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Habt Ihr das Zeug dazu, ein professioneller Fitnesstrainer zu werden?

Von Tobias, veröffentlicht am 10/03/2018 Blog > Sport > Personal Trainer > Wie kann ich Personal Trainer werden?

Ihr habt immer schon davon geträumt, in der Sport-Welt zu arbeiten und ein echter Fitness-Coach zu werden?

Wisst Ihr aber auch, welche Art von Ausbildung Ihr dafür benötigt?

Was Ihr alles tun müsst, um Euer Ziel zu erreichen und als Personal Trainer arbeiten zu können?

Superprof hat die Antworten auf alle Eure Fragen!

Setzt Euch die richtigen Prioritäten, um privater Sportcoach zu werden!

Sport-Trainer zu werden, das bedeutet sowohl Fitness-, Muskel- und Aerobic-Übungen leiten zu können.

Man muss zudem Experte in Sachen Ernährung sein, um seinen Schülern möglichst gute Tipps für eine gute Figur mit auf den Weg geben zu können.

Wenn Ihr all das drauf habt, dann werdet Ihr bei der Suche nach Kunden für Euer Personal Training Angebot keine großen Probleme mehr haben.

Fitness-Unterricht geben

Bevor Ihr als Sport-Coach loslegt, solltet Ihr wissen, dass es 3 verschiedene Möglichkeiten gibt, wie Ihr diesen Beruf ausüben könnt:

  • Zuhause,
  • im Unternehmen,
  • in einer Turnhalle bzw. einem Fitness-Studio

Wenn Ihr es bevorzugt, Euren Kunden Personal Training bei Euch zuhause anzubieten, dann braucht Ihr natürlich auch genügend Platz, um alle Bewegungen ohne Hindernisse gut ausführen zu können.

Das ist oftmals gerade bei kleineren Wohnungen nicht so einfach.

Warum also nicht einfach den Unterricht nach draußen verlegen? Zum Beispiel in einem Park, in einem Schwimmbad, an den See usw.

Sport am Strand - was gibt's schöneres! Wer am Meer wohnt, der kann natürlich super am Strand Sport-Unterricht geben | Quelle: Unsplash

Was Sport im Unternehmen betrifft, so bieten viele größere Unternehmen ihren Mitarbeitern sportliche Betätigung während der Mittagspause an.

Fitness-Coaches sind hier immer mehr gefragt, gerade im Zuge der immer wichtigeren Work-Life-Balance. Für Euch also DIE Gelegenheit, neue Kunden zu finden.

Wenn Ihr lieber Personal Training in der Turnhalle oder im Fitness-Center geben möchtet, dann sind die Plätze häufig etwas beschränkter verfügbar.

Hier müsst Ihr Euch meist wirklich ausführlich bewerben.

Zeigt, was Ihr könnt

Wer gerne als Fitness-Coach durchstarten möchte und dafür noch die geeigneten Schüler braucht, der muss immer klar kommunizieren, welche Art von Training und Sportarten er zu bieten hat.

Präzisiert Eure Stärken und Qualifikationen als Personal Trainer, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

Je nach Eurer Ausbildung werdet Ihr Euch mit Eurem Training vielleicht eher an Anfänger oder aber auch an Profis wenden.

Auch besteht die Möglichkeit, gezielt Personal Training für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung zu geben.

Man kann sich als Sport-Coach auf die unterschiedlichsten Zielgruppen spezialisieren Auch die Spitzensportler der Paralympics haben natürlich spezialisierte Trainer! | Quelle: Visualhunt

Egal, was passiert, Ihr müsst als Personal Trainer immer:

  • Eure Ziele für jeden Kunden sowie die Mittel und Wege, diese zu erreichen, genau festsetzen
  • Online-Support haben, wie eine eigene Website, einen Blog oder einen Instagram-Account, auf der Ihr Euch und Eure Trainingsmethoden vorstellt. So werdet Ihr leichter gefunden und Schüler können Eure Seite teilen, wenn ihnen Euer Unterricht gefällt.
  • Einen gewissen Anteil an Entspannung und Spaß in Euer Training einbauen, zum Beispiel mit Relax- und Dehn-Einheiten am Ende jeder Stunde. So garantiert Ihr, dass sich Eure Kunden wohlfühlen und sich keine Verletzungen zuziehen.
  • Immer den Fortschritt Eurer Schüler beobachten und gewährleisten.
  • Euch als Sportcoach versichern.
  • Eine klare Preispolitik verfolgen: Setzt Eure Tarife als Personal Trainer fest in Abhängigkeit der Trainingsteilnehmer. Meistens unterscheidet man zwischen Privatkursen von 1-3 Schülern und Gruppenunterricht (ab 3 Schülern). Bei letzterem ist der Preis pro Schüler dann natürlich niedriger.

