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Alles, was Ihr zum Thema Mandarin Lernen wissen müsst

Von Tobias, veröffentlicht am 30/03/2019 Blog > Sprachen > Chinesisch > Chinesisch für Einsteiger: Unser How-To Guide

Wer Chinesisch lernen will, der hat ein hartes Stück Arbeit vor sich. Trotz der Verwunderung, die Euch von vielen Seiten entgegengebracht werden wurde, habt Ihr Euch dennoch entschlossen, mit dem Erlernen von Mandarin zu beginnen.

Es stimmt schon: Chinesisch ist sicherlich eine der schwierigsten (gängigen) Sprachen, die man lernen kann. Genau wie Französisch, Arabisch oder Russisch muss man auch für Chinesisch ein hohes Maß an Motivation und Disziplin aufweisen.

Die chinesische Schrift, die mit unseren lateinischen Buchstaben so gut wie gar nichts zu tun hat, macht die Sache natürlich nicht einfacher.

Wenn Ihr aber einige wenige entscheidende Tipps & Tricks befolgt, dann ist es durchaus möglich, relativ schnell Fortschritte in Mandarin zu machen.

Denn wer von Chinesisch spricht, der meint in den meisten Fällen Mandarin, die Sprache, die von weltweit mehr als 850 Millionen Menschen gesprochen wird.

Bevor Ihr mit dem Chinesisch lernen aufgebt, bevor Ihr es überhaupt versucht habt, solltet Ihr Euch in jedem Fall unsere Artikel zum Thema durchlesen, die Euch beim Mandarin Lernen für Anfänger unterstützen sollen.

Wie kann man Mandarin ohne Lehrer lernen?

Ihr wollt Chinesisch als Autodidakt, also ganz alleine ohne Lehrer lernen? Das ist wahrlich eine Herausforderung!

Wer Chinesisch verstehen und sprechen lernen will, der braucht viel Geduld. Wer alleine die Sprache Maos wirklich fließend lernen will, der benötigt dafür mindestens 2 Jahre disziplinierten Lernens.

Wer sich jedoch mit den absoluten Basics der chinesischen Sprache zunächst zufrieden geben will, der kann innerhalb kürzester Zeit die ersten Erfolgserlebnisse beim Lernen ohne Lehrer erzielen.

Mit der Pinyin-Methode könnt ihr zum Beispiel das Erlernen der chinesischen Schriftzeichen komplett überspringen und Euch Wörter und Texte in unser lateinisches Alphabet transkribieren lassen.

Die Schreibkunst hat sich über Jahrtausende entwickelt. Bei der Kalligraphie kommt es auf jeden Strich an. | Quelle: Pexels via Pixabay

Auch die Grammatik und die Konjugation der chinesischen Verben sind wirklich einfach, da quasi nicht existent. Was wirklich schwierig ist, ist die Beherrschung der vier chinesischen Töne, die dafür sorgen, dass jedes Wort, abhängig von der Betonung, vier komplett unterschiedliche Bedeutungen annehmen kann.

Aber keine Sorge: Aus dem Kontext heraus werden Euch die Chinesen auch verstehen, wenn Ihr die Töne nicht perfekt beherrscht!

Um alleine Mandarin lernen zu können, solltet Ihr folgende Hinweise beachten:

  • Gewöhnt Euer Gehör nach und nach an die chinesischen Töne und die Aussprache der Wörter, zum Beispiel, indem Ihr Videos auf Chinesisch schaut.
  • Vergesst alle grammatikalischen Regeln, die Ihr von Sprachen wie Englisch oder Französisch kennt
  • Fokussiert Euch zunächst auf die absoluten Basics, der Rest kann warten
  • Übt jeden Tag Chinesisch mithilfe von Karteikarten, um das Vokabular zu verinnerlichen

Da Ihr beim Lernen ganz auf Euch allein gestellt seid, habt Ihr auch niemanden, der Euch korrigiert, wenn Ihr Fehler macht. Nutzt daher jegliche Hilfsmittel, die Euch zur Verfügung stehen.

Dank des Internets kann man heute günstige und effektive Hilfestellungen fürs Mandarin Lernen finden. Auch Unterricht kann man heute Online mithilfe von Headset und Webcam ganz einfach nehmen.

