Ihr habt bereits versucht, mit einem Lehrbuch auf dem etwas „traditionelleren“ Weg Japanisch zu lernen und Euch fehlt dabei das Spielerische und Animierte?

Ihr bevorzugt das Internet zum Japanisch lernen eine App für Euer Smartphone oder Tablet, weil Ihr glaubt, dass dies der einzige Weg ist, um zu üben und zu lernen, wo auch immer Ihr seid und egal zu welchem Zeitpunkt?

Apps sind in der Tat sehr praktische Methoden, um Japanisch zu lernen!

Ganz gleich, ob Ihr hier vor Ort über die japanische Küche lernen wollt, eine der vielen Reisenden nach Japan werden wollt, um die ganze Inselgruppe zu besuchen oder an Matsuri oder traditionellen Festen teilnehmen wollt -  was auch immer Euer Plan ist, wir stellen Euch im Folgenden Apps vor, die auf Euch, Eure Sichtweise und Eure Erwartungen abgestimmt sind!

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Das Geschäft mit Sprachen-Apps, um zweisprachig zu werden 

Für jede Fremdsprache gibt es immer mehr Apps, um bilingual zu werden. Sei es für Französisch, Spanisch, Englisch oder Italienisch. Das gilt natürlich auch für Japanisch.

Die Apps auf dem Smartphone oder Tablet haben den Vorteil, dass sie Euch aktiver beim Lernprozess begleiten. Außerdem könnt ihr damit auch Wartezeiten oder längere Fahrten sinnvoll nutzen und von überall aus eure Sprachkenntnisse verbessern.

Egal ob Ihr Anfänger seid und Lust habt, ein paar japanische Ausdrücke oder Wörter zu erlernen, bevor Ihr nach Japan reist oder ob Ihr bereits ein mittleres Niveau besitzt und Euch weiter verbessern wollt, um in Japan zu arbeiten – Ihr werdet die passende Auswahl finden.

Wie für jeden Lernprozess wird es notwendig sein, Euch zuvor die richtigen Fragen zu stellen, um die passende Unterstützung (beim Japanisch lernen) zu nutzen.

  • Wenn Ihr also Touristen seid und plant, nach Japan zu reisen um die Hauptstadt Tokio, den Berg Fuji oder die Tempel und Heiligtümer von Kyoto zu bestaunen, beschränken sich Eure Lernziele generell auf das Verständnis einer einfachen Konversation, wenn Ihr vor Ort seid.
  • Wenn Ihr Euch im Land der aufgehenden Sonne niederlassen und in Japan leben wollt, sind Eure Lernziele sicherlich etwas anspruchsvoller.
Wollt Ihr vielleicht sogar in Japan leben?
Warum wollt Ihr Japanisch lernen? | Quelle: Pixabay

Die Sprachen-Apps berücksichtigen das Ausmaß Eurer Investition in das Lernen. Einige richten sich an ein totales Anfängerpublikum und dienen mehr als Einführung ins Japanische, während andere einige Grundkenntnisse voraussetzen, um sie zu verwenden.

Ganz gleich welches Sprachniveau ihr vorweisen könnt: Es ist für jeden etwas dabei und ihr könnt von den Apps zum Sprachen erlernen auf jeden Fall profitieren!

Welche Vorteile hat es, Japanisch mit einer App zu lernen?

Im Vergleich zum Japanisch Lernen mit einem Lehrbuch haben Apps den Vorteil, dass sie praktisch und vielseitig nutzbar sind.

Würdet Ihr Euer 500-Seiten-Lehrbuch in überfüllte öffentliche Verkehrsmittel mitnehmen, wenn Ihr Euch auf den Weg in die Arbeit macht? Die Antwort lautet sicher: Nein!

Japanisch erlernen mit einer App auf dem Smartphone ist unter solchen Umständen viel einfacher. Und es ist mindestens genauso originell und modern, wie Japanisch Lernen über Webcam oder Japanisch Lernen mit Videos!

