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Das 1 x 1, wie Ihr Französisch Privatlehrer werden könnt

Von Anna, veröffentlicht am 07/04/2018 Blog > Sprachen > Französisch > Wie kann ich Französisch Unterrichten?

Wie man dazu kommt Französisch Privatlehrer zu werden oder bei der Hausaufgabenbetreuung zu helfen, hat ganz unterschiedliche Hintergründe.

Doch eines teilen sicher alle Lehrerinnen & Lehrer, die privaten Französischunterricht anbieten: Sie haben eine große Leidenschaft für die Sprache von Molière und Descartes.

Franzosen lieben ihre Sprache und schützen sie beispielsweise vor Anglizismen.

Grammatik, Rechtschreibung, Wortschatz und lexikalische Besonderheiten machen Französisch also gleichermaßen zum Aushängeschild der Französischen Kultur.

Weitere Gemeinsamkeit aller Französisch Privatlehrer: das Know-how, Wissen zu teilen und Wissen weiterzugeben.

Mit einem guten pädagogischen Ansatz und einer effektiven Methodik ebnen sie ihren Schülern den Weg zum Lernerfolg.

Auch Ihr habt ein Faible für die Französische Sprache und habt eventuell sogar eine pädagogische Ausbildung?

Ihr könnt ein gutes Französisch Sprachniveau aufweisen und beherrscht die Besonderheiten der Sprache unserer Nachbarn?

Dann habt Ihr bereits alles, was ein Französisch Privatlehrer mitbringen muss!

Zwischen der Entscheidung, Französischkurse zu geben und seinem Schüler von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu sitzen, muss man sich über gewisse Punkte im Voraus Gedanken machen.

Superprof steht Euch mit Rat und Tat zur Seite, wenn Ihr gern Französischunterricht geben wollt, und gibt Euch die wichtigsten Tipps mit auf den Weg.

Wie werdet Ihr privater Französischlehrer?

Reicht es denn aus, eine gewisse Leidenschaft für die Sprache Molières zu hegen, um Französischunterricht geben zu können?

Nun, da es sich um Privatunterricht handelt, ist das tatsächlich bereits ein wichtiger, wenn nicht sogar DER wichtigste Punkt.

Aus gutem Grund muss man als Privatlehrer nicht irgendwelche Diplome ablegen.

Die, die durch Ihre Leidenschaft und Ihr Können zum Französischunterricht gekommen sind, können ebenfalls Ihr Wissen und Ihre Passion weitergeben, wenn nicht sogar besser als Lehrer mit abgespeckten und in Lehrbüchern angeeigneten Lehrmethoden.

Das Gesetz besagt, dass man mindestens 13 bzw. 14 Jahre (mit Erlaubnis der Eltern) alt sein muss, um Nachhilfe geben zu können.

Das finden wir etwas sehr jung und Ihr bestimmt auch, aber so ist es tatsächlich.

15- 18 Jährige fallen ebenfalls unter das Jugendarbeitsschutzgesetz und dürfen eine bestimmte Wochenstundenanzahl nicht überschreiten.

Der Wegfall von verpflichtenden Diplomen im Nachhilfebereich hat einen besonders großen Vorteil für die Schüler: die Vielfalt an unterschiedlichen Profilen.

So finden sich im Bereich der Privaten Französisch Nachhilfelehrer:

  • Abiturienten,
  • Professoren,
  • studierte Lehrer,
  • Expats in Frankreich,
  • Leute, die in deutsch-französischen Institutionen arbeiten,
  • Romanistikstudenten,
  • Autodidakten,
  • Französisch Muttersprachler…

Letztendlich treffen die Eltern der Schüler bzw. der Student die Entscheidung, welcher Person sie vertrauen.

Manche bevorzugen einen studierten Lehrer, der teurer ist.

Andere wiederum einen Experten oder Muttersprachler, der vielleicht keine pädagogische Ausbildung hat, aber dafür günstiger ist.

Beides hat seine Vor- und Nachteile und jeder Nachhilfelehrer besitzt seine eigenen Qualitäten!

