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Learn & Travel:  Die besten Möglichkeiten, wie Ihr Auslandsreisen und Spanisch Lernen verbinden könnt!

Von Anna, veröffentlicht am 11/12/2017 Superprof Blog DE > Sprachen > Spanisch > Wie kann ich im Ausland Spanisch Lernen?

Ihr träumt von Sonne, Strand und einfach mal Seele baumeln lassen? Ja, wer will das eigentlich nicht?!

Wir freuen uns immer ganz besonders während eines langen grauen Winters auf die Urlaubs- und Ferienzeit.

Egal, ob wir noch im Studium stecken, Schüler sind oder arbeiten – die Vorstellung, ein paradiesisches Urlaubsziel zu finden und gemütlich in einem Liegestuhl einen Cocktail zu schlürfen, ist wohl in allen Köpfen fest verankert und sorgt für schwärmerische Tagträumerei.

Wenn Ihr nun die schönste Zeit im Jahr mit dem Lernen einer Sprache verbinden könnt (wie zum Beispiel Spanisch), dann habt Ihr nicht nur eine tolle Auszeit, sondern verbindet Schönes und Nützliches.

Warum es Spaß und Sinn macht, sein Spanisch während einer Reise zu verbessern, und was für Möglichkeiten es gibt, verraten wir Euch hier!

Ein Sprungbrett für Euch persönlich und Eure Karriere: nutzt die verschiedenen Möglichkeiten und reist ins Ausland um Spanisch zu lernen. Wagt den Sprung! Nutzt die wohl beste Möglichkeit, um Spanisch zu lernen und reist ins spanischsprachige Ausland. | Quelle: Pixabay

Ihr seid noch im Studium?

Perfekt! Denn das ist die wohl beste Zeit ins Ausland zu gehen.

Keine Sorge, auch für die arbeitstätige Bevölkerung unter Euch finden sich Angebote. Doch dass vor allem die Schul- und Studienzeit mehr Optionen bietet, um länger als nur ein oder zwei Wochen in ein fernes Land zu reisen und die Sprache zu lernen, ist natürlich einleuchtend.

Wenn Ihr Euch nun zum Ziel gesetzt habt, Euer Spanisch zu verbessern, dann kann man nur sagen: gute Wahl! Denn viele spanischsprachige Länder sind wahre Traumziele!

Die Qual der Wahl: In welches spanischsprachige Land soll ich gehen?

Die Auswahl ist groß, wollt Ihr in ein spanischsprachiges Land gehen, um die Sprache vor Ort zu lernen.

Hier findet Ihr die beliebtesten Regionen:

  • Spanien: Madrid, Barcelona oder Malaga (oder andere tolle Städte).
  • Kanarische Inseln (Lanzarote, Teneriffa, Gomera, Gran Canaria)
  • Costa Rica,
  • Mexiko,
  • Argentinien,
  • Ecuador,
  • Chile,
  • Kuba,
  • Dominikanische Republik,
  • Peru.

Sollte Euch die Entscheidung schwer fallen, dann hindert Euch nichts daran, diese Erfahrung im nächsten Jahr in einem anderen Land zu wiederholen.

Wenn Ihr Euer Reiseziel ausgewählt habt, müsst Ihr natürlich noch wissen, wie Euer Aufenthalt aussehen soll.

Es stehen Euch mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die wir Euch im Artikel noch genauer vorstellen werden.

Wie kann ich meinen Aufenthalt gestalten? Ein kleiner Überblick:

  • Sprachferien (für Jugendliche von 10 bis 18 Jahren),
  • Individueller Schüleraustausch (empfehlenswert für Jugendliche von 14-18 Jahren),
  • Sprach- bzw. Sommerkurse im Ausland (für Studenten und Erwachsene),
  • Au-pair (meist für über 18-Jährige),
  • Humanitäre Arbeit oder soziale Projekte,
  • Auslandsjobs / Praktika im Rahmen des Work-and-Travel-Programms (meist für über 18-Jährige),
  • Erasmus-Studium oder Erasmus-Praktikum in einem hispanischen Land,
  • im Urlaub Kontakt zu Einheimischen suchen.

Je nach Alter und ob Ihr Schüler, Student oder berufstätig seid, variieren die Möglichkeiten.

Sollte Eure Wahl auf Peru gefallen sein , könnt Ihr den Machu Picchu in Echt sehen! Es gibt so viele Möglichkeiten! Ihr könnt den Machu Picchu in Peru besteigen und nebenbei einen Spanisch Sprachkurs machen! | Quelle: Pixabay

Sprachaufenthalte für Jugendliche

Ganz wichtig für die meisten Jugendlichen: Sie haben die Möglichkeit, allein, aber auch mit Freunden, in ein Land ihrer Wahl zu gehen. Spanien ist das meistgewählte Ziel.

