Die französische Sprache kennt momentan einen immensen Erfolg.

Sie befindet sich an fünfter Stelle der weltweit meistgesprochenen Sprachen.

Ob Du Französisch lernen oder Französisch unterrichten willst, Du wirst heute schnell Dein Glück finden.

Man sagt oft, dass die Sprache Molières, der Liebe, manchmal sogar der Gastronomie ist.

Ohne Zweifel umgibt sie eine Art romantische Aura ...

Aber warum? Was bedeutet das Französische auf internationaler Ebene?

Welche Klischees sind mit der französischen Sprache verbunden?

Wenn Du den globalen Einfluss des Französischen verstehen willst, entdecke hier unsere Erläuterungen!

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Französisch in den Top Five der weltweit meistgesprochenen Sprachen

Anders als viele meinen ist die französische Sprache nicht vom Aussterben bedroht!

Das Gegenteil ist der Fall: Einer Studie der Investmentbank Natixis zufolge könnte Französisch bis 2050 sogar die weltweit am meisten gesprochene Sprache werden.

Wird Französich bald verbreiteter als Englisch sein?
2050 könnte Französisch noch vor Chinesisch und Englisch die meistgesprochene weltweit sein. | Quelle: Unsplash

Heute gehört Französisch schon zu den Top Five der meistgesprochenen Sprachen.

In dieser Liste finden wir:

  1. Chinesisch (1350 Millionen Sprecher)
  2. Englisch (1175 Millionen Sprecher)
  3. Spanisch (1140 Millionen Sprecher)
  4. Hindi (689 Millionen Sprecher)
  5. Französisch (454 Millionen Sprecher)

Da sie "nur" auf Platz fünf ist, fragst Du Dich sicher, wie sie in nur 34 Jahren auf Platz eins kommen kann, stimmt's?!

Der Grund ist einfach: Die frankophonen Länder, und besonders die Länder in Afrika, haben sich in den letzten Jahren erheblich entwickelt.

Diese Länder übernehmen Französisch als Muttersprache und legen großen Wert darauf, die Beherrschung des Französischen in der Schule zu unterrichten. Frankreich hat sogar im Jahr 1992 in Artikel 2 im Vertrag von Maastricht Französisch als "Sprache der Republik" festgeschrieben. Das zeigt, welchen hohen politischen Rang dem Französischen im Land eingeräumt bekommt.

Das Bevölkerungswachstum wäre also die Hauptursache dieser plötzlichen Expansion: Dank dieser Länder könnten innerhalb der nächsten 15 Jahre 8 % der Weltbevölkerung die französische Sprache annehmen.

Die Sprache Molières hat noch schöne Tage in Aussicht!

Eine reiche Sprache, die mehrere von der Französischen Akademie beschlossene Rechtschreibreformen gekannt hat.

Geographische Verteilung der französischen Sprache auf dem Planeten

Einer der Hauptvorteile der französischen Sprache ist ihre internationale Reichweite.

Im Gegensatz zu Sprachen wie Chinesisch (die hauptsächlich in asiatischen Ländern benutzt werden) wird Französisch in Ländern auf der ganzen Welt gesprochen.

Kontinente, auf denen man diese Sprache spricht, sind unter anderem:

  • Europa (Frankreich, Belgien, Luxemburg usw.),
  • Nord- und Südamerika (Kanada, Haïti, Guyana)
  • Afrika (Marokko, Ruanda, Kamerun, Niger usw.)
  • Ozeanien (Vanuatu)

Hier handelt sich um Länder, in denen Französisch als eine der offiziellen Amtssprachen anerkannt wird.

Allerdings nutzen viele Staaten Französisch auch auf inoffiziellere Art: Das trifft zum Beispiel auf den Libanon oder den Staat Louisiana (USA) zu.

Andererseits kann dieser verbreitete Gebrauch der französischen Sprache manchmal sogar belastend werden!

Nehmen wir ein Beispiel: Du bist Franzose und um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und eine anderes Land zu entdecken, schnappst Du Dir Deine Koffer und fliegst Richtung Japan.

Kein Glück: Bei der Ankunft merkst Du, dass Dein Zimmernachbar im Hotel… ein Franzose ist!

