Ihr interessiert euch für Japan und seine Kultur? Vielleicht seid ihr Manga-Fans oder mögt die Video vom K-Pop? Oder ihr möchtet einfach ein neues Land mit einer anderen Lebensweise kennenlernen?

Es gibt viele unterschiedliche Gründe, um eine längere Zeit in Japan zu verbringen und Japanisch zu lernen.

  • Aber kann man längere Zeit im Land der aufgehenden Sonne verbringen, ohne ein Wort Japanisch zu sprechen?
  • Kann man die japanische Sprache vor Ort lernen?

Wir erzählen euch alles!

Die Plattform, die Lehrer/innen und Schüler/innen miteinander verbindet
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Lernt mit Privatunterricht die Grundlagen der Sprache, bevor ihr aufbrecht

Um sich in Japan wohlfühlen und sich mit den Menschen verständigen zu können, ist es empfehlenswert, vor eurem Aufbruch einen Japanischkurs zu besuchen, in dem man die Grundlagen der Sprache lernt.

Ohne diesen Schritt wird es in den ersten Monaten sehr schwer sein, sich zu verständigen. Ihr müsst nicht zwingend Japanisch können, um Kontakte zu knüpfen, vor allem nicht, wenn ihr gut Englisch sprecht.

Wie bei uns lernen die Japaner Englisch bereits in der Schule. Und wie bei uns können es einige sehr gut und andere weniger gut.

Aber trotzdem ist es sinnvoll, die Grundlagen der japanischen Sprache zu beherrschen, da es euch den Start erleichtert. Ihr solltet also bereits ein Minimum an schriftlichen und mündlichen Fähigkeiten besitzen.

Die Grundlagen der japanischen Sprache zu beherrschen, kann euch den Start im Land erleichtern. |Quelle: Unsplash

Diese könnt ihr euch in einer Sprachschule oder mit einem Privatlehrer aneignen.

Hier kommt eine kleine Liste mit Dingen, die ihr beherrschen solltet, bevor es losgeht:

  • Die japanischen Schriftsysteme Katakana, Hiragana und Kanji
  • Eine Vorstellungen von japanischer Kultur und Lebensart
  • Grundwortschatz (japanische Wörter, die man im Alltag gebrauchen kann)
  • Sätze, mit denen ihr ein Gespräch beginnen könnt

Sinnvoll ist es auch, sich vorher mit der Geschichte Japans auseinander zu setzen und die wichtigsten Städte des japanischen Archipels (Tokio, Kyoto usw.) zu kennen.

Wenn ihr in die japanische Sprache in kurzer Zeit effektiv lernen möchtet, können wir euch raten, einen Privatlehrer zu suchen.

Der große Vorteil daran ist, dass er nur euch als Schüler hat und sich so ganz auf eure Fähigkeiten und Schwächen konzentrieren kann.

Privatunterricht ist auf eure Bedürfnisse und Interessen angepasst und ihr profitiert davon, in eurem eigenen Rhythmus zu lernen.

Außerdem seid ihr zeitlich flexibel und könnt den Unterricht nach eurem Tagesplan ausrichten.

Auf Superprof findet ihr eine große Auswahl an Japanischlehrern in eurer Nähe oder per Webcam.

Wusstest Du, dass es einige öffentliche Schulen gibt, die Japanischunterricht anbieten!

Mit welcher Organisation plant ihr am besten euren Aufenthalt in Japan?

Ihr habt die Grundlagen der japanischen Sprache gelernt? Das ist der wichtigste Schritt für einen guten Start im neuen Land, aber noch nicht genug, um ganz selbstständig zu sein.

Kein Problem: Besucht einfach einen Sprachunterricht vor Ort in eurer neuen Stadt.

Es gibt tatsächlich in vielen japanischen Städten internationale Schulen, die sich freuen, euch aufzunehmen, ganz unabhängig eures Niveaus.

Aber Vorsicht: Es gibt unter den hunderten Sprachschulen, die Kurse anbieten, auch viele, die keinen besonders guten Ruf haben.

Fragt also vor Ort am besten nach Erfahrungswerten ehemaliger Schüler und schaut euch, wenn möglich, die Schule vorher an. 

Ansonsten gibt es zwei renommierte Schulen, die wir euch empfehlen können, um unter besten Bedingungen Japanisch zu lernen.

Du hast vor, Japanologie zu studieren? Hier möchten wir Dir euch einige Universitäten vorstellen, die Japanologie als Studienfach anbieten, oder an denen ihr zumindest einen Japanisch Sprachkurs belegen könnt!

Nihongo Center

Das Nihongo Center in Kyoto bietet ausländischen Studenten das ganze Jahr über die Möglichkeit, Japanisch zu lernen.

Dabei bietet die Einrichtung drei verschiedene Wege an, die komplexe Struktur der japanischen Sprache zu lernen.

