Privatunterricht Sprachen Nachhilfe Musik Sport Kunst & Freizeit
Teilen

Warum ist die ganze Welt von der arabischen Sprache fasziniert?

Von Nadine, veröffentlicht am 31/12/2018 Blog > Sprachen > Arabisch > Weltsprache Arabisch: Warum Arabisch eine der schönsten Sprachen der Welt ist

Wenn es darum geht, herauszufinden welche Sprache an schönsten klingt, stehen für viele Menschen Französisch, Italienisch oder Portugiesisch ganz oben auf der Liste.

Für andere wiederum ist völlig klar: Die Sprache des Korans ist die schönste Sprache der Welt!

Natürlich ist unser Empfinden für Ästhetik subjektiv. Was in den Augen mancher Menschen wunderschön ist, finden andere wiederum grauenvoll, und umgekehrt. Das trifft auch für Sprachen zu.

Obwohl der Klang des Arabischen durch die typischen Kehllaute manchmal als rau und unschön empfunden wird, sind manche Menschen wahrhaftig verzaubert von der Sprache und Kultur des Orients.

Wer sich im Arabischkurs näher mit beschäftigt, wird erstaunt sein, wie stark sich der Aufbau der Wörter von unserer Sprache unterscheidet. Was so manchen Schülern im Arabischunterricht Kopfzerbrechen bereitet, sehen andere wiederum als Herausforderung.

Ähnlich wie Chinesisch und Japanisch besitzt die Sprache des Morgenlandes einen so reichen Wortschatz, dass selbst Gelehrte und Sprachwissenschaftler unmöglich den vollständigen Arabisch Wortschatz beherrschen können.

Arabisch – eigentlich müsste man sagen die arabischen Sprachen – ist semitischen Ursprungs und entstand vor langer Zeit auf der arabischen Halbinsel.

Es handelt sich im Grunde genommen um eine Vielzahl von Dialekten, die im alltäglichen Leben gesprochen werden und sich von Land zu Land unterscheiden. Im Gegensatz dazu steht das klassische Arabisch, das vor etwa 1500 Jahren entstand und in der arabischen Literatur verwendet wurde.

Während das Mittelalter in Europa als finsteres Zeitalter betrachtet wird, stand das Morgenland für Wissen, Fortschritt und bedeutende Erkenntnisse.

Mit der Verbreitung des Islams gelangten die Sprache und Kultur der muslimischen Araber im Laufe der Jahrhunderte bis in den Nahen Osten, nach Nordafrika und schließlich auch in weite Teile Südeuropas. Auch unsere Kultur wurde maßgeblich von ihrer muslimischen Vergangenheit geprägt.

Arabisch bewirkt unterschiedliche Reaktionen: Die Sprache fasziniert, erinnert an den Glanz vergangener Zeiten, an die Händlerkarawanen der Seidenstraße, Gold, duftende Gewürze und kostbare Stoffe und einen unermesslichen kulturellen Reichtum. Arabisch wirft Fragen auf, verblüfft, wird leider auch oft mit negativen Gedanken in Verbindung gebracht…

Aber eines steht fest: Niemanden lässt die arabische Sprache unberührt!

Arabisch lernen ist eine kulturelle Bereicherung auf allen Ebenen! In diesem Artikel sind wir von Superprof der Frage auf den Grund gegangen, was die Schönheit und Besonderheit der arabischen Sprache ausmacht.

Die arabisch Kalligraphie: Malerei aus kunstvollen Schriftzügen

Diese Ästhetik der islamischen Baukunst sorgt in der westlichen Welt schon seit eh und je für Begeisterung. Keine Reise ist uns zu weit, um die Schönheit der Paläste und Moscheen, die direkt den Märchen aus 1001 Nacht entspringen zu scheinen, mit eigenen Augen zu bewundern. Zahlreiche islamische Bauwerke wurden mittlerweile zum UNESCO-Welterbe gekürt.

Aber auch in Spanien gibt es zahlreiche Orte, an denen Du die muslimische Vergangenheit von „Al-Andalus“ nachempfinden kannst, beispielsweise in der prachtvollen Alhambra in Granada und der Mezquita in Cordoba.

Selbst in Deutschland hat die muslimische Baukunst einige Architekten inspiriert und „Moscheen“ hervorgebracht, die eigentlich gar keine Gotteshäuser sind. Man denke nur an die berühmte Yenidze in Dresden oder die Moschee im Schwetzinger Schlossgarten.

Was all diese Bauwerke von Casablanca über Kairo, Bagdad, und Samarkand bis Istanbul gemeinsam haben – es gibt wohl kaum eine Moschee, deren Wände nicht mit arabischen Schriftzügen dekoriert sind.

