Die japanische Kultur hat hierzulande viele Fans. Vielleicht gehört ihr oder eure Kinder ja auch dazu und habt Interesse, die japanische Sprache zu lernen? Wenn ja, dann reicht es nicht aus, japanische Videospiele zu spielen und Manga zu lesen, um die Sprache zu lernen, auch wenn es sicherlich hilfreich ist. Japanisch findet man eher seltener an deutschen Schulen. Beliebtere Fremdsprachen sind Englisch, Französisch oder Spanisch. Aber auch hier gibt es einige öffentliche Schulen, die Japanischkurse anbieten, die euch dabei helfen können, diese Sprache zu lernen. Unser Artikel soll euch unterstützen, die japanische Sprache so schnell wie möglich zu lernen. Alles, was zu beachten ist, wenn man Japanisch lernen möchte, erfährst Du übrigens in unserem Anfänger Guide!

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Wo finde ich Japanischkurse an öffentlichen Schulen in Deutschland?

Seien wir ehrlich und direkt: Wer weit entfernt von einer Großstadt wohnt, der hat nur geringe Chancen, einen Japanischkurs an einer öffentlichen Schule zu finden. Laut des Statistischen Bundesamts belegten im Schuljahr 2017/2018 etwas mehr als 7 Millionen Schüler einen Englischkurs, womit die Sprache an erster Stelle der Fremdsprachen steht, gefolgt von Französisch mit etwa 1,5 Millionen Schülern. Japanisch findet man in dieser Liste nicht. Angesichts dieser geringe Menge, scheint es schwierig, eine Einrichtung zu finden, in der man Japanisch mit seinem Schriftsystem Hiragana lernen kann. Schwierig, aber nicht unmöglich, denn es gibt sie. Auf mehreren Webseiten im Internet findet man eine Auflistung der öffentlichen Schulen in Deutschland, die Japanischkurse anbieten. Dabei können wir feststellen, dass es hilfreich ist, in einer größeren Stadt zu leben, da hier deutlich mehr Angebot vorzufinden ist.

Um Japanisch zu lernen, muss man sich mit den Schriftzeichen vertraut machen. |Quelle: Pixabay
Alleine in Berlin gibt es sieben Schulen, in denen man Japanisch teilweise bis zum Abitur belegen kann. Am Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasium beispielsweise kann man Japanisch als 3. Fremdsprache bereits ab der 8. Klasse belegen. In Nordrhein-Westfalen bieten vor allem viele Volkshochschulen Japanischkurse an. So kann man an der Volkshochschule Köln sowohl Grundkurse als auch Aufbaukurse, sowie vertiefende Schreibkurse belegen. Weitere Volkshochschulen mit dem Angebot für Japanisch findet man unter anderem in

  • Aachen
  • Hamburg
  • Bonn
  • München
  • Berlin
  • Münster
  • Stuttgart

Wenn ihr in einer dieser Städte oder in einer ähnlich großen Stadt mit einer Volkshochschule lebt, habt ihr Glück und könnt euch problemlos für einen Sprachkurs anmelden. So lernt ihr unabhängig von eurem Niveau fließend Japanisch. Unabhängig von Ihrem Niveau können Sie fließend Japanisch lernen. Und nebenbei lernt ihr noch eine Menge über die Kultur und Geschichte dieses faszinierenden Landes. Du ziehst es vor, Japanisch an einer öffentlichen Sprachschule zu erlernen? Dann stellen wir euch hier die besten Sprachschulen in Deutschland vor!

Ist es sinnvoll, Japanischunterricht an Grundschulen anzubieten?

Ihr habt sicher schon mal gehört, dass es einfacher ist, in der Kindheit eine Sprache zu lernen. Aber kennt ihr auch die Gründe dafür? Studien haben gezeigt, dass jüngere Lernende einen klaren Vorteil haben, wenn es um den Erwerb einer Sprache geht. Tatsächlich sind die Ursachen sowohl sozialpsychologischer als auch neurologischer Natur. Neurologisch betrachtet ist das Gehirn von Kindern noch sehr flexibel und für verschiedene (sprachliche) Strukturen offen. So sind sie dazu geneigt, neue Dinge schnell aufzufassen und zu lernen.

