„Musik ist der wahre Atem des Lebens. Wir essen, um nicht zu verhungern. Wir singen, um uns selbst leben zu hören.“

– Yasmina Khadra

Der Markt für Musikinstrumente wächst immer weiter an. Das liegt nicht daran, dass ein paar reiche Musiker*innen in großen Mengen Musikinstrumente kaufen. Vielmehr entscheiden sich immer mehr Menschen, ihrer Kreativität durch Musik Ausdruck zu verleihen.

Unter diesen Musikanfänger*innen finden sich auch einige, die sich für das Schlagzeug als Ausdrucksmittel ihrer Kreativität entscheiden. Viele von ihnen entscheiden sich außerdem gegen Musiklehrer*innen oder den Besuch einer Musikschule. Sie wollen sich das Schlagzeug selbst beibringen.

Dabei ist das gar nicht so einfach. Willst Du ohne Lehrer*in Schlagzeug spielen lernen, solltest Du bereit sein, viel Arbeit und Zeit in den Lernprozess zu investieren.

Darüber hinaus sind eine gewisse Motivation, Ehrgeiz und natürlich ein Schlagzeug Grundvoraussetzungen. Dein Drumset sollte mindestens eine Snaredrum, eine Bassdrum und ein Hi-Hat Becken haben, um erste grundlegende Beats spielen zu können.

Schlagzeug selbst lernen bedarf, wie jedes andere Musikinstrument auch, viel Arbeit. Verlierst Du mal die Motivation, versuche Dir Deine Ziele vor Augen zu halten! Merkst Du, dass es Dir schwer fällt, Dich selbst zu motivieren, kannst Du Dich immer noch für Schlagzeug Unterricht mit Privatlehrer*in oder an einer Musikschule entscheiden. Auf Superprof findest Du zahlreiche Angebote qualifizierter Schlagzeuglehrer*innen.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns zunächst einmal auf all die motivierten Musiker*innen unter Euch, die das Schlagzeug selbst erlernen wollen, ganz ohne die Hilfe von Lehrer*innen oder traditionellen Musikunterrichts.

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Die besten Methoden

Es gibt zahlreiche Bücher und Methoden, die Dir beim Schlagzeug lernen helfen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du ein elektronisches oder akustisches Schlagzeug-Set hast.

Welche sind die wichtigsten Schlagzeug-Techniken?

Manche Schlagzeuger lernen ganz einfach durch Hören. Sie hören sich ein Musikstück an und spielen es dann nach. Manchmal reicht das aber nicht aus. Dann ist es hilfreich, die theoretische Seite des Schlagzeugspielens zu kennen. Das erleichtert es Dir, die Musik zu lesen und dann nachzuspielen. Zum Glück gibt es zahlreiche Bücher, die sich mit der Musiktheorie und dem Erlernen des Schlagzeugs beschäftigen.

Hier ist eine kleine Auswahl an nützlichen Schlagzeug Büchern, die Dir das nötige Wissen vermitteln, um selbst Schlagzeug zu lernen:

  • „Drumbook for Beginners – Schlagzeugbuch für Anfänger“ von Mario Jahnke
  • „Modern Drumming. Schlagzeugschule mit CD zum Mitspielen“ von Diethard Stein
  • „Drums. Schlagzeug lernen mit System! Für Selbststudium und Unterricht“ von Lutz Renziehausen
  • „Beginner’s Drums: Basics & Grooves – spielend Schlagzeug lernen“ von Daniel Jakobi
Das Schlagzeug gehört zu den beliebtesten Instrumenten des Selbststudiums.
Bevor Du Deine Schlagzeug-Fähigkeiten zur Schau stellen kannst, solltest Du erst einmal lernen, wie man überhaupt Schlagzeug spielt! | Quelle: Unsplash

Auf Deutsch gibt es leider nur eine begrenze Auswahl wirklich guter Bücher zum Schlagzeug lernen. Umso größer ist die Auswahl englischsprachiger Schlagzeug-Bücher. Stellt Englisch kein Problem für Dich dar, lohnt es sich, auch mal einen Blick in folgende Bücher zu werfen:

  • „Time Functioning Patterns“ von Gary Chaffee
  • „The Language of Drumming“ von Benny Greb
  • „Stick Control“ von George Lawrence Stone
  • „The Drummer’s Bible: How to Play Every Style from Afro-Cuban to Zydeco" von Mick Berry
  • „Progressive Steps to Bass Drum Technique – For the Modern Drummer“ von Ted Reed

Es empfiehlt sich außerdem, Bücher zur Geschichte des Schlagzeugs zu lesen oder Interviews mit berühmten Schlagzeugern zu schauen.