Um einen schönen Aufenthalt zu haben, solltet Ihr als Erstes eine Auswahl aus den besten Studentenstädten Spaniens treffen, die Euch oder Euren Heranwachsenden gefallen könnten. Danach entscheidet Ihr über die Länge des Aufenthaltes.

Je nach Budget und Wunsch gibt es einwöchige Angebote, aber auch mehrere Wochen und Monate Sprachreise sind möglich.

Bei einem Sprachurlaub taucht Euer Kind wirklich in die Kultur des jeweiligen Landes ein, da es direkt bei einer spanischsprachigen Gastfamilie lebt.

Kulturelle, sportliche und amüsante Aktivitäten sind im Programm natürlich enthalten. Aus Erfahrung gehen solche Aufenthalte meist viel zu schnell um.

Bei der Wahl des Sprachkurses habt Ihr ebenfalls viele Auswahlmöglichkeiten.

Die Sprachgruppen werden meist klein gehalten (bis zu 10 Schülern). Somit kann sich der Lehrer besser auf die Schüler einlassen, die Schüler können besser folgen und somit schnelle Fortschritte machen. Einzelunterricht ist natürlich auch oft buchbar, aber kostenintensiver.

Sprachkurse im warmen Spanien bringen Spaß und Abwechslung zu den Spanisch Sprachkursen daheim oder dem Spanisch Schulunterricht. Eurer Kind wird auf neue und amüsante Art an die Sprache herangeführt.

Es wird mit anderen Sprachkursteilnehmern und ihren Kulturen in Kontakt kommen und Freundschaften knüpfen. In der Gastgeberstadt wird sich Euer Kind im Handumdrehen auskennen und die schönsten Ecken entdecken.

Mit dem Beherrschen der Landessprache ist das alles noch viel einfacher und in der Gastfamilie oder auf Erkundungstour können sie direkt ihr Gelerntes anwenden.

Damit hat Euer Zögling die besten Karten in der Hand, um in rasanter Geschwindigkeit Spanisch zu lernen, interkulturelle Kompetenzen zu erlangen und den vielleicht ersten großen und maßgeblichen Schritt in Richtung Selbstständigkeit zu machen.

Sprachaufenthalten im Ausland machen mit den besten Freunden noch mehr Spaß. Sprachkurse im Ausland bringen Spaß und vielleicht auch neue Freundschaften. | Quelle: Pixabay

Organisationen, die einen derartigen Sprachaustausch organisieren, gibt es wie Sand am Meer. Für jedes Budget findet sich etwas.

Achtet trotzdem ein wenig auf die Seriosität und Bewertung, da ein angenehmer Aufenthalt in einer Gastfamilie wichtig für ein schönes Reiseerlebnis dieser Art ist.

Verschiedene Anbieter bieten auch Teil- oder Vollstipendien für den Schüleraustausch an, wie beispielsweise AYUSA Intrax oder EF.

Individueller Schüleraustausch

Wenn Euer Kind kein Stipendium bekommen hat, Euch die Gebühren der Organisationen zu teuer sind und Ihr lieber individuell und auf eigene Faust etwas organisieren möchtet, ist das natürlich auch möglich.

Einfach ist es für Schüler, deren Schule eine Partnerschule in Spanien hat und mit der es bereits einen regen Austausch gibt. Über die Partnerschule kann man einen spanischen Schüler und damit eine Gastfamilie suchen, die Lust an einem Austausch hat.

Gleichzeitig kann Euer Kind in die Schule des Gastschülers gehen, was Euch einen kostenpflichtigen Sprachkurs erspart. Sprecht einfach den Lehrer an, der mit der Partnerschule in Kontakt steht. Mit einem persönlichen Brief an den potenziellen Schüler / an die potenzielle Gastfamilie kann sich Euer Kind vorstellen.

Sollte die Schule keine spanischsprachige Partnerschule haben, könnt Ihr auch über Onlineplattformen wie Homestay eine Gastfamilie suchen und eine Sprachschule vor Ort auswählen.

Mit Sommerkursen Spanisch Lernen

In der kostbarsten Zeit des Jahres auch noch lernen? Einige unter Euch werden jetzt den Kopf schütteln.

Eine Sommerschule ist allerdings nicht mit Schulkursen zu vergleichen und weit davon entfernt, sich einfach nur in Bücher zu stürzen.