  • Ein 10-wöchiger Kurs kostet 240.840 Yen (ca. 2.000 €)
  • Ein Kurs über 20 Wochen kostet 397.440 Yen (ca. 3200 €)
  • Ein einjähriger Kurs liegt bei 773.280 Yen (etwas mehr als 6.000 €)

Besonders interessant an der Schule ist, dass ihr nicht nur Japanisch lernen könnt, sonder auch einen Einblick in das alltägliche Leben der Japaner in Kyoto erhalten, der optimale Weg, um sich mit der Kultur des Landes vertraut zu machen.

Neben dem Sprachunterricht habt ihr auch die Möglichkeit, Japan kennenzulernen. |Quelle: Pixabay

Gut zu wissen ist auch, dass man für einen längeren Aufenthalt bis zu zwei Stipendien in Höhe von 100.000 Yen pro Jahr erhalten kann.

Darüber hinaus werden günstige Mietwohnungen angeboten.

Die perfekte Möglichkeit, seine Aussprache und sein Sprachverständnis sowie die Grammatik zu verbessern, seinen Wortschatz zu vergrößern und gleichzeitig dieses faszinierende Land kennenzulernen. 

Ihr gehört zu denjenigen, die gerne Japanisch lernen wollen, aber Angst habt, das es zu schwer sein könnte? In unseren Artikel zeigen wir euch, warum Japanisch eigentlich eine recht einfache Sprache ist!

JCLI Language School

Wenn ihr lieber nach Tokio reisen möchtet, hat die Sprachschule JCI Language School ihr Pforten für euch geöffnet. Ihr findet sie im Herzen von Shinjuku.

Folgende Möglichkeiten habt ihr:

  • 2 Wochen Unterricht: 69.000 Yen (ca. 560 €)
  • 3 Monate: 278.000 Yen (ungefähr € 2270)
  • 1 Jahr: 785.400 Yen (ungefähr € 6414)

Auf der Internetseite könnt ihr euch vor der Reise nach Japan erkundigen und einschreiben. 

Einige wissenswerte Tipps

Um nach Japan zu reisen und dort die Sprache zu lernen, haben wir einige wissenswerte Informationen für euch zusammengestellt. 

Um sich an einer der Schulen einzuschreiben, ist es meistens erforderlich, mindestens 18 Jahre alt zu sein und das Abitur in der Tasche zu haben (mindestens).

Wundert euch auch nicht, wenn ihr nach folgenden Sachen gefragt werdet:

  • Ein Motivationsschreiben
  • Ein ärztliches Attest
  • Reiseversicherung
  • Kontoauszüge
  • Ein gewisses Niveau beim JLPT für fortgeschrittenere Kurse

Informiert euch vorher über die Klassengröße, da die Arbeitsatmosphäre in kleineren Klassen angenehmer ist.

Außerdem solltet ihr es vermeiden, auf Deutsch oder Englisch zu reden, um euch direkt an die korrekte japanische Aussprache zu gewöhnen. Sucht dazu auch die Gespräche zu euren japanischen Mitmenschen. So übt ihr die Sprache, ohne es zu merken.

Ideal, um neben dem Unterricht kostenlos Japanisch zu lernen.

Und schließlich müsst ihr daran denken, dass ihr bei längeren Aufenthalten in Japan ein Visum benötigt. Die Ausstellung kann länger dauern, kümmert euch also frühzeitig darum.

Du ziehst es vor, Japanisch an einer öffentlichen Sprachschule zu erlernen? Dann stellen wir euch hier die besten Sprachschulen für Japanisch in Deutschland vor!

Die Vorteile eines längeren Aufenthalts in Japan

Ein längerer Aufenthalt in dem Land dessen Sprache man lernen möchte, hat viele Vorteile.

Dies können Vorteile im Bezug auf das Erlernen der Sprache, aber auch Vorteile für euer persönliches oder berufliches Leben sein.

Man lernt die Gepflogenheiten eines Landes am besten kennen, wenn man sich länger in diesem aufhält. |Quelle: Visualhunt

In jedem Fall kann es eine großartige Erfahrung sein, für eine längere Zeit in einem fremden Land zu leben und ganz in die Lebensart einzutauchen. Es ist gleichzeitig die Gelegenheit, sich Wörter, Verben, Adjektive und die Grammatik zu merken, ohne Karteikarten schreiben zu müssen.

Indem ihr in die Kultur des Landes eintaucht und neue Menschen kennenlernt, öffnet ihr euch diesen auf eine andere Art als bei einem normalen Urlaub. Dies nennt man auch „massive input“, also die Veränderung der Umgebung, um das Gehirn dazu zu bringen, eine neue Sprache schneller zu lernen. Ein längerer Aufenthalt ist da der beste Weg.

