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Klavier Spielen Lehren: Alles, was Ihr wissen müsst, um als Piano Lehrer Karriere zu machen

Von Tobias, veröffentlicht am 18/06/2018 Blog > Musik > Klavier > Wie kann ich Klavierunterricht Geben?

Ihr mögt den Kontakt mit anderen Menschen und wollt Ihnen gerne etwas von Euren Fähigkeiten beim Klavierspiel mit auf den Weg geben.

Nun wollt Ihr Euch Eure Leidenschaft zum Beruf machen und Klavierlehrer werden.

Das Klavier ist laut dem Verband deutscher Musikschulen das beliebteste Instrument der Deutschen, daher werden Klavierlehrer auch immer gebraucht!

Aber wie gibt man eigentlich gelungenen Klavierunterricht?

Wie findet man Schüler und wie setzt man den Preis für eine Unterrichtseinheit fest?

Superprof zeigt Euch in diesem Artikel alles, was Ihr wissen müsst, um erfolgreich Klavierunterricht geben zu können.

Welches Niveau braucht ein Pianist, um Klavierlehrer werden zu können?

Klavierlehrer wird man nicht von heute auf morgen.

Manche Menschen brauchen Jahrzehnte, um das Instrument wirklich sicher zu beherrschen.

Andere wiederum spielen nach wenigen Jahren schon ganze Sinfonien, wie der junge Mozart.

Allerdings sind nur wenige dieser Meister vom Himmel gefallen.

Klavierlehrer werden heißt harte Arbeit.

Aber wie gut müsst Ihr eigentlich sein, um Unterricht geben zu können? Braucht Ihr Zertifikate oder Diplome?

Wer Klavierlehrer möchte, muss vorher einiges beachten Ihr denkt, Ihr habt das Zeug zum Klavierlehrer? Wir zeigen Euch den Weg zum Erfolg | Quelle: Unsplash

Klar ist schonmal, dass wer Zertifikate vorweisen kann, auch einen höheren Preis für seinen Unterricht verlangen kann.

Denn auch als Klavierlehrer hat Qualität ihren Preis.

Aber auch ganz ohne Ausbildung und Diplome könnt Ihr Unterricht geben.

Trotzdem solltet Ihr natürlich die wichtigsten Grundlagen beherrschen.

Ein guter Klavierlehrer sollte in jedem Fall sowohl die Musiktheorie verinnerlicht haben, als auch Rhythmus-Gefühl besitzen und eine ausgefeilte Technik vorweisen können.

Außerdem müsst Ihr bestimmte Qualifikationen vorweisen, abhängig davon, wo Ihr gerne unterrichten würdet.

Wer an einer staatlichen Musikschule arbeiten möchte, der benötigt z.B. einen Hochschulabschluss.

Das bedeutet noch einmal mindestens 5 Jahre Studieren – bestimmt nicht jedermanns Sache!

Generell gibt es viele Kriterien, die beeinflussen, welche Art von Zertifikat oder Ausbildung Ihr als Klavierlehrer benötigt.

Wie kann man als Klavierlehrer Schüler finden?

Das Angebot an Klavierlehrern ist riesig, das gilt besonders für die größten deutschen Städte wie Berlin, Hamburg, München oder Köln.

Um sich gegen die Konkurrenz durchsetzen zu können, benötigt Ihr gute Marketing-Skills.

In unseren Artikel findet Ihr einige Tipps, die Euch dabei helfen sollen, schnell und effektiv neue Klavierschüler zu finden.

Zunächst ist es wichtig, dass Ihr Eurem Umfeld davon erzählt, dass Ihr nun Klavierunterricht gebt.

Sprecht auch mit Kollegen, im Sportverein oder mit Freunden von Freunden über Euren neuen Beruf.

Wenn Ihr so an die ersten Schüler gekommen seid und gute Arbeit geleistet habt, dann werden auch die Euch per Mundpropaganda weiterempfehlen.

