„Lass Nahrung Deine Medizin sein und Medizin Deine Nahrung.“ – Hippocrates

Hippocrates war ein griechischer Mediziner, der 450 v. Chr. lebte und seiner Zeit weit voraus war. Er hat erkannt, welche positiven Auswirkungen eine gesunde Ernährung auf unseren Körper hat und wie die sorgfältige Auswahl der Lebensmittel unseren Körper mit essentiellen Nährstoffen versorgt und gesund hält.

Achten wir schon in jungen Jahren auf eine nährstoffreiche Ernährung, können wir dadurch lebensbedrohliche Krankheiten verhindern.

Heutzutage suchen immer mehr Menschen Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen auf, um sich nützliche Ratschläge und Tipps zu holen.

Das kommt vor allem daher, dass ernährungsbedingte Krankheiten in Deutschland immer mehr zunehmen. Als Folge sind die Menschen mehr denn je daran interessiert, einen gesunden Lebensstil zu führen, um solche Krankheiten zu verhindern.

Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen haben in der Regel eine entsprechende Ausbildung absolviert, um Experten rund um Gesundheit zu werden. Sie haben eine Leidenschaft für gesunde Ernährung, erstellen gerne Ernährungspläne und lieben es, anderen dabei zu helfen, ihre Gesundheitsziele zu erreichen. Zu den professionellen Fähigkeiten eines Ernährungscoaches kommen herausragende Kommunikationsfähigkeiten sowie ein Talent für Organisation und Motivation.

Die besten Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen sind in der Lage, ihre Klienten dazu zu motivieren, ihre schlechten Essgewohnheiten abzulegen und stattdessen auf eine gesunde Ernährung zu achten.

Wie wird man Ernährungsberater bzw. Ernährungsberaterin?

Möchtest Du Ernährungsberaterin bzw. Ernährungsberater werden, bist Du hier genau richtig. Auf Superprof findest Du, unter anderem, Informationen, wie Du qualifizierter Ernährungsberater bzw. Ernährungsberaterin werden kannst, wie Du neue Klienten findest und wie hoch das Ernährungsberater-Gehalt ist.

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Ernährungsberater werden: Welche Qualifikationen sind erforderlich?

Da die Berufsbezeichnung des Ernährungsberaters nicht geschützt ist, gibt es leider viele Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die ohne jegliche Berufsqualifikation praktizieren. Die Mehrzahl hat allerdings ein Ernährungswissenschaften Studium oder eine anerkannte Ernährungsberater Ausbildung absolviert.

Die meisten Arbeitgeber und Klienten bevorzugen Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die einen Hochschulabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen können.

Der Aufbau und die Inhalte der Studien- und Ausbildungsprogramme variieren je nach Bildungseinrichtung. Möchtest Du Ernährungswissenschaften studieren oder eine Ausbildung zum Ernährungsberater machen, solltest Du Dir deshalb zunächst die Inhalte und vor allem die Schwerpunkte der verschiedenen Programme anschauen und Deine Wahl danach ausrichten, wo Deine eigenen Interessen liegen.

Entscheidest Du Dich für die Ernährungsberater Ausbildung, solltest Du darauf achten, dass Du eine von den Fachverbänden anerkannte Ausbildung wählst, um ein qualifizierter und zertifizierter Ernährungsberater zu werden.

Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die eine entsprechende Berufsqualifikation vorweisen können, erhalten mehr Vertrauen von ihren Klienten.

Wie viel verdient ein Ernährungsberater?

Das Ernährungsberater Gehalt ist stark abhängig von der Art der Ausbildung, der bisherigen Berufserfahrung sowie dem Tätigkeitsfeld, in dem der Ernährungsberater arbeitet.

Ernährungswissenschaftler

Das Ernährungswissenschaften Studium ist sehr breit gefächert und qualifiziert die Absolventen und Absolventinnen für eine große Auswahl an Tätigkeitsfeldern und Aufgabenbereichen.

Nach dem Studium bist Du Ernährungswissenschaftler bzw. Ernährungswissenschaftlerin und kannst Dich ganz einfach zum Ernährungsberater bzw. zur Ernährungsberaterin weiterbilden.