Außerdem vermeidet ihr durch ein komplettes Eintauchen in die neue Welt ein touristisches Verhalten. Denn ihr seid keine klassischen Touristen in Sinne des Worts. Vielmehr seid ihr jemand, der mehr über das Leben in Japan und die japanische Sprache erfahren möchte.

Touristen nehmen sich nicht die Zeit, sich voll in das Leben eines Landes zu vertiefen. Sie besuchen Denkmäler und bleiben unter sich. Ihr nicht!

Daher werdet ihr nach der Rückkehr von eurem Aufenthalt auch einen gewissen Stolz auf eure Leistung verspüren. Denn es war nicht nur ein Urlaub, sondern eine Lebenserfahrung, die euch dabei hilft, erwachsen zu werden (das sagen alle, die diese Erfahrung gemacht haben). 

Und schließlich ist ein Auslandsaufenthalt eine echte Bereicherung für euren Lebenslauf. Denn er zeigt, dass ihr mutig und selbstständig seid. Ganz zu schweigen von den sprachlichen Kenntnissen, die ihr während des Aufenthalts erwerben konntet. 

Kurz gesagt, wenn ihr zeitlich die Möglichkeit habt und es euch finanziell leisten könnt, dann entscheidet euch lieber für einen mehrwöchigen oder mehrmonatigen Aufenthalt mit Sprachkurs im Ausland als für einen Urlaub.

Dies ist der ideale Weg, um eine Sprache zu meistern, ohne eine Lektion zu lernen.

Hier klären wir euch auf, wie ihr am einfachsten mit einem Japanisch Privatlehrer lernen könnt!

Ein Deutscher in Japan: wie steht es mit Heimweh?

Kennt ihr den Film "Lost in Translation"?

Solltet ihr den Film noch nie gesehen haben, können wir euch nur empfehlen, ihn anzuschauen. Es ist ein wahres Meisterwerk, das auch zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat (einen Oscar für das beste Drehbuch, Golden Globe für den besten Film).

Die Regisseurin Sofia Coppola erzählt im Jahr 2003 die Geschichte von zwei Amerikanern, die für eine Weile in Japan leben. Dort scheinen sie Schwierigkeiten zu haben, sich im Alltag zurechtzufinden. 

Das beste Mittel gegen Heimweh ist, das Haus zu verlassen und Leute kennenzulernen. |Quelle: Visualhunt

Der Film ist weit mehr als nur eine dramatische Komödie. Er wirft faire und interessante Fragen auf, inspiriert von den Aufenthalten der Drehbuchautorin in Japan.

Tatsächlich erzählt der Film die Geschichte von Heimweh.

Diese Art von Unbehagen tritt häufig bei Menschen auf, die ihre Umgebung vollständig verändern. Dies kann zu bleibender Traurigkeit oder sogar Depression führen.

Wenn ihr solche Gefühl verspürt, oder Angst davor habt, gibt es einige Tipps, die euch helfen können.

Als Erstes solltet ihr euch über euer Gastland informieren. Das ist sinnvoll, um vor Ort keine böse Überraschung zu erleben und festzustellen, dass die Realität anders war, als ihr euch das vorgestellt habt. Informiert euch also über die Gepflogenheiten des Landes, um vor Ort keine Fehler zu machen und um zu wissen, wie die administrative und finanzielle Organisation funktioniert.

Eine weitere wichtige Sache: Bleibt mit eurer Familie und euren Freunden in Verbindung. Viele schreiben einen Blog, um den Lieben daheim vom Abenteuer erzählen zu können. So habt ihr auch direkt die Möglichkeit, euch reflektiert mit euren Erfahrungen auseinander zu setzen.

Und zum Schluss: Bleib nicht allein. Geht raus, trefft Leute. Vielleicht sucht ihr am Anfang nach einer deutschen Gruppe, die eure Schwierigkeiten bestimmt gut nachvollziehen kann und die euch den Start in das Land vereinfachen kann.

Ein kurzer oder längerer Sprachaufenthalt in einem Land kann beängstigend sein. Aber seid versichert, alles wird gut und die anfängliche Unsicherheit legt sich schnell.

Und wenn ihr dann nach Hause zurückkehrt (wenn ihr euch nicht entscheidet, direkt da zu bleiben), habt ihr eine Vielzahl an tollen Erfahrungen gesammelt, die euch euer Leben lang begleiten. Und außerdem beherrscht ihr dann eine coole Sprache wie Japanisch.

Natürlich gibt es sehr viele unterschiedliche Wege und Möglichkeiten, die Japanische Sprache zu erlernen! Eine einfache und spielerische Variante ist zum Beispiel das Japanisch Lernen mithilfe von Videospielen. Was es allgemein beim Japanisch Lernen für Kinder zu beachten gilt, erklären wir Dir hier!

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Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.