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Unser Ratgeber: Wie kann ich meine Französisch Privatstunde vorbereiten? 

Von Anna, veröffentlicht am 03/04/2018 Superprof Blog DE > Sprachen > Französisch > Wie kann ich meinen Französischunterricht organisieren?

Französisch ist nach wie vor die am zweithäufigsten gelehrte Sprache an deutschen Schulen. 

Die meisten lernen Französisch bereits im Schulunterricht, andere in Sprachkursen oder an Sommerschulen.

Dabei werden meist die Grundlagen der Französischen Sprache gelegt.

Doch der Französischkurs in der Schule oder auch Französisch Gruppenkurse in anderen Institutionen gibt selten Raum, um auf die Bedürfnisse der einzelnen Schüler einzugehen. Zu viele Schüler kommen auf einen Lehrer.

Genau an diesem Punkt setzt der Privatunterricht an, denn ein Lehrer kann sich intensiv um einen Schüler kümmern und dessen Stärken und Schwierigkeiten erkennen.

Mit dieser gezielten 1:1 Betreuung in Französisch sind schnelle Fortschritte möglich und das Französischniveau wird von Unterrichtsstunde zu Unterrichtsstunde besser.

Auch für gezielte Prüfungsvorbereitungen eignet sich ein Nachhilfelehrer in Französisch bestens.

Doch um als Französisch Privatlehrer Erfolg zu haben, muss man sich der Verantwortung bewusst sein, die man trägt, denn die Schüler vertrauen auf das, was ihnen vermittelt wird.

Auch die richtige Vorbereitung der Französischstunde ist sehr wichtig.

Wir erklären Euch in diesem Artikel, auf was es bei der Vorbereitung Eures Unterrichts ankommt.

Grundlegende Anforderungen an den Französischunterricht Privat

Um die Erfolgsgarantie des privaten Französischkurses zu gewährleisten, sollten sich Schüler und Lehrer mögen und sich auf Augenhöhe begegnen.

Das Ziel des Nachhilfeunterrichts sollte vorher gemeinsam abgesteckt werden.

Das kann eine Verbesserung des Notendurchschnitts sein, die Vorbereitung auf eine große Klausur oder die Französisch Abiturprüfung (wer Französisch als Prüfungsfach gewählt hat) oder für eine Aufnahmeprüfung in einem Französischsprachigen Studiengang.

Auch für Französischstudenten wie auch für Sprachkursteilnehmer können Privatstunden den entscheidenen Unterschied machen, um ihr Niveau in kurzer Zeit zu steigern.

Gemeinsam seid Ihr stark und schafft den Lernerfolg. Als Privatlehrer kannst du deinem Schüler ganz anders begegnen, als Schullehrer. Zusammen seid Ihr stark! Betrachtet Euch als gemeinsames Team mit dem gleichen Ziel und Erfolg word sich einstellen. | Quelle: Unsplash

Weiterhin sollte ein Privatlehrer über die persönlichen Bedürfnisse des Schülers Bescheid wissen und diese mit den Anforderungen seiner Klassenstufe bzw. seines Kursniveaus in Verbindung setzen können.

Was das heißt? Am besten ein Programm ausarbeiten, dass den Inhalten für eine Prüfung, Notenverbesserung oder Niveausteigerung gerecht wird, aber auch über dieses hinausschauen kann und den Schüler anspricht und interessiert.

Nur so kann er mit Begeisterung dabeibleiben und sich beim Französisch Lernen steigern.

Französisch Nachhilfe Geben braucht also eine gewisse Vorbereitung, bevor Ihr den Unterricht halten könnt, da Ihr ein maßgeschneidertes Programm erarbeiten müsst.

Das Französisch Sprachniveau des Schülers einschätzen lernen

Jeder Nachhilfeschüler ist anders und jeder hat seine Besonderheiten.

Euer privater Französischkurs sollte sich immer Eurem Schüler anpassen und seinen Erwartungen entsprechen.

Nutzt die erste Stunde als Kennenlernstunde, um Bekanntschaft mit Eurem Schüler zu machen.

Bietet diese gegebenenfalls gratis an, um einen Vorteil im Vergleich zu der Konkurrenz zu haben.

Bei diesem Kennenlernen ist es wichtig, dass Ihr Euch versteht, von Euch erzählt und auf die Wünsche und Ziele des 1 zu 1 Unterrichts eingeht.

Versucht eine Vertrauensbasis zu schaffen, welche für den Fortlauf des Französischkurses sehr wichtig ist.

