Italienisch lernen ist in jederlei Hinsicht eine gute Sache.

Nicht nur, dass Du damit in Deinem Italienurlaub gut zurecht kommst und Dir eine Pizza Margherita oder ein Hotelzimmer ohne Probleme selbst organisieren kannst, Du lernst auch viel über Land, Leute und die Geschichte Italiens.

Außerdem sind Italienischkenntnisse in jedem Lebenslauf ein klares Plus. Denn immerhin haben knapp 65 Millionen Menschen auf der Welt Italienisch als Muttersprache und weitere 3,1 Millionen sprechen es als Zweitsprache! Das heißt, dass diese Sprachkenntnisse sind auch beruflich von Vorteil!

Während Deutsch und Englisch zu der germanischen Sprachfamilie gezählt werden, gehört Italienisch – wie beispielsweise auch Französisch, Spanisch, Portugiesisch oder Rumänisch – zu den romanischen Sprachen. Falls Du eine dieser Sprachen bereits sprichst, wird das Italienischlernen für Dich sicherlich ein Klacks.

Wenn nicht, kein Problem! Denn es gibt viele Möglichkeiten, dieses Idiom zu lernen.

Viele Menschen entscheiden sich ganz klassisch für einen Sprachkurs (an einer Sprachschule oder an der VHS), aber auch, die Möglichkeit, einen Privatlehrer zu engagieren, wird immer beliebter. Der Vorteil dabei: Maßgeschneiderte Lektionen und Unterricht ganz nach Deinen individuellen Bedürfnissen.

Doch je nachdem geht man dabei eine ganz schöne Verpflichtung ein und auch die Kosten sind nicht zu verachten. Das ist zwar verständlich, denn Deine Italienischlehrerin bringt schließlich die entsprechenden Qualifikationen mit und muss sich ja auch vorbereiten usw., aber je nachdem ist das vielleicht gar nicht nötig.

Vor allem, wenn man seine Kenntnisse nur ein bisschen auffrischen möchte oder für den nächsten Italienurlaub einfach die Basics draufhaben will, geht es auch einfacher und kostengünstiger, nämlich mithilfe von Webseiten und insbesondere Apps zum Italienisch Lernen!

Immer mehr Menschen lernen im Internet eine Sprache, und mit Apps kannst Du bequem von überall aus Deine italienische Grammatik, Wortschatz und Aussprache verbessern – und das zum kleinen Preis oder ganz umsonst.

Laut einer Umfrage des Forums Mobile Ecosystem Forum laden 17% der weltweiten Nutzer Apps mit Lerninhalten herunter.

Wir zeigen Dir in diesem Artikel, welche Apps und Tools Dich beim Italienischlernen unterstützen!

Die besten Italienisch-Apps – eine kurze Zusammenfassung

Italienisch lernen mit Mondly

Diese App gibt es für iOS und Android. Sie beruht auf dem Prinzip des spielerischen Lernens und erfreut sich bei tausenden Nutzern großer Beliebtheit.

Mit Bildern, nachgestellten Dialogen oder Grammatik-Übungen kommt hier jeder auf seine Kosten, der die Sprache Dantes bequem von zuhause aus oder unterwegs lernen will. Die Gestaltung ist dabei sehr farbenfroh und ansprechend und insbesondere die Konjugationsfans unter euch werden daran ihre Freude haben, da das Erlernen der verschiedenen Verbformen und Zeitformen sehr systematisch aufgearbeitet ist.

Außerdem besticht diese Anwendung durch ein ausgeklügeltes System zum Vokabelnlernen, sodass man sich den Wortschatz auch wirklich richtig einprägt.

Die Vollversion kostet nichts, allerdings kann man sich für einen kleinen Betrag auch bestimmte Zusatzpakete kaufen, falls man mit den ursprünglichen Übungen schon durch ist.

Los geht's mit Duolingo Italienisch

Duolingo ist ein absoluter Klassiker unter den Sprachkurs-Apps der heutigen Zeit. Die App ist komplett kostenlos und bietet doch ein sehr umfassendes Angebot an verschiedenen Sprachen und unterschiedlichen Übungen – zum Wortschatz-Lernen, aber auch für verschiedene Grammatik-Themen.

