Gleich mal vorweg: Es gibt verschiedene chinesische Sprachen, wobei nicht alle gleich stark verbreitet sind. Wir im Westen sprechen generell von Mandarin-Chinesisch, wenn wir "Chinesisch" sagen.

Dabei gibt es noch 6 weitere große chinesische Sprachen!

Pass also auf, dass Du Mandarin nicht mit Kantonesisch oder einer anderen Sprache Chinas verwechselst ...

Auch wenn Kantonesisch von mehr als 70 Millionen Menschen gesprochen wird (vor allem in Hongkong, Macao und Südostasien), empfehlen wir Dir, zunächst mit dem Mandarin-Chinesisch zu beginnen.

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Warum?

Weil das die Amtssprache Chinas ist, aber auch in Taiwan und Singapur weit verbreitet ist. Auch in Vietnam, Kambodscha und anderen Ländern der Erde kommt man mit Mandarin gut durch.

Stand 2020 ist Mandarin außerdem die Sprache, die weltweit die zweitgrößte Sprecherzahl aufweist (nach Englisch). Würde man nur die Muttersprachler*innen zählen und nicht auch diejenigen, die Englisch bzw. Mandarin als Zweitsprache haben, stünde Mandarin-Chinesisch sogar auf Platz 1!

Dazu boomt die chinesische Wirtschaft seit Jahren, und es ist kein Einbruch abzusehen – im Gegenteil. Wer Chinesisch spricht, hat in der Wirtschaftswelt von heute also einen enormen Vorteil.

Deshalb gewinnt die fernöstliche Sprache auch immer mehr an Popularität, und Deutschland ist da keine Ausnahme.

Aber wie kann man eigentlich schnell und unkompliziert Chinesisch lernen und das einmal Gelernte dann auch behalten und ausbauen?

Vielleicht hast Du nur eine halbe Stunde am Tag Zeit, um Dich mit der Sprache zu beschäftigen? Dann Du Deine Zeit natürlich so gut wie möglich nutzen. Gleichzeitig darf man beim Erlernen einer Fremdsprache nichts überstürzen und sollte klare Strukturen beibehalten.

Daher zeigen wir Dir in diesem Artikel, wie Du erfolgreich ins Projekt Chinesisch lernen starten kannst und welche Hilfsmittel nützlich sein könnten.

Bevor Du Dich nun näher mit den effektivsten Lernmethoden beschäftigt, empfehlen wir Dir auch unseren Guide, der Dir einen allgemeinen Überblick zum Thema Mandarin Lernen für Anfänger gibt. Und mit welchen Lernmethoden Du möglichst effizient Chinesisch lernen kannst und wie Du Hindernisse beim Lernen gekonnt überwindest, erfährst Du übrigens in diesem Artikel.

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Ist Chinesisch lernen schwer?

Bevor wir voll einsteigen in die verschiedenen Arten, Chinesisch zu lernen, wollen wir erstmal eine Frage beantworten, die sich wohl viele Menschen weltweit stellen, die Mandarin als Fremdsprache lernen wollen: Ist Chinesisch lernen schwer?

Wie so oft lautet die Antwort Ja und Nein. Sorry, das ist immer ziemlich unbefriedigend, ich weiß, aber ich erkläre Dir gleich, warum das so ist.

Auf den ersten Blick ist Chinesisch lernen schwer – zumindest für Muttersprachler*innen indogermanischer Sprachen (auch indoeuropäische Sprachen genannt), also auch Deutsch-Muttersprachler*innen.

Diese Sichtweise hat auch durchaus ihre Berechtigung, denn folgende Aspekte machen Mandarin lernen für Deutsche schwer:

  • Das Schriftsystem, also die chinesischen Zeichen, und damit Lesen auf Chinesisch ist extrem kompliziert und bietet im Gegensatz zum Deutschen oder Französischen keine Aussprachehilfe.
  • Mandarin verfügt über 4 verschiedene Tonlagen, die für Sprecher*innen einer indogermanischen Sprache sehr schwierig rauszuhören sind.
  • Viele chinesische Wörter haben nicht nur  e i n e  Bedeutung – es kommt auf den Kontext an.

