Keine Frage: Personal Trainer ist ein Beruf, der viele Menschen anzieht. 

Aus diesem Grund erobern Personal Trainer Berlin und andere deutsche Städte. Sie verändern zum Beispiel mit Kursen in Calisthenics Berlin und das Bild in den zahlreichen Parks.

Einerseits gibt es da diese attraktive, schöne Komponente - ein Sportlehrer hat meist einen ziemlich gut trainierten Körper.

Auch macht es einfach Spaß, anderen Menschen dabei zu helfen, die Form zu behalten, abzunehmen oder auf ein sportliches Ziel hinzuarbeiten.

Für Lehrer und Schüler eine tolle Herausforderung!

Privater Sportunterricht liegt zurzeit voll im Trend und im besonderen Maße der private Fitness Coach zuhause. Man sieht viele Reportagen und Dokumentationen zu diesem Thema im Fernsehen, in Filmen oder in der Werbung.

In einer immer oberflächlicher werdenden Gesellschaft hat der private Sport-Coach beste Aussichten auf eine blühende Zukunft!

Neben allem Spaß und Trendbewusstsein sollte ein Sport-Coach aber auch ein weiteres Thema in den Vordergrund stellen: Die Bezahlung!

Was solltet Ihr verlangen für privates Personal Training zuhause? Was verdient so ein Fitness-Coach eigentlich im Monat? Lohnt es sich für Euch überhaupt, den Beruf des Fitnesstrainers zu ergreifen und Personal Training anzubieten?

Wir geben Euch hier die Antworten auf Eure Fragen!

Die besten verfügbaren Lehrkräfte für Personal Training
1. Unterrichtseinheit gratis!
Mia
5
5 (18 Bewertungen)
Mia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Robin
5
5 (5 Bewertungen)
Robin
59€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Richard
5
5 (6 Bewertungen)
Richard
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Yulia
5
5 (9 Bewertungen)
Yulia
10€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marcel
5
5 (5 Bewertungen)
Marcel
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dan
5
5 (5 Bewertungen)
Dan
79€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Franziska
5
5 (8 Bewertungen)
Franziska
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jacob
5
5 (6 Bewertungen)
Jacob
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Mia
5
5 (18 Bewertungen)
Mia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Robin
5
5 (5 Bewertungen)
Robin
59€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Richard
5
5 (6 Bewertungen)
Richard
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Yulia
5
5 (9 Bewertungen)
Yulia
10€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marcel
5
5 (5 Bewertungen)
Marcel
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dan
5
5 (5 Bewertungen)
Dan
79€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Franziska
5
5 (8 Bewertungen)
Franziska
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jacob
5
5 (6 Bewertungen)
Jacob
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis>

Kleiner Rückblick - was ist nochmal ein Sport-Coach?

Mal ehrlich: Das Beruf des Personal Trainers bietet einige attraktive Argumente. Zum Beispiel:

  • Man kann sich seinen eigenen Zeitplan erstellen
  • Man trifft jede Woche neue Menschen
  • Durch die Arbeit mit den verschiedensten Menschen könnt Ihr Eure Technik ständig verbessern

Aber das besonders Attraktive an diesen Job ist wohl die sportliche Komponente und das Erreichen der Ziele Eurer Schüler:

  • Allgemeiner Formaufbau
  • Gewichtsverlust
  • Muskelaufbau
  • Verbesserung der Ausdauer und der Kondition mit einem entsprechenden Fitness-Programm
  • Bodybuilding...

...und dafür auch noch bezahlt zu werden!

Bei der Arbeit als Personal Trainer Köln müsst Ihr gewissermaßen ein wandelndes anatomisches Lexikon sein!

Vom kleinsten Knochen bis zum größten Muskel müsst Ihr Euch Wissen über den menschlichen Körper aneignen. Inklusive angewandter Fragen, z.B. was bei Verletzungen zu tun ist oder welches Limit der menschliche Körper hat.

