Fast 15 Millionen Menschen weltweit lernen Deutsch.

Modalverben, Präteritum, Infinitivkonstruktionen, Reflexivpronomen... Im Allgemeinen gilt die deutsche Grammatik als sehr komplex.

Menschen, die Deutsch als Fremdsprache lernen, haben so ihre Schwierigkeiten.

Aber wie geht es den Deutschen mit ihrer Rechtschreibung?

Die Rechtschreib-Fähigkeiten der Deutschen sind seit einer ganzen Weile rückläufig.
Die SMS-Sprache und die automatische Korrektur tragen ihren Teil dazu bei.
Stellst Du bei Dir auch bereits fest, dass es mit Deinem Niveau bergab geht? Hast Du bei einigen Wörtern Zweifel, wie man sie richtig schreibt?

Hier erfährst Du, wie Du Deine Rechtschreibung wieder auf Vordermann bringen kannst!

Wie verbessere ich meine Rechtschreibung?

Wie komme ich schriftlich voran?

Keine Panik, Du bist in der Lage, Dich selbst zu verbessern und Deine Rechtschreib- und Grammatikfehler zu korrigieren!

Hier sind einige Tipps für eine bessere deutsche Rechtschreibung:

Identifiziere Deine Schwierigkeiten: Konzentriert sich Dein Problem auf die reine Rechtschreibung, die Zeichensetzung, die Syntax oder den Wortschatz?

Schaue Dir Seiten im Internet an, auf denen Du kostenlose Übungen findest. Konjugiere Verben, schreibe einen Aufsatz, mache regelmäßig einen Test im Internet, um Dich selbst zu beurteilen und Deine Fortschritte aufzuzeichnen.

Schwierigkeiten mit der deutschen Rechtschreibung?
Mit der Rechtschreibung haben viele Menschen zu kämpfen! | Quelle: Pixabay
  • Wende Dich an einen Lehrer, der mit Dir zusammen konsequent an Deiner Rechtschreibung arbeitet.
  • Verwende die Rechtschreibprüfung, sobald Du an einem Wort zweifelst.
  • Erstelle Dateien mit komplizierten Begriffen und liste einige Wörter auf, die Du häufig falsch verwendest,
  • Wenn Du nicht an 2.0 Kursen interessiert bist, solltest Du Dich mit einem deutschen Wörterbuch ausstatten.

Deine Fortschritte werden sich definitiv auf Deine Zukunft auswirken!

Ob im Studium, an der Universität oder später im Beruf: Die korrekte Beherrschung der deutschen Sprache ist einfach unerlässlich!

Die Rechtschreibung richtig lernen

  • Fange damit an, die richtige Schreibweise der 200 Wörter zu lernen, bei denen am häufigsten Rechtschreibfehler gemacht werden! Auch Diktate sind eine sinnvolle Übung.
  • Auch wenn es ein abgedroschener Tipp ist, ist es einer der hilfreichsten: Lese! Durch das Lesen kannst Du Deine Rechtschreibung verbessern, ohne zu merken, dass Du Dich anstrengst. Ja aber was? Am besten die Klassiker: Thomas Mann, Johann-Wolfgang von Goethe, Heinrich Böll, Heinrich Heine, Bettina von Arnim, Kurt Tucholsky... So viele deutsche Autoren sind für ihre guten Werke bekannt.
  • Lese Dich selbst Korrektur oder bitte einen Freund, Deine Fehler mit Dir zusammen zu korrigieren.
  • Verwende im Zweifelsfall ein Online-Wörterbuch oder ein deutsches Wörterbuch.
  • Mache einmal pro Woche einen Online-Test und nutze überhaupt die Fülle der im Internet verfügbaren Hilfsmittel.
  • Sehe Dir Deine Lieblingsserien mit Untertiteln an! Die Mischung aus gesprochenen und geschriebenen Sätzen sorgt dafür, dass Du Dir die Schreibweise der Wörter einprägst.

Auch wenn Du nicht unbedingt Literatur studieren möchtest, ist es wichtig zu wissen, wie man richtig schreibt!

Das Internet hilft Dir beim Lernen der Rechtschreibung! | Quelle: Pixabay

Die beliebtesten Rechtschreibfehler

Es gibt Wörter, bei denen die Deutschen besonders häufig Fehler machen.

