Was kommt Euch in den Kopf, wenn Ihr an Frankreich denkt? Französisches Essen? Seine Kunst und Architektur? Vielleicht der Eiffelturm und der Arc de Triomphe, der Louvre Palast oder andere berühmte Sehenswürdigkeiten? Oder der Einfluss französischer Künstler*innen auf europäische Kunst, darunter der Romantiker Delacroix, Impressionisten wie Claude Monet, August Renoir und Edgar Degas oder Postimpressionisten wie Paul Cézanne und Gauguin? Oder die Geschichte Frankreichs, wie zum Beispiel Caterina de’ Medicis Verfolgung der protestantischen Hugenotten?

Vielleicht denkt Ihr auch über die Sprachen Frankreichs und deren beeindruckenden Entwicklungen, den Mythos um französische Stars oder an die französische Literaturgeschichte. Frankreich ist ein spannendes Land, über das Ihr viel lernen könnt, deshalb hier ein kleiner Überblick zu den Teilen der französischen Kultur, die Ihr vielleicht noch nicht kennt.

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Und los geht's

Französische Kultur und Philosophie: Die Welt französisch verstehen

Deutschland ist vielleicht das Land “der Dichter und Denker”, aber das gilt auch für Frankreich. Es gibt zahlreiche einflussreiche Philosophen aus Frankreich; Wenig überraschend wirkten viele von ihnen in den 17. und 18. Jahrhunderten, als die Aufklärung die intellektuellen Leistungen der Renaissance weiterentwickelte und den Weg für echte wissenschaftliche Forschung bereitete.

Hierfür war allerdings ein Umdenken im Weltbild der Menschen sowie in der Frage der Religion nötig.

Aufklärung: Barocke Philosophen

Das Zeitalter der Aufklärung brachte nicht nur ein ziemlich nutzloses Französischwörterbuch hervor (wegen der Obsession mit sprachlicher Reinheit fehlten im Wörterbuch der Académie zahlreiche alltagssprachliche Ausdrücke), sondern auch noch eines der größten wissenschaftlichen Vorhaben aller Zeiten: Die Encyclopédie. Sie war mit Artikeln aller großen französischen Denker des 18. Jahrhunderts bestückt, und ihr Herausgeber Denis Diderot war selber ein intellektueller Philosoph. Zu seinen philosophischen Werken gehört das Werk Pensées Philosophiques (Philosophische Gedanken, 1746), einem Appel, Vernunft und Gefühl zu vereinen, um in deren Gegensätzlichkeit eine psychologische Balance zu erlangen. Außerdem schrieb er La promenade du sceptique (Der Spaziergang des Skeptikers, 1747), einem Dialog zwischen einem Deisten, einem Atheisten und einem Pantheisten, die versuchen, sich gegenseitig das Universum zu erklären. Das Buch wurde lange Zeit und ohne veröffentlicht worden zu sein verboten (einige Quellen sagen, das Manuskript wurde als Angriff auf das Christentum von der Polizei beschlagnahmt) und erst posthum im Jahre 1930 veröffentlicht.

Frankreich war das Hauptzentrum der Aufklärung.
Die Aufklärung brachte einige hervorragende Philosophiewerke hervor! | Quelle: unsplash

Die Aufklärung schuf eine neue Art, die Welt zu sehen. Damit entstand nicht nur eine neue Art der Wissenschaft sondern auch der Politik. Zwei große Denker der Zeit schrieben Abhandlungen zur politischen Philosophie: Mirabeau und Montesquieu.

Die beiden lernten sich in der Armee kennen und fingen an, sich für soziale Wirtschaft und politische Anthropologie zu interessieren, als die Universitäten noch Jahrhunderte davon entfernt waren, solche Themen zu unterrichten.

Victor Riquetis, Marquis de Mirabeau glaubte, dass der Wert eines Landes in seiner Bevölkerung lag, und da diese ernährt werden muss, sah er den größten Reichtum des Landes in der Agrarwirtschaft anstelle der Industrie. Seine Beschäftigung mit den einfachen Menschen verschafften ihm den Beinamen l’ami des Hommes, oder der Freund des Menschen. Seine Abhandlung zu Besteuerung, die für direkte Besteuerung anstelle privater Steuereintreiber plädierte, brachte ihm einen von der französischen Regierung angeordneten Aufenthalt im Gefängnis und einen zweimonatigen Arrest in seinem Anwesen in Bignon ein. Seine Ansichten ähnelten denen der physiokratischen Denkschule, gegründet von Quesnay.

Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède et de Montesquieu schrieb umfassend über die Philosophie der Geschichte, ist aber vor allem für sein politisches Werk Vom Geist der Gesetze bekannt. Sein Ziel war es, die letzten Überbleibsel der feudalen Denkweise abzuschaffen, darunter die États-Généraux, bei denen sich die Vertreter der drei Stände der Gesellschaft zusammentrafen: Kleriker, Aristokraten und gemeine Bürger. Stattdessen unterteilte Montesquieu die französische Gesellschaft in die Angehörige der Monarchie, Aristokratie und der allgemeinen Bevölkerung. Die Könige, die die Souveränität inne hielten, blieben getrennt vom administrativen Teil der Regierung, die wiederum in die judikative, legislative und exekutive Säule geteilt wurde, allesamt mit eigenen Kompetenzen und der Aufgabe, ein Auge auf die anderen zu werfen. Dieses System der Gewaltenteilung gilt heute als ein Grundprinzip jeder echten Demokratie und ist demnach weit verbreitet. Der Einfluss von Montesquieu nicht nur auf die französische Politik sondern die gesamte Welt reicht also bis in die heutige Zeit.

Beginn des 20. Jahrhunderts: Henri Bergson und Paul Valéry

Henri Bergson lebte von 1859 bis 1941. Seine Philosophie wurde insofern von Kant und Spencer beeinflusst, als dass seine Kritik deren Werke ihm ermöglichte, eine eigene Theorie des freien Willens aufzustellen, inklusive eines Konzeptes der Dauer, durch das er seine Theorien zu Kausalität und Kreativität vereinen konnte. Außerdem prägte er den Begriff élan vital oder in etwa Lebensschwung, der die Evolution als mehr als nur einen mechanischen Prozess erklären sollte. Seine Studien zur Kreativität führten auch zu einer Untersuchung darin, wodurch Lachen entsteht.

Der berüchtigte Dichter und Mathematiker Paul Valéry schrieb einen Haufen Texte, die auf Aphorismen und bon mots basierten. Manche davon veröffentlichte er in Artikeln, andere stammen aus seinen Cahiers, seinen Tagebüchern, in die er jeden Tag einen Gedanken zu einem beliebigen Thema niederschrieb, egal ob Mathematik oder Philosophie. Seine Ansichten entsprechen am ehesten der konstruktiven Epistemologie, aber Valéry selbst ordnete sich nie einer Schule zu.

Französische Schriftsteller und ihr Einfluss auf die französische Kultur

Natürlich waren nicht alle französischen Schriftsteller Philosophen, ebensowenig wie sie alle bohemische Freidenker waren, die von einer Affäre zur nächste lebten und verruchte Bettgeschichten über Erotik und homosexuelle Liebe schrieben, wegen derer sie sich vor Gericht aufgrund von Verstößen gegen die Moral verantworten mussten, und sie starben auch nicht allesamt aufgrund von Geschlechtskrankheiten. Nichtsdestotrotz treffen diese Klischees auf erstaunlich viele der Schriftsteller zu, wie Ihr in unserem Artikel über die 10 bekanntesten französischen Schriftsteller nachlesen könnt.

Schauen wir uns also drei Autoren an, die alle auf ihre eigene Art einen Einfluss auf die französische Kultur und sogar die Weltliteratur hinterlassen haben.

Molière

In der klassischen Bildung ist Molière für französische Schulkinder das, was Shakespeare für englische Schüler*innen und Studierende. Fast alle von uns haben mindestens ein Stück von ihm gelesen.

Jean-Baptiste Poquelin entschied sich mit 21 Jahren, Schauspieler zu werden; nach 13 Jahren auf der Bühne begann er, eigene Stücke zu schreiben. Die meisten davon sind satirisch und beschäftigen sich mit Themen wie religiöser Scheinheiligkeit, Hypochonder und Hagbier. Seine Stücke sind stark von der italienischen Commedia dell’arte beeinflusst und beinhalten meist bestimmte Charaktere wie den inkompetenten Doktor, den Liebhaber usw.

Dank der Schirmherrschaft von Louis-Philippe, Bruder des Sonnenkönigs Louis XIV, konnte er seine Stücke im königlichen Hof aufführen. Sie fanden starken Anklang, obgleich besonders satirische Stücke wie Tartuffe Entrüstung verursachten, indem sie die Aristokratie etwas zu offen kritisierten.

Jules Verne

Der als Vater von Science Fiction bekannte Jules Verne (1828 - 1905) veröffentlichte fantastische Geschichten, in denen die modernsten Technologien seiner Zeit nicht nur vorkamen, sondern auch noch weitergedacht wurden. Skaphander, elektrische Fackeln, U-Boote - sie alle fanden in seinen spektakulären Abenteuergeschichten Verwendung. Von 20.000 Meilen unter dem Meer und dem ikonischen Kapitän Nemo, über Die Reise zum Mittelpunkt der Erde bis hin zu Die geheimnisvolle Insel, viele der Romane aus seiner Reihe der “Außergewöhnlichen Reisen” wurden in Hollywood zu Filmen gemacht.