Wenn man es mit Büchern vergleicht, ist das Lernen mit einer App spielerischer und Ihr habt sicherlich weniger das Gefühl von strengem Lernen, wie das bei Büchern oft der Fall ist.

Schließlich ist der direkte Effekt mit Sicherheit größer, wenn Ihr eine App anstelle von handschriftlichen Dokumenten beim Lernen einer Fremdsprache benutzt.

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In Bus und Bahn bietet sich das Lernen mit App an
Auf dem Weg in die Arbeit kann man bequem per App Japanisch lernen | Quelle: Pixabay

Damit möchten wir nicht sagen, dass Ihr Eure Japanischbücher in die Tonne kloppen solltet! Aber wenn Ihr nicht zuhause seid, sind die Apps bestimmt einfacher zu nutzen und gleichzeitig genauso effektiv! Benutzt ruhig beide Methoden, um schneller Fortschritte im Japanischen zu machen!

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Japanisch lernen mit Nemo

Nemo ist Euer virtueller Japanisch-Lehrer. Ziel der App ist es, eine sichere Grundlage im Japanischen aufzubauen und Alltagsgespräche führen zu können. Ihr werdet Euch mit dieser App also die wichtigsten und nützlichsten japanischen Wörter aneignen und einen Basis-Wortschatz aufbauen können.

Auch das Hörverständnis kommt in dieser App nicht zu kurz! Wichtige Wörter werden von einem Muttersprachler vorgelesen, sodass Ihr die richtige Aussprache hören könnt.

Euer eigenes Sprechen könnt Ihr mit der App perfektionieren, indem Ihr Euch selbst über das Mikrofon aufzeichnet und nach einer gewissen Zeit hoffentlich eine akzentfreie Aussprache habt!

Die App ist dafür gedacht, dass Ihr Euch immer wieder ein paar Minuten Zeit nehmt, um neue Wörter zu erlernen. Es gibt keine Lektionen, die aufeinander aufbauen. Dadurch könnt ihr einfach drauflos legen und auch nach einer längeren Pause problemlos wieder einsteigen!

Außerdem habt Ihr mit Nemo die Möglichkeit, Karteikarten anzufertigen, um neue Wörter schneller zu lernen. Dank dem Überprüfungsmodus könnt Ihr bereits gelernte Karteikarten bei Bedarf wiederholen. Auf diese Weise festigt sich euer Vokabular besonders schnell und ihr könnt problemlos die App an eure Anforderungen und Bedürfnisse anpassen.

Was wir mögen:

  • Kostenlose Standardversion mit Upgrade-Möglichkeit
  • Für Anfänger geeignet, da keine Vorkenntnisse nötig sind
  • Die Wörter werden von einem Muttersprachler vorgesprochen
  • Die Funktionen sind offline verfügbar
  • In mehr als 10 Sprachen verfügbar und auch zum Lernen anderer Fremdsprachen zum Download in den App-Stores

Was wir weniger mögen:

  • stellenweise fehlen Wörter bei den Übersetzungen

Kawaii Nihongo

Hierbei handelt es sich um eine Anwendung, die sowohl für iOS als auch für Android verfügbar ist und sich vor allem an Japanisch-Anfänger richtet. Ziel ist ein leichtes und zugängliches Lernen der japanischen Sprache, ähnlich wie bei einem Sprachkurs.

Insbesondere Fans von Anime und Manga werden diese App lieben, denn es gibt kleine Zeichnungen zu jedem Zeichen bzw. jeder Vokabel, um den Lerneffekt zu steigern. Auf diese Weise steigt der Wiedererkennungswert und ihr könnt euch praktische Eselsbrücken bauen.

Im Anschluss an die Installation wird man bereits von den Charakteren der App empfangen und in die Schule geführt. Man kann zwischen einzelnen Lektionen zu Hiragana, Katakana oder einfach Vokabeln auswählen. Die Navigation ist selbsterklärend und leicht. Das kleine Fuchsmädchen Riko begleitet den Japanischlernenden dabei die ganze Zeit, erklärt die Funktionen oder lädt zum Spielen ein.

