungsberaters oder einer Ernährungsberaterin im Krankenhaus im Bereich der klinischen Ernährung gehören beispielsweise die Beurteilung der Gesundheit ihrer Klienten sowie die Bestimmung der für sie am besten geeigneten Lebensmittel und die Erstellung entsprechender Ernährungsplänen. Die Ernährungspläne decken die wichtigsten Nährstoffe ab und sind auf das jeweilige Krankheitsbild der Klienten, wie bestimmte Essstörungen, Diabetes oder Adipositas (Fettleibigkeit), abgestimmt.

Dagegen sind die Ernährungswissenschaftler und Ernährungswissenschaftlerinnen in der Lebensmittelindustrie für die Kontrolle der Lebensmittel zuständig. Zu ihren Aufgaben gehören die Kontrolle sowohl der Qualität der jeweiligen Inhaltsstoffe als auch der Einhaltung gesetzliche Bestimmungen zur Lebensmittelherstellung.

Ein frisch gebackener Ernährungswissenschaftler, der gerade seinen Bachelor beendet hat, kann mit einem monatlichen Einstiegsgehalt von ca. 1.800 - 2.800€ rechnen. Bei einem Master-Abschluss im Bereich der Ernährungswissenschaften fällt das Einstiegsgehalt natürlich etwas höher aus.

Hat er ein paar Jahre Berufserfahrung und Zusatzwissen gesammelt, steigt das Gehalt entsprechend und liegt bei ca. 3.000 - 4.500€ im Monat.

Der Ernährungswissenschaftler Verdienst hängt vom Tätigkeitsfeld und Bundesland ab.
In der Lebensmittelindustrie kontrollieren Ernährungswissenschaftler die Inhaltsstoffe der Produkte, dass keine Gesundheitsrisiken für die Konsumenten vorliegen sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. | Quelle: Pexels

Die Gehälter schwanken jedoch abhängig vom Tätigkeitsfeld und Bundesland, in dem gearbeitet wird, sehr stark. Ein Ernährungswissenschaftler in Sachsen-Anhalt verdient rund ein Drittel weniger als ein Ernährungswissenschaftler gleicher Qualifikation in Baden-Württemberg oder Bayern. Auch ein monatliches Einkommen von 6.000€ ist durchaus möglich, beispielsweise als Abteilungsleiter im Qualitätsmanagement.

Als selbstständiger Ernährungswissenschaftler legst Du Dein Honorar eigenständig fest. Dementsprechend hast Du selbst Einfluss auf die Höhe Deines Einkommens. In der Regel verdienen selbstständige Ernährungswissenschaftler, die eine Weiterbildung zum Ernährungsberater gemacht haben, etwas mehr als diejenigen, die im öffentlichen Sektor tätig sind.

Dafür sorgt ein konstanter Kundenstamm im öffentlichen Sektor für mehr berufliche und finanzielle Sicherheit.

Das Gehalt der Ernährungswissenschaftler und Ernährungswissenschaftlerinnen ist vielleicht nicht überdurchschnittlich hoch. Der Beruf ist dennoch sehr bereichernd, denn als Ernährungswissenschaftler bzw. Ernährungswissenschaftlerin hat man die Möglichkeit, das Leben anderer erheblich zu verbessern. Das ist der eigentliche Verdienst der Ernährungswissenschaftler!

Gehaltsaussichten für Ernährungsberater im öffentlichen Sektor

Ein Ernährungsberater im öffentlichen Dienst ist ein Gesundheitsexperte, dem es vor allem um ein Bewusstsein der Gesellschaft für gesunde Ernährung geht. Statt selbstständig und mit ausgewählten Klienten zu arbeiten, arbeiten viele Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen für Bundesinstitute oder öffentliche Krankenhäuser.

Zu den Aufgaben eines Ernährungsberaters in einem Bundesinstitut gehört es beispielsweise Statistiken zur Volksgesundheit zu erheben oder Bildungsinitiativen zur Ernährung zu gründen.

