Möchtest Du gerne Italienisch lernen und hast dafür einen bestimmten Grund? Zum Beispiel, weil du eine Zeit lang in Italien leben, einen Job oder Praktikum in Italien machen oder vielleicht an einer italienischen Uni studieren möchtest?

Dann kann es sehr gut sein, dass Du ein Italienisch-Sprachzertifikat brauchst, um Deine Italienischkenntnisse nachzuweisen.

Oder vielleicht machst Du gerade einen Italienisch-Kurs (oder bist schon fertig) und möchtest wissen, welches Italienisch-Niveau Du bereits erreicht hast?

Egal, was Deine Motivation ist – ein Sprachzertifikat Italienisch zeigt Dir ziemlich genau auf, wo Du mit Deinen Italienisch-Kenntnissen stehst, und was eventuell noch vor Dir liegt, wenn Du Dich im Italienischen weiter verbessern willst.

Und es bescheinigt Dir ganz offiziell, dass Du des Italienischen auf einer gewissen Stufe mächtig bist, was sich super macht im Lebenslauf oder im Gespräch mit potentiellen Arbeitgeberinnen oder Kunden.

Doch genauso wie für andere Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch usw.) gibt es nicht nur ein einziges Sprachzertifikat Italienisch!

Im Gegenteil, es gibt die viele verschiedene Italienisch-Zertifikate. Alle haben gemeinsam, dass zumindest eine Grundkenntnis der Sprache vorhanden sein muss, die es im Laufe der Sprachprüfungen unter Beweis zu stellen gilt.

"Welches Italienisch-Zertifikat ist das Richtige für mich?", fragst Du Dich vielleicht.

In diesem Artikel stellen wir Dir die wichtigsten italienischen Sprachzertifikate vor und erläutern die Hauptunterschiede.

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Einteilung des Sprachniveaus von A1 bis C2 – Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen

Doch bevor wir uns den einzelnen Sprachzertifikaten Italienisch widmen, wollen wir uns erst mal anschauen, wie man das Sprachniveau einer Person in einer bestimmten Sprache überhaupt definieren bzw. einteilen kann.

Gemeinhin findet man häufig die Unterteilung in:

  • Grundkenntnisse
  • gute Kenntnisse
  • fließend
  • verhandlungssicher
Was ist der GER?
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen spielt eine wichtige Rolle bei Sprachzertifikaten. | Quelle: Unsplash

Aber wie genau sind diese Begriffe definiert? Und wie kann man feststellen, welches Niveau jemand hat, der fließend Englisch oder verhandlungssicher Französisch spricht? Und wie sieht es mit der schriftlichen Sprache aus? Oft findet man ja auch Ausdrücke wie "sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift".

Weil das alles etwas schwammig ist, haben sich verschiedene europäische Staaten 1991 bei einer Konferenz in der Schweiz geeinigt, einen gemeinsamen Rahmen zur Einteilung des Sprachniveaus zu schaffen, den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).

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Die Sprachkompetenzen werden dabei in 6 Stufen gegliedert:

  • A1
  • A2
  • B1
  • B2
  • C1
  • C2

Laut deutscher Website des GER sieht die Einteilung der Sprachkompetenz dabei wie folgt aus:

A = Elementare Sprachanwendung

A1: Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen - z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben - und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben. Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.

A2: Kann Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Kann sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Kann mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.

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B = Selbstständige Sprachanwendung

B1: Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.

B2: Kann die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne grössere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.

C = Kompetente Sprachverwendung

C1: Kann ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. Kann sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Kann die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen. Kann sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.

C2: Kann praktisch alles, was er/sie liest oder hört, mühelos verstehen. Kann Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Kann sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.

Nun weißt Du also Bescheid, was die einzelnen Buchstabenkürzel des GER bedeuten und kannst so besser einschätzen, wie gut Du Italienisch können musst, um die Prüfung für ein bestimmtes Italienisch-Zertifikat zu bestehen und das gewünschte Italienisch-Diplom somit zu erhalten.

Sprachzertifikat Italienisch: An wen richtet sich das CILS?

Die Abkürzung CILS steht für Certificazione di competenza di italiano come lingua straniera und ist ein Zertifikat der Sprachkompetenz für Italienisch als Fremdsprache. Dieses Diplom wird von der Università di Siena ausgestellt.