Gleiches gilt für Ernährung, denn Eure Kunden wollen häufig abnehmen und sich gesünder ernähren. Das muss zu Eurem Fachgebiet gehören, auch wenn keiner von Euch die gleichen Qualifikationen wie von einem echten Ernährungsberater einfordern wird. Dennoch solltet Ihr mit grundlegenden Infos für eine gesunde Ernährung Euren zukünftigen Kunden beratend zur Seite stehen können.

Gesundes Essen ist genauso wichtig wie viel Bewegung!
Ein echter Fitness-Lehrer muss seine Schüler auch bei der richtigen Ernährung beraten | Quelle: Unsplash

Zudem hat Euer Beruf auch eine pädagogische, erklärende Komponente. Denn es reicht nicht, Euren Schülern die Übungen theoretisch zu erklären und dann einmal kurz vorzumachen. Ihr müsst auf Eure Kunden genau eingehen und ihre Stärken und Schwächen berücksichtigen.

Individuelles Training ist schließlich Eure Spezialisierung!

Welche Faktoren beeinflussen mein Gehalt als Privater Fitnesstrainer?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten und Voraussetzungen um als Personal Trainer aktiv zu werden. Nicht jede Art von Trainer verdient gleich!

Ein privater Coach wird pro Stunde mehr verdienen als ein festangestellter Fitnesstrainer im Studio. Dafür muss er eventuell zusätzliche Kosten tragen, um sich und seinen Beruf selbst zu organisieren.

Die Vermittlung läuft heute häufig über Superprof und ähnliche Vermittlungs-Plattformen, innerhalb derer die Preise durchaus schwanken können.

Auch verdient man von Region zu Region unterschiedlich.

Gleichzeitig ist "viel" und "wenig" eine Ermessensfrage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Daher möchten und können wir auf diese Frage hier keine absolute Antwort geben.

Diese könnt Ihr Euch mithilfe der verfügbaren Infos selbst definieren.

Klar ist in jedem Fall: Wer als Personal Trainer eine Ausbildung und viele Zertifikate vorzuweisen hat, der wird auch mehr verdienen.

Die richtige Qualifikation macht Euch schnell zum Ausbilder von höchstem Niveau!

Nur wer an sich selbst hart arbeitet kommt hoch hinaus
Geht an Eure eigenen Grenzen und werdet so ein Top-Coach | Quelle: Pixabay

In der Welt der Fitness-Trainer gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich professionell ausbilden zu lassen und damit später mehr zu verdienen.

  • Ein Studium zum Sportlehrer, wie man sie auch von den Schulen kennt. Dazu müsst Ihr allerdings nochmal 5 Jahre die Schulbank drücken und ein Abitur haben!
  • Ein anderes Studium im Bereich Sport, z.B. Sportwissenschaften oder Anatomie. Dabei reicht Euch auch ein Bachelor-Abschluss!
  • Wer keine Lust hat, Zeit und Geld in ein Studium zu investieren, der kann sich auch für eine kürzere Ausbildung zum Sport-Erzieher entscheiden (Ja, das gibt es auch für Erwachsene!)
  • Ansonsten besteht die Möglichkeit, sich wirklich konkret zum personal Fitness-Coach ausbilden zu lassen. Dabei gibt es verschiedene Niveaus von Trainer Lizenz A über Trainer Lizenz B bis Trainer Lizenz C, die Ihr durchlaufen könnt.
  • Natürlich können auch pädagogische Ausbildungen nützlich ein, die nichts mit Sport zu tun haben, zum Beispiel als Animateur oder Reiseleiter. Denn das zeigt, dass Ihr Euch selbstständig organisieren könnt.

All diese Ausbildungen werden sich positiv auf Euer späteres Gehalt auswirken.

Sie bezeugen nicht nur Eure Qualität als Personal Trainer, sondern auch Eure Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit.

Und auch wenn Ihr ohne Ausbildung und Zertifikate durchaus auch privaten Sportunterricht geben könnt, solltet Ihr dieses Investment in Eure Zukunft auf jeden Fall wagen - es wird sich auszahlen!

Nicht zuletzt wirken sich auch Referenzen und jahrelange Berufserfahrung positiv auf Euer Gehalt und natürlich auch auf die Suche nach neuen Kunden für Euer Personal Training aus.

Diese können verschiedene Formen haben:

  • Rein sportliche Errungenschaften: Zum Beispiel könnt Ihr Beispiele von Kunden nennen, denen Ihr zu einem starken Gewichtsverlust verholfen habt und das mithilfe Eures Spezialtrainings. Das könnt Ihr beweisen mithilfe von Aussagen von Kunden auf Video oder in schriftlicher Form sowie Vorher-Nachher-Bildern Eurer Kunden.
  • Die Referenz kann auch ein Name sein, eine wichtige Persönlichkeit etwa, der Ihr als Kunde hattet und der Ihr geholfen habt, Eure sportlichen Ziele zu erreichen. So etwas lässt Eure Beliebtheit als Coach schlagartig in die Höhe schießen!
Mit den richtigen Referenzen könnt Ihr es weit bringen
Wenn viel Gutes über Euch gesprochen wird, dann wirkt sich das auch positiv auf Euren Lohn aus | Quelle: Pixabay
Die besten verfügbaren Lehrkräfte für Personal Training
1. Unterrichtseinheit gratis!
Mia
5
5 (18 Bewertungen)
Mia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Robin
5
5 (5 Bewertungen)
Robin
59€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Richard
5
5 (6 Bewertungen)
Richard
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Yulia
5
5 (9 Bewertungen)
Yulia
10€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marcel
5
5 (5 Bewertungen)
Marcel
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dan
5
5 (5 Bewertungen)
Dan
79€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Franziska
5
5 (8 Bewertungen)
Franziska
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jacob
5
5 (6 Bewertungen)
Jacob
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Mia
5
5 (18 Bewertungen)
Mia
35€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Robin
5
5 (5 Bewertungen)
Robin
59€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Richard
5
5 (6 Bewertungen)
Richard
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Yulia
5
5 (9 Bewertungen)
Yulia
10€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Marcel
5
5 (5 Bewertungen)
Marcel
45€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Dan
5
5 (5 Bewertungen)
Dan
79€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Franziska
5
5 (8 Bewertungen)
Franziska
40€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Jacob
5
5 (6 Bewertungen)
Jacob
30€
/h
1. Unterrichtseinheit gratis>

Angestellter Fitnesstrainer oder selbständiger Personal Trainer?

Mit abgeschlossener Qualifizierung zum Personal Trainer habt Ihr im Prinzip zwei Möglichkeiten: Entweder, Ihr sucht euch eine Festanstellung in einem Fitnessstudio oder einer ähnlichen Einrichtung, oder Ihr beginnt Eure Karriere als freiberuflicher Personal Trainer.

Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Im Angestelltenverhältnis profitiert Ihr von höchstmöglicher Sicherheit in Bezug auf Gehalt, Urlaub und Sozialversicherung. Dafür habt Ihr in der Selbständigkeit deutlich mehr Freiheiten und könnt Euren Arbeitsalltag so gestalten, wie Ihr das möchtet.

Flexibilität ist ein großer Vorteil im Beruf Sportlehrer
Als privater Fitness-Coach könnt Ihr Euch Eure Zeit selbst einteilen | Quelle: Pixabay

Und, wie Ihr nachfolgend sehen könnt, sind auch die Gehaltsaussichten als selbständiger Fitnesstrainer mitunter aussichtsreicher...

Das Gehalt als angestellter Fitnesscoach schwankt je nach Ort bzw. Bundesland, Alter bzw. Berufserfahrung, Firmengröße und leider auch immer noch dem Geschlecht. Im Durchschnitt spricht man aktuell von einem Brutto-Gehalt in Höhe von etwa 1.900 Euro pro Monat, also ca. 22.800 Euro im Jahr.

So pauschal lässt sich das aber gar nicht sagen. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über das durchschnittliche Gehalt im Bundeslandvergleich:

BundeslandDurchschnittliches Gehalt
Baden-Württemberg2.135 €
Bayern2.061 €
Berlin1.913 €
Brandenburg1.490 €
Bremen1.881 €
Hamburg2.148 €
Hessen2.331 €
Mecklenburg-Vorpommern1.528 €
Niedersachsen1.819 €
Nordrhein-Westfalen1.967 €
Rheinland-Pfalz1.991 €
Saarland1.813 €
Sachsen1.546 €
Sachsen-Anhalt1.514 €
Schleswig-Holstein1.821 €
Thüringen1.711 €

Zum anderen führen auch weitere Faktoren zu erheblichen Gehaltsunterschieden. Das fängt schon beim Arbeitgeber an: Grundsätzlich zahlen Fitnessstudios, insbesondere große Ketten, einen deutlich geringeren Stundenlohn als beispielsweise Krankenhäuser oder Reha-Kliniken.

Auch das Alter macht einen Unterschied, da Ihr natürlich mit steigender Berufserfahrung auch mehr Geld verlangen dürft und sollt. Die nachfolgende Tabelle vergleicht die Durchschnittsgehälter als angestellter Fitnesstrainer je nach Berufserfahrung.

BerufserfahrungDurchschnittliches Gehalt
0-3 Jahre2.000 €
4-9 Jahre2.700 €
10-20 Jahre3.200 €
>20 Jahre2.900 €

Durchschnittlich verdient ein angestellter Fitnesstrainer also etwa zwischen 1.500 und 3.000 Euro pro Monat - selbstverständlich mit Ausreißern sowohl nach oben als auch unten. Das macht einen Stundenlohn von 10 - 20 Euro bei einer Vollzeitstelle.

Euer konkreter Verdienst wird abhängig sein von Eurem Wohnort, der Einrichtung, Eurer Erfahrung, Geschlecht und Eurer Qualifikation.

Und als selbständiger Fitness Coach?

In der Selbständigkeit legt Ihr Eure Preise selbst fest und könnt Euer Gehalt damit beeinflussen. Doch natürlich seid Ihr dabei davon abhängig, auch zahlungswillige Kunden zu gewinnen.

Im Durchschnitt verdient ein freiberuflicher Personal Coach zwischen 50 und 150 Euro pro Trainerstunde.

In der Regel wird Selbständigen empfohlen, ihre Leistung für nicht weniger als 60 Euro pro Stunde anzubieten. Der 1999 gegründete Bundesverband Personal Training (BDPT) empfiehlt sogar einen Stundenlohn von mindestens 75 Euro.

Warum das so ist und was Ihr bei Eurem Gehalt als selbständiger Fitnesstrainer beachten müsst, erfahrt Ihr im nachfolgenden Abschnitt.

Was du bei deinem Gehalt als Personal Trainer beachten musst

Brutto ist nicht gleich Netto - weder als Angestellter, noch als Freiberufler. Als Letzterer müsst Ihr noch dazu deutlich höhere Abgaben einplanen, als in der Anstellung.

Denn während sonst Euer Arbeitgeber dafür sorgt, dass Ihr zum Beispiel auch im Urlaub oder wenn Ihr krank seid weiterhin Euer Geld bekommt, müsst Ihr in der Selbständigkeit selbst dafür Vorsorge tragen. Noch dazu übernimmt Euer Arbeitgeber den Arbeitgeberanteil in Höhe von 20 % zu Eurer Sozial- und Krankenversicherung, was im Gehalt nicht abgebildet ist.