Mögliche Arbeitsorte für Ernährungswissenschaftler und Ernährungswissenschaftlerinnen sind beispielsweise:

  • Lebensmittelindustrie
  • Krankenhäuser und andere Unternehmen des Gesundheitswesens
  • Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten
  • Bundesinstitute und internationale Organisationen
Nach dem Ernährungswissenschaften Studium können sich Ernährungswissenschaftler ganz einfach zum Ernährungsberater fortbilden.
Zu den Aufgaben eines Ernährungswissenschaftlers ins der Lebensmittelindustrie gehört beispielsweise die Qualitätskontrolle. | Quelle: Unsplash

Ein Ernährungswissenschaftler mit Bachelor-Abschluss kann je nach Bundesland mit einem monatlichen Einstiegsgehalt von ca. 1.800 – 2.800€ rechnen. Mit einem Master-Abschluss fällt das Einstiegsgehalt entsprechend höher aus.

Das Gehalt steigt mit der Berufserfahrung und Weiterbildung auf ca. 3.000 - 4.500€ im Monat.

Die Gehälter der Ernährungswissenschaftler und Ernährungswissenschaftlerinnen schwanken abhängig vom Tätigkeitsfeld und dem Bundesland, in dem gearbeitet wird, sehr stark. Auch ein Monatsgehalt von 6.000€ ist nicht unüblich, beispielsweise als Abteilungsleitung im Qualitätsmanagement.

Selbstständige Ernährungswissenschaftler verdienen in der Regel etwas mehr, da sie ihr Honorar eigenständig festlegen. Dafür genießen Ernährungswissenschaftler im öffentlichen Sektor mehr berufliche und finanzielle Sicherheit.

Ernährungsberater im öffentlichen Sektor

Im öffentlichen Sektor arbeiten Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen beispielsweise an Krankenhäusern, in Schulen oder Pflegeheimen.

Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die beim Bund oder Kommunen angestellt sind, werden nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt. Zu welcher Gehaltsstufe sie gehören, richtet sich nach der Art der Ausbildung und der bisherigen Berufserfahrung. Die tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst liegt bei ca. 3.500 – 5.500€.

Besonders im öffentlichen Sektor spielt die Ausbildung eine wichtige Rolle, denn die meisten Arbeitgeber ziehen es vor, Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen einzustellen, die ein Ernährungswissenschaften Studium oder eine anerkannte Ernährungsberater Ausbildung durchlaufen haben.

Selbstständige Ernährungsberater

Selbstständige Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen werden nach Honorar bezahlt. Die Höhe des Honorars legen sie selbst fest.

Die Höhe des monatlichen Einkommens hängt damit von der Höhe des jeweiligen Honorars, aber auch vom Standpunkt der Praxis ab. Üblicherweise liegt das Honorar zwischen 40 – 80€.

Ein selbstständiger Ernährungsberater kann also durchaus mehr verdienen als ein Ernährungsberater im öffentlichen Sektor. Das Gehalt hängt allerdings von sehr vielen Faktoren wie der Höhe des Honorars, dem Standpunkt der Praxis, dem Arbeitspensum und der Zielgruppe bzw. Spezialisierung ab. Das Gehalt hat auf jeden Fall deutlich Spielraum nach oben.

Wo arbeiten Ernährungsberater?

Nachdem Du alle nötigen Qualifikationen erlangt hast, kannst Du als Ernährungsberater bzw. Ernährungsberaterin entweder im öffentlichen Sektor oder in der Privatwirtschaft arbeiten.

