Wenn Du jeden Tag ein bisschen nähst, wirst du jeden Tag ein bisschen glücklicher.

Die Industrialisierung zwingt seit mehr als einem Jahrhundert Maschinen, menschliche Hände zu ersetzen, wobei die Roboterisierung immer weiter voranschreitet.

Während damals die junge Jeanne d'Arc Wolle spann, wenn sie gerade nicht ihre Schafe hütete oder Mütter und Töchter an langen Winterabenden zum Nähen zu Hause saßen, werden die meisten Kleider heutzutage in Spanien oder Italien hergestellt, oder sogar in der Türkei, in Indonesien und China!

In der Vergangenheit, bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts, gab es eine Menge Schneider in ganz Deutschland.

Sie arbeiteten nicht nur in Großstädten wie Berlin sondern auch in Provinzstädten und kleinen ländlichen Städten mit einigen tausend Einwohnern.

Heute ist das Nähen in Deutschland entweder ein Beruf, der mit der luxuriösen Modewelt assoziiert wird, oder ein Hobby, bei dem man beschäftigt ist,  dabei schöne Dinge schafft und gleichzeitig der eigenen Kreativität freien Lauf lassen kann.

Dasselbe gilt - fast - für alle kreativen Hobbys und andere DIY-Aktivitäten: Bindung, Stickerei, Stricken, Häkeln und so weiter. Diese Tätigkeiten sind heute nicht mehr lebensnotwendig, sondern zählen zu den Freizeitbeschäftigungen vieler Menschen!

Die Hauptgründe für das Erlernen des Nähens sind vor allem zweierlei: 1. das persönliche Vergnügen und 2. der Wunsch, einen unterhaltsamen und hoch qualifizierten Handwerksberuf auszuüben.

Aber für diejenigen, die gerade damit anfangen, sollten sich zuerst dem Einmaleins des Nähens widmen! Dies ist auch der Zweck dieses Artikels: Wir wollen Euch mit den wichtigsten Maschinen und manuellen Utensilien vertraut machen, die es Euch ermöglichen, Eure ersten Schritte im Nähen zu machen um dann - wer weiß - vielleicht bald Eure eigenen Kreationen für die haute couture der großen Modenschauen zu produzieren!

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Und los geht's

Nähzubehör für Anfänger

Du bist ein absoluter Nähen Anfänger und möchtest dich in der weiten Welt von Nadel und Faden ausprobieren? Du hast eine Nähanleitung für Anfänger gefunden und möchtest jetzt deinen ersten Rock selber nähen?

Ihr möchtet für eure Kinder Kleidung mit Sternen oder Herzen nähen? Dann ist der erste Schritt, eine Anleitung zu lesen und sich mit den Begriffen vertraut zu machen.

Für jeden Schritt brauchst du das richtige Zubehör, das fängt beim richtigen Garn an und hört bei der passenden Nähmaschine auf.

Um euch den Einstieg zu erleichtern, haben wir euch eine kleine Liste mit Zubehör zusammengestellt, die bei keinem Näher fehlen darf, egal ob absoluter Anfänger oder Fortgeschrittener.

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Nähnadeln

Nähen mit der Nähmaschine ermöglicht euch viele tolle Schnitte und Muster.

Aber besonders für Nähen Anfänger ist es empfehlenswert, nicht direkt mit komplizierten Mustern für die Maschine anzufangen, sondern sich an einfachen Schnitten auszuprobieren.

Dazu braucht man natürlich Nähnadeln, die es in allen Größen und Formen gibt. Im Fachgeschäft für Nähgrundlagen findet ihr sicher die passende Beratung.

Man sollte darauf achten, gutes Nähzubehör zu kaufen.
Das richtige Zubehör beim Nähen ist das A und O. |Quelle: Unsplash

Wenn ihr die passenden Nähnadeln gefunden habt, könnt ihr euch an das erste Projekt wagen: einen Knopf an eine Jacke zu nähen.

Nähgarn

Um den Knopf wieder an eine Jacke zu nähen, braucht es nicht nur eine Nadel sondern natürlich auch den Faden, genauer gesagt den Nähgarn.

