Fitness Coach wird man nicht einfach von einem Tag auf den anderen, weil man vielleicht gerade eine Doku im Fernsehen über den Beruf gesehen hat oder "sowieso gerne Sport treibt"...

Natürlich kann dadurch die Idee entstehen, sich in diese Richtung zu orientieren.

Der Weg dahin ist aber kein leichter und man muss ihn Schritt für Schritt, reflektiert und gut organisiert antreten.

Versicherung, Gehaltsvorstellungen, Kundenakquisition... Bevor man richtig anfängt und als Personal Trainer Berlin arbeiten kann, muss man viele Aspekte beachten!

Wir zeigen Euch in unserem Artikel, wie Ihr ohne Umschweife zu einem erfolgreichen Privaten Fitness Trainer werden könnt.

Du bist auf der Suche nach einem online Personal Trainer?

Die besten verfügbaren Lehrkräfte für Personal Training
1. Unterrichtseinheit gratis!
Mia
5
5 (18 Bewertungen)
Mia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Robin
5
5 (5 Bewertungen)
Robin
59€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Richard
5
5 (6 Bewertungen)
Richard
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Yulia
5
5 (9 Bewertungen)
Yulia
10€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marcel
5
5 (5 Bewertungen)
Marcel
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dan
5
5 (5 Bewertungen)
Dan
79€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Franziska
5
5 (8 Bewertungen)
Franziska
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jacob
5
5 (6 Bewertungen)
Jacob
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Mia
5
5 (18 Bewertungen)
Mia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Robin
5
5 (5 Bewertungen)
Robin
59€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Richard
5
5 (6 Bewertungen)
Richard
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Yulia
5
5 (9 Bewertungen)
Yulia
10€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marcel
5
5 (5 Bewertungen)
Marcel
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dan
5
5 (5 Bewertungen)
Dan
79€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Franziska
5
5 (8 Bewertungen)
Franziska
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jacob
5
5 (6 Bewertungen)
Jacob
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis>

Personal Trainer werden - wie geht das eigentlich?

Wir sehen es jeden Tag auf Instagram, Facebook, Snapchat & Co. - Fitness ist gerade total im Trend!

Der Körperkult war vielleicht noch nie so stark ausgeprägt in unserer Gesellschaft wie heute. Und die sozialen Medien erinnern uns ständig daran, indem sie den "Fitness-Stars" eine öffentliche Bühne geben. Nicht alle davon sind immer ganz ernst zu nehmen, manche sind lustig verpackt, andere wiederum geben aber wirklich gute Trainingshinweise!

Für Euch als angehende Fitness-Coaches ist das natürlich praktisch. Denn wer auf Instagram tausende Follower versammelt hat, der kann sein Wissen durchaus auch im echten Leben anbieten! Außerdem könnt Ihr Euch so mit anderen Fitnessexperten verbinden und Euch in Sachen Sport immer auf dem neuesten Stand halten.

Auf Instagram und Co. könnt Ihr zeigen, was Ihr drauf habt
Soziale Medien bieten die ideale Marketingplattform für Fitness-Trainer | Quelle: Unsplash

Um Euch aber richtig positionieren zu können, müsst Ihr zunächst einmal wichtige Entscheidungen treffen:

  • Wollt Ihr Fitnesskurse zu Hause, auf der Arbeit oder im Fitnessstudio anbieten?
  • Auf welche Übungen wollt Ihr Euren Fokus legen?
  • Wollt Ihr eine eigene Seite aufbauen, um Euch zu vermarkten, oder lieber auf das Angebot von Vermittlungsplattformen setzen?

Teilweise verlangen Kunden auch, dass man eine professionelle Ausbildung vorweisen kann. Ähnlich wie ein Sprachnachweis oder ein Abschlusszeugnis einer Lehre.

Dafür gibt es wiederum verschiedene Möglichkeiten, die wir Euch in unserem Artikel zum Thema "Wie kann ich Personal Trainer werden?" näher vorstellen.