Zugegeben, wenn wir hierzulande die Wände unserer Bauwerke und Kirchen komplett mit Schrift ausfüllen würden, sähen sie wahrscheinlich eher wie überdimensionale Zeitungen oder Werbeschilder aus…

Im Gegensatz dazu ist die geheimnisvolle Zierschrift nicht mehr aus der islamischen Architektur wegzudenken. Fresken und Malereien hingegen wird man dort – bis auf wenige Ausnahmen – vergeblich suchen.

Woran liegt das?

Die Antwort finden wir in der Religion. Der Islam verbietet nämlich das Abbilden von Allah und seiner Schöpfung.

Um Gebäude und besonders die Innenräume nicht blank und leer zu lassen, war deshalb Einfallsreichtum gefragt. So versah man die Wände mit Koranversen und Lobgedichten an Allah und begann, mit der Schrift zu malen. Es entstand ein einzigartiger dekorativer Wandschmuck, der seinesgleichen sucht!

Daher ist es kein Wunder, dass die arabische Kalligraphie unter Muslimen als die höchste aller Künste gilt.

Die geschwungenen, abgerundeten Buchstaben bieten sich regelrecht dazu an, Schriftzüge in kunstvolle Motive zu verwandeln. Probiere es aus: Blumen, Früchte, Tiere, Figuren, geometrische oder mosaikartige Formen und vieles mehr kannst Du im Kalligraphiekurs aus arabischer Schrift zeichnen.

Möchtest Du lernen, arabische Kalligraphie zu entziffern? Mehr als nur schöne Schnörkel! Da Malerei in der Islamischen Kultur unüblich ist, wurde die Arabische Schrift vielerorts zu wahren Kunstwerken umfunktioniert. | Quelle: pixabay

Möchtest auch Du Dein Zeichentalent unter Beweis stellen? Arabisch schreiben lernen ist mit ein wenig Geduld und Ausdauer gar nicht so schwer wie du vielleicht denkst.

Wenn es um die Schreibrichtung geht, ist ein wenig Umdenken nötig: Im Gegensatz zu den europäischen Sprachen wurde Arabisch nämlich schon immer von rechts nach links geschrieben.

Im Arabischkurs konzentrieren sich die ersten Unterrichtsstunden also auf das Erkennen und Erlernen der Arabischen Schrift anhand von einfachen Wörtern.

Das Arabische Alphabet umfasst 28 Buchstaben und das Hamza Sonderzeichen.

Je nachdem, welche Position ein arabischer Buchstabe in einem Wort einnimmt, muss allerdings zwischen vier verschiedenen Schreibweisen unterschieden werden:

  • am Wortanfang
  • in der Wortmitte
  • am Wortende
  • alleinstehend

Daraus ergeben sich insgesamt 112 Schriftzeichen, die man sich zunächst einprägen muss, um die arabische Schrift lesen zu können.

Aber keine Angst, so schwer ist das gar nicht, da eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den vier Varianten der Buchstaben besteht. Außerdem gibt es anders als im Deutschen keine Klein- und Großschreibung.

Der Arabisch Wortschatz: so vielfältig wie kein anderer

Zugegeben, das Erlernen der arabischen Sprache bereitet vielen Anfängern zunächst Schwierigkeiten.

Ein wesentlicher Grund dafür ist die Wortbildung dieser schönen exotischen Sprache. Anstatt der typisch europäischen Vorsilbe-Wortstamm-Nachsilbe Logik folgt die Arabische Sprache einem völlig anderen Schema.

So werden beinahe alle Substantive und Adjektive von einem Verb abgeleitet. Soweit so gut.

Um dies zu verdeutlichen, nehmen wir beispielsweise die semitische Wurzel d-r-s (دَرَسَ), „dirasa“, die „lernen“ bedeutet.

  • Das davon abgeleitete Substantiv „madrasa“ (مَدْرَسة), lässt sich mit „Schule“ übersetzen.
  • Und die Pluralform „Schulen“ schreibt man „ madrasat“ (مدرسات).

Als sogenannte Konsonantenschrift besitzt die arabische Sprache schätzungsweise 6000 solcher triliteralen (aus drei Konsonanten bestehenden) Verbwurzeln. Die meisten arabischen Wörter sind nach diesem Prinzip aufgebaut, wobei unbetonte Konsonanten größtenteils weggelassen werden.

Eine Wortfamilie kann also unzählige Wörter der gleichen Wurzel umfassen, was auch eine gewisse Verwechslungsgefahr mit sich bringt. Als Arabisch Anfänger brauchst Du genügend Durchhaltevermögen eine gute Lernmethode, um dir die jeweils richtigen Vokale und die Aussprache einzuprägen.

Wie genau die arabische Wortbildung funktioniert und nach welchem Schema dieses Konsonantengerüst durch Vokale vervollständigt wird, kannst Du im Arabischkurs mit einem Lehrer von Superprof unter die Lupe nehmen.