Egal wie kompliziert eine Naht auch ist, sie fängt mit dem richtigen Nähgarn an. Hier lohnt es sich, in professionellen Garn zu investieren, da man die bessere Qualität beim Endprodukt sieht.

Für den Anfang braucht ihr natürlich klassisch schwarzes und weißes Garn. Mit dem Typ „Allesnäher“ seid ihr für alle Projekte gewappnet.

Stecknadeln

Richtiges Nähen ohne Stecknadeln ist eigentlich nicht möglich! Umso wichtiger, dass ihr euch einen großen Vorrat an Stecknadeln zulegt, bevor ihr mit dem ersten Schnitt anfangt.

Die Stecknadeln nutzt man, um den Stoff in die richtige Form zu bringen und zusammenzustecken, bevor man ihn vernäht. Daher sollten sie auch bügelfest sein, da man gerade am Anfang oft über den Schnitt bügeln muss.

Deshalb empfehlen wir euch normale Stecknadeln ohne Kunststoffkopf, da dieser nicht mit dem Bügeleisen in Berührung kommen darf.

Stoffschere

Ohne eine Stoffschere werdet ihr große Probleme haben, den Stoff richtig zu schneiden. Papierschere eignen sich da nicht, da sie zu dünn sind.

Bevor ihr also mit dem Schneidern für Anfänger anfangt, besorgt euch eine ordentliche Stoffschere, um fransige Kanten zu vermeiden.

Man sollte mit einer Stoffschere nur Stoffe schneiden.
Mit einer Papierschere sollte man keine Stoffe schneiden. |Quelle: Unsplash

Schneidet mit der Stoffschere auch wirklich nur Stoff und kein Papier, um zu vermeiden, dass die Schere schnell stumpf wird.

Fingerhut

Jeder kennt die kleinen Fingerhüte, die zu Hause immer irgendwo rumflogen.

Wenn Anfänger nähen, sollten sie gerade zu Beginn immer einen Fingerhut tragen, da man sich die Nadel schnell man in den Finger gerammt hat.

Vor allem wenn man sehr feste Stoffe näht, ist es sinnvoll, einen Fingergut aufzusetzen, um die richtige Kraft aufwenden zu können.

Maßband

Du hast den ersten Knopf zurück an seinen Ursprungsort genäht? Dann bist du vielleicht bereit für dein erstes Kleidungsstück.

Um die Kleider in der richtigen Größe zu nähen und die passende Menge an Stoff auszuwählen, sind Maßbänder unabdingbar.

Schneiderkreide

Du möchtest eine Schnittstelle des Stoffes markieren? Dann lass auf jeden Fall die Finger weg von Kugelschreiber, Filzstiften oder Bleistiften!

Schneiderkreide ist hier die richtige Wahl, da sie abwaschbar ist und keine Markierungen auf eurem Stoff hinterlässt.

Nähmaschine

Mit einer Nähmaschine nähen eröffnet euch zahlreiche Möglichkeiten! Ihr könnt gerade Nähte und komplizierte Schnittmuster wie von Zauberhand nähen.

Selbstverständlich erfordert das Nähen mit einer Nähmaschine einiges an Übung und einigen Nähanleitungen für Anfänger, aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Nähen mit der Nähmaschine macht ordentlich Spaß!
Eine Nähmaschine ermöglicht euch viele Nähte und Schnitte! |Quelle: Unsplash

Es gibt in der Welt der Maschine ganz verschiedene Modelle, von absoluten Einsteigermodellen in einer überschaubaren Preisklasse hin zu vollautomatischen Modellen für Fortgeschrittene, für die man auch preislich tiefer in die Tasche greifen muss.

Um die für euch richtige Wahl zu treffen, lohnt es sich, mal zur Beratung in den Fachhandel zu gehen.

Wenn ihr euch für eine Maschine entschieden habt, braucht ihr spezielle Nadeln, die es in unterschiedlichen Arten und Stärken gibt.

Wenn ihr einen dünneren Stoff nähen wollt, braucht ihr auch nur eine dünnerer Naht und bei einem dicken Stoff genau andersherum.