Es ist nicht unüblich diese Ernährungsberater in Schulen, Universitäten oder Firmen anzutreffen. Ihr Ziel ist es, die Gesellschaft zu Themen wie Wohlbefinden und gesunde Ernährung aufzuklären und so zu einer gesünderen Lebensweise zu animieren.

Außerdem findet man sie auch in der Cafeteria einer Schule oder Universität, wo sie eng mit den Angestellten zusammenarbeiten, um einen gesunden und ausgewogenen Speiseplan für die Schüler und Studenten zu erstellen. Dasselbe gilt für Krankenhäuser.

Besonders für Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die gerne im öffentlichen Sektor arbeiten möchten, spielt die Art der Ausbildung eine wichtige Rolle. Der Großteil der Arbeitgeber zieht es vor, Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen einzustellen, die ein Studium oder eine gleichwertige Ausbildung absolviert haben, die von den Fachverbänden anerkannt ist.

Der eigentliche Verdienst der Ernährungswissenschaftler liegt darin, dass sie anderen Menschen auf dem Weg zu einer gesunden Lebensweise helfen.
Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen arbeiten eng mit den Angestellten der Cafeteria zusammen. Sie stellen ihnen beispielsweise neue Gerichte vor, die gesund und leicht zuzubereiten sind. | Quelle: Pixabay

Das Ernährungsberater-Gehalt im öffentlichen Sektor hängt stark von verschiedenen Faktoren ab:

  • Art der Ausbildung: Die meisten Arbeitgeber verlangen wie bereits erwähnt eine ausreichend anerkannte Ausbildung mit entsprechender Zertifizierung durch einen der Fachverbände wie QUETHEB e.V. oder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.
  • Bundesland: Das Gehalt hängt besonders im öffentlichen Sektor vom jeweiligen Bundesland ab. Am besten verdient man beispielsweise in Niedersachen und Bayern.
  • Berufserfahrung und Qualifikation: Je mehr Berufserfahrung und je mehr Qualifikationen man vorweisen kann, desto höher fällt auch das Gehalt aus. Qualifikationen erlangt man beispielsweise durch die entsprechende Ausbildung, aber auch Fort- und Weiterbildungen.

Das Gehalt von Ernährungsberatern und Ernährungsberaterinnen, die bei Bund und Kommunen angestellt sind, richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Die Einordnung in eine Gehaltsstufe hängt dabei von der Art der Ausbildung und der Berufserfahrung ab. Die tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (TVöD) liegt bei ca. 3.500 – 5.500€.

Auf indeed.de findest Du zahlreiche Stellenangebote sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor.

Durchschnittliches Gehalt eines selbstständigen Ernährungsberaters

Die meisten selbstständigen Ernährungsberater bzw. Ernährungsberaterinnen haben vor Aufnahme ihrer Tätigkeit ein Studium der Ernährungswissenschaften oder eine von den Fachverbänden anerkannte Ausbildung absolviert. Statt im öffentlichen Sektor zu arbeiten, haben sie sich dann jedoch entschieden, ihre eigene Praxis zu eröffnen.

Es gibt aber auch zahlreiche unqualifizierte Ernährungsberater, die keine entsprechende Ausbildung durchlaufen haben.

Bist Du auf der Suche nach einer qualifizierten Ernährungsberatung, solltest Du deshalb unbedingt darauf achten, dass der Ernährungsberater oder die Ernährungsberaterin ausreichend qualifiziert ist. Der Fachverband QUETHEB e.V. stellt auf seiner Website beispielsweise einen Expertenpool zur Verfügung, auf dem Du ganz leicht nach qualifizierten Ernährungsberatern und Ernährungsberaterinnen in Deiner Nähe suchen kannst. Noch leichter findest Du die passende Ernährungsberatung hier bei Superprof.