Erstelle eine Liste mit Deinen häufigsten Fehlern, korrigiere sie oder bitte einen professionellen Lehrer, Deine Fehler mit Methode und Pädagogik zu korrigieren.
Auf unserer Surperprof-Plattform findest Du sicher einen Lehrer, der zu Dir passt!

Im Durchschnitt kostet ein Kurs ca. 20 Euro pro Stunde: Je nach Erfahrung und Ausbildung des Lehrers kann der Preis schwanken.

Einige Lehrer bietet auch einen Kurs über Skype an.

Wenn Du es vorziehst, alleine zu arbeiten, trainiere doch schon einmal die schwierigsten Wörter, bei denen die meisten Fehler gemacht werden! Dazu gehören: Adresse, Apartheid, brillant, Charisma, Dekolleté, Dilettant, Karosserie, Maschine, Papst, Rhythmus...

Mit regelmäßiger Übung machst Du schnell Fortschritte!
Denke daran, Dein Können immer wieder online zu testen und Übungen im Internet durchzuführen.

Immerhin: Die durch die deutsche Rechtschreibreform entfallenen Bindestriche, liefern heute keine Stolpersteine mehr!

Bleibe am Ball, solange Du nicht völlig fehlerfrei bist!

Sind wir immer schlechter in Rechtschreibung?

Die Lehrer schlagen Alarm: Deutschland steckt in der Rechtschreibmisere.

Der Deutsche Lehrerverband gibt an, dass Schüler immer schlechter schreiben. Schuld daran seien auch die Smartphones: Statt Bücher würde heute nur noch Snapchat gelesen.

Bildungsexperten sind sich einig: Die Digitalisierung trägt Mitschuld an der immer schlechteren Rechtschreibung.

Das führe auch dazu, das Schüler nicht nur literarische Texte immer schlechter verstehen, sondern oft sogar Aufgabenstellungen!

Das führt folglich nicht nur zu Problemen im Deutschunterricht, sondern betrifft auch naturwissenschaftliche Fächer, Geschichte und Wirtschaft.

Aber ist die Digitalisierung wirklich der einzige Grund dafür, dass Kinder und Jugendliche immer schlechter in Rechtschreibung sind?

Dazu beigetragen haben auch pädagogische Reformen, wie die Methode "Schreiben nach Gehör". In der ersten und zum Teil auch in der zweiten Klasse dürfen viele Schüler heute nach Gehör schreiben!

Um Frust zu vermeiden, werden die Fehler von den Lehrern nicht korrigiert. Das reformpädagogische Konzept lässt Experten die Haar zu Berge stehen. Eine Studie der Universität Bonn stellt der Methode ein miserables Zeugnis aus. Nun fordert der Deutsche Lehrerverband sogar ein bundesweites Verbot!

Der Wert der Rechtschreibung in der Gesellschaft verliert durch die automatische Rechtschreibprüfung allgemein an Bedeutung. Gerade deshalb ist es wichtig, von Anfang an den Grundstein für die richtige Schreibweise zu legen.

Hast Du auch Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung?

Auf dem Handy wird dir Rechtschreibung meist nicht beachtet.
Ein Handy ist praktisch - aber nicht, wenn es darum geht, die Rechtschreibung zu lernen. | Quelle: Pixabay

Die deutsche Rechtschreibreform

Die zentrale Instanz in Fragen der Rechtschreibung ist der Rat für deutsche Rechtschreibung.

Die deutsche Rechtschreibung hat insgesamt bereits drei Reformen durchlaufen, 1876, 1944 und 1996. Die letzte Reform wurde zusätzlich drei Mal geändert! Irgendwie hat man das Gefühl, sie habe sich über 20 Jahre hingezogen, findest Du nicht? Jetzt ist sie aber trotz lautem Protest von Schriftstellern und Laien durch.

Allerdings sind ein paar allzu haarsträubende "Vereinfachungen" verworfen worden und zum Glück darf man "Mayonnaise" jetzt wieder "Mayonnaise" schreiben und nicht "Majonäse"...