Nur mit der Liebe zur Französischen Sprache kann man als Französischlehrer glänzen. Für alle Französischlehrerberufe gilt: Leidenschaft und Motivation machen Euch als Lehrer aus! | Quelle: Unsplash

Welchen Stundentarif könnt Ihr als Französisch Nachhilfelehrer ansetzen?

Bevor Ihr mit dem Französisch Unterrichten anfangt, müsst Ihr Euren Stundentarif festlegen.

Einen Preis ausdenken und los geht’s, werden jetzt einige von Euch denken, aber so easy ist das gar nicht, wie man auf den ersten Blick vermuten würde.

Ihr müsst nur einmal die Angebote für Französisch Privatunterricht auf Superprof anschauen und schnell werdet Ihr sehen, dass die Tarife von Lehrer zu Lehrer stark variieren können.

Mehrere Faktoren spielen bei der Preisgestaltung Eure Französisch Nachhilfestunden eine Rolle:

1) Welches Niveau habt Ihr?

Seid Ihr eventuell ein erfahrener oder studierter Französischlehrer, ein Professor, der Französisch an Unis lehrt, oder ein Student der Französischen Literaturwissenschaft?

Abhängig von Eurem Expertengrad und Niveau steigt oder sinkt der Stundentarif.

2) Welches Profil haben die Nachhilfeschüler?

Das Profil Eures Schülers ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, den es zu beachten gilt und der den Preis beeinflusst.

Eine Französischstunde für eine Doktorandin, die bald Ihre Doktorarbeit verteidigen muss, bringt andere Anforderungen und einen anderen Vorbereitungsaufwand mit sich, als für einen Schüler, der sich für eine Französischklausur vorbereiten möchte.

3) Welche Ausgaben fallen an?

Die Betriebskosten jedes Lehrers spielen ebenfalls eine Rolle bei der Vergütung.

Für den privaten Unterricht zu Hause muss der Französisch Nachhilfelehrer zu seinem Schüler fahren.

Deshalb müsst Ihr alle Transportkosten berücksichtigen, die auf euch zukommen könnten (Benzin, Öffentliche Verkehrsmittel…).

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Ihr Euren geographischen Radius definiert, in welchem Ihr Euch bewegen wollt und könnt.

Der Kauf von Bürogegenständen und Lehrmaterialien sowie Papier- und Kopiergeld gelten auch als Betriebskosten.

Nicht zuletzt muss man die Steuern bedenken, die man nach der Einkommenssteuererklärung an den Fiskus zahlen muss (wer Französischkurse gibt, muss dies dem Finanzamt melden und wird versteuert).

Mehrere Faktoren spielen bei der Preisgestaltung für Euren Französischunterricht eine Rolle. Wieviel Ihr für Eure private Französischstunden verlangen könnt, hängt von Eurer Qualifikation und Erfahrung ab, aber auch vom Niveau des Schülers, den Ihr unterrichtet. | Quelle: Pixabay

4) Wie und wo bietet Ihr Eure Privatstunden an?

Auch das „Wo“ beeinflusst den Preis.

Eine Institution beispielsweise, die sich auf Französisch Privatunterricht bzw. Französisch Nachhilfe spezialisiert hat, berechnet eine Provision und legt den Stundenlohn selbst fest, während man diesen als Privatlehrer über Kleinanzeigen oder bei Superprof selbst bestimmen kann.

Gern nennen wir Euch einen Durchschnittswert aus dem Jahr 2016 zur Orientierung:

Der durchschnittliche Preis für eine Unterrichtseinheit in Französisch lag auf Superprof bei 18€ (wir behalten keine Provision ein).

Diplome, mit denen Ihr Französischunterricht geben könnt

Trotz der vermehrten Annahme: Nein, man braucht keine bestimmten Abschlüsse oder Diplome, um Nachhilfeunterricht oder schulische Hausaufgabenbetreuung anbieten zu können.

Natürlich versteht es sich von selbst, dass Ihr Französisch beherrschen müsst, um es überhaupt als Fach anbieten zu können.

Auch ist sicher jedem von Euch klar, dass Euer Niveau höher sein muss als das des Schülers.