Ein Reisender trifft immer auf Franzosen.
Egal wohin man geht: Franzosen trifft man überall! | Quelle: Unsplash

Der Grund ist einfach: Es liegt an der Kultur!

In der Tat haben Frankophone die Mobilität im Blut und sind auf allen Kontinenten präsent: Asien z.B., in dem kein Land Französisch als offizielle Sprache hat, zählt immerhin mehr als 5 Millionen Frankophone unter seinen Bewohnern.

Eine Entfremdung vom Französischen riskierst Du also nicht!

Entdecke hier 10 internationale Botschafter der französischen Sprache.

Die historischen Gründe für die weltweite Verbreitung der Sprache Molières

Es ist nicht erstaunlich, dass der Erfolg der französischen Sprache so überwältigend ist. Er ist eng mit der Geschichte der französischen Sprache und des Landes verbunden.

Frankreich galt lange als eine der größten Kolonialmächte und konnte so ihre Sprache auf der gesamten Erdoberfläche verbreiten.

Selbst nach ihrer Unabhängigkeit haben ein Großteil der ehemaligen französischen Kolonien (und so auch die belgischen Kolonien) die Sprache Molières als kulturelle Sprache behalten.

Das trifft zum Beispiel zu auf:

  • Einige Provinzen Kanadas (Ontario, Neuschottland, Manitoba usw.),
  • Einige amerikanische Staaten (Louisiana, Maine),
  • Die Karibischen Inseln (Martinique, Sankt-Bartholomäus usw.),
  • Viele afrikanische Länder (Algerien, die Elfenbeinküste usw.).
Frankreich in all seinen Facetten: Die Martinique, eine Insel in der Karibik.
Man glaubt es kaum: Hier wird Französisch gesprochen! Die Martinique in der Karibik ist Teil Frankreichs. | Quelle: Visualhunt

In Europa reicht die Verbreitung des Französischen in fernere Epochen zurück.

In der Schweiz muss man z.B. bis ins Altertum zurückgehen, um dieses Phänomen zu verstehen: Die französische Sprache überwog damals schon, da die Bewohner der Genfer Region Franzosen waren.

In Luxemburg wurde das Französische seit dem Mittelalter vom Adel gebraucht. Anschließend ist es bis zu den Nichtadeligen vorgedrungen.

Selbst wenn der Begriff "Frankophonie" erst im 19. Jahrhundert entstanden ist, geht das Phänomen auf viel ältere Zeiten zurück.

Wenn man den kulturellen Reichtum des Französischen und Frankreichs in Betracht zieht, ist es nicht erstaunlich, so weit zurückschauen zu müssen, um die Beliebtheit des Französischen zu verstehen!

Wie wäre es mit Französisch Nachhilfe?

Die Rolle der Frankophonie

Der Begriff Frankophonie bedeutet zweierlei:

  1. die Gesamtheit der französischsprachigen Territorien, das heißt Territorien, in denen Französisch offizielle Sprache ist sowie Territorien, in denen Französisch Muttersprache der Bevölkerungsmehrheit ist.
  2. die Organisation internationale de la Francophonie (OIF; auf Deutsch in etwa ‚Internationale Organisation der Frankophonie‘) oft als die Frankophonie bezeichnet.

Die OIF umfasst nicht nur Frankreich, sondern auch zahlreiche ehemalige französische Kolonien. Daher wird die OIF als französisches Pendant des britischen Commonwealth gesehen. Sie umfasst 61 OIF-Mitgliedsterritorien. 2018 lebten in den 26 Territorien mit OIF-Beobachterstatus etwa 300 Millionen Französischsprecher (einschließlich Nicht-Muttersprachler).

Die vier Hauptaufgaben der OIF umfassen:

  1. die Förderung der französischen Sprache und der kulturellen und sprachlichen Vielfalt mithilfe von gezielten Kooperationsprogrammen auf internationaler Ebene und in den Mitgliedstaaten,
  2. Förderung des Friedens, der Demokratie und der Menschenrechte, als Partner bei Krisen- und Konfliktbewältigung innerhalb des frankophonen Raums,
  3. Förderung der Bildung und Berufsausbildung, dazu gehört auch die Ausbildung von Lehrern sowie zweisprachiger Unterricht,
  4. Ausbau der Zusammenarbeit im Dienste der nachhaltigen Entwicklung (Fürsprache, technische Unterstützung in internationalen Verhandlungen).