Ihr solltet außerdem immer eine kostenlose Probestunde anbieten, damit Ihr und Eure Schüler einen ersten Eindruck voneinander gewinnen könnt.

Außerdem kommt das gut bei Neukunden an!

Brauche ich als privater Fitness Coach eine Ausbildung?

Wer professionell als Fitness-Coach arbeiten möchte, der benötigt Zertifikate, die nachweisen, dass er dazu überhaupt in der Lage ist.

Dafür könnt Ihr z.B. eine Ausbildung im Bereich Sport und Fitness absolvieren, die offiziell anerkannt und zertifiziert wird.

Das Problem an der Sache: Der Beruf des Sportlehrers ist in Deutschland (noch) nicht offiziell geschützt und damit gibt es auch nicht „das eine“ Zertifikat, das Eure Fähigkeiten nachweist.

Jeder kann zumindest theoretisch auch völlig ohne Qualifikationen privat Sportunterricht geben.

Jeder Mensch kann Sport-Unterricht geben! Wer die nötige Leidenschaft mitbringt, der braucht nicht unbedingt eine Ausbildung | Quelle: Unsplash

Eure zukünftigen Schüler werden aber sicher gerne wissen wollen, mit wem sie es da im Unterricht zu tun bekommen, da immerhin ihre Fitness und Gesundheit auf dem Spiel steht.

Ihr müsst Euch also als Fitness-Coach Glaubwürdigkeit verschaffen und einen guten Ruf aufbauen.

Wer eine Grundausbildung zum Trainer (z.B. einen sog. Trainerschein) hat, der hat bereits beste Voraussetzungen, auch wenn es kaum ein Metier gibt, bei dem es so viele Möglichkeiten an Qualifikationen gibt.

Im Laufe Eurer Karriere werdet Ihr die Chance bekommen, nach und nach Weiterbildungen zu durchlaufen und Euch somit immer mehr Zertifikate und neue Techniken anzueignen.

Personal Training anbieten dank Studium als Sportlehrer

Jeder kennt sie, nicht jeder mochte sie – die Sportlehrer an der Schule…

Was aber sicher ist, ist dass diese Menschen eine lange und intensive Ausbildung hinter sich gebracht haben. Und das nicht nur im Sportbereich!

Denn ein Sportlehrer muss auch ein zweites Fach unterrichten können, um an einer Schule als Lehrer arbeiten zu dürfen.

Das Berufsbild des Sportlehrers hat sich in den letzten Jahren ziemlich gewandelt, weg vom „Sport-Übungsleiter“-Selbstverständnis hin zum kompetenten Ansprechpartner in Fragen der körperlichen Entwicklung, Fitness von Kindern und Heranwachsenden.

Dabei muss er sich immer wieder aufs Neue der anspruchsvollen Aufgabe stellen, seine Schüler zu motivieren und nach ihren ganz individuellen Möglichkeiten zu fördern.

Und dafür benötigt ein Sport-Coach auch starke pädagogische Fähigkeiten und damit ausgeprägte soziale Kompetenzen!

Denn in der Schule kann man sich seine Schüler nicht aussuchen und man muss sich an jeden anpassen, ob sportlich oder nicht!

Außerdem gehört zum Sportstudium eine ordentliche Portion Theorie in Sachen Bewegungswissenschaften und Anatomie.

Knochen- und Muskelgruppen kennt ein Sportlehrer nach dem Studium aus dem „Effeff“. Auch Themen wie Sportmedizin oder „Sport in Medien und Gesellschaft“ werden vertieft.

Neben einer oftmals schwierigen praktisch-sportlichen Eintrittsprüfung ins Studium muss ein angehender Sportlehrer auch die richtigen Abiturnoten mitbringen, um den Numerus Clausus zu erfüllen. Dieser schwankt je nach Universität und Jahr.