Besonders häufig treten Studenten zum Test an, die die Absicht haben, in Italien zu studieren. Neben dieser Gruppe interessieren sich auch viele Berufstätige, die im professionellen Kontext Verbindungen zu Italien haben, für dieses Italienisch-Diplom.

Dieses Diplom iwrd vom italienischen Außenministerium anerkannt!
Das CILS-Zertifikat öffnet Dir viele Türen in Italien. | Quelle: Pixabay

Das CILS-Diplom prüft 6 verschiedene Sprachstufen, die über den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen festgelegt sind.

  • Die Stufe A1 richtet sich an Italienisch für Anfänger. Hier werden in der Prüfung einfache Sätze, sowie alltägliche Ausdrücke und Konversationen getestet.
  • Auch die A2-Stufe zielt auf Anfänger ab. Im Gegensatz zum A1 Niveau sind die Prüflinge hier schon autonomer in der Ausdrucksweise, dem Vokabular und der Grammatik.
  • Die nächste Stufe bildet das B1-Niveau, das sogenannte CILS UNO. Die etwas fortgeschritteneren Italienischlernenden sollten die essentiellen Punkte einer Konversation verstehen und kurze Geschichten erzählen können.
  • In der B2-Prüfung (CILS DUE) wird erwartet, dass auch technischeres und komplexeres Vokabular beherrscht und verstanden wird.
  • Die Sprachlevel C1 und C2 richten sich an Personen, deren Italienisch als fließend definiert wird, und die – ähnlich wie Muttersprachler – Inhalte auch mühelos verstehen können, wenn diese durch einen Akzent anders klingen.

Unabhängig davon, auf welchem Niveau Du Dich testen lassen willst, solltest Du Dich auf folgende Aufgaben vorbereiten:

  • Hör- und Leseverständnis (bspw. über Audioaufnahmen oder Texte)
  • Schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
  • Grammatik und Wortschatz

In Deutschland gibt es verschiedene Prüfstellen für das CILS.  Frag am besten bei Sprachschulen in Eurer Nähe nach.

Aufgepasst, es gibt keinen Fixpreis für das Zertifikat. Vergleich am besten die Preise der Schulen und italienischen Kulturinstitute in Deiner Nähe!

Ansonsten kannst Du natürlich auch im Selbststudium dafür lernen oder Dich von einer Superprof-Lehrkraft unterstützen lassen.

Da dieses Zertifikat auch vom italienischen Außenministerium anerkannt wird, zählt es zu den beliebtesten italienischen Sprachdiplomen. Kein Wunder also, dass seit 1993 bereits über 100.000 Personen an den Prüfungen teilgenommen haben!

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Kennst Du schon das Italienisch-Diplom CELI?

Die Abkürzung CELI steht für Certificato die Conoscenza della Lingua Italiana, was so viel bedeutet wie "Bescheinigung der Kenntnis der italienischen Sprache". Das trifft den Nagel auf den Kopf, oder?

Ausgestellt wird es von der Università per Stranieri di Perugia.

Da es sich beim klassischen CELI um ein allgemeines Sprachzertifikat Italienisch handelt, kann es sowohl fürs Studium als auch für die Arbeit als wichtiger Sprachnachweis dienen.

Doch es gibt noch Sonderformen:

  • Das CELI Immigrati (für Einwanderer / per immigrati)
  • Das CELI Adolescenti (für Jugendliche / per adolescenti)

Das CELI Immigrati richtet sich also speziell an Personen, die nach Italien eingewandert sind und ihre Basis-Sprachkenntnisse belegen wollen. Auch Studierende mit geringem Bildungsniveau können sich zunächst einmal an diesem Diplom versuchen.

Das CELI Adolescenti ist – wie der Name schon sagt – auf Jugendliche ausgelegt. Dabei sind vor allem die Themen an das Alter angepasst.