Ihren Sitz hat die OIF - wie kann es anders sein - in der Hauptstadt Paris. Sie verfügt über insgesamt sechs Hauptbüros in Port-au-Prince, Bukarest, Lomé, Libreville, Antananarivo und Hanoi sowie vier Ständige Vertretungen in Genf, Brüssel, Addis Abeba und New York unter der Aufsicht des Generalsekretärs.

Indem Frankreich so sehr an seiner Sprache im öffentlichen Raum festhält, versuche es zugleich auch, seine Beziehungen zu den ehemaligen Kolonien aufrechtzuerhalten. Die Francophonie kreiert politische, ökonomische und kulturelle Verbindungen, die sich ohne die gemeinsame Sprache vermutlich in der vom Englischen geprägten Welt auflösen würden.

Frankreich hat außerdem eine eigene Behörde zur Koordinierung und Regulierung von sprachpolitischen Maßnahmen eingerichtet: die DGLF, Délégation générale à la langue française. Die früher vehement bekämpften Regionalsprachen sind damit ebenfalls in die Obhut des Staates genommen worden.

Doch wie steht es mit der Zukunft der französischen Sprache?

Welche Länder lernen Französisch in der Schule?

Seit den 2000er Jahren steigt die Anzahl der Frankofonen zusehends.

Der Grund dafür?

Das Erlernen dieser Sprache wird in Schulen auf allen Kontinenten immer populärer!

Nach Englisch ist Französisch übrigens die durch ausländische Studenten am meisten gelernte Fremdsprache.

Man findet unter den Schulsystemen, die die französische Sprachgeschichte sowie die Einflüsse von Latein und Griechisch auf das Französische und Französisch als erste und zweite Fremdsprache privilegieren, folgende Länder:

  • Das englischsprachige Kanada,
  • Das Vereinigte Königreich,
  • Irland,
  • Die Vereinigten Staaten von Amerika (besonders in New York),
  • Australien,
  • Indien.

Auf internationaler Ebene lernen also englischsprachige Länder am meisten Französisch!

Dank dieses Erfolges hat sich bald ein neuer pädagogischer Zweig in den Universitäten entwickelt: Französisch als Fremdsprache (FLE).

Während seiner Ausbildung kann der FLE-Studierende also lernen, seine Muttersprache für  Nichtmuttersprachler zu unterrichten.

Das Ziel liegt vor allem darin, international arbeiten zu können, besonders in Kanada und in den Vereinigten Staaten.

Französisch Lernen geht also auch jenseits der französischen Grenzen, da es auch auf der anderen Seite des Atlantiks möglich ist, in der Schule Französischunterricht zu bekommen. Oder mit Superprof Französisch lernen Berlin.

Um seine Sprache zu befördern, wird der Französischlehrer versuchen, Rechtschreibung, Literaturgeschichte und die Besonderheiten seiner Kultur auf der gesamten Welt zu vermitteln.

Um Deinen Französisch Wortschatz zu bereichern, ist nichts so gut wie der Unterricht mit einem Muttersprachler!

Die französische Sprache: Symbol für Kultur und Romantismus weltweit

Wenn man einen Nichtmuttersprachler fragt, was für ihn die französische Sprache bedeutet, bekommt man meist die gleiche Antwort: "Die französische Sprache ist die Sprache der Liebe!"

Dieses romantische Bild der französischen Sprache wird von den französischen Stereotypen generiert.

Ob es nun die feinen Dinner im 3-Sterne-Restaurant, der Wein oder der Eiffelturm sind: Alle Frankreich-Klischees erinnern irgendwie an die Liebe!

Emily, eine junge Amerikanerin, erklärt was ihr am meisten an Molières Sprache gefällt:

"Das Vokabular, die Grammatik, die Aussprache und die mit dieser Sprache verbundene Kultur. Nicht erstaunlich, dass Französisch als eine der schönsten Sprachen gesehen wird!"

Frankreich hat sicherlich auch wegen der sexuellen Revolution und der Auflockerung der Sitten in den 70er Jahren dieses verwegene Bild erhalten.