Ernährungsberater im öffentlichen Sektor

Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die im öffentlichen Sektor tätig sind, haben eine Vielzahl an Arbeitsorten und Aufgabenbereichen zur Auswahl. Hier sind mögliche Tätigkeitsbereiche für Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen im öffentlichen Bereich:

  • Krankenhäuser: Im Krankenhaus unterstützen Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen die Patienten beim Genesungsprozess mit individueller Ernährungsberatung und der Erstellung von Ernährungsplänen, die auf das individuelle Krankheitsbild bzw. die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind. Zielgruppen sind Patienten, die an bestimmten Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Krebs oder Herz-Kreislauf-Problemen leiden, aber auch bestimmte Zielgruppen wie stillende Mütter, Säuglinge mit gesundheitlichen Problemen und ältere Menschen.
  • Schulen: An Schulen und Universitäten arbeiten Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen eng mit den Angestellten der Cafeteria zusammen. Gemeinsam erstellen sie neue Speisepläne mit Gerichten, die nicht nur leicht zuzubereiten, sondern auch noch gesund und nährstoffreich sind. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, Workshops und Präsentationen im Unterricht zu halten, um die Schüler zu einer bewussten und gesunden Ernährung zu ermutigen.

Ernährungsberater in der Privatwirtschaft

Selbstständige Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen haben den Vorteil, sich auf einzelne Klienten konzentrieren und private Ernährungsberatung anbieten zu können.

Hier sind ein paar der gängigsten Arbeitsorte und Aufgaben selbstständiger Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen:

  • Privatpraxis für Ernährungsberatung: Selbstständige Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen helfen ihren Klienten, indem sie ihnen individuelle Ernährungspläne erstellen, sie beim Abnehmen unterstützen und Ernährungstherapie anbieten. Vor allem in der Privatwirtschaft haben Ernährungsberater auch die Möglichkeit sich zu spezialisieren, beispielsweise auf eine Zielgruppe wie Kinder oder Sportler oder eine Ernährungsweise wie vegetarische oder vegane Ernährung.
  • Fitness Studio: Im Fitness Studio haben Mitglieder oft die Möglichkeit einer kostenlosen Ernährungsberatung durch qualifizierte Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die sich auf die Ernährung und Bedürfnisse von Sportlern spezialisiert haben. Sie unterstützen die Klienten beispielsweise mit Tipps und Ratschlägen, welche Ernährung die Beste ist, um abzunehmen oder Muskel aufzubauen.
Ernährungsberater arbeiten sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor. Das Ernährungsberater Gehalt hängt vom jeweiligen Tätigkeitsfeld ab.
Viele Klienten bevorzugen selbstständige Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, da sie beispielsweise im Krankenhaus länger auf einen Termin warten müssten. | Quelle: Unsplash

Ob im öffentlichen oder privaten Sektor, die besten Stellen bekommen die Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die herausragende Kommunikationsfähigkeiten haben und die Fähigkeit besitzen, andere zu motivieren.

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Das Ernährungswissenschaften Studium

Um qualifizierter und zertifizierter Ernährungsberater zu werden, kannst Du entweder Ernährungswissenschaften oder etwas ähnliches studieren und Dich danach zum Ernährungsberater bzw. zur Ernährungsberaterin weiterbilden oder eine von den Fachverbänden anerkannte Ausbildung zum Ernährungsberater machen.

Das Ernährungswissenschaften Studium wird von verschiedenen Universitäten deutschlandweit angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester, also drei Jahre, und es endet mit einem Bachelor of Science. Das Master-Studium dauert weitere vier Semester, also zwei Jahre.

Folgende Studiengänge ermöglichen Dir nach dem Abschluss eine Weiterbildung zum Ernährungsberater bzw. zur Ernährungsberaterin:

  • Ernährungswissenschaften: In diesem Studium der Ernährung geht es vor allem um die verschiedenen Aspekte, die in Zusammenhang mit der menschlichen Ernährung stehen. Bei diesem Studium beschäftigst Du Dich beispielsweise mit der Frage, welchen Einfluss unsere Nahrung auf den menschlichen Körper hat, aber auch mit der Erforschung von Krankheiten wie Diabetes oder Krebs.
  • Ökotrophologie: Dieser Studiengang beschäftigt sich, ebenso wie das Ernährungswissenschaften Studium, mit naturwissenschaftlichen Themengebieten, aber auch mit sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Aspekten von Ernährung.
  • Ernährungsmanagement und Diätethik: Dieses Studienprogramm ähnelt dem der Ernährungswissenschaften sehr stark, ist im Vergleich aber deutlich anwendungsorientierter. Im Mittelpunkt stehen vor allem das menschliche Ernährungsverhalten sowie die Rolle der Ernährung bei der Erhaltung der Gesundheit.