Das traditionelle CELI-Italienischzertifikat ist in folgende Stufen unterteilt:

  • CELI Impatto (Niveau A1 des GER): Basisstufe für Ausländer ohne jegliche Vorkenntnisse
  • CELI 1 (Niveau A2 des GER): Grundstufe für Ausländer, die in der Lage sind, einfache Sätze zu bilden, jedoch keine vollständige Konversation führen können
  • CELI 2 (Niveau B1 des GER): Mittelstufe
  • CELI 3 (Niveau B2 des GER): höhere Mittelstufe
  • CELI 4 (Niveau C1 des GER): fortgeschrittenes Niveau – die Person kann lange und komplexe Sätze und Gespräche verstehen und selbst produzieren
  • CELI 5 (Niveau C2 des GER): Niveau der kompletten Beherrschung der Sprache in komplexen Situationen (fast wie ein*e Muttersprachler*in)

Egal, wie gut Dein Italienisch schon ist – hier wirst Du also sicherlich fündig. Und wie wäre es mit Sprachreisen nach Italien, um noch intensiver ins Italienische einzutauchen?

Wann lohnt sich PLIDA als Italienisch-Sprachtest?

Die Abkürzung PLIDA steht für Progetto Linguia Italiana Dante Alighieri und bedeutet übersetzt "das Projekt der Italienischen Sprache Dante Alighieri". Wer über ein solches Diplom verfügt, dem wurden durch verschiedene Tests Kenntnisse der italienischen Sprache nachgewiesen.

3,2,1... Bereit für Italien?
PLIDA-Absolventen sind in italienischen Unternehmen und Universitäten gerne gesehen! | Quelle: Pixabay

Ähnlich wie im CILS können sich Prüflinge im PLIDA-Zertifikat auf 6 Sprachniveaus von A1 bis C2 testen lassen. Der Unterschied zwischen beiden Zertifikaten liegt in der ausstellenden Organisation. So wird das PLIDA-Zertifikat von der Dante-Alighieri-Gesellschaft ausgestellt (das CILS hingegen von der Universität Siena).

In ganz Italien ist das Diplom hoch angesehen. So erkennen verschiedene Ministerien und Universitäten das Zertifikat an.

Ganz unabhängig davon sehen Recruiter solche Zertifikate natürlich sehr gern, denn sie werten Deinen Lebenslauf ungemein auf!

Grundsätzlich werden im PLIDA verschiedene sprachliche Kompetenzen getestet, welche die wichtigsten Achsen der Sprache bilden (wie bei anderen Sprachzertifikaten für Italienisch, aber auch Englisch, Französisch, Spanisch usw.):

  • Verstehen
  • Schreiben
  • Lesen
  • Sprechen

Natürlich werden die Anforderungen an die Prüflinge an das jeweilige Niveau angepasst.

Darüber hinaus können 2 weitere Unterkategorien des PLIDA-Zertifikats erworben werden:

  • PLIDA Juniores für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren. Inhaltlich ist dieser Test speziell auf junge Teilnehmer*innen angepasst. Die Testniveaus reichen von A1 bis C1.
  • PLIDA Commerciale für Berufstätige, die Italienisch im Wirtschafts- und Finanzbereich nutzen. Hier reichen die Tests von B1 bis C1.

Es gibt auch hier verschiedene Möglichkeiten zur Vorbereitung auf die Prüfung. So kannst Du beispielsweise bei der Dante-Alighieri-Schule einen zweiwöchigen PLIDA-Vorbereitungskurs belegen (Kostenpunkt 750€ für 30 Wochenstunden).

Auch Sprachschulen in Deutschland bieten ähnliche Italienischkurse an. Alternativ oder ergänzend dazu kannst Du den Stoff in Eigeninitiative erarbeiten (z.B. auch gratis online).

Solltest Du dabei doch lieber auf einen professionellen Sprachkurs Italienisch zurückgreifen wollen, kannst Du auf einen Superprof-Lehrer in Deiner Nähe zählen, der Dir gerne bei Dir zu Hause beim Italienisch-Lernen hilft.

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Italienisch-Diplom der AIL: DELI, DILI, DALI, DILC, DALC – Blickst Du durch?

Die Accademia Italiana di Lingua (AIL) ist eine Vereinigung aus staatlichen und privaten Schulen, die im Bereich Italienischunterricht und Sprachzertifikate tätig ist.

