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Die mathematische Seite der Computerwissenschaft

Von Christine, veröffentlicht am 21/03/2018 Blog > Nachhilfe > Mathe > Mathematik & Informatik – die wichtigsten Bezugspunkte

Mathematik und Informatik – an diesen beiden Fächern scheiden sich die Geister.

Manche Menschen lieben sie, andere hassen sie.

Wie alle exakten Wissenschaften erfordern beide einen logische und mathematische Denkweise und einen ebensolchen Wortschatz, die nicht jeder hat.

Lass uns die beiden Fächer einmal genauer anschauen.

Dann wirst Du verstehen, dass Mathe & IT nicht nur eng miteinander verwandt sind – sie sind auch gar nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick scheint.

Die Berufe, die beide Wissenschaften vereinen, sind ebenfalls nicht so unerreichbar anspruchsvoll – im Gegenteil.

Eigentlich ist es sogar recht einfach, in diesem Bereich Karriere zu machen.

Und – habe ich Dein Interesse geweckt?

Was haben Mathe & IT miteinander zu tun?

Wusstest Du, dass die Mathematik vielen der heutigen Disziplinen und Wissenschaften zugrunde liegt?

Tatsächlich ist Mathematik viel nützlicher, als wir ohne näheres Nachforschen vermuten.

Viele Schüler in den weiterführenden Schulen sind sich sicher, dass Nichts aus dem Mathelehrplan für Sie später einmal im Beruf nützlich sein kann.

Wozu braucht man schon Mathe und diese ganzen Formeln?

Dass die Welt um uns herum nichts ohne Mathematik ist, das verstehen wir oft erst Jahre später.

Unser Alltag ist voller Mathematik. Die Informatik ist heute Teil unseres Alltags. | Quelle: pixabay

Informatik ist eines der Fächer, die sich direkt aus der Mathematik ableiten.

Ja, die ersten Informatiker waren Mathematiker, die bestimmte Berechnungsverfahren automatisieren wollten.

So wurde der Computer geboren. Soviel zur die Theorie und Geschichte.

Doch lass uns zur Praxis, zu den praktischen Themen kommen.

Bist Du ein Fan von Mathematik und Informatik?

Wenn ja, dann behaupten vielleicht einige, dass Du ein ebensolcher Freak oder Nerd bist, wie der Physiker Albert Einstein es zu seiner Zeit war (mehr zu Albert Einsteins Einfluss auf die Mathematik erfährst Du hier).

Möglicherweise haben sie sogar Recht.

Auf jeden Fall ist es richtig, dass Du dich für diese Fächer interessierst, denn mit ihnen kannst Du spannende Fächer studieren und später aus attraktiven und in der Regel gut bezahlten Berufen wählen.

By the way – schau Dir mal unsere überraschenden Beispiele für den Einsatz von Mathematik in der Kunst an. Das ist echt spannend!

Studiengänge, die Mathematik & Informatik verbinden

Aber zurück zum Thema. Es gibt verschiedene Fachrichtungen, die sich mit Mathematik und Informatik befassen.

Das erste wichtige Grundwissen eignest Du Dir auf der Realschule im Technik-Profil und anschließend an einem Technischen (oder allgemeinbildenden) Gymnasium an.

Oder Du gehst direkt aufs Gymnasium und machst in einem der Fächer Abitur.

An einer technischen Hochschule oder Universität vertiefst Du in den ersten Semestern der jeweiligen Studiengänge zuerst noch einmal die Grundlagen.

Diese erlauben es Dir, auf Deinem Spezialgebiet anschließend gute Leistungen zu bringen.

Das Interessante an diesem Bildungsweg ist, dass er unser Gehirn auf die speziellen Denkweisen vorbereitet und uns erlaubt, zu testen, ob wir das können.

Mathematik und Informatik sind als gemeinsames Studium möglich. | Quelle: pixabay

Aber ist nicht genau das, was an jeder Art von Studium und der Wissenschaft so aufregend ist? Uns selbst zu testen und herauszufordern?

Nach dem Grundstudium, das mit dem Bachelor abschließt, hast Du verschiedene Möglichkeiten Deinen Bachelor-Abschluss mit einem Master-Studium aufzuwerten.

Für Mathematik/Informatik sind das:

  • Master of Science (M. Sc.) – Abschluss im Bereich der Naturwissenschaften
  • Master of Engineering (M. Eng.) – Abschluss in Ingenieurwissenschaften
  • Master of Education (M. Ed.) – Abschluss für das Lehramtsstudium

Und wenn Du nach dem Bachelor 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung gesammelt hast, ist auch der

  • Master of Business Administration (MBA) – Abschluss in Wirtschaftswissenschaften

möglich.