Apps und Tools unterstützen Euch beim Lernen als Autodidakt:

  • Ladet Euch die App „Pleco“ herunter, um genaue Definitionen zu allen Wörtern zu erhalten. Ein Muss für alle China-Urlauber ohne Mandarin-Kenntnisse.
  • Die App „Anki“ hilft Euch beim Verinnerlichen des chinesischen Wortschatzes.
  • Verschiedene Übersetzer-Tools wie Google Translate können Wörter, Sätze und sogar ganze Webseiten in Sekundenschnelle für Euch übersetzen.

Mit genügend Disziplin und den richtigen Online-Tools könnt Ihr schnell Mandarin lernen!

Wie kann man sich das Mandarin Lernen möglichst einfach machen?

Wie bereits festgestellt, ist Mandarin wahrlich keine leichte Sprache zu erlernen, zumindest für uns Deutsche. Wenn Ihr aber einige wenige Techniken rigoros befolgt, dann könnt Ihr Chinesisch auch ohne viel Kopfzerbrechen lernen.

Auch, wenn Euch die Komplexität der Sprache zunächst abschrecken mag – es gibt auch Mittel und Wege, die das Studium erleichtern, etwa die Pinyin-Methode, mit der man das Erlernen der chinesischen Schriftzeichen zunächst überspringen kann.

Auch die vier Töne, die zwar wirklich schwer zu meistern sind, können zunächst außen vorgelassen werden. Die meisten Chinesen werden auch aus dem Kontext heraus verstehen, was Ihr meint.

Dazu kommt, dass die chinesische Sprache quasi keine Grammatik kennt. Auch konjugiert wird in Mandarin nicht. So sagen die Chinesen beispielsweise nicht „du isst“, sondern ganz einfach „du essen“.

Die Betonung spielt in der chinesischen Sprache eine wichtige Rolle An den chinesischen Tönen kann man sich durchaus die Zähne ausbeißen! | Quelle: Pixabay

Wer schnell und effizient Chinesisch lernen will, der sollte sich einmal mit den Sprachinstituten in seiner Stadt beschäftigen. Hier werden oftmals Intensivkurse angeboten, mit denen Ihr die Basics der Sprache schon in wenigen Wochen erlernen könnt.

Als Student könnt Ihr Euch auch einmal nach Chinesisch-Kursen an Eurer Universität umschauen, die oftmals kostengünstig verfügbar sind.

Eine gute Lösung ist es auch, sich einen privaten Mandarin-Lehrer zuzulegen, der Eure Fehler bei Euch zuhause korrigieren kann. Mit seinen fachlichen und pädagogischen Fähigkeiten wird er Euch beim Chinesisch lernen enorm weiterhelfen.

Der schnellste und vermeintlich interessanteste Weg, um Mandarin zu lernen, ist es jedoch, einen Sprachaufenthalt in China zu machen. So lernt Ihr nicht nur die Sprache kennen, sondern kommt auch in engen Kontakt mit Kultur und Bevölkerung des Reichs der Mitte.

Das wird sich auch auf Eurem Lebenslauf bezahlt machen! Aber Achtung: Wer längere Zeit in China verbringt, der wird sein Weltbild unter Umständen ein wenig verändern!

So macht Chinesisch lernen richtig Spaß

Häufig scheitert das Erlernen einer neuen Sprache daran, dass man keine Lust zum Üben hat. Klar, Chinesisch ist keine Sprache, die man einfach so nebenbei lernen kann und erfordert viel Disziplin und Motivation. Gerade am Anfang kann das häufig frustrierend sein und überhaupt keinen Spaß machen.

Viele Menschen sind einfach nicht dazu bereit, ihre Freizeit zu opfern, um eine Fremdsprache zu lernen. Dabei wäre das gar nicht unbedingt notwendig!

Es gibt viele Möglichkeiten, seine Zeit sinnvoll für das Erlernen von Mandarin einzusetzen:

  • Lernt Chinesisch im Auto wenn Ihr gerade im Stau steht, zum Beispiel mithilfe von Radio-Podcasts
  • Wenn Ihr kein Auto habt, dann ladet Euch doch einfach Chinesisch-Apps herunter, die Ihr jeden Tag im Bus oder in der Bahn auf dem Weg zu Arbeit nutzt
  • Auch beim Joggen habt Ihr die Möglichkeit, mit Kopfhörern Chinesisch zu lernen

Chinesisch lernen soll auch Spaß machen, denn nur so stellt Ihr sicher, dass Ihr nie die Motivation zum Lernen verliert. Aber wie könnt Ihr dass anstellen?

