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So könnt Ihr schnell und effizient Arabisch lernen

Von Tobias, veröffentlicht am 11/01/2019 Blog > Sprachen > Arabisch > Wie lerne ich literarisches und dialektales Arabisch?

Eure Arabisch-Kenntnisse sind gleich 0, aber Ihr seid motiviert, Euch der Sache anzunehmen. Bevor Ihr loslegt, solltet Ihr allerdings wissen, dass es in der arabischen Welt nicht nur eine, allgemein gültige Sprache gibt. Man unterscheidet vor allem zwischen Hocharabisch und den unterschiedlichen arabischen Dialekten.

Aber worin unterscheiden sich die verschiedenen Formen? Und was genau ist eigentlich Hocharabisch?

Entdeckt mit uns die jahrtausendealte Geschichte der arabischen Sprache, die immer noch sehr eng mit der des Islam verbunden ist.

Außerdem zeigen wir Euch hier verschiedene Möglichkeiten, um die arabische Sprache schnell erlernen zu könnnen.

Was ist eigentlich Hoch-Arabisch?

Von einer Hochsprache spricht man immer dann, wenn man sich auf die Sprache bezieht, wie sie nicht den Mundarten oder der Umgangssprache, sondern der allgemein verbindlichen Sprache entspricht (besonders in Bezug auf die dialektfreie Aussprache).

Das gilt für Hocharabisch genauso wie für Hochdeutsch. Auch in Deutschland sprechen nur die wenigsten Menschen im Alltag wirklich reines Hochdeutsch.

Arabisch, die sechste Weltsprache

Die Zahlen variieren in dieser Statistik sehr stark, aber man geht davon aus, dass etwa 300 Millionen Menschen auf der Welt Arabisch sprechen. Für mehr als 1 Milliarde Muslime auf der Welt ist Arabisch die heilige Sprache der Religion. Arabisch ist nach Französisch und vor Russisch die sechst meistgesprochene Sprache der Welt.

Hocharabisch und arabische Dialekte

Innerhalb der riesigen arabischsprachigen Gemeinde muss man jedoch noch zwischen den verschiedenen Arten von Arabisch unterscheiden: Hocharabisch und die arabischen Dialekte. Innerhalb des Hocharabischen unterscheidet man weiterhin zwischen Modernen Standardarabisch und klassischem Arabisch.

Die arabischen Dialekte wiederum entstanden durch Vermischung von Hocharabisch mit verschiedenen regionalen Sprachen. Da seien zum Beispiel marokkanisches Arabisch, Hochlandarabisch, Marokkanisch-Beduinisch, Algerisch, Tunesisch, Maltesisch, Libysch und Ägyptisch genannt. Diese Dialekte findet man vor allem in Nordafrika und im Nahen Osten.

Logischerweise lernt man im Arabisch-Unterricht eher Hocharabisch als eine Form von arabischem Dialekt.

Die Geschichte der arabischen Sprache

Man ist sich darüber einig, dass Arabisch Teil der Familie der afro-asiatischen Sprachen ist. Innerhalb dieser Sprachfamilie ist Arabisch gemeinsam mit dem Hebräischen heute der wichtigste Vertreter.

In einem Artikel, der von Professor Samir Abu-Absi, Professor an der University of Toledo (Ohio) auf der Website „History of Islam“ veröffentlicht wurde, erklärt der Autor, dass die ersten Spuren, die wir von der arabischen Sprache haben, auf das 4. Jahrhundert v. Chr. zurückgehen. Diese Spuren sind nichts anderes als eine Inschrift, die in der syrischen Wüste gefunden wurde.

Arabisch hat seine Ursprünge in der Antike Arabisch wurde früher von Wüstennomaden gesprochen | Quelle: Pixabay

Das ist der Ursprung der arabischen Sprache!

Historiker sind sich darüber einig, dass die arabische Sprache schon lange vor dem Islam auf der arabischen Halbinsel genutzt wurde, damals allerdings hauptsächlich in der Poesie und zunächst nur in mündlicher Form. Nach und nach wurde dann auch die arabische Schrift entwickelt. Dennoch hat Arabisch damit seine Wurzeln in Gedichten und Literatur!