Als Personaltrainer ist es Euer Job, Eure Kunden dabei zu begleiten, ihre individuellen Trainingsziele zu erreichen. Zum Beispiel, wenn sie abnehmen oder sich auf einen Wettkampf vorbereiten oder nach einer Verletzung erholen wollen.

Ihr arbeitet also eng mit Menschen zusammen und solltet Freude für die Arbeit mit Menschen mitbringen. Ebenso natürlich eine große Leidenschaft für alles rund um Fitness - denn damit werdet Ihr ja Euer täglich Brot verdienen.

Trainiert Ihr selbst bereits seit einigen Jahren? Macht Euch in den Themen Fitness und Ernährung kaum noch einer was vor? Seid Ihr noch dazu auf der Suche nach einer beruflichen Veränderung?

Dann ist der Job als persönlicher Fitnesstrainer vielleicht genau der, den Ihr gesucht habt! Ihr könnt Euer Hobby so zum Beruf machen und jeden Tag genau das tun, was Euch Spaß macht. Klingt gut, oder?

Diese Qualitäten benötigt ein guter Fitness Coach

Seid Ihr Euch überhaupt sicher, dass Ihr alles mitbringt, was einen guten Fitnesstrainer ausmacht?

Menschen, die abnehmen, ihre Ausdauer erhöhen, sich wieder in Form bringen oder diese halten oder sich auf ein sportliches Event vorbereiten wollen möchten - all diese müsst Ihr trainieren können!

Welche Qualitäten benötigt Ihr also? Was sind die Voraussetzungen um als Personal Fitnesstrainer zu arbeiten? Was muss ein Sport-Coach eigentlich können?

Nun, das kommt zunächst darauf an, welche Art von Trainer Ihr überhaupt werden möchtet.

Ein Fitnesstrainer im Studio benötigt anderes Wissen und andere Fähigkeiten als ein privater Coach, der zu seinen Kunden nach Hause kommt, oder ein Sportlehrer, der Kinder trainiert.

Die wichtigste Voraussetzung ist natürlich eine große Leidenschaft zum Fitnesstraining und mehrjährige Fitnesserfahrung. Ihr solltet selbst gut trainiert sein und schon einige Jahre eigenständig trainiert haben, damit Ihr wisst, was Ihr tut und damit Ihr auch glaubwürdig Eure Erfahrung weitergeben könnt.

Dennoch gibt es fünf Qualitäten, die ein jeder Personal Trainer in sich vereinen sollte:

  • Eine ordentliche Ausbildung, die es ihm erlaubt, individuell angepasste Trainingspläne zu erstellen und diese so umzusetzen, dass sich niemand dabei verletzt,
  • Umfangreiches Fachwissen zum Training und Ernährung,
  • Wissen, wo man die jeweiligen Schüler am besten trainiert : Als Coach in der Firma, zuhause, draußen (im Park, am Strand, Schwimmbad...) oder im Studio. Aber auch Einzelunterricht und Gruppenunterricht abwägen können.
  • Immer zuhören können! Denn in einem Sportlehrer steck auch das Wort "Lehrer". Der psychologische und pädagogische Aspekt, der es Euch erlaubt, Eure Schüler zu motivieren und ihnen Selbstbewusstsein zu vermitteln, darf auf keinen Fall unterschätzt werden!
  • Immer an die Zukunft denken! Sportlehrer kann man nicht sein ganzes Leben sein. Mit dem Alter kommt irgendwann auch der Moment, an dem man sich aus der Sportkarriere zurückziehen wird. Deshalb solltet Ihr immer einen Plan B in der Hinterhand haben!
Versteift Euch nicht zu sehr auf Euren Beruf als Coach!
Das Leben ist ein langer Weg. Seht zu, dass Ihr im Alter noch eine Alternative habt! | Quelle: Unsplash

Wie Ihr seht, baut der Erfolg auf einer fachlichen und einer pädagogischen Säule auf. Ihr müsst fachlich qualifiziert sein, um Euren Kunden dabei helfen zu können, Ihre Trainingsziele erreichen zu können. Dazu braucht es wissen um Fitness, Anatomie und Ernährung.