Auch die zahlreichen, für uns ungewöhnlichen Gutturallaute gehören zweifellos zu den Besonderheiten bzw. Schwierigkeiten. Hier lohnt es sich, einen arabischen Muttersprachler als Lehrer zu Rate zu ziehen, um die Aussprache zu üben.

Wie haben die Araber die europäische Kultur beeinflusst? Arabisch galt mehrere Jahrhunderte lang als wichtigste Handelssprache. Duftender Kaffee und exotische Gewürze zählten zu den Kostbarkeiten, die früher durch die Karawanen aus dem Morgenland über die Seidenstraße zu uns gelangten. | Quelle: pixabay

Wenn Du diese Hürde erst einmal überwunden hast, ist es Zeit, mit dem neuen Wortschatz zu spielen. Du wirst erstaunt sein, wie viele unterschiedliche Nuancen es im Arabischen für ein und dieselbe Sache gibt.

Die unermessliche Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten, die die Arabische Sprache bietet, gibt besonders Poeten eine unglaubliche künstlerische Freiheit.

Ein gutes Beispiel für diese unübersetzbaren Feinheiten ist der sogenannte Superplural: Selbst für die Mehrzahl von einem Wort kann man noch eine Steigerung ausdrücken!

Arabischsprachige Menschen können mit Stolz behaupten, dass ihr Grundwortschatz 60.000 Begriffe umfasst. Damit ist das arabische Vokabular doppelt so umfangreich wie das anderer Sprachen.

Dem französischen Schriftsteller, Philosophen und Historiker Ernest Renan (1823-1892) zufolge besitze die arabische Sprache:

  • 80 Wörter für den Honig
  • 200 für die Schlange
  • 500 für den Löwen
  • 1000 für das Kamel und das Schwert
  • und gar 4400 Bezeichnungen für das Unglück!

Unmöglich, dies alles in einem Wörterbuch aufzulisten!

Im Grunde genommen handelt es sich dabei eher um Umschreibungen und Eigenschaften anstatt um neue Wörter. So gibt es im Arabischen auch für Allah 99 Namen, darunter beispielsweise der Barmherzige, der Heilige und der Allwissende.

Arabisch: eine unglaublich poetische Sprache

Bereits lange vor der Entstehung des Islam war die Dichtkunst fest in der Kultur der arabischen Völker verankert.

Vor der Offenbarung des Korans wurden zahlreiche Gedichte mündlich weitergegeben, und erst lange Zeit später niedergeschrieben. Damit gilt die heilige Schrift des Islams als eine der ältesten schriftlich erhaltenen Werke der arabischen Literatur.

In der traditionellen arabischen Dichtkunst nahm besonderen die lyrische Dichtung einen hohen Stellenwert ein. Die ältesten überlieferten Texte sind in der sogenannten Qasida verfasst. Diese polythematische Gedichtform, die noch bis in die Moderne anzutreffen ist, gliedert sich in folgende drei Bestandteile:

  1. Nasib: ein nostalgischer Einleitungsteil, der die Vergangenheit thematisiert: häufig aufgegriffene Motive sind der verlassene Lagerplatz, Trennungsschmerz, die Erinnerung an eine Geliebte. Der Dichter begibt sich auf den Weg zur Karawane seiner Geliebten, die bei Erreichen des Lagerplatzes allerdings bereits weitergezogen ist.
  2. Raḥīl: Ausführliche Beschreibung eines Pferde- oder Kamelritts. Der Dichter besinnt sich auf die rauen Bedingungen und das Leben abseits des Stammes
  3. Die Botschaft des Gedichts, die verschiedene Formen annehmen kann:
  • Fachr: Selbstlob des Dichters und Lobgedicht an seinen Stamm
  • Madīḥ: Lobgedichte (auf einen Herrscher, einen Gönner, Waffen, gute Reittiere etc.)
  • Hidscha: ein Schmähgedicht, das z. B. einen Gegner oder feindlichen Beduinenstamm mit Spott übergießt
  • Hikam: ein moralischer Leitspruch

In vorislamischer Zeit war die Dichtkunst für die Berberstämme der Maghreb-Länder, Ägyptens und der Arabischen Halbinsel bereits ein fester Bestandteil der Kultur. Ihre als Mu’allaquat bezeichneten Gedichte, die in der oben beschriebenen Qasida-Form verfasst waren, wurden ursprünglich mündlich übermittelt und bei jährlichen Volksfesten zum Besten gegeben.

Das Wort „mu’allaqat“ lässt sich mit „hängend“ übersetzen: Im 9. Jahrhundert wurden diese Gedichte als so ausgezeichnet und kostbar beurteilt, dass man sie in goldenen Lettern auf Tücher stickte und in oder vor der Kaaba in Mekka anbrachte.

