Privatunterricht Sprachen Nachhilfe Musik Sport Kunst & Freizeit
Teilen

Mithilfe von Lehrbüchern Japanisch lernen

Von Tobias, veröffentlicht am 14/03/2019 Blog > Sprachen > Japanisch > Die besten Bücher zum Japanisch Lernen

Ihr habt Lust, die japanische Sprache zu entdecken? Vielleicht, weil Ihr Euch für eine Reise ins Land der aufgehenden Sonne vorbereitet oder gar vorhabt, dort einige Zeit lang zu leben?

Das ist eine prima Entscheidung. Wer Japanisch lernen möchte, der hat es jedoch nicht immer leicht. Während es bei einer globalen lingua franca wie Englisch eine unüberschaubare Masse an Lehrwerken für jede Bevölkerungsgruppe gibt, sieht das Angebot an Japanischbüchern auf dem deutschen Markt schon ein weniger magerer aus.

Dennoch gibt es einige Werke, die auf jede Top-Liste der japanischen Lehrbücher gehören. Nur welche davon ist das richtige für Eure Bedürfnisse? Das ist nicht immer ganz leicht zu beantworten.

Es ergibt natürlich wenig Sinn, 500 Seiten eines Buches zu lesen, um am Ende festzustellen, dass der Inhalt gar nicht zu Euren Erwartungen passt.

Für jeden Lerntypen gibt es ein geeignetes Buch. Egal, ob Ihr Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi in Japanisch seid – in diesem Artikel stellen wir Euch unsere Auswahl an Japanisch-Büchern vor, mit denen jeder von Euch garantiert schnell und effizient Fortschritte machen kann.

Genki – der Klassiker unter den Japanisch-Büchern

Das Genki: An Integrated Course in Elementary Japanese ist das am meisten verwendete Japanisch-Lehrbuch der Welt. Häufig wird es in Japanisch-Kursen an Universitäten oder Schulen eingesetzt. Mit Genki könnt Ihr als Anfänger ganz einfach in die Geheimnisse der japanischen Sprache eintauchen und Vokabeln, Grammatik und Aussprache verbessern.

Zudem lernt Ihr mit diesem Buch die wesentlichen japanischen Schriftzeichen und könnt dank der Audio-CD auch Euer Hörverständnis verbessern.

Genki ist strukturiert und übersichtlich aufgebaut – sowohl vom Layout her als auch inhaltlich. Jede Lektion setzt sich zusammen aus einem Dialog, Vokabeln und anschließenden grammatikalischen Erklärungen. Am Ende folgen dann schließlich die Übungen. Besonders die grammatischen Erklärungen sind übersichtlich, nicht zu lang und nicht zu kurz und in einfachem, sehr gut verständlichem Englisch gehalten.

In das erste Kapitel könnt Ihr komplett ohne jegliches Vorwissen einsteigen. Danach steigert sich die Schwierigkeit jedoch rapide, so dass Ihr nach wenigen Kapiteln schon einige wirklich wichtige Ausdrücke und Sätze drauf haben werdet!

Und auch die Schrift wird dabei nicht vernachlässigt: Während die ersten beiden Lektionen noch mit lateinischer Umschrift untertitelt werden, setzt das Buch ab dem 3. Kapitel die Beherrschung der Kana (Hiragana und Katakana) voraus.

Versteht Ihr schon ein paar japanische Schriftzeichen? Die japanischen Schriftzeichen zu verstehen ist von elementarer Wichtigkeit | Quelle: Pixabay

Das Ganz hat jedoch seinen Preis: Für das Lehrbuch Genki müsst Ihr mit mindestens 50 € (Neupreis) rechnen. Daher kann es sich für viele von Euch lohnen, sich einmal nach einer gebrauchten Ausgabe umzusehen. Fragt Euren Lehrer oder Dozenten, vielleicht hat er noch eine Ausgabe von Genki übrig!

Marugoto – entdeckt die japanische Kultur!

