Privatunterricht Sprachen Nachhilfe Musik Sport
Teilen

Was spricht für einen Deutschkurs?

Von Melanie, veröffentlicht am 29/08/2018 Blog > Sprachen > Deutsch als Fremdsprache > Gute Gründe, um Deutsch als Fremdsprache zu lernen

Man hört immer wieder, dass die deutsche Sprache keinen besonders schönen Klang habe und dass sie wegen der vielen Fälle und Geschlechter schwer zu erlernen sei.

Warum also Deutsch lernen?

Deutsch lernen bedeutet, dass man seine Chancen, im eignen Land oder im Ausland beruflich Fuß zu fassen, erhöht.

Mit mehr als hundert Millionen Menschen, die mit Deutsch aufgewachsen sind, ist es keine ganz kleine Sprachgemeinschaft, im Gegenteil: Innerhalb Europas ist Deutsch die Sprache mit den meisten Muttersprachlern, noch vor Englisch und Französisch.

Deutsch Lernen bedeutet auch, ein sehr vielfältiges kulturelles Erbe kennenzulernen.

Wir nennen Dir gute Gründe, warum Du noch dieses Jahr mit Deutschkursen beginnen solltest. Bist Du bereit?

Deutsch, eine Sprache mit einer spannenden Geschichte

Die germanische Sprache, ein Vorläufer des heutigen Deutsch, wurde benutzt, um heilige Texte des Buddhismus zu überliefern. Da staunst Du, nicht wahr?

Die germanische Sprache bestand aus zahlreichen Dialekten, darunter Gotisch (eine mittlerweile ausgestorbene Sprache), Isländisch oder auch Schwedisch – Sprachen, die die Jahrhunderte überdauert haben und immer noch existieren.

Bereit für eine weitere Enthüllung?

Der Dialekt, der im US-Staat Pennsylvania von den Amish People gesprochen wird, ging aus dem Niederdeutschen hervor.

Aber versuche jetzt bitte nicht einen Zusammenhang zwischen der asketischen Lebensweise dieser Menschen und den Vorurteilen zur deutschen Sprache herzustellen!

Beschäftige Dich lieber sofort mit der Geschichte der deutschen Sprache, die in erster Linie im Mittelalter entstand.

Wusstest Du, dass die Amish People in den USA Pennsylvaniadeutsch sprechen?

Das ist die Gelegenheit, bei einem Treffen mit Deinen Freunden, mit Deinem neuen Wissen anzugeben!

Deutsch Lernen bedeutet: die meistgesprochene Sprache Europas lernen

In Frankreich wird in den meisten Schulen Deutsch als erste oder zweite Fremdsprache angeboten. Aber nur 15,4 % der Schüler wählen Deutsch.

Die meisten entscheiden sich für die Sprache Shakespeares und für das melodiöser klingende Spanisch.

Obwohl Schüler, die Deutsch lernen, dank der Sprache Goethes ihren Gesamtnotendurchschnitt verbessern können.

Dies erklärte Thérèse Ouchet, Deutschlehrerin, dem französischen Magazin „Le Figaro“ am 21. Januar 2013:

„Die vorherrschende Meinung [in Frankreich] ist, dass Spanisch leicht und Deutsch schwer zu lernen ist. Allerdings sind die Ergebnisse der Germanisten beim „Bac“ (frz. Abitur) besser als die der Anglisten oder auch Hispanisten. Die Filme über den Zweiten Weltkrieg haben ihre Spuren hinterlassen. Man hört immer noch viel Unsinn über das immerzu schlechte Wetter in Deutschland und das von der Sonne verwöhnte Spanien!”

Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung ist die deutsche Sprache besonders hilfreich, wenn man sich der Welt öffnen möchte.

Denn Deutsch ist immer noch die meistgesprochene Sprache in Europa.