Natürlich kann es nie schaden, als Französisch Privatlehrer gewisse Diplome, Abschlüsse und Zertifikate vorweisen zu können.

Einige von ihnen werden sich als sehr dienlich erweisen, um neue Schüler für den Französischunterricht zu gewinnen.

Lehrer, die Französisch in der Oberstufe unterrichten, haben Lehramt studiert und das erste und zweite Staatsexamen absolviert.

Wenn Ihr das Staatsexamen abgelegt habt, erwähnt es in Eurer Anzeige, da Ihr somit unterstreichen könnt, dass Ihr eine akademisch pädagogische Ausbildung habt.

Wenn Ihr jetzt noch zögert, dann lasst Euch sagen, dass Euch die Bildung braucht!

Bestimmt habt Ihr schon vom Lehrermangel gehört, der immer größer wird.

Vor allem in Grund- und Förderschulen und in der Sekundarstufe I werden laut Süddeutsche händeringend Schulkräfte gesucht.

Zu viele Schüler kommen auf einen Lehrer, was die Qualität der Bildung für viele Eltern in Frage stellt. Nachhilfe ist dementsprechend gefragt wie nie zuvor.

Und auch in Zukunft werden laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung zu wenige Lehrerstellen besetzt sein.

Bis 2030 werden 27.000 zusätzliche Stellen in weiterführenden Schulen zu schaffen sein.

Das heißt: Nutzt die große Nachfrage!

Ein Dozent, der Französisch an einer Hochschule unterrichtet, sollte seinen Doktortitel erwähnen, um potenzielle Nachhilfeschüler anzusprechen.

Andere unter Euch arbeiten an Sprachschulen oder sind gegebenenfalls Muttersprachler. Auch das wertet Euer Profil auf.

In diesem Zusammenhang habt Ihr eventuell Französisch als Zweitsprache studiert oder an einem Ausbildungskurs teilgenommen, um Fremdsprachenkurse für Ausländer geben zu können.

All das darf Erwähnung finden.

Nicht nur Uniabschlüsse qualifizieren Euch um Französisch privat zu unterrichten. Uniabschlüsse, Sprachtest und Auslandsaufenthalte können Euch als Französischlehrer qualifizieren. | Quelle: Unsplash

Solltet Ihr keinen Abschluss oder keine Ausbildungsnachweise haben, dann könnt Ihr auch über einen Französisch-Test Euer Niveau zertifizieren lassen, um dies in Eurem Profil zu highlighten.

Ihr könnt zum Beispiel einen DELF (Diplôme d’études en langue française) oder DALF (Diplôme approfondi de langue française) Test absolvieren.

Auch andere französische Sprachzertifikate sind neben dem DELF und dem DALF im Rahmen des Europäischen Referenzrahmens international anerkannt.

Kurzum: Erwähnt alle nennenswerten Zertifikate, Ausbildungen und Tests, um Euer Profil interessanter zu machen und einen höheren Preis zu rechtfertigen.

Wie bereitet man eine Französischstunde am besten vor?

Jetzt wisst Ihr schon, auf welche Faktoren Ihr bei der Preisgestaltung achten müsst und wie Ihr Euer Profil interessant gestaltet.

Nun geht es ans Eingemachte: die Vorbereitung Eures Französisch Nachhilfeunterrichts.

Schritt Nummer 1, um Euren Französisch Nachhilfeunterricht adäquat gestalten zu können, besteht darin, das Niveau des Schülers zu testen und seine sozialen Kompetenzen zu bewerten.

Hat er Probleme in der Schule oder steht im Konflikt mit Lehrern? Hat er genügend Selbstvertrauen oder braucht er einen kleinen Booster?

Euer Einfühlungsvermögen und Eure Menschenkenntnis sind hier gefragt.

Stellt Eurem Schüler ein paar gezielte Fragen in einem persönlichen Gespräch und gebt ihm einen kleinen Sprachtest, um seine französischen Sprachkenntnisse beurteilen zu können.

Danach könnt Ihr die Ziele gemeinsam festlegen, die Ihr mithilfe des Privatunterrichts erreichen wollt.