Gleichzeitig müsst Ihr aber auch wissen, wir Ihr das Training gestalten und mit Euren Kunden kommunizieren müsst, um diese zu erreichen und zum Trainingserfolg zu führen. Hierzu kommt die pädagogische Komponente ins Spiel - wie der Begriff "Coach" es ja bereits vermuten lässt.

Was Ihr als Personaltrainer mitbringen solltet, ist daher Empathie und Menschenkenntnis sowie Selbstreflexion. Fachliches Wissen ist die Basis - aber die soziale und pädagogische Komponente ist entscheidend für Euren Erfolg als Trainer.

Schließlich suchen Eure Kunden einen Coach auf, um von diesem nicht nur Fachwissen zu erhalten, sondern auch Motivation! Um jemand anderes motivieren zu können, müsst Ihr verstehen, wie dieser Mensch tickt. Dazu erfordert es Empathie, also das Vermögen, sich in jemand anders hineinversetzen zu können.

Wenn Ihr Euren Kunden versteht, könnt Ihr ihm genau das Training anbieten, das er braucht um seine gesundheitlichen und sportlichen Ziele zu erreichen.

Um dieses Training zusammenstellen zu können, müsst ihr natürlich auf Euer Fachwissen zur Trainingslehre zurückgreifen... und wie ihr dies erlangt, erklären wir Euch im folgenden Abschnitt.

Die besten verfügbaren Lehrkräfte für Personal Training
1. Unterrichtseinheit gratis!
Mia
5
5 (18 Bewertungen)
Mia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Robin
5
5 (5 Bewertungen)
Robin
59€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Richard
5
5 (6 Bewertungen)
Richard
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Yulia
5
5 (9 Bewertungen)
Yulia
10€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marcel
5
5 (5 Bewertungen)
Marcel
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dan
5
5 (5 Bewertungen)
Dan
79€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Franziska
5
5 (8 Bewertungen)
Franziska
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jacob
5
5 (6 Bewertungen)
Jacob
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Mia
5
5 (18 Bewertungen)
Mia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Robin
5
5 (5 Bewertungen)
Robin
59€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Richard
5
5 (6 Bewertungen)
Richard
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Yulia
5
5 (9 Bewertungen)
Yulia
10€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marcel
5
5 (5 Bewertungen)
Marcel
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dan
5
5 (5 Bewertungen)
Dan
79€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Franziska
5
5 (8 Bewertungen)
Franziska
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jacob
5
5 (6 Bewertungen)
Jacob
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis>

Welche Ausbildung braucht Ihr, um Personal Trainer zu werden?

Wie kann man sich eigentlich zum Personal Trainer ausbilden lassen?

Eigentlich gar nicht - denn die Berufsbezeichnung "Fitness Coach" gibt es in Deutschland gar nicht. Das heißt, dass der Beruf nicht geschützt ist und ihn theoretisch jeder ausüben kann. Das gilt natürlich auch für den "Personal Trainer", den "Online Coach" oder den "privaten Fitnesstrainer". Es gibt viele dieser Coaches, die keine spezifische Ausbildung haben.

Warum solltet Ihr also eine machen, fragt Ihr Euch sicher?

Nun, weil Ihr mit einer Ausbildung viel vertrauenserweckender auf Eure Kunden wirkt und auch mehr Geld verlangen könnt!

Als ausgebildeter Fitnesstrainer kannst Du mit Personal Training mehr verdienen
Durch eine gute Ausbildung könnt Ihr Euren Lohn als Personal Trainer merklich erhöhen | Quelle: Unsplash

Also, beschäftigt Euch ruhig einmal mit der Möglichkeit einer Fitness-Ausbildung. Da gibt es verschiedene Niveaus und Qualifizierungen, die in Frage kommen. Natürlich erfordern diese zeitlichen und teilweise auch finanziellen Aufwand. Der ist es aber auf jeden Fall wert, wenn es Euer Traum ist, Personaltrainer zu werden - das Geld wird sich später durch Euer Angebot zurückzahlen.