Schlechte Noten in Französisch, ein Französischlehrer, der dem Schüler nicht zusagt oder schlicht weg mangelndes Interesse können Gründe sein, warum Ihr dem Schüler in Französisch helfen sollt.

Findet heraus, was davon zutrifft, und schaut, ob Mangel an Selbstvertrauen und Motivation oder Konflikte dahinterstecken.

Egal was der Auslöser ist: Im besten Fall schafft Ihr es, ihn wieder auf den Geschmack zu bringen – auf den Geschmack des Französischlernens.

Denn das Fremdsprachen Lernen steht und fällt hauptsächlich mit der Motivation, um Britta Hufeisen von der TU Darmstadt im Interview mit WELT zu zitieren.

„Ob Vokabeln und Grammatikregeln vom kurzlebigen Arbeitsgedächtnis ins Langzeitgedächtnis übergehen, hängt zum einen von der Motivation ab – denn das Gehirn macht nur Platz für das, was als bedeutsam und wichtig erachtet wird“, so die Sprach- und Literaturwissenschaftlerin Hufeisen.

Schafft Ihr es, Euren Schüler für das Lernen der Französischen Sprache zu motivieren, ist der Weg zum Lernerfolg bereits geebnet.

Das erste Kennenlernen ist wichtig für den Fortlauf Eures Unterrichts. Lernt Euch am Anfang erst einmal ganz ungezwungen kennen. Das Ihr Euch mögt, ist eine wichtige Voraussetzung, um Vertrauen aufbauen zu können. | Quelle: Unsplash

Bestimmt das Französischniveau Eures Schülers, bevor Ihr Ziele setzt.

Nachhilfestunden bedeuten für Schüler Zeitinvestition, für die Eltern Geldinvestition.

Beide haben Interesse daran, so schnell wie möglich erkennbare Fortschritte zu sehen.

Für die Kennenlernstunde könnt Ihr einen kurzen Einschätzungstest von 15 Minuten vorbereiten, um zu wissen, auf welchem Niveau Euer Schüler ist.

Wie ist sein Französisch Vokabular, seine Grammatik? Beherrscht er die gängigen Zeitformen und wie sieht es mit dem Verständnis aus?

Mit dem Kennenlernen und dem Test könnt Ihr Euch ein gutes Bild Eures Schülers machen und die passende Französisch Nachhilfe konzipieren.

Haltet Euch an das jeweilige Lehrprogramm im Französischunterricht

Euer Nachhilfeunterricht sollte sich vom Niveau her nicht vom jeweiligen Erstunterricht des Schülers unterscheiden.

Informiert Euch gegebenenfalls über die Französisch Lehrpläne des jeweiligen Bundeslandes oder über das jeweils erforderte Niveau von A1 – C2+ des Europäischen Referenzrahmens

Natürlich habt Ihr trotz allem Eure pädagogische Freiheit und könnt und solltet diese auch in Eurem Unterrichtsprogramm unbedingt mit einbringen.

Zusammengefasst heißt das: Ihr bietet Eurem Schüler Französischstunden, die sich an den Lehrplan halten, aber innerhalb welcher Ihr einen ganz anderen Ansatz fahren könnt und somit erfolgreicher als so mancher Schullehrer seid.

Euer größter Vorteil als Französisch Privatlehrer: Eure pädagogische Freiheit, indem Ihr Euch auf einen einzelnen Schüler konzentrieren könnt und keinen Standardunterricht mit Lehrbüchern abhalten müsst.

Euer Französischkurs als Ergänzung zum regulären Unterricht 

Viele Eltern möchten, dass sich der Französisch Nachhilfelehrer den Aufgaben und Übungen aus der Schule widmet.

Der Nachhilfelehrer gestaltet im besten Fall die aktuellen Themen und Lernschwerpunkte des Schulfranzösisch attraktiver, lehrreicher und macht sie leichter verständlich.

Der Mehrwert des privaten Französischlehrers besteht darin, dass der Schüler ein auf seine Lernschwerpunkte zugeschnittenes Programm erhält, er Erklärungen auf all seine Fragen erhält und jede Lektion Punkt für Punkt durchgenommen werden kann.

Die Qualität Eures Französischkurses rechtfertigt dabei Euren Preis.

Wenn Ihr Französisch Privatunterricht geben wollt, solltet Ihr einen multidisziplinären Ansatz beherrschen.

Wie kann man einem Schüler helfen, der Schwierigkeiten mit der französischen Rechtschreibung hat?

Ihr könnt in diesem Fall Vokabellisten bereitstellen, um wiederkehrende Fehler, besonders bei Homophonwörtern zu vermeiden.