Schritt Nummer 2 besteht darin, das passende Lernprogramm für das Französischniveau des Schülers zusammenzustellen.

Dabei sollte man keine Etappen auslassen, sondern Schritt für Schritt vorgehen, um den Schüler weder zu überfordern, noch Lücken entstehen zu lassen.

Was steckt hinter dem Begriff Privatunterricht bzw. Nachhilfe?

Es geht darum einen Schüler während seines Schuljahres zu unterstützen (oder während der Sommerferien).

Nachhilfe ist ein sehr schulischer Begriff, kann aber genauso von Studenten oder Erwachsenen, die Französisch lernen, in Anspruch genommen werden.

Ihr seid quasi eine Art Ergänzung zum Schulunterricht, Unikurs oder zur Sprachschule und Ihr solltet Euch auf die Anmerkungen und Themen des Lehrers beziehen, wenn Ihr Eurem Schüler helfen wollt sich zu verbessern.

Gibt der Lehrer zum Beispiel an, dass der Schüler die französischen Zeitformen besser können muss, dann ist das Euer Startschuss, um genau diesen Bereich zu trainieren.

Bei einem Studenten mit Bachelor-Abschluss in Französisch, der aber Schwierigkeiten hat auf Französisch zu sprechen, müsst Ihr den Fokus auf den mündlichen Ausdruck legen.

Als Französisch Privatlehrer müsst Ihr vor jeder Stunde gut vorbereitet sein und individuell auf Eure Schüler eingehen können. Organisation und eine gute Vorbereitung ist vor jedem Französischkurs das A&0. Quelle: Unsplash:

Logisch eigentlich: Euer Schüler und seine individuellen Anforderungen bestimmen Euren Privatunterricht.

Aber Ihr habt natürlich trotzdem eine gewisse Bildungsfreiheit.

Neben den wichtigsten Punkten, die es zu verbessern gilt (Diktat, Französischübungen und Wiederholungen wichtiger Grammatik und Zeitformen, mündlicher Ausdruck), könnt Ihr immer eine spielerische Note in Euren Unterricht bringen.

Bietet interaktives Lernen mit Bezügen zu Büchern, französischen Filmen, Kunstkultur, lustige Onlinevideos etc. an.

Alles, was Ihr kennt und Euren Schüler interessieren könnte, darf mit einfließen.

Denn das ist Euer großes Plus im Gegensatz zu den Lehrern, die 30 oder mehr Schüler bzw. Studenten vor sich sitzen haben und einen strengen Lehrplan erfüllen müssen.

Auch Hausaufgaben können für den Privatunterricht aufgegeben werden.

Sprecht dies aber vorher mit den Eltern bzw. mit dem Schüler ab, ob das auch gewünscht ist.

Die Hausaufgaben sollten einen angenehmen Umfang haben, denn alle Schüler haben bereits von der Schule aus viele Hausaufgaben, da sollten diese aus dem Privatunterricht nicht allzu sehr ins Gewicht fallen.

Trifft man sich wöchentlich, kann aber durchaus auch eine Hausaufgabe aus dem Französischunterricht als Aufhänger für die Nachhilfestunden dienen.

Dann schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Auch der Austausch mit dem Schüler über E-Mail bei etwaigen Fragen kann angeboten werden, um ihn durchweg unterstützen zu können.

Wie findet Ihr Schüler und andere Interessenten für Euren Französischunterricht?

Nachdem Ihr Euch mit den Punkten, die wir oben angesprochen haben intensiv beschäftigt habt, fehlen Euch nun nur noch die Nachhilfeschüler zum Französisch Unterrichten!

Wie geht Ihr am besten vor, um Euer Französisch Nachhilfe Angebot an Mann zu bringen?

Selbst wenn Ihr sehr gut und hochmotiviert seid, so werden die Schüler nur auf Euch aufmerksam, wenn Ihr sie ansprecht, in welcher Form auch immer.

Entweder auf digitalem Weg, eine Institution oder über klassische Mund-Propaganda.

Man muss schließlich erst einmal wissen, dass Ihr Französisch Privatstunden anbietet…

Schritt 1: Stellt Euch vor!

Ihr könnt zunächst eine Website mit Diensten wie WordPress oder Jimdo erstellen, ohne dass Ihr einen HTML Code programmieren lernen müsst.

Eine Webseite wirkt professionell und ist Eure virtuelle Visitenkarte. Den Link könnt Ihr in jede Anzeige kopieren.

Auf einer Webseite könnt Ihr Euren Parcours, Eure Fähigkeiten und eventuelle Auslandsaufenthalte im französischsprachigen Ausland hervorheben und interessierte Schüler haben die Möglichkeit, Euch zu kontaktieren.

Erstellt auch ein LinkedIn-Profil (LinkedIn ist ein professionelles soziales Netzwerk) und lasst Euch von anderen bewerten bzw. lasst Eure Kompetenzen bestätigen, was Eure Seriösität unterstreicht.

Wichtig ebenfalls: ein Foto! Damit wird Euer Profil gleich 7-mal häufiger angezeigt.

Macht Euch bekannt und erzählt ruhig, dass Ihr Französisch Nachhilfe gebt. Um Schüler anzusprechen, müsst Ihr breit aufgestellt sein, vor allem am Anfang! Also versucht es mit Aushängen, Online-Annoncen – und Profilen und Rumfragen … alles gleichzeitig. Quelle: Unsplash

Schritt 2: Baut Euch ein Netzwerk auf!

Sucht Kontakte zu Institutionen und Akteuren in Eurer Umgebung: wie zum Beispiel einer Sprachschule, die auch Französisch anbietet, dem Institut Français, deutsch-französischen Schulen, Schulen mit französischen Schwerpunkten, Universitäten mit Romanistikfächern.

Denkt an alle Bereiche, wo zukünftige Schüler eventuell anzutreffen sind.

Am Anfang ist es das Wichtigste, dass man auf Euch aufmerksam wird. Netzwerken ist das allerbeste Mittel dafür.

Ihr könnt natürlich auch direkt an Schulen gehen, Euch dort mit Französischlehrern austauschen, ob es Schüler mit Bedarf gibt oder Schüler, die bereits jemanden als Unterstützung suchen, oder Ihr hinterlasst eine Anzeige am Schwarzen Brett.

Gleiches gilt natürlich auch für die Universitäten. Aushänge an Schwarzen Brettern in Sprachzentren oder Romanistikgebäuden, Mensa etc.

Oder Ihr nutzt das Internet und schaltet auf Superprof eine Anzeige als Französischlehrer und findet somit im Handumdrehen Schüler in Eurer Umgebung.

Schritt 3: Mundpropaganda!

Sprecht über Eure Tätigkeit als Nachhilfelehrer.

Mund-zu-Mund-Propaganda ist Eure beste Werbung!

Wie gebt Ihr Französisch Nachhilfe via Webcam?

Nachhilfeunterricht ist ein wachsender Markt.

Noch nie waren die Schulen so unterbesetzt, noch nie gab es so viele Eltern, die sich um die Laufbahn Ihrer Kinder Sorgen machen, und noch nie gab es so einfache Möglichkeiten seine Dienste im Internet anzubieten.

Unterricht zu Hause ist kein Einzelphänomen mehr.

Fast jeder fünfte Schüler einer weiterführenden Schule nimmt laut einer Bertelsmann Studie aus dem Jahr 2016 privaten Nachhilfeunterricht in Anspruch.

Doch nicht immer scheint es für Eltern und Schüler aus Gründen der Entfernung einfach zu sein, den passenden Französischlehrer zu finden.

Auch für Euch als Französisch Privatlehrer kann es ein großer Vorteil sein, Französisch Nachhilfe über Internet und via Webcam anzubieten.

Wegfallende Transportkosten und die dadurch gewonnene Zeit sowie die Erweiterung Eures Einzugsgebietes, welches ganz überspitzt die ganze Welt sein könnte, sind klare Vorteile.

Entfernung spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Ihr könnt außerdem mit einem attraktiveren Preis mehr Schüler gewinnen, da wie gesagt die Transportkosten wegfallen.

Um jedoch qualitative Französisch Nachhilfe am Computer zu gewährleisten, müssen ein paar Dinge beachtet werden:

  • Habt eine gute Ton- und Bildqualität,
  • Ladet Euch eine gute Videokonferenzsoftware für Euren Nachhilfeunterricht herunter: Skype oder Google Hangouts?,
  • Erkundigt Euch, wie Ihr in der Videokonferenz Euren Bildschirm teilen könnt und seid vorbereitet Unterlagen zeigen zu können,
  • Nutzt Online-Ressourcen: Online-Französischkurse, Übungen, Quiz, Videos, Online-Wörterbücher, etc.,
  • Nutzt die Vorteile der Textverarbeitung: Word, Google Docs, … .

Als Französisch Privatlehrer könnt Ihr mittlerweile von überall aus Schüler betreuen - dank Internet. Online Französischunterricht zu geben ist dank Webcam und Skype von überall aus möglich. | Quelle: Unsplash

Welche Art von Hausaufgaben solltet Ihr zwischen zwei Französischkurs Einheiten aufgeben?

Ihr unterrichtet vielleicht schon seit einiger Zeit Französisch zu Hause, aber fragt Euch trotzdem noch, in welchem Umfang und welche Art von Hausaufgaben Ihr Euren Schülern geben solltet?

Schüler, sei es in der Grundschule, weiterführenden Schule oder in der Sek II, werden mit Hausaufgaben bombardiert, obwohl die Effektivität von Hausaufgaben sogar umstritten ist.

Viele Schüler müssen sich nach einem 8-Stunden-Tag noch zu Hause an den Schreibtisch klemmen. Der straffe Stundenplan macht es notwendig.

Als Nachhilfelehrer ist deshalb besonders dieser Punkt gut zu überlegen. Man sollte es also nicht übertreiben…

Bittet Eure Schüler darum, vor Beginn des Französischunterrichts die Aufschriften der letzten Stunde nochmals durchzulesen.

Für den Schüler ist das eine gute Möglichkeit, das Erlernte aufzufrischen, und Ihr könnt direkt an die letzten Stunden anknüpfen.

Weiterhin könnt Ihr – statt Hausaufgaben aufzugeben – jene ergänzen, die der Schüler bereits von der Schule aus aufbekommen hat, oder diese mit ihm gemeinsam bearbeiten.

Wollt Ihr allerdings kleinere Aufgaben zwischen zwei Französisch Privatstunden geben, dann könnt Ihr Euch gern von unseren Ideen inspirieren lassen:

  • kleinere Artikel aus französischen Zeitungen und Zeitschriften zum Lesen geben und in der nächsten Stunde besprechen,
  • Online-Übungen oder Online-Diktate auf spezialisierten Seiten durchführen,
  • kurze YouTube-Videos zur Aussprache oder zum Lernen der französischen Sprache als Hausaufgabe geben,
  • einen Film oder eine CD auf Französisch mitgeben (wenn das Niveau des Schülers bereits gut genug ist), …

*

Fazit: Um erfolgreich Französisch Nachhilfe geben zu können, müsst Ihr die Französische Sprache beherrschen und Lust an der Wissensvermittlung haben.

Ein Abschluss oder ein Diplom sind nicht zwingend notwendig, aber erleichtert Euch, Schüler zu finden, und rechtfertigt zudem einen höheren Preis.

Über die Preisgestaltung müsst Ihr Euch im Voraus Gedanken machen, ebenso, ob Ihr auch Nachhilfe via Webcam anbieten möchtet oder nicht.

Um Eure Dienste als Französischlehrer anzubieten gibt es viele Möglichkeiten, ob online oder offline – auf jeden Fall müsst Ihr auf Euch aufmerksam machen.

Und dafür eignen sich Mundpropaganda und ein eigener Internetauftritt bestens.

Wir hoffen, unser Artikel kann Euch den Start als Französischlehrer erleichtern!

Wenn Ihr noch weitere Tipps für angehende Französisch Privatlehrer habt, denn freuen wir uns über Eure Kommentare.

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