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Welche Maltechnik kann man für sein Kunstwerk verwenden?

Von Elissa, veröffentlicht am 14/08/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Malerei > Welche verschiedenen Maltechniken gibt es?

„Ich träume vom Malen und dann male ich meinen Traum.“ -Vincent van Gogh

Die Museen der Welt verzeichnen in diesen Tagen einen Anstieg an Besuchern. Immer mehr Kunstinteressierte besuchen die verschiedenen Museen und Galerien, um sich Werke berühmter Künstler anzuschauen. 

Aber auch das Interesse, selber zu malen, steigt immer weiter. Viele sehen darin einen guten Ausgleich zum Alltag, mit dem man seine Leidenschaft zur Kunst zum Ausdruck bringen kann. Aber welche Technik eignet sich, wenn man selber ein Bild malen möchte? Ölmalerei, Aquarelle oder Acrylmalerei?

In diesem Artikel findet ihr alle Informationen zu den einzelnen Maltechniken!

So malt man mit Ölfarben

Wenn man an den Kunstunterricht in der Schule zurückdenkt, dann denkt man oft auch an Bilder, die man mit Gouache-Farben gemalt hat. Diese konnte man ganz einfach auf Papier aufbringen, ohne weiteres zu beachten.

Aber die Gemälde großer Künstler wurden nicht mit solchen Farben gemalt, sondern oft mit Ölfarben.

Diese Maltechnik geht auf den flämischen Maler Jan van Eyck im 15. Jahrhundert zurück. Sie wurde immer weiter entwickelt und hat die Jahrhunderte überdauert. Van Gogh, Rembrandt, Braque, Monet, Courbet, Delacroix – all diese Künstler haben die Technik der Ölmalerei verwendet.

Das Malen mit Ölfarben zahlt zu den Herausforderungen der Malerei. Ölmalerei zählt zur Königsdisziplin in der Kunstwelt. |Quelle: Pixabay

Um Ölfarben zu erhalten, werden Farbpigmente mit trockenem Öl (meistens Lein- oder Mohnöl) gemischt, bis eine Paste entsteht, die nur recht langsam trocknet. Damit wären wir schon bei der Besonderheit dieser Farben.

Wenn ihr lernen möchtet, wie man ein Ölgemälde erstellt, ist es wichtig, einige Regeln zu beachten, um zu verhindern, dass die Gemälde Risse bekommen. Ihr solltet verstehen, wie Ölfarben funktionieren.

Zu diesen Regeln gehört auch die Tatsache, dass man zwischen jeder gemalten Schicht einige Tage bis hin zu mehreren Wochen warten muss, bis diese Schicht getrocknet ist.

Ein Ölgemälde entsteht in mehreren Schritten. Zunächst solltet ihr eine Zeichnung auf einem Blatt anfertigen, bevor ihr diese mit Holzkohle auf die Leinwand übertragt. Dann folgt die Grundierung und erst dann kommt die Farbe ins Spiel.

Das Auftragen der Farben erfolgt in der Regel nach dem Prinzip „Fett auf Mager“. Die Regel besagt, dass die unteren Farbschichten eher mager gehalten werden sollten (also mit wenig Bindemittel), während die oberen Farbschichten zunehmend fetter werden. Si verhindert man, dass Risse im Bild entstehen.

Ihr merkt sicherlich, dass diese Maltechnik nichts für Ungeduldige ist.

Es braucht Zeit und viel Übung, um ein schönes Ölgemälde zu malen, aber sobald ihr den Dreh raus habt bietet euch diese Technik viele Möglichkeiten.

Auch deshalb wählten viele große Künstler diese Technik für ihre Meisterwerke.

Wie malt man mit Acrylfarben?

Acrylfarben werden von den meisten Künstler aufgrund ihrer einfachen Handhabung und den im Vergleich zu Ölfarben günstigen Preisen sehr geschätzt. Sie eignen sich sehr gut für den Einstieg in die Malerei.

Früher wurden die Farben in den USA zur Lackierung von Autos in der Industrie verwendet. Erst 1963 wurden die Farben, wie wir sie heute kennen, entwickelt. Der amerikanische Künstler Andy Warhol war der erste bekannte Name, der Acrylfarben verwendete.

Heute verwendet man Acrylfarben für viele verschiedene Arten von künstlerischen Werken. Ob ein Porträt, Stillleben, Landschaftsmalerei, Modellmalerei, alles ist möglich. Das Malen mit Acrylfarben gehört zum klassischen Kunstunterricht gemeinsam mit der Gouache, Tusche, Pastellfarben, Kohlefarben und Wasserfarben.

Denkt daran, gute Pinsel zu kaufen. Gute Pinsel sind ein wichtiges Utensil. |Quelle: Pixabay

Der große Vorteil der Acrylfarben ist, dass sie sehr schnell trocknen. So könnt ihr in kürzester Zeit ein Bild malen, ohne euch über unterschiedliche Trocknungszeiten Gedanken machen zu müssen, wie es bei Öl- und Aquarellfarben der Fall ist.

Acrylmalerei gehört also zu den einfachen Techniken der Kunst. Man sollte nur bedenken, dass man die Farben nicht mehr verändern kann, sobald sie getrocknet sind.

Die Farben eignen sich, um das Malen zu üben und um Werke berühmter Künstler wie Van Gogh, Rembrandt, Dali, Picasso oder Monet nachzumalen.