Nahttrenner

Gerade mit einer Nähmaschine kann es mal schnell passiert sein, dass ihr die falschen Stofflagen zusammengenäht.

Aber keine Sorge, es gibt eine einfache Möglichkeit, diese falschen Nähte wieder zu trennen. Und zwar mit einem Nahttrenner, der dafür sorgt, dass der Stoff beim Auftrennen ganz bleibt.

Die besten Nähanleitungen

Die Glücklichen unter Euch können von der freundlichen Hilfe einer Großmutter oder Mutter profitieren, um die Grundlagen dieser Handarbeit zu erlernen.

Und diejenigen unter Euch, die es sich leisten können, werden sich vielleicht an private Nählehrer wenden. Solche Privatlehrer findet man zum Bespiel in Kurzwarenläden, wo sie Nähkurse anbieten, um über die Runden zu kommen. Oder es handelt sich um selbstständige Lehrer, die von zuhause aus arbeiten.

Aber wenn Ihr hier gelandet seid, dann wahrscheinlich, weil Ihr Euch das Nähen lieber zu Hause (vielleicht wohnt Ihr auf dem Land, in den Bergen oder am Stadtrand?) selbst beibringen möchtet und dabei alle Möglichkeiten neuer Technologien - zum Beispiel das Internet - voll ausschöpfen wollt.

So gesehen hält das Internet tolle Tipps für Euch bereit, wo Ihr Näh-Tutorials finden könnt, die für Euch und Euch Niveau am besten geeignet sind. Schaut mal bei Amazon nach, ob das Buch, das ihr euch ausgesucht habt, lieferbar ist.

Anfänger, Erfahrende oder Experten - Es ist für jeden etwas dabei. Und eine gute Recherche wird euch einfach und schnell zum Ziel führen!

Bringt Euch das Nähen mit Videotutorials selbst bei!
Mit ein paar Utensilien könnt Ihr euch das Nähen ganz bequem von zuhause aus mit Videoanleitungen beibringen! |Quelle: Unsplash

Die Anlaufstellen im Internet variieren. Je nach Lerntyp gibt es viele verschiedene Arten, Nähen zu lernen. Einige von Euch werden eher Grafiken zum Lernen bevorzugen, während andere eindeutige Anleitungen bevorzugen.

Wir empfehlen Euch, Euch erstmal ein eigenes Bild zu machen, indem Ihr die wichtigsten Tutorialseiten zum Thema Nähen besucht: makerist.de, Pattydoo.de, eager-self.de oder talu.de um nur mal die am häufigsten besuchten, sicheren Websites zu nennen, deren Angebote von vielen Internetnutzern genutzt werden.

Wenn Ihr gerne Bilder mögt und es bevorzugt, ein einziges Portal zu nutzen, um eine Vielzahl von Tutorials zu entdecken, besucht ganz einfach YouTube, Dailymotion oder anderen Videoplattformen: Viele Nählehrer haben keinen Blog als solchen, sondern bieten auf ihren Video-Kanälen kostenlose audiovisuelle Online-Tutorials.

Hier ein paar Kanalnamen, bei denen Ihr auf Eurer Suche nach Online-Tutorials mit Sicherheit fündig werdet: Näh Café, Mein Zierstoff, Pattydoo oder DIY Eule. Diese Kanäle versorgen sowohl Anfänger als auch Erfahrene oder Fortgeschrittene unter Euch mit Informationen und Anleitungen rund ums Nähen! Zaubert Euch zum Beispiel Eure erste selbstgemachte Decke oder lernt, wie Ihr das erste Stofftier für Eure Nichte oder Euren Neffen näht! 

Aber auch die klassischen und traditionellen Köpfe unter Euch werden auf ihre Kosten kommen:  Es gibt auch gute altmodische "Papier"-Methoden: Hier könnt Ihr Eure Kunstwerke zunächst auf Papierbögen üben und sie anschließend auf Stoff umsetzen. Lasst Euch für die entsprechende Hilfslektüre einfach im Buchladen in Eurer Nähe beraten!