Ladet Euch die besten Italienisch-Apps aufs Handy!
Auf dem Tablet könnt Ihr zuhause auf dem Sofa Italienisch mit App lernen | Quelle: Pixabay

Wenn ich von Duolingo erzähle, werde ich oft gefragt: "Ist Duolingo wirklich kostenlos?". Denn man kennt das ja, viele Apps können umsonst heruntergeladen werden, aber die gratis Basisversion stößt schnell an ihre Grenzen und dann muss man eben doch zahlen, um alle Funktionen nutzen zu können.

In diesem Fall kann ich euch beruhigen: Duolingo kostet wirklich nichts und alle Inhalte sind frei zugänglich. Man muss lediglich damit leben, dass zwischendrin kleinere Werbevideos geschaut werden müssen, um fortzufahren. Wenn man darauf keine Lust hat, gibt es aber auch eine Pro-Version, für die man bezahlt, sich dafür aber die Werbung spart.

Seit 2012 gibt es auf Duolingo auch Italienisch. Die App macht Spaß, weil sie spielerisch aufgebaut ist, und man die Möglichkeit hat, verschiedene Tagesziele zu definieren (an die man dann auf Wunsch auch erinnert wird). Außerdem muss man die nächsten Level jeweils freispielen, was dafür sorgt, dass man das vorige Thema auch wirklich draufhat, bevor es weitergeht.

Für Lernende mit Vorkenntnissen gibt es allerdings einen Einstufungstest, sodass man die einfachsten Übungen überspringen kann, und auch währenddessen, kann man immer wieder "Schlüsseltests" machen und so schneller zur nächsten Stufe vorrücken, wenn man das Gefühl hat, es ist gerade immer noch zu einfach. Ich schätze diese Flexibilität besonders an Duolingo.

Die einzelnen Lektionen sind in mehrere kleine Abschnitte unterteilt und können problemlos auch mal zwischendurch erledigt werden.

Wer unterwegs ist, sollte dafür aber seine Kopfhörer nicht vergessen, denn auch Audio-Übungen mit Aussprachetraining sind fester Bestandteil der App! (Diese kann man zur Not aber überspringen, wenn es gerade nicht so praktisch ist, also man nicht etwas hören und nachsprechen kann).

Weiteres Plus: Man kann Freunde hinzufügen und den aktuellen Leistungsstand mit ihnen vergleichen. Das motiviert zusätzlich und macht Spaß!

Der Fortschritt wird jederzeit gespeichert, außerdem sammelt man Punkte, die den Lernfortschritt anzeigen – wer wenig Fehler macht, schneidet hier natürlich besser ab.

Einziger Nachteil: Es gibt nicht wirklich Erklärungen zu den Übungen, man wird mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen und versteht vielleicht manchmal nicht ganz, warum es jetzt einmal so gesagt und das andere Mal anders. Aber für den ersten Einstieg ist es kein Problem, und wenn man schon etwas Erfahrung im Sprachenlernen hat, kann man sich vieles auch automatisch dazudenken.

An Duolingo führt unserer Meinung nach also fast kein Weg vorbei! Lern am besten gleich los!

Mit Babbel zum Italienisch-Experten

Neben Duolingo ist auch Babbel eine feste Größe auf dem Sprachen-App-Markt. Die App ist selbstverständlich für Android und iOS verfügbar und der Download ist kostenlos. Allerdings gibt es In-App-Käufe und für vollen Zugriff auf alle Lektionen muss ein Abo abgeschlossen werden.

Auf Babbel wird spielerisch Italienisch gelehrt. Man sieht beispielsweise eine Frau, die aus dem Fenster grüßt und soll zwischen zwei möglichen Antworten entscheiden: "Ciao" oder "Tutto bene!".

Warum soll ich das Italienische lernen?
Italienisch lernen dank Apps bringt viele Vorteile. | Quelle: Pixabay

Das ist natürlich für absolute Einsteiger gedacht, in Deutschland ist Ciao ja inzwischen ebenfalls geläufig geworden. Die richtige Antwort wird dann von einem Italienisch-Muttersprachler laut vorgelesen, sodass man gleich auch an der Aussprache feilen kann!

Mann kann aber auch angeben, dass man schon fortgeschrittener Sprecher des Italienischen ist und bekommt dann natürlich folgerichtig auch schwerere Aufgaben.

Außerdem muss man am Anfang sein Alter eingeben. Babbel liefert dann entsprechend der Altersklasse auch andere Inhalte.

Klick Dich doch einfach einmal durch ein paar Aufgaben, Du wirst sehen, das macht Spass und man lernt so spielerisch Italienisch!

Mit Mosalingua die Sprache Dantes erlernen

Gleich mal vorneweg: Auch Mosalingua gibt es sowohl für iOS als auch Android und sogar auch als App für PC/Mac. Die Mosalingua-Methode basiert auf wissenschaftlichen Studien und das Hauptziel ist, sich immer eine bestimmte Zeitspanne lang bestimmte Vokabeln einzuprägen, sodass man sich diese auch wirklich merken kann.

Der Nutzer, die Nutzerin entscheidet selbst, wie viel Zeit täglich investiert werden soll/kann und auch die Themengebiete sind auf Mosalingua frei wählbar. So entscheidet man von Anfang an selbst mit, was einem besonders wichtig ist. Dies ist insbesondere interessant, wenn man Italienisch nicht allgemein lernen will, sondern auf einen ganz bestimmten Anlass (z.B. Urlaub, Dinnerparty mit Italiern usw.) hinarbeitet.

Die Probeversion von Mosalingua gibt es umsonst, für die Vollversion muss man dann einen kleinen Beitrag zahlen. Dieser lohnt sich aber, wenn man bedenkt, dass man dann Zugriff auf alle Lektionen, Vokabelkarten, Dialoge, Übungen etc. hat!

Dank Busuu das Italienische beherrschen

Eine weitere Sprachkurs-App bzw. -Plattform ist Busuu. Außer Spanisch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Polnisch, Türkisch, Russisch, Japanisch, Chinesisch und Arabisch kann man auch hier das Italienische lernen!

Die App ist für Anfänger sowie Fortgeschrittene geeignet, man kann jeweils aus leichteren (z.B. Familie, Freizeit oder Essen) oder schwierigeren Themengebieten (Politik, Natur uvm.) wählen. Man lernt mithilfe von Lernkarten und Wortspielen und Dialoge (von Muttersprachlern gesprochen) helfen dabei, die richtige Aussprache und Betonung zu verinnerlichen, sodass man das Italienische nicht nur verstehen, sondern auch richtig sprechen kann.

Insgesamt stehen über 1.000 Lektionen zur Verfügung, die von Sprachexperten erstellt wurden. Außerdem gibt es weitere besondere Funktionen, wie den intelligenten Vokabeltrainer, der mit künstlicher Intelligenz arbeitet und sich somit besonders gut an Deine Bedürfnisse anpasst.

Über die sog. Sprachlern-Community hat man als Premiummitglied die Möglichkeit, seine schriftlichen Übungen von Muttersprachlern korrigieren zu lassen!

Mit Memrise zum Italienischprofi

Auch mit Memrise kannst Du einen Online-Sprachkurs Italienisch machen. Dabei kann man als Anfänger einsteigen oder selbst wählen, auf welcher Stufe man einsteigen möchte. Die Basisversion kostet nichts, die Pro-Version gibt es als Abo (monatlich, jährlich) oder als Volllizenz ("Abo auf Lebenszeit") für 139,99€.

Wie so gut wie überall muss man einen Account erstellen, und dann kann es auch schon losgehen! Es wird einem jeweils ein kurzer Clip mit einem Muttersprachler/einer Muttersprachlerin vorgespielt und es gibt vier Antwortmöglichkeiten, in denen das Gesagte transkribiert ist.

Du willst Dich im Italienurlaub verständigen können?
Es hilft immer, wenn man die Landessprache zumindest ein bisschen beherrscht. | Quelle: Pixabay

Wählt man die richtige Option aus, erscheint unter dem Videofenster die Übersetzung. Pluspunkt hierbei: Man kann selbst wählen, in welcher Sprache die Übersetzung angezeigt werden soll. Fühlst Du Dich wohler in Englisch als in Deutsch? Dann stell die Option einfach in Deinem Profil um!

Dann klickt man auf weiter und wird einzeln nochmal nach den Vokabeln gefragt. Dabei läuft eine Uhr ab. Je schneller man richtig antwortet, desto mehr Punkte bekommt man. Wenn die Zeit abgelaufen ist, wird die richtige Antwort grün hinterlegt (also aufgelöst) und man erhält keine Punkte.

An dieser Methode ist vor allem das ständige Wiederholen gut, so prägt man sich die Vokabeln auch richtig ein. Durch die Audios und Videos wird das ganze auch gleich greifbarer und man hört von Anfang an, wie die Wörter ausgesprochen werden (und läuft nicht Gefahr, sie "im Kopf" falsch zu lesen und sich somit gleich zu Beginn falsch einzuprägen).

Auch bei Memrise kann man sich ein Tagesziel setzen:

  • 1500 Punkte = 5 Minuten pro Tag
  • 6000 Punkte = 15 Minuten pro Tag
  • 20.000 Punkte = 45 Minuten pro Tag

Wenn man das Ziel erreicht, gibt es entsprechende Boni.

Bravolol

Bravolol hat den Nachteil, dass es nur auf Englisch verfügbar ist. Wenn Du diese Sprache aber schon beherrscht (und es Dir für Deinen Italienisch-Sprachkurs hauptsächlich um den einfachen Einstieg geht), sollte das ja eigentlich keine zu große Hürde darstellen.

Die Anwendung ist ziemlich einfach aufgebaut und hat den Fokus auf Wortschatz und nützlichen Ausdrücken (nicht auf Grammatikregeln).

Man kann aus verschiedenen Themengebieten wählen (viele kostenlos, manche nur in der kostenpflichtigen Version verfügbar) und sich die einzelnen Sätze und Ausdrücke vorsprechen lassen. Die Aufnahmen stammen von Muttersprachlern und ein Vorteil ist hier, dass man diese durch drücken des Schnecken-/Schildkröten-Buttons auch langsamer abspielen lassen kann, wenn es einem anfangs zu schnell geht.

Besondere Funktion bei dieser App: Man kann die Sätze nachsprechen und sich dabei selbst aufnehmen und nochmal abhören. So kann man gleich vergleichen, ob die Aussprache schon sitzt und dem italienischen Original einigermaßen Nahe kommt, oder ob man noch etwas weiter üben muss.

Außerdem funktioniert die App auch offline, was praktisch ist, wenn man unterwegs oder im Urlaub lernen will und gerade kein WLAN oder ausreichenden Datenempfang hat.

*

Hier nochmal alle Anbieter im Überblick:

 

 VorteileNachteile
MondlySpielerisches Lernen, schöne Optik, systematisches Lernen der VerbformenZusatzpakete kosten etwas
DuolingoKomplett gratis, spielerische Aufbereitung mit Leveln und Punkten, Vergleich mit Freunden möglichGratisversion mit Werbevideos, so gut wie keine Erklärungen zur Grammatik
BabbelBekannt und gut ausgearbeitet, altersgerechte Inhalte, Einstieg auf verschiedenen Stufen möglichVoller Zugriff auf die Inhalte kostet etwas
MosalinguaAuch für PC/Mac als Anwendung erhältlich, Themengebiete frei wählbarVollversion kostet etwas
BusuuFür verschiedene Stufen geeignet, in der Pro-Version Kontakt zu Muttersprachlern möglich, "intelligenter" VokabeltrainerPro-Version kostenpflichtig
MemriseEinstieg auf verschiedenen Stufen frei wählbar, spielerische Aufbereitung, viele Audios/Videos, verschiedene Ausgangssprachen wählbarVollversion kostet etwas
BravololEinfache Anwendung, auch offline nutzbar, AufnahmefunktionRecht simpel gehalten, kein Fokus auf Grammatik

Italienisch-Deutsch-Übersetzer als App

Die oben genannten Apps helfen Dir dabei, nach und nach Dein Ziel zu erreichen.

Was aber, wenn Du in Italien bist und akut ein Wort benötigst, das Du noch nicht kennst oder Dir einfach nicht einfallen will? Früher hatte man zu diesem Zweck meist ein kleines Wörterbuch dabei.

Durch die Digitalisierung ist das aber heute nicht länger nötig! Du kannst Dir nämlich Italienisch-Deutsch-Übersetzer-Apps einfach auf Dein Handy laden.

Wörterbücher gibts heute kostenlos als App
Heutzutage muss man kein schweres Wörterbuch mehr mit sich herumschleppen. | Quelle: Pixabay

Aber welche sind die besten Tools?

Maschinelle Übersetzung: Google Translator & DeepL

Die Übersetzungsmaschine von Google ist zweifelsohne die bekannteste ihrer Gattung. Hier kannst Du bis zu 103 Sprachen übersetzen lassen!

Außerdem bietet die App viele weitere nützliche Funktionen. Du kannst zum Beispiel ein Foto von einem Schriftzug oder Text machen und der Google Translator übersetzt es Dir in wenigen tausendstel Sekunden von der einen Sprachversion in die andere!

59 Sprachen - darunter auch Italienisch - kannst Du außerdem auch ohne Internetverbindung übersetzen lassen! So kannst Du Dich verständigen, egal wo Du gerade bist, und nebenbei noch neue Wörter und Ausdrücke der italienischen Sprache kennenlernen!

Wer längere Texte in den Translator eingibt, der erhält ebenfalls meist ein passables Ergebnis, auch wenn die Übersetzungsleistung (noch) nicht immer ganz so gut ist.

Ähnliches gilt für das noch etwas weniger bekannte Tool DeepL. Im Gegensatz zum Google-Übersetzer arbeitet DeepL mit neuronalem Lernen, was dazu führt, dass die übersetzten Texte meist noch schöner und flüssiger klingen. Aber Vorsicht: Manchmal täuscht genau diese makellose Oberfläche darüber hinweg, dass inhaltlich nicht alles ganz genau stimmt!

Nachteil: Aktuell ist DeepL nur als Webseite oder App für Mac und Windows verfügbar, nicht aber für mobile Endgeräte (Android & iOS).

Auf DeepL kann man Texte und Textelemente aus folgenden und in folgende Sprachversionen übersetzen lassen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Japanisch, Chinesisch.

Je geläufiger die Sprachkombination, desto besser die Ergebnisse. Ansonsten kann es vorkommen, dass ein Umweg über das Englische gegangen wird, was man dann manchmal daran merkt, dass der Ausdruck nicht ganz so idiomatisch ist und einfach wörtlich aus dem Englischen übersetzt wurde.

Trotzdem erzielt DeepL gerade im privaten/alltäglichen Bereich meist ganz gute Ergebnisse und ist oft die bessere Wahl im Vergleich zum Google Translator.

Im Großen und Ganzen können wir den Google Translator und DeepL also für den Privatgebrauch (also gerade, wenn es im Urlaub schnell gehen muss oder man einfach etwas "grob verstehen" will) durchaus empfehlen. Für richtige Übersetzungen oder wenn etwas Schwarz auf Weiß gedruckt werden soll, sind diese Übersetzungsmaschinen allerdings nicht geeignet.

Da empfehlen wir auf jeden Fall professionelle Übersetzerinnen und Übersetzer, die nicht nur beide Sprachen einwandfrei beherrschen, sondern auch wissen, wie kulturelle Besonderheiten angemessen übertragen werden sollten.

Dict.Leo – die App mit dem Löwen

Das Internet-Wörterbuch von Leo ist eines der bekanntesten überhaupt. Und es ist völlig kostenlos und dazu noch nahezu werbefrei! Neben dem umfassenden Wörterbuch findet Ihr hier auch ein Sprachforum, in dem sich Italienisch-Schüler austauschen und über bestimmte Formulierungen diskutieren können.

Die meisten Ausdrücke kann man sich von der App auch direkt vorsprechen lassen, so dass man sicher sein kann, dass man die richtige Aussprache hat.

Wo kann ich mein Italienisch verbessern?
Auch zuhause beim Lieblingsitaliener kannst Du Deine Italienischkenntnisse einsetzen. | Quelle: Pixabay

Anders als bei Übersetzungsmaschinen wie Google Translator kann man hier jedoch keine ganzen Sätze eingeben und übersetzen lassen.

Das kann man aber auch positiv sehen, denn wer sich seinen Satz selbst konstruieren muss, hat auch einen größeren Lerneffekt!

An einem Tag Italienisch lernen - ist das möglich?

Im Internet kursieren immer wieder Geschichten von Apps oder Online-Kursen zum Italienisch Lernen, mit denen man angeblich innerhalb von 24 Stunden Italienisch lernen kann. Ist da wirklich was dran?

Nun ja, man wird bestimmt keine Romane schreiben können oder sich akzentfrei in Süditalien durchschlagen können. Dennoch ist es wahr, dass es bestimmte Apps gibt, mit denen man die wichtigsten Italienisch-Grundlagen innerhalb kürzester Zeit kennenlernt.

Du planst eine Reise nach Italien und willst Dich vor Ort in der Landessprache verständigen? Dann musst Du natürlich nicht unbedingt schon ein halbes Jahr vorher mit dem Lernen des Italienischen anfangen (auch wenn das natürlich sinnvoll und nachhaltiger ist, wenn man die Zeit hat, das zu tun).

Schauen wir uns die Apps doch einmal an, die versprechen, Dir an einem Tag Italienisch beizubringen!

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Anna

Man lernt nie aus ...