Grundvoraussetzung, um als Personal Trainer arbeiten zu können, ist ein Fitnesstrainerschein. Dazu braucht Ihr eine spezielle Lizenz, die es in verschiedenen Niveaustufen gibt:

  • Fitnesstrainer B-Lizenz: Das ist die fundierte Grundausbildung, also die Basis für einen Fitnesstrainerschein.
  • Fitnesstrainer A-Lizenz: Diese baut auf der B-Lizenz auf und ist die höchstmögliche Lizenz als Fitnesstrainer.

Diese beiden Lizenzen sind weltweit anerkannt und bekannt und ermöglichen Euch die Arbeit als Fitnesstrainer.

Die meisten Klienten erwarten von ihrem Personaltrainer zudem umfassendes Wissen im Bereich Gesundheitswissenschaft und Ernährung. Schließlich spielt die Ernährung eine große Rolle im Erreichen der Fitnessziele.

Um Euch von einem reinen Fitnesstrainer abzugrenzen und ganzheitliches Personaltraining anbieten zu können, empfiehlt sich daher zusätzlich zur Fitnesstrainer Lizenz eine Ausbildung als Ernährungsberater. Durch eine solche Qualifizierung könnt Ihr Euch von vielen Konkurrenten abgrenzen und Eure Kunden werden für das erworbene Fachwissen sehr dankbar sein.

Zudem gibt es eine Reihe an Fortbildungen und Weiterbildung, durch die Ihr Euch weiter ausbilden und spezialisieren könnt.

Beispielsweise gibt es spezielle Online Trainer Ausbildungen als Personal Trainer, in welchen es explizit ums Personal Coaching geht und auch um die Fragen, die wichtig sind, wenn Ihr auf selbständiger Basis arbeiten möchtet.

Eine solche Zusatzqualifikation setzt eine Grundausbildung als Fitnesstrainer voraus und ermöglicht eine einschlägige Spezialisierung. Möglich ist auch eine Bootcamp Instructor A-Lizenz oder das Zertifikat Ernährungscoaching im Personal Training.

Bei der Auswahl eines Anbieters für eine Ausbildung achtet darauf, dass diese seriös und einigermaßen namhaft ist. Gerade weil Personal Trainer kein geschützter Beruf ist, gibt es viele Qualitätsunterschiede in den angebotenen Lehrgängen, da es nicht genügend kontrollierende Instanzen gibt.

Wenn Ihr darauf schaut, dass der Anbieter Eurer Ausbildung anerkannt ist, zum Beispiel vom Bundesverband Personal Training e.V. (BPT), erhöht dies Eure späteren Erfolgschancen im Beruf. Denn nicht wenige Arbeitgeber achten darauf, wo Ihr Eure Qualifikation bzw. Euer Zertifikat erhalten habt.

Potentielle Institutionen für einen Lehrgang zur Personal Trainer Lizenz sind die folgenden:

  • Online Trainer Lizenz (Online Lehrgang)
  • sgd (Fernstudium)
  • ils (Fernstudium)
  • Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB)
  • IST
  • Deutsche Sportakademie
  • Deutsche Fitnesslehrer Vereinigung e.V. (dflv)

Die Kosten für eine Weiterbildung unterscheiden sich je nach Anbieter. Für eine Lizenz als Fitnesstrainer (A, B oder C) müsst Ihr jeweils mit etwa 700 - 800 Euro rechnen. Ein aufbauender Kurs als Personal Coach kostet in etwa ebenso viel.

In den meisten Lehrgängen als Personaltrainer werden Euch auch Grundkenntnisse in der Betriebswirtschaftslehre (BWL) vermittelt. Das klingt vielleicht zunächst uninteressant, wo Ihr doch am liebsten im Fitnessstudio oder auf der Trainingsfläche seid - dennoch sind diese Kenntnisse notwendig, wenn Ihr Trainer werden und später selbständig als Trainer arbeiten möchtet.