Heute kann man die arabische Sprache eigentlich nicht mehr von der Religion und dem Koran trennen. Die Überlieferung besagt, dass der Prophet Mohammed von 610 bis 632 n. Chr. die Befehle Gottes über Erzengel Gabriel auf Arabisch erhielt.

Ursprünglich in vielen Dialekten auswendig gelernt, übertragen und mündlich rezitiert, wurde er unter der Herrschaft des dritten Kalifen, Uthman Ibn Affan (7. Jahrhundert), für die Allgemeinheit standardisiert. Von da an begann sich der Islam zu verbreiten und viele nicht-arabische Sprecher konvertierten.

Daher kann man den Erfolg der arabischen Sprache in der Welt nicht von dem des Islams trennen und noch heute gilt Arabisch unter Moslems als die heilige Sprache des Korans.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen waren die Eroberungen des arabisch-islamischen Reichs im frühen Mittelalter, die die arabische Sprache in große Teile Nordafrikas und Südeuropas brachten. So wurden Spanien, Persien, Syrien, der Irak, Ägypten und der Rest Nordafrikas erobert und „arabisiert“ und die Sprache Mohammeds setzte sich in vielen dieser Länder durch.

Auch, wenn die Menschen vor Ort die arabische Sprache nicht sofort übernahmen, so wurde sie doch genutzt, um andere Sprachen wie das Persische zu übersetzen. Besonderer Beliebtheit erfreute sich Arabisch auch in der Mathematik, der Philosophie, der Medizin, den Naturwissenschaften und in der Forschung allgemein.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Hocharabisch und den arabischen Dialekten?

Per Definition ist dialektales Arabisch vor allem im mündlichen Sprachgebrauch zu finden und wird hauptsächlich in der alltäglichen, zwischenmenschlichen Kommunikation gebraucht.

Im Gegensatz dazu steht das klassische, literarische Arabisch. Diese Form der Sprache findet man meist in geschriebener Form, etwa in Gedichten, aber auch in den Millionen von Büchern, die über die Jahrhunderte in arabischer Sprache verfasst wurden. Und natürlich ganz besonders im Koran!

Wie hat der Koran die arabische Literatur und Sprache beeinflusst? In der arabischsprachigen Welt gilt der Koran als einzigartiges literarisches Meisterwerk und dient auch heute noch als Vorbild für korrekten sprachlichen Ausdruck. | Quelle: Pixabay

Das literarische Arabisch vereint damit die arabische Welt und die Moslems. Aber neben der Literatur, den Gedichten und der Religion findet man klassisches Arabisch auch in den Nachrichtensendern, Zeitungen oder Internetseiten. Gerade letztere haben zur internationalen Verbreitung des Arabischen in der Welt beigetragen.

Wer sich also dazu entscheidet, Hocharabisch zu lernen, der entscheidet sich für eine zeitlose, international anerkannte Sprache, mit der man fast in der kompletten arabischen Welt gut zurechtkommen wird.

Wo kann man in Deutschland Arabisch lernen?

Nun, da Ihr mehr über Herkunft und Unterarten der arabischen Sprache wisst, können wir uns mit dem nächsten Schritt beschäftigen: Welche Möglichkeiten gibt es bei uns eigentlich, um Arabisch zu lernen? Ist es eigentlich sehr schwierig, Arabisch zu lernen? Für uns Deutsche: Auf jeden Fall! Denn Alphabet und Aussprache sind weit vom Deutschen entfernt.

Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, um in Deutschland gezielt schnell und effizient Arabisch sprechen zu lernen.

Privatunterricht Arabisch nehmen

Heute gibt es in Deutschland eine Vielzahl an Möglichkeiten, um sich eine/n privaten Arabischlehrer oder -lehrerin zu organisieren.

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, Ihre Kenntnisse gewinnbringend einzusetzen. Das gilt auch für Arabisch. 