Zu den großen französischen Literaturwerken gehören auch diejenigen von Jules Verne.
Jules Verne war einer der bekanntesten Schriftsteller*innen Frankreichs! | Quelle: unsplash

Zwei seiner Geschichten wurden von seinem Verleger nicht angenommen. Eine davon, Paris im 20. Jahrhundert, ist eine dystopische Erzählung der Stadt um 1970 herum, die mit Heimcomputern und einem globalen Kommunikationsnetzwerk gruselig nah an die Realität kommt.

Seine Fähigkeit, mögliche Technologien aufgrund des Potentials neuer Entdeckungen seiner Zeit zu extrapolieren hat das Sciencefiction-Subgenre Steampunk beeinflusst, wo die Geschichten in Vernesquen Welten mitsamt Gasbeleuchtung, Differentialmotoren und Luftschiffen stattfinden.

Albert Camus

Camus war der Sohn von französischen Eltern in Algerien und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Er studierte Philosophie und beendete sein Diplom, obwohl er an Tuberkulose erkrankt war. Oft wird er aufgrund seiner frühen Freundschaft mit Sartre als Existentialist bezeichnet, er selbst sah sich aber als Absurdist, da er die Kluft zwischen dem Wert unseres Lebens im großen ganzen und dem Wert, den wir unserem Leben geben müssen, um es in Fülle zu leben.

Im Jahre 1940 zog er mit seiner zweiten Frau nach Paris um. Da er zuerst Mitglied der kommunistischen, dann der anarchischen Partei war, kämpfte er während des zweiten Weltkriegs für die französische Résistance.

Camus arbeitete als Journalist für verschiedene Magazine und schrieb mehrere Romane und philosophische Abhandlungen; Im Jahre 1957 erlangte er den Literaturnobelpreis; sein bekanntestes Werk ist der Roman L’Étranger (Der Fremde), der Teil seines ersten Werkzyklus, dem absurden Zyklus, ist. Der Fremde zeichnet sich einerseits durch die Gleichgültigkeit des Protagonisten über das Leben um ihn herum aus, sowie andererseits durch die einfache Sprachstruktur, die der Autor nutzt, um die Themen des Buches hervorzuheben. Deshalb ist der Roman auch gut dafür geeignet, wenn Ihr das erste mal auf Französisch lesen wollt.

Das Gesicht Frankreichs: Französische Berühmtheiten, die Ihr kennen solltet

Während Frankreich im 20. Jahrhundert vor allem für seine Kino- und Musiklandschaft bekannt war, genießen französische Berühmtheiten des Kinos wie Brigitte Bardot und Luc Besson heutzutage nichtmehr den Ruhm, den etwa die französischen Politiker*innen genießen.

Beispielsweise stand François Mitterand gemeinsam mit US-Präsident Ronald Reagan, Michail Gorbatschow aus Russland sowie Bundeskanzler Helmut Kohl im Herbst des Kalten Krieges für  Wandel und Wohlstand. Mitterand war von 1981 bis 1995 der Präsident Frankreichs, was seine Amtszeit zur längsten in der Geschichte der fünften Republik macht (auch, wenn zu seiner Zeit ein Mandat bereits acht Jahre betrug). Er war eine starke Figur der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und einer der Hauptinitiatoren des Vertrags von Maastricht, der 1993 die Europäische Union begründete.

In jüngerer Zeit sorgte der Präsident Nicolas Sarkozy, im Amt von 2007 bis 1012, dank kontroverser politischer Entscheidungen und einem turbulenten Privatleben für Schlagzeilen. Kurz nach seiner Wahl ließ er sich von seiner Frau scheiden und lernte Carla Bruni kennen, einer Sängerin und ehemaligem Model. Kurze Zeit später im Jahr 2008 heirateten die beiden und zeugten im Jahre 2011 das erste präsidentielle Baby.

In Frankreich wird sehr gerne protestiert.
Französische Politik ist eng mit der ausgeprägten Protestkultur Frankreichs verbunden. | Quelle: unsplash

Seine Verfassungsreformen, die einige Schranken und zwischen dem Parlament und dem Präsidentenamt veränderten, gehören zu den kontroverseren Entscheidungen seiner Amtszeit.

Nach Sarkozy folgte 2012 François Hollande, der dank seiner Arbeitsrechts- und Rentenreformen wohl Frankreichs unbeliebtester Präsident ist. Während seiner Amtszeit hatte Hollande eine Affäre mit der Schauspielerin Julie Gayet. Daher endete auch seine Beziehung mit der Reporterin Valérie Trierweiler, sein Liebesleben lieferte also genügend Gesprächsstoff für die Zeitungen.