Um Personaltrainer zu werden, müsst Ihr Euch auch mit Steuern, Versicherungen, etc. beschäftigen und verstehen, wie viele Einnahmen Ihr braucht um Eure Ausgaben zu decken. All das lernt Ihr in speziellen Ausbildungen. Auch Marketing spielt hier eine Rolle, da Ihr ja auch lernen müsst, wie Ihr neue Kunden generieren könnt.

Wie findet Ihr als Fitnesstrainer Eure Schüler?

Bevor Ihr Euch ins Abenteuer Fitnesstrainer werden begebt, solltet Ihr schon einmal etwas konkreter planen.

Wie wollt Ihr Euren Unterricht abhalten? Wer sollen Eure Kunden sein? Welche Preise wollt Ihr pro Unterrichtseinheit verlangen? Einen Überblick über gängige Preise findet ihr hier am Beispiel Calisthenics Berlin.

Wie organisiert man eigentlich eine individuell angepasste Sportstunde? Und vor allem: Wie soll man seine Kunden für Personal Training finden? ...und sichergehen, dass Kunden auch immer wieder kommen, damit Ihr jeden Monat ein sicheres Gehalt vorzuweisen habt?

Ihr könnt zunächst zum Beispiel mit kleinen Annoncen beginnen. Besonders lohnt es sich als Personal Trainer Frankfurt und vergleichbare Städte als Standort zu wählen.

Zum Beispiel im Arbeitsamt, Eurer lokalen Zeitung, in Kleinanzeigen- oder Online Fitness Portalen oder einfach in Supermärkten, Bäckereien und anderen Geschäften in Eurer Nähe.

Gebt genau an, was Eure Tarife sind und worauf Ihr spezialisiert seid: Gewichtsverlust, Muskelaufbau (Arme, Beine, Bauch etc.), Ausdauertraining, Ernährungsberatung, Dehnen, Yoga, Joggen, Waschbrettbauch und so weiter.

Und achtet auch darauf, dass Euer Aushang nicht im Meer von Annoncen untergeht!

In deiner Anzeige für Personal Training solltest du dich gut verkaufen.
Eure Annonce sollte herausstechen, um nicht im Meer von Anzeigen unterzugehen.

Außerdem könntet Ihr versuchen, über Eure ehemalige Schule oder Hochschule an Schüler heranzukommen.

Denn gerade junge Leute sind dem Fitness-Wahn verfallen. Die Verbindungen, die man zu seinem langjährigen Ausbildungsort hat, sollte man nicht unterschätzen.

Heutzutage liegen außerdem riesige Möglichkeiten im Internet. Wer heute etwas sucht, schaut online danach - auch beim Thema Personal Training.

Schaut deshalb, dass Ihr eine gute und auffindbare Online-Präsenz habt. Eine eigene Website ist das A&O. Gebt dort ausführliche Informationen zu Euch als Person, zu Eurer Qualifizierung und Zertifikaten, zu Eurem Trainingsstil, Eurem Angebot und Preisen.

Ihr solltet sympathisch rüberkommen und einen guten ersten Eindruck machen. Sinnvoll sind auch Testimonials - wenn Ihr also bereits Kunden habt, die mit Eurem Training sehr zufrieden habt, bittet diese, einen kleinen Erfahrungsbericht zu schreiben und davon zu erzählen, wie sie mit Eurer Hilfe ihre Ziele erreichen konnten.

Wie finde ich Kunden als Personal Trainer?
Soziale Medien sind die moderne Mund-zu-Mund Propaganda und sehr wertvoll in der Kundenakquise | Quelle: Unsplash

Neben der eigenen Homepage spielen soziale Medien eine große Rolle. Diese bieten die Chance, dass Ihr Euch eine Followerschaft und Fanbase aufbauen könnt und aus dieser neue Kunden gewinnen könnt. Wenn Ihr Facebook und Instagram richtig nutzt, könnt Ihr Euch in vergleichsweise kurzer Zeit eine große Bekanntheit aufbauen und neue Kunden generieren.