Die AIL bietet ein umfangreiches Angebot an Sprachdiplomen Italienisch, die je nach Niveau unterschiedliche Buchstabenkürzel tragen (deshalb der Buchstabensalat oben):

  • DELI (A1 und A2) – Diploma elementare di lingua italiana „Firenze“: Anfänger- und Elementarstufe
  • DELI (A2) – module for integration in Italy: Elementarstufe
  • DILI (B1 und B2) – Diploma intermedio di lingua italiana „Firenze“: Mittelstufe 1 & 2
  • DALI (C1 und C2) – Diploma avanzato di lingua italiana „Firenze“: Fortgeschrittene 1 & 2
  • DILC (B1) – Diploma intermedio di lingua commerciale „Firenze“: Mittelstufe für den Beruf ("Business-Italienisch")
  • DALC (C1) – Diploma avanzato di lingua italiana commerciale „Firenze“: Fortgeschrittenen-Level für den Beruf ("Business-Italienisch")

Je nachdem, ob Du eine allgemeine Sprachzertifizierung oder extra etwas für den Beruf brauchst, kannst Du Dich also zwischen verschiedenen Diplomen im Angebot der AIL entscheiden.

Du willst schnell Italienisch lernen, um eine Italienischprüfung abzulegen? Dann empfehlen wir Sprachreisen nach Italien!

Du willst Italienisch unterrichten? Dann lohnt sich vielleicht das DITALS als Sprachtest Italienisch für Dich!

Das DITALS-Zertifikat (Didattica dell’italiano come lingua straniera) richtet sich an Personen, die die italienische Sprache unterrichten wollen.

Endlich das DITALS-Zertifikat in den Händen halten!
Ein DITALS -Diplom kann Dich im Leben weit bringen! | Quelle: Pixabay

Genau wie der CILS wird auch der DITALS von der Universität für Ausländer in Siena organisiert.

Im Gegensatz zu anderen Sprachdiplomen bescheinigt der DITALS neben den reinen Sprachkenntnissen auch die Fähigkeit, Italienisch zu unterrichten. Es handelt sich also quasi um ein Äquivalent zu einem DaF/DaZ-Diplom!

Dabei können angehende Italienischlehrer*innen sich in einem von zwei Niveaus testen lassen:

  • Im DITALS I werden Basiskenntnisse in der Sprachendidaktik vorausgesetzt. So sollten Prüflinge beispielsweise ihren Unterricht problemlos an bestimmte Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Ausländer, ältere Personen, Berufstätige, Erwachsene) anpassen können. Wenn man erst mal nur das DITALS-I-Diplom hat, sollte man am besten erstmal Anfänger*innen in Italienisch unterrichten.
  • Das DITALS II hingegen stellt Lehrer mit  fortgeschrittenem Level in der Sprachendidaktik auf den Prüfstand. Vor allem für formellere Kurse und heterogene Gruppen ist Erfahrung erforderlich, da Lehrer sich an die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer anpassen können müssen. Und natürlich kann man damit auch schwierigere Kurse unterrichten (z.B. B2-C1)

Da im DITALS sowohl Theorie als auch Praxis getestet werden, ist es durchaus sinnvoll, sich entsprechend auf die Prüfung vorzubereiten.

Die Leonardo-da-Vinci-Schule bietet spezielle Vorbereitungskurse für das DITALS in Mailand an. Für einen zweiwöchigen Besuch des Unterrichts bezahlen Schüler dort 1380€. Auch in Deutschland bieten vereinzelte Sprachschulen ähnliche Kurse an. Ansonsten besteht natürlich auch die Möglichkeit, sein Italienisch online (z.B. Italienisch Kurs Online) und via Apps zu verbessern und auszubauen.

Die Prüfung selbst muss übrigens in Mailand abgelegt werden. Was gäbe es für einen besseren Grund für eine Mailand-Reise? (Wenn es einem Corona oder sonst ein Virus nicht gerade vermasselt ...).

Mit dem CEDILS kompetent Italienisch-Unterricht geben!

CEDILS steht für Certification in Didactics of the Italian language to foreigners.

Die CEDILS-Zertifizierung ist wiederum eine Bescheinigung über die Kompetenz im Unterrichten von Italienisch als Fremdsprache oder Zweitsprache (ähnlich wie das DITALS). Sie wird vom laboratorio itals der Ca' Foscari Universität Venedig ausgestellt.

Um das CEDILS-Zertifikat zu erhalten, muss man fünf Prüfungen mit einer Gesamtdauer von fünf Stunden über sich ergehen lassen und bestehen!

Die Zertifizierungsprüfung ist auch für Personen ohne vorherige Lehrerfahrung zugänglich. Die CEDILS-Zertifizierung ist also der kürzeste und einfachste Weg, ein Lehrzertifikat Italienisch zu erhalten.

