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Wieviel kosten Nachhilfestunden?

Von Bertine, veröffentlicht am 12/10/2019 Blog > Privatunterricht > Nachhilfe geben > Was kostet Nachhilfe?

Im internationalen Vergleich werden Lehrer werden in Deutschland sehr gut bezahlt. Mehr Gehalt bekommen in Europa nur noch die Lehrer in Luxemburg und der Schweiz.

Grundschullehrer werden in der Regel schlechter bezahlt als ihre Kollegen an Gymnasien und Berufsschulen.

Ausserdem sieht es in den verschiedenen Bundesländern mit der Verbeamtung sehr unterschiedlich aus. In Sachsen und Berlin werden Lehrer sogar gar nicht mehr verbeamtet. Angestellte verdienen in der Regel ein niedrigeres Nettogehalt als Beamte, bei denen Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge entfallen.

Bildung ist Ländersache und die Unterschiede schlagen sich auch in den Gehältern nieder.

Ein Lehrergehalt liegt also je nachdem, ob man Grundschullehrer oder Gymnasiallehrer ist und je nachdem, in welchem Bundesland man arbeitet zwischen 3521 und 5086 Euro.

Viele Lehrer verdienen allerdings noch einmal deutlich weniger, und zwar die, die einen Magister-Hochschulabschluss haben, aber keine zwei Lehrerexamen oder auch ein Fach studiert haben, das kein Schulfach ist, wie zum Beispiel Kunstgeschichte.

Aufgrund des Lehrermangels sind viele Länder auf  Quereinsteiger angewiesen, weil es nicht ausreichend viele Grundschullehrer gibt. Diese Lehrkräfte werden aber deutlich schlechter bezahlt und darüber hinaus meist nur befristet eingestellt.

Viele dieser Lehrer geben zusätzlich Nachhilfeunterricht, um über die Runden zu kommen!

Unabhängig davon, ob Du ausgebildeter Lehrer oder noch Student bist, ist es immer schwierig, den Preis für eine Nachhilfestunde festzulegen: Einige Nachhilfelehrer finden keine Schüler, da der Preis für ihre Kurse nicht an die Realität des Marktes angepasst sind.

Um nicht in diese Situation zu kommen, nehmen wir hier eine Bestandsaufnahme der gängigen Preise in der Welt des Nachhilfeunterrichts vor!

Lasst uns gemeinsam herausfinden, wie der richtige Preis für Deine Privatstunden aussieht …

Erstens solltest Du Deinen Tarif an Deinen geografischen Standort anpassen.

Man sollte meinen, dass der Preis für alle Nachhilfelehrer der gleiche ist, aber das stimmt nicht ganz.  Auch Nachhilfelehrer erfahren regionale Ungleichheiten, wenn es um ihr Honorar geht. Du wirst im Allgemeinen damit rechnen müssen, auf dem Land etwas weniger zu verdienen als in einer grossen Stadt und in Duisburg weniger als in München.

Frustrierte Schüler warten auf Deine Hilfe! | Quelle: Pixabay

Finanzielle Ungleichheiten betreffen jedoch leider nicht nur die Region, weit gefehlt!

Weitere Kriterien sind die Qualifikation des Lehrers sowie der Bereich, den er oder sie unterrichtet. Aber selbst bei Lehrern, die Nachhilfe in einer Fremdsprache geben, können die Preise variieren. Ein Nachhilfelehrer bzw. eine Nachhilfelehrerin für eine seltene Sprache kann eventuell mehr Honorar verlangen als ein Privatlehrer für eine gängige Sprache wie Englisch.

Und last but not least: Der Geschlechterunterschied  – selbst in diesem Bereich schlägt er zu! Obwohl etwas mehr Frauen (55%) als Männer (45%) über Superprof Schüler finden, ist das geschlechtsspezifische Lohngefälle auch hier offensichtlich:

Frauen verlangen durchschnittlich 21,92 € pro Stunde, die Männer 23,21 €.
Ein Unterschied von 1,29 €, der sich aus dem wirtschaftlichen und sozialen Kontext unseres Landes erklärt: Die Gleichstellung der Geschlechter ist auch heute noch lange nicht erreicht. Wir bleiben jedoch glücklicherweise weit entfernt von den 16% – die durchschnittliche Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen in Europa!

Frauen verdienen häufig weniger als Männer. | Quelle: Pixabay

Wir möchten an dieser Stelle sagen, dass Superprof-Lehrer ihren Stundensatz selbstverständlich völlig frei und unabhängig selbst bestimmen.

Wie deklarierst Du Dein Einkommen als Nachhilfelehrer?

Selbst wenn Du hier und da ein paar private Nachhilfestunden gibst, musst Du laut Gesetz Dein Einkommen deklarieren und versteuern. Schwarzarbeit wird mit hohen Geldstrafen oder sogar Gefängnisstrafen geahndet!

Dem Arbeitgeber, das heisst dem volljährigen Schüler oder Studenten oder eben seinen Eltern, droht eine Geldstrafe, eventuell sogar eine Freiheitsstrafe. Der Arbeitnehmer, das heißt Du, muss eventuelle Sozialleistungen (APL, Arbeitslosengeld …) teilweise oder vollständig zurückzahlen.

Für den Arbeiternehmer steht aber vor allem auch die Sicherheit auf dem Spiel!

Wenn Du schwarz arbeitest, bist Du im Falle eines Arbeitsunfalls nicht geschützt. Außerdem kann Dir absolut nichts garantieren, dass Dein Schüler Dich auch bezahlt, da Ihr keinen Vertrag geschlossen habt. Das ist ein großes Risiko, da Deine Schüler im Allgemeinen völlig fremde Menschen sind.

Schätzungsweise wird dennoch ca. 80% allen Nachhilfeunterrichts in totaler Illegalität gegeben.

Um Dein Einkommen als Privatlehrer zu deklarieren, hast Du mehrere Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Einkünfte als selbständige unterrichtende Tätigkeit versteuern

Wenn Du Nachhilfeunterricht nachhaltig betreibst, musst Du Deine Tätigkeit dem Finanzamt mitteilen. Sollten Deine Einnahmen über dem Grundfreibetrag (der im Jahr 2016 bei 8 652 Euro liegt) liegen, fällt die Einkommensteuer an. Damit das Finanzamt die Steuer berechnen kann, musst Du eine sogenannte Einnahmen-Überschussrechnung anfertigen. Darin stellst Du Deine Einnahmen aus den Nachhilfestunden den Ausgaben gegenüber, die Du zum Unterrichten aufwenden musstest (Lehrmaterial, Bücher, Fahrtkosten etc.). Die Differenz ist Dein zu versteuernder Gewinn.

Hinsichtlich der Umsatzsteuer fällst Du als Nachhilfelehrer meist unter die Kleinunternehmerregelung. Damit musst Du keine Umsatzsteuer zahlen. Mehr dazu erfährst Du in §19 UStG.

Möglichkeit 2: Nachhilfe als Minijob

Du kannst natürlich auch bei einer öffentlichen Einrichtung oder einem Nachhilfeinstitut Nachhilfeunterricht geben. Hier bietet sich bei geringem Einkommen der Minijob an. Im Minijob bist Du beim Arbeitgeber angestellt und kannst steuerfrei 450 Euro monatlich dazuverdienen. Sollten Deine Einnahmen diesen Betrag übersteigen, bietet sich noch Möglichkeit 3:

Möglichkeit 3: Nachhilfe als Angestellte(r)

Wenn Du mit Nachhilfe mehr als 450 € im Monat verdienen möchtest, kannst Du Dich bei einem Arbeitgeber (privates Nachhilfeinstitut, öffentliche Einrichtung oder (Privat-)Schule) bewerben. Die Tätigkeit ist dann steuer- und sozialversicherungspflichtig.

Als Nachhilfelehrer bist Du Dein eigener Chef. | Quelle: Pixabay

Versuche, die Möglichkeit zu wählen, die am besten zu Deinen beruflichen und persönlichen Wünschen passt.  Wenn Du beispielsweise nur wenige Privatstunden geben möchtest, ist es besser, Dich bei einer Organisation anstellen zu lassen: Dann musst Du Deine Beiträge nicht selbst zahlen, da diese direkt von Deinem Gehalt abgezogen werden.

Dennoch hat es viele Vorteile, sich selbstständig zu machen.

Du verlierst nicht die Provision, die private Organisationen nehmen, und die Gründung Deines eigenen “Unternehmens” ist kostenlos.

Ob Du Dein Gehalt aufbessern möchtest oder bei der Finanzierung Deines Studiums helfen möchtest, Nachhilfestunden geben ist eine einfache Möglichkeit, Geld zu verdienen.

Was ist der Preis für Dein Gebiet?

Dein Hauptziel besteht erst einmal darin, Schüler zu finden – und da gibt es zuallererst nichts wirksameres als einen attraktiven Preis!

Ganz einfach, sagst du?

Nicht so schnell!

Dein Preis sollte fair und erschwinglich sein, ohne dass Du Dich verheizt. Der richtige Preis für Deine Privatstunden sollte sich nach den allgemeinen Marktpreisen richten.

Der Preis für Nachhilfekurse für Schulfächer ist am schwierigsten zu definieren: In jeder Stadt gibt es Dutzende von Nachhilfelehrern, die sich auf den ersten Blick nicht wesentlich voneinander unterscheiden.

Schulfächer generieren nach wie vor den grössten Bedarf an Nachhilfe. | Quelle: Pixabay

Wenn Du einen Kurs für 7 € anbietest, während der Durchschnittspreis 20 € beträgt, dann wirst Du gegenüber dem Schüler unglaubwürdig, der Dich nicht unbedingt als seriösen und kompetenten Lehrer wahrnehmen wird.

Umgekehrt, wenn Du 30 € pro Stunde bei einem Durchschnitt von 18 € verlangst, erwartet Dein Schüler von Dir einen einwandfreien Lebenslauf und eine hervorragende Erfahrung, die Du vielleicht nicht unbedingt hast!

Bevor Du also Deine Erfahrung oder den Inhalt Deines Kurses betrachtest, musst Du zuallererst den Durchschnittspreis Deines Fachs berücksichtigen. Danach kannst Du Deinen Preis so anpassen, dass er Deinem Profil, Deiner Erfahrung und Deinem Niveau entspricht.

Um Dir bei der Ermittlung Deines Stundenpreises zu helfen, hat Superprof für Dich die durchschnittlichen Preise unserer Privatlehrer zusammengestellt:

  • Mathematik: 21,26 €
  • Physik und Chemie: 21,21 €
  • Französisch: 20,89 €
  • Englisch: 20,82 €
  • Spanisch: 19,50 €
  • Biologie: 19,26 €
  • Philosophie: 22,07 €
  • Deutsch als Fremdsprache: 21,96 €
  • Geschichte und Geographie: 20,64 €
  • Italienisch: 20,28 €
  • Geometrie: 20,18 €
  • Kunst: 21,95 €
  • Wirtschaft: 21,26 €
  • Latein: 23,40 €
  • Altgriechisch: 24,87 €

Eine der wichtigsten Regeln für den Nachhilfeunterricht ist das Zuhören: Die Schüler suchen bei Dir eine persönliche Betreuung und Pädagogik, die sie in überfüllten Klassenräumen nicht finden.

Durch eine gute Mischung aus ernsthaftem Unterricht und einem stabilen Vertrauensverhältnis, stellst Du als Nachhilfelehrer sicher, dass auch Du von Deinen Schülern gute Ratschläge erhältst und Deine Methode ständig verbesserst.

Es ist wichtig, sein Schülernetzwerk durch Mundpropaganda zu erweitern. Lehrer müssen ausserdem über ein einwandfreies Online-Profil verfügen, das Schüler spontan anspricht, um erfolgreich zu sein.

Natürlich kannst Du auch anbieten, online zu unterrichten. Du kannst also auch Schülern am anderen Ende Deutschlands und sogar im gesamten deutschsprachigen Raum (Schweiz, Österreich) über eine einfache Webcam unterstützen.

Als Nachhilfelehrer spielst Du eine wichtige Rolle im Leben Deines Schülers. | Quelle: Pixabay

Bei Kursen per Videokonferenz kannst Du den Unterricht mit mehreren Schülern gleichzeitig abhalten: Der Preis wird dadurch für die Schüler reduziert, aber für die Lehrer erhöht, die statt einem mehrere Gehälter erhalten!

Der Preis des Nachhilfekurses muss sich immer an die gewählte Unterrichtsmethode anpassen, um die Erwartungen der Schüler zu erfüllen.

Ausserdem solltest Du die Geschwindigkeit eines jeweiligen Kurses den Fähigkeiten des Schülers anpassen.

Privatlehrer müssen für ihre Schüler Vorbilder sein: Du darfst Dich in Deinen Korrekturen nicht irren oder falsche Grundlagen vermitteln. Lehrer, also auch Du!, sollten jungen Menschen das Wissen vermitteln, das sie zum Verständnis der Welt brauchen.

Um sich für ein hohes Gehalt zu qualifizieren, muss der Lehrer den Preis für seinen Unterricht passend zu seinem Niveau festlegen.

Wenn wir beispielsweise Fremdsprachen betrachten, gibt es hier drei verschiedene Arten von Lehrern:

  1. Muttersprachliche Lehrer, die aus dem Land kommen, dessen Sprache sie unterrichten. Diese werden von den Schülern besonders geschätzt, weil sie nicht nur die sprachlichen Besonderheiten, sondern auch die Kultur ihres Landes vermitteln: Sie ermöglichen es den Schülern, in kürzester Zeit grosse Fortschritte zu machen, was ihre hohen Preise erklärt.
  2. Hochschulabsolventen, die die Sprache studiert haben und eventuell länger in dem Land gelebt haben, dessen Sprache sie unterrichten. In diesem Fall können Lehrer ebenfalls einen recht hohen Lohn verlangen, da ihre Erfahrung ihre Expertise beweist.
  3. Lehramtsstudenten, die neben ihrem Studium unterrichten. Diese Lehrer sind weniger qualifiziert als ihre Kollegen, zeigen jedoch oftmals große Motivation und Professionalität, da sie schliesslich Lehrer werden wollen. Da sie sich allerdings noch in der Ausbildung befinden, können sie keine allzu hohen Gehälter verlangen – und genau das zieht Schüler mit bescheidenerem Budget an.

Für die anderen Fächer ist es ähnlich: Diplome und Erfahrung treiben die Preise in die Höhe.

Da kommt Freude auf: Diplome und Erfahrung sind Gold wert! | Quelle: Pixabay

Danach geht es sogar noch weiter: Wenn Du “nur” ein Diplom hast, verdienst Du nicht soviel wie Lehrer mit Doktortitel.

Auch Auslandserfahrung schlägt sich im Preis nieder: Lehrer, die ein Auslandspraktikum oder einen Sprachkurs im Ausland absolviert haben, können sich ihre Erfahrungen bei ihrem eigenen Unterricht zu Nutzen machen.

Zusätzlich zu Deinen persönlichen Qualifikation, musst Du als Privatlehrer das tatsächliche Niveau des erforderlichen Kurses berücksichtigen:

Anfängerkurse: Kurse für Schüler überschreiten in der Regel nicht 20 € pro Stunde. Hier haben die Schüler einfach Grundlegendes nicht verstanden und brauchen jemanden, der es noch einmal in aller Ruhe  erklärt.

Mittleres Niveau: Die Schüler verfügen bereits über gute Grundlagen, haben eventuell das Fach als Leistungskurs gewählt und brauchen jetzt etwas Unterstützung, um im Abitur eine möglichst gute Note zu bekommen.

Kurse für Fortgeschrittene: Hier erwarten die Schüler eine Weiterentwicklung ihrer bereits vorhandenen Fähigkeiten. Der Lehrer sollte auf die Details eingehen und versuchen, seinen Kurs so an den Schüler anzupassen, dass das Niveau des Schülers schnell ansteigt. Dafür braucht es wirklich fachkundige Lehrkräfte mit einem Abschluss und langjährige Unterrichtserfahrung. Die Preise sind daher deutlich höher.

Eltern investieren im Schnitt 87 Euro monatlich in Nachhilfe! Das zeigte eine Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Aber sowohl Deine Schüler als auch seine Eltern erwarten sich Erfolge von den Nachhilfestunden. Es ist daher wichtig, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten und Deinem Tarif im Voraus bei einem Gespräch mit Deinem Schüler oder seinen Eltern über die Erwartungen festzulegen.

Wie setzt man den Preis für seine Nachhilfestunden fest?

Wenn wir an Nachhilfe denken, entsteht ein klares Bild in unseren Köpfen: Ein Mathematik-Lehrer hilft seinem Nachhilfeschüler bei den Hausaufgaben.

Und tatsächlich sind wir damit nicht weit von der Realität entfernt: Die meisten Nachhilfelehrer geben Nachhilfe in Schulfächern.

Der private Nachhilfemarkt, der pro Jahr 879 Millionen Euro erwirtschaftet, entwickelt sich jedoch immer weiter und beinhaltet jetzt auch zunehmend Privatstunden für erwachsene Schüler.

Schon über eine Karriere als Schach-Lehrer nachgedacht? | Quelle: Pixabay

Es gibt mehrere Gründe, warum Erwachsene Nachhilfeunterricht nehmen: Einige wollen sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten und ihre beruflichen Fähigkeiten weiterentwickeln. Computerkurse sind deshalb besonders gefragt, ob für eine einfache Einführung ins Internet oder zum Erlernen der Programmiersprache.

Andere hatten bisher in ihrem Leben noch keine Gelegenheit, Schachspielen, Nähen, Stricken oder Angeln zu lernen und möchten eine neue Leidenschaft entdecken.

Auch Sprachen und Musik begeistern Schüler jeden Alters.

Hier eine Zusammenfassung der Durchschnittspreise für Musikunterricht über Superprof:

  • Musiktheorie und Notenlehre: 26,70 €
  • Klavierunterricht: 28,76 €
  • Gitarrenunterricht: 23,12 €
  • Gesangsunterricht: 31,13 €
  • Geigenunterricht: 27,85 €
  • Schlagzeug: 23,88 €
  • Trommeln: 25,64 €

Du hast sicher festgestellt, dass die durchschnittlichen Preise für Musikunterricht deutlich höher sind als für Nachhilfeunterricht – das ist normal!

Musiklehrer müssen in der Regel das für den Kurs erforderliche Material wie Instrumente, Partituren oder Stimmgeräte stellen. Der Musiklehrer muss also viel Geld investieren, um persönlichen Unterricht zu geben, was den Preis des Kurses dementsprechend erhöht.

Wenn Du Sportler bist, dann ist es durchaus möglich, über Superprof Sport- und Fitnesskurse zu geben!

Auch hier liegen die Tarife sehr viel höher als für Nachhilfeunterricht.

Hier sind die durchschnittlichen Preise für Sport- und Fitnessstunden auf Superprof:

  • Tennis: 31,91 €
  • Boxen: 37,88 €
  • Schwimmen: 33,02 €
  • Gymnastik: 36,62 €
  • Fußball: 24,41 €
  • Allgemeine Fitness: 33,91 €
  • Wassergymnastik: 35,09 €
  • Basketball: 26,80 €
  • Kickboxen: 37,18 €
  • Zumba: 36,57 €
  • Reiten: 25,03 €
  • Kung Fu: 31,81 €
  • Triathlon: 30,78 €
  • Karate: 35,08 €

Besänftige Deine Schüler, indem Du erklärst, dass Gesundheit und Fitnett unbezahlbar sind!

Besonders bei älteren Menschen besteht grosse Nachfrage nach einer Einführung ins 21. Jahrhundert. | Quelle: Pixabay

Neueste Untersuchungen zeigen, dass Krebspatienten, die intensiv Sport, das Wachstum des Tumors verringern können, nach Abschluss ihrer Chemotherapie ihr Immunsystem schneller wieder aufbauen und eventuell zukünftige Krebserkrankungen abwehren. Körperliche Betätigung scheint die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls erheblich zu verringern oder die Wahrscheinlichkeit von Krebs bei Menschen zu senken, die noch nie von der Krankheit betroffen waren. Wenn das kein Grund ist, Geld für private Fitnessstunden zu bezahlen!

Durchschnittliche Preise für Privatstunden

Privatstunden sind vor allem in städtischen Gebieten beliebt, in denen dank zahlreicher vorhandener Schulen (Grundschulen, Gymnasien usw.) Schüler im Überfluss vertreten sind.

Der Preis hängt dann zusätzlich vom Wohlstand der Stadt und der finanziellen Situation ihrer Bewohner ab.

Aber: Je größer die Stadt, desto mehr Konkurrenten hast Du!

Du solltest Dich also von der Masse abheben – durch faire Preise, aber auch durch ein attraktives, informatives Profil. Hier kannst Du Deine pädagogische Methode, Deine Qualifikationen und Deine Übungs-Angebote vorstellen. Junge Schüler begeistern sich vielleicht besonders für digitale Übungen, die sie im Bus oder zwischen zwei Kursen machen können.

Der Preis hängt wie bereits erwähnt auch von der Region ab. Frankfurt zum Beispiel ist allgemein etwas teurer als etwa Dortmund oder Kiel.

Neben dem Wettbewerb auf derselben Plattform, stehst Du als Nachhilfelehrer zusätzlich in direktem Wettbewerb mit privaten Nachhilfeagenturen. In solchen Organisationen wählen die Lehrer im Allgemeinen den Preis für ihre Kurse nicht selbst aus: Es ist die Agentur, die den Preis entsprechend des Niveaus des Lehrers bestimmt. Der Lehrer erhält dann sein Gehalt nach Provision.

Einer Online-Plattform (wie Superprof) kann mehr Schüler anziehen, da die Preise in der Regel günstiger sind als bei Agenturen. Die Lehrer kassieren das volle Gehalt und können selbst sicherstellen, dass sie Schüler haben, die ihrem Niveau entsprechen.

In privaten Agenturen verdienen Nachhilfelehrer durchschnittlich ca. 10 Euro pro Stunde.
Wenn man weiss, dass die Familie im Durchschnitt 30 € pro Unterrichtsstunde zahlt, bleibt das Gehalt des Lehrers im Vergleich zu seiner Arbeit recht bescheiden: Vergessen wir nicht, dass Du Deine Unterrichtsstunden vorbereiten musst, was Deine Arbeitszeit schnell verdoppeln kann!

Für eine vergütete Unterrichtsstunde von 12 €, die eine Vorbereitungsstunde erfordert, bekommst Du also nur 6 Euro pro Stunde.

Bei Superprof gibt es keinen Vermittler zwischen dem Lehrer und seinem Schüler: Der Lehrer erhält ein Nettogehalt und zwar den vollen Betrag, ohne eine Provision für die Plattform zahlen zu müssen.

Du musst keine endlosen Berechnungen anstellen: Wenn Dein Preis 23 € beträgt, dann erhältst Du 23 €.

Eine gute Möglichkeit, ein geregeltes Gehalt zu haben und sich seine Zeit gleichzeitig frei einteilen zu können!

Unter Berücksichtigung all dieser vielen, vielen Zahlen, kannst Du jetzt anfangen, Dir Deinen Stundensatz für Deinen Unterricht zu überlegen!

 

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