Darüber hinaus gibt es auch die Option, über Online-Plattformen zu gehen, die Private Lehrer vermitteln - so wie Superprof!

Der Vorteil dieser Plattformen ist, dass Ihr von dem Kundenstamm profitiert, den sie sich in der Vergangenheit aufgebaut haben. Die Leute kennen also schon die Plattform und müssen dann nur noch zu Euch finden. Das ist um einiges besser, als ganz von Null zu beginnen!

Wie viel kann ich mit Personal Training verdienen?

Für viele von Euch wohl eine der wichtigsten Fragen: Wie viel verdient ein Personal Trainer eigentlich?

Wenn Ihr plant, diese Aktivität als Vollzeitbeschäftigung auszuüben, dann ist das natürlich auch sehr verständlich, denn auch Fitnesstrainer müssen sich ja irgendwie über Wasser halten.

Um Euch einen ersten Überblick zu geben: Auf Superprof reichen die Preise von ungefähr 20 Euro bis auf über 70 Euro für einen voll ausgebildeten Coach, der zu Euch nach Hause kommt.

Ihr seht schon: Es kommt immer darauf an, was Ihr zu bieten habt.

Auch von Stadt zu Stadt und Bundesland zu Bundesland können die Preise variieren. Wenn Ihr als Angestellte/r im Fitnessstudio anfangt, dann solltet Ihr zunächst nicht mit mehr als 15 €/h rechnen.

Vergesst nicht: Mit zunehmender Erfahrung, Ausbildungsnachweisen und einem breiten Kundenstamm könnt Ihr Euren Lohn aber steigern!

Egal ob als Nebenjob oder Hauptbeschäftigung - wenn Ihr Euch gut anstellt, kann der Job als privater Fitness-Coach durchaus lukrativ sein!

Dabei liegt ein weiterer großer Unterschied aber noch darin, ob Ihr als angestellter Fitnesstrainer, beispielsweise in einem Fitnessstudio, einer Klinik oder einem Hotel arbeitet oder als freiberuflicher Personal Coach.

In einer Anstellung habt Ihr die Vorzüge eines festen Gehalts, Urlaubsanspruch und Krankenversicherung. Als Einsteiger verdient Ihr wahrscheinlich um die 2.000 Euro brutto im Monat, mit steigender Erfahrung kann dieses Gehalt natürlich auf bis zu 3.000 Euro brutto monatlich steigen.

Allerdings bestimmt in der Anstellung Euer Arbeitgeber, wann Ihr arbeitet und mit wem. Eure Freiheiten sind eingeschränkt - anders als in der Selbständigkeit.

Da müsst Ihr zwar eigenständig Kunden akquirieren und selber dafür sorgen, dass Ihr auch im Urlaub oder bei Krankheit noch Geld habt, aber dafür könnt Ihr Euren Arbeitsalltag selber gestalten und frei bestimmen, mit wem Ihr zusammenarbeiten möchtet.

Die zusätzlichen Kosten und Risiken einer Freiberuflichkeit solltet Ihr aber in Eurem Stundenlohn berücksichtigen. So klingt ein Stundenlohn von mindestens 60 Euro, den Ihr verlangen solltet, erst einmal nach sehr viel Geld.

Beim genauer hinsehen stellt Ihr aber fest, dass es gar nicht so viel mehr als in der Anstellung ist - denn sämtliche unproduktive Tage (Krankheit, Urlaub, Feiertage) müssen einkalkuliert werden, ebenso wie unternehmerische Kosten für Miete, Geschäftswagen, Equipment, Büroausstattung, Versicherungen, Marketing etc.

Was verdient ein Personaltrainer?
Das Gehalt als Personal Coach hängt von verschiedenen Faktoren ab - auch davon, ob Ihr angestellt oder freiberuflich arbeitet | Quelle: Unsplash

Außerdem werdet Ihr wahrscheinlich an einem 8-Stunden Arbeitstag nicht acht Stunden abrechnen können, da auch Zeit für administrative Arbeiten und An- und Abfahrten eingeplant werden muss.