Kindern fällt es deutlich leichter, eine neue Sprache zu lernen, als Erwachsenen. |Quelle: Visualhunt
Es ist erwiesen, dass die am wenigsten genutzten synaptischen Verbindungen mit der Zeit schwächer werden und absterben, um eine optimale Effizienz des Gehirns zu fördern. Außerdem lernt ein Kleinkind eine Sprache sehr viel spielender und somit unbewusster. Es fällt also im Kindesalter leichter, die japanische Sprache mitsamt ihrem Schriftsystem und den Vokabeln zu lernen. Kinder haben keine Angst davor, Fehler zu machen und wieder von vorn zu beginnen. Dies ist sozialpsychologisch ein großer Vorteil für das Erlernen einer neuen Sprache. Erwachsene betrachten sich selbst oft kritischer und ungeduldiger. Kinder sind da anders, wenn etwas nicht sofort klappt, versuchen sie es einfach noch mal neu, bis sie erfolgreich sind. Dies ist genau der richtige Weg, um eine Sprache zu lernen: die Aussprache üben, auf Japanisch reden und regelmäßig üben. Auch wenn es eine schwierige Sprache ist, ist es möglich, sie bereits in jungen Jahren zu lernen. In Deutschland gibt es die Möglichkeit, an internationalen Grundschulen Japanisch zu lernen:

  • Japanische Internationale Schule Frankfurt
  • Japanische Internationale Schule Düsseldorf
  • Japanische Internationale Schule Berlin
  • Japanische Internationale Schule München

Wenn es möglich ist, dann ist die Auswahl einer dieser Schulen eine hervorragende Möglichkeit für eure Kinder, die Kultur und Sprache aus dem Land der aufgehenden Sonne zu lernen. Und es gibt keinen besseren Moment! Du hast vor, Japanologie zu studieren? Hier möchten wir Dir euch einige Universitäten vorstellen, die Japanologie als Studienfach anbieten, oder an denen ihr zumindest einen Japanisch Sprachkurs belegen könnt!

Wie läuft der Japanischunterricht an deutschen Schulen ab?

Das japanische Schulsystem gilt als eines der härtesten auf der Welt. Ein japanischer Grundschüler lernt im ersten Jahr 80 Kanji-Zeichen, bis zum Abschluss der Grundschule beherrscht er etwa 1000 Kanji. Hinzu kommen jeweils 46 Hiragana und Katakana Zeichen. Daneben muss er natürlich die japanische Grammatik beherrschen.  Klingt ganz schön viel und kompliziert? Das ist es am Anfang wahrscheinlich auch, aber wenn man anfängt, sich mit der japanischen Sprache und ihren Schriftzeichen auseinander zu setzen, merkt man, dass es gar nicht mehr so schwer ist, Japanisch zu lernen. Die Grammatik ist relativ überschaubar, die japanische Sprache verzichtet zum Beispiel auf Artikel und Plural-Formen, wie wir sie von der deutschen Sprache kennen. Auch hat sie deutlich weniger Verbformen als unsere Sprache. Die größte Hürde beim Japanisch Lernen ist das Erlernen des Zeichensystems Hiragana. Zunächst sollte man den Aufbau des Schriftsystems verstehen. Es gibt drei unterschiedliche Schriftsysteme. Zu denen gehört die Silbenschriften Hiragana, die für japanische Wörter benutzt wird, Katakana, welches für „ausländische“ Begriffe gebraucht wird, und Kanji. Letzteres wurde aus dem Chinesischen übernommen und so hat jedes Zeichen unterschiedliche Bedeutungen. Die meisten Kanjizeichen stehen nicht nur für eine einzige Vokabel, sondern können auf zwei verschiedene Arten gelesen werden: eine sinojapanische und eine rein japanische. Hier lässt sich schon erahnen, dass man viel Fleiß und Geduld braucht, um die Sprache auf hohem Niveau zu beherrschen, aber bei welcher Fremdsprache ist das nicht so?