Dieses Klischee ist so berühmt, dass es sogar in einer Folge von Dexters Labor, der erfolgreichen amerikanischen Zeichentrick-Fernsehserie, benutzt wird. Der Held lernt darin Französisch, um die Mädchen zu verführen!

Bei einer jüngsten Umfrage von nicht-französischen Studenten haben 90% angegeben, dass sie Französisch für dessen "romantische Seite" lernen!

Wo führt es Liebende immer wieder hin? In die französische Hauptstadt Paris!
Die französische Hauptstadt Paris ist die Stadt der Liebe. | Quelle: Unsplash

Die französische Romantik ist ebenfalls eng mit der französischen Kultur verbunden, welche wiederum großen Einfluss auf deren internationale Resonanz hat.

So haben Baudelaires leiderfüllte Gedichte oder auch Victor Hugos lyrische Prosa aus der französischen Literatur eine der besten überhaupt gemacht.

Die Schönheit dieser Sprache konnte also von der ganzen Welt bewundert werden, da damals Übersetzungen noch nicht so gängig waren.

Heute lesen die wahren Aficionados der französischen Sprache (und davon gibt es viele!) immer noch die Romane in Originalsprache.

Der Ruf des Französischen ist also gesichert!

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Französisch ist die offizielle Amtssprache vieler internationaler Institutionen

Französisch genießt internationales Ansehen. Es zählt gemeinhin zu den Weltsprachen, befindet sich an dritter Stelle der meistgenutzten Sprachen in der Geschäftswelt, und an zweiter Stelle in den Medien.

Das Französische hat bei den einflussreichsten Sprachen der Welt ebenfalls eine gute Position:

  1. Englisch (37 Punkte)
  2. Französisch (23 Punkte)
  3. Spanisch (20 Punkte)
  4. Russisch (16 Punkte)
  5. Arabisch (14 Punkte)

Erklärungen für dieses prestigeträchtige Ansehen?

Die ausgiebige Nutzung des Französischen in der internationalen Diplomatie!

Die angesehensten Institutionen benutzen Französisch um zu verhandeln: Das trifft z.B.auf den Europarat oder den Internationalen Gerichtshof zu. Französisch ist außerdem Amts- und Verkehrssprache von folgenden Institutionen und Organisationen:

  • der Vereinten Nationen,
  • der Afrikanischen Union,
  • der Organisation Amerikanischer Staaten,
  • des Weltpostvereins,
  • von Interpol,
  • des Internationalen Olympischen Komitees,
  • der FIFA,
  • der UEFA,
  • der Lateinischen Union,
  • von Reporter ohne Grenzen,
  • von Ärzte ohne Grenzen,
  • der Welthandelsorganisation,
  • der Frankophonie und von vielen weiteren Institutionen und Organisationen.

Die Nutzung dieser Sprache ist natürlich eng mit dem Ansehen Frankreichs und dem kulturellen Kontext verbunden.

Als fünfte Weltmacht ist Frankreich ebenfalls Mitbegründer zahlreicher Weltorganisationen wie der UNO.

Frankreich weiß sein Rederecht zu verteidigen und verschafft so seiner Sprache Gehör!

Die verschiedenen Varianten der französischen Sprache

Als indogermanische Sprache gehört Französisch zu den galloromanischen Sprachen. Diese kann man in zwei Gruppen unterteilen:

  • die langues d’oïl (nördliches Frankreich und Belgien),
  • die langues d'oc (Südfrankreich).

Dabei wird das Französische den langues d’oïl zugeordnet, das aus der Umgebung der Hauptstadt Paris entstammt. Hierzu gehören auch:

  • Picardisch,
  • Wallonisch
  • sowie mehrere Burgundische und Fränkische Dialekte.

Die langues d'oc sind wiederum südlich des Flusses Loire verbreitet und werden zusammenfassend als Okzitanisch bezeichnet. Dazu gehören unter anderem:

  • Limousinisch,
  • Auvergnatisch,
  • Provenzalisch und die Languedokischen Dialekte.
Okzitanisch hat einen ganz besonderen Klang.
In Frankreichs Hauptstadt spricht man anders als im Süden des Landes. | Quelle: Nil Castellví via Unsplash

In Katalonien ist Okzitanisch sogar als Amtssprache bekannt, (neben Kastilisch und Katalanisch). In Frankreich gehört es mit einigen Einschränkungen zu den anerkannten Regional- oder Minderheitensprachen gemäß der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen.