Eine private Praxis zu gründen hat sehr viele Vorteile, bringt aber auch Nachteile mit sich. Vorteile sind zum Beispiel:

  • Flexible Arbeitszeiten: Du bist der Chef und entscheidest, wann die Praxis geöffnet hat, wie viele Klienten Du betreust und wie hoch Dein wöchentliches Arbeitspensum sein wird.
  • Kernkompetenzen: Als privater Ernährungsberater hast Du auch die Möglichkeit, Dich zu spezialisieren und nur im Bereich Deiner Kernkompetenzen zu beraten. Du kannst Dich zum Beispiels auf bestimmte Zielgruppen spezialisieren wie Senioren oder Kinder, oder auf bestimme Krankheiten wie Essstörungen, Diabetes oder Adipositas (Fettleibigkeit). Immer mehr Ernährungsberater spezialisieren sich mittlerweile auf bestimmte Ernährungsformen wie eine vegetarische Ernährung oder Ernährung für Sportler. Auch Ernährungstherapie ist eine beliebte Spezialisierung.
  • Höheres Einkommen: Auch Dein Honorar wird von Dir selbst festgelegt. Der Ernährungsberater-Verdienst in der Privatwirtschaft variiert jedoch sehr stark. Er ist abhängig von der Höhe des Honorars und dem Standpunkt der Praxis. Das Honorar liegt üblicherweise zwischen 40 - 80€.
Gehalt: Ernährungsberater in der freien Wirtschaft bestimmen ihr Honorar selbst. Es liegt in der Regel zwischen 40 - 80€.
Selbstständige Ernährungsberater beraten ausgewählte Klienten. Sie erstellen individuelle Ernährungspläne und helfen den Klienten bei der Umsetzung. | Quelle: Unsplash

Die Selbstständigkeit hat aber auch ihre Nachteile. Zum Beispiel ist es deutlich schwieriger neue Klienten zu finden. Hast Du nicht ausreichend Klienten, hast Du nicht genug Arbeit und kannst eventuell Deine Ausgaben nicht decken. Denn die Selbstständigkeit ist auch mit zusätzlichen Ausgaben für Arbeitsmaterial verbunden, das Dir nicht wie im öffentlichen Sektor einfach zur Verfügung gestellt wird.

Dennoch ist die Privatwirtschaft ein tolles Tätigkeitsfeld für Ernährungsberater. Durch die vergleichsweise geringere Anzahl an Klienten, hat der Ernährungsberater mehr Kapazitäten für seine Klienten zur Verfügung. Das bedeutet, dass er mehr Zeit und Arbeit in einzelne Fälle investieren kann.

Wie bereits erwähnt, schwankt bei einem selbstständigen Ernährungsberater das Gehalt sehr stark. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie:

  • Standort der Praxis: Auch das Ernährungsberater-Gehalt eines selbstständigen Ernährungsberaters bzw. einer Ernährungsberaterin wird davon beeinflusst, in welchem Bundesland sich die Privatpraxis befindet. Die Unterschiede sind allerdings geringer als bei festangestellten Ernährungsberatern und Ernährungsberaterinnen.
  • Arbeitspensum: Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch das angestrebte Arbeitspensum. Es macht selbstverständlich einen sehr großen Unterschied, ob Du lediglich 10, 20 oder sogar 40 Stunden in der Woche arbeitest.
  • Zielgruppe bzw. Spezialisierung: Auch die jeweilige Zielgruppe bzw. Spezialisierung hat Einfluss auf die Höhe des Gehalts. Ein Ernährungsberater, der sich auf die persönliche Betreuung von Sportlern spezialisiert hat, hat deutlich höhere Karriereaussichten als ein Ernährungsberater, der sich auf Senioren spezialisiert. Hier liegt der eigentliche Verdienst der Ernährungsberater darin, dass sie Menschen helfen, die diese Hilfe auch wirklich dringend benötigen.
  • Höhe des Honorars: Ob Du ein Honorar von 40€ oder 80€ verlangst, hat natürlich den größten Einfluss auf Dein monatliches Durchschnittsgehalt. Arbeitest Du beispielsweise 10 Stunden in der Woche für ein Honorar von 40€, liegt Dein Gehalt bei 1.600€ im Monat. Verlangst Du dagegen 80€, ist Dein Gehalt mit 3.200€ auch doppelt so hoch.
  • Workshops: Viele private Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen bieten außerdem Workshops und Ernährungskurse an, beispielsweise zum Thema Abnehmen oder Superfoods. Diese Workshops sind in der Regel nicht ganz günstig. Geht man zu einem von den Krankenkassen anerkannten Ernährungsberater, übernimmt die Krankenkasse eventuell die Kosten für den Workshop.
Das Gehalt von Ernährungsberatern hängt stark davon ab, ob sie angestellt oder selbstständig sind.
Die Sportbranche ist ein sehr beliebtes und gefragtes Tätigkeitsfeld privater Ernährungsberater. | Quelle: Visualhunt