Als die Präsidentschaftswahlen 2017 anstanden, waren Hollands Zustimmungswerte so gering, dass er anstelle einer zweiten Kandidatur Emmanuel Macron unterstützte, der sich gegen Marine Le Pen durchsetzte und der amtierende Präsident Frankreichs ist.

Faux-Pas vermeiden: Die Etikette der französischen Kultur

Wer in Frankreich leben oder Urlaub machen möchte, sollte sich in der französischen Gesellschaft verhalten können! Was macht französische Etikette aus?

Vergesst nicht, dass die französische Straßenkultur sehr informell ist, während die Businesskultur in Frankreich viel formeller ist, als in den meisten Teilen der Welt. Wenn Ihr Euch noch nicht so gut auskennt, ist ein formeller Umgang meistens ratsamer als der informelle.

Bitte und Dankeschön

Wenn Ihr nur für einen Sommerurlaub in Frankreich seid, braucht Ihr diese drei Ausdrücke:

  • Bitte heißt s’il vous plaít
  • Danke heißt merci
  • Hallo, wie geht es Ihnen/dir heißt bonjour, comment allez-vous? (Informell: Salut, ça va?)

Begrüßungen

In der Geschäftswelt werdet Ihr klassisch Händeschütteln; die formelle Grußformeln Bonjour oder Ravi de faire votre connaissance kommen kurz vor dem Händedruck, meistens mit einer kurzen Pause dazwischen.

Auch in Frankreich gibt es bestimmte Verhaltensregeln.
Die französische Geschäftskultur ist eher formell. | Quelle: unsplash

In allen anderen Kontexten grüßt man sich mit Küsschen. Ihr trefft eine Bekanntschaft auf der Straße?

Hop, la bise!

Ihr werdet anderen Bekannten oder Familienmitgliedern vorgestellt?

Hop, la bise!

Die bise ist ein kleines Küsschen auf jede Wange. Meistens berühren sich Lippen und Wangen garnicht wirklich, stattdessen hält man sich leicht an der Schulter.

Die Anzahl der Küsse variiert von Region zu Region - wenn Ihr Euch an die Situation anpasst müsstet Ihr keine Probleme haben!

Nicht vergessen, das formelle vous ist für den Anfang meistens die bessere Wahl, bis Euch das informelle tu angeboten wird.

Französische Pünktlichkeit

Im Allgemeinen solltet Ihr immer pünktlich sein. In Frankreich herrscht aber gleichzeitig eine etwas flexiblere Vorstellung von Pünktlichkeit, also seid nicht überrascht, wenn bei Geschäftstreffen Euer Gegenüber etwas später kommt. Als Neuling ist es aber schlauer, auf Nummer Sicher zu gehen und früher da zu sein.

Wenn Ihr aber bei jemandem zuhause eingeladen seid, sieht das anders aus. Dann solltet Ihr immer eine viertel Stunde später kommen, um Euren Gastgeber*innen die Zeit zu lassen, spontane Anpassungen am Essen oder dergleichen vorzunehmen. Wenn Ihr länger als 15 Minuten zu spät seid, solltet Ihr im Vorhinein anrufen und Bescheid geben.

Höflichkeitsformeln

Französische Briefe sind sehr, sehr formell und auch E-mails beinhalten mehr Formalitäten als in anderen Ländern. Ein Brief sollte mit Cher Monsieur + Nachname/Titel/Nichts oder Chère Madame + Nachname/Titel anfangen und mit einer der verschiedenen formellen Abschiedsformeln enden. Die gängigste ist wahrscheinlich: “Veuillez agréer, Monsieur/Madame le/la (Name/Titel), à l’expression de mes salutations distinguées”

So formell Ihre Briefe auch sein mögen, die meisten Franzosen und Französinnen gehen mit einem einfachen Allô? ans Telefon. Darauf könnt Ihr mit Bonjour antworten und Euren Namen und Euer Anliegen sagen.

In Frankreich sind Geschäftszeiten im Allgemeinen sehr spät, aber außer im Notfall solltet Ihr weder im Privaten noch im Geschäftlichen nach zehn Uhr abends anrufen.

Ihr seid bereit, in die französische Kultur einzutauchen? Hört Euch doch mal französische Radiosender an, schaut France24 oder abonniert eine französische Zeitschrift wie Le Monde oder Paris Match. Oder Ihr arbeitet mithilfe unserer Superprof Lehrkräfte an Euerer Französischgrammatik und Eurem Vokabular.

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus