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Mit dieser Methode werdet Ihr schnell und effizient Chinesisch lernen können

Von Tobias, veröffentlicht am 30/03/2019 Blog > Sprachen > Chinesisch > Tipps und Tricks für schnelle Fortschritte beim Chinesisch Lernen

Auch, wenn man vielleicht glauben könnte, dass die meistgesprochene Sprache der Welt Englisch ist, so liegt man damit doch falsch. Denn Chinesisch hat der Sprache Shakespeares inzwischen den Rang abgelaufen. Mehr als 1,35 Milliarden Menschen sprechen heute Mandarin, natürlich vor allem in China.

Aber auch als Fremdsprache gewinnt die fernöstliche Sprache immer mehr an Popularität und wird an mehr und mehr Schulen als Unterrichtsfach angeboten.

Kein Wunder, denn wer Chinesisch spricht, der hat in der Wirtschaftswelt von heute einen enormen Vorteil.

Aber wie kann man eigentlich schnell und schnörkellos Chinesisch lernen?

Vielleicht habt Ihr nur eine halbe Stunde am Tag Zeit, um Euch mit der Sprache zu beschäftigen? Dann müsst Ihr Eure Zeit natürlich so gut wie möglich nutzen. Gleichzeitig darf man beim Erlernen einer Fremdsprache nichts überstürzen und sollte klare Strukturen beibehalten.

Daher zeigen wir Euch in diesem Artikel, wie Ihr erfolgreich ins Projekt Chinesisch lernen starten könnt und welche Hilfsmittel Ihr am besten einsetzt.

Die Chinesisch-Basics lernen

Es gibt verschiedene Arten der chinesischen Sprache, aber nicht alle sind gleich stark verbreitet. Wir im Westen sprechen generell von Mandarin-Chinesisch, wenn wir „Chinesisch“ sagen.

Dabei gibt es noch 6 weitere große chinesische Sprachen.

Passt also auf, dass Ihr Mandarin nicht mit Kantonesisch oder einer anderen Sprache verwechselt!

Auch, wenn Kantonesisch von mehr als 70 Millionen Menschen gesprochen wird (vor allem in Hong Kong, Macao und Süd-Ost-Asien), empfehlen wir Euch dennoch, zunächst mit dem Mandarin-Chinesisch zu beginnen.

Warum?

Weil das die Amtssprache Chinas ist, aber auch in Taiwan und Singapur weit verbreitet ist. Auch in Vietnam, Kambodscha und anderen Ländern der Erde kommt man mit Mandarin gut durch.

Mandarin wird nicht nur in China gesprochen Chinesisch wird in vielen Ländern der Erde gesprochen | Quelle: Pixabay

Wer die chinesische Sprache wirklich beherrschen will, der hat einen langen Weg vor sich und kann nicht erwarten, nach einem Jahr schon flüssig Konversation betreiben zu können.

Setzt Euch kurzfristige Ziele und feiert so immer wieder Erfolgserlebnisse. Das wird Eure Motivation aufrecht erhalten und Euch schwierige Phasen überstehen lassen.

Gerade, wenn Ihr allein, ganz ohne Lehrer, Chinesisch lernen wollt, ist das unerlässlich!

Kauft Euch ein passendes Lehrbuch

Auch, wenn es Euch schon in den Fingerspitzen juckt und Ihr es gar nicht mehr erwarten könnt, Chinesisch zu lernen, solltet Ihr auf keinen Fall das erstbeste Buch kaufen, das Ihr im Laden seht.

Informiert Euch vorab über die verschiedenen Lehrbücher auf dem Markt und stellt Vergleiche an. Welcher Lernstil passt am besten zu Euch? Vielleicht habt Ihr einen Schwerpunkt (z.B. die chinesische Geschichte), den Ihr Euch setzen wollt und der im jeweiligen Buch ebenfalls thematisiert wird?

Hier eine kleine Auswahl an Chinesisch-Büchern:

  • Von Null Ahnung zu etwas Chinesisch: Mühelos Sprachenlernen – gehirn-gerecht und intuitiv – Vera F Birkenbihl
  • Chinesisch Superleicht: Für Anfänger – Elinor Greenwood
  • Unvergessliches Chinesisch, Stufe A: Lehrbuch – Hefei Huang

Mit Online-Tools Chinesisch lernen

Heute kann man sich mithilfe des Internets wunderbar neue Dinge aneignen. Online findet Ihr interessante Möglichkeiten, um schnell und effizient Chinesisch lernen zu können.

