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Spanisch-Lernguide für Anfänger

Von Christiane, veröffentlicht am 31/01/2018 Blog > Sprachen > Spanisch > Spanisch Lernen für Anfänger: Die ersten Schritte

Cervantes‘ Sprache gehört nicht zu den Sprachen, die einem Anfänger die größten Schwierigkeiten bereiten.

Vor allem für Lerner, die bereits eine romanische Sprache wie Französisch oder Italienisch gelernt haben.

Diese werden das Glück haben, viele Ähnlichkeiten mit der bereits erlernten Sprache zu entdecken und somit schnelle Fortschritte beim Spanisch Lernen machen.

Wenn Du diesen Artikel liest, hast Du vielleicht schon den Entschluss gefasst, Spanisch zu lernen!

Erfahre in diesem Spanisch-Lernguide, welche Grundkenntnisse der Sprache Du als Anfänger erwerben musst.

Gemeinsamkeiten des Spanischen mit romanischen Sprachen

Deutsch und Spanisch haben zwar nicht viel gemeinsam, doch wer bereits Latein, Französisch oder Italienisch gelernt hat, wird beim Spanischlernen wenig Probleme haben, egal ob Du autodidaktisch Spanisch lernst oder mit einem Lehrer arbeitest.

Diese Sprachen haben ihren Ursprung im Lateinischen, besitzen also dieselben Wurzeln und weisen demnach Ähnlichkeiten im Klang, in den Silben und in der Aussprache aus.

Es ist also ein ungemeiner Vorteil beim Spanisch Lernen, wenn Du schon Kenntnisse in einer romanischen Sprache hast. In einigen Fällen muss man bei männlichen Wörtern nur ein „o“ und bei weiblichen ein „a“ an ein Wort hängen, und schon hat man den spanischen Ausdruck! Das funktioniert aber leider nicht immer.

Doch wenn Du schon Kenntnisse einer romanischen Sprache besitzt, beginnst Du keineswegs bei null, und vieles wird Dir leichter fallen! In den ersten Spanisch-Nachhilfestunden werden Dir viele Gemeinsamkeiten auffallen und Du wirst viele Wörter und Sätze verstehen.

Die ideale Basis also, um Fortschritte im Spanischen zu machen!

Spanisch Nachhilfe nehmen

Wie wäre es mit Nachhilfe, um Spanisch zu lernen? Privater Spanischunterricht – ideal, um außerschulisch die Sprache Cervantes´ zu erlernen! | Quelle: visualhunt

Gehen wir einmal davon aus, dass Du in der Schule nicht die Möglichkeit hast oder hattest, Spanisch zu lernen.

Doch Du würdest – aus beruflichen oder privaten Gründen – die Sprache gern lernen.

Superprof ist der Ansicht, dass das Eintauchen in die Sprache eine effektive Lösung ist.Doch auf einer Reise in ein spanischsprachiges Land erlernst Du nur mündliche Teilaspekte der Sprache. Du konntest mit spanischen Filmen Dein Niveau verbessern oder hörst tagtäglich spanisches Radio?

Super! Aber wie sieht es mit dem schriftlichen Spanisch aus? Wie schreibt man die Wörter, die Du hörst?

Und die spanische Grammatik darf schließlich auch nicht vernachlässigt werden.

Um eine Sprache zu erlernen, muss man sich mit all ihren Teilbereichen auseinandersetzen.

Die beste Art und Weise für Dich, Spanisch zu lernen, ist also Spanisch-Nachhilfe mit einem Privatlehrer, ob vor Ort bei Dir/ihm zuhause oder Spanisch Online Lernen per Webcam.

Dieser ermöglicht Dir, mit seinen Kenntnissen und seiner Methodik schnelle Fortschritte im Spanischen zu machen. Er vermittelt Dir die nötige Basis und verbessert Dein Sprachniveau.

Natürlich kannst Du auch versuchen, Dir Spanisch mit Onlineangeboten beizubringen oder die Privatstunden damit ergänzen.

Die spanische Phonetik

In den ersten Spanisch-Nachhilfestunden werden Dir Ähnlichkeiten mit anderen Sprachen auffallen, die Du in der Vergangenheit gelernt hast, was Dir eine große Hilfe sein kann.