Die deutsche Rechtschreibreform und ihre Etappen
Ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt, dass "Schifffahrt" mit drei "f" geschrieben wird... und Du? | Quelle: Pixabay

Hier sind die 20 wichtigsten Regeln der letzten deutschen Rechtschreibreform:

1. Das „ß“ steht nur nach langem Vokal oder Diphthong wie in draußen, Maß, reißen, schließen … Nach kurzem Vokal steht immer das „ss“ wie in küssen, messen, Riss, Schloss …

2. Bei zusammengesetzten Wörtern fallen keine Buchstaben weg: Es heißt also Kaffeeernte, Rohheit, Schifffahrt, schnelllebig, Zooorganisation …

3. Stamm- bzw. Parallelschreibung: Ein Wortstamm wird in allen Wörtern einer Wortfamilie gleich geschrieben: "Belämmert" (Lamm) und nicht mehr wie früher "belemmert" oder "behände" (Hand) und nicht "behende" oder "platzieren (Platz) und nicht mehr "platzieren". Parallel zu den Wörtern Emu und blau werden auch Känguru und rau ohne „Schluss-h“ geschrieben.

4. Fakultative Anpassung weniger Fremdwörter: Wörter mit „graph, phon, phot“: Geografie/Geographie, Mikrofon/Mikrophon, Fotosynthese/Photosynthese …; Wörter mit „th“: Panther/Panter, Thunfisch/Tunfisch sowie Wörter mit „z“ am Ende des Stammworts: Differential/Differenzial, substantiell/substanziell.

5. Darüber hinaus gelten Variantenschreibung wie: Delfin/Delphin, Jogurt/Joghurt, Majonäse/Mayonnaise, Portmonee/Portemonnaie, Spagetti/Spaghetti, Varietee/Varieté

6. Verb + Verb darf immer getrennt geschrieben werden: lesen üben, lieben lernen, spazieren gehen… Bei übertragener Bedeutung in Verbindung mit bleiben oder lassen ist jedoch auch die Zusammenschreibung möglich: sitzen bleiben / sitzenbleiben, liegen lassen / liegenlassen; außerdem: kennen lernen / kennenlernen. Die substantivierte Verbindung wird jedoch nur zusammengeschrieben: das Spazierengehen, das Kennenlernen.

7. Bei Verbindungen mit „sein“ schreibt man getrennt: ab sein, an sein, dabei sein, fertig sein, zusammen sein. Auch hier gilt für die Substantivierung nur die Zusammenschreibung: das Zusammensein.

8. Substantiv + Verb werden in der Regel getrennt geschrieben: Angst haben, Rad fahren, Schlange stehen … Bei verblassten Substantiven hingegen gilt die Zusammenschreibung: eislaufen, preisgeben, stattfinden, teilnehmen …

9. Adjektiv + Verb werden zumeist getrennt geschrieben: gut sehen, klar denken, langsam laufen … Getrennt- und Zusammenschreibung ist dann möglich, wenn ein einfaches Adjektiv das Ergebnis eines Vorgangs darstellt: blau färben / blaufärben, gar kochen / garkochen. Ist die Verbindung nur übertragen gemeint, wird ausschließlich zusammengeschrieben: krankfeiern (= eine Krankheit melden, ohne erkrankt zu sein), schwarzärgern (= sich sehr ärgern), schwerfallen (= Mühe verursachen).

10. Einzelwort + adjektivisch gebrauchter zweiter Bestandteil: In diesen Fällen ist sowohl die Getrennt- als auch die Zusammenschreibung möglich: eine allein erziehende / alleinerziehende Mutter, die allgemein bildende / allgemeinbildende Schule, ein Grauen erregender / grauenerregender Film, ein Rat suchender / ratsuchender Lehrer, ein selbst gebackener / selbstgebackener Kuchen …

11. Bei mehrteiligen Verbindungen, bei denen die Form oder Bedeutung der Wortbestandteile nicht mehr deutlich erkennbar ist, gilt zwingend die Zusammenschreibung, z. B.: allseits, ebenso, infolgedessen, irgendetwas, irgendjemand, nichtsdestoweniger, umso (= desto), unterdessen, zurzeit (= derzeit) …

