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Als Nachhilfelehrer Arbeiten: Seine Leidenschaft mit anderen teilen & dabei Geld verdienen

Von Eva, veröffentlicht am 30/08/2018 Blog > Privatunterricht > Nachhilfe geben > 6 gute Gründe, warum sich Nachhilfe Geben lohnt

Du kennst Dich super mit Computern aus, kannst ein Musikinstrument spielen oder bist zweisprachig?

Mit solchen Fähigkeiten kannst Du Nachhilfe geben und Menschen helfen, die genau das lernen möchten.

Und das direkt nebenan in Deiner Stadt. Unzählige wollen Klavier spielen lernen, ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern oder richtig gut zeichnen lernen.

Vielleicht habt Ihr ja auch schon mal übers Nachhilfe Geben nachgedacht, aber es noch nicht umgesetzt?

Wir von Superprof geben Euch 10 gute Gründe dafür, warum Ihr nicht länger warten solltet!

Privatunterricht Geben bedeutet, Euer Wissen mit anderen zu teilen, und bietet zahlreiche Vorteile.

Mit Deinen Fähigkeiten und Kompetenzen hast Du viele verschiedene Möglichkeiten, als Nachhilfelehrer/in arbeiten zu können.

Nachhilfe Geben – eine tolle Erfahrung für den Lebenslauf

Ganz egal, ob Dein zukünftiger Nachhilfeschüler Schüler oder Student ist oder vielleicht schon im Arbeitsleben steht; manchmal zögert man, Privatunterricht zu nehmen.

Bei Kindern entscheiden sich meist die Eltern für Nachhilfe. Sie wünschen sich für ihre Kinder mehr Erfolg in der Schule.

Wenn Dein Schüler dann allerdings keine Motivation hat und lustlos vor Dir sitzt, bist Du richtig gefordert. Auch große schulische Rückstände stellen Dich vor Herausforderungen.

Geduld, Vertrauen und Austausch sind dann gefragt, damit Dein Schüler sich wohl fühlt und wieder Freude am Lernen hat.

Schon allein deshalb ist Nachhilfe Geben eine tolle Erfahrung für Dich und Deinen Lebenslauf.

Beim Privatunterricht hilfst Du anderen! Jemandem Helfen ist wohl das Wichtigste am Nachhilfe Geben. | Quelle: Unsplash

Als Privatlehrer bist Du in einer besonderen Rolle: Du bist nicht der gewohnte Lehrer Deines Schülers und kennst weder seinen bisherigen schulischen Werdegang, noch sein privates Umfeld.

Eine Herausforderung ist also, ihn seinem gewohnten Umfeld zu entziehen, sei es das der Schule oder zu Hause.

In einem neuen angenehmen Umfeld zu lernen, in dem Urteile und Bewertung keinen Platz haben, kann das Potential Deines Schülers ungemein fördern.

Den Weg zum Erfolg gehen

Dein Schüler hat seine Matheklausur mit Bravur bestanden, nachdem Ihr stundenlang zusammen gebüffelt habt?

Ein anderer hat dank Deiner Hilfe in seiner mündlichen Englischprüfung geglänzt?

Herzlichen Glückwunsch, dafür kannst Du Dir auf die Schulter klopfen!

Du hast an Deinen Schüler und an seine Fähigkeiten geglaubt. Nicht nur die Leistung Deines Schülers wurde belohnt, sondern auch Deine eigene als Nachhilfelehrer.

Für derartige Erfolge ist Nachhilfe nämlich nicht unbedeutend.

Im Gegenteil – sie ermöglicht wissbegierigen Menschen, Neues zu entdecken und zu lernen, Wissenslücken zu schließen und Fähigkeiten zu vertiefen.

Wenn der Erfolg dann eintritt, sind beide Seiten glücklich: der Schüler und der Lehrer.

Nachhilfe als zusätzliche Geldquelle

Du bist Student und hast neben den Vorlesungen noch etwas Freizeit? Dann könntest Du Dir dank Nachhilfe eine Finanzspritze verpassen.

Was auch immer Du gut kannst und an andere weiter geben möchtest (Sprachen, Musik, Informatik, …), verbinde das Angenehme mit dem Nützlichen: Verdiene Dir was dazu und teile Dein Wissen.