Ein ebenfalls sehr gutes Lehrbuch ist Marugoto: Japanese Culture and Language Katsudoo* von der Japan Foundation. Als sehr umfassendes Werk beinhaltet es Übungen, mit denen Ihr Euren Wortschatz, Eure grammatikalischen Kenntnisse, Euer Text- und Hörverstehen aber auch Euer Verständnis der japanischen Schrift verbessern könnt.

Ihr werdet in alltägliche Situationen hineinversetzt und lernt so auch einiges über Kultur, Menschen und Werte des Landes der aufgehenden Sonne.

Die japanische Kultur ist so alt wie faszinierend! Lernt Japanisch und damit die japanische Kultur kennen! | Quelle: Pixabay

Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade. Für absolute Anfänger empfiehlt sich das A1-Niveau. Die Bücher sind aufgeteilt nach verschiedenen Themengebieten, sodass Ihr immer einen Sprach-Bereich nach dem anderen abdeckt.

Bitte beachtet, dass diese Bücher in Englisch gehalten sind. Wer der Sprache Shakespeares also nicht mächtig ist, der sollte sich lieber nach einer guten Alternative auf Deutsch umsehen.

Marugoto könnt Ihr sowohl begleitend zum Japanisch-Unterricht an der Schule oder der Universität verwenden, oder es als Autodidakt im Selbststudium verwenden. Bei letzterer Methode empfiehlt es sich jedoch, sich zusätzliches Lehrmaterial wie eine gute App oder einen privaten Nachhilfelehrer zu organisieren.

Warum nicht einfach einen Nachhilfelehrer Japanisch nehmen? Ein guter Lehrer ist besser als jedes Lehrbuch | Quelle: Pixabay

Ein Großteil des Unterrichts-Inhalts findet übrigens – begleitend zu den Büchern – online statt. Auf der offiziellen Marugoto Website kann man sich z.B. Online-Übungen und Videos anschauen oder Sprachaufnahmen und das ca. 80-seitige Vokabelbuch mit allen Vokabeln herunterladen.

Die Bücher der Marugoto-Reihe erhaltet Ihr auf Amazon schon für rund 20 Euro!

Japanisch Schritt für Schritt – perfekt für alle, die sich selbst Japanisch beibringen wollen

Das beliebteste und wohl auch beste Lehrbuch in deutscher Sprache. Wenn Ihr kein Englisch sprecht, dann legen wir Euch den Kauf dieses Klassikers ans Herz.

Als Anfänger kann man mit Band 1 dieses Werks perfekt in die japanische Sprache eintauchen und Schritt für Schritt (wie der Name des Buches schon sagt) zum Japanisch-Profi werden. In jeder Lektion lernt Ihr außerdem ein paar neue Hiragana und Vokabeln dazu, die Ihr in einen alltäglichen, japanischen Kontext einbauen könnt.

Um mit Band 2 durchzustarten, benötigt Ihr schon einige Vorkenntnisse und solltet auch schon eine ganze Reihe an japanischen Schriftzeichen verstehen können. Diese könnt Ihr mithilfe der enthaltenen Übungen immer wieder wiederholen, bis Ihr sie perfekt beherrscht.

Die Texte könnt Ihr as MP-3-Dateien kostenlos aus dem Internet herunterladen und so ganz einfach an Eurem Hörverstehen feilen.

„Japanisch Schritt für Schritt“ eignet sich besonders für diejenigen unter Euch, die gerne ganz ohne Lehrer Japanisch lernen möchten, denn das Selbststudium ist mit diesem Werk durchaus eine Option. Natürlich könnt Ihr das Werk aber auch einsetzen, um begleitend zum Unterricht bei Euch zuhause, in einer Sprachschule oder an der Uni noch zusätzlich Fortschritte machen zu können!

Japanese from Zero – als Anfänger ganz entspannt einsteigen

Wenn Ihr es mit dem Japanisch lernen nicht eilig habt und einfach nur ein wenig „reinschnuppern“ möchtet, dann bietet sich dieses Lehrbuch perfekt für Euch an! Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich hierbei um ein Englisch-Japanisches Lehrbuch. Ihr solltet also bereits Englisch sprechen können!