Jedoch musst Du Dich mit einer neuen Phonetik vertraut machen, denn wenn Du spanische Wörter auf Deutsch aussprichst, werden Dich die Spanier kaum verstehen.

Das „c“ und das „s“ zum Beispiel werden nicht auf dieselbe Weise ausgesprochen, wie es manchmal im Englischen der Fall ist. Und um das „s“ auszusprechen, musst Du Deine Zunge vor Deine Schneidezähne positionieren.

Auch das „z“ und das „j“ werden anders ausgesprochen. Das „z“ entspricht dem englischen „th“ (nur härter ausgesprochen), und das „j“, im Spanischen „jota“, ist ein gutturaler Laut, der dem „ch“ wie in „Dach“ im Deutschen entspricht.

In diesem Video werden Dir die phonetischen Eigenheiten des Spanischen vor Augen geführt:

Spanische Zahlen

Im Spanischunterricht wirst Du natürlich auch die Zahlen lernen müssen. Zahlen dienen dazu, große Mengen von Dingen auszudrücken, so auch Geldeinheiten, was sich auf Reisen durch spanischsprachige Länder als sehr hilfreich erweist.

Außerdem lernst Du mit den Zahlen andere Aspekte der spanischen Phonetik kennen.

So auch Diphthonge (Doppellaute) und Triphthonge (Dreifachlaute). Die Zahl 20, „veinte“, beinhaltet so einen Diphthong. Als deutschsprachiger Muttersprachler dürften sie Dir jedoch keine Probleme bereiten, da es im Deutschen ebenfalls sämtliche Doppellaute gibt („ei“, „au“, „äu“, „eu“…). Eine Ähnlichkeit des Deutschen mit dem Spanischen!

Spanisch gratis zu lernen, ist natürlich auch eine Option und heutzutage unter den Internetangeboten keine Rarität mehr.

Der männliche und weibliche Genus

Im Gegensatz zum Deutschen hat das Spanische, wie die anderen romanischen Sprachen, nur zwei Artikel, den männlichen und den weiblichen. Der neutrale Genus „das“ existiert hier nicht.

Die Artikel zählen neben den Grammatikregeln, der Phonetik und der Konjugation zu einem unumgänglichen Bestandteil der Sprache!

Was betrachtet der Spanier als weiblich, was als männlich? Hier ist er nicht immer einer Meinung mit dem Franzosen, dem Italiener oder dem Deutschen. „Das Wort“ zum Beispiel ist im Deutschen sachlich, im Spanischen hingegen weiblich („la palabra“). Und dies ist nur eines von vielen Beispielen, in denen der Genus nicht mit dem Deutschen übereinstimmt.

Artikel müssen also auswendig gelernt werden, ohne Rücksicht auf die eigene Muttersprache.

Das Basis-Vokabular

Wortkarten helfen Dir beim Erlernen spanischer Wörter. Aufschreiben heißt lernen. Damit Dir neue Wörter nicht mehr spanisch vorkommen! | Quelle: visualhunt

Wie wäre es mit Karteikarten, auf denen Du den Grundwortschatz notierst?

Schreibe zum Beispiel auf eine Karteikarte alle Lebensmittel, die Dir in einem spanischen Restaurant ermöglichen, das Menü zu verstehen. So kannst Du jeden Tag mehrere neue Wörter lernen.

Die Karteikarten-Methode ist eine der effektivsten, wenn man mit dem Spanischlernen beginnt.

Und um Spanisch sprechen und schreiben zu lernen, solltest Du Dir auch die wichtigsten Verben einprägen, so zum Beispiel „ser“ und „estar“, die beide „sein“ bedeuten, jedoch unterschiedlich gebraucht werden.

Hinzu kommen die Tätigkeitsverben „ir“ (gehen), „llamar“ (heißen), „poder“ (können), „ver“ (sehen), „oir“ (hören), „comer“ (essen), „comprar“ (kaufen) usw. Unerlässliche Verben beim Bilden Deiner ersten spanischen Sätze!

