Immer mehr Menschen greifen auf Privatunterricht zurück, wenn es darum geht etwas Neues zu lernen, sei es eine neue Sprache oder ein Instrument.

Dafür gibt es zwei Gründe: wettbewerbsfähige Preise (Preise sind an andere Angebote angepasst) und individueller Unterricht, der ganz an den eigenen Rhythmus angepasst ist. 

Die meisten Menschen kennen Privatunterricht vom Nachhilfeunterricht aus der Schulzeit, aber wusstet ihr, dass man mit ausgebildeten Lehrern auch ganz neue Dinge lernen kann.

Zu diesen neuen Dingen zählt natürlich auch Japanisch.

Diese Sprache wird nicht an allen Schulen oder Sprachschulen angeboten, weshalb es sinnvoll sein kann, sich einen Profi der japanischen Sprache zu suchen, der einem dabei helfen kann, die Sprache zu erlernen.

  • Wie funktioniert das?
  • Was kostet das?
  • Welche Arten von Lehrern gibt es?

Wir klären euch auf, wie ihr am einfachsten Japanisch lernen könnt!

Organisationen, die Japanischunterricht anbieten

Um Japanisch in der Grundschule oder der weiterführenden Schule lernen zu können, müsst ihr gezielt nach Schulen, die Japanischunterricht anbieten, suchen und das ist in Deutschland nicht so häufig der Fall. 

Aber der Schulunterricht ist nicht die einzige Möglichkeit, die ihr habt, um die Sprache aus dem Land der aufgehenden Sonne zu lernen.

Sprachschulen

Es gibt in fast jeder Stadt in Deutschland Sprachschulen, die viele verschiedene Sprachkurse auf unterschiedlichen Niveaus anbieten. Das gilt auch für Japanischunterricht.

Wenn ihr euch entscheidet, an einer Sprachschule Japanisch zu lernen, solltet ihr nur bedenken, dass die Lehrer Angestellte einer Organisation sind, was bedeutet, dass sie meist einem vorgegebenen Lehrplan folgen müssen.

In den Sprachschulen lernt ihr vor allem die sprachlichen Grundlagen und weniger kulturelle Aspekte. |Quelle: Pixabayä

In den meisten Großstädten gibt es mehrer Angebote, aus denen ihr wählen könnt. Wir haben euch eine kleine Liste zusammengestellt:

  • Sprachenatelier Berlin: Hier werden Kurse auf verschiedenen Niveaustufen angeboten. So findet ihr einen Anfängerkurs über drei Monate für 180€
  • Japanisches Kulturinstitut Köln: Die Seite bietet auch kleinere Einführungskurse in die japanische Kultur an und für 240€ könnt ihr einen Grundlagenkurs über 60 Stunden buchen
  • Sprachschule aktiv München: Auf dieser Seite findet ihr viele Intensivkurse, wenn ihr die Sprache in kurzer Zeit lernen möchtet. Für eine Woche bezahlt ihr hier 239€

Hier verraten wir Dir außerdem, warum sich eine Sprachreise nach Japan lohnt!

Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: In Deutschland gibt es den Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften, der einen Dachverband für viele kleine Vereine darstellt.

In diesen Vereinen könnt ihr Leute treffen, die euer Interesse an der japanischen Kultur und Sprache teilen.

Im Vordergrund steht die Vertiefung der Freundschaft zwischen Deutschland und Japan und die Vereine finden sich in ganz Deutschland.

Zum Beispiel in folgenden Städten:

  • Deutsch-Japanische Gesellschaft Leipzig in Sachsen e.V.
  • Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin e.V.
  • Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Hamburg e.V.
  • Deutsch-Japanische Gesellschaft Köln e.V.
  • Deutsch-Japanische Gesellschaft Bonn e. V.
  • Heidelberger Freundeskreis Kumamoto e. V.

Die Vereine organisieren verschiedene Veranstaltungen, sowie Reisen nach Japan.

Platformen wie Superprof

Heutzutage findet man im Internet eine große Anzahl an Webseiten, die Sprachkurse gegen eine kleine Gebühr oder sogar kostenlos anbieten.

Diese Seiten eignen sich, wenn man seinem Interesse an der japanischen Kultur nachgehen möchte.

Wer aber die Sprache richtig lernen möchte, dem empfehlen wir, sich einen Privatlehrer bei Superprof zu suchen.