Bei Japanese from Zero liegt zwar keine Lern-CD bei, jedoch sind viele zusätzliche Inhalte kostenlos Online abrufbar. Im digitalen Zeitalter scheint das ohnehin zeitgemäßer. So findet Ihr im Download-Bereich von Japanese from Zero zahlreiche MP3-Dateien, ein Workbook sowie verschiedene Online-Kurse.

Lesen und Hören gehen Hand in Hand Begleitende Audio-Dateien helfen Euch dabei, Euer Hörverständnis zu verbessern | Quelle: Pixabay

In den vier Büchern, die Ihr am besten Online erwerbt, findet Ihr die wichtigsten Informationen rund ums Thema Japanisch lernen:

Japanisch, bitte! neu – unsere Empfehlung für Einsteiger

Dieses Lehrbuch ist auf Deutsch gehalten, was schon mal ein erster großer Vorteil ist. Es richtet sich an alle, die gerade mit dem Japanisch Lernen anfangen oder schon ein wenig Vorwissen besitzen.

Schritt für Schritt werdet Ihr durch die wirklich nicht sehr schweren Kapitel geführt und könnt Euch so langsam voran tasten. Das ist natürlich gut für alle, die leicht die Motivation verlieren, wenn sich einmal Hindernisse auftun. Unter anderem empfehlen wir dieses Buch daher für Autodidakten!

Mithilfe der zwei beiliegenden Audio-CDs könnt Ihr Euch die Texte im Buch vorsprechen lassen und lernt während des Lesens und Schreibens der neuen Wörter auch gleich die perfekte Aussprache mit dazu! Man wird dazu angehalten, die Wörter nachzusprechen und lernt so nach und nach die japanische Sprache.

Optional könnt Ihr Euch auch noch ein Übungsbuch sowie ein Lösungsheft, um die Lehrinhalte noch weiter zu vertiefen.

Schüler, die schon fortgeschrittene Kenntnisse im Japanischen haben, sollten sich jedoch lieber nach einer guten Alternative umsehen, denn bei den Übungen handelt es sich wirklich um die absoluten Basics!

Zusammenfassung:

Zunächst solltet Ihr Euch darüber im Klaren sein, warum und wie Ihr Japanisch lernen wollt. Bücher sind natürlich eine feine Sache, bedenkt jedoch, dass sie schwer sind und meist teurer als digitale Lernmethoden. Wenn Ihr Euch bewusst für ein Japanisch-Lehrbuch entscheidet, dann beschäftigt Euch doch einmal mit den Büchern, die wir in diesem Artikel vorgestellt haben.

Dafür müsst Ihr Euch folgende Fragen stellen:

Je nachdem, welche Antwort Ihr Euch selbst auf diese Fragen geht, sollte auch die Wahl Eures Lehrbuches mit beeinflusst werden.

Egal, auf welches Buch Eure Wahl schließlich fällt: Das Wichtigste ist, dass Ihr immer am Ball bleibt und nie die Motivation verliert. Denn ein Lehrbuch, was in Eurem Bücherregal versauert, ist nur herausgeschmissenes Geld!

Wir wünschen Euch viel Erfolg beim Erlernen der japanischen Sprache mithilfe von Lehrbüchern!

Teilen

Wir freuen uns über Feedback von unseren Lesern
Enthält dieser Artikel die Informationen, nach denen Du gesucht hast?

Dieser Artikel war totaler Käse? Wirklich?Okay, beim nächsten Mal wird's besserNur Durchschnitt? Was fehlte Dir konkret?Danke Dir! Stelle verbliebene Fragen gerne untenWir freuen uns, dass wir Dir helfen konnten :) (Aktuell gibt es hierzu noch keine Bewertung)
Loading...

Einen Kommentar posten

avatar