Wenn Ihr als selbständiger Coach also 60 Euro pro Stunde verdient, gehört dieses Geld leider noch nicht Euch allein.

Folgende Punkte solltet Ihr bei der Festsetzung Eures Trainergehalts mit einbeziehen:

  • Euer Stundenlohn in der Anstellung basiert auf einer 40-Stunden-Woche. In der Selbständigkeit werdet Ihr nicht für jede Stunde bezahlt werden, da Ihr wohl kaum 40 Trainerstunden in der Woche anbieten werden könnt. Vielmehr geht auch einiges an Zeit für Akquise, Buchhaltung, Marketing, Stundenplanung etc. drauf - diese "nicht bezahlten Stunden" solltet Ihr in Euren Stundensatz für den Endkunden einkalkulieren. Eine Faustregel sagt, dass etwa 30 % Eurer Arbeitszeit für solche administrativen Aufgaben draufgehen werden.
  • Ihr werdet nicht 52 Wochen im Jahr arbeiten, sondern auch mal Urlaub machen oder krankheitsbedingt ausfallen. Als Personal Coach seid Ihr schließlich auf Euren gesunden, fitten Körper ein Stück weit angewiesen. Das gilt als "unternehmerisches Risiko" und muss in der Gehaltsplanung berücksichtigt werden.
Wie setzt sich dein Gehalt als Personal Coach zusammen?
Als selbständiger Personal Coach müsst Ihr ein paar Aspekte beachten, um den richtigen Stundenlohn zu berechnen | Quelle: Unsplash
  • Unternehmerische Kosten der Selbstständigkeit müsst Ihr ebenfalls selbst zahlen: Dazu zählen Aus- und Fortbildungen, Lizenzen, Equipment und Büroausstattung, Versicherungen (denkt auf alle Fälle an eine Berufs-Haftpflicht), Miete, Geschäftswagen, Werbemaßnahmen und Telekommunikation. Macht Euch einen Überblick über Eure Kosten, die entstehen werden, und berücksichtigt diese um sicherzustellen, dass sie auch gedeckt werden.
  • Steuern und Sozialversicherung: Wie jeder arbeitende Mensch in Deutschland zahlt Ihr auch als Freiberufler Steuern auf Euer Gehalt sowie Sozialabgaben. Als Selbständiger zahlt ihr Eure Sozialversicherung zudem alleine, da der Arbeitgeberanteil entfällt.

Wenn Ihr euch die obigen Punkte bewusst macht und einseht, dass nicht jede Stunde oder Tag ein produktiver Arbeitstag bzw. Arbeitsstunde ist, werdet Ihr verstehen, warum Ihr mindestens 60 Euro pro Stunde als selbständiger Personal Coach verlangen solltet.

Das ist nötig, damit Ihr Euren Lebensunterhalt decken und von Eurer Arbeit leben könnt.

Wie fange ich an, als Personal Coach Geld zu verdienen?

Aller Anfang ist schwer, heißt es. Denn während Ihr in der Festanstellung mit dem ersten Tag Eures Vertrags mit der Arbeit loslegen könnt, geht es als selbständiger Fitnesstrainer erstmal darum, die ersten Kunden zu gewinnen.

Ohne Kunden keine Arbeit, und dementsprechend auch kein Geld.

Die Nachfrage ist je nach Wohnort recht unterschiedlich und wirkt sich natürlich auf Euren Erfolg als Personal Trainer aus. In einigen Gegenden, vor allem in Großstädten, suchen viele Menschen nach einem privaten Trainer, während die Lage in anderen Gegenden ganz anders aussehen kann.

Natürlich spielt die Frage nach Angebot und Nachfrage auch eine Rolle beim Gehalt: Wenn es eine hohe Nachfrage gibt, kann Euer Stundensatz ruhig etwas höher liegen als in Orten, wo entweder das Angebot schon sehr groß oder die Nachfrage eher gering ist.

