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Yoga für Einsteiger: Ein kleiner Überblick

Superprof Blog DE > Sport > Yoga > Yoga Lernen: So findest Du den passenden Kurs!

Ganz Deutschland ist im Yogafieber!

Immer mehr Menschen schwören auf die wohltuende Wirkung dieser indischen Praxis.

Seid auch Ihr neugierig geworden?

Bevor Ihr die Yoga Matte ausrollen könnt und versucht, Euren Körper und Geist in Einklang zu bringen, sind allerdings einige Überlegungen notwendig.

Zunächst stellt sich die Frage: Was ist Yoga überhaupt?

Viele Menschen würden jetzt antworten: Eine Sportart.

Zu Unrecht! Denn die mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung entstandene Praxis ist weder eine rein körperliche Aktivität, noch lässt sie sich einfach in eine Schublade stecken.

Welche Yoga Arten passen am besten zu Euch?

Keine Praxis ist so vielseitig wie Yoga.

Da Ihr die Wahl zwischen unzähligen verschiedenen Stilrichtungen habt, die sich stärker oder schwächer auf die indische Tradition beziehen, solltet Ihr Euch also einen Überblick verschaffen.

Denn je nach Stilrichtung sind die körperlichen und spirituellen Faktoren unterschiedlich stark ausgeprägt.

Manchen Menschen geht es dabei hauptsächlich um Entspannung, Meditation und Stressbewältigung, während andere die Yoga Übungen ähnlich wie Pilates oder Thai Chi eher als eine Art der Gymnastik betrachten.

Wie dem auch sei, in allen Fällen hat die Yoga Praxis eine positive Wirkung auf Körper und Seele.

Um Euch als Einsteiger mit den Übungen, den sogenannten Asanas, vertraut machen, empfiehlt sich das sehr beliebte Hatha Yoga mit seinen langsamen und entspannten Bewegungen.

Die körperlichen anspruchsvollen Yoga Stile Vinyasa und Ashtanga stehen Sportdisziplinen wie Fußball oder Fitnesstraining in nichts nach und sind daher ein beliebtes Training, um ein paar überflüssige Pfunde loszuwerden.

Aber keine Bange für diejenigen unter Euch, die nach dem Yoga Kurs nicht durchgeschwitzt nach Hause gehen möchten.

Entspannende Stile wie Yin Yoga oder das sehr spirituelle Kundalini Yoga lassen Euch zur inneren Ruhe finden.

Pränatales Yoga ist ganz auf die Bedürfnisse von schwangeren Frauen abgestimmt.

Bei diesem Stil wird großer Wert auf Entspannung und Tiefenatmung gelegt.

Werdende Mütter können so auf sanfte Weise ihre Muskeln stärken, wobei auf akrobatische Haltungen verzichtet wird.

Im Gegensatz zum Sport ist Yoga nicht leistungsorientiert und Ihr arbeitet nicht ausschließlich mit Eurem Körper, sondern unternehmt eine Gedankenreise in Euer Inneres.

Durch Meditationstechniken lernt Ihr, Euch von negativen Gedanken zu befreien und den Alltag bewusster zu erleben.

Wer neugierig auf Meditation und Mantra-Gesänge ist, wird besonders an Sivananda Yoga, Kundalini Yoga, Ishta Yoga oder Yoga Nidra, dem „bewussten Schlaf“, seine Freude haben.

Was gibt es bei der Auswahl von Yogalehrer und Yogastil zu beachten? Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, Yoga zu praktizieren. | Quelle: pixabay

Sobald Ihr den passenden Yogastil für Euch gefunden habt, stellt sich die Frage, ob Ihr in einem Yogastudio am Gruppenkurs teilnehmen wollt oder lieber einen Yogalehrer für zu Hause engagiert.

In der Yogagruppe habt Ihr die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten zu praktizieren.

Die Preise pro Unterrichtseinheit sind unschlagbar, aber oft muss ein Monats-Abo gekauft werden und die Übungszeiten lassen Berufstätigen nur wenig Freiraum.

Für all diejenigen, die großen Wert auf flexible Übungszeiten und individuelle Betreuung legen, und sich auch nicht gleich zu zehn Yogastunden verpflichten möchten, ist daher ein persönlicher Entspannungsguru die bessere Lösung.

Den perfekten Yogalehrer finden: Was solltet Ihr beachten?

Anders als „normaler“ Sport lässt Yoga Spielraum für Gefühle.

Zu einer erfolgreichen spirituellen Entfaltung gehört nämlich auch das Lösen von Blockaden.