Hier findet ihr verschiedene Profile der Lehrer und könnt euch die Erfahrungen der ehemaligen Schüler anschauen.

Sobald ihr einen Lehrer gefunden habt, der euch anspricht, könnt ihr euch mit ihr treffen (die erste Stunde ist oft gratis) und über eurer Erwartungen an den Unterricht und an euch selbst sprechen.

Unser Ziel ist es, Schülern, die ihre japanische Schrift, Aussprache oder ihr Sprachverständnis verbessern möchten und die sich für die japanische Kultur interessieren, dabei zu helfen, den passenden Lehrer zu finden.

Du hast vor, Japanologie zu studieren? Hier möchten wir Dir euch einige Universitäten vorstellen, die Japanologie als Studienfach anbieten, oder an denen ihr zumindest einen Japanisch Sprachkurs belegen könnt!

Einige Tipps zur Wahl eures Japanischlehrers

Die große Auswahl an Japanischlehrern kann einen überwältigen. Umso wichtiger ist es zu wissen, auf welche Dinge man bei der Suche nach dem passenden Lehrer achten sollte.

Auf der anderen Seite sollte man sich auch bei wenigen Angeboten sicher sein, dass man sein Geld gut investiert.

Ihr seid Manga-Fans? Vielleicht kann euer Lehrer das in den Unterricht integrieren. |Quelle: Pixabay

Ihr gehört zu denjenigen, die gerne Japanisch lernen wollen, aber Angst habt, das es zu schwer sein könnte? In unseren Artikel zeigen wir euch, warum Japanisch eigentlich eine recht einfache Sprache ist!

Was ist euer Ziel?

Die erste Frage, die ihr euch stellen solltet ist die Folgende: Warum möchtet ihr die Sprache lernen?

Ihr möchtet einfach mehr über das Land erfahren, für das ihr euch leidenschaftlich interessiert? Ihr möchtet dort leben? Ihr musst die Sprache für die Arbeit lernen?

In jedem Fall ist es wichtig, euch mit eurem Motiv und den Erwartungen an den Unterricht  zu beschäftigen.

Denn es macht einen großen Unterschied, ob ihr innerhalb von 6 Monaten Japanisch lernen wollt oder ob es sich um ein längerfristiges Projekt handelt.

Informiert euch über Abschlüsse und Erfahrungen

Wenn ihr eure Motivation geklärt habt, ist es Zeit, sich mit dem Lehrer zu beschäftigen. Bevor ihr euch für einen Lehrer entscheidet, solltet ihr seinem Profil einen Besuch abstatten.

Und dabei legen wir das Augenmerk als erstes auf die Abschlüsse und Erfahrungen, die er vorweisen kann.

Denn natürlich hat ein studierter Sprachwissenschaftler mehr Erfahrung und vielleicht bessere Methoden parat als ein Student, der sich nebenbei etwas Geld verdienen möchte.

Außerdem ist es wichtig zu wissen, ob der Lehrer japanischer Muttersprachler ist oder zweisprachig deutsch-japanisch ist.

Wenn er keins von beidem ist, dann solltet ihr seine Fähigkeiten euch die Sprache beizubringen hinterfragen.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Ein weiteres Kriterium für die Auswahl eines Lehrers ist euer Budget. Denn um euch in Tokio oder Kyoto verständigen zu können, müsst ihr viel Arbeit und Mühen investieren, was sich über einen längerer Zeitraum ziehen kann.

Daher solltet ihr auch bei der Planung des Budgets beachten, dass sich der Unterricht über mehrer Monate ziehen kann. Ansonsten könnt ihr nicht damit rechnen, die Sprache langfristig zu beherrschen.

Egal ob ihr Lesen und Schreiben, Satzbau, Grammatik oder Konjugationen lernen möchtet, all diese Punkte brauchen Zeit.

Überlegt euch also, wie detailliert ihr Japanisch lernen möchtet und definiert anhand eurer Erwartungen ein Budget, das ihr bei der Suche nach einem Lehrer als eines der Kriterien anbringen könnt.

Welche Lehrmethoden werden verwendet?

Und schließlich empfehlen wir euch, wenn es die Zeit zulässt, mit eurem potentiellen Lehrer über seine Lehrmethoden zu sprechen.

Wusstet ihr, dass man erwiesenermaßen besser lernen kann, wenn man Spaß hat?

Umso wichtiger ist es, sich einen Lehrer zu suchen, der es versteht, auf die Bedürfnisse und Wünsche seiner Schüler einzugehen.

Spielend lernt es sich am besten! |Quelle: Pixabay

Wenn ihr beispielsweise Fans von Manga oder japanischen Videospielen seid, kann es sehr hilfreich sein, diese Medien in den Unterricht zu integrieren. Sucht euch also einen Lehrer, der neuen Methoden offen gegenüber steht und der nicht strikt an seinem Plan hängen bleiben möchte.

Das gilt auch für andere Bereiche, wie Musik, Kino, Literatur oder Geschichte, auch diese Interessen kann man in den Unterricht einbauen.

Es kommt nicht von irgendwo, dass man in der Grundschule mit vielen Spielen versucht, den Kindern etwas beizubringen. Es ist erwiesen, dass wir uns Informationen spielend leichter merken können und das gilt nicht nur für's Japanisch Lernen für Kinder.

Aber neben einem interaktiven Unterricht motiviert einen sicher auch der Gedanke, dass man sich den Lehrer selbst gesucht hat, weil man eine eigene Motivation hat, die Sprache zu lernen.

Und zum Glück gibt es eine große Auswahl an Sprachlehrern.

Eine Auswahl von Japanischlehrern

Zum Schluss möchten wir euch eine kleine Auswahl von Privatlehrern präsentieren, die auf unserer Seite Superprof Japanischunterricht anbieten. So bekommt ihr einen ersten Überblick, wie die Profile der Lehrer aufgebaut sind.

Danach solltet ihr bereit sein, mit dem Abenteuer Japanisch zu beginnen!

Ihr wohnt in der Hauptstadt und möchtet Japanisch lernen? Dann dürfen wir euch Ren vorstellen, die aus Japan kommt und dort studiert hat. Sie bietet Sprachunterricht auf allen Niveaus an, vom Anfängerkurs für Kinder und Jugendliche bis hin zur beruflichen Weiterbildung. Profitiert von den Kenntnissen, die nur ein Muttersprachler aufweisen kann. Bereits ihr Profil lässt erahnen, dass sie neuen Lehrmethoden offen gegenüber steht.

Auch in München bietet eine japanischen Muttersprachlerin Unterricht an. Akiko hat in Japan Germanistik studiert und kann euch daher die Grammatik sicherlich sehr verständlich erklären. Sie bietet Einzel- und Gruppenkurse an, die man sowohl zu Hause, als auch über die Webcam machen kann.

Ihr lebt in Hamburg?

Warum kontaktiert ihr nicht Nekissa? Die ausgebildeten Japanologin bietet Japanischunterricht mit langjähriger Unterrichtserfahrung an. Der Unterricht kann einzeln oder in Gruppen bei ihr zu Hause stattfinden.

Im Süden wartet Seiko auf euch. Die Japanerin spricht selber vier Sprachen und kann daher die Schwierigkeiten nachvollziehen, die das Erlernen einer neuen Sprache mit sich bringt. Sie bietet euch an, euren schriftlichen und mündlichen Ausdruck zu verbessern.

Ihr müsst nicht nach Japan reisen, um einen guten Japanischlehrer zu finden. |Quelle: Pixabay

Mittlerweile findet man viele Angebote für Japanisch-Lehrer auf Superprof, Tendenz steigend! Und solltet ihr in eurer Stadt keinen Lehrer finden, denkt immer daran, dass ihr Unterricht auf oft über die Webcam nehmen könnt.

In jedem Fall habt ihr die freie Wahl, welchen Lehrer ihr auswählt.

Und egal ob in Gruppen- oder Einzelunterricht, ein Privatlehrer kann euch enorm dabei helfen, eine Sprache zu lernen.

Unter anderem hilft er euch bei den folgenden Dingen:

  • Zählen auf Japanisch
  • Japanische Schrift lernen
  • Korrekter Satzbau
  • Nachhilfe für Schulunterricht
  • Übung der korrekten Aussprache
  • Mehr über das Leben in Japan erfahren

Klingt gut, oder? Schaut einfach auf unserer Seite vorbei und überzeugt euch selbst. Und dann könnt ihr beim nächsten Besuch im Sushi-Laden auf Japanisch bestellen.

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für Japanisch?

Dir gefällt unser Artikel?

5,00/5 - 1 vote(s)
Loading...

Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.