All diese Studiengänge sind staatlich anerkannt und akkreditiert.

Wie Ernährungsberater Klienten finden

Wie Du als Ernährungsberater bzw. Ernährungsberaterin neue Klienten findest, hängt zunächst einmal davon ab, ob Du im öffentlichen Sektor oder in der Privatwirtschaft tätig bist.

Im öffentlichen Sektor sind Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen angestellt. Das bedeutet, einzelne Klienten oder auch Klienten-Gruppen werden ihnen direkt vom Arbeitgeber zugewiesen. Das sind zum Beispiel Patienten in einem Krankenhaus, die eine spezielle Ernährung benötigen, oder Schulklassen, denen mittels Workshops und Seminaren die Grundlagen einer gesunden Ernährung nahegebracht werden sollen.

Um neue Klienten zu bekommen, müssen sich Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen im öffentlichen Bereich also in der Regel nicht selbst vermarkten.

Selbstständige Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die eine Privatpraxis leiten, haben dagegen keinen gesicherten Kundenstamm und müssen deshalb selbst für neue Kunden sorgen. Dafür eignet sich besonders das Internet.

Hier sind ein paar Tipps wie Du neue Klienten für Deine Privatpraxis werben kannst:

  • Verwende Social Media: Seiten wie Facebook und Instagram sind heutzutage ideale Werbeplattformen. Kreiere eine Facebook-Seite für Dein Unternehmen und nimm aktiv an Diskussionen rund um Ernährung teil. Beantworte Fragen und gib Ratschläge zur Verbesserung der Gesundheit. Auf diese Weise erlangst Du Glaubwürdigkeit und erweckst das Vertrauen bei potentiellen Klienten. Hast Du ein paar hilfreiche Tipps erteilt, werden viele Deine Facebook-Seite besuchen und Termine zur Ernährungsberatung bei Dir vereinbaren.
  • Erstelle eine eigene Website: Eine stylische und interessante Website ist das A und O, um neue Kunden anzulocken. Auf der Website solltest Du alle nötigen Informationen zu Deiner Tätigkeit bereitstellen.
  • Biete wettbewerbsfähige Preise an: Ist Deine Praxis neu, ist es besonders wichtig, wettbewerbsfähige Preise anzubieten. Das heißt, Du solltest zunächst einmal Preise anbieten, die etwas unter den Preisen der Konkurrenz liegen. Werbeaktionen sind für neue Klienten, die erstmals einen Ernährungsberater bzw. eine Ernährungsberaterin suchen, besonders verlockend. Biete zum Beispiel eine 90-min Ernährungsberatung zum Preis einer 60-min Ernährungsberatung an. Mit wachsender Berufserfahrung kannst Du auch die Preise anheben.

Ohne Hochschulabschluss Ernährungsberater werden

Die meisten Klienten bevorzugen die Dienste von Ernährungsberatern und Ernährungsberaterinnen, die entweder einen Bachelor of Science oder eine abgeschlossene Ernährungsberater Ausbildung haben.

Für viele kommt aus Zeit- und Kostengründen eine solche Art der Ausbildung jedoch nicht in Frage. Kein Problem!

Da die Berufsbezeichnung des Ernährungsberaters nicht geschützt und auch die Ausbildung staatlich nicht geregelt ist, ist es dennoch möglich, auch ohne Hochschulabschluss Ernährungsberater bzw. Ernährungsberaterin zu werden.

Gerade im öffentlichen Bereich wird allerdings in der Regel mindestens ein Bachelor in Ernährungswissenschaften oder eine anerkannte Ausbildung vorausgesetzt.