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass ein selbstständiger Ernährungsberater durchaus mehr verdienen kann, als ein Ernährungsberater im öffentlichen Dienst. Das Gehalt hängt allerdings von sehr vielen Faktoren ab und kann deshalb stark schwanken.

Fest steht, dass die Selbstständigkeit eine Überlegung wert ist, denn das Gehalt hat auf jeden Fall Spielraum nach oben. Außerdem ziehen es viele Klienten vor, einen privaten Ernährungsberater zu konsultieren, da sie keine Lust haben, mehrere Wochen auf einen Termin bei einem Ernährungsberater im Krankenhaus zu warten.

Hilfreiche Tipps von erfahrenen Ernährungsberatern

Egal in welchem Tätigkeitsfeld ein Ernährungsberater bzw. eine Ernährungsberaterin arbeitet, hilfreiche Tipps geben sie alle. Einer der Hauptgründe, warum man eine professionelle Ernährungsberatung in Anspruch nimmt, sind diese hilfreichen Tipps und Vorschläge, von denen man sehr lange profitieren kann.

Hier sind ein paar hilfreiche Tipps von qualifizierten Ernährungsberatern:

  • Mache Deine eigenen Snacks: Es ist nahezu unvermeidbar, nachmittags bei der Arbeit Gelüste und Heißhunger zu bekommen. Du solltest dennoch regelmäßige Abstecher zum Süßigkeiten-Automaten vermeiden, verarbeitete Lebensmittel wie Chips und Kekse sollten nicht zur Gewohnheit werden. Um diese ungesunde Essgewohnheit zu verhindern, empfehlen Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen stattdessen eigene Snacks mit zur Arbeit zu bringen. Als gesunde Snacks eigenen sich zum Beispiel Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Cashew-Nüsse und ungesalzene Erdnüsse), Obst (Apfel, Orange, Banane) und Gemüse (Karotte, Paprika, Gurke). Das reduziert Deinen täglichen Zuckerkonsum, macht Dich aber trotzdem satt.
  • Verwende „gesünderen Zucker“: Versuche gesunde Alternativen zum industriell hergestellten Zucker zu wählen. Viel gesünder sind beispielsweise Bienenhonig, Agaven-Dicksaft oder Birkenzucker (Xylit). Diese Alternativen enthalten viele Antioxidantien und nach ein paar Wochen wirst Du den Unterschied zum gewohnten Zucker gar nicht mehr wahrnehmen.

Für alle, die ein großes Interesse an einer gesunden Lebensweise und am allgemeinen Wohlbefinden haben und darüber hinaus auch anderen Menschen helfen wollen, ist der Berufsweg des Ernährungsberaters genau das Richtige.

Das Ernährungsberater-Gehalt wird Dich vielleicht nicht reich machen. Ein zufriedenstellendes Leben und ein Job, der Freude bereitet, sind jedoch weitaus mehr wert als ein volles Bankkonto.

Der eigentliche Verdienst der Ernährungswissenschaftler ist außerdem die erfolgreiche Unterstützung anderer auf dem Weg zu einem glücklichen und gesunden Leben!

Dennoch bieten viele Tätigkeitsfelder im Bereich der Ernährungsberatung durchaus lukrative Karrieremöglichkeiten.

Auf Superprof findest Du auch noch weitere Informationen darüber wie Du Ernährungsberaterin bzw. Ernährungsberater werden kannst, welche Tätigkeitsfelder dieser Beruf umfasst und wie Du am besten neue Klienten werben kannst.

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Jana