Wie sollte eine Schlagzeug-Session aussehen?

Deine Schlagzeug-Sessions kannst Du ganz einfach wie ein Fitness-Workout organisieren. Das heißt, vor dem Üben am Schlagzeug solltest Du Dich zunächst einmal aufwärmen, genau so wie Du es eben auch vor dem Fitness-Training machen würdest.

Wie im Fitnessstudio wirst Du auch hier beim Üben ins Schwitzen kommen, Du wirst bis an Deine Grenzen gehen, ja sogar über Deine Grenzen hinaus, und am Ende der Sitzung wirst Du hier und da Muskelkater haben, denn Deine Muskeln werden die Anstrengung spüren.

Der einzige Unterschied zum Besuch im Fitnessstudio liegt darin, dass Deine Kreativität während dem Schlagzeug spielen deutlich mehr gefordert wird.

Bevor Du mit dem Üben loslegst, solltest Du sicherstellen, dass alles bereit ist. Dadurch verhinderst Du unnötige Zeitverschwendung. Stelle eine Flasche Wasser bereit, schalte Dein Handy auf lautlos und leg los:

  • 10 Minuten Aufwärmen der Handgelenke und Muskel: Spiele locker auf dem Schlagzeug, zum Beispiel Deinen Lieblingssong.
  • 10 Minuten mentale Aufwärmübungen: Halte einen gleichmäßigen Rhythmus an der Snaredrum, während Du die anderen Trommeln nach Lust und Laune bearbeitest.
  • 20 bis 30 Minuten konzentriertes Üben: Mache Übungen und arbeite an Stücken weiter, die Du gerade einübst.
  • 10 bis 20 Minuten der Kreativität freien Lauf lassen: Spiele einfach wonach Dir gerade ist.
Schlagzeug lernen bedarf regelmäßiger Übung, am besten mindestens 20min am Tag.
Stell Dir vor, Du spielst auf einer großen Bühne vor Deinen Fans! | Quelle: Unsplash

Schaffst Du es nicht, täglich eine Stunde ins Schlagzeug üben zu investieren, versuche dennoch täglich zu üben, auch wenn es unter der Woche nur 20 Minuten am Tag sind (und eine volle Stunde am Wochenende). Regelmäßig zu üben, ist weitaus wichtiger als der tatsächliche Zeitaufwand.

Übst Du nur 20 Minuten, solltest Du Dich allerdings lediglich 5 Minuten lang aufwärmen, um dann 10-15 Minuten aktiv spielen zu können.

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Wie lange dauert es, Schlagzeug zu lernen?

Gehst Du nur einmal in der Woche für eine Stunde in die Musikschule, wirst Du nicht jede Woche Fortschritte feststellen können. Dafür musst Du schon etwas mehr Zeit ins Schlagzeug Üben stecken.

Wie lange dauert es ungefähr, Schlagzeug zu lernen?

Um professioneller Schlagzeuger*in zu werden, musst Du rund 10.000 Stunden üben. Das sind 2,5 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr – und das 10 Jahre lang! Selbst wenn Du wirklich übermotiviert bist, wird es schwierig, diesen strikten Zeitplan einzuhalten (vor allem an Tagen wie Weihnachten).

Das mag vielleicht Dein Ziel sein, dennoch sind 20 Minuten an drei Tagen in der Woche zunächst einmal ein guter Start.

Fälschlicherweise wird oft angenommen, das Schlagzeug sei im Vergleich zu anderen Musikinstrumenten leicht zu erlernen. Das stimmt aber nicht. Nicht nur Deine rechte und linke Hand bewegen sich beim Schlagzeugspielen unterschiedlich, dazu kommen auch noch Deine Füße. Das heißt, alle Deine Gliedmaßen müssen unterschiedlich und voneinander unabhängig bewegt werden. Das macht das Schlagzeug lernen zu einer besonderen Herausforderung.

Dazu kommt noch der Takt, den Du als Drummer unbedingt halten musst, denn der Rest der Band wird sich daran orientieren. Kommst Du aus dem Takt, kommen auch die anderen Bandmitglieder aus dem Takt. Dabei unterscheidet sich der jeweilige Rhythmus je nach Genre.

Übe lieber 20min täglich Schlagzeugspielen anstatt einmal die Woche drei Stunden am Stück. Regelmäßigkeit ist wichtiger als die Zeit, die Du ins Üben steckst.
Um professioneller Schlagzeuger zu werden, musst Du viel Zeit und Energie ins Üben investieren. | Quelle: Unsplash

Nutze also jede Gelegenheit zum Üben, selbst wenn Du Deine Drumsticks überhaupt nicht dabei hast. Trommle einfach auf Deinen Oberschenkeln, auf Kissen oder auf dem Tisch während Deiner Mittagspause.

Statt sinnlos durch Deinen Facebook-Feed zu scrollen, könntest Du auf diese Weise täglich 10 Minuten effektiv an Deinen Rudiments arbeiten. Pendelst Du zur Arbeit, nutze die Zeit, um Dir schon einmal Drumbeats anzuhören, die Du später nachspielen willst.

Mache es zur Gewohnheit, zu bestimmten Zeiten während des Tages für einen bestimmten Zeitraum zu üben. Nach einem Monat wirst Du das Üben bereits so verinnerlicht haben, dass Du es gar nicht mehr bewusst als Üben wahrnimmst. Du spielst einfach!

Die besten Tipps

Hier sind ein paar Tipps, durch die Du Deine Schlagzeugfähigkeiten noch verbessern kannst:

  • Eine gute Haltung: Wenn Du an Deinem Schlagzeug sitzt, solltest Du eine optimale Haltung haben.
  • Die Drumsticks richtig halten: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Drumsticks zu halten: der amerikanische Griff, der deutsche Griff, der französische Griff und der traditionelle Griff. Finde den für Dich richtigen Griff.
  • Filme Dich selbst: Auf diese Weise siehst Du Deine Fehler und kannst an ihnen arbeiten.
  • Verwende ein Metronom: Das hilft Dir, den perfekten Takt zu halten.
  • Sei geduldig: Lasse keine Schritte Deines Lernprozesses aus. Sonst riskierst Du es, Deinen Fortschritt zu hemmen. Du musst lernen sowohl langsam als auch schnell zu spielen.
  • Übe regelmäßig: Lieber 6-mal in der Woche für 20 Minuten üben als eine einzige 3-Stunden Sitzung in der Woche einzulegen.
  • Entspann Dich: Bist Du zu angespannt, wirkt sich das auf Dein Spielen aus.
  • Lerne Deine Rudiments: Die Schlagzeug Rudiments sind für jeden Schlagzeuger*in unerlässlich.
  • Lerne Musiktheorie: Du kannst natürlich durch das bloße Hören lernen, allerdings vereinfacht es das Ganze, wenn Du auch Noten lesen kannst.
  • Spiele jederzeit und überall: Hast Du gerade kein Schlagzeug in der Nähe, trommle auf allem, was Dir zur Verfügung steht.
  • Hab Spaß: Ohne Spaß wirst Du auch keine nennenswerten Fortschritte machen und relativ schnell die Motivation verlieren.
  • Finde eine Band: Spielst Du zusammen mit anderen Musikern, mit denen Du gemeinsam an Musikstücken arbeiten kannst, wirst Du deutlich schneller Fortschritte machen.
Schlagzeuger*innen haben die wichtigste Position der Band inne, da sie den Takt vorgeben, an dem sich die anderen Musiker orientieren.
Das Spielen in einer Band wird Deine Lernfortschritte deutlich beschleunigen. | Quelle: Unsplash

Vergiss nie, dass es sehr viel leichter ist, motiviert zu bleiben, wenn Du regelmäßig übst und Dir Deine Ziele immer wieder vor Augen hältst.

Der richtige Wortschatz

Egal ob Gitarre, Bass, Saxophon oder eben Schlagzeug. Den eigenen Fachjargon solltest Du unbedingt beherrschen. Verstehst Du nicht, wovon Dein Schlagzeug-Buch spricht, wird das Schlagzeug-Lernen umso mühsamer für Dich.

Tablatur

Die Griffzeichenschrift ist eine graphische Darstellung der Musik. Beim Schlagzeug zum Beispiel, sagt Dir die Tablatur welche Trommeln Du wann schlagen musst. Das ist etwas leichter als Notenlesen.

Beat

Der Beat ist der Rhythmus, in dem Du spielst. In der Musik wird die Zeit mithilfe des Beats berechnet.

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Jana

Hoffnungslose Träumerin mit einer großen Liebe zum geschriebenen Wort, gutem Essen und Musik.