Es gibt eine ganze Reihe an Webseiten und Apps, die sich dem Thema Chinesisch Lernen für Anfänger verschrieben haben:

  • Audi: Eine englische Seite, mit deren Hilfe man Mandarin mit der Pinyin-Methode lernen kann. Dabei werden die chinesischen Schriftzeichen in lateinische Buchstaben transkribiert, was die Sache deutlich einfacher macht.
  • Hello Chinese: Eine tolle App, mit der man auf dem Handy oder dem Tablet ganz einfach Chinesisch lernen kann. Man kann einstellen, ob man Mandarin mit chinesischen Schriftzeichen oder der Pinyin-Methode lernen möchten. Muttersprachler unterstützen Euch beim 10-minütigen täglichen Lernen. In der Basis-Version kostenlos!
  • Chineasy: Mit dieser App kann man die chinesischen Schriftzeichen dank einer besonderen Methode im Handumdrehen lernen. Chineasy ist jedoch zahlungspflichtig!

Mobile Anwendungen können das Sprachenlernen erleichtern. Mit Apps lässt sich auch chinesisch lernen leichter gestalten. | Quelle: Pexels via pixabay

Sich die wichtigsten chinesischen Vokabeln einprägen

Das Grundgerüst jeder Fremdsprache ist der Wortschatz und damit das Basis-Vokabular. Damit sind die Begriffe gemeint, die man im Alltag braucht, um zurechtzukommen.

Beim Chinesisch Lernen solltet Ihr zunächst die absoluten Grundbegriffe verinnerlichen. Dazu gehören „ni hao“ (Guten Tag), „Zai Jian“ (Auf Wiedersehen) „wo de ming zi“ (mein Name ist) „duo shao qian“ (Wieviel kostet das?), „chi fan“ (essen) und „qu“ (gehen).

Auch solltet Ihr wissen, dass es im Chinesischen keine Wörter für „Ja“ und „Nein“ gibt. Stattdessen kann man „hao ah“ für „das ist gut“ und „bu xing“ für „das ist nicht gut“ verwenden.

Noch mehr Chinesisch-Basics

Um Chinesisch schnell und effizient lernen zu können, müsst Ihr zunächst einige wichtige Regeln kennen. Einige chinesische Wörter gibt es im Deutschen nicht und umgekehrt.

Hier einige Sprach-Facts:

  • Chinesisch hat weder grammatikalische Regeln und kennt keine Konjugationen
  • Die Wörter „Ja“ und „Nein“ existieren nicht
  • Um auf Chinesisch einen Satz zu bilden, benötigt man ein Personalpronomen gefolgt von einem Verb. Das Verb wird dabei nicht konjugiert, man würde als auf Chinesisch z.B. sagen „Ich essen“.
  • Es gibt vier verschiedene Töne im Chinesischen. Daher ist es von größter Bedeutung, dass Ihr die Wörter richtig aussprecht, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Die Verneinung funktioniert für die meisten Verben mit dem Wort „bu“, Ausnahmen wie das Wort „Haben“ werden mit „mei“ verneint.

Erstellt Euch Vokabel-Listen

Vokabel-Blätter oder Karteikarten sind eine große Hilfe beim Erlernen neuer Fremdsprachen. Chinesisch gilt als eine sehr schwere Sprache, also sollte man versuchen, sich das Leben so leicht zu machen, wie möglich.

Natürlich solltet Ihr nicht jedesmal ein dickes Wörterbuch hervorholen müssen, wenn Ihr mal ein Wort nicht wisst. Viel einfacher ist es, Ihr erstellt Euch Blätter oder Karteikarten mit den wichtigsten Vokabeln, sortiert nach Themengebieten.

Ihr könnt zum Beispiel unterteilen in:

  • Basic-Vokabeln
  • Natur und Umwelt
  • Küche
  • Reisen
  • Wetter und Zeit (Monate, Tage, Jahreszeiten…)
  • Freizeit

Was wisst Ihr eigentlich schon über China? Taucht ein in die chinesische Kultur! | Quelle: Pixabay

Holt Euch Hilfe, um noch schneller Fortschritte in Chinesisch machen zu können

Wer Chinesisch lernt, der will logischerweise so schnell wie möglich Fortschritte machen und seine Zeit so effizient wie möglich nutzen. Daher geben wir Euch folgende Tipps:

  1. Schreibt Euch in einen Chinesisch-Kurs ein. Ihr könnt zum Beispiel an der Uni oder Eurer Schule nachfragen, ob Chinesischunterricht angeboten wird oder Euch in einem Kurs an der VHS (Volkshochschule) einschreiben. Auch private Sprachschulen bieten in der Regel qualitativ hochwertigen Chinesisch-Unterricht an. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Anfänger seid oder schon einige Chinesisch-Grundlagen auf dem Kasten habt – in der Regel findet jeder Top seinen Deckel.
  2. Alternativ könnt Ihr Euch auch einen persönlichen Nachhilfe-Lehrer für Chinesisch engagieren, der Euch Unterricht bei Euch zuhause gibt. In diesem Fall seid Ihr der einzige Schüler und der Lehrer kann seinen Unterricht ganz individuell an Euch und Eure Bedürfnisse und Erwartungen anpassen. Vereinbart zunächst eine Probestunde, um feststellen zu können, dass die Chemie zwischen Schüler und Lehrer stimmt. Dann könnt Ihr Unterricht in der Frequenz vereinbaren, die Ihr mit Eurem Zeitplan und Budget am besten vereinbaren könnt.

Euer Lehrer richtet sich nach Euch. Chinesische Muttersprachler eignen sich perfekt als Privatlehrer für Mandarin. | Quelle: Pixabay

Hört nie auf zu üben und behaltet so Euer Chinesisch-Niveau bei

Chinesisch ist eine Sprache, die mit den westlichen Sprachen wie Englisch, Deutsch oder Französisch wenig bis nichts gemeinsam hat. Die Geschichte Chinas und der Länder, in denen Mandarin gesprochen wird, die Kultur, die Religion und andere soziologische Aspekte haben die Sprache im Laufe der Jahrhunderte entscheidend mitgeprägt.

Das heißt, dass je mehr Ihr über die Kultur des Reichs der Mitte wisst, desto besser wird auch Euer Grundverständnis für die Sprache sein. Auch die vier verschiedenen Töne, die jedes Wort in Mandarin annehmen kann, erscheinen dann nicht mehr ganz so kompliziert.

Wer eine Sprache lernen will, der muss sie praktizieren

Auch, wenn es unerlässlich ist, jeden Tag neue Vokabeln zu lernen und immer wieder zu wiederholen, solltet Ihr Euch so früh wie möglich wagen, Eure Chinesisch-Kenntnisse auch in der Praxis anzuwenden.

Ihr könnt Euch zum Beispiel in einem chinesischen Restaurant mit Chinesen auf Chinesisch unterhalten. Die gibt es ja heute quasi in jeder Kleinstadt in Deutschland. Die Menschen werden erfreut sein, sich mit Euch in ihrer Muttersprache zu unterhalten!

Wenn Ihr Student seid, dann überlegt Euch doch, ein Auslandssemester in Shanghai oder Peking zu absolvieren. Immer mehr ausländische Studenten sind heute an chinesischen Universitäten zu Gast! Hier werdet Ihr auf interessante Menschen aus der ganzen Welt treffen und sicher einige neue Freundschaften schließen!

Lesen trainiert Euer Gehirn und verbessert Eure Sprachfähigkeiten rapide

Wie wir bereits am Anfang dieses Artikels festgestellt haben, sind Bücher ein wichtiges Hilfsmittel auf dem Weg zum Chinesisch-Experten.

Auch, wenn man natürlich nicht gleich eine Zeitung auf Chinesisch lesen kann, sollte man doch versuchen, so viele Texte wie möglich auf Mandarin zu lesen.

Denn durch das Lesen gewöhnt sich Euer Gehirn immer mehr an die Sprache und an die kompliziert anmutenden chinesischen Schriftzeichen. Bald schon werdet Ihr die geläufigsten Schriftzeichen sofort erkennen und zuordnen können!

Auch in Chinesisch-Lehrbüchern für Anfänger findet Ihr leichte Texte zum lesen und nachsprechen. So könnt Ihr auch gleichzeitig an Eurer Aussprache feilen.

Es gibt nicht die „eine“, perfekte Methode, um Chinesisch zu lernen. Viel mehr kommt es darauf an, dass Ihr für Euch selbst den richtigen Weg entdeckt. Am wichtigsten ist es, dass Ihr immer mit Spaß bei der Sache seid, denn sonst riskiert Ihr, dass Ihr Eure Motivation schnell verliert. Und ohne Motivation geht beim Sprachenlernen gar nichts!

Ein privater Nachhilfelehrer kann Euch sowohl fachlich, als auch moralisch gut unterstützen und als Anfänger solltet Ihr in jedem Fall diese Art der professionellen Hilfe zurückgreifen. Chinesisch als Autodidakt zu lernen ist möglich, die absoluten Basics sollte man sich aber dennoch von einem Lehrer zeigen lassen!

Wir wünschen Euch viel Erfolg beim Chinesisch Lernen!

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