Im Jura-Studium kommen Studentinnen und Studenten nicht drum herum eine ganze Reihe an Klausuren zu schreiben.

Neben den normalen Klausuren am Ende eines jeden Semesters kommen auch noch ein paar größere Prüfungen dazu: die Zwischenprüfung zum Ende des Grundlagenstudiums, die Schwerpunktbereichsprüfung entsprechend der Schwerpunktsetzung im Hauptstudium und natürlich das Erste juristische Staatsexamen sowie das zweite Examen nach dem Referendariat. Und auch die ein oder andere Klausur während des Referendariats ...

Während Deiner juristische Ausbildung wirst Du also ziemlich viele Klausuren schreiben müssen.

Um unnötige Fehler zu vermeiden, gilt es deshalb, nicht nur die Inhalte für die Prüfungen, sondern auch auch das Klausuren-Schreiben selbst zu lernen.

Deshalb haben wir von Superprof in diesem Artikel einige Informationen und Tipps rund um das Schreiben juristischer Prüfungen für Dich gesammelt.

Wie hoffen, dass wir Dich so vor einigen leichtsinnigen Fehlern in Deinen Klausuren bewahren können!

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Jura-Fälle lösen: so gehst Du vor

Egal ob Du gerade eine Klausur im Zivilrecht, im Öffentlichen Recht oder im Strafrecht schreiben musst, für alle juristischen Klausuren gibt es ein paar Grundregeln, die Du unbedingt beachten solltest.

Leider reicht es gerade im Jura-Studium nicht, die Inhalte der Prüfungen stumpf auswendig zu lernen und während der Klausur einfach blind niederzuschreiben. Auch wenn das eines der häufigen Vorurteile bezüglich der Rechtswissenschaften ist ...

Tatsächlich geht es viel mehr darum, sich gewisse Fertigkeiten und eine juristische Denkweise anzueigenen und diese in den Klausuren gezielt einzusetzen.

Das klappt am besten mit der richtigen Klausurtechnik!

Wie schreibe ich eine Jura-Klausur?
Mit der richtigen Technik wirst Du bessere Ergebnisse bei Deinen Prüfungen erzielen. | Quelle: Unsplash

So solltest Du beim Schreiben juristischer Prüfungen vorgehen:

  • Lies den Sachverhalt aufmerksam durch: Lies Dir zu Beginn der Klausur als aller erstes einmal den Sachverhalt komplett durch. Schau Dir davor nicht die Fragestellung an, damit Du den Sachverhalt unvoreingenommen lesen und Dir einen ersten Überblick über die Geschehnisse verschaffen kannst.
  • Lies die Fragestellung gründlich durch: Danach solltest Du die Fragestellung besonders gründlich durchlesen, denn Du solltest nur beantworten, was auch explizit gefragt wird. Sollst Du beispielsweise nur die Strafbarkeit eines von zwei Tätern im Sachverhalt prüfen, wäre es falsch, beide zu prüfen. Selbst wenn die Prüfung an sich ohne Fehler vorgenommen wird.
  • Lies den Sachverhalt mindestens noch ein zweites Mal: Jetzt wo Du die Fragestellung kennst und weißt, worauf Du achten musst, solltest Du den Sachverhalt ein zweites Mal komplett durchlesen. Unterteile den Sachverhalt in die verschiedenen Sachverhaltskomplexe, notiere Dir einschlägige Straftatbestände, Anspruchsgrundlagen oder Eingriffs- und Ermächtigungsgrundlagen und markiere sämtliche Besonderheiten und möglichen Probleme im Sachverhalt. Immer mit Blick auf die Fragestellung!
  • Sorge für Struktur, um den Überblick zu behalten: Schreibe Dir nun eine ausführliche Gliederung, in der Du nicht nur alle Straftatbestände, Anspruchsgrundlagen oder Eingriffs- und Ermächtigungsgrundlagen notierst, sondern auch sämtliche Probleme, Meinungsstreits, Besonderheiten etc. Arbeitest Du bei der Gliederung besonders gründlich, musst Du die Klausur am Ende nur noch ordentlich niederschreiben.
  • Schreibe all Deine Klausuren während des Jura-Studiums im Gutachtenstil!