Auch auf Social Media wie Facebook und Instagram könnt Ihr natürlich von Eurem Klavierunterricht erzählen.

Durch Teilen und Weiterleiten könnt Ihr so eine hohe Reichweite erzielen.

So kommt Ihr auch mit Menschen in Kontakt, die Ihr sonst vielleicht niemals getroffen hättet!

Egal ob auf Superprof oder anderswo: Wir helfen Euch bei der Schülersuche Wir zeigen Euch in unserem Artikel, wie Ihr am besten neue Schüler für Klavierunterricht finden könnt / Quelle: Visualhunt

Hilfreich ist außerdem eine Verlinkung auf eine Website oder in einem Blog.

Mit den richtigen Maßnahmen könnt Ihr diese dann in den Suchmaschinen ein wenig pushen und so bei Google & Co. weiter oben angezeigt werden.

Heute gibt es außerdem Plattformen wie Superprof, auf denen Ihr Eure Annoncen für Klavierunterricht kostenlos veröffentlichen könnt.

Sprecht über Eure Erfahrungen, Eure Lieblings-Musikrichtungen und Euren Lehransatz.

Wenn Ihr ein ansprechendes Profil erstellt, dann werden sich die ersten Schüler schon bald bei Euch melden!

Eine weitere Methode, die Erfolg haben kann, ist das Aushängen von Anzeigen an öffentlichen Orten.

Idealerweise hängt man seine gedruckte Anzeige überall da aus, wo potenziell die meisten Schüler anwesend sind. Also zum Beispiel in Schulen, Universitäten, Sportvereinen etc.

Klavierlehrer werden: Wie viel soll Klavierunterricht kosten?

Klavierunterricht kann sich durchaus als gute Einnahmequelle erweisen.

Wenn Ihr erstmal eine ordentliche Basis an Schülern aufgebaut habt, die Ihr regelmäßig unterrichten könnt, dann kann man als Klavierlehrer wirklich gut verdienen!

Aber wie viel sollte man pro Stunde eigentlich verlangen?

Das ist oft gar nicht so leicht zu bestimmen…

In unserem Artikel helfen wir Euch dabei, herauszufinden, wie Ihr den richtigen Preis für Euren Klavierunterricht festsetzt.

Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.

Damit Ihr den Preis für Euren Klavierunterricht bestimmen könnt, müsst Ihr Euch zunächst einmal anschauen, was die Konkurrenz denn so verlangt.

Was ist Klavierunterricht in der Praxis wert? Wie viel Geld könnt Ihr für Euren Klavierunterricht eigentlich verlangen? | Quelle: Pixabay

Schaut Euch einfach mal im Netz um, was Lehrer mit vergleichbaren Qualifikationen und gleichem Angebot verlangen.

Beachtet, dass es auch regionale Unterschiede geben kann. So ist Unterricht in Stuttgart auf Superprof z.B. im Schnitt teurer als in Frankfurt.

Unabhängig davon hat Euer Können als Pianist aber auch seinen Preis.

Es ist wichtig, dass Ihr Euch selbst einzuschätzen lernt, da Ihr nur so Eure Dienstleistung zum richtigen Preis verkaufen könnt.

Zuletzt haben auch Eure Schüler Einfluss auf den Preis Eurer Klavierstunden, denn sie sind mitverantwortlich für den Inhalt des Unterrichts.

Von Anfängern kann man so nicht den gleichen Preis verlangen wie von Profis, die Euch engagieren, um sich auf eine Aufnahmeprüfung vorzubereiten.

Letztere Art des Unterrichts verlangt eine spezielle Ausbildung Eurerseits und zieht damit natürlich auch höhere Preise nach sich.

Auch Fahrtkosten müssen immer mit einberechnet werden.

Kurz gesagt: Es gibt eine ganze Reihe an Faktoren, die Ihr in Eure Preissetzung mit einbeziehen müsst!

Wie kann ich meine Klavierstunde organisieren?