Sich selbst zu hinterfragen, angestaute Emotionen loszulassen und Körper und Seele miteinander zu verbinden – all dies ist fester Bestandteil des Yoga.

Logisch, dass dafür die Atmosphäre und Chemie mit dem Lehrer stimmen müssen!

Bevor Ihr Euch für einen bestimmten Yogalehrer entscheidet, solltet Ihr Ihn deshalb zunächst näher kennenlernen.

Überlegt Euch im Voraus, welche Kriterien Euch besonders am Herzen liegen.

Idealerweise sollte ein guter Yogi:

  • eine abgeschlossene Yogalehrer Ausbildung nachweisen können,
  • fundierte Fachkenntnisse im Bereich Sportmedizin besitzen, um die Sicherheit seiner Schüler zu gewährleisten,
  • regelmäßig Yoga praktizieren und
  • eine pädagogische Ader, ein offenes Ohr und Freude im Umgang mit Menschen haben

Yogalehrer ist in Deutschland kein gesetzlich geregelter Beruf, demzufolge gibt es keine einheitliche Qualifizierung.

Eine Ausbildung durch den BDY (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland) gilt als Qualitätsmerkmal, wohingegen man skeptisch werden sollte, wenn der Yogi einen Schnellkurs belegt oder vorher nur hobbymäßig praktiziert hat.

Denn mit einem unqualifizierten Lehrer, der nicht in der Lage ist, Fehlhaltungen zu korrigieren, lauft Ihr Gefahr, durch die Übungen Eure Muskeln zu überdehnen und Eure Gelenke zu verletzen.

Man kann davon ausgehen, dass mindestens eine zweijährige Schulung notwendig ist, um diese Praxis zu beherrschen und souverän zu unterrichten.

Mittlerweile gibt es über ganz Deutschland verteilt mehr als 6000 Yogastudios und unzählige selbstständige Yogalehrer, die Privatunterricht bieten.

Vielleicht haben Eure Freunde und Bekannte bereits Erfahrungen mit dem einen oder anderen Yogi gemacht und können Euch ein paar wertvolle Tipps geben.

Dass die uralte indische Lebensweise gelernt hat, mit der Zeit zu gehen, erkennt man nicht nur an den Yogastilen, die nach und nach modernisiert und erweitert wurden.

Auch besteht größere Nachfrage in Großstädten und Ballungsgebieten, wie der BDY in einer Studie festgestellt hat.

Es hat sich ebenfalls gezeigt, dass immer mehr Menschen online über Yoga informieren und ihren Lehrer auswählen.

Wer allerdings „Yoga München“ oder „Yoga Berlin“ als Suchanfrage eingibt, wird hauptsächlich auf Gruppenkurse in Yogastudios und ähnlichen Einrichtungen stoßen.

Aber wo findet man den besten Yoga Privatlehrer?

Natürlich bei Superprof!

Der Vorteil: Um auszuprobieren, ob der Kurs auch zu Euch passt, bekommt Ihr die erste Unterrichtseinheit gratis!

Wollt Ihr einen Yoga Handstand lernen? Alles ist eine Frage der Balance. Aber nicht jeder Handstand nennt sich automatisch Yoga. | Quelle: pixabay

Wieviel kostet ein Yogakurs?

Yoga hat sich im Laufe der Jahre von der Randerscheinung zur Massenbewegung entwickelt.

Mit etwa 6000 Yogastudios, 100.000 Yogalehrern und um die 2,7 Millionen Praktizierenden ist der Yoga-Hype in Deutschland längst zu einem Millionengeschäft geworden.

Grund genug, dass die Deutschen immer mehr Geld für Kurse, Zubehör wie Matten und Kissen sowie die passende Kleidung ausgeben.

Die Gesundheit hat bekanntlich keinen Preis!

Wenn Ihr Euch für Yogakurse entscheidet, kann sich ein Anruf bei Eurer Krankenkasse durchaus lohnen, da mittlerweile viele Kassen unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss für die Yogastunden zahlen.

Die Kosten für eine Yogastunde können sehr unterschiedlich ausfallen.

Üblicherweise bieten Studios die erste Yogastunde zu speziellen Kennenlernpreisen an.

Hier kann man mit etwa 8 bis 10 € pro 90 Minuten rechnen.

Anschließend gibt es die Kurse meist nur im Paket.

Je nach Yogastudio habt Ihr die Auswahl zwischen unterschiedlichen Monats- und Jahres-Abos sowie Zehnerkarten.

Dabei liegt der Preis für eine 90-minütige Yogastunde bei 10 bis 16 €, wobei größere Studios oft mit attraktiveren Preisen locken.