Heute gibt es bei uns mehr als 1,2 Millionen Menschen mit arabischen Wurzeln. Besonders der Bürgerkrieg in Syrien hat zu einer wahren Flut an arabischstämmigen Menschen zu uns geführt.

Egal, ob Ihr in München, Berlin, Frankfurt, Stuttgart oder einer anderen deutschen Stadt wohnt: An mangelnden Arabisch-Lehrern wird es bestimmt nicht scheitern! Die Lehrer findet Ihr zum Beispiel hier auf Superprof. Gebt einfach in die Suchleiste den Begriff Arabisch und Eure Stadt ein. Allein in Berlin gibt es schon heute mehr als 30 private Arabisch Lehrer.

Das ist die perfekte Methode, um schnell Fortschritte machen zu können. Der Lehrer wird sich Euren individuellen Bedürfnissen, Euren Stärken, Schwächen und Interessen perfekt anpassen und Euch immer motiviert halten.

Mit Webseiten Arabisch Lernen

Falls ein privater Nachhilfelehrer aus finanziellen oder anderen Gründen für Euch nicht in Frage kommt, dann gibt es auch die Möglichkeit, kostengünstig mithilfe von Webseiten Arabisch zu lernen.

Wir wollen da ganz ehrlich sein: Als Autodidakt der arabischen Sprache, also das Lernen ganz alleine ohne Lehrer, braucht Ihr eine gehörige Portion Disziplin und Leidenschaft. Wer die mitbringt, für den sind Arabisch-Seiten aber eine interessante Sache.

Wir können Euch dabei mehrere Seiten empfehlen. Mit ihnen könnt Ihr vor allem als Anfänger gut erste Fortschritte machen und spielerisch ans Thema Arabisch Lernen Online herangehen.

Da man immer besser lernt, wenn man mit Spaß bei der Sache ist, sind Webseiten eine tolle Sache, um arabisches Vokabular, die Grammatik oder die komplizierte Schrift zu erlernen. Um Eure Fortschritte zu überprüfen, bieten die meisten Seiten auch einen Arabisch-Test mit Auswertung an.

Viele Webseiten bieten kostenloses Material zum Arabischlernen an Auch Online kann man heute gut Arabisch lernen | Quelle: Pixabay

So findest du zum Beispiel auf Sprachheld eine Auswahl von 350 arabischen Basic-Vokabeln mit deutscher Übersetzung inklusive richtiger Aussprache.

Auf Online-Arabisch könnt Ihr Arabisch mit einem echten Muttersprachler lernen und so voll in die Materie einsteigen. Auf dem Blog von Arabiya gibt es ständig neue, aktuelle Artikel zum Thema arabische Kultur und Sprache. So lernt Ihr die lokalen Essgewohnheiten und Umgangsformen im Nu kennen.

Arabisch lernen in einer Moschee

Falls Ihr das Glück habt, in einer größeren Stadt mit eigener Moschee zu wohnen, dann schaut doch dort einmal vorbei und informiert Euch über das Arabisch-Angebot.

Wie schon erwähnt ist Arabisch die heilige Sprache des Islam, in der auch das heilige Buch, der Koran, verfasst wurde. Natürlich wird der Arabisch-Unterricht dann einen religiösen Einschlag haben. Dafür werdet Ihr aber eine sehr reine Form des Arabischen lernen und Einblick in die Kultur und Geschichte der arabischen Welt bekommen.

Schreibt Euch in jedem Fall frühzeitig ein, denn die Plätze sind oft beschränkt.

Mit Smartphone- oder Tablet-Apps Arabisch lernen

Inzwischen gibt es weltweit eine große Anzahl an Apps, die speziell dafür entwickelt wurden, um mit ihnen Fremdsprachen zu erlernen.

Einige davon eignen sich dafür besser als andere, dafür müsst Ihr für das volle Paket häufig eine monatliche Gebühr entrichten. Wenn Ihr aber fest dazu entschlossen seid, Arabisch zu lernen, dann ist das mit Sicherheit eine gute Investition.

