Der Erwerb einer Fremdsprache ist nichts, was auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Immerhin ist Sprache eine der Säulen unserer Zivilisation.

Das ist allerdings bestimmt nicht der Hauptgrund, warum du Französisch lernen möchtest.

Viele künftige Französischsprecher verlieben sich als erstes in den Klang der Sprache und dann in das Gefühl, das sie in ihrem Frankreichurlaub erlebt haben. Zu guter Letzt entscheiden sie dann, dass die Förderung kognitiver Fähigkeiten, die mit dem Erlernen einer Fremdsprache einhergeht, die Arbeit des Spracherwerbs lohnenswert machen.

Bevor du allerdings dein Französischbuch aufschlägst, eine Sprach-App herunterlädst oder das erste Mal bonjour sagst, sieh dir zunächst diese üblichen Fehler an, die Französischschüler gerne machen. Denn die französische Sprache ist nicht so einfach.

Allons-y! Sehen wir uns zusammen an, wie sich übliche Fehler im Französischen vermeiden lassen, wenn du gerade Französisch lernst.

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Die zehn häufigsten Rechtschreibfehler im Französischen

Gute Rechtschreibung ist in jeder Sprache ein Qualitätsmerkmal für den Urheber des Textes. Es zeigt einen hohen Intellekt sowie Respekt für die Präsentation und das Publikum des Autors.

Sind wir einmal ehrlich: „Kauffen sie ihr Rint hier!“ würde höchstwahrscheinlich dazu führen, dass eine Menge Fleisch weggeworfen würde. Denn niemand würde einem Fleischer vertrauen, der seine Produkte nicht richtig bewerben kann.

Wir prüfen normalerweise unser Aussehen, bevor wir das Haus verlassen. Genauso sollten wir es mit eigens geschriebenen Texten handhaben und sie gründlich auf Qualität überprüfen.

Das Problem mit der französischen Rechtschreibung ist, dass die Sprache über vergleichsweise viele Homonyme verfügt, also Wörter, die identisch klingen, aber nicht gleich geschrieben werden oder die dasselbe Konzept beschreiben.

Bedenkt man dann noch die diakritischen Zeichen beziehungsweise Akzente, über die Französisch wie jede andere romanische Sprache verfügt, um entweder die Bedeutung von Begriffen zu bestimmen oder nun fehlende ehemals vorhandene Buchstaben anzuzeigen, wird es noch komplizierter.

Unter manche Cs muss dann noch eine cedilla gekritzelt werden... Lässt man eines dieser Zeichen weg, ist die Rechtschreibung eines Wortes schon dahin.

Französisch kann nicht als phonetische Sprache bezeichnet werden und die Chancen stehen gut, Rechtschreibfehler im Französischen zu machen.

Wie vermeidet man diese also?

Die Schreibweise von Homonymen

Homophone, die zu breiteren Kategorie der Homonyme gezählt werden, sind Wörter, die gleich klingen, aber unterschiedlich geschrieben werden.

Sieh dir folgende Wörter an: sein, saint, sain, seing, ceins und ceint werden alle gleich ausgesprochen, obwohl sie offensichtlich anders geschrieben werden.

Sie bedeuten jeweils: Brust, heilig, gesund, Unterschrift; sich rüsten und umgeben von.

Du siehst also, wie es schnell zu Missverständnissen kommen kann, wenn diese Begriffe falsch geschrieben werden.

Die Gefahr liegt bei Homophonen nicht nur darin, sie falsch zu schreiben, sondern auch das gewünschte Wort richtig zu schreiben.

In diesen Fällen bringen automatische Rechtschreibüberprüfungen nichts, denn sie erkennen nicht, dass ein Homonym gewünscht wurde und ein anderes geschrieben wurde. Sie können den Kontext nicht erkennen, um zu verstehen, welches Wort in dem Kontext sinnvoller ist.

Das ist kein Problem, mit dem nur die französische Rechtschreibung zu kämpfen hat: Woher wüsste die Rechtschreibprüfung, ob „Stadt“ oder „statt” gemeint ist?

Um ein beliebtes Zitat einer legendären Comic-Reihe zu bemühen: Astérix: cette guerre civile est guère civile.