So baust Du Stück für Stück Deinen Grundwortschatz auf und lernst Vokabeln aus dem Alltag, die Farben, das Datum, Obst und Gemüse, Gegenstände, Körperteile usw.

Lege Dir zudem eine kleine Liste mit Wörtern an, die Du im Deutschen am häufigsten verwendest und übersetze sie ins Spanische. Auf diese Weise komplettierst Du effektiv Deine Spanisch-Nachhilfe.

Auch das Lesen von spanischsprachigen Büchern hilft Dir beim Aufbau Deines Wortschatzes.

Wie stellt man Fragen?

Das Fragenstellen gehört ebenfalls zu den Basiskenntnissen. Schlägst Du in der spanischen Grammatik nach, so wirst Du sehen, dass die Satzstellung in der Sprache Cervantes´ anders ist als im Deutschen.

So steht das Verb in einigen Konstruktionen an zweiter Stelle und nicht wie im Deutschen am Satzende.

Hinzu kommen Fragewörter, die Du auswendig lernen solltest. Wie auch im Deutschen gibt es davon nicht viele. Einige von ihnen lauten: qué, cuál, por qué, cuándo, cómo, quién, cuánto…

Die Konjugation

Hier kommt leider eine schlechte Nachricht für alle, die Spanisch lernen wollen: Die Konjugation ist, wie auch in anderen romanischen Sprachen, komplexer als im Englischen.

Als deutscher Muttersprachler jedoch wirst Du schon vorgeimpft sein, denn Goethes Sprache hat wesentlich mehr Haarspaltereien als das Spanische!

Die spanische Konjugation hat ihre Schwierigkeiten, die jedoch überwunden werden können. Keine Sorge, die spanische Konjugation ist kein Knoten, der nicht entwirrt werden kann! | Quelle: visualhunt

Und wenn Du schon Kenntnisse im Französischen oder Italienischen hast, wirst Du vor den vielen Zeiten und Unregelmäßigkeiten nicht zurückschrecken.

So gibt es nicht nur regelmäßige Verben („comer“ [essen]: como, comes, come, comemos, coméis, comen) sondern auch Sonderformen („ser“ [sein]: soy, eres, es, somos, sois, son), Verben mit Diphthongen („jugar“ [spielen]: juego, juegas, juega, jugamos, jugáis, juegan) und andere Formen.

Die spanischen Pronomen

Neben der spanischen Konjugation wirst Du in Deiner Spanisch-Nachhilfe auch die Pronomen kennenlernen.

Pronomen („ich“, „du“, „er“…) ermöglichen Dir das Konjugieren von Verben, auch wenn Dir auffallen wird, dass Du sie im Spanischen nicht unbedingt erwähnen musst.

Statt „ich lerne“ kannst Du auch einfach nur „aprendo“ sagen. Das „ich“ wird in der Endung „-o“ deutlich. Es ist also klar, wer lernt.

Daneben gibt es die Possessivpronomen, die im Spanischen häufig verwendet werden (wie auch im Französischen und im Gegensatz zum Englischen).

Als letztens seien die Demonstrativpronomen genannt: esta, este, esa, ese, estos, estas… Vor allem im Mündlichen werden Sie Dir sehr nützlich sein!

Spanisch im mündlichen Ausdruck

Beenden wir den Spanisch-Lernguide für Anfänger mit der mündlichen Sprache.

Die oben erwähnten Sprachaspekte zählen zum Einmaleins für jeden, der mit dem Spanischlernen beginnt. Sie bilden eine solide Grundlage, auf der Du im Anschluss Deine Kenntnisse aufbauen kannst.

Zudem solltest Du diese Grundkenntnisse so schnell wie möglich im Mündlichen anwenden, damit sie sich festigen, Du Dich in der Aussprache übst und somit in spanischen Unterhaltungen mithalten kannst.

Das Erlernen einer Fremdsprache ist nicht vom mündlichen Ausdruck zu trennen. Wir legen Dir also ans Herz, so schnell wie möglich und viel Spanisch zu sprechen!

Kann man auch mit Lese-Rechtschreibschwäche Spanischunterricht nehmen? ¡Claro que sí!

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