Die meisten Ernährungsberater absolvieren ein Ernährungswissenschaften Studium oder eine Ernährungsberater Ausbildung. Aber auch ganz ohne Hochschulabschluss kannst Du als Ernährungsberater arbeiten.
Auch ohne Studium oder längere Ausbildung kannst Du qualifizierter Ernährungsberater werden. | Quelle: Unsplash

Möchtest Du als selbstständiger Ernährungsberater bzw. Ernährungsberaterin praktizieren, ist das durchaus auch ohne Hochschulabschluss möglich. Im Bereich der Ernährungsberatung gibt es eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bei der Auswahl des Ausbildungsprogrammes solltest Du allerdings auf die Seriosität des Anbieters achten.

Hier sind ein paar etablierte Schulen, die von den Fachverbänden anerkannte Ausbildungsprogramme anbieten:

  • Das Bildungswerk für therapeutische Berufe
  • Die ILS Fernschule (dieses Ausbildungsprogramm ist besonders beliebt)
  • Die SGD Fernschule

Die Ausbildungsprogramme dauern um die 15 Monate und sind in der Regel in Form eines Fernlehrgang organisiert. Das bedeutet, Du kannst die Ausbildung ganz einfach von zuhause und neben dem Beruf absolvieren.

Nach erfolgreichem Beenden der Ausbildung erhalten die Absolventen und Absolventinnen ein Abschlusszertifikat, mit dem sie ihre Qualifikation nachweisen können.

Sport-Ernährungsberater werden

Sport-Ernährungsberater lieben Sport und haben ein großes Interesse daran, professionellen Athleten und Athletinnen auf dem Weg zur Höchstform tatkräftig zur Seite zu stehen.

Sie haben ein besonders tiefes Verständnis dafür, welche Auswirkungen bestimmte Lebensmittel auf den Körper haben und wissen deshalb genau, welche Lebensmittel die Sportler und Sportlerinnen beim Training optimal unterstützen.

Aufgabe eines Sport-Ernährungsberaters ist es, individualisierte Ernährungspläne zu erstellen, die genauestens auf das Trainingsprogramm und die athletischen Ziele der jeweiligen Sportler und Sportlerinnen abgestimmt sind.

Mithilfe der richtigen Ernährung können die Athleten ihre Kondition und Ausdauer verbessen. Außerdem erholt sich der Körper schneller von den Trainingsphasen.

Willst Du Sport-Ernährungsberater bzw. Sport-Ernährungsberaterinnen werden, solltest Du Dich schon im Rahmen Deines Studien- oder Ausbildungsprogramms auf Sport spezialisieren.

Gerade für Sport-Ernährungsberater ist eine ausreichende Qualifikation unerlässlich, denn Fehler bei der Ernährungsberatung können dazu führen, dass die Athleten und Athletinnen Wettkämpfe verlieren oder sich ihre Leistung drastisch verschlechtert.

Deshalb sollten Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen, die sich auf Sportler als Zielgruppe spezialisieren möchten, auch spezielle Fähigkeiten mitbringen.

Als Ernährungsberater hast Du die Möglichkeit Dich auf eine Zielgruppe zu spezialisieren.
Um während Spielen und Wettkämpfen Höchstleistung zu erbringen, suchen viele Athleten den Rat eines Ernährungsberaters. | Quelle: Unsplash

Hier sind ein paar Qualitäten, die ein Sport-Ernährungsberater unbedingt mitbringen sollte:

  • Kreatives Denken: Sportler und Sportlerinnen haben sehr spezielle Anforderungen. Deshalb müssen Sport-Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen in der Lage sein, kreative Lösungen und Möglichkeiten anzubieten.
  • Gute Kommunikations- und Sprachfähigkeiten: Außerdem sollten sie ihren Klienten komplexe Konzepte in einfachen Worten erklären können. Teilweise beraten sie ganze Sport-Mannschaften, was die Fähigkeit vor großen Gruppen zu sprechen erfordert.
  • Soziale Kompetenzen: Gerade im Sportbereich ist es wichtig, dauerhafte Beziehungen zu den Klienten aufzubauen. Ernährungsberater und Ernährungsberaterinnen mit großen sozialen Kompetenzen werden sehr schnell an Glaubwürdigkeit gewinnen und sich einen guten Ruf aufbauen. Nur so macht man sich auf dem eigenen Gebiet einen Namen.

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Jana