Mehr zum Thema Gutachtenstil erfährst Du im nächsten Abschnitt.

Der Gutachtenstil

Der Gutachtenstil ist das A und O im Jura-Studium. Ob Klausuren, Hausarbeiten oder Erstes Juristisches Staatsexamen, alles wird im sogenannten Gutachtenstil geschrieben.

Der Gutachtenstil strukturiert den Aufbau Deiner Fall-Lösung und ist somit eine grundlegende Arbeitstechnik aller Jura-Studentinnen und Studenten.

Du solltest den Gutachtenstil wirklich im Schlaf beherrschen!

Es gibt den Gutachtenstil und den Urteilsstil.
Beherrscht Du den Gutachtenstil, kannst Du Dich auf die wichtigen Schwerpunkte der Klausur konzentrieren. | Quelle: Pixabay

Die Prüfung eines Falles im Gutachtenstil erfolgt in vier Schritten, die Du bereits im ersten Semester Deines Jura-Studiums kennenlernen wirst:

  1. Obersatz: Im Obersatz machst Du deutlich, um was für eine Rechtsfrage es sich in Deinem Gutachten handelt. Dabei solltest Du zwar eine Frage aufwerfen, den Obersatz aber nicht in Form einer Frage formulieren.
    Das könnte zum Beispiel so klingen: T könnte sich wegen Körperverletzung gemäß § 223 I StGB zum Nachteil von O strafbar gemacht haben.
  2. Voraussetzungen und Definitionen: Im zweiten Schritt nennst Du die Tatbestandsvoraussetzungen der einschlägigen Norm sowie gegebenenfalls die Definitionen einschlägiger Rechtsbegriffe, die nicht im Gesetz stehen.
    Beispielsweise: Hierzu müsste T den O i.S.v. § 223 I StGB körperlich misshandelt oder an seiner Gesundheit geschädigt haben.
    Eine körperliche Misshandlung ist jede üble, unangemessene Behandlung, durch die die körperliche Unversehrtheit oder das körperliche Wohlbefinden des Opfers nicht nur unerheblich beeinträchtigt wird.
    Unter einer Gesundheitsschädigung versteht man ...
  3. Subsumtion: Hast Du die Tatbestandsvoraussetzungen und Definitionen genannt, musst Du als nächstes den Sachverhalt subsumieren. Das bedeutet, Du musst prüfen, ob die jeweiligen Voraussetzungen im vorliegenden Sachverhalt gegeben sind. Du musst also die Informationen aus dem Sachverhalt mit den Tatbestandsvoraussetzungen und Definitionen vergleichen.
    Eine Subsumtion unter § 223 I StGB klingt dann zum Beispiel so: T hat den O sowohl in seiner körperlichen Unversehrtheit als auch in seinem körperlichen Wohlbefinden nicht nur unerheblich beeinträchtigt, indem er den O mit der Faust kräftig in den Bauch geschlagen hat, sodass O vor Schmerzen zu Boden ging. Eine körperliche Misshandlung i.S.v. § 223 I StGB liegt somit vor ....
  4. Konklusion: Der letzte Schritt Deines Gutachtens ist dann die Zusammenfassung Deiner Subsumtion. Du stellst also fest, ob der einschlägige Tatbestand erfüllt ist oder nicht und beantwortest damit die in Deinem Obersatz aufgeworfene Rechtsfrage.
    Somit hat sich T wegen Körperverletzung gemäß § 223 I StGB zum Nachteil von O strafbar gemacht.

Nach bestandenem Ersten Juristischen Staatsexamen musst Dir dann allerdings den sogenannten Urteilsstil aneignen, denn der ist im Referendariat und Zweiten Juristischen Staatsexamen gefragt.

Der stellt quasi das Gegenteil zum Gutachtenstil dar, denn hier wird als erstes das Ergebnis genannt und erst dann die eigentliche Prüfung vorgenommen.

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Juristische Meinungsstreits richtig darstellen