Mithilfe von kleinen Diktaten, aus kurzen Sätzen bestehend, fangt Ihr gemeinsam bei den Grundlagen an.

Wie könnt Ihr bei Grammatikschwierigkeiten helfen?

Eure Aufgabe ist es, nochmals die Grundregeln aufzufrischen. Eine Grammatikregel pro Stunde anhand eines Textes kann helfen.

Je nach dem, in welchem Bereich Euer Schüler Hilfe braucht, müsst Ihr eine Methode zur Hand haben. Findet heraus welches Thema Eurem Schüler Probleme bereitet: Schreiben auf Französisch, Sprechen, Grammatik?

Wie kann man den Satzbau und den schriftlichen Ausdruck eines Schülers auf Französisch verbessern?

Gebt eine Liste mit französischen Bindewörtern für eine bessere Satzgestaltung.

Der Schüler muss sich ans Schreiben gewöhnen. Bittet Euren Schüler also darum, kurze Texte zu einem Thema zu verfassen. 

Außerdem bringt Ihr Eurem Schüler bei, seine Ideen einfach und in kurzen Sätzen auf einem guten bis sehr guten Sprachniveau auszudrücken.

Wie kann ich das Sprechen und den mündlichen Ausdruck eines Schülers auf Französisch verbessern?

Der Schüler muss – ganz logisch – so viel wie möglich sprechen. Euer Privatunterricht verwandelt sich demzufolge eher in einen Konversationskurs.

Meist kommt das Sprechen einer Fremdsprache in der Schule viel zu kurz, was aber auch nicht unverständlich ist, bei der Masse an Schülern.

Am besten redet Ihr nur Französisch mit Eurem Schüler und wenn er etwas nicht versteht, erklärt ihr es ihm erst auf Französisch und erst dann auf Deutsch.

Die Themenschwerpunkte, auf die Ihr eingehen müsst, können sehr breit gefächert sein.

Auf welchen Schwerpunkt Ihr Euch konzentrieren müsst, solltet Ihr bereits im Kennenlerngespräch besprechen.

Danach könnt Ihr Euch an die Vorbereitung des individuellen Unterrichts setzen.

Auf was müsst Ihr bei der Vorbereitung einer Französisch Unterrichtseinheit für Euren Schüler achten?

Eine Nachhilfestunde vorzubereiten, bedeutet gut organisiert zu sein, um nicht zu viel Zeit zu verlieren, zu wissen, worauf es ankommt, und kreative Ideen zu sammeln.

Am besten habt Ihr bereits ein paar Unterrichtsmaterialien zu Hause.

Macht Euch zu Hause Notizen, was Ihr in Eurem Unterricht behandeln wollt und wie, und bereitet gegebenenfalls Links, Kopien, Texte etc. vor.

1 / Geht auf die Art & Weise des Lernens ein – Methodik spielt beim Französisch Lernen eine ausgesprochen wichtige Rolle

Viele Eurer Schüler wissen vielleicht gar nicht, wie man effektiv Französisch lernen kann, da Ihnen schlichtweg die richtige Lernmethode fehlt.

Findet gemeinsam heraus, welcher Lerntyp Euer Schüler eigentlich ist.

Es gibt vier Arten: den auditiv-, visuell-, motorisch oder kognitiv orientierten Lerntyp, laut Britta Hufeisen vom Zentrum der Sprach-und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt.

Vielleicht muss Euer Schüler anstatt Vokabeln aufzusagen, diese immer wieder aufschreiben oder lernt mit Post-its im Zimmer besser, da er ein eher visuell orientierter Lerntyp ist.

Weiß man über den jeweiligen Lerntyp Bescheid, erspart man sich viel Stress und Mühe und erreicht effektiver sein Langzeitgedächtnis.

Individuelle Vorbereitungen für Euren Schüler sind notwendig. Eine gute Vorbereitung des Französisch Nachhilfeunterricht ist die halbe Miete. | Quelle: Unsplash

2/ Erkennt die Punkte, die Eurem Schüler Probleme bereiten, und geht auf diese besonders ein

Was beherrscht Euer Schüler in Französisch gut und woran hapert es noch? Das gilt es nun herauszufinden.

Ist der mündliche Ausdruck Euers Schülers zu verbessern oder hat er gar Angst und Scheu, Französisch zu sprechen, so wird das Euer gemeinsames Steckenpferd sein.

Wohlmöglich kommt der Schüler in der Klasse kaum zum Sprechen oder traut sich nicht, da die Aussprache gänzlich anders ist als im Deutschen.