Durch Nachhilfe hast Du eine zweite Geldquelle. Als Lehrer für Privatunterricht lässt sich gutes Geld verdienen. | Quelle: Unsplash

Viele Schüler warten nur darauf, Privatunterricht zu nehmen. Das geht zu Hause oder auch online, zum Beispiel über Skype.

Triff bei der Arbeit neue Menschen, teile ein gemeinsames Interesse mit jemandem oder hilf einem Schüler. Es gibt wohl Schlimmeres …

Hast Du das Zeug zum Nachhilfe Geben?

Den Preis für seine Arbeit selbst bestimmen

Beim Nachhilfe Geben kannst Du den Preis für Deine Arbeit selbst festlegen.

Abhängig von Deinen finanziellen Bedürfnissen und Zielen solltest Du allerdings einen fairen Preis bestimmen, der Nachhilfe für viele Menschen zugänglich macht.

Denn nicht alle Eltern können sich Nachhilfe für 40 Euro pro Stunde für ihre Kinder leisten.

Die Preisbestimmung ist also eine Gratwanderung, wenn Du Deine Arbeit nicht verhökern und gleichzeitig einen nicht zu hohen Preis verlangen möchtest.

Du kannst Deine Preise aber durchaus erhöhen, wenn Du über Erfahrung und ein hohes Niveau in Deinem Fach verfügst. Dann bist Du schließlich auch qualifizierter und versierter als ein Anfänger.

Gut zu wissen: Der Durchschnittspreis für eine Nachhilfestunde liegt in Deutschland bei 17,78€ für 45 Minuten.

Je nach Region variieren die Preise allerdings. So ist Nachhilfe in München beispielsweise 39% teurer als in Dortmund.

Als Nachhilfelehrer Arbeiten: Wissen Teilen als Passion

Spaß am Unterrichten ist die Grundvoraussetzung fürs Nachhilfe Geben.

Denn was geben wir weiter, wenn nicht Wissen und Geschichten? Die selbst gesammelten Erfahrungen und angeeigneten Fähigkeiten an andere weitergeben ist ein tolle Sache.

Aber wie geht man diese Wissensvermittlung am besten an?

Ein großer Vorteil der Nachhilfe ist, dass Du Deinen Zeitplan selbst bestimmst.

Wenn Du Deine Nachhilfeanzeige online stellst oder aushängst, entscheidest Du selbst über Deine Arbeitszeiten.

Du hast schon einen Vollzeitjob? Oder Du hast Dienstag, Mittwoch und Freitag Vorlesungen? Oder hast nur vormittags Zeit?

Selbstbestimmt Dir Deine Zeit einteilen geht als Privatlehrer ohne Probleme. Freie Zeiteinteilung ist ein großer Vorteil der Arbeit als Nachhilfelehrer. | Quelle: Pexels

Kein Problem! Sag Deinem potentiellen Nachhilfeschüler Bescheid und Ihr findet eine Lösung. Andererseits steigen Deine Chancen auf viele Schüler natürlich, wenn Du oft Zeit hast.

Trotzdem bleibt es relativ einfach, sich als Lehrer für Privatunterricht zu organisieren.

Zum Beispiel weißt Du schon im Voraus, dass Du Dich für Schulkinder am Schulrhythmus orientieren musst.

Wähle Deine eigene Lernmethode, angepasst an Deinen Kurs

Bestimmt erinnerst Du Dich noch an die verschiedenen Lernmethoden Deiner früheren Lehrer. Und auch Du hast nicht auf die gleiche Weise wie Deine Freunde gelernt. Mal passt es und mal nicht.

Alles eine Frage des richtigen Verständnisses für den anderen und eines guten Verhältnisses.

Wenn Du einem Schüler Nachhilfeunterricht gibst, bist Du alleine mit ihm.

Dann hast Du die Wahl: Welche Lernmethode verwendest Du, welche passt zu ihm, damit Du Dein Wissen optimal an ihn weitergeben kannst und Dein Schüler von Dir lernt.

Kein Schüler ist gleich und allein schon Alter, Charakter, pädagogische Betreuung, schnelles oder langsameres Verständnis für den Lernstoff spielen eine große Rolle.

Da liegt es an Dir, Dich bestmöglich an Deine Schüler anzupassen.

