Privatunterricht Sprachen Nachhilfe Musik Sport
Teilen

So könnt Ihr als privater Sport Coach mehr verdienen

Von Tobias, veröffentlicht am 12/03/2018 Superprof Blog DE > Sport > Personal Trainer > Fitnesstrainer Gehalt: Wie viel verdiene ich mit Personal Training?

Keine Frage: Personal Trainer ist ein Beruf, der viele Menschen anzieht. 

Aus diesem Grund Erobern Personal Trainer Berlin und andere deutsche Städte. Sie verändern zum Beispiel mit Kursen in Calisthenics Berlin und das Bild in den zahlreichen Parks.

Einerseits gibt es da diese attraktive, schöne Komponente – ein Sportlehrer hat meist einen ziemlich gut trainierten Körper.

Auch macht es einfach Spaß, anderen Menschen dabei zu helfen, die Form zu behalten, abzunehmen oder auf ein sportliches Ziel hinzuarbeiten.

Für Lehrer und Schüler eine tolle Herausforderung!

Privater Sportunterricht liegt zurzeit voll im Trend und im besonderen Maße der private Fitness Coach zuhause.

Man sieht viele Reportagen und Dokumentationen zu diesem Thema im Fernsehen, in Filmen oder in der Werbung.

In einer immer oberflächlicher werdenden Gesellschaft hat der private Sport-Coach beste Aussichten auf eine blühende Zukunft!

Neben allem Spaß und Trendbewusstsein sollte ein Sport-Coach aber auch ein weiteres Thema in den Vordergrund stellen: Die Bezahlung!

Was solltet Ihr verlangen für privates Personal Training zuhause? Was verdient so ein Fitness-Coach eigentlich im Monat?

Lohnt es sich für Euch überhaupt, den Beruf des Fitnesstrainers zu ergreifen?

Wir geben Euch hier die Antworten auf Eure Fragen!

Kleiner Rückblick – was ist nochmal ein Sport-Coach?

Mal ehrlich: Das Beruf des Personal Trainers oder Online Fitness Coaches bietet einige attraktive Argumente.

Deswegen orientieren sich viele gute Sportler immer mehr in diese Richtung, um aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen und Geld zu verdienen.

Aber die wenigsten machen sich vorher richtig Gedanken darüber, ob sie mit dem Job überhaupt über die Runden kommen können. Über Geld spricht man in der Sport-Welt nicht gerne.

Als privater Sportlehrer hat man viele Vorteile im Beruf:

  • Man kann sich seinen eigenen Zeitplan erstellen
  • Man trifft jede Woche neue Menschen
  • Durch die Arbeit mit den verschiedensten Menschen könnt Ihr Eure Technik ständig verbessern

Flexibilität ist ein großer Vorteil im Beruf Sportlehrer Als privater Fitness-Coach könnt Ihr Euch Eure Zeit selbst einteilen | Quelle: Pixabay

Also das absolute Kontrastprogramm zum klassischen Bürojob, wo Ihr tagein-tagaus die gleichen Gesichter seht.

Aber das besonders Attraktive an diesen Job ist wohl die sportliche Komponente und das Erreichen der Ziele Eurer Schüler:

  • Allgemeiner Formaufbau
  • Gewichtsverlust
  • Muskelaufbau
  • Verbesserung der Ausdauer und der Kondition mit einem entsprechenden Fitness-Programm
  • Bodybuilding…

…und dafür auch noch bezahlt zu werden!

Aber bevor wir uns daran machen, die Frage nach der Höhe des Gehalts zu beantworten, fragen wir uns doch zunächst lieber: Was ist denn ein Fitness-Coach eigentlich wirklich?

Dafür muss man sich die Zusammensetzung des Wortes ein wenig genauer ansehen: „Fitness“ und „Coach“.

Klar, der sportliche Aspekt mit der Fitness scheint erstmal offensichtlich.

Dennoch kann dieser Begriff für viele unterschiedliche Aktivitäten stehen:

  • Muskel-Übungen
  • Cardio (oder Ausdauertraining)
  • Bauchmuskeltraining
  • Bodybuilding
  • Fitness etc.
  • Geräteturnen
  • Balance etc.

Und dabei spielt nicht nur die Praxis eine entscheidende Rolle: Als Personal Trainer müsst Ihr gewissermaßen ein wandelndes anatomisches Lexikon sein!

Vom kleinsten Knochen bis zum größten Muskel müsst Ihr Euch Wissen über den menschlichen Körper aneignen. Inklusive angewandter Fragen, z.B. was bei Verletzungen zu tun ist oder welches Limit der menschliche Körper hat.