Hier sind einige Beispiele:

  • Mondly Sprachenlern-App: Eine gute App für Anfänger der arabischen Sprache. In der Basisversion ist diese Sprachen-Plattform sogar kostenlos. Verfügbar für Android und iOS sowie in der Webversion.
  • Arabisch Lernen 6000 Wörter: Mit dieser App könnt Ihr Arabisch spielerisch lernen. Sie ist komplett kostenlos, dafür musst Du mit der Einblendung von Werbung leben. Auch diese App gibt es sowohl für Android, als auch iOS.
  • Jicki: Ist eine Sprachenlern-App, bei welcher ganz und gar auf Audios und das Lernen über das Gehör gesetzt wird. Dafür verwendet die App sogenannte Sprachduschen von 15-20 Minuten Länge mit einer Kombination aus entspannender Musik und den wichtigsten Wörtern, Sätzen und Redewendungen.

Warum wir im Alltag Arabisch sprechen, ohne es zu merken

Heute beherrschen mehr als 300 Millionen Menschen auf der Welt die arabische Sprache. Aber nur die wenigsten von ihnen beherrschen das literarische Arabisch. Es ist die Sprache der Eliten, der Dichter und Autoren, und wird im Alltag nur sehr wenig verwendet.

Unter den bekanntesten arabischen Autoren unserer Zeit findet man unter anderem:

  • Abou el Kacem Chebbi,
  • Naguib Mahfouz (Literatur-Nobelpreis im Jahre 1988)
  • Averroës

Außerdem ist klassisches Arabisch eine der offiziellen Sprachen in verschiedenen internationalen Organisationen wie:

  • Die UNO
  • Die Organisation für islamische Zusammenarbeit
  • Die Afrikanische Union

Arabisch ist eine der offiziellen Amtssprachen der UNO Auch in den vereinten Nationen wird Arabisch gesprochen | Quelle: Pixabay

Arabisch gilt weltweit als eine der am schwierigsten zu lernenden Sprachen – zusammen mit Kantonesisch, Mandarin, Japanisch und Koreanisch. Besonders für uns Europäer ist die Sprache sehr schwierig, da sie weit von Sprachen wie Französisch, Englisch oder Deutsch entfernt ist.

Der Einfluss der Migration auf die arabische Sprache

Oftmals trifft man auf junge Menschen mit arabischen Wurzeln, die schon in zweiter oder dritter Generation in Deutschland leben. Sie sprechen zwar Arabisch als Muttersprache, haben die Sprache aber nie in der Schule gelernt und können deswegen meist nicht Arabisch schreiben oder lesen.

Ihnen wird früh das deutsche Alphabet und die deutsche Schrift beigebracht, die natürlich mit der arabischen nur wenig zu tun hat. Das kann dazu führen, dass die arabische Sprache in fortgeschrittenem Alter immer mehr vernachlässigt wird, etwa, weil in der Sprache keine Bücher gelesen oder Texte geschrieben werden.

Auch die Eltern beherrschen oftmals kein literarisches Arabisch, das sie ihren Kindern beibringen könnten. Im Fernehen laufen in der Regel keine arabischen Sender und Reisen in die arabische Welt sind ebenfalls keine Selbstverständlichkeit. Das alles führt dazu, dass bei uns immer weniger Menschen wirkliches Hocharabisch beherrschen.

Diese Bücher braucht Ihr zum Arabisch Lernen

Bücher sind eine tolle Sache, wenn man sie begleitend zum Arabisch-Unterricht in der Moschee, der Schule oder einer öffentlichen Einrichtung nutzt.

Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Werken, mit denen man Arabisch lernen kann. Jedoch unterscheiden sie sich im Preis und in ihrer Herangehensweise, weswegen man sich vorher gut überlegen sollte, welches Buch man kauft.

Dafür müsst Ihr Euch zunächst darüber im Klaren sein, wie Ihr überhaupt Arabisch lernen wollt. Wollt Ihr Euch eher auf Schreiben und Lesen fokussieren? Oder gar in die Welt der arabischen Gedichte eintauchen? Oder schätzt Ihr eine eher interaktive Herangehensweise, die viel Gespräch beinhaltet?