Mit Superprof kannst du übrigens kinderleicht Japanisch Lernen Frankfurt!

Was wir mögen:

  • Die App hat einen super Aufbau und ist schön illustriert
  • Spielerischer Charakter und ansprechende Geschichte

Was wir weniger mögen:

  • Die App ist kostenpflichtig, aber die 2,99 Euro sind gut investiert!

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AnkiApp Karteikarten für den Wortschatz

Die AnkiApp ermöglicht es Euch, Euren Wortschatz in Japanisch aufzubauen. Ihr könnt dort eigene Karteikarten erstellen und Euch die Wörter immer wieder selbst abfragen. Die App erspart Euch selbst geschriebene Karteikarten, die Ihr mit Euch herumtragen müsst und Ihr habt über das Smartphone oder Tablet von überall aus Zugriff auf Eure Vokabeln. Es sind Euch bei der Anzahl der Karteikarten keine Grenzen gesetzt.

Viele Apps haben eine Karteikarten-Funktion
Karteikarten findet Ihr in digitalisierter Form in manchen Apps | Quelle: Pixabay

Außerdem könnt Ihr die Karteikarten individuell mit Farben, Markierungen oder Unterstreichungen gestalten oder sogar Fotos für die Erstellung der Karten verwenden. Das erleichtert es euch vielleicht, euch das ein oder andere Wort einzuprägen!

Praktisch ist, dass Ihr die Karteikarten auf mehreren Geräten abspeichern könnt und die App Eure Lernfortschritte laufend synchronisiert. Somit könnt ihr sowohl gemütlich auf der Couch liegend, aber auch während einer längeren Bahnfahrt, im Wartezimmer oder auch in einem eurer Lieblings-Cafés lernen!

Außerdem könnt Ihr eure Karteikartendecks ganz einfach mit Freunden teilen und so ein interaktives Element in Euer Japanisch-Studium bringen. Gemeinsam könnt ihr dann schneller Fortschritte erzielen und euch gegenseitig zum Lernen motivieren, wenn ihr mal an einem Tag weniger Lust habt.

Durch den gegenseitigen Austausch werden sich die Vokabeln wesentlich schneller einprägen und wiedergeben lassen. Wenn das also mal kein Anreiz ist!

So könntet Ihr zum Beispiel vor Eurer gemeinsamen Reise nach Japan die wichtigsten Wörter gemeinsam lernen, damit Ihr gut vorbereitet seid!

Was wir mögen:

  • Kostenlose Standardversion, Premium Version gegen Aufpreis verfügbar
  • für Android und iOS geeignet
  • Parallele Nutzung auf Smartphone, Laptop und Tablet möglich
  • Vielseitig einsetzbar, da man jede Fremdsprache damit lernen kann

Was wir weniger mögen:

  • Teilweise Probleme bei der Synchronisation

Keine Probleme solltest du haben, wenn du über Superprof Japanisch lernen München willst.

Kanjis lernen mit dem Kanji Recognizer

Diese App bezieht sich nur auf einen einzigen Aspekt von Japanisch: Das Schreiben und Wiedererkennen der Kanji-Schriftzeichen.

Eure Aufgabe ist es, die vorgeschlagenen Kanjis, die systematisch ins Englische übersetzt werden, nachzuzeichnen. Quizfragen werden Euren Fortschritt festhalten und es Euch ermöglichen, die Informationen leichter zu verankern.

Eine ähnliche App ist für iOS-Geräte verfügbar: Sie heißt JEDict Lite und bietet dieselben Funktionen an.

Das Praktische dabei ist, dass ihr Spaß am Lernen habt und die Zeit wie im Flug vergeht! Außerdem könnt ihr euren Fortschritt nachvollziehen, was eine zusätzliche Motivation darstellt!