Wenn Ihr dann Eure Schüler gefunden und Euren Preis festgelegt habt, steht die nächste Frage an: Wie muss so eine Klavierstunde überhaupt aussehen?

Das hängt ganz von Euren Schülern ab.

Ein guter Lehrer passt sich immer optimal an jeden einzelnen Schüler an.

Dafür müsst Ihr zunächst einmal herausfinden, welches Niveau Euer Schüler schon hat.

Lasst Euch erzählen, was er oder sie schon über Musiktheorie weiß, inkl. Notenschlüssel, Tonleitern und Solfeggios.

Lasst Euren Schüler außerdem einfach einmal etwas vorspielen, dann merkt Ihr schnell, woran Ihr seid, z.B. ob ein Schüler schon Noten lesen kann etc.

Erst wenn Ihr das getan habt, könnt Ihr gemeinsame Ziele mit Eurem Schüler besprechen.

Und abhängig davon solltet Ihr dann Euren Unterricht gestalten.

Es gibt dennoch ein paar Dinge, die in jeden Klavierunterricht gehören, egal welchen Niveaus.

Wir zeigen Euch, wie man sich am besten auf Klavierunterricht vorbereitet Wie gibt man eigentlich guten Klavier-Unterricht? | Quelle: Pixabay

Dazu gehören Aufwärmübungen wie Solfeggios und Rhythmusübungen mithilfe eines Metronoms.

Um sich das Rhythmusgefühl wirklich anzutrainieren, können Eure Schüler nebenbei beispielsweise im Rhythmus mit dem Fuß auf den Boden stampfen oder mit der Hand auf den Oberschenkel schlagen.

Auch sind technische Übungen natürlich unerlässlich, denn zu jeder musikalischen Ausbildung gehört auch ein gewisses Maß an technischem Verständnis. Dazu gehören Intervall-Übungen mit Oktaven oder Harmonielehre.

Wichtig ist auch, dass Ihr immer Hausaufgaben aufgebt, damit Eure Schüler zwischen den Stunden alleine üben können.

Das soll nicht unbedingt verpflichtend und unangenehm sein, wie das manchmal in der Schule der Fall ist.

Vielmehr werden sich Eure Schüler freuen, wenn sie Euch in der nächsten Stunde ein toll vorbereitetes Stück fehlerfrei vorspielen können.

Außerdem solltet Ihr regelmäßig (alle 2-3 Monate) Bestandsaufnahmen machen und Euch Feedback von Euren Kunden einholen.

Wenn sich Schwächen aufzeigen, solltet Ihr Eure Schüler ermutigen, diese ganz offen anzusprechen.

Denn wenn es einmal nicht so läuft, dann kann die Motivation schnell schwinden und Ihr werdet manche Schüler vielleicht sogar gänzlich verlieren.

Als Klavierlehrer müsst Ihr mit vielen Hilfsmitteln ausgestattet sein, wozu auch Notenblätter gehören, die Ihr mit Euren Schülern teilen könnt.

Heutzutage braucht man aber natürlich kein gedrucktes Buch oder Notenblatt mehr – alle Arten von Noten sind heute auch im Internet verfügbar.

*

Ihr seht schon, es gibt viele Dinge, die man beachten muss, wenn man Klavierlehrer werden und sein Geld mit Unterricht verdienen möchte.

Wir empfehlen Euch: Geht die Sache Schritt für Schritt an und lasst Euch von Freunden, Familien und Blogs wie diesem hier helfen.

Vergesst nicht, dass Ihr in unseren Artikeln noch mehr Infos zu diesem Thema findet!

In diesem Sinne wünschen wir Euch alles Gute auf dem Weg zum Klavierlehrer und hoffen, dass Ihr schnell zu Eurem Ziel kommt!

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Bram
Gast

Das ist ein echt spannender Artikel zum Thema Klavierunterricht. Ich werde mich dazu mal noch etwas mehr informieren.