Wenn ihr lernen möchtet, wie man mit Acrylfarben malt, dann müsst ihr nur einige Tipps beachten, aber nichts kompliziertes lernen.

Und diese Tipps erhaltet ihr am einfachsten in einer Malschule, einem Kunstverein oder während eines Kunstworkshops.

Ihr könnt auch mithilfe eines Privatlehrers das Malen mit Acrylfarben lernen. Hierbei könnt ihr euch aussuchen, wie der Unterricht aussehen soll. Egal ob Hausbesuche, wöchentliche Kurse oder Online-Unterricht, alles ist möglich.

Privatlehrer findet ihr zum Beispiel auf Superprof, aber auch in den Kleinanzeigen der Zeitungen oder in Annoncen in Geschäften.

Wenn ihr lieber selbständig lernt, könnt ihr euch die Kunst der Malerei auch alleine beibringen, indem ihr euch Videos und Tutorials anschaut oder Bücher durcharbeitet.

Und egal wie ihr das Malen lernt, denkt immer daran, dass es eure Leidenschaft ist und Spaß machen sollte.

So malt man mit Aquarellfarben

Als Maltechnik der Reisenden und Naturliebhaber geschätzt, ist die Aquarellmalerei in der Kunstwelt sehr beliebt.

Aber das war nicht immer so.

Früher wurde die Aquarellmalerei als eine Technik abgetan, die nur dem Erlernen der Kunst galt. Dank ihrer einfachen Handhabung diente sie vielen Schülern als Grundlage für die komplizierteren Techniken wie das Malen mit Öl- oder Acrylfarben.

Mittlerweile hat sich die Technik etabliert und die Kunstwelt hat die Bedeutung und die Möglichkeiten dieser Maltechnik erkannt. 

Heute lernt man in jedem Malkurs oder Kunstworkshop, wie man mit Aquarellfarben ein Porträt, ein Stillleben oder ein Landschaftsbild malt.

Aquarelle eignen sich, um zarte Farben zu malen. Mit Aquarellfarben lassen sich zarte Farbverläufe malen. |Quelle: Pixabay

Aquarellfarben bestehen aus feinen Pigmenten, die mit wasserlöslichen Bindemitteln vermischt werden. Hier liegt der entscheidende Unterschied zu anderen Farbmitteln.

Um ein Aquarell zu malen, braucht man also nur die Farbe und Wasser. Diese Einfachheit macht die Farbe zu einem beliebten Mittel für Reisende und Naturliebhaber, die es bevorzugen, draußen zu malen. Man muss lediglich ein Blatt Papier, Farbe, Wasser und einen Pinsel einpacken und kann an jedem Ort malen.

Wenn ihr mit Aquarellfarben malt, solltet ihr immer daran denken, dass die Farben mit Wasser wieder gelöst werden können. Wenn ihr also mehrere Farben an einer Stelle auftragt, dann solltet ihr darauf achten, diese nicht zu stark zu befeuchten, da sich die Farben sonst vermischen.

Das nutzen einige Künstler aus, um ihr Bild im Nachhinein zu bearbeiten.

Wenn ihr genau lernen möchtet, wie man mit Aquarellen malt, dann empfiehlt sich der Besuch eines Malkurses oder ein Privatlehrer, der euch gute Tipps geben kann und der auf eure Bedürfnisse eingeht.

Und denkt daran, in eine Zeichenmappe zu investieren, um eure Bilder vor Regen zu schützen. Ein bisschen Wasser reicht aus, um die Farbe zu verwischen.

Wie lernt man, mit Pastellfarben zu malen?

Malen mit Pastellfarben gehört schon zu den besonderen Techniken der Malerei. Für einige Künstler zählt sie zur Technik des Zeichnens, für andere zur Malerei.

Das liegt daran, dass man Pastellfarben für beides verwenden kann, es kommt lediglich darauf an, welche Art der Farben man verwendet.

Denn es existieren verschiedene Arten von Pastellen, die unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Dazu zählen trockene Pastelle (weiche oder harte) und fettige Pastelle (Öl- und Wachspastelle)

Mit welchen Pastellfarben malt man am besten? Welche Art der Pastellfarben passt am besten? |Quelle: Pixabay

Einige Pastellfarben kann man mit einem feuchten Pinsel auftragen, während man andere nur trocken verwischen kann.

Aber ganz gleich, welche Art der Pastellfarben ihr verwendet, es ist empfehlenswert, den korrekten Umgang mit diesen Farben im Malunterricht zu lernen. Denn die Maltechnik unterscheidet sich von den klassischen Techniken wie Aquarell- oder Acrylmalerei.

Um ein Pastell herzustellen, solltet ihr die Wischtechnik beherrschen. Bei dieser Technik wird das Pastellpuder mit den Fingern oder mit einem Papierwischer verteilt. So lassen sich auch mehrere Farben miteinander vermischen.

Es ist sinnvoll, zuerst den Hintergrund und dann die klaren Linien zu malen, da diese sonst schnell verwischen.

Wie bei jeder Technik empfehlen wir euch, regelmäßig zu Hause zu üben, damit ihr euch an den Umgang mit den Farben gewöhnt.

Dabei kann es sicher helfen, Werke berühmter Künstler nachzumalen, da ihr so bereits eine Vorlage habt, nach der ihr euch richten könnt.

Natürlich eignet sich auch für die Maltechnik der Besuch eines Malkurses oder eines Workshops. Aber erwartet nicht nach einer Stunde wie Picasso oder Da Vinci zu malen.

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