Französisch wird in vielen afrikanischen Ländern als Zweitsprache gelernt und auch als Amtssprache anerkannt. Oftmals ist die Sprache meist durch einen starken Akzent, einen besonderen Wortschatz und grammatische Besonderheiten gekennzeichnet.

Vor allem in den ehemaligen Kolonialgebieten haben sich verschiedene Kreolsprachen herausgebildet, die auf dem Französischen beruhen. Aufgrund ihrer großen Abweichungen vom Standardfranzösischen werden diese jedoch meist als eigene Sprachgruppe und nicht als französische Varietät angesehen.

Französisch ist und bleibt damit eine vielfältige Sprache, die Dir vielerorts auf der Welt durchaus weiterhelfen kann. Noch nicht überzeugt?

Warum Französisch Dir im Leben weiterhilft

Wenn wir Dich bis jetzt noch nicht davon überzeugen konnten, welch wichtige Rolle die französische Sprache in der Welt spielt und inwiefern es eine Bereicherung darstellen kann, die Sprache von Molière zu beherrschen, dann findest Du hier noch einige gute Gründe, weshalb Du unbedingt Französisch lernen solltest:

  1. Mehr Chancen in der Arbeitswelt und bessere berufliche Aussichten. In unserem immer globaleren Arbeitsumfeld ist Mehrsprachigkeit immer ein Vorteil! Mehrere Sprachen zu beherrschen erhöht deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Als fünfte Wirtschaftsmacht ist Frankreich attraktiv für ausländische Unternehmer, Forscher und Studierende. Wer Französisch beherrscht, kann sich damit anderen Bewerbern gegenüber besser behaupten.
  2. Eintauchen in die Welt der Kunst, Mode und Literatur. Insbesondere im Hinblick auf die Mode gilt Paris als unangefochtene Weltmetropole. Nicht umsonst sind Modehäuser wie Dior, Chanel und Louis Vuitton in der Landeshauptstadt beheimatet. Auch Schriftsteller wie Albert Camus und Alexandre Dumas kommen aus Frankreich und haben die Welt der Literatur maßgeblich geprägt.
  3. Du beherrschst die Sprache der Diplomatie. Französisch hat eine immense historische Bedeutung. Vor allem in Afrika, wo die Kolonialära unterschiedliche ethnische Gruppen unter einem gemeinsamen französischsprachigen Dach zusammengebracht hat, war es besonders wichtig diplomatisch vorgehen zu können. Wer also Französisch beherrscht, kann sich wunderbar in der Diplomatenwelt verständigen.
  4. Wer Französisch beherrscht, kann andere Sprachen schneller lernen. Wer Französisch spricht, dem fällt das Erlernen von romanischen Sprachen wie Italienisch, Spanisch, Portugiesisch oder Rumänisch deutlich leichter.
  5. Man lernt eine einzigartige Kultur besser kennen. Sei es in der Gastronomie, im Theater, im Tanz oder der Welt der Philosophen der Aufklärung: Die französische Sprache ermöglicht es dir, Zugang zu den Originalfassungen von Schriften der Philosophen, bedeutender Schriftsteller wie Victor Hugo und Marcel Proust oder berühmter Dichter wie Charles Baudelaire und Jacques Prévert zu erhalten. Außerdem kannst Du so Schauspieler wie Omar Sy oder Marion Cotillard und Lieder von Edith Piaf oder Charles Aznavour verstehen.
Die UNO hat Französisch als Amts- und Arbeitssprache.
Französisch öffnet Dir die Türen zu vielen wichtigen Institutionen und Organisationen! | Quelle: Ilyass SEDDOUG via Unsplash

Wer also Französisch beherrscht, dem eröffnen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Optionen und Möglichkeiten, bei großen Institutionen und Organisationen Fuß zu fassen. Die Sprache wird an so zahlreichen Orten auf der ganzen Welt gesprochen, dass man nicht an das französische Festland gebunden ist, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern.