Doch es gibt auch einige Elemente der chinesischen Sprache, die dafür sprechen, dass es in vielerlei Hinsicht einfacher ist als indoeuropäische Sprachen (also z.B. Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Russisch usw.):

  • Es gibt keine Grammatik in unserem Sinn, also keine Konjugation (nach Zeit, Person usw.), Deklination (Fälle) und nicht mal einen Plural. Die Wörter stehen also alle, wie sie sind (im Singular bzw. Infinitiv) und verändern sich nicht.
  • Chinesischvokabeln sind häufig einfacher zu lernen, da sie teilweise nach Kategorien benannt sind. Alle Bäume heißen z.B. shu, die jeweilige Art wird dann davor gesetzt (z.B. Ahorn = feng shu; Birke = baihua shu usw.). Selbst wenn man die Art nicht erkennt, versteht man also wenigstens, dass es um einen Baum geht.
  • Zahlen auf Chinesisch sind ziemlich einfach. Im Gegensatz zum Deutschen oder Französischen gibt es keine Dreher oder halbe Matheaufgaben, um Zahlen auszudrücken, sondern die Ziffern werden einfach aneinandergehängt: Es gibt Namen für die Zahlen 1 bis 10, danach folgt die Bildung dem Schema Zehner und Einer nennen, also z.B. 12 = "zehn zwei", 24 = "zwei, zehn, vier" usw. Ab 100 gibt es dann eine weitere Einheit für die Hunderterzahlen usw.
  • Der chinesische Satzbau ist auch recht einfach gehalten. Bei Fragen wird die Satzstellung nicht verändert und dekliniert wird ja auch nicht (s. oben). In der Alltagssprache wird außerdem auch ein deutlich einfacherer Satzbau verwendet, als wir das aus dem Deutschen oder Spanischen gewohnt sind.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Ja, Chinesisch lernen ist für Deutsche erstmal schwer, weil es so ganz anders ist, als das, was man kennt (von der Muttersprache und Fremdsprachen, die man in der Schule gelernt hat).

Wenn man sich aber darauf einlässt, dass dies so ist und man eben nicht die gleiche Herangehensweise wie beim Englisch Lernen verwenden kann, gibt es durchaus Elemente, die Mandarin viel einfacher machen als so manche indoeuropäische Sprache.

Wer die chinesische Sprache wirklich beherrschen will, der hat einen langen Weg vor sich und kann nicht erwarten, nach einem Jahr schon flüssig Konversation betreiben zu können, aber einen Versuch ist es trotzdem wert und mit genügend Disziplin und Ausdauer kommt man ans Ziel!

Setz Dir beim Chinesisch Lernen deshalb kurzfristige Ziele und feier so immer wieder kleine Erfolgserlebnisse. Das wird Deine Motivation aufrechterhalten und Dich schwierige Phasen überstehen lassen.

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Chinesisch lernen mit Buch – der Klassiker

Wenn es darum geht, eine neue Fremdsprache zu lernen, muss man sich heutzutage zwischen mehreren Optionen entscheiden. Eine beliebte Option ist dabei immer noch das gute, alte Buch.

Chinesisch lernen mit Buch ist eine altbewährte Methode.
Chinesisch lernen mit einem Lehrbuch – eine gute Option für den Einstieg. | Quelle: Unsplash

Auch, wenn es Dir schon in den Fingerspitzen juckt und Du es gar nicht mehr erwarten kannst, Chinesisch zu lernen, solltest Du auf keinen Fall das erstbeste Buch kaufen, das Du im Laden siehst.

Informier Dich vorab über die verschiedenen Lehrbücher auf dem Markt und stell Vergleiche an. Welcher Lernstil passt am besten zu Dir? Vielleicht hast Du einen Schwerpunkt (z.B. die chinesische Geschichte, Alltags-Chinesisch oder Business-Chinesisch), den Du Dir setzen willst und der in verschiedenen Büchern unterschiedlich gewichtet wird?

Hier eine kleine Auswahl an Chinesisch-Lernbüchern:

  • Chinesisch Superleicht: Für Anfänger – von Elinor Greenwood
  • PONS Power-Sprachkurs Chinesisch für Anfänger

  • Langenscheidt Chinesisch mit System – von Jiehong Zhang et al.

  • Unvergessliches Chinesisch, Stufe A – von Hefei Huang
  • Lóng neu A1-A2: Chinesisch für Anfänger – von Hui Weber, Michael Krumm et al. (Klett-Verlag)

Natürlich gibt es noch viele mehr – auch in englischer Sprache, falls Dir das lieber ist.

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Was außerdem zu erwähnen (wenn auch eigentlich klar) ist: Heutzutage ist ein Sprachlernbuch nie nur ein Buch. Es gibt dazu mindestens Audio-CDs (für die Aussprache und das Hörverstehen), meist aber sogar CD-Roms/DVDs oder Downloads oder ganze Portale und Plattformen (inkl. Videos, Materialien zum Downloaden und sogar Vokabel-Apps).

Und abgesehen davon gibt es meist nicht nur das Lehrbuch, sondern aus derselben Reihe im Verlag noch passende Übungsbücher, Vokabeltrainer, Grammatik-Tabellen usw. (wobei letztere ja im Chinesischen nicht wirklich existieren, da die Sprache ja wie erwähnt keine Grammatik in unserem Sinne hat).

Zusätzlich zum umfassenden Kursbuch kann es auch sinnvoll sein, ein extra Buch zum Erlernen der chinesischen Schrift-Zeichen zu nutzen. So kommst Du noch schneller und effizienter voran!

Ein gut strukturiertes Kursbuch bietet also durchaus einen Mehrwert, insbesondere, wenn Du erstmal alleine ins Mandarin reinschnuppern möchtest (also ohne Sprachkurs oder private*n Chinesisch-Lehrer*in). Denn das Online-Angebot, auf das wir im nächsten Kapitel eingehen, kann erstmal ganz schön verwirrend und erdrückend wirken ...

Chinesisch lernen online kostenlos – einen Versuch ist es wert

Heute kann man sich mithilfe des Internets wunderbar neue Dinge aneignen. Online findest Du interessante Möglichkeiten, um schnell und effizient Chinesisch lernen zu können.

Dabei kannst Du erstmal nur mit diesen Ressourcen beginnen oder die Angebote zusätzlich zu Deinem Chinesischkurs, privaten Chinesischunterricht oder dem Lehrbuch Chinesisch nutzen.

Chinesisch mit Apps lernen ist eine gute Methode.
Mit Apps lässt sich auch das Chinesisch Lernen leichter gestalten. | Quelle: Pixabay

Es gibt eine ganze Reihe an Webseiten und Apps, die sich dem Thema Chinesisch Lernen für Anfänger verschrieben haben:

  • Audi: eine englische Seite, mit deren Hilfe man Mandarin mit der Pinyin-Methode lernen kann. Dabei werden die chinesischen Schriftzeichen in lateinische Buchstaben transkribiert, was die Sache deutlich einfacher macht.
  • HelloChinese: Eine tolle App, mit der man auf dem Handy oder dem Tablet ganz einfach Chinesisch lernen kann. Man kann einstellen, ob man Mandarin mit chinesischen Schriftzeichen oder der Pinyin-Methode lernen möchte. Muttersprachler*innen unterstützen Dich beim 10-minütigen täglichen Lernen. In der Basis-Version kostenlos!
  • Chineasy: Mit dieser App kann man die chinesischen Schriftzeichen dank einer besonderen Methode im Handumdrehen lernen. Chineasy ist jedoch zahlungspflichtig.
  • HSK Online: Der HSK-Test bietet wie viele andere Sprachzertifikat-Prüfungen eine eigene Anwendung an, um Dich im Rahmen von Chinesischkursen auf die Prüfung vorzubereiten.
  • Rosetta Stone: Nach "Babbel Chinesisch" googelt man vergeblich, denn momentan ist die Sprache noch nicht im Repertoire. Doch im englischsprachigen Raum kennt wohl jeder Rosetta Stone und dort wird man auch fündig.
  • Mondly: Tägliche Mandarin-Lektionen zu verschiedenen Kategorien wie "Hallo", "Familie", "Länder & Sprachen", "Reisen", "Urlaubsaktivitäten", "Sport", "Vorstellung" uvm.
  • Duolingo: Auch Duolingo soll natürlich nicht unerwähnt bleiben. Der kostenlose Sprachlernriese hat auch Chinesisch im Portfolio, allerdings nur mit Englisch als Grundsprache – learn Chinese!

Natürlich gibt es noch viele weitere Apps sowie spezialisierte Websites und Chinesisch-Tutorials bzw. YouTube-Videos zum Chinesisch Lernen.

Am besten klickst Du Dich mal durchs Angebot und schaust, welche Methode/Aufmachung Dir am ehesten zusagt, und wie viel Du bereit bist dafür zu zahlen.

Es ist durchaus möglich, als Autodidakt*in schnell und effizient Fortschritte zu machen. In einem weiteren Artikel stellen wir Dir einige Möglichkeiten vor, um selbstständig Chinesisch lernen zu können!

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Chinesisch-Kurs belegen – immer eine gute Option

Du hast Angst, dass Du alleine nicht am Ball bleibst oder gleich frustriert bist, weil alles so kompliziert erscheint? Dann empfehlen wir Dir den guten, alten, klassischen Sprachkurs.

Chinesisch lernen mit Muttersprachlern
Chinesische Muttersprachler*innen eignen sich besonders gut als Chinesisch Lehrer – besonders für die richtige Aussprache! | Quelle: Unsplash

Wenn Du in einer größeren Stadt wohnst, gibt es vielleicht relativ günstige Mandarin-Kurse an der Uni (insbesondere wenn es eine Fakultät für Sinologie gibt). Alternativ kannst Du nach einem Chinesisch-Kurs an der VHS (Volkshochschule) suchen.

Und schließlich bleiben natürlich immer private Sprachschulen, an denen Du qualitativ hochwertigen Chinesisch-Unterricht nehmen kannst – allerdings sind die Kurse dort häufig recht teuer.

Der Vorteil an solchen festen Kurangeboten ist, dass sie in der Regel in Gruppen stattfinden. So bist Du nicht allein, sondern kannst Dich mit Deinen Mitschüler*innen austauschen und auch mal Frust ablassen, wenn Dir alles sehr schwierig erscheint.

Und was gibt es Schöneres, als nach dem Unterricht noch gemeinsam zum Chinesen um die Ecke zu gehen (wenn nicht gerade Corona ist) und das Gelernte gleich anzuwenden?

Schau Dich am besten gleich mal um, wo Du in Deiner Stadt gut & günstig Chinesisch lernen kannst.

Chinesisch lernen Privatunterricht – schnell zum Erfolg

Wer Chinesisch lernt, der will logischerweise so schnell wie möglich Fortschritte machen und seine Zeit so effizient wie möglich nutzen.

Deshalb kann es auch eine gut Idee sein, eine*n private*n Nachhilfe-Lehrer*in für Chinesisch zu engagieren (Chinesisch Lernen Düsseldorf)!

In diesem Fall bist Du der einzige Schüler und die Lehrerin kann ihren Unterricht ganz individuell an Dich und Deine Bedürfnisse und Erwartungen anpassen.

Am besten, ihr vereinbart zunächst eine Probestunde, um feststellen zu können, ob die Chemie stimmt. Dann könnt ihr Unterricht in der Frequenz vereinbaren, die Du mit Deinem Zeitplan und Budget am besten vereinbaren kannst.

Auf Superprof findest Du eine Reihe an qualifizierten Chinesisch-Lehrer*innen – und die meisten bieten auch Online-Unterricht (via Webcam) an! Das ist während der momentan Pandemielage natürlich besonders gefragt ... und von überall aus möglich (wie z.B. Chinesisch Lernen Köln).

Mandarin lernen in China – das Nonplusultra

Immer eine tolle Möglichkeit ist natürlich, eine Fremdsprache im jeweiligen Land zu lernen, in diesem Fall also Mandarin lernen in China.

Wie kann ich Mandarin lernen in China?
In einer Gastfamilie lernst Du besonders schnell und effizient Chinesisch. | Quelle: Pexels

Natürlich ist das zu Corona-Zeiten leichter gesagt als getan, aber das geht ja hoffentlich auch mal wieder vorbei (zumal China wohl schon wieder auf dem aufsteigenden Ast ist und kaum noch Fälle zu verzeichnen hat).

Wenn Du schon Grundkenntnisse im Chinese speaking hast, kannst Du vielleicht auf eigene Faust eine Sprachreise nach China organisieren. In der Regel ist es aber empfehlenswert, das über eine Agentur oder ein Reisebüro etc. zu machen.

Da gibt es natürlich Anbieter wie Reiskörner in China: von EF über ESL bis hin zu sprachreisen.de – um nur einige wenige zu nennen.

Alternativ findest Du vielleicht (Austausch-) Programme an Unis oder staatlichen Instituten. Da kommst Du häufig günstiger weg als bei privaten Anbietern.

Oder vielleicht bist Du Student*in? Dann könnte ein Auslandssemester oder -jahr in China eine gute Idee sein! Dazu musst Du auch nicht Chinesisch studieren, denn viele Studiengänge werden an chinesischen Unis auch auf Englisch angeboten.

So kannst Du "normal" weiterstudieren (z.B. einen Wirtschaftsstudiengang), aber privat Kontakte knüpfen und Deine Chinesisch-Fertigkeiten verbessern.

In jedem Fall sollte so eine Sprachreise nach China nicht überstürzt gebucht werden. Es gilt, verschiedene Anbieter anhand des Preis-Leistungs-Verhältnisses und der Seriösität zu vergleichen und das beste Angebot für Dich auszuwählen.

Du willst vor Ort noch schneller und effizienter Chinesisch lernen? Dann schau Dich nach Möglichkeiten um, bei einer Gastfamilie unterzukommen!

So tauchst Du mitten hinein in den chinesischen Alltag und lernst ganz nebenbei Alltagsausdrücke und wichtige Vokabeln ...

Chinesisch-Vokabeln lernen – ohne geht es nicht

Das Grundgerüst einer jeden Fremdsprache ist der Wortschatz und damit das Basis-Vokabular. Damit sind die Begriffe gemeint, die man im Alltag braucht, um zurechtzukommen.

Beim Chinesisch Lernen solltest Du zunächst die absoluten Grundvokabeln und -ausdrücke verinnerlichen. Dazu gehören z.B. "ni hao" (Guten Tag), "Zai Jian" (Auf Wiedersehen) "wo de ming zi" (mein Name ist) "duo shao qian" (Wieviel kostet das?), "chi fan" (essen) und "qu" (gehen).

Auch solltest Du wissen, dass es im Chinesischen keine Wörter für "Ja" und "Nein" gibt. Stattdessen kann man "hao ah" für "das ist gut" und "bu xing" für "das ist nicht gut" verwenden.

Gerade bei einer schweren und lernaufwändigen Sprache wie Chinesisch ist es entscheidend, dass die Motivation beim Lernen nicht verloren geht. Aus diesem Grund solltest Du versuchen, Lernmethoden zu finden, die Dir am meisten Spaß bereiten. Wie Du Mandarin auf spielerische Weise lernen kannst, zeigen wir Dir daher in einem weiteren Artikel!

Vokabel-Blätter oder Karteikarten sind eine große Hilfe beim Erlernen neuer Fremdsprachen. Chinesisch gilt als eine sehr schwere Sprache, also sollte man versuchen, sich das Leben so leicht wie möglich zu machen.

Wie in jeder Sprache ist es auch im Chinesischen sinnvoll, die zu lernenden Vokabeln nach Wortfeldern zu kategorisieren. So kannst Du sie besser visualisieren und im Gehirn miteinander verknüpfen und hast für bestimmte Situationen gleich ein ganzes Wortschatz-Arsenal bereit.

Im Chinesischen ergibt das sogar noch mehr Sinn, denn wie anfangs erwähnt, gibt es einige Wörter, die immer mit einem Grundbegriff arbeiten und die spezielle Art einfach als Präzisierung vorne dran haben (unser Beispiel oben war "Baum", gleiches gilt aber z.B. auch für einige Gemüsearten).

Unterteile Deine Vokabellisten beispielsweise in:

  • Basic-Vokabeln
  • Natur und Umwelt
  • Küche
  • Reisen
  • Wetter und Zeit (Monate, Tage, Jahreszeiten...)
  • Freizeit
  • im Hotel
  • beim Arzt
  • usw.
Chinesisch lernen mit Kultur, zum Beispiel direkt in China
Tauche ein in die chinesische Kultur! | Quelle: Unsplash

Doch natürlich musst Du Chinesisch-Vokabeln heutzutage nicht mehr oldschool mit physischen Karteikarten lernen. Vielmehr empfehlen wir Vokabel-Apps wie phase6 oder Quizlet.

Ich habe selbst schon mit Quizlet gearbeitet und war begeistert, wie einfach es ist, Vokabellisten hinzuzufügen:

  • Wähle aus vielen fertig verfügbaren Vokabellisten
  • Gib Deine Vokabeln von Hand ein (so lernst Du sie auch gleich)
  • Importier ganz einfach Word- oder Excel-Vokabellisten

Manche Sprachbuchverlage bieten auch fertige Vokabellisten Lektion für Lektion an – das ist natürlich besonders praktisch, wenn man die passenden Vokabeln zur aktuellen Lektion des Lehrbuchs lernen möchte!

Du kannst dann die Karteikarten ganz einfach "durchblättern" oder aus verschiedenen Trainingsmodi wählen (z.B. Multiple-Choice, Lösung selbst eintippen usw.). Wörter, die Du beim ersten Mal nicht richtig wiedergegeben hast, kommen am Schluss nochmal dran (aber auch das kannst Du individuell einstellen).

Und das Beste: Das Ganze ist kostenlos! Probier es also einfach mal aus ...

Übrigens: In einem weiteren Artikel stellen wir Dir einige Hilfsmittel vor, um als Anfänger schnelle Fortschritte in Mandarin machen zu können.

Übung macht den Meister!

Die Geschichte Chinas und der Länder, in denen Mandarin gesprochen wird, die Kultur, die Religion und andere soziologische Aspekte haben die Sprache im Laufe der Jahrhunderte entscheidend mitgeprägt.

Das heißt, dass je mehr Du über die Kultur des Reichs der Mitte weißt, desto besser wird auch Dein Grundverständnis für die Sprache sein. Auch die vier verschiedenen Tonlagen, die jedes Wort in Mandarin annehmen kann, erscheinen dann nicht mehr ganz so kompliziert.

Wer eine Sprache beherrschen will, muss sie praktizieren.

Auch, wenn es unerlässlich ist, jeden Tag neue Vokabeln zu lernen und immer wieder zu wiederholen, um einen Grundstock aufzubauen, solltest Du Dich so früh wie möglich trauen, Deine Chinesisch-Kenntnisse auch in der Praxis anzuwenden.

Du kannst Dich zum Beispiel in einem chinesischen Restaurant mit Chinesen auf Chinesisch unterhalten. Die Menschen werden erfreut sein, sich mit Dir in ihrer Muttersprache zu unterhalten, auch wenn Du anfangs vielleicht noch nicht ganz so viel sagen kannst ... Der Wille zählt!

Lesen trainiert das Gehirn und verbessert Deine Sprachfähigkeiten rapide.

Wie wir bereits am Anfang dieses Artikels festgestellt haben, sind Bücher ein wichtiges Hilfsmittel auf dem Weg zum Chinesisch-Experten.

Auch, wenn man natürlich nicht gleich eine Zeitung auf Chinesisch lesen kann, sollte man doch versuchen, so viele Texte wie möglich auf Mandarin zu lesen.

Denn durch das Lesen gewöhnt sich Dein Gehirn immer mehr an die Sprache und an die anfangs doch sehr kompliziert anmutenden chinesischen Schrift-Zeichen. Bald schon wirst Du die geläufigsten Zeichen sofort erkennen und zuordnen können!

Wie lerne ich Chinesisch-Vokabeln?
Tipp: Nutze eine Vokabel-App, statt der klassischen Karteikarten aus Papier. | Quelle: Pixabay

Auch in Chinesisch-Lehrbüchern für Anfänger findest Du leichte Texte zum Lesen und Nachsprechen. So kannst Du auch gleichzeitig an Deiner Aussprache feilen.

Es gibt nicht die eine perfekte Methode, um Chinesisch zu lernen. Viel mehr kommt es darauf an, dass Du für Dich selbst den richtigen Weg entdeckst.

Am wichtigsten ist es, dass Du immer mit Spaß bei der Sache bist, denn sonst riskierst Du, dass Du Deine Motivation schnell verlierst. Und ohne Motivation geht beim Sprachenlernen gar nichts!

Meiner Erfahrung nach gilt beim Fremdsprachen Lernen: Die Mischung macht's! Verlass Dich nicht auf eine einzige Quelle (z.B. Sprachkurs oder die jeweilige Lektion im Lehrbuch), sondern halte Augen und Ohren offen und nutze vielfältige Quellen.

Es spricht z.B. nichts dagegen, mit einer Privatlehrerin einmal die Woche Mandarin zu lernen, zusätzlich aber auch eine App zum Vokabelnlernen und für zusätzliche Lektionen zu nutzen. Wenn Du dann noch super motiviert (und schon etwas fortgeschritten) bist, kannst Du auch noch einen chinesischen Podcast hören.

Je mehr Du investierst (v.a. an Zeit), desto mehr befruchten sich die verschiedenen Methoden gegenseitig ...

Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Chinesisch Lernen!

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Anna

Man lernt nie aus ...