Die arabische Welt hat viele große Dichter hervorgebracht Ihr interessiert Euch für die Poesie der arabischen Welt? Dann lernt jetzt Arabisch! | Quelle: Pixabay

Zunächst ist es wichtig, dass Ihr die 29 Buchstaben des arabischen Alphabets beherrscht. Dann müsst Ihr Euch entscheiden, ob Ihr einen arabischen Dialekt oder das Moderne Standardarabisch lernen wollt. Falls Ihr Arabisch für einen Aufenthalt in Marokko lernen wollt, ist es vielleicht sinnvoller, das marokkanische Arabisch zu lernen. Dieses unterscheidet sich jedoch von dem, das man in Büchern und Zeitungen liest.

Die besten Deutsch-Arabischen Wörterbücher

Wer sich in einem arabischen Land aufhält, der wird früher oder später an einen Punkt gelangen, an dem er ein Wörterbuch benötigt. Das erleichtert die Kommunikation im Alltag und hilft Euch dabei, neue Wörter zu erlernen.

Hier eine Auswahl von geeigneten Wörterbüchern:

Glosbe Wörterbuch

Hierbei handelt es sich um ein Community-Projekt, bei dem jeder Nutzer etwas beitragen kann. Die Übersetzungen sind hier mit Beispielsätzen erweitert, sodass Ihr die Wörter stets in einem Kontext seht. Das hilft Euch beim Erlernen neuer Vokabeln.

Arabdict

Auch hier sind die Nutzer gefragt: Jeder kann hier neue Inhalte beitragen und so das Repertoire an Deutsch-Arabisch-Übersetzungen erweitern. Hier liegt der Schwerpunkt aber weniger auf ganzen Sätzen und Phrasen, sondern eher auf einzelnen Vokabeln. Falls Ihr ein Wort nicht kennt und die Übersetzung auf der Seite nicht findet, könnt Ihr auch andere Nutzer um Hilfe bitten.

Langenscheidt Arabisch-Deutsch:

Den Klassiker unter den deutschen Wörterbüchern gibt es natürlich auch für Arabisch. Hier hat aber der Verlag das Heft in der Hand und Ihr als Nutzer könnt keine Wörter hinzufügen oder Euch interaktiv betätigen.

Mit diesen Lehrbüchern könnt Ihr Arabisch lernen

Arabisch intensiv: Grundstufe

Mit diesem Buch könnt Ihr Hocharabisch im Handumdrehen lernen. Es enthält Übungen und Vokabellisten und ist damit für Anfänger besonders gut geeignet. Durch praxisnahe Beispiele lernt Ihr so manches über die arabische Welt, ihre Kultur und Geschichte. Dabei stehen Hörverstehen und Sprechfähigkeit im Vordergrund, die Ihr besonders danke der beiliegenden CD verbessern könnt.

Kalima: Modernes Arabisch für Anfänger

Begleitet von der fiktiven, aber durchaus lebendigen und gut gelaunten Sprachwissenschaftlerin Yasmeen Kalima könnt Ihr mit diesem Werk das Studium der arabischen Sprache antreten. Ihr lernt die arabischen Buchstaben und steigt ein mit kurzen und einfachen Sätzen, die Ihr im Alltag benötigen werdet. Auch hier gibt es wieder eine beiliegende CD, mit der Ihr an Eurem Hörverstehen arbeiten könnt.

Salam! Arabisch für Anfänger

Dieses Buch findet man häufig in öffentlichen Einrichtungen wie Volkshochschulen wieder. Es ist auf Arabisch lernen in Gruppen ausgelegt, das heißt, dass Ihr es perfekt mit Eurem Lehrer oder Freunden, die ebenfalls Arabisch lernen wollen, nutzen könnt.