Wenn Du Italienisch unterrichten möchtest und dieses Zertifikat für Dich infrage kommt, solltest Du Dir am besten detaillierte Informationen zu Vorbereitungskursen, den Anforderungen sowie Prüfungsdaten-, -ort und den entsprechenden Kosten einholen.

Mehr Informationen findest Du beispielsweise auf der offiziellen Website des laboratorio itals.

IT – hast Du schon die Italian Certification?

Das IT-Zertifikat ist ein Zertifikat der allgemeinen Kompetenz in der italienischen Sprache, das von der Universität Roma Tre ausgestellt wird.

Diese Zertifizierung wird übrigens auch vom Außenministerium anerkannt.

Die IT-Prüfung kann auf fünf Stufen abgelegt werden, die jeweils die Niveaus der Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens widerspiegeln:

  • A1: Zertifikat der Grundkompetenz Italienisch als Fremdsprache
  • A2: Zertifikat der Grundkompetenz Italienisch als Fremdsprache
  • B1: Zertifikat der elementaren Kompetenz in Italienisch als Fremdsprache
  • B2: Zertifikat der intermediären Kompetenz in Italienisch als Fremdsprache
  • C1: Zertifikat der fortgeschrittenen Kompetenz in Italienisch als Fremdsprache
  • C2: Zertifikat für Italienisch als Fremdsprache (fast Muttersprachler-Niveau)

Die IT-Prüfungen richten sich an Ausländer*innen, die eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen und diese Zertifizierung vorlegen müssen (dabei ist das Niveau A2 ausreichend), an ausländische Studierende, die an einer italienischen Universität studieren möchten (B2 erforderlich), an Ausländer*innen mit italienischer Herkunft sowie an ausländische Lehrer*innen der italienischen Sprache (Niveau C2 erforderlich).

Die Prüfungen können sowohl in Italien (an der Università Roma Tre) als auch im Ausland (an Italienischen Kulturinstituten) abgelegt werden.

Am besten schaust Du Dich gleich nach einem speziellen Vorbereitungskurs oder einer erfahrenen Italienisch-Lehrkraft um, um Dich optimal auf Dein IT-Zertifikat Italienisch vorzubereiten.

Oder wir wäre es mit Sprachreisen Italien inklusive Intensivkurs?

Italienisch-Zertifikat: Teste Deine Kenntnisse mit dem CIC

Das CIC-Zertifikat wird von der Universität Perguia ausgestellt und steht für Certificato dell’italiano commerciale, zu Deutsch: Zertifikat des Wirtschaftsitalienischen.

Im Vergleich zu den anderen hier aufgelisteten Diplomen ist das CIC das professionellste und berufsbezogenste. Daher ist es kaum verwunderlich, dass gerade Arbeitgeber besonders viel Wert auf dieses Italienisch-Diplom legen.

Stellt Deine Kenntnisse im Wirtschafts-Italienisch unter Beweis!
Bereit für den Einstieg ins italienische Berufsleben? Das CIC macht's möglich! | Quelle: Pixabay

Prüflinge können sich für eines der beiden Niveaus testen lassen:

  • Das CIC Intermedio, welches dem B1 Niveau des Europäischen Referenzrahmens entspricht
  • Dem CIC Avanzato, welches mit dem C1 Level gleichgesetzt werden kann

Beide Stufen testen 5 essentielle Sprachkenntnisse:

  • Leseverständnis: Kann der Prüfling Informationen aus mehr oder weniger komplizierten Texten extrahieren?
  • Hörverständnis: Kann der Prüfling einer italienischen Unterhaltung folgen? Fortgeschrittene Schüler sollten sich auch von Dialekten und typischen Redewendungen nicht in die Irre führen lassen.
  • Grammatik und Vokabeln: Beherrscht der Prüfling die Vokabeln der Businesswelt sowie Höflichkeitsformeln?
  • Schriftlicher Ausdruck: Kann der Prüfling korrekte Sätze bilden und nutzt die Abfolge von Subjekt, Verb, Adverbien und Adjektiven korrekt?
  • Mündlicher Ausdruck: Kann der Prüfling sich korrekt ausdrücken und aktiv an einer Unterhaltung teilnehmen?