Gleiches gilt für Ernährung, denn Eure Kunden wollen häufig abnehmen und sich gesünder ernähren.

Das muss zu Eurem Fachgebiet gehören, auch wenn keiner von Euch die gleichen Qualifikationen wie von einem echten Ernährungsberater einfordern wird.

Dennoch solltet Ihr mit grundlegenden Infos für eine gesunde Ernährung Euren zukünftigen Kunden beratend zur Seite stehen können. Beispielsweise ist in Sachen Personal Trainer Düsseldorf sehr anspruchsvoll, wenn es um Ernährung geht.

Gesundes Essen ist genauso wichtig wie viel Bewegung! Ein echter Fitness-Lehrer muss seine Schüler auch bei der richtigen Ernährung beraten | Quelle: Unsplash

Kommen wir nun zum zweiten Teil des Berufs – „Coach“. Und damit ist die pädagogische, erklärende Komponente gemeint.

Denn es reicht nicht, Euren Schülern die Übungen theoretisch zu erklären und dann einmal kurz vorzumachen. Ihr müsst auf Eure Kunden genau eingehen und Ihre Stärken und Schwächen berücksichtigen.

Individuelles Training ist schließlich Eure Spezialisierung!

Dazu müsst Ihr:

  • Eure Schüler motivieren können, dank eines tollen Unterrichts
  • Ihnen stets Ziele setzen und dafür sorgen, dass diese nie aus den Augen verloren werden
  • Auch seine eigene Motivation und Moral stets aufrecht erhalten
  • Den Stress des Alltags im Training komplett ausblenden können

Zusammengefasst gesagt: Ihr müsst metal und körperlich auf Zack sein und ein Gleichgewicht zwischen Härte und Spaß in Eurem Training finden.

Klingt gar nicht so leicht, oder? Aber gerade das ist es, was den Beruf des Personal Coaches so spannend und fordernd macht!

Ihr dürft dabei auch nie vergessen, dass Euch der Job als Personal Trainer viele Vorteile bringt, wie zum Beispiel die freie Arbeitseinteilung.

Welche Faktoren beeinflussen mein Gehalt als Privater Fitnesstrainer?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, als Fitness-Coach aktiv zu werden. Nicht jede Art von Trainer verdient gleich!

Ein privater Coach wird pro Stunde mehr verdienen als ein festangestellter Fitnesstrainer im Studio. Dafür muss er eventuell zusätzliche Kosten tragen, um sich und seinen Beruf selbst zu organisieren.

Die Vermittlung läuft heute häufig über Superprof und ähnliche Vermittlungs-Plattformen, innerhalb derer die Preise durchaus schwanken können.

Auch verdient man von Region zu Region unterschiedlich.

Gleichzeitig ist „viel“ und „wenig“ eine Ermessensfrage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Daher möchten und können wir auf diese Frage hier keine absolute Antwort geben.

Diese könnt Ihr Euch mithilfe der verfügbaren Infos selbst definieren.

Klar ist in jedem Fall: Wer als Personal Trainer eine abgeschlossene Ausbildung und viele Zertifikate vorzuweisen hat, der wird auch mehr verdienen.

Die richtige Qualifikation macht Euch schnell zum Ausbilder von höchstem Niveau!

Nur wer an sich selbst hart arbeitet kommt hoch hinaus Geht an Eure eigenen Grenzen und werdet so ein Top-Coach | Quelle: Pixabay

In der Welt der Fitness-Trainer gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich professionell ausbilden zu lassen und damit später mehr zu verdienen.

  • Ein Studium zum Sportlehrer, wie man sie auch von den Schulen kennt. Dazu müsst Ihr allerdings nochmal 5 Jahre die Schulbank drücken und ein Abitur haben!
  • Ein anderes Studium im Bereich Sport, z.B. Sportwissenschaften oder Anatomie. Dabei reicht Euch auch ein Bachelor-Abschluss!
  • Wer keine Lust hat, Zeit und Geld in ein Studium zu investieren, der kann sich auch für eine kürzere Ausbildung zum Sport-Erzieher entscheiden (Ja, das gibt es auch für Erwachsene!)
  • Ansonsten besteht die Möglichkeit, sich wirklich konkret zum personal Fitness-Coach ausbilden zu lassen. Dabei gibt es verschiedene Niveaus von A bis C, die Ihr durchlaufen könnt.
  • Natürlich können auch pädagogische Ausbildungen nützlich ein, die nichts mit Sport zu tun haben, zum Beispiel als Animateur oder Reiseleiter. Denn das zeigt, dass Ihr Euch selbstständig organisieren könnt.