Was wir mögen:

  • Die Tatsache, dass Ihr trainieren könnt, indem Ihr die Kanjis selbst reproduziert
  • Quizfragen zur Prüfung Eurer Kenntnisse über Kanjis

Was wir weniger mögen:

  • Das etwas schlichte Design der App
  • Die App ist bisher nur im Englischen verfügbar

Mit Superprof kannst du von überall aus Japanisch Kurse belegen, z.B.  Japanisch lernen Berlin!

Schrift, Zahlen und ein Quiz mit Obenkyo

Auch bei Obenkyo gibt es ein breites Spektrum an Lernmöglichkeiten.

Die App ist sehr nützlich, wenn Ihr Euch darauf vorbereiten wollt, Ziffern und Zahlen zu lernen als wärt ihr in einem Sprachkurs. Diese werden systematisch in Romaji, Hiragana oder Kanji übersetzt.

Versteht Ihr schon ein paar japanische Schriftzeichen?
Die japanischen Schriftzeichen zu verstehen ist von elementarer Wichtigkeit | Quelle: Pixabay

Dass es Übungen zu Partikeln gibt, die auf Japanisch verwendet werden können, um den Redefluss zu verbessern und sich klarer auszudrücken, ist ebenfalls eine super Neuigkeit für diejenigen, die gerne Japanisch lernen möchten.

Die Darstellung und Erklärung der Kanjis ist ausgezeichnet und Ihr könnt durch Schritt-für-Schritt Animationen genau sehen, wie man sie transkribiert.  

Außerdem wird Euch der Reichtum des vorgeschlagenen Lexikons ermöglichen, Euer Vokabular zu erweitern und eine Reise durch die Geschichte Japans zu machen. Samurais, Kaiser und Geishas werden bald keine Geheimnisse mehr vor Euch haben können! Profitiert von der Gelegenheit, Euch sprachlich zu bereichern aber auch Euren Horizont und Euer Wissen über die Kultur Japans zu erweitern!

Was wir mögen:

  • Das sehr originelle System zur Zeichenerkennung
  • Die sehr klaren Animationen rundum die Kanjis
  • Die App ist kostenlos und ohne Werbung

Was wir weniger mögen:

  • Einige Bugs beim Quiz, die zum Teil die Ergebnisse verfälschen
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Tae Kim

Tae Kims Guide zum Japanischlernen umfasst alles Wissenswerte über Grammatikregeln der japanischen Sprache. Zunächst mag der große Umfang eine etwas abschreckende Wirkung haben, allerdings ist die App ein hervorragendes Nachschlagewerk für beispielsweise die etlichen Zählwörter oder die Höflichkeitssprache. Ihr könnt dort ganze Sätze lernen!

Alles wird aus Sicht eines Muttersprachlers erläutert und mit alltäglichen Alternativen untermalt, die zwar grammatikalisch nicht unbedingt korrekt, aber dennoch durchaus geläufig sind.

Was wir mögen:

  • Es gibt eine Webseite und ein Buch, um sich mit der japanischen Grammatik auseinanderzusetzen und auch ohne Download "offline" lernen zu können

Was wir weniger mögen:

  • Die App ist nur für iOS verfügbar

JED und „Japanisches Wörterbuch“ zum Lernen des Vokabulars

Diese App ist ideal, wenn Ihr Euch darauf vorbereitet, nach Japan zu reisen und Ihr Euch in Situationen befindet, in denen Ihr Verständigungsprobleme mit Muttersprachlern habt.

Japanisch kann man mit Apps sehr gut lernen.
Tausche dich mit Landsleuten aus und lerne mehr über ihre Kultur! | Quelle: Sofia Monteiro via Unsplash

Die App hat den Vorteil, dass sie schnell übersetzt und Klarheit eines Dialogs oder Eurer Unterhaltung wiederherstellt. Aber seid vorsichtig, es ist wichtig, einige Japanisch-Kenntnisse, vor allem im Hinblick auf die Schrift zu besitzen, um die App richtig verwenden zu können (zum Beispiel zu wissen, wie man ein Verb in den Infinitiv umformt).