Zur Vorbereitung kannst Du Dich an eine Sprachschule in Eurer Nähe wenden, beispielsweise an die Peri-Pasolini-Schule in Frankfurt am Main. Alternativ kannst Du ein italienisches Kulturinstitut in Deiner Nähe kontaktieren, das Dir mit der Vorbereitung und weiteren Informationen zu Prüfungsterminen weiterhelfen kann. Oder du machst einen Italienischkurs Frankfurt mit Superprof.

Beachte auch, dass die Kosten für die Prüfung variieren können. Im Haus des italienischen Kulturinstituts in Köln kostet die Prüfung aktuell 102€, das ist für ein Sprachzertifikat fast schon ein Schnäppchen (v.a. wenn man bedenkt, dass Du damit wahrscheinlich beruflich weiterkommst!).

*

Unsere Top 3 Tipps zum Thema Sprachzertifikat Italienisch

Tipp 1

Zunächst einmal solltest Du wissen, welches Ziel Du mit einem italienischen-Sprachdiplom verfolgst. Willst Du einfach nur wissen, wo Du stehst? Dann reicht ein einfaches Sprachdiplom oder vielleicht sogar nur ein Einstufungstest einer Sprachschule oder sogar ein Gratis-Test Italienisch online.

Für Studenten, die gerne an einer italienischen Universität studieren möchten, bieten sich z.B. das CILS oder PLIDA an.

Für Berufstätige oder Personen mit Ambitionen, in Italien zu arbeiten, empfehlen wir das CIC oder PLIDA Commercial.

Für (angehende) Italienischlehrer*innen ebnet das DITALS den Weg.

Tipp 2

Sei ehrlich bei Deiner sprachlichen Einstufung! Stuf Dich z.B. nicht absichtlich in B1 ein, obwohl Du tatsächlich das Niveau B2 hast, nur aus Angst, durch die Prüfung zu fallen. Denn eine sehr gute B1-Note ist weniger wert als ein guter B2-Abschluss.

Doch natürlich solltest Du auch nicht zu ambitioniert sein, wenn es unrealistisch ist, dass Du bist zur Prüfung das entsprechende Niveau erreichst. Denn wenn Du durch die Prüfung rasselst, musst Du trotzdem die Teilnahmegebühr zahlen!

Wie mache ich die richtige Italienisch Zertifikat Vorbereitung?
Mit der richtigen Vorbereitung hast Du schon den halben Weg zu Deinem Italienisch-Zertifikat geschafft! | Quelle: Pixabay

Um solche Situationen zu vermeiden, machst Du am besten zunächst einen Einstufungstest (an einer Sprachschule oder gratis online).

Tipp 3

Gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Prüfung! Kümmer Dich daher rechtzeitig um Vorbereitungskurse, Privatunterricht Italienisch oder Materialien für das Selbststudium wie beispielsweise Italienisch-Apps oder Italienisch-Videos online.

Auch wichtig: Die verschiedenen Sprachzertifikate folgen meist einem ganz bestimmten Muster bzw. weisen bestimmte Aufgabentypen auf.

Das heißt: Selbst wenn Du schon recht gut Italienisch kannst, kann es sein, dass Du schlechter abschneidest, als erwartet, weil Dir die Aufgabentypen fremd sind, Du die klassischen "Fallen" nicht kennst und nicht genau weißt, was von Dir erwartet wird.

Oder vielleicht brauchst Du in der Prüfungssituation einfach zu lang, um Dich mit der Aufgabenstellung vertraut zu machen, und die Zeit rennt Dir davon.

Deswegen unser wichtigster Tipp am Schluss: Besorg Dir spezifische Trainingsbücher und alte Prüfungsaufgaben speziell für das Zertifikat, für das Du Dich entscheidest! Z.B. dieses Trainingsbuch für das CILS DUE (B2).

So weißt Du, was auf Dich zukommt, kannst schon mal schauen, ob das gewählte Niveau realistisch ist, in welchen Bereichen Du noch einen Zahn zulegen musst, und auch, welche Aufgabentypen Dir besonders leicht fallen.

Mit diesem Vorwissen kannst Du Dir dann auch eine Strategie für den Prüfungstag zurechtlegen (z.B. mit der Art von Aufgaben anfangen, die Dir besonders schnell von der Hand gehen und "sichere" Punkte einbringen).

Wir wünschen Dir ganz viel Erfolg! Buona fortuna!

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Anna

Man lernt nie aus ...