Auch Volkshochschulen bieten mittlerweile Yogakurse – und das zu wesentlich günstigeren Preisen.

Die Kosten für eine 90-minütige Yogastunde betragen in der Regel zwischen 6 und 8€.

Ob Ihr allerdings in einem schicken Raum in kleinen Klassen oder eher in Turnhallen oder mit Gemeindehausambiente trainiert, ist von einer Volkshochschule zur anderen unterschiedlich.

Für eine individuelle Betreuung durch einen kompetenten Yogalehrer müsst Ihr allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen.

Nicht selten kostet Privatunterricht bei erfahrenen Yogalehrern zwischen 60 und 80€ pro Kurs.

Anders ist es bei Superprof, mit einer Preisspanne von 20 bis 75€.

Wir haben ermittelt, dass bei unseren Yogis der Durchschnittspreis für eine Unterrichtseinheit momentan bei 40,30€ liegt.

Worauf basieren die Preise unserer Yogalehrer?

Zunächst solltet Ihr wissen, dass Superprof keinerlei Einfluss auf das Honorar der Lehrer nimmt. Wir verzichten auf jegliche Provisionen.

Als Schüler zahlt Ihr lediglich eine Vermittlungsgebühr von 19€, die es Euch ermöglicht, ein Jahr lang so viele Lehrer zu kontaktieren, wie Ihr möchtet.

Unsere Lehrer bestimmen also selbst ihre Preise.

Dabei sind folgende Kriterien ausschlaggebend:

  • die Dauer des Kurses
  • der Schwierigkeitsgrad des Kurses
  • die Ausbildung und Erfahrung des Yogis

Wie läuft ein Yoga Kurs ab?

Wie bereits erwähnt ist Yoga kein reiner Sport sondern eher eine Philosophie, Lebensweise und eine Mischung aus körperlichen Übungen und Entspannungstechniken.

Das Wort „Yoga“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Verbindung.

Ziel ist es nämlich, Körper, Seele und Geist in Einklang zu bringen.

Woher kommt Yoga und wie kann ich es lernen? In Indien wurde Yoga bereits vor unserer Zeitrechnung praktiziert. | Quelle: unsplash

Jede Yogastunde beginnt mit Entspannung.

Nur so könnt nach einem stressigen Tag zur Ruhe kommen und abschalten.

Konzentration ist dabei das A und O.

Über eine Reihe von Asanas und Atemübungen lernt Ihr, Euren Körper und die Tiefenatmung zu kontrollieren.

Meditation hilft Euch, Euren Geist zu fokussieren.

Weg von den Alltagssorgen.

Denn positives Denken steht beim Yoga im Mittelpunkt, um das Hier und Jetzt bewusster zu erleben.

Je nach Stilrichtung kann eine Yogastunde jedoch auch körperlich einiges von Euch abverlangen.

Muskel- und Dehnübungen und Gleichgewicht werden bei teils sehr akrobatischen Haltungen gefordert und gefördert.

Während man bei manchen Stilen wie Yin Yoga oder Iyengar Yoga lange in den verschiedenen Positionen verharrt, gibt es wiederum dynamische Yoga Arten, z.B. Ashtanga oder Power Yoga, bei denen Bewegungen fließend ineinander übergehen.

Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit lassen sich nicht bestreiten.

Yoga hilft Euch unter anderem:

  • eure Umgebung bewusster wahrzunehmen
  • Euren Körper besser zu verstehen
  • Muskeln aufzubauen
  • gelenkiger zu werden
  • tiefer durchzuatmen
  • Spannungen zu lösen

Was bedeutet Meditation und welche positiven Auswirkungen hat sie auf die Gesundheit? Je nach Yoga Art sind Meditation und die sportlichen Aspekte unterschiedlich stark ausgeprägt. | Quelle: pixabay

Zum Abschluss der Yogastunde nehmt Ihr Euch noch einmal Zeit zum Ausruhen, bevor der Alltag Euch wieder hat.

Aber wenn Ihr das Yogastudio verlasst, seid Ihr nicht mehr dieselben.

Stück für Stück habt Ihr Euch vom Stress und den damit verbundenen negativen Gedanken befreit. Spannungen sind gelöst.

Das Ergebnis ist überwältigend!

Zufriedenheit und Gelassenheit haben sich in Euch ausgebreitet und werden Euch auch in Zukunft vor der Hektik des täglichen Lebens schützen.

Denn Yoga ist eine Lebensweise und endet nicht mit dem Kurs.

Namasté

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