Die größte Hürde beim Erlernen von Japanisch sind die Schriftzeichen. |Quelle: Visualhunt
Mit der Zeit erkennt man schnell interessante sprachliche Differenzierungen der unterschiedlichen Dialekte, die es in Japan gibt. Da Höflichkeit in Japan groß geschrieben wird, gibt es eine eigene Höflichkeitsebene der Sprache  Gerade am Anfang ist es wichtig, ein Gefühl für die Sprache zu entwickeln und nicht nur stur ein Lehrbuch und Regeln auswendig zu lernen. Denn am Ende des Tages bringt es nicht viel, die grammatikalischen Phänomene der Sprache zu kennen, wenn man sie nicht anwenden kann. Umso wichtiger ist es, regelmäßig zu üben und lieber jeden Tag in der Woche ein bisschen zu lernen, als einmal in der Woche länger. Aber die Mühen lohnen sich, denn die Sprache eröffnet einem den Weg in die Kultur und Gesellschaft Japans und ermöglicht es einem, die Denkweise der Japaner besser zu verstehen. Und so wächst in Deutschland seit einigen Jahren das Interesse an der japanischen Sprache und das nicht nur bei jungen Leuten, die K-Pop hören, sondern bei allen, die Freude an traditionellen Kunstformen Japans haben.  Hier verraten wir Dir außerdem, warum sich eine Sprachreise nach Japan lohnt!

An wen solltest Du dich wenden, um außerhalb des Schulunterrichts Japanisch zu lernen?

Wie sieht es aus, wenn es keine Volkshochschule oder internationale Schule in eurer Stadt oder in der Nähe gibt? Eine neue und so fremde Sprache ganz alleine zu lernen, kann recht schwierig sein. Gibt es noch andere Möglichkeiten, in die Kunst der japanischen Sprache einzutauchen und so zu lernen, wie man sich in Tokio oder Kyoto verständigt? Wie wäre es, Japanisch mit Manga zu lernen?  Da gibt es aber noch bessere Lösungen, die euren Bedürfnissen und eurem Budget passen. Ihr gehört zu denjenigen, die gerne Japanisch lernen wollen, aber Angst habt, das es zu schwer sein könnte? In unseren Artikel zeigen wir euch, warum Japanisch eigentlich eine recht einfache Sprache ist!

Privatlehrer

Auf Superprof findet ihr Japanisch Privatlehrer, die entweder vor Ort oder über die Webcam Unterricht in verschiedenen Fächern anbieten. In Berlin kann man zum Beispiel für durchschnittlich 27€ pro Stunde Japanisch lernen. Hier bieten ausgebildete Japanologen einen an eure Bedürfnisse angepassten Unterricht an. Unter uns gesagt, ist das der beste Weg, eine Sprache zu lernen. Warum? Weil euer Lehrer zweisprachig ist (ob er in Japan geboren wurde oder nicht) oder sogar japanischer Muttersprachler. Er weiß wovon er spricht.

Japanischkurse sind eine super Möglichkeit, etwas über die japanische Kultur zu lernen. |Quelle: Pixabay
Außerdem kann sich ein Privatlehrer ganz auf eure Interessen und euer Niveau einstellen, da er nur euch als Schüler hat. So kann er seine Lehrkonzepte anpassen und auf eure Schwierigkeiten eingehen. Habt ihr beispielsweise Probleme, ein bestimmtes japanisches Wort auszusprechen oder eine grammatikalische Regel zu lernen, kann er euch gezielt helfen. Aus Zeitmangel geht das in einer größeren Gruppe nicht. Ihr könnt frei wählen, ob ihr einmal pro Woche oder zweimal im Monat Unterricht haben möchtet. Und ob ihr den Unterricht privat oder über Webcam machen möchtet. Kurzum: mit einem Privatlehrer könnt ihr den Unterricht ganz auf eure Wünsche einstellen.

Sprachinstitute und private Organisationen

Eine weitere Möglichkeit Japanisch zu lernen, besteht darin, einen Kurs an einem Sprachinstitut oder einer privaten Organisation zu belegen. Die Kurse gibt es für alle Niveaus und Altersstufen, sie sind meistens aber recht teuer. Die Sprachinstitute finden sich in den meisten größeren Städten in Deutschland. Hier ist eine kleine Auswahl:

  • Japanisches Kulturinstitut Köln
  • Japanisches Kulturzentrum Frankfurt
  • Sprachschule Manabi Düsseldorf
  • GLS Sprachenzentrum Berlin

Oder wie wäre es, die Sprache direkt vor Ort zu lernen? Viele Organisationen bieten Sprachreisen nach Japan an, bei denen man zunächst einen Grundlagenkurs besucht und dann eine Woche in einer Stadt in Japan verbringt. So kann man die Sprache in Tokio, Kobe oder Fukuoka lernen. Egal welchen Weg ist wählt, es gibt viele Möglichkeiten, Japanisch zu lernen. Und bald könnt ihr ganz ohne Untertitel Mangafilme schauen.

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für Japanisch?

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Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.