Trotzdem kann sie auch ein Anfänger nutzen, ohne von allen Funktionen zu profitieren.

Das System zum Lernen der Kanjis ist außerdem extrem gut ausgearbeitet. Ihr könnt für jedes von ihnen die stückweise Zerlegung finden, was das Lernen und Auswendiglernen erheblich erleichtert. Dies gilt besonders für die Kanjis, die oft erst nach langer Zeit nachzuvollziehen sind.

Die App ist nicht für iOS verfügbar, aber keine Panik! Die App Imiwa sollte Eure Erwartungen ebenfalls erfüllen: Mit Beispielsätzen, Ausspracheübungen oder auch Animationen, um Euch die Zerlegung der Kanjis zeigen, ist sie der App für Android ähnlich.

Was wir mögen:

  • Die Tatsache, dass die App es ermöglicht, Japanisch in mehrere Sprachen zu übersetzen (Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch) und vice versa
  • Offline verfügbar! Praktisch, wenn Ihr in abgelegenen Gebieten kommuniziert und nicht online sein könnt

Was wir weniger mögen:

  • Das etwas schlichte Design mit dem schwarzen Hintergrund der App
  • Reguläre Probleme mit Bugs 

Kanji Study

Diese Anwendung eignet sich hervorragend zum Kanji lernen. In der Version die kostenlos ist, findet ihr einfachere Kanji sowie auch Hiragana, Katakana und verschiedene Übungen zu Radikalen. Allerdings haben auch die höheren Level dank der umfangreichen Funktionen einiges zu bieten!

Ihr bereitet euch gerade auf den Japanese-Language Proficiency Test (JLPT) vor? Dann könnt ihr in dieser App ganz einfach nach den verschiedenen JLPT-Level sortieren und euch bestmöglich auf die Prüfung vorbereiten.

Interaktive Anwendungen erhöhen den Spaß!
Ihr habt Schwierigkeiten mit der ein oder anderen Lektion? Schaut doch mal in eurer Lieblings-App nach! | Quelle: Siora Photography via Unsplash

Beim JLPT handelt es sich um einen standardisierten Test zur Überprüfung der Kenntnisse der japanischen Sprache für Nicht-Muttersprachler, hauptsächlich im Bereich des Lese- und Hörverständnisses.

Ihr könnt in der Anwendung aber auch nach japanischen Schuljahren, häufigem Vorkommen in den Medien oder weiteren Kriterien suchen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, eure eigenen Sets zu erstellen und habt zum Lernen die Wahl zwischen Karteikarten, Quizspielen und Schreibaufgaben.

Eure täglichen Aktivitäten werden aufgezeichnet und euer individueller fortschritt angezeigt. Außerdem gibt es für jedes Zeichen eine separate Seite, auf der ihr die Strichreihenfolge des Kanji (inklusive häufiger Fehler), die Aussprache und Bedeutung finden könnt. Des Weiteren gibt es auch eine Liste mit Kanji, mit denen es häufig verwechselt wird.

Was wir mögen:

  • Man muss nicht online sein, denn die Anwendung ist offline nutzbar
  • Für die Vielzahl an Funktionen hat sie einen fairen Preis
  • Sie wird regelmäßig aktualisiert, um den JLPT-Veränderungen zu entsprechen

Was wir weniger mögen:

  • Die App gibt es nur auf Englisch
  • Man kann keine eigenen Wörter hinzufügen

Hiragana Quest

Diese App ist insbesondere für Anfänger hervorragend geeignet. Sie wird insbesondere hilfreich sein, wenn ihr Hiragana und Katakana lernt. Damit ihr euch die Zeichen dauerhaft einprägen könnt, nutzt Hiragana Quest die Mnemotechnik und setzt damit auf Eselsbrücken, die erwiesenermaßen beim Lernen helfen können.