Nach dem Master-Abschluss hast Du dann wieder die Möglichkeit direkt in den Beruf zu wechseln – oder Du studierst noch einmal für ein paar Jahre, um in Deinem Spezialgebiet zu promovieren.

Hast Du erst einmal einen Doktortitel in der Tasche, stehen Dir dann Forschung, Wissenschaft und Lehre an den Universitäten offen.

Kennst Du eigentlich die 5 größten Klischees der Mathematik?

Berufe in Mathematik und Informatik

Okay, Studieren ist gut. Aber Dein eigentliches Ziel ist es doch, den Job Deiner Träume zu bekommen, oder?

Also einen Beruf, der Deine Leidenschaften für Mathematik und Informatik vereint.

Und das ist gar nicht so schwer.

Die IT ist heute in allen Bereichen und Branchen präsent und für alle Unternehmen – kleine wie große – überlebenswichtig.

Nicht umsonst machte der berühmte Y2K-Bug damals so viel Furore.

Aber das beweist, wie wichtig die IT in der heutigen Gesellschaft ist.

Informatik und Mathematik werden heute überall gebraucht und sind das Rückgrat der industrialisierten Welt. | Quelle: pixabay

Wenn Du nicht genau weißt, in welcher Branche Du Deinen Traumjob suchen sollst, kein Problem.

Wir stellen Dir hier verschiedene Berufsgruppen vor, in deren Berufsbild sich mathematische Inhalte und solche aus den Computerwissenschaften vereinen.

Wenn Dein Wissen gerne weitergibst, ist wahrscheinlich der Beruf des Mathelehrers der richtige für Dich.

Auch ist Mathelehrer nicht gleich Mathelehrer. Die Bildungswege sind für Grundschullehrer anders als für Real-/Gymnasiallehrer oder gar für die Lehre an einer Hochschule.

Auch international gibt es für Mathelehrer (und Informatik-Lehrer) viele Jobchancen.

Voraussetzung für einen Lehrberuf ist das Abitur. Eine Promotion braucht, wer als Dozent oder später im Rahmen einer Professur lehren will.

Mathematik-Forschung ist ebenfalls eine berufliche Möglichkeit.

Unabhängig davon, ob die Forschungstätigkeit im Unternehmen oder an einem Hochschulinstitut ausgeübt werden soll, ist auch hier eine Promotion notwendig.

In deren Kontext erfährst Du auch alles über die Geschichte der Mathematik!

Wenn Dir eher IT-Anwendungen liegen, ihre Programmierung und Pflege der IT-Umgebung, dann bist Du bei den IT- und Telekom-Berufen besser aufgehoben.

Diese reichen vom Entwickler von Videospielen über die Entwicklung von Webanwendungen bis hin zur Verwaltung und Sicherheit von Informationsflüssen in all ihren Formen und in allen Organisationen.

Rund um das Thema Informatik gibt es viele verschieden Studien- und Vertiefungsrichtungen, die bereits auf das künftige Berufsfeld ausgerichtet sind.

Aber vielleicht interessierst Du Dich eher für Finanzen und Betriebswirtschaft?

Für eine optimierte Unternehmensstrategie sind häufig auch Experten aus den Bereichen Mathematik und Informatik gefragt.

Risikoberechnung, Prognose der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung, Gewinnmaximierung: Diese Aufgaben erfordern viele Berechnungen, die nur ein Mathematiker und Informatiker durchführen kann.

Mathematik + Informatik: ein „Winning Team“

Vielfach suchen Unternehmen, die auf Hochtechnologie spezialisiert sind, nach Absolventen aus  Mathematik und Informatik.

Und diese Unternehmen kommen nicht nur aus der Automobilindustrie, sondern auch aus den Branchen Luftfahrt, Raumfahrt und Energie und IT.

Diese Unternehmen sind nicht nur führend in Forschung und Entwicklung, sondern auch an der Entwicklung von Simulationen zu einer Vielzahl komplexer Fragestellungen beteiligt.

Darüber hinaus müssen sich diese Unternehmen auch mit logistischen Fragen auseinandersetzen.

Auch in diesem Tätigkeitsfeld findet man Absolventen der Mathematik und Informatik.

Dank Big Data werden Daten zu einem unverzichtbaren Gut für viele Organisationen und Unternehmen.

Vom Aufbau einer Datenbank bis zu ihrer Nutzung: Wenn Du Statistiken und die Aufgaben rund um Business Intelligence – Geschäftsanalytik – magst, sind solche Arbeitsplätze für Dich wie geschaffen.

Eine Möglichkeit Mathematik und Informatik zu verbinden, ist der Beruf des Dateningenieurs. | Quelle: pixabay

Häufig sind es die Marketingabteilungen der Unternehmen, die präzise Informationen und Prognosedaten benötigt.

Spezialisten in diesem Bereich sind auch in Meinungsforschungsinstituten und Versicherungsgesellschaften sehr gefragt.

Mathe & IT in der Anwendung

Zum Schluss stellen wir Dir einige der Berufe etwas genauer vor.

Für die Aufgaben in diesen Jobs kannst Du Deine Mathematik- und Computerkenntnisse optimal miteinander verknüpfen.

Datenbankadministrator/in

Wie der Name schon sagt, ist der Datenbankadministrator für eine Datenbank verantwortlich.

Es ist einfach, diese Datenbank mit den richtigen Werkzeugen zu erstellen.

Im direkten Kontakt mit den Entwicklern besteht sein täglicher Auftrag darin, den Zugriff auf diese Datenbank zu erleichtern, die Datenbank zu aktualisieren, die Daten konsistent zu halten und vor allem sicherzustellen, dass die von ihm betreute Datenbank sicherheitstechnisch nicht gefährdet wird.

Wirtschaftsprüfer/in

Neben der Führung der Buchführung eines Unternehmens ist der Wirtschaftsprüfer auch Unternehmensberater.

Unabhängig davon ob festangestellt oder freiberuflich, muss er die Zuverlässigkeit der von der Gesellschaft übermittelten Finanzinformationen sicherstellen

Auch in der Wirtschaftsmathematik lassen sich beide Disziplinen hervorragend verbinden. | Quelle: pixabay

Darüber hinaus berät er als Betriebswirt den CEO bei der steuerlichen Optimierung des Unternehmens und einer langfristig profitablen Strategie.

Astrophysiker/in

Astrophysiker sind leidenschaftliche Physiker. Ihr Ziel: die Erforschung der Sterne, Planeten und Galaxien, die unser Universum ausmachen.

Durch die Spezialisierung auf eine oder mehrere Disziplinen beobachtet, theoretisiert und erschafft der Forscher effektive Messgeräte.

Dazu löst er täglich komplexe Gleichungen und führt Computersimulationen durch.

Statistiker/in

Der Statistiker ist ein Spezialist für numerische Daten.

Nach dem Sammeln einer bestimmten Menge an Informationen, zum Beispiel durch Umfragen, muss es all diese Daten verarbeiten und miteinander in Beziehung setzen, um den Status Quo abzubilden und interessante Trends aufzuzeigen.

Er ist Experte für das Erstellen und analysieren von Graphen und Kurven und er ist an der Implementierung der Datenerfassungsmethodik, der Analyse und der Präsentation der Ergebnisse beteiligt.

Entwicklungsingenieur/in

Ein Entwicklungsingenieur ist Experte für Design, Optimierung, Simulation und Vorhersage.

Entwicklungsingenieure sind vor allem in der Automobil-, Luftfahrt-, Energie- und Metallindustrie sowie im Maschinenbau zu finden.

Sie bewerten zum Beispiel die Widerstandsfähigkeit von Werkstoffen gegen alle Arten von Kräften, die auf sie einwirken.

Die Aufgabe ist es, den Verbrauchern sichere Produkte anbieten zu können.

*

Jetzt weißt Du sehr viel mehr über die Zusammenhänge zwischen Mathematik und Informatik.

Es bleibt nun Dir überlassen, zu schauen, welcher Job am besten zu Dir passt. Während des Studiums ist ja vielleicht Mathe Nachhilfe Online geben eine Option?

Informiere Dich und wir wünschen Dir viele gute Berufsjahre, in denen Du dank Deiner Leidenschaft für Mathematik und Informatik aufblühen wirst!

Denn Du hast hier auch gelernt, dass es mit diesen beiden Fächern viele Spezialgebiete gibt und sich Dir eine Menge Möglichkeiten eröffnen.

Es ist also nicht wichtig, ob Du Zahlen, Gleichungen, Management oder Mathematik-Forschung liebst. Für jeden gibt es den passenden Job.

Hättest Du außerdem vermutet, dass – wie die Informatik – auch Kunst und Mathematik eng miteinander verbunden sind?

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