All diese Ausbildungen werden sich positiv auf Euer späteres Gehalt auswirken.

Sie bezeugen nicht nur Eure Qualität als Sportcoach, sondern auch Eure Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit.

Und auch wenn Ihr ohne Ausbildung und Zertifikate durchaus auch privaten Sportunterricht geben könnt, solltet Ihr dieses Investment in Eure Zukunft auf jeden Fall wagen – es wird sich auszahlen!

Nicht zuletzt wirken sich auch Referenzen und jahrelange Berufserfahrung positiv auf Euer Gehalt aus.

Diese können verschiedene Formen haben:

  • Rein sportliche Errungenschaften: Zum Beispiel könnt Ihr Beispiele von Kunden nennen, denen Ihr zu einem starken Gewichtsverlust verholfen habt und das mithilfe Eures Spezialtrainings. Das könnt Ihr beweisen mithilfe von Aussagen von Kunden auf Video oder in schriftlicher Form sowie Vorher-Nachher-Bildern Eurer Kunden.
  • Die Referenz kann auch ein Name sein, eine wichtige Persönlichkeit etwa, die Ihr als Kunde hattet und der Ihr geholfen habt, Eure sportlichen Ziele zu erreichen. So etwas lässt Eure Beliebtheit als Coach schlagartig in die Höhe schießen!

Mit den richtigen Referenzen könnt Ihr es weit bringen Wenn viel Gutes über Euch gesprochen wird, dann wirkt sich das auch positiv auf Euren Lohn aus | Quelle: Pixabay

Wie viel verdient man als Personal Trainer denn nun eigentlich?

Auch wenn man die Faktoren, die sich negativ und positiv auf Euer Gehalt als Fitnesstrainer auswirken, relativ genau benennen kann, so ist es doch schwierig, ein konkretes Durchschnittsgehalt anzugeben, da die Gehaltsunterschiede teilweise sehr drastisch sind.

In Bayern verdient ein Fitness-Coach im Schnitt etwa 2000 Euro pro Monat, während es in Brandenburg nur rund 1400 Euro sind.

Auch verdient ein privater Fitness-Coach mit rund 2600 €/Monat mehr also 1000 € mehr als ein sogenannter „Fitnesskaufmann“, der fest angestellt ist.

Richtig begehrte Personal Trainer können sogar bis zu 10.000 € pro Monat verdienen! (Darauf dürft Ihr Euch aber nicht verlassen…)

Der Stundenlohn kann dann schnell mal über 250 € betragen und Ihr werdet Eure Kunden in ausgewählten Kreisen suchen müssen.

Auch das Alter spielt eine Rolle, denn mehr Berufserfahrung bedeutet auch gleichzeitig mehr Gehalt.

Das Geschlecht spielt heutzutage nur noch eine untergeordnete Rolle, auch wenn Frauen noch leicht unter dem Gehalt der Männer liegen.

Vergesst bei Eurer finanziellen Planung nicht, dass Ihr auch ständig neues Material für Euren Unterricht besorgen müsst, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Außerdem benötigt jeder selbstständige Fitness Coach eine Versicherung, um sich gegen Unfälle, die während den Trainingsstunden passieren, effektiv abzusichern.

Versicherung und Material sind beim fest angestellten Trainer wiederum im Gehalt meist enthalten.

Ihr seht schon: Es ist wirklich schwer, die richtige Antwort auf die Frage nach dem Fitnesstrainer-Gehalt abzugeben.

Wenn man aber mal von den extremen Fällen mit 10.000 Euro/Monat absieht, dann kann man wohl festhalten: Als Vollzeit-Fitnesstrainer könnt Ihr in etwa 2000 € pro Monat verdienen.

Klar, damit wird man nicht reich, aber trotzdem reicht das, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Und dieser Job definiert sich nicht durch sein Gehalt, sondern durch die vielen anderen Vorzüge, die er zu bieten hat.

Also, traut Euch: Macht Euer Hobby zum Beruf! Wir wünschen Euch viel Erfolg!

Teilen

Wir freuen uns über Feedback von unseren Lesern
Enthält dieser Artikel die Informationen, nach denen Du gesucht hast?

Dieser Artikel war totaler Käse? Wirklich?Okay, beim nächsten Mal wird's besserNur Durchschnitt? Was fehlte Dir konkret?Danke Dir! Stelle verbliebene Fragen gerne untenWir freuen uns, dass wir Dir helfen konnten :) (Aktuell gibt es hierzu noch keine Bewertung)
Loading...

Einen Kommentar posten

avatar