Die Maskottchen Hirako und Katako bieten dabei Unterstützung mithilfe von Geschichten über die einzelnen Zeichen und ermöglichen es euch, die Schreibweise zu üben.

Was wir mögen:

  • Die App gibt es sowohl für Android als auch für iOS-Nutzer
  • Eine hervorragende Struktur erleichtert das Japanisch Lernen

Was wir weniger mögen:

  • Die App gibt es nur auf Englisch

Jsho

Bei Jsho handelt es sich um eine Wörterbuch-App, mit der ihr Japanisch lernen könnt. Bei dieser App könnt ihr Wörter sowohl auf Englisch als auch auf Japanisch nachschlagen und habt dabei unterschiedliche Eingabemöglichkeiten!

Kanji kann man Schritt für Schritt lernen.
Apps eignen sich hervorragend dafür, die verschiedenen Zeichen zu lernen! | Quelle: Niketh Vellanki via Unsplash

Ihr könnt auf Japanisch entweder in Hiragana, Kanji oder Romaji schreiben, was optimal ist, solltet ihr lediglich die Aussprache oder die Kanji eines Wortes kennen. Außerdem gibt es einen Filter für Nomen, Verben, usw. Wenn ihr auf ein Wort klickt, wird euch die Zusammensetzung der einzelnen Kanji angezeigt und sogar die Strichreihenfolge!

Zudem könnt ihr euch Favoriten Listen anlegen und diesen nach belieben Vokabeln hinzufügen. Auf diese Weise könnt ihr genau die Wörter lernen, die ihr euch gerne einprägen möchtet. Die Anwendung erhält des Weiteren die Konjugationen eines Wortes, inklusive der Höflichkeits- Vergangenheits- und Negationsformen, was durchaus praktisch ist!

Was wir mögen:

  • Ihr könnt die Kanji mit Hilfe einer Auswahl an Radikalen eingeben, was zwar ein wenig Zeit in Anspruch nehmen kann, aber sehr praktisch ist
  • Die App ist nach einem Download offline voll funktionsfähig, ohne viel Speicherplatz zu verbrauchen

Was wir weniger mögen:

  • Der Aufbau der Seite ist etwas altmodisch

Rosetta Stone

Rosetta Stone zielt darauf ab, die Sprache durch Verknüpfung von Bildern mit dem Hören, Sprechen und Lesen herzustellen. Dazu gibt es bei Rosetta Stone unterschiedliche Lektionen und verschiedene Übungen.

Zum Einen sollen japanische Vokabeln richtig nachgesprochen werden, was über eine Spracherkennung funktioniert. Außerdem soll beim Lesen des japanischen Wortes das richtige Bild und bei einem Bild die richtige japanische Vokabel ausgewählt werden. Des Weiteren sollen gesprochene Wörter auf japanisch eingegeben werden, wodurch man die richtige Schreibweise üben kann.

Was wir mögen:

  • Die Verknüpfung von Bildern mit Worten und Gehörtem hilft dabei, schnell Fortschritte zu erzielen

Was wir weniger mögen:

  • Es gibt keinerlei Grammatik-Erklärungen oder Übersetzungen der Vokabeln
  • Rosetta Stone ist damit ist relativ teuer und man muss sich überlegen, wie viel Euro man tatsächlich investieren möchte

Mirai Japanese

Mirai Japanese ist für Anfänger sowie für Fortgeschrittene geeignet und bringt den Lernenden die Grammatik, Aussprache, das Schriftsystem sowie die Benutzung der Wörter bei. Es gibt auch eine Audio Unterstützung, die das Hörverstehen sowie die richtige Aussprache fördert.

Kommunikation ist sehr wichtig, wenn man in ein fremdes Land reist.
Eure Lieblings-App wird euch eine große Hilfe sein, wenn ihr eine Reise nach Japan vorbereitet! | Quelle: Hardik Pandya via Unsplash

Weitere Features wie Quiz oder Vokabellisten sorgen für Abwechslung und den nötigen Spaß beim Lernen.