12. Bindestriche werden gesetzt in Verbindungen mit Abkürzungen, Einzelbuchstaben und Ziffern: Fußball-EM, Kfz-Werkstatt, Dipl.-Informatiker, A-Dur, i-Punkt, x-beliebig, 3-fach, 20-jährig, 8-mal, 1:2-Niederlage … sowie in mehrteiligen Zusammensetzungen und Eigennamen wie Ad-hoc-Entscheidung, D-Zug-Wagen, Erste-Hilfe-Kurs, Pro-und-Kontra-Diskussion, UV-Strahlen-gefährdet, 40-Stunden-Woche, 2-Zimmer-Wohnung, Friedrich-Nietzsche-Straße, Niklas-Luhmann-Gymnasium … und zur Hervorhebung einzelner Bestandteile wie Bett-Tuch, Kaffee-Ersatz, dass-Satz, Ich-Erzählung … In substantivisch gebrauchten Zusammensetzungen mit zwei oder mehr Bestandteilen wie das Entweder-oder, das Als-ob, das Unter-den-Teppich-Fegen, das Von-der-Hand-in-den-Mund-Leben

13. Bindestriche werden nicht gesetzt, wenn Suffixe mit mehr als einem Buchstaben verbunden sind: 100%ig, 12tel, ein DGBler … Freigestellt ist der Gebrauch des Bindestrichs in Verbindungen wie 1980er Jahre / 1980er-Jahre.

14. Die alleinige Großschreibung gilt für:

  • Substantivierungen, besonders nach Artikel und Präposition: im Allgemeinen, der Einzelne, als Zweiter, das Gleiche, des Weiteren, zum Ersten …
  • unflektierte Substantive nach Präpositionen: auf Deutsch, in Schwarz, für Groß und Klein …
  • Paarformeln: Jung und Alt, Arm und Reich …
  • Tageszeiten nach „gestern“, „heute“, „morgen“: gestern Abend, heute Früh, morgen Mittag …
  • Adjektive in Eigennamen: die Dritte Welt, der Zweite Weltkrieg, der Heilige Abend …
  • das Anredepronomen „Sie“ und das entsprechende Possessivpronomen „Ihr“: Ich würde Sie, Frau Müller, gerne zum Parkplatz begleiten. Ist der erste Wagen in dieser Reihe Ihr Auto?

15. Sowohl Groß- als auch Kleinschreibung gelten für:

  • Anredepronomen der 2. Person in Briefen: du, ihr, dein, euer … bzw. Du, Ihr, Dein, Euer …
  • Verbindungen von Adjektiv und Substantiv, die eine idiomatisierte Gesamtbedeutung haben: der blaue/Blaue Brief, das schwarze/Schwarze Brett, die erste/Erste Hilfe …
  • Adjektive von Eigennamen auf „-(i)sch“: die grimmschen/Grimm’schen Märchen, die eulersche/Euler’sche Zahl …
  • Adjektive nach Präpositionen (ohne Artikel): seit kurzem/Kurzem, seit langem/Langem, ohne weiteres/Weiteres …
  • Zahlwörter, die eine ungenaue Menge angeben: hunderte/Hunderte Demonstranten, tausende/Tausende Studierende, zigtausende/Zigtausende Zuschauer …

16. Die alleinige Kleinschreibung gilt für:

  • feste Verbindungen aus Adjektiv und Substantiv, die keine Eigennamen sind: der neue Tag, das bunte Treiben, das autogene Training …
  • Pronomen, die stellvertretend für Substantive benutzt werden: Das ist leider alles verkehrt. Die beiden werden morgen heiraten. Wir haben uns dieses und jenes angeschaut. So mancher kommt mit den Neuerungen nicht zurecht. …
  • Kardinalzahlen unter einer Million: Kommst du morgen um drei? Du bist meine Nummer eins. Mit fünfzig geht’s erst richtig los. Ihr vier solltet jetzt gehen. Wir zwei gehören zusammen. …

17. Ein Komma kann gesetzt werden

  • in Satzreihen vor „und“ bzw. „oder“: Er studiert noch(,) und sie ist arbeitslos. Bist du taub(,) oder hast du mich nicht gehört?
  • bei Infinitiv- und Partizipgruppen: Ich hoffe(,) dir eine Freude zu bereiten. Zu Hause angekommen(,) legte er sich hin. …

18. Ein Komma muss gesetzt werden

  • bei Infinitiv- und Partizipgruppen mit Hinweiswörtern: Ein Auto zu kaufen, das ist schwer. Ich liebe es, Sport zu treiben. …
  • bei Abhängigkeit von einem Substantiv: Er hat den Wunsch, Arzt zu werden. …
  • beim Infinitiv mit zu, der von als, anstatt, außer, ohne, statt, um eingeleitet wird.