Die Verbreitung der französischen Sprache in Afrika

Wer hätte es gedacht? Heutzutage ist Afrika das Land, in dem die meisten Sprecher des Französischen leben und repräsentiert damit den Bedeutendsten Teil der Frankophonie. Das frankophone Afrika bezeichnet dabei alle afrikanischen Länder, in denen die französische Sprache als Amtssprache oder Verkehrssprache verwendet wird.

Aufgrund der Tatsache, dass es viele lokale Sprachen in Afrika gibt, lernen afrikanische Kinder die Amtssprache Französisch oft erst in der Schule. Das Französische wird meist als Zweitsprache verwendet. Aus diesem Grund befinden sich die afrikanischen Länder selten weit oben auf den Ranglisten der französischen Muttersprachler.

Lässt man jedoch den Unterschied zwischen Muttersprache und einer Zweitsprache außer Acht, dann ist die Anzahl der französischsprachigen Bevölkerung in einigen Ländern enorm hoch. Außerdem gibt es auch Regionen, in denen die ursprüngliche Heimatsprache vom Französischen abgelöst wurde, beispielsweise in Abidjan an der Elfenbeinküste.

Die frankophonen Länder Afrikas befinden sich in Westafrika, Zentralafrika und Ostafrika und umfassen unter anderem Bénin, Burkina-Faso, Burundi, Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, Tschad, die Republik Kongo und viele mehr. Auch in den Medien ist Französisch stark vertreten.

In der Demokratischen Republik Kongo wird das Französische jedoch nicht lediglich als Verkehrs-, sondern auch als Verwaltungssprache und Sprache der höheren Bildung verwendet und in Kamerun, das teilweise unter britischer und unter französischer Herrschaft stand, sind Englisch und Französisch die Amtssprachen. Wer hätte das gedacht?

Die Förderung der französischen Sprache und Kultur wird unter anderem durch die "Instituts français" sichergestellt, die dem französischen Außenministerium unterstellt sind und die man im subsaharischen Afrika vorfindet.

Das hohe Bevölkerungswachstum in Subsahara-Afrika und die dauerhafte Weiterentwicklung des Bildungssystems erfährt Französisch einen starken Zuwachs an Sprechern in ganz Afrika.

Doch auch die DOM-TOM spielen eine wichtige Rolle für die Verbreitung der französischen Sprache. Wie bitte? Was sind die DOM-TOM? Wir erklären es...

Die Bedeutung der DOM-TOM

Die französischen Überseegebiete, die sogenannten Départements et Territoires d’outre-mer (kurz: DOM-TOM), gehören offiziell zum französischen Staatsgebiet außerhalb Europas. Beispiele hierfür sind Französisch-Guyana, Guadeloupe und Französisch-Polynesien.

Die DOM-TOM gehören zu Frankreich.
Wer hätte gedacht, dass man sich auch in Guadeloupe noch auf französischem Staatsgebiet befindet? | Quelle: jlxp via Pixabay

Insgesamt gehören fünf Überseedepartments und sieben Überseegebietskörperschaften weiterhin zum französischen Staat. Somit stellt die Insel Saint-Martin beispielsweise den westlichsten Punkt der Europäischen Union dar. Bei den Überseegebieten handelt es sich im Wesentlichen um ehemalige französische Kolonien, die im Pazifik, im Atlantik und im Indischen Ozean liegen.

Rund 1.677.400 der eta 60 Millionen Franzosen leben in Übersee und genießen dort das tropische Klima. Hier sind nicht nur 80% des Artenreichtums von Frankreich beheimatet, sondern auch zahlreiche UNESCO Welterbestätten.

Auf den traumhaft schönen Inseln lässt es sich jedoch nicht nur gut Urlaub machen, sondern man kann dort als Student auch ein Auslandssemester verbringen! So kann man beispielsweise an der Universität der Insel Réunion  besonders gut Meeresbiologie studieren und erkunden. Es gibt aber auch ein breites Angebot an Studiengängen in den klassischen Bereichen.

Wie man unschwer erkennen kann, spielt Französisch also überall auf der Welt eine wichtige Rolle und kann eine unheimliche Bereicherung darstellen. Stürze Dich in das Abenteuer und verbessere dein Französisch überall auf der Welt!

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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!