An Theorie kommt man als Sportlehrer nicht herum Wer Sportlehrer werden will, muss nochmal die Schulbank drücken / Quelle: Pixabay

Auch die Studien-Mindestdauer von 10 Semestern (Bachelor + Master) plus dem Referendariat von weiteren 1,5 Jahren solltet Ihr bei Eurer Studienentscheidung mitbedenken.

Wenn Ihr aber mal einen Master als Sportlehrer erlangt habt, dann werdet Ihr bei der Suche nach Schülern wohl keine Probleme mehr haben…

Eine Ausbildung zum Fitness Coach machen

Wer als Personal Trainer arbeiten möchte, der muss selbstredend nicht ein langwieriges Studium mit allem drum und dran absolvieren. Es geht auch schneller!

Und zwar mit einer Ausbildung zum Fitness-Coach.

Danach habt Ihr zwar vermeintlich weniger theoretisches Wissen, seid im Umgang mit Geräten und im Unterstützen bei Muskel-Übungen aber mindestens genauso fit wie ein studierter Lehrer.

Auch innerhalb des Ausbildungen zum Fitness-Coach gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Bei der Auswahl des Bildungsangebotes bzw. der richtigen Ausbildung sollte das eigene spätere Tätigkeitsumfeld im Mittelpunkt der Überlegungen stehen.

Dazu müsst Ihr Euch folgende Fragen stellen:

  • Wen wollt Ihr unterrichten? (Kinder, Erwachsene, Jugendliche)
  • Wo wollt Ihr Unterricht geben? (Draußen, bei Euch zuhause, im Fitnessstudio…)
  • Welche Methoden wollt Ihr anwenden? (Eigengewicht, Muskelgeräte, Hanteln…)
  • Wie häufig wollt Ihr Fitness-Unterricht geben? (jeden Tag, nur ab und zu, nur auf Anfrage…)

Es gibt verschiedene Ausbildungsgänge, die mit einer Personal-Trainer-Lizenz abschließen.

Angeboten werden sie von Privatakademien, z.B. bietet die terramedus Akademie für Gesundheit das Studienkonzept „Sporttherapie und Functional Personal Training (FPT)“ an.

Auf der Meridian Academy könnt Ihr dagegen den Kurs „Fitness Individualtraining“ absolvieren und Euch so die entsprechende Qualifikation für Euren Unterricht holen.

Die Lehrgangskosten variieren dabei von ca. 930,- bis 1900,- Euro. Die Kurse werden als Tages- oder Wochenendlehrgänge angeboten.

Wie gesagt: Alles hängt von Euren Zielen und Vorstellungen für Euren privaten Fitness-Unterricht ab.

Wer sich nicht sicher ist und sich nicht frühzeitig spezialisieren möchte, der kann sich für eine Ausbildung bei der Deutschen Fitness Akademie einschreiben.

Die von der Akademie ausgestellten Diplome sind allgemein anerkannt und eine prima Referenz in ganz Deutschland.

Als Anfänger im Bereich Personal Training erwerbt Ihr hier zunächst die sogenannte C-Lizenz.

Mit Ihr verschafft Ihr Euch einen ersten Überblick über Eure Möglichkeiten in der Sport-Branche und lernt die grundlegenden Übungen und Theorien.

Experten sprechen auch von der „Assistenz-Lizenz“, denn die meisten Fitness-Zentren werden Euch mit einem C-Niveau noch nicht als Personal Trainer einstellen.

Dafür könnt Ihr dann die B-Lizenz in Angriff nehmen, mit der Ihr Euer anatomisches Wissen vertieft, lernt, wie Ihr Trainingspläne erstellt und ausführt und erfolgreiches Training gebt.

Wer noch weitergehen möchte, der kann die Prüfung des A-Niveaus absolvieren.

Wenn Ihr diesen Schein in der Tasche habt, dann seid Ihr wirklich vorne mit dabei und könnt unter Umständen auch echte Profi-Sportler trainieren und weiterbringen!

In jedem Fall gilt: Jede Ausbildung ist besser als keine Ausbildung! Denn eine Qualifikation gibt nicht nur Euren Schülern die nötige Sicherheit, wenn sie Euch als Trainer auswählen.

Auch Ihr selbst könnt Euch so immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass Ihr es wirklich drauf habt und auch in schwierigen Situationen nicht verzweifeln müsst!

Viel Erfolg beim Training!

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