Nasale zu bilden bedarf Übung und muss immer wieder trainiert werden, bis es sitzt.

Sprecht mit ihm ausschließlich auf Französisch oder haltet Konversationskurse über bestimmte von ihm gewählte Themen ab.

Eine Vokabelliste zum Thema kann vorab vorbereitet werden, damit es nicht am Französisch Vokabular scheitert.

Nutzt Onlinedienste und Übungen zur Französisch Aussprache. Ein kurzes Video auf Französisch als Hausaufgabe wird ihn mehr und mehr der gesprochenen Sprache näher bringen. 

Lasst am Anfang jeder Stunde Euren Schüler seine aktuelle Woche in eigenen Worten auf Französisch zusammenfassen. 

Bei einem anderen Schüler stellt eher die Textredaktion auf Französisch eine Herausforderung dar, sowie der schriftliche Ausdruck und die Rechtschreibung.

Hier solltet Ihr als Französisch Nachhilfelehrer viel mit Texten und mit dem Kommentieren von Texten arbeiten.

Erarbeitet mit Eurem Schüler die logische Herangehensweise an das Verfassen eines Textes, was im Deutschen ähnlich ist: Einleitung, Hauptteil, Schluss.

Verbessert sein Leseverständnis anhand passender Zeitungsartikel, deren Inhalt der Schüler in eigenen Wörtern wiedergeben muss.

Lest bei Rechtschreibschwierigkeiten viele Texte und Bücher und wiederholt die wichtigsten Rechtschreibregeln.

Gibt es Lücken bei den Zeitformen oder der Grammatik, so bindet diese geschickt in Euren Unterricht ein und wiederholt sie immer wieder, denn Wiederholung ist einer der wichtigsten Pfeiler beim Fremdsprachenerwerb.

3 / Überprüft die Französisch Grammatik Grundlagen

Um Euren Französischkurs mit Konzept aufbauen zu können, solltet Ihr als Privatlehrer die Französisch Grammatik Basislektionen mit Euerm Schüler wiederholen:

  • Die Zeiten (Vergangenheitsform, Zukunftsformen),
  • Regelmäßige und Unregelmäßige Verben auf Französisch,
  • Konjukation Französischer Verben,
  • Französische Pronomen (Personalpronomen, Demonstrativpronomen, Objektpronomen, Possesivpronomen, en und y),
  • Die Französischen Artikel (bestimmter und unbestimmter Artikel),
  • Verneinung auf Französisch,
  • Französische Fragestellung,
  • Französischer Imperativ,
  • Französischer Subjonctif oder Indicatif, …

4/ Sprecht Euren Schüler mit allen Sinnen an

Um Französisch effektiv zu lernen, ist es wichtig, das Wissen effektiv zu speichern.

Es wird daher dazu geraten, viele Sinne gleichzeitig anzusprechen.

Werden viele Sinne gleichzeitig angesprochen, wird das Gedächtnis deutlich gesteigert, da unser Gehirn das Erlernte an verschiedenen Orten abruft.

Einmal Französisch zu kochen und dabei Französische Rezepte zu lesen und gemeinsam auf Französisch zu sprechen, könnte Eure Privatstunde ganz anders aussehen lassen und bringt Spaß.

5 / Anwendungsübungen

Als Erstes erklärt Ihr als Französisch Privatlehrer Eurem Schüler den jeweiligen Punkt im Detail.

Danach ist der Schüler an der Reihe, das Gelernte umzusetzen.

Bereitet Übungen zu dem jeweiligen Schwerpunkt vor. Die Anwendungsübungen dauern optimaler Weise nicht länger als 15 bis 30 Minuten.

Das reicht aus, damit der Schüler eigenständig überlegen kann, aber auch noch genug Zeit für Fragen ist.

Habt Ihr eine längere Aufgabe geplant, wäre zu überlegen, diese als Hausaufgabe aufzugeben, insofern Hausaufgaben Teil des Französisch Nachhilfeunterrichts sind.

Französisch Unterrichtsmaterialien und Übungsblätter könnt Ihr Euch im Netz auch kostenlos herunterladen oder Ihr besorgt Euch beispielsweise das Learnattack Paket Französisch vom Duden Verlag. 

Bringt Spaß und Interaktivität in Eure Französisch Nachhilfe

Versucht, immer positiv aufzutreten, gut gelaunt zu sein und freundlich mit Eurem Schüler umzugehen.