Sommerkurse sollen Spaß bringen, bieten Filmabende, geführte Ausflüge und Tapas- und Ausgehabende mit den Tutoren an. Außerdem lernt Ihr Land und Leute kennen.

Das Angebot von Sommerschulen richtet sich nicht nur an junge Schüler, sondern auch an ältere Teilnehmer.

Wenn Ihr ein wenig im Internet surft, findet Ihr sehr schöne Angebote von Intensivkursen bis hin zu Privatstunden, oft auch spezielle Pakete wie z.B. Spanischkurse & Tanz oder Spanisch Lernen & Kochen.

Auf Lanzarote kann man etwa Surfen mit Spanisch lernen kombinieren. In Granada gibt es, für die Wanderlustigen unter Euch, Hiking & Spanish im Angebot, ebenso in den Pyrenäen.

Auch Städtereisen in Spanien sind eine tolle Erfahrung, wobei hier die Wahl zwischen Madrid oder Barcelona als erstem spanischsprachigem Reiseziel nicht immer leichtfällt!

Es gibt viele Sommerkurse, die Aktivitäten und Sprachkurs kombinieren. Besser geht’s fast gar nicht: Surfen und Spanisch lernen! | Quelle: Visualhunt

Nehmt Euch ein paar Minuten, um nach den passenden Angeboten zu suchen. Egal, wie alt Ihr seid und wie gut Ihr Spanisch sprecht, Ihr findet sicher einen passenden Kurs.

Wenn Ihr aus irgendeinem Grund in Deutschland bleiben müsst, gibt es natürlich auch hier viele Weiterbildungsmöglichkeiten, wie etwa unsere Plattform Superprof, wo Ihr den/die für Euch passende/n Spanischlehrer/in finden könnt!

Auslanderfahrung als Kinderbetreuer sammeln

Ihr habt gerade Euren Schulabschluss in der Tasche und wollt erst einmal ins Ausland, Freiheit schnuppern und Auslandserfahrung sammeln? Die wohl kostengünstigste Variante neben Work and Travel Programmen ist die Arbeit als Au-pair in einer spanischsprachigen Familie.

Auch hier habt Ihr die Möglichkeit, nur für einige Wochen oder Monate als sogenanntes Sommer Au-pair ins Ausland zu gehen oder gleich den großen Schritt zu wagen und für ein Jahr bei einer Familie zu leben und sie bei der Kinderbetreuung und im Haushalt zu unterstützen.

Als Au-pair wohnt Ihr oft bei der Familie in einem eigenen Zimmer oder habt eine ausgelagerte Wohnung. Auf jeden Fall zahlt Ihr für gewöhnlich nichts für Kost und Logis und verdient Euch als Nanny ein ordentliches Taschengeld pro Monat dazu.

Ihr lebt in und mit der spanischsprachigen Familie und taucht somit komplett in die Kultur und Sprache ein.

Die Kinder beherrschen oft nur die Muttersprache, so dass Ihr auf jeden Fall Spanisch sprechen lernt.

Um sich als Au-pair bewerben zu können, sollte man bereits ein wenig Erfahrung in der Kinderbetreuung mitbringen. Das können jüngere Geschwisterkinder, Babysitting oder ein Praktikum in einer Kindertagesstätte sein. Oft bewerben sich junge Frauen als Au-pair, aber auch junge Männer sind immer gern gesehen.

Um Euren Au-pair-Aufenthalt zu organisieren, könnt Ihr entweder über Agenturen gehen, die Euch eine Familie vermitteln und als Ansprechpartner vor Ort sind, oder Ihr nutzt Internetplattformen, wie etwa Aupair.com oder Aupairworld, um ein Profil von Euch anzulegen und selbst nach einer passenden Gastfamilie zu suchen.

Agenturen verlangen Vermittlungsgebühren, stehen aber bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite. Die Internetplattformen sind meist kostenfrei.

Spanisch Sprachkurse könnt Ihr auch neben dem Job als Aupair besuchen. Als Aupair habt Ihr auch Freizeit, die Ihr entweder für Euch oder einen Spanisch Sprachkurs nutzen könnt. | Quelle: Visualhunt

Auch als Au-pair habt Ihr freie Zeit, wenn die Kinder zum Beispiel im Kindergarten oder in der Schule sind, um einen Spanisch Sprachkurs zu besuchen. Schaut einfach in Eurer Ecke, welche Anbieter es für Spanischkurse gibt.