Deutsch – die meistgesprochene Sprache Europas! | Quelle: Pixabay

Hier eine Auflistung der europäischen Sprachen, die die meisten Muttersprachler aufweisen (laut einem Bericht der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2012):

  1. Deutsch (16 %)
  2. Italienisch (13 %)
  3. Englisch (13 %)
  4. Französisch (12 %)
  5. Spanisch (8 %)
  6. Polnisch (8 %)

Deutsch wird schließlich nicht nur jenseits des Rheins gesprochen, sondern ist auch Amtssprache in Österreich, Luxemburg und in der italienischen Provinz Bozen.

Deutsch sprechen und verstehen bedeutet, problemlos die florierenden Ländern der Europäischen Union bereisen und sogar in diesen Ländern arbeiten zu können!

Deutsch als Fremdsprache lernen, um in Deutschland studieren zu können

Deutschland ist ein attraktiver Studienstandort und ein deutscher Hochschulabschluss wird von Arbeitgebern weltweit sehr geschätzt.

In Deutschland kannst Du zwischen verschiedenen staatlichen und privaten Hochschulen wählen.

Prinzipiell gibt es drei Arten von Hochschulen:

  • Universitäten: Die kostenlosen staatlichen Universitäten vermitteln vor allem theoretisches Wissen. Das Studium ist stark wissenschaftlich orientiert und es gibt viele unterschiedliche Fächergruppen, wie BWL, Medizin, Ingenieurwesen usw. In der Regel ist der erste Abschluss der Bachelor, der zweite der Master. An einer Universität kannst Du außerdem promovieren (den Doktortitel machen).
  • Fachhochschulen: An Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist das Studium eher praxisorientiert. Der Schwerpunkt liegt stärker auf der beruflichen Anwendung als auf der Theorie, die Ausbildung ist den Anforderungen im Berufsleben angepasst.
  • An Kunst-, Film- und Musikhochschulen kannst Du künstlerische Fächer studieren, also zum Beispiel Musik, Architektur, Bildende Kunst, Schauspiel, Tanz, Industrie- und Mode-Design. An Hochschulen für moderne Medien werden Regisseure, Kameraleute, Drehbuchautoren sowie andere Film- und Fernsehschaffende ausgebildet.
  • Neben den staatlichen Hochschulen gibt es in Deutschland auch private Hochschulen, deren Studienabschlüsse vom Staat anerkannt werden. Wegen der relativ hohen Gebühren studieren die meisten jedoch an den staatlichen Hochschulen, da die Qualität der Abschlüsse vergleichbar ist.

Die internationale Vernetzung deutscher Universitäten mit vielen anderen Partnerhochschulen auf der ganzen Welt ist sehr gut.

Obwohl Deutschland ein eher kleines Land ist, hat es nicht nur in Europa eine wichtige Position inne, sondern gilt auch international als angesehener Handelspartner und Akteur.

Ein Abschluss an einer deutschen Universität ist international angesehen! | Quelle: Pixabay

Deutsche Facharbeiter oder Ingenieure sind auf der ganzen Welt gefragt und haben gute Chancen, einen Job in einem internationalen Unternehmen in den unterschiedlichsten Ländern zu bekommen.

Auch Deutschland selbst stellt ein gutes und attraktives Arbeitsland dar.

Die deutschen Universitäten haben auch durch den hohen Forschungsschwerpunkt einen international guten Ruf.

Die Studiengänge gelten oft auch als schwieriger als in anderen Ländern, doch dies steigert natürlich auch das Ansehen.

Wenn Du in Deutschland studieren möchtest, solltest Du natürlich Deutschkenntnisse besitzen!

Es ist möglich, dass die Hochschule, an der Du Dich bewirbst, ein Sprachzertifikat verlangt (z.B. das „DSH – Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ oder den „TestDaF“).

Daher ist es am besten, Deutsch zu lernen, bevor Du Dich an einer deutschen Hochschule bewirbst.

Allerdings ist es nicht erforderlich, flüssig Deutsch zu sprechen, das kommt mit der Zeit, wenn Du in Deutschland lebst.

Du solltest jedoch ausreichende Deutschkenntnisse haben, um den an der Universität belegten Kursen folgen zu können.

In Deutschland arbeiten bzw. mit Deutschen arbeiten

Englisch sprechen ist gut, aber mit deutschsprachigen Geschäftspartnern auf Deutsch zu kommunizieren, ist besser!

Wusstest Du, dass Deutschland z.B. der wichtigste Handelspartner Frankreichs ist?

Interessant ist auch, dass die Tourismusbranche auf der ganzen Welt für die große Anzahl deutschsprachiger Touristen immer mehr Fachkräfte einstellt, die deutschsprachig sind!

Die Deutschen reisen gerne, daher sind deutschsprachige Fachkräfte in der Tourismusbranche gefragt! | Quelle: Pixabay

Im Klartext heißt das: Wenn Du gut Deutsch sprichst, findest Du problemlos eine Stelle in einem Ferienclub oder als Touristenführer auf der ganzen Welt!

Gut zu wissen: Die Deutschen machen z.B. gerne Urlaub in Südostasien. Wenn Du Lust auf Abenteuer hast, suchst Du Dir am besten eine Stelle auf Ko Phi Phi!

Möchtest Du lieber in Europa bleiben, solltest Du wissen, dass Griechenland, Italien und Portugal beliebte Urlaubsziele der Deutschen sind.

Es ist ja bekannt, dass die Deutschen gerne Urlaub im Ausland machen. Daher solltest Du Dir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mit von der Partie zu sein.

Es gibt natürlich noch weitere Gründe, warum es sich lohnt, Deutsch zu lernen, um in Deutschland arbeiten zu können.

Deutsche Branchen, die Arbeitsplätze anbieten

Deutsch lernen, um in Deutschland zu arbeiten: Viele Franzosen entscheiden sich beispielsweise für diesen Weg!

Für viele Franzosen ist es einfacher, in Deutschland einen Arbeitsplatz zu finden oder Karriere zu machen als in ihrer Heimat.

Im Jahr 2018 beträgt der Jahresdurchschnittswert der Arbeitslosenquote in Deutschland rund 5,4 Prozent, in Frankreich hingegen sind rund 9 Prozent der Bevölkerung arbeitslos.

Warum ist der Unterschied zwischen den beiden Ländern so groß?

Deutschland ist risikofreudiger und setzt auf Branchen, die in Frankreich noch wenig entwickelt sind!

Außerdem nutzen deutsche Firmenchefs unterschiedliche Kommunikationsmethoden: Zum Beispiel verwenden deutsche Firmen generell neue Technologien, wohingegen Frankreich in dieser Hinsicht immer noch hinterherhinkt.

Bei einem deutschen Autohersteller Karriere machen? Verlockend oder? | Quelle: Pixabay

Um auf der anderen Rheinseite schnell einen Arbeitsplatz zu finden, sind für die französischen Arbeitssuchenden folgende Branchen von Interesse:

  • Vertrieb
  • Mechanik
  • Tourismus und Hotelwesen
  • Wissenschaft und Forschung
  • Kommunikation
  • Neue Technologien
  • Ingenieurwesen

Um in Deutschland arbeiten zu können, ist es unentbehrlich, zumindest Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu besitzen.

Ohne Deutschkenntnisse bist Du gezwungen, Englisch zu sprechen, denn nur wenige Deutsche beherrschen Französisch.

Es ist viel schwieriger, sich sozial und beruflich zu integrieren, wenn du überhaupt kein Deutsch verstehst oder sprichst.

Warum also nicht in einem Sprachkurs Deutsch lernen?

Dank guter Deutschkenntnisse international Karriere machen

Nach Englisch ist Deutsch die wichtigste Sprache, die bei Personalern, insbesondere in Frankreich, von Bedeutung ist. Spanischkenntnisse sind viel weniger gefragt.

Deutschkenntnisse sind aber nicht nur in Frankreich gefragt, sondern ein großer Vorteil auf internationaler Ebene!

Denn die Sprache Goethes wird entgegen der vorherrschenden Meinung in vielen Regionen der Welt gesprochen.

Minderheiten auf der Welt, die Deutsch sprechen:

  • In Blumenau und Santa Catarina in Brasilien,
  • in Namibia,
  • Tanzania,
  • Paraguay,
  • Chile,
  • Venezuela,
  • Rumänien,
  • Pennsylvania in den USA usw. wird Deutsch gesprochen.

Deutschkenntnisse sind demnach nützlich, wenn Du im Ausland arbeiten möchtest, insbesondere in der Businesswelt: Personalvermittler auf der ganzen Welt schätzen gute Sprachkenntnisse, um mit Kunden auf allen Kontinenten kommunizieren zu können.

Gute Deutschkenntnisse verbessern Deine Chance, international Karriere zu machen! | Quelle: Pixabay

Zweisprachigkeit ist in der Arbeitswelt immer gefragter, denn wenn ein Kandidat zwei Sprachen perfekt beherrscht, stehen die Chancen gut, dass er in der Lage ist, internationale Handelsbeziehungen erfolgreich zu managen.

Einige interessante Zahlen zur deutschen Sprache

Da wir bei Superprof auf konkrete Angaben besonderen Wert legen, im Folgenden ein paar nützliche Informationen, die demonstrieren, dass es sich wirklich auszahlt, Deutsch zu lernen:

  • Deutsch ist nach Englisch die zweitwichtigste Wissenschaftssprache auf der Welt.
  • Was die jährlichen Patentanmeldungen im Wissenschaftsbereich angeht, nimmt Deutschland den 3. Platz weltweit ein.
  • Mehr als 110 Millionen Menschen sprechen Deutsch als Muttersprache.
  • In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein spricht die Mehrheit der Bevölkerung Deutsch, es handelt sich um die meistgesprochene Sprache Europas.
  • Die deutsche Wirtschaft ist die stärkste in Europa und die viertstärkste weltweit.
  • 22 Nobelpreise für Physik, 30 für Chemie und 25 für Medizin gingen bisher an die drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz. Außerdem kamen viele der anderen Preisträger von deutschen Universitäten. Elf Nobelpreise für Literatur gingen an deutsche Autoren und sieben Deutsche und Österreicher erhielten bereits den Friedensnobelpreis. Muss man dazu noch mehr sagen?
  • Deutsch ist eine der drei Sprachen, die im Elsass gesprochen werden (Französisch, Elsässisch, das von 50 % der Bevölkerung gesprochen wird, und Deutsch).
  • 10 % der Bücher, die weltweit erscheinen, werden auf Deutsch veröffentlicht.
  • Deutsch ist die Amtssprache in zahlreichen Ländern oder in Teilgebieten, das reicht von Österreich bis Liechtenstein und Südtirol in Italien.
  • Es gibt 4 Fälle im Deutschen: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ.

Es gibt ein immenses deutsches Kulturerbe!

Deutschland ist nicht nur das Land der „Frankfurter Würstchen“!

Nein, auch in kultureller Hinsicht: Mit mehr als 40 Denkmälern, die ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurden (wie der Kölner Dom oder das Gartenreich von Dessau-Wörlitz), kann Deutschland enorm viel bieten.

Der Kölner Dom zählt zum Kulturerbe der UNESCO. | Quelle: Pixabay

Hier ein kleiner Überblick an deutschen Werken, die es sich lohnt, in Originalsprache zu lesen, zu sehen oder zu hören.

Literatur

  • Das Gesamtwerk Goethes, angefangen bei den „Leiden des jungen Werther“!
  • „Der Prozess“ von Franz Kafka: Die Geschichte eines Mannes, der verhaftet wird ohne zu wissen, warum. Dieses Werk wurde übrigens posthum und gegen den Willen des Autors veröffentlicht.
  • „Der Zauberberg“ von Thomas Mann: Eine Reihe von repräsentativen Charaktere am Anfang des 20. Jh. Anmerkung: Dieses Werk ist eines der Meisterwerke der deutschen Literatur.

Kino

  • „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ (1922) von Friedrich Wilhelm Murnau: Der Stummfilm ist eine – nicht autorisierte – Adaption von Bram Stokers Roman Dracula. Nosferatu gilt als einer der ersten Vertreter des Horrorfilms und übte mit seiner visuellen Gestaltung einen großen Einfluss auf das Genre aus.
  • „Das Leben der Anderen“ (2006), von Florian Henckel von Donnersmarch: Das Drama stellt den Staatssicherheits-Apparat und die Kulturszene Ost-Berlins in den Mittelpunkt und setzt sich zudem ernsthaft und kritisch mit der Geschichte der DDR auseinander.
  • „Good Bye, Lenin!“ (2002) von Wolfgang Becker: der Film erzählt die Geschichte von einer Frau, die im Koma die Wende „verschläft“ und ihrem Sohn, der ihr, um sie zu schonen, nach dem Erwachen vorgaukelt, sie lebe nach wie vor in der „alten“ DDR. Wirklich großes Kino!
  • „Soul Kitchen“ (2010) von Fatih Akin: Der Film ist der Beweis, dass es deutsche Komödien tatsächlich gibt!

Musik

Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung, dass dies deutsche Sprache nicht schön anzuhören ist (sie klinge aggressiv, laut, hart), besitzt sie dennoch eine schöne Musikalität.

Schließlich ist Deutsch nicht von ungefähr lange Zeit die führende Sprache der Musik gewesen.

Deutsch war – und ist es noch heute – eine der wichtigsten Sprachen auf den Konzert- und Opernbühnen dieser Welt.

Wer klassischen Gesang studiert, für den führt an Deutsch kein Weg vorbei.

Deutsche Opern zählen immer noch zu den weltweit wichtigsten musikalischen Werken und sie füllen immer noch die Konzertsäle. Zum Beispiel!

  • „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner: die Adaptation des gleichnamigen literarischen Werks aus dem 12. Jh., die bis zu 4,5 Std. dauern kann.
  • „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart: Wenn Du erst einmal die berühmte Arie der Königin der Nacht gehört hast, möchtest Du unbedingt eine Konzertkarte kaufen und bist sogar bereit, 2 Jahre auf einen Platz zu warten.

Goethe in Originall lesen oder die Zauberflöte von Mozart verstehen!! | Quelle: Pixabay

Wir dürfen auch die 9 Symphonien von Ludwig van Beethoven nicht vergessen, darunter die berühmte 5. Symphonie.

Du hast bestimmt schonmal eine dieser Symphonien gehört, sehr wahrscheinlich die „Ode an die Freude“, die die europäische Nationalhymne geworden ist.

Und was die moderne Musik angeht, da hat Deutschland auch so einiges zu bieten.

Wir denken da zum Beispiel an Tokio Hotel … Diese nicht unumstrittene deutsche Gruppe hat weltweit bei vielen Teenagern wieder den Wunsch geweckt, Deutsch in der Schule zu lernen.

Und wem haben wir dies zu verdanken? Natürlich Bill Kaulitz!

Deutsch hat viele Ähnlichkeiten mit Englisch

Man hört oft, dass Deutsch und Englisch viel Ähnlichkeit haben. Schüler, die gut in Englisch sind, haben daher angeblich weniger Schwierigkeiten, Deutsch zu lernen.

Ja, das stimmt!

Beides sind indo-europäische Sprachen, die aus dem Norden Europas stammen.

Auch wenn man heute die beiden Sprachen sehr gut unterscheiden kann, findet man dennoch Gemeinsamkeiten.

Hier einige Beispiele:

  • Bruder = brother
  • Mutter = mother
  • machen = make
  • lernen = learn
  • hundert = hundred
  • kann = can
  • nun = now
  • Haus = house
  • Universität = university
  • Kamera = camera

Wer das englische Vokabular gut beherrscht, dem fällt es leichter, deutsche Vokabeln zu lernen. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche.

Viele englische und deutsche Wörter klingen ähnlich! | Quelle: Pixabay

Weiterhin kann man feststellen, dass Anglizismen in der deutschen Sprache gang und gäbe und weniger verpönt sind als beispielsweise in Frankreich.

Zum Beispiel hat man sich in Deutschland nicht die Mühe gemacht, ein deutsches Wort für „Computer“ zu finden, man hat einfach das englische Wort übernommen.

Andererseits haben auch die Briten deutsche Wörter übernommen, zum Beispiel verwendet man dort die Ausdrücke „Kindergarten“, „Zeitgeist“ oder auch „Angst“.

Deutsch ist gar nicht so schwer wie sein Ruf!

Die meisten Menschen haben aus zwei Gründen Angst, Deutsch zu lernen: wegen der Konjugationen und der Deklinationen.

Weiterhin ist es eine Frage der persönlichen Vorlieben. Der Klang der deutschen Sprache gefällt nicht jedem, wie sieht es mit Dir aus?

Der Vorteil der deutschen Sprache ist, dass sie sehr logisch aufgebaut ist.

Zudem ist es relativ einfach, Wörter zu bilden, da man in der deutschen Sprache Wörter im Prinzip fast beliebig aneinanderreihen darf.

Möchtest Du etwas sagen, findest aber das passende Wort nicht? Kein Problem – bastel Dir einfach ein neues.

Beispiel: „Fußballweltmeisterschaftsendrundenteilnehmer“ oder „Überschallgeschwindigkeitsflugzeug“.

Mit diesen Wörtern kann man seine Freunde beeindrucken! 😉

Auch wenn die deutsche Grammatik an den Rande der Verzweiflung bringt, halte durch, es lohnt sich! | Quelle: Pixabay

Im Deutschen gibt es nur eine Aussprache – oder anders formuliert: Es gibt keine besonderen Ausspracheregeln oder -ausnahmen.

Im Gegensatz zum Englischen und Französischen beispielsweise ist die Aussprache des Deutschen also ziemlich einfach. Man sagt nämlich das, was man liest!

Also keine stummen Konsonanten oder Vokale, bei denen man zuerst lernen muss, wann sie wie artikuliert werden …

Deutsch hat natürlich seine Tücken, aber andere Sprachen sind auch schwierig zu lernen!

Wenn ausreichend Motivation und Arbeitseinsatz vorhanden sind, ist Deutsch lernen auf jeden Fall machbar!

Eigentlich sollte gerade das ein guter Grund sein, Deutsch zu lernen. Denn wer will schon etwas, das einfach ist? Einfach – das kann schließlich jeder.

Wer Deutsch beherrscht, kann etwas Besonderes! Etwas, das nicht jeder kann.

Haben wir Dich mittlerweile überzeugt, dass Deutsch Lernen viele Vorteile bietet?

Teilen

Wir freuen uns über Feedback von unseren Lesern
Enthält dieser Artikel die Informationen, nach denen Du gesucht hast?

Dieser Artikel war totaler Käse? Wirklich?Okay, beim nächsten Mal wird's besserNur Durchschnitt? Was fehlte Dir konkret?Danke Dir! Stelle verbliebene Fragen gerne untenWir freuen uns, dass wir Dir helfen konnten :) (Aktuell gibt es hierzu noch keine Bewertung)
Loading...

Einen Kommentar posten

avatar