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Die besten Blogs zum Nähen lernen!

Nachdem wir Euch nun die besten Online-Tutorials vorgestellt haben, bei denen es bereits sehr technisch zur Sache geht, wenn man eine bestimmte Art von Kleidung herstellen möchte, wenden wir uns nun der Grundlage all dessen zu: dem Nähen lernen.

Hier sprechen wir nicht von großen kommerziellen Websites oder bezahlten E-Learning-Plattformen. Hier sprechen wir von persönlichen Blogs, die von Menschen betrieben werden, die leidenschaftlich nähen und diese Leidenschaft an andere weitergeben möchten. Sie können euch eine Anleitung zum Nähen eines Pullis ans Herz legen.

Ob Anfänger oder Profi im Geschäft, ihre Leidenschaft für Stoffe ist sofort spürbar: Jeder Mensch hat sein eigenes Gespür, seinen eigenen Geschmack und seine eigenen Vorlieben und betont möglicherweise Dinge anders. Daher kann es auch besonders interessant sein, verschiedene Methoden des Nähenlernens zu kombinieren.

Natürlich könnte man annehmen, dass die meistbesuchten Blogs auch gleichzeitig die besten sind, um Nähen zu lernen. Aber diese Statistiken waren nicht unsere einzigen Auswahlkriterien: Wir haben besonders auf die Qualität des Lernangebots und die Klarheit der gegebenen Anweisungen geachtet.

Zu den interessantesten und hilfreichsten Nähblogs gehören vor allem Pattydoo, Funkelfaden, Lilleson und Pelle oder Stoffreise! Diese Blogs haben sowohl für Nähanfänger als auch für Fortgeschrittene super Tipps und Tricks auf Lager - erfahrt von den Profis über Nähtechniken und Stofftechniken, damit Ihr bald schon Euch und Euren Liebsten ein paar tolle Teile nähen könnt!

Verzeiht uns bitte, wenn wir andere Qualitätsblogger vergessen haben, aber die Schätze des Internets sind so vielseitig und zahlreich, dass es unmöglich ist, sie alle aufzulisten! Aber wenn Ihr einen Geheimtipp gefunden habt, könnt Sie es gerne mit unseren Lesern teilen, indem Sie einen Kommentar hinterlassen!

Ihr solltet immer bedenken, dass das Nähen vor allem eine manuelle und keine virtuelle künstlerische Tätigkeit ist: Ein Minimum an Material ist unerlässlich, denn imaginäre Nadeln zwischen den Fingern wären nicht sehr nützlich (auch wenn sie den Vorteil hätten, nicht zu pieksen)!

Dieses Online-Angebot kann außerdem noch durch Seiten ergänzt werden, die sich mit der Auswahl der besten Garne, Stoffe und Nähmaschinen beschäftigen.

Die Nähausbildung / Nähschulen

Ihr seid bereits keine Anfänger mehr und schon in der Welt der Profis angekommen?

Um diesen Weg zu gehen, ist der erste Schritt, eine akademische Ausbildung zu absolvieren, damit Ihr euch diesen Namen verdient habt! Selbst die besten Nähanfänger werden es schwer haben, anerkannt zu werden und Kunden zu finden, wenn sie keinen soliden Abschluss vorweisen können.

In diesem Zusammenhang gibt es genügend Schulen und Ausbildungsinstitute, die sich auf das Nähen spezialisiert haben, um eine bewusste und gezielte Wahl zu treffen.

Zwischen akademischen, höheren und professionellen Studiengängen ist die Bandbreite der Auswahlmöglichkeiten ziemlich groß.

Leider wurden die Lehrstellen auf Hochschulniveau in den letzten Jahren zurückgefahren, sodass die "Fashion and related industries trades"- gelinde gesagt - altmodisch geworden sind.

Ihr liebt haute couture? Werdet professionelle Maßschneider!
Mit einer professionellen Ausbildung könnt Ihr vielleicht schon bald eigene Kleider für die nächste Fashion week nähen! |Quelle: Unsplash

Der Ernst der Dinge beginnt erst mit einer professionellen Schneiderausbildung (meistens über 3 Jahre), die alternativ zu einem Hochschulabschluss zugänglich ist.

Es gibt eine große Anzahl von Ausbildungsinstituten in vielen deutschen Städten, die Euch am Ende als Maßschneider entlassen. Viele dieser Institutionen bieten auch anschließende Weiterbildungen an, zum Beispiel zum/r Textiltechniker/in.

Ihr lebt eher ländlich und weit entfernt von der nächsten Großstadt? Dann habt Ihr die Möglichkeit, ein Fernstudium zu absolvieren, zum Beispiel im Studiengang "Mode schneidern und gestalten" über die Laudius Akademie für Fernstudien.

Außerdem gibt es Online-Nähkurse - so stellt die physische Abwesenheit eines Lehrers oder die räumliche Entfernung zum nächsten Ausbildungsinstitut kein Problem mehr dar!

Du suchst einen Nähkurs München? Dann probiere es doch einmal mit Superprof!

Die besten kostenlosen Schnittmuster

Euch ist ein Modell eingefallen, das Ihr gerne reproduzieren wollt?

Nun, das ist durchaus möglich... solange man das richtige Muster dafür findet! Nur die talentiertesten Näherinnen können aus einem Anzug selbst ein Muster machen, aber es erfordert Fachwissen, das in der Regel über das Basiswissen der Hobbynäher hinausgeht!

Glücklicherweise gibt es im Netz viele kostenlose Nähmuster, die meist nach Geschlecht und Alter, aber auch nach Art der Kleidung und Stil geordnet sind.

Um verwendet zu werden, muss ein Nähmuster - sozusagen das reale Pendant zum Online-Tutorial - notwendigerweise irgendwann physisch sein, d.h. in die Hand genommen werden, um anschließend mit einer Nähmaschine die verschiedenen Teile des gewünschten Kleides oder Rocks zu erstellen.

Aber mal ehrlich: Diese Muster sind im Endeffekt doch nicht ganz kostenlos: In den Geschäften werden sie in der Regel in Form von Kartons oder Karten verkauft. Im Kiosk nebenan findet man außerdem oft Zeitschriften, die sich mit dem Thema Nähen beschäftigen und oft kostenlose Muster als Beilage enthalten.

Schnappt Euch Nadel und Faden und legt los mit Nähen!
Es braucht nicht viel mehr als Nadel und Faden, um mit dem Nähen anzufangen. Worauf wartet Ihr noch? |Quelle: Unsplash

Doch aufgepasst! Über Euren Computer könnt Ihr Euch ganz einfach Schnittmuster im PDF- oder JPEG-Format (oder einem anderen Dateityp) mit wenigen Klicks kostenlos herunterladen: Ein Drucker genügt, damit Ihr Euch denjenigen ausdrucken könnt, die Euch am besten gefallen!

Was diese berühmten "Galerien" oder Datenbanken betrifft, denken wir insbesondere an Nähfrosch, Pattydoo, die Schnittmusterdatenbank oder Pinterest (ja, auch soziale Netzwerke haben hier Mitspracherecht, weil sie eine tolle Plattform für den Austausch zwischen Konsumenten bieten!).

Unsere 5 Tipps für Nähanfänger

Wer nähen kann, der hat viele Möglichkeiten, sich kreativ auszutoben! Das geht bei der Kreation eigener Klamotten los und endet beim Nähen schöner Accessoires als Weihnachtsgeschenk.

Aber wie wird man zum Nähprofi? Worauf können Nähanfänger achten?

Wir haben euch die 5 besten Tipps zusammengestellt, mit denen ihr zum Nähprofi werdet!

1. Investiert in qualitativ hochwertiges Zubehör

Heutzutage findet man in jedem Geschäft eine kleine DIY-Abteilung, wo ihr für wenig Geld Nähzubehör kaufen könnt. Das kann sinnvoll sein, wenn man wirklich nur einen Knopf annähen muss…

Wenn man aber plant, richtig selber zu nähen, dann sollte man schon etwas mehr Geld in die Hand nehmen und ordentliches Zubehör kaufen.

Sei es eine Nähmaschine, Garn oder Nadeln, Zubehör fürs Nähen kostet Geld, aber es lohnt sich wirklich, in eine gute Qualität zu investieren. Wir sprechen da aus Erfahrung!

Wenn ihr euch das fertige Endprodukt anschaut, werdet ihr feststellen, dass man einen Unterschied in der Qualität sehen kann!

2. Fangt klein an

Wenn ihr das erste Mal Nadeln und Faden in den Händen haltet, sollte das Projekt vielleicht nicht direkt ein kompliziertes Kleid sein.

Stattdessen solltet ihr euch einfachere Projekte raussuchen, um euch mit dem Zubehör und den Anleitungen vertraut zu machen.

Wenn ihr euch an das Handling der Nähmaschine gewöhnt habt, könnt ihr all eure tollen Ideen ausprobieren!

3. Wählt den richtigen Stoff aus

Gerade am Anfang eurer Karriere als Näherin oder Näher solltet ihr ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl des richtigen Stoffes legen.

Für den Anfang eignen sich Baumwollstoffe, die recht einfach zu verarbeiten sind, da sie unter der Nähmaschine nicht so leicht rutschen. Mit solchen Stoffen kann man ganz prima üben!

Um eigene Kleidung zu nähen, muss man viel üben.
Mit etwas Übung könnt ihr schon bald eure eigenen Klamotten nähen. |Quelle: Unsplash

Rutschige und sehr leichte Stoffe, wie Satin oder Seide, können Nähanfänger vor große Schwierigkeiten stellen, da sie nicht so leicht zu verarbeiten sind.

Versucht euch also erstmal an den klassischen Stoffen, bevor ich mit besonderen experimentiert.

Bei den Stoffen ist es ähnlich wie beim restlichen Nähzubehör: gute Qualität hat ihren Preis. Und besonders bei den Stoffen sollte man diesen Preis zahlen, bevor man sich mit minderer Qualität begnügt.

Bei einem Stoff mit minderer Qualität reißen die Nähte viel eher, der Stoff verliert seine Form und sogar die Farbe kann schneller verblassen.

Um mit den ersten Nähanleitungen zu üben, lohnt es sich, vor dem Kauf hochwertiger Stoffe, mit alten Laken oder Hemden zu üben“

4. Die Schnittmuster richtig übertragen

Wenn ihr euch eine Nähanleitung angeschaut habt und euch das Schnittmuster gefällt, müsst ihr es irgendwie auf den Stoff übertragen.

Dazu kann man ein spezielles Kopierpapier verwenden, das so ähnlich wie Abpausen funktioniert. Oder man nutzt Schneiderkreide, um direkt auf dem Stoff Markierungen vorzunehmen.

Egal welche Methode ihr wählt, es ist wichtig darauf zu achten, dass ihr den Schnitt immer auf die linke Seite des Stoffs übertragt, damit man die Markierungen später nicht mehr sehen kann.

5. Habt Geduld

Jeder kennt den Spruch: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Das gilt auch für die Kunst des Nähens, also macht euch keine Sorgen, wenn die Näht beim ersten Mal nicht ganz so gerade ist, wie auf dem Bild.

Natürlich ärgert man sich, wenn eine Naht nicht so klappt wie man sich das vorgestellt hat, oder wenn das Schnittmuster falsch zugeschnitten wurde, aber nur so lernt man.

Verzweifelt also nicht und übt einfach weiter, schon bald könnt ihr eure eigenen Klamotten ganz alleine nähen. Ein Nähkurs oder ein Buch kann euch dabei helfen, zu lernen, wie man Sterne auf das Pyjama der eigenen Kinder näht.

Im Internet findest du viele Artikel mit Anleitung, Hilfe und Tipps zum Sewing. Bei Amazon findest du sicher auch das passende Buch, was direkt lieferbar ist, um dich mit dem Sewing auseinander zu setzen.

Also - worauf wartet Ihr noch? Schnappt Euch euren Nähnadel und ein Stück Stoff und los geht's!

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Elissa Semaan

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.