Indem Du Dich im Arabisch Unterricht mit dieser Form der Dichtung befasst, erhältst Du einen packenden Einblick in das Leben der damaligen Beduinenstämme!

Die arabische Lyrik zeichnet sich durch ihre sehr gefühlsgeladenen Texte aus. Zu den immer wieder aufgegriffenen Themen gehören Nostalgie, Liebe, Erotik, Natur, Medizin, Tod, Gott, Familie, Freundschaft, Mythologie, Kriege und Volksstämme.

Im goldenen Zeitalter des Islams entstand eine Vielzahl an philosophischen und wissenschaftlichen Werken der unterschiedlichsten Fachgebiete. Die Araber, deren Wissen unter anderem auf den Schriften der alten Griechen beruhten, besaßen insbesondere auf den Gebieten Mathematik, Physik, Geographie, Medizin und Astronomie beachtliche Kenntnisse, auf die die europäischen Gelehrten später aufbauten.

Wie werden in der arabischen Sprache Wörter gebildet? Im ägyptischen Arabisch ist „ kataba“ der Infinitiv des Verbs „schreiben“. „Kitab“ bedeutet „Buch“ und „katib“ hingegen heißt „Schriftsteller“. Gar nicht so schwer, oder? | Quelle: Visualhunt

Neben der arabischen Philosophie, die sich zwischen dem 8. und dem 13. Jahrhundert entwickelten, entstanden weitere literarische Gattungen.

Rittertum, Ehrung des Göttlichen, religiöse Hingabe, Verteidigung Schwächerer, Worttreue und die Verachtung von Verrat und Untreue standen zu dieser Zeit im Mittelpunkt der arabischen Feudalliteratur.

Abgeleitet vom arabischen Begriff „Adab“, der für „Sitte“ und „kultiviertes Auftreten“ steht, und im Islam das Verhältnis zwischen Mensch und Gott bestimmt, entwickelte sich im Mittelalter in der arabischen Literatur eine gleichnamige Gattung. Zu dieser weder religiösen noch philosophischen Literatur, die den gebildeten Bürgern vorbehalten war und sich stark von der Volksliteratur abhob, zählten unter anderem Fabeln, Enzyklopädien sowie genealogische, historische und geographische Werke in Prosa-Form.

Damals war es unter Gelehrten und in der intellektuellen Elite üblich, sich bei gegenseitig zu Rhetorik-Wettbewerben und Wortspielen herauszufordern, um ihre Sprachgewandtheit zu demonstrieren.

Dank der reichen arabischen Sprache mit ihren unglaublich vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten und Feinheiten sind der Phantasie eines Dichters keine Grenzen gesetzt!

Wie hat der Koran die arabische Literatur und Sprache beeinflusst? In der arabischsprachigen Welt gilt der Koran als einzigartiges literarisches Meisterwerk und dient auch heute noch als Vorbild für korrekten sprachlichen Ausdruck. | Quelle: pixabay

Seit dem Mittelalter hat die arabische Kultur so viele literarische Werke und Dichter hervorgebracht, dass wir an dieser Stelle unmöglich alle auflisten können.

Die Werke von Avicenna (980-1037) und Averroes (1126-1198) sollten aber in keinem Arabischkurs oder Arabistik-Studium fehlen!

Aber das mit Abstand bedeutendste Werk der arabischen Literatur ist in vielerlei Hinsicht der Koran. Seit seiner Offenbarung im 7. Jahrhundert hat die in Reimprosa verfasste Heilige Schrift die arabische Sprache und Literatur maßgeblich beeinflusst, wird vielfach zitiert, auswendig gelernt und wie ein Lobgedicht aufgesagt.

Hast auch Du Lust bekommen, Dir Arabischkenntnisse anzueignen, um die Schönheit der arabischen Sprache und Literatur kennenzulernen?

Weil sich Fremdsprachen bekanntlich besser einprägen, wenn sie ins Ohr gehen, empfehlen wir Dir, Dich durch Musik mit der Sprache vertraut zu machen. Die algerische Sängerin Souad Massi ist nur eine der zahlreichen gegenwärtigen Künstler, die Dir zeigen, wie schön poetisch arabischer Gesang klingen kann.

Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Sprachkurs!

Teilen

Wir freuen uns über Feedback von unseren Lesern
Enthält dieser Artikel die Informationen, nach denen Du gesucht hast?

Dieser Artikel war totaler Käse? Wirklich?Okay, beim nächsten Mal wird's besserNur Durchschnitt? Was fehlte Dir konkret?Danke Dir! Stelle verbliebene Fragen gerne untenWir freuen uns, dass wir Dir helfen konnten :) (Aktuell gibt es hierzu noch keine Bewertung)
Loading...

Einen Kommentar posten

avatar