Bei wörtlicher Rede wird ein Komma vor dem Kommentarsatz, also nach „?“ und „!“, gesetzt: „Hilf mir doch! “, bat er sie. „Liebst du mich noch?“, fragte sie ihn.

19. Trennung nach Sprechsilben:

  • Es wird zwischen „st“, aber vor „ck“ (analog zu „ch“) getrennt: Fens-ter, Bä-cker, la-chen.
  • Mögliche Trennungen nach Sprechsilben sind zudem hi-naus (neben: hin-aus), Pä-da-go-gik (neben: Päd-a-go-gik), wa-rum (neben: war-um) …

20. Einzelvokale sind nur im Wortinnern abtrennbar (z. B.: Ru-i-ne), nicht jedoch am Anfang (z. B.: ü- ber), am Ende (z. B.: Treu-e) oder in der Wortfuge (also nur: Bio-top, Geo-graf, Sonn-abend).

Wie lernt man richtig gutes Journalisten-Deutsch?

Eine Geschichte ohne Aufhänger ist wie eine Pizza ohne Käse. Irgendwas fehlt!

Wenn Du lernen willst, wie ein richtiger Reporter zu schreiben, solltest Du zuallererst Folgendes lernen:

  • Wie identifiziere ich einen guten Aufhänger?
  • Was ist mein Fach?
  • Welche Quellen habe ich?
  • Was für Antworten kann ich liefern?
Wenn du journalistisch schreiben willst, kommt es nicht nur auf die Rechtschreibung an.
Rechtschreibung allein ist nicht alles: Ein Text muss rund sein! | Quelle: Pixabay

Wenn Du das weisst, dann solltest Du folgende Ratschläge berücksichtigen:

  • Schreibe einen anschaulichen Text: Beschreibe einen Ort und die Menschen und nenne Beispiele. "Show me, don't tell me", heisst das an der Journalistenschule!
  • Schreibe knappe Sätze. Kurze Sätze sind für Leser leichter zu verstehen. Wenn ein Satz zu viele Kommata hat, versuche einfach mal, ein Komma durch einen Punkt zu ersetzen.
  • Mache einen Absatz, wenn ein Beispiel, ein Thema oder ein Gedanke endet. Ein zu kompakter Text erschlägt den Leser.
  • Schreibe verständlich und klar. Statt "lösungsorientiert" lieber "wir suchen die beste Lösung".
  • Baue echte Fragen in Deinen Text ein wie „Was nun?“ oder „Was ist die Alternative?“ und mehr Ausrufe wie „Endlich!“ oder "Versprochen!". Fragen und Ausrufe beleben jeden Text.
  • Nutze Verben, vermeide Substantive. Ein Satz wie "Die Errichtung des Kulturzentrums erfolgt durch die Stadt" klingt furchtbar sperrig. Viel besser klingt "Die Stadt errichtet ein Kulturzentrum."
  • Erzähle von Dir! Baue eine persönliche Erfahrung in Deinen Text ein. Das macht ihn authentischer.

Wenn es an der Rechtschreibung hapert, ist es zwar noch ein recht weiter Weg bis zum Journalisten, aber das bedeutet nicht, dass Du es nicht schaffen kannst! Fang einfach an, zu arbeiten und hole Dir eventuell Hilfe bei einem privaten Nachhilfelehrer in Deiner Nähe oder greife auf Deutsch Nachhilfe online per Webcam zurück.

Vergiss nicht: Wenn du jeden Tag nur ein Wort richtig schreiben lernst, hast du am Ende das Jahres 365 Wörter gelernt!

 

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Bertine

Ich bin studierte Ethnologin und Politikwissenschaftlerin, schreibe leidenschaftlich gerne und interessiere mich besonders für Sprachen, fremde Kulturen, Geschichte und Handwerk.