DIE einzig wahre Methode oder ein Wundermittel gibt’s leider nicht. Du kannst nur selbst durch genug Vorbereitung Deinen perfekten Nachhilfe Unterricht vorbereiten.

Natürlich ist es nie falsch, grundlegende Tipps zu befolgen.

Schaffe ein Vertrauensverhältnis zwischen Dir und Deinem Schüler, motiviere ihn, sei auch mal lustig und schaffe ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Pausen.

Warum viele Studenten sich dazu entscheiden, Nachhilfe zu geben

Viele Studenten gaben und geben sich mit einfachen und schlecht bezahlten Nebenjobs zufrieden.

Sie arbeiten zum Beispiel für Fast-Food-Ketten, die flexible Arbeitszeiten anbieten.

Allerdings sieht die Welt mit einem Lohn von durchschnittlich 17,78 Euro pro Dreiviertelstunde schon ganz anders aus.

Darüber hinaus ist Nachhilfe wohl viel interessanter, als einen Burger nach dem anderen zu verkaufen. Kein Wunder also, dass Studenten lieber Nachhilfe geben.

Das erklärt auch, warum 2016 mehr als 6.000 Superprof-Nachhilfelehrer unter 19 Jahre alt waren (35.000 sind zwischen 20 und 29 Jahre alt) und die Zahlen seitdem gestiegen sind.

Auch im Café kann man Privatunterricht geben. Gerade Studenten finden Gefallen am Nachhilfe Geben – zum Beispiel im Café. | Quelle: Pexels

Reicht Leidenschaft, um Nachhilfe zu geben?

Wissensvermittlung ist allein schon aus menschlicher Sicht bereichernd.

Indem Du Privatunterricht gibst, ermöglichst Du Schülern, sich weiterzuentwickeln und in ihrem Tempo Fortschritte zu machen.

Und da die Arbeit gemeinsam gemacht wird und auf Gegenseitigkeit beruht, feiert Ihr auch Erfolge gemeinsam. Die Bemühungen und Ergebnisse Deines Schülers gehören Euch beiden und werden Dich mindestens genauso wie ihn freuen.

Was gibt es Schöneres, als zu sehen, wie Dein Schüler Vertrauen in sich selbst schöpft, vorankommt und sich von seinem Lehrer unterstützt fühlt?

Du liebst Beziehungen zu anderen, den Dialog und Herausforderungen? Zögere nicht länger und biete Nachhilfe an!

Reicht allerdings Leidenschaft, um Privatunterricht zu geben?

Sagen wir, dass der Großteil dann schon geschafft ist. Denn ein Lehrer mit Leidenschaft wird immer effektiver als einer ohne Leidenschaft sein.

Trotzdem ist es wichtig zu wissen, wie man das Wissen richtig vermittelt. Dafür gibt’s zahlreiche Lösungen, wie zum Beispiel das Lehramt Studium.

Privatunterricht geben – Arbeiten mit maximaler Freiheit

Einer der größten Vorteile des Nachhilfeunterrichts ist zweifellos die große Freiheit, bezogen auf den Ort und den Preis.

Meistens findet der Nachhilfeunterricht zu Hause statt. Du hast die Wahl, wo Du arbeiten möchtest und kannst diejenigen Schüler auswählen, die für Dich günstig wohnen.

Darüber hinaus kannst Du aus der Ferne unterrichten, zum Beispiel online über Skype direkt aus Deinem Wohnzimmer.

Genauso gut kannst Du Deinen Kurs in einer Bibliothek, einem Café oder einem Coworking-Space anbieten.

Ein starkes Netzwerk ist auch als Nachhilfelehrer wertvoll. Sich beruflich zu vernetzen, ist immer von Vorteil. | Quelle: Pexels

Vergrößere Dein professionelles Netz

Du kannst andere Nachhilfelehrer kennen lernen, wenn Du Dich einem professionellen Netzwerk wie zum Beispiel Superprof anschließt.

Kollegen kannst Du dann online oder physisch treffen.

Dank eines solchen Netzwerkes kannst Du Beziehungen aufbauen, Informationen austauschen und anderen einen Schritt voraus sein.

Ein starkes berufliches Netzwerk ist immer nützlich. 

Allein durch Mundpropaganda können sich neue Türen öffnen, wenn Du zum Beispiel nach dem Studium einen Job in der Branche suchst.

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