Über einen Sprachtest werdet Ihr eingestuft und besucht eine Klasse Eures Niveaus. Auf diese Art und Weise geht es noch schneller und Ihr werdet in kurzer Zeit schon ein passables Vokabular auf Spanisch haben.

Auch sind die Sprachkurse immer eine tolle Kontaktmöglichkeit zu anderen Au-pairs oder Studenten in Eurem Alter.

Interessant könnte für Euch auch sein, dass das Kindergeld bei einem Au-pair Aufenthalt nur weiter gezahlt wird, wenn man einen Spanisch Sprachunterricht besucht. Das Geld könnt Ihr gut in einen Sprachkurs investieren.

Freiwilligendienst und Entwicklungshilfe im Ausland

Viele Jugendliche wollen nach Ihrem Schulabschluss oder nach dem Ende der Berufsausbildung die Welt entdecken, Erfahrungen sammeln und gleichzeitig etwas Gemeinnütziges leisten, und suchen daher nach humanitären oder sozialen Projekten im Ausland.

Neben Aupair und Work & Travel stehen Freiwilligendienste ganz hoch im Kurs.

Bei einem internationalen Freiwilligendienst könnt Ihr in sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten im Ausland mitarbeiten und auch als spätere Berufserfahrung mit einfließen lassen.

Als Freiwilliger seid Ihr in Gastfamilien oder einfachen Camps untergebracht. Gearbeitet wird oft in Schulen, Jugendeinrichtungen oder anderen sozialen Projekten. Die Projekte sind vielfältig und ihre Dauer ist unterschiedlich. Manche sind nur einige Wochen angesetzt, andere über ein Jahr oder mehr.

Gerade in Schwellenländern wie in Südamerika ist die Nachfrage nach jungen Volunteers groß und somit könnt Ihr etwas Gutes tun und gleichzeitig Spanisch lernen.

Es ist quasi ein Nehmen-und-Geben-Prinzip. Ihr gebt Fähigkeiten von Euch weiter oder bietet Eure Unterstützung an und lernt dafür hautnah Sprache und Kultur besser kennen und erweitert Euren kulturellen Horizont.

Unter Freiwilligenarbeit.de findet Ihr viele spannende Infos und Projekte in allen Ländern.

Freiwillige werden für sozial oder ökologische Projekte auch in Südamerika gesucht. Freiwilligenarbeit heißt in erster Linie helfen aber auch hautnah mit Kultur, Sprache und Menschen in Berührung zu kommen.| Quelle: Visualhunt

Zu unterscheiden ist zwischen staatlich geförderten Programmen (mindestens 6 Monate) und den flexiblen Freiwilligendiensten.

Zu den staatlich geförderten Programmen gehören:

  • Europäischer Freiwilligendienst (EFD),
  • Weltwärts,
  • FSJ im Ausland,
  • FÖJ im Ausland,
  • Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD),
  • Anderer Dienst im Ausland (ADiA).

Im Gegensatz zum Freiwilligendienst benötigt Ihr als Entwicklungshelfer eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Ihr seid Student an einer Universität oder Fachhochschule.

Für den Entwicklungsdienst muss man bereits fachliches Know-how und Sprachkenntnisse mitbringen. Ein gemeinnütziges entwicklungspolitisches Programm ist beispielsweise ASA.

Jobben im Ausland: Work & Travel und Praktika

Nach der Schule oder während des Studiums ins Ausland gehen, die Freiheit genießen und dabei von Ort zu Ort reisen und immer wieder neue Jobs annehmen, um die Weiterreise finanzieren zu können – das können sich viele vorstellen!

Work & Travel wird oft mit Australien und Neuseeland in Verbindung gebracht, aber auch in spanischsprachigen Ländern könnt Ihr ähnliche Erfahrungen sammeln und nebenbei Euer Spanisch verbessern.

Wer zum Beispiel gegen Bezahlung jobben möchten, findet die größte Auswahl an Jobs in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie, da Arbeitskräfte oft nur befristet und saisonbedingt eingestellt werden.

Animateure, Kellner, Küchenhilfen, Zimmerservice-Personal, Sporttrainer oder Kinderbetreuer werden vor allem in der Sommersaison immer wieder händeringend gesucht, vor allem in den beliebten Urlaubsregionen wie den spanischen Küsten und auf den kanarischen Inseln.

Aber Achtung: Für einige Jobs muss man Grundkenntnisse, wenn nicht sogar fortgeschrittene Kenntnisse auf Spanisch mitbringen.

Arbeiten und Jobben und nebenbei Spanisch lernen - was für ein Abenteuer! Abenteuer pur mit Work & Travel. Im Sommer im Hotel arbeiten, im Herbst als Erntehelfer. | Quelle: Visualhunt

Natürlich ist es auch in Spanien und anderen Ländern möglich, mit Farmarbeit und Fruit Picking Geld zu verdienen und so mit Land, Leuten und Sprache in Kontakt zu kommen.

Je nach Saison werden zum Beispiel in Spanien vor allem in der Region Andalusien Äpfel, Zitrusfrüchte, Bananen, Zwiebeln, Kartoffeln und Kohl gepflückt und im Herbst im Rioja Wein gelesen.

Wie wäre es denn zum Beispiel, mal bei einer spanischen Traubenernte dabei zu sein? Saisonarbeiter-Jobs finden sich oft bei den lokalen Agenturen für Arbeit.

Ein Auslandspraktikum in einem spanischsprachigen Land ist vor allem im Tourismus, aber auch in nahezu allen anderen Branchen möglich.

Als Student erhaltet Ihr sogar über das Erasmus+ Praktikumsprogramm Förderungen, wenn Ihr im Ausland ein Praktikum absolviert. Aber auch hier gilt oft: Spanisch Vorkenntnisse erwünscht! 

Vergesst also nicht, schon vor dem Koffer Packen Eure Spanischkenntnisse etwas aufzufrischen.

Auch für diese Art Auslandserfahrung gibt es verschiedene Agenturen, die Euch ein All-Inclusive-Paket schnüren können. Aber auch auf eigene Faust über die Suche in Jobbörsen könnt Ihr ohne Probleme fündig werden.

Während des Urlaubs Kontakt zu „Locals“ suchen und sein Spanisch verbessern

Zuallerletzt die wohl einfachste Möglichkeit von allen, die jedem offen steht, ob Kurzurlauber oder Längerbleiber: Euer Aufenthalt in einem spanischsprachigen Land kann unvergesslich werden, wenn Ihr die Möglichkeit am Schopfe packt und zu den Leuten vor Ort Kontakt knüpft.

Die oft angenehmen Temperaturen tags wie nachts zieht viele Leute nach draußen. Ob in einer Bar, einem Nachtclub, während einer Veranstaltung oder in einer Tapasbar – es ist immer möglich, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen.

Vor allem die Spanier sind als offenes und freundliches Volk bekannt. Bekanntschaften zu machen ist also gar nicht schwierig. Für Singles ist es auch eine gute Gelegenheit, mal in einer anderen Sprache zu flirten…

Bei einem leckeren Glas Wein in einer Tapasbar lässt es sich gleich viel leichter Spanisch sprechen! Bei leckeren Tapas und einem Glas Tinto de verano Spanisch mit den Leuten vor Ort sprechen! | Quelle: Pixabay

Es gibt mittlerweile tolle Möglichkeiten, um einfacher mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Couchsurfing ist dafür wohl die beste Plattform.

Seid ihr neu in einer Stadt, auch wenn es nur für den Urlaub ist, habt Ihr so die Möglichkeit, bei Spaniern zu übernachten oder auch einfach ein Treffen in einem Café oder in einer Bar zu arrangieren.

Es gibt Gruppen, in denen Ihr posten könnt. Ansonsten sind die Profile darauf ausgelegt, dass man direkt erkennen kann, ob die Person eine Übernachtung oder ein nettes Treffen anbietet.

Eine gratis Stadtführung führt Euch in kürzester Zeit zu den Top Spots der Locals und gleichzeitig könnt Ihr Spanisch sprechen und Land und Leute kennenlernen.

Singles können Datingseiten wie Tinder nutzen, um sich mit Locals zu treffen. Es muss auch hier nicht immer um „das Eine“ gehen, sondern es ist auch möglich, mit Menschen in Kontakt zu treten, die einfach eine nette Zeit verbringen wollen, wie zum Beispiel einen Ausflug ins Theater.

Seid Ihr eher reserviert, könnten Ausstellungen oder kulturelle Events eine Möglichkeit bieten, um Leute zu treffen!

Man muss also nicht nur die Schulbank drücken oder in farblosen Kursräumen in Deutschland sitzen, um Spanisch zu lernen. Traut Euch! Schaut über den Tellerrand und probiert einfach mal aus, wie es ist, Spanisch vor Ort zu lernen!

Wenn Ihr noch Anregungen und Tipps für weiter Möglichkeiten habt, wie man im Ausland Spanisch lernen kann, dann schreibt uns gern einen Kommentar!

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