Deshalb wird empfohlen, eine Personal Trainer Stunde nicht unter 60 bzw. sogar 75 Euro anzubieten.

Wenn Ihr gute Arbeit leistet, Euch konstant fortbildet und Euch einen Namen macht, zum Beispiel in dem Ihr mit bekannten Persönlichkeiten Eurer Stadt trainiert, kann der Stundenlohn sogar auf bis zu 150 Euro oder mehr steigen. Alles hängt davon ab, wie zahlungsfähig und zahlungswillig Eure Kundschaft ist.

Es heißt, dass einige Personaltrainer sogar bis zu 10.000 Euro im Monat verdienen. Das ist sicherlich alles andere als die Regel - aber möglich scheint es zu sein! Auch wenn Ihr Euch nicht an diesen Spitzengehältern orientieren solltet und sie gerade zu Beginn nicht erwarten dürft, zeigt es, dass im Fitnessbereich vieles möglich ist.

Selbst, wenn Ihr nicht gleich damit reich werdet, ist der Beruf des Personal Coaches auf jeden Fall einer, mit dem Ihr Euren Lebensunterhalt bestreiten könnt. Noch dazu ein sehr erfüllender Job - immerhin begleitet Ihr andere Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen und körperlich fitter und gesünder zu werden.

Welche Versicherungen solltet Ihr als Fitness Trainer abschließen?

Der letzte wichtige Schritt, den wir vorhin auch schon kurz angeschnitten haben, auf dem Weg zum professionellen Fitness-Coach ist ein wenig bürokratischer. Das soll aber nicht heißen, dass er deswegen vernachlässigt werden kann!

Ihr solltet Euch nämlich in jedem Fall eine gute Versicherung als Personal Trainer zulegen.

Denn Ihr habt es mit einem heiklen Thema zu tun, wenn Ihr anfangt, andere Leute beim Muskelaufbau, der Ernährung oder beim Abnehmen zu unterstützen.

Macht Ihr dabei etwas falsch, dann sind Arztbesuche, eventuell Verdienstausfälle oder im schlimmsten Fall sogar ein bleibender Schaden die Folge.

Ihr nehmt mit Eurem Beruf die Verantwortung über den Körper anderer Menschen auf Euch.

Welche Versicherung brauche ich als Personal Trainer?
Als selbständiger Personal Trainer solltet Ihr in jedem Fall eine Berufs-Haftpflichtversicherung abschließen | Quelle: Unsplash

Gerade bei Leistungssportlern ist der Körper das größte Kapital. Wenn sich ein solcher aufgrund Eurer Trainingsmethoden verletzt und nicht mehr einsatzfähig ist, dann kann er Euch durchaus verklagen, um Schadenersatz zu erhalten.

Aus diesem Grund ist eine Versicherung, die derlei Kosten übernimmt, für Euch als angehende Personal Trainer ein Muss. Sonst kann es passieren, dass Ihr Euch finanziell ruiniert.

Dafür gibt es in Deutschland die sogenannte Berufshaftpflichtversicherung, die Ihr schon für wenige Euro im Monat erhalten könnt. Oft

Eine gewerbliche Haftpflichtversicherung ist für Trainer nicht gesetzlich vorgeschrieben, es sei denn, Ihr führt ein eigenes Fitnessstudio und habt andere Trainer für Euch angestellt.

Aber: Viele Fitnessstudiobetreiber verlangen inzwischen den Nachweis einer beruflichen Haftpflichtversicherung, wenn sie freie Trainer anstellen. So sichern sie sich selbst gegen etwaige Risiken ab.

Wir hoffen, dass wir Euch Eure Fragen zum Thema Personal Trainer werden so gut es geht beantworten konnten.

Habt Ihr noch Tipps oder Fragen? Schreibt sie gerne in die Kommentarspalte!

Also, auf ans Trainieren!

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für Personal Training?

Dir gefällt unser Artikel?

5,00/5 - 1 vote(s)
Loading...

Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.