Dieses komische Wortspiel lässt sich übersetzen als: Dieser Bürgerkrieg ist kaum bürgerlich. Die französischen Begriffe „Krieg“ und „kaum“ sind homophon.

Akzente falsch platzieren oder auslassen

Der accent aigu, der von links unten nach rechts oben geht, ist nur auf dem Buchstaben E zu finden. Das ist doch mal ein praktischer Rechtschreibtipp!

Im Allgemeinen zeigt der Akzent an, dass an seiner Stelle ehemals ein S stand, zum Beispiel in folgenden Begriffen: école, écoute, été...

Höchstwahrscheinlich ist jeder Person außer Linguisten und Wissenschaftlern egal, dass ehemals ein S in diesen Wörtern enthalten war, das nun durch den Akzent repräsentiert wird.

Selbst deinem Französischlehrer ist es egal, es sei denn, du vergisst, den Akzent zu setzen. In diesem Fall zählt es als Rechtschreibfehler.

Unser Tipp, um das zu vermeiden: Setze dich mit der Herkunft der Wörter auseinander und lerne, wie du die diakritischen Zeichen richtig setzt!

Die französische Aussprache ist nicht so einfach.
Lerne, welche Laute im Französischen stumm sind. Quelle: Pixabay Credit: Philm

Psssssst! Stumme Buchstaben im Französischen

Die französische Sprache ist nicht nur davon geplagt, dass fehlenden Buchstaben in Form von Akzenten gedacht wird, ihr Vokabular bietet außerdem einen Reichtum an Begriffen, bei denen alle Buchstaben präsent sind und mitgezählt werden, wobei manche lieber im Stillen bleiben.

Das ist tatsächlich nicht so ungewöhnlich. Im Deutschen kenne wir das Phänomen am besten in Form des stummen H in: stehlen, Lehrer, sah, etc.

Eingangs haben wir gesagt, dass Französisch keine phonetische Sprache ist. Erinnerst du dich?

Das bedeutet, dass es sehr viele französische Wörter gibt, die nicht so geschrieben werden, wie sie gesprochen werden. In anderen Sprachen ist das anders.

Hier sind ein paar Hilfestellungen, um dir mit der französischen Rechtschreibung zu helfen:

  • Im Gegensatz zum Deutschen ist das E am Ende der meisten französischen Wörter stumm.
    • Es sei denn, es trägt einen Akzent!
  • Das H ist immer stumm, egal ob behaucht oder nicht.
    • Das H wird als Konsonant oder Vokal für die Verbindung von Begriffen verwendet.
  • Das S am Ende der meisten Wörter ist stumm
    • Beispiele sind: vous, nous, temps, champs
  • Das X am Ende der meisten Wörter ist stumm
    • Beipiele sind: prix, deux und die unregelmäßigen Pluralformen: choux, chateaux, bateaux und journaux

Natürlich gibt es Ausnahmen zu jeder Regel, so zum Beispiel die französischen Zahlen „dix“ und „six“, wo das X einen S-Laut macht.

Vergiss nicht, dass Französisch eine außergewöhnliche Sprache ist, die voller Logik steckt. Solltest du also Ausnahmen zu den Rechtschreibregeln finden, dann gibt es garantiert einen guten Grund für sie.

Rechtschreibfehler vermeiden

Natürlich gibt es keine Garantie, dass deine Rechtschreibung perfekt wird.

Dennoch ist gute Rechtschreibung aus vielen Gründen wichtig. Als begeisterter Französischschüler möchtest du natürlich ohnehin gute Rechtschreibung vorweisen.

Wie kannst du das Risiko reduzieren, Rechtschreibfehler zu machen?

  1. Genauso wie du es in der Schule getan hast, als du das Schreiben in deiner Muttersprache gelernt hast, so solltest du auch neue französische Begriffe, die du lernst, so häufig wie möglich verwenden. Dabei ist es egal, ob du sie schreibst oder in der gesprochenen Sprache verwendest.

Insbesondere wenn du sie handschriftlich aufschreibst, entstehen neue neuronale Verbindungen in deinem Hirn, wodurch das Erkennen richtig geschriebener Worte ausgeprägt wird. Das bedeutet, du wirst sie jedes Mal richtig schreiben.