Was wir mögen:

  • Der spielerische Aspekt sorgt dafür, dass man schnelle Fortschritte erzielt und die Zeit beim Lernen wie im Flug vergeht.

Was wir weniger mögen:

  • Den relativ hohen Preis

HelloTalk

Wenn ihr eure Japan Reise vorbereitet und in der Lage sein wollt, euch mit Muttersprachlern auszutauschen, dann ist diese App genau das richtige für euch. Hier habt ihr die Möglichkeit, mit japanischen Muttersprachlern in Kontakt zu treten, um eure Sprachkenntnisse anzuwenden und zu verbessern.

Dazu könnt ihr entweder mit anderen Leuten privat chatten oder öffentlich Fragen in einer Art Forum stellen, um zum Beispiel einen bestimmten Satz zu überprüfen. Im Anschluss können andere dann Fehler korrigieren und erklären, was ihr nicht richtig gemacht habt.

Außerdem könnt ihr mit Leuten aus aller Welt Freundschaften schließen und euch regelmäßig austauschen. Die App hat zudem eingebaute Wörterbücher und Übersetzungs-Tools, was ein großer Pluspunkt ist! So könnt ihr euch ganze Sätze übersetzen lassen.

Was wir mögen:

  • Man lernt neben der Sprache auch viel über die Kultur eines Landes
  • Die App ermöglicht es, in direktem Kontakt mit Muttersprachlern zu stehen und ganze Sätze mit ihnen auszutauschen

Was wir weniger mögen:

  • Es gibt ein Limit für Übersetzungen

Zusammengefasst:

  • Beginnt damit, Euch zu überlegen, was Eure Erwartungen und vor allem Bedürfnisse im Hinblick auf das Japanischlernen sind. Wie wir jetzt öfter sehen konnten, variiert das Profil und die Bedürfnisse stark zwischen jemandem, der im Land der Mangas und Kimonos arbeiten und langfristig leben möchte und jemandem, der nur für eine relativ kurze Zeit nach Japan gehen möchte.
  • Für diejenigen unter Euch, die für eine Reise nach Japan und Alltagsunterhaltungen vorbereitet sein wollen, empfehlen wir Nemo als persönlichen Japanisch-Trainer. Diese App bringt Euch nicht nur die Bedeutung, sondern auch die korrekte Aussprache der wichtigsten japanischen Wörter bei.
  • Um Euch einen Grundwortschatz anzueignen oder Euer bisheriges Vokabular noch weiter zu verbessern, bieten Euch selbsterstellte Karteikarten der AnkiApp die Möglichkeit, einige Wörter aus dem Japanischen zu erlernen und zu wiederholen.
  • Bei spezifischeren Themen und wenn Ihr Euer Niveau im Hinblick auf das Schreiben verbessern wollt, empfehlen wir Euch den Kanji Recognizer.
  • Wenn Ihr Euch mit einer Person unterhaltet und es zwischen Euch zu Missverständnissen kommt, sind Vokabel-Apps wie Imiwa oder JED für Android sehr nützlich.
  • Wenn Ihr keine Lust auf Apps habt, könnt Ihr jederzeit auch Privatunterricht nehmen (diesen findet Ihr zum Beispiel hier auf Superprof!).

Wie Ihr seht, zielen einige Apps darauf ab, Euch ein Grundverständnis von Japanisch zu vermitteln, während andere sehr nützlich sind, um spezifische Bedürfnisse zu erfüllen.

Ganbatte! (das bedeutet „Viel Glück“!)

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für Japanisch?

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Stefanie

Sprachen sind meine große Leidenschaft! Da ich zweisprachig aufgewachsen bin, habe ich mich schon früh für Sprachen und Kulturen interessiert. Ich liebe Reisen und entdecke gerne neue Länder.