Auch wenn die Ernsthaftigkeit des Kurses nicht in Frage gestellt werden soll, so ist es wichtig, eine lockere Atmosphäre zu schaffen, in der sich der Schüler wohl fühlt, und ein Vertrauensverhältnis ähnlich wie bei einem Coach aufzubauen.

Autoritätspersonen begegnen Schüler schon genügend in der Schule oder anderen Institutionen.

Ihr als Französisch Privatlehrer seid anders: Ihr begegnet Eurem Schüler eher als „Verbündeter“ bzw. guter Freund und Ihr könnt ihm dadurch die Freude am Französischlernen wiederbringen.

So manche Schüler verzweifeln im Französischunterricht in der Schule. Ihr könnt das ändern, indem Ihr Spaß in den Unterricht bringt. Damit Euer Schüler nicht an der Französischen Sprache verzweifelt, ist es wichtig, dass Ihr Spaß in den Unterricht bringt. | Quelle: Unsplash

Nur starres Vokabeln Aufsagen und Grammatikregeln Herunterbeten, Texte Lesen und Wiedergeben wird Euren Schüler eher weniger begeistern.

Um wie oben angesprochen alle Sinne des Französischschülers anzusprechen, könnt Ihr beispielsweise folgende Ideen in Euren Unterricht einbringen, um ihn aufzupeppen:

  • Nutzt dem Alter und der Interessen des Schülers entsprechend Videos zum Online Französisch Lernen (YouTube, Vimeo…)
  • Versucht, die Französische Sprache über Musik zu übermitteln,
  • Erkundigt Euch über lustige und aktuell angesagte französische Komödien und YouTube-Channels (Bref, Un garçon et une fille, etc.),
  • Mit Französischen Filmen die Alltagssprache lernen und Gesprächskompetenz steigern,
  • Nutzt Online Sprachplattformen (Test, Quiz, etc.),
  • Learning by doing: Kocht in der Küche mit Eurem Schüler französische Gerichte auf Französisch, geht mit ihm einmal in ein Museum mit französischen Künstlern oder macht eine andere Aktivität – und das alles auf Französisch,
  • Spielt am Ende jeder Unterrichtseinheit Bingo auf Französisch, um beispielsweise Zahlen zu festigen,
  • Stellt das Handy des Schülers gemeinsam auf Französisch ein und geht die Menüs gemeinsam durch (vielleicht behält er diese Einstellung ja bei),
  • Besorgt ein Comic-Heft oder ein ansprechendes Buch – seinem Niveau entsprechend – auf Französisch,
  • Organisiert gemeinsam mit Eurem Schüler (wenn gewünscht) eine E-Mail- oder Chatfreundschaft mit einem Franzosen und empfehlt Euch zur Korrektur der Texte,
  • Spielt einmal ein Spiel auf Französisch, z.B. Tabu, Cranium…
 Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Denkt bereits an die nächste Französischstunde 

Ob Ihr in Eurer Französischnachhilfe Hausaufgaben aufgeben wollt oder nicht, ist Euch überlassen und sollte immer mit dem Schüler und den Eltern im Vorhinein besprochen werden.

Gebt Eurem Französischschüler aber gern mit auf den Weg, dass er sich die letzte Lektion vor der neuen Stunde nochmals anschauen sollte.

Das schadet nicht und Ihr startet am selben Punkt in eine neue Stunde.

Das Wesentliche muss in Eurer Französisch Nachhilfestunde gesagt werden.

Wollt Ihr Hausaufgaben aufgeben, achtet darauf, dass sie mit dem Stundenplan des Schülers vereinbar sind, und haltet den Umfang im Rahmen.

Bei Hausaufgaben solltet Ihr sicherstellen, dass Euch Euer Schüler per E-Mail kontaktieren kann.

So kann er Euch beispielsweise auch die Hausaufgaben eingescannt zukommen lassen. Ihr könnt sie so direkt korrigieren und darauf aufbauend die nächste Französisch-Einheit vorbereiten.

Letztendlich liegt es nicht nur an Euren Soft Skills als Lehrer, sondern auch an Eurer Investition in Recherche und Konzeption der Stunde.

Die Suche nach passendem Material für jeden einzelnen Schüler lohnt sich, um Erfolg und Zufriedenheit des Schülers zu ernten.

Wenn Ihr noch mehr Tipps zur Vorbereitung der perfekten Französisch Nachhilfestunde habt, dann teilt Euer Wissen gern im Kommentarfeld mit den anderen Leserinnen & Lesern.

Entdeckt auch, wie Ihr Französisch Nachhilfe Online per Webcam geben könnt…

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