  1. Vermeide die Rechtschreibprüfung. Wie bereits erwähnt, haben diese Werkzeuge kein Verständnis des Konzeptes Kontext. Deshalb sind sie nicht in der Lage, zwischen falschen und richtigen Homophonen in einem Text zu unterscheiden.

Allerdings zeigen sie dir, ob du ein Wort unabhängig von seiner Bedeutung richtig geschrieben hast. Sie haben also ihre Berechtigung und können in manchen Situationen nützlich sein.

Lerne, wie du das Französischwörterbuch verwendest.

Es stimmt, dass herkömmliche Wörterbücher erst dann hilfreich sind, wenn man weiß, wie ein Wort geschrieben wird.

Online-Wörterbücher bieten andererseits Vorschläge für Suchbegriffe an oder vervollständigen den Suchbegriff automatisch. Das kann unglaublich hilfreich sein!

Die französische Rechtschreibung ist auch nicht schwieriger als die deutsche. Es ist alles eine Frage davon, die Regeln zu kennen und zu befolgen.

Jetzt, wo du schon mit einigen Regeln vertraut bist, wird dir die Rechtschreibung sicherlich leichter fallen. Einige übliche Fallstricke der französischen Aussprache haben wir für dich hier schon mal zusammengefasst.

Bloß kein Stress im Französischkurs, vermeide diese Grammatikfehler. Quelle: Unsplash

Was sind die häufigsten Grammatikfehler im Französischen?

Wenn man anfängt, eine Sprache zu lernen, wenn die Begeisterung und Motivation, seine neuen Fähigkeiten anzuwenden noch groß ist, machst du möglicherweise noch viele grammatische Fehler im Französischen. 

Das ist vollkommen in Ordnung! Am besten lernt man aus den eigenen Fehlern!

Die Deklination ist möglicherweise die größte potenzielle Fehlerquelle in der französischen Grammatik, wenn du sie gerade noch lernst.

Jedes Wort im Französischen hat ein grammatisches Geschlecht, maskulin oder feminine. Diese richten sich nach bestimmten Charakteristika des Wortes.

Das bedeutet, dass nicht nur der Artikel dem Geschlecht des Substantivs entsprechen muss, sondern auch die Endung des Verbes und das dazugehörige Adjektiv.

Im Deutschen ist uns dieses Konzept auch vertraut. Wir haben sogar noch ein grammatisches Geschlecht mehr. Ist Französisch nicht einfach?

Im Französischen sind die Standardartikel nicht die bestimmten Artikel le, la und les, sondern die Teilungsartikel de, de la und des. Oder auch die unbestimmten Artikel un oder une. Sie entsprechen den deutschen Artikeln ein oder eine.

Die korrekte Verwendung der französischen Artikel hängt sehr stark davon ab, das grammatische Geschlecht des Substantivs zu kennen.

Deshalb ist es wichtig, das Geschlecht zu kennen. Nur so lassen sich hier Fehler vermeiden.

Falsche Verwendung von Verben

Sprachwissenschaftler sagen, dass das Französische mehr Modi als Zeitformen hat. Das ist ein wissenschaftlicher Punkt, der den wenigsten Schülern in ihrem Französischanfängerkurs weiterhilft.

Was vielleicht deutlich hilfreicher ist, ist die zwei häufigsten unregelmäßigen Verben zu kennen: être und avoir – sie entsprechen sein und haben.

Es mag verlockend sein, diese Verben einfach direkt ins Französische zu übertragen und sie genauso zu verwenden, wie wir es im Deutschen tun. Auf diese Weise würde man allerdings viele Fehler machen, den insbesondere in der Beschreibung von Zuständen verwendet man im Französischen ich habe statt ich bin.

Diese Übersetzungen treffen in Bezug auf menschliche und andere Zustände zu.

In anderen Fällen wird sein verwendet.

Wenn Umgebungsbedingungen beschrieben werden, wird normalerweise eine Konstruktion mit es macht gewählt.

Im Deutschen sagen wir „es ist windig”, im Französischen sagen wir „il fait du vent“.

Diese Unterscheidungen in der Verwendung der Hilfsverben ist sehr gut, um Fehler zu vermeiden, wenn Beschreibungen von Zuständen vorgenommen werden.

Die richtige Aussprache ist im Französischen sehr wichtig.
Das Französische hat einige Laute, die wir aus dem Deutschen nicht kennen. Quelle: Pixabay Credit: Teri Makasih0

Die häufigsten Fehler in der französischen Aussprache

Eine fremde Sprache zu lernen, bringt viele lustige Momente mit sich. Nicht, weil die Aktivität so viel Spaß macht, sondern weil es nicht einfach ist, neue Laute im eigenen Mund zu formen.

Insbesondere bei Französisch wirst du öfter feststellen, dass dein Mund nicht die notwendigen Bewegungen machen kann, um selbst die unschuldigsten Laute richtig zu formen, so zum Beispiel das französische U.

Möglicherweise ist dir diese Schwachstelle bereits in der ersten Stunde deines Anfängerkurses Französisch aufgefallen, als du das Verb avoir konjugiert hast:

j'ai, tu as, il a...

und schon hier warst du unvermeidlich zum Scheitern verurteilt.

Französischlehrer tun ihr Bestes, um ihren Schülern zu helfen, Laute zu lernen, die in ihrer Muttersprache nicht existieren.

Das französische U meistert man am besten, wenn man sich auf seine Kindheit zurückbesinnt.

Hast du jemals das Fischgesicht gemacht? Also die Wangen eingezogen und den Mund gespitzt? Das ist genau die Bewegung, die du brauchst, um diesen französischen Laut zu produzieren.

Das französische R ist ein weiterer Kandidat für Schwierigkeiten.

Statt eines rollenden Rs, wie es im Spanischen notwendig ist, oder eines englischen R, bei dem die Zunge einen Bogen macht und die Seiten die Backenzähne berühren, wird das französische R komplett im Rachen gebildet.

Du kannst das französische R mit dem deutschen CH in Bach vergleichen.

Ist das nicht ein praktischer Tipp?

Wie Wörter mit Doppel-L ausgesprochen werden

Manche klingen wie -je und andere wie -le, doch wie kann man sie unterscheiden?

Sehen wir uns die folgenden französischen Begriffe an: balle, ville, bulle, elle und mille.

Ja, es gibt eine Regel für die Aussprache dieser Wörter.

Wenn ein Vokal außer das I vorangeht, dann klingt das Doppel-L wie -le.

Wenn ein I vor dem Doppel-L kommt, dann klingt es wie -je wie in fille, aiguille, feuille...

Es gibt allerdings auch Ausnahmen zu dieser Regel.

Das Wort bouilloire, das ein Doppel-L enthält, wird von allen Französischschülern als eines der schwierigsten angesehen.

Hier sind noch einige mehr...

Französische Wörter mit sehr schwieriger Aussprache

Das französische Wort für Frosch, grenouille, ist auch eines der am schwierigsten auszusprechenden Wörter. Trotz seines R-Lautes und Kombination aus drei Vokalen, kannst du die Aussprache meistern, indem du es in drei Silben aufteilst: grr-noo-yeuh.

Auch die französische Stadt Rouen gehört zu den Herausforderungen für die Aussprache.

Die richtige Aussprache kannst du selbst direkt ausprobieren: „Ru-ahn“ kommt dem am nächsten.

Das schwierigste französische Wort, so haben die Franzosen und Französischschüler in einer Umfrage entscheiden, ist allerdings ihr Wort für Schlosser.

Serrurerie enthält nicht nur vier dieser schwer auszusprechenden R-Laute, es gibt außerdem noch ein schwieriges U genau in der Mitte des Wortes.

Wir hoffen, dass dir diese Tipps einige Regeln des Französischen nähergebracht haben und dir beim Spracherwerb helfen werden. Um dich dabei noch weiter zu unterstützen, bringen wir dir noch die häufigsten Grammatikfehler im Französischen sowie wichtige Ausnahmen der französischen Grammatik näher.

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Sarah

Als Dolmetscherin und Übersetzerin sind fremde Länder und Kulturen mein täglich Brot. Wenn ich nicht gerade meine Leidenschaft für Sprachen und Reisen auslebe, bin ich auf Fußballplätzen zu finden, mit meinem Longboard unterwegs oder probiere mich wahrscheinlich gerade an einer anderen Sportart aus.