Wie bekommt Ihr aber nun die ersten Kunden? Dazu müssen die Menschen auf Euch aufmerksam werden und Euch kennenlernen.

Eine Möglichkeit ist es, Werbeanzeigen in Anzeigenblättchen oder Tageszeitungen zu schalten. Das kostet nicht viel und kann sehr wirksam sein. Ebenfalls solltet Ihr Euch eine eigene Website bauen, auf der Ihr Eure Qualifizierung und Leistungen ausführlich beschreibt.

Natürlich spielt heutzutage auch Social Media eine bedeutende Rolle und kann ein gutes Werkzeug sein, um eine hohe lokale Bekanntheit zu erreichen.

Social Media ist das moderne Mund-zu-Mund, was aber auch im herkömmlichen Sinne gerade in der Fitnesswelt noch bestens funktioniert. Sobald Ihr Eure ersten Kunden glücklich macht, erzählen die im besten Fall ihren Freunden und Bekannten von Euch und empfehlen Euch weiter.

Wenn Ihr gute Leistung erbringt und die Kunden mit Euch zufrieden sind, werdet Ihr mit der Zeit einen sicheren Kundenstamm aufbauen und könnt getrost davon ausgehen, dass Ihr jeden Monat genügend Einnahmen generieren werdet.

Worauf es als Personal Coach ankommt

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ihr Euch zuallererst entscheiden müsst, ob Ihr angestellt oder selbständig arbeiten möchtet - da kommt es ganz auf Eure individuellen Präferenzen und Lebensumstände an.

Als angestellter Fitnesstrainer in Fitnessstudios werdet Ihr um die 2.000 Euro brutto monatlich verdienen - allerdings abhängig von Qualifizierung / Ausbildung, Alter und Erfahrung, Geschlecht und Wohnort.

Als freiberuflicher Personal Trainer ist es in einigen begehrten Lagen möglich, bis zu 10.000 Euro monatlich zu verdienen - sagt man. Das ist aber nicht die Regel. Im Durchschnitt solltet Ihr auch hier von 2.000 bis 3.000 Euro brutto im Monat ausgehen. Auf den fünfstelligen Spitzenverdienst solltet Ihr Euch lieber nicht verlassen.

Lieber angestellter oder selbständiger Fitnesstrainer?
Die Frage, ob Ihr angestellt oder selbständiger Coach sein möchtet, könnt Ihr nur selbst beantworten | Quelle: Unsplash

Es kommt in der Selbständigkeit darauf an, die richtigen, zahlungswilligen und kaufkräftigen Kunden zu gewinnen. Sobald Ihr Euch in Eurer Stadt einen Namen gemacht habt, werdet Ihr Euch nicht mehr viele finanzielle Sorgen machen müssen. Bis dahin kann es aber schonmal eine Weile dauern - gebt also nicht gleich auf sondern bleibt dran.

Hilfreich ist es, wenn Ihr es schafft, bekannte Persönlichkeiten oder gar prominente zu trainieren und mit diesen große Trainingserfolge zu erzielen. Allgemein ist es immer gut, viel über persönliche Erfolgsgeschichten zu berichten. So lockt Ihr neue Kunden an und überzeugt diese, Eure Leistungen in Anspruch zu nehmen.

Als Fitnesscoach werdet Ihr nicht zwangsweise reich. Wenn Ihr es aber einigermaßen geschickt anstellt, reicht es auf alle Fälle, um einen guten Lebensunterhalt zu finanzieren.

Noch dazu bringt dieser Job, unabhängig vom Gehalt, viele andere Vorzüge mit. Immerhin macht Ihr Euer Hobby zum Beruf - das zeugt von Mut und bietet das Potential, Euch unheimlich glücklich und erfüllt zu machen!

Also - traut Euch!

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für Personal Training?

Dir gefällt unser Artikel?

4,00/5 - 1 vote(s)
Loading...

Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.