Hier lernt Ihr nicht nur die arabische Sprache, sondern auch vieles über die Kultur der arabischsprachigen Länder und könnt Euch so optimal für einen Aufenthalt in der arabischen Welt vorbereiten.

Usrati, Band 1 – Lehrbuch für modernes Arabisch

Das perfekte Buch für diejenigen von Euch, die wirklich noch überhaupt keine Vorkenntnisse haben, aber gerne schnell die ersten Sätze auf Arabisch sprechen können möchten.

Hierfür braucht Ihr keinen Lehrer oder Freunde, Ihr könnt ganz alleine mit dem Buch an Eurem Arabisch feilen. Alle Lebensbereiche werden dabei abgedeckt, so dass auch Ihr sicher ein Thema finden werdet, das Euch Spaß macht. Wie immer gibt es auch hier eine beiliegende CD für das Nachsprechen von Dialogen etc.

Langenscheidt – Arabisch mit System

Das Arabisch-Lehrbuch von Langenscheidt richtet sich konkret an Einsteiger und Anfänger mit geringen Vorkenntnissen.

Zunächst lernt Ihr hier die arabische Schrift mit Aussprache. Erst dann fangt Ihr an, die ersten Sätze für den Alltagsgebrauch zu erlernen. Ihr lernt hier nicht nur Hocharabisch, sondern auch das gesprochene Alltags-Arabisch in verschiedenen Dialekten. Perfekt, wenn Ihr vorhabt, ein arabischsprachiges Land zu bereisen!

Welches Lehrbuch ist das richtige für Euch? Es gibt viele Bücher, mit denen man gut Arabisch lernen kann | Quelle: Pixabay

In welchen Ländern wird Hocharabisch eigentlich gesprochen?

Arabisch ist eine sehr vielfältige Sprache, die ständigen Veränderungen unterzogen wird.

Dabei gibt es, wie bereits erwähnt, eine Vielzahl an verschiedenen Dialekten, die einander nicht zwangsläufig ähneln. Manche Färbungen des Arabisch sind so stark, dass sie in anderen Ländern gar nicht erst verstanden werden. Aber so spricht man eigentlich ein „reines“ Arabisch?

Die Antwort ist: Fast nirgendwo. Hocharabisch ist wirklich eine offizielle Sprache, die man in Büchern, Verfassungen und anderen öffentlichen Dokumenten sowie im Fernsehen findet. Es wird in Moscheen, Sprachschulen und öffentlichen Einrichtungen gelehrt. Auch im Koran, dem heiligen Buch des Islam, steht diese Form des Arabischen geschrieben. Im Alltag nutzt die Sprache jedoch fast niemand.

In den meisten Fällen wird im Alltag Dialekt gesprochen Auf einem arabischen Basar werdet Ihr wohl kaum Hocharabisch zu hören bekommen | Quelle: Pixabay

Hocharabisch wird dann genutzt, wenn Menschen aus verschiedenen arabischsprachigen Ländern miteinander kommunizieren möchten. So zum Beispiel auch auf internationalen Konferenzen oder bei Staatsbesuchen von Regierungschefs.

Generell gilt: Je weiter man sich nach Osten bewegt, desto näher sind die gesprochenen Dialekte dem Hocharabisch, das Ihr als Arabisch-Schüler lernt. Dennoch ist die gesprochene Sprache fast nie mit Hocharabisch identisch!

Man würde vermuten, dass in Ländern, in denen das Arabische und seine dialektalen Varianten sehr weit verbreitet ist, die gesprochene Muttersprache dem literarischen Arabischen am nächsten kommt.

Abgesehen von Ägypten im östlichen Nordafrika wird das reinste Hocharabisch in folgenden Ländern gesprochen:

  • Syrien.
  • Irak.
  • Libanon.
  • Jordan.
  • Saudi-Arabien.
  • Jemen.
  • Kuwait.
  • Katar.
  • Oman.
  • Bahrain.
  • Die Vereinigten Arabischen Emirate.

Wenn Ihr eines dieser Länder bereist, ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass Ihr mit Eurem Schul-Arabisch gut durchkommt.

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