  • Sucht Euch einen Lehrer, der den Unterricht mit Humor gestaltet.
  • Schaut Filme auf Mandarin und taucht so in die chinesische Kultur ein. Wir empfehlen Euch den Film „Lost in Thailand“ , der von drei Chinesen handelt, die in eine Art Wettbewerb in Thailand verstrickt sind.
  • Auch mit chinesischen Liedern kann man wunderbar Mandarin lernen
  • Mit der App „Ninchanese“ könnt Ihr auf spielerische Art und Weise die chinesische Sprache entdecken

Es gibt viele interessante Filme auf Mandarin Warum nicht einfach mit chinesischen Filmen Mandarin lernen? | Quelle: Pixabay

Wie kann man möglichst schnell Chinesisch lernen?

Es gibt viele Mittel und Wege, um das Erlernen der chinesischen Sprache zu beschleunigen. In unserem Artikel haben wir Euch einige Möglichkeiten zusammengestellt, die Euch dabei helfen sollen, so schnell wie Möglich Mandarin zu lernen,

  1. Chinesisch zu sprechen erfordert ein hohes Maß an Motivation und täglicher Disziplin.
  2. Es wird empfohlen, die „pinyin“-Methode zu verwenden, um chinesische Zeichen mit dem lateinischen Alphabet zu verstehen. Mit dieser Methode wird die chinesische Schrift vereinfacht.
  3. Chinesisch praktizieren zu wollen bedeutet vor allem, Mandarin zu lernen, die meistgesprochene chinesische Sprache der Welt mit mehr als 850 Millionen Sprechern.
  4. Grammatik und Konjugation gibt es im chinesischen Dialekt nicht, sucht also nicht nach direkten Übersetzungen aus dem Deutschen ins Mandarin.
  5. Nachdem Ihr die Grundlagen des Chinesischen erlernt habt, solltet Ihr das, was Ihr jeden Tag neu lernt, so intensiv wie möglich üben.
  6. Beschäftigt Euch mit der chinesischen Kultur wann immer Ihr könnt, um eine asiatische Denkweise anzunehmen.
  7. Die volle Aufmerksamkeit auf das Verständnis und die perfekte Aussprache der vier chinesischen Töne zu richten, lohnt sich am Anfang nicht. Chinesen werden Euch auch verstehen, wenn Ihr keine perfekte Aussprache habt,
  8. Nutzt Online-Lernwerkzeuge und Audiomaterial auf Chinesisch.
  9. Verbringt 15 bis 30 Minuten pro Tag damit, über verschiedene Themen auf Chinesisch zu sprechen. Das Ziel? Verankere die chinesische Sprache in deinem Unterbewusstsein!
  10. Lernt jeden Tag mindestens ein neues Wort und verwendet es während des Tages, um es zu verinnerlichen. Dent daran, den Wortschatz auf Vokabelblättern zu notieren, um einen einfachen Zugriff zu ermöglichen.

Die Apps sind bei Google Play und im App Store verfügbar. Wie findet man eine kompakte mobile App zum Chinesisch lernen? | Quelle: DariuszSankowski via pixabay

Tipps & Tricks für Mandarin-Anfänger

Sprachunterricht in Schulen oder Universitäten hat oftmals eine recht theoretische Komponente. Es wird mehr Wert aufs Schreiben und Lesen gelegt als aufs Sprechen und Verstehen. Dabei geht es vielen Menschen einfach nur darum, sich auf Mandarin zu unterhalten!

Die beste Methode, um Chinesisch wirklich auch sprechen zu lernen, ist es, einen Sprachaufenthalt in China zu wagen. Das könnt Ihr beispielsweise mit einer privaten Organisation wie EF planen.

Ihr solltet jedoch wissen, dass diese Art von Organisationen Euch auch ordentlich für ihre Dienstleistungen zur Kasse bitten werden. Dafür unterstützen sie Euch mit ihrer Erfahrung bei der Suche nach einer Bleibe oder der geeigneten Sprachschule.

Alternativ könnt Ihr Euch natürlich auch einen Chinesisch-Muttersprachler auf Superprof nehmen, der bei Euch zuhause mit Euch Mandarin übt. Schon bald werdet Ihr die ersten spürbaren Fortschritte machen!

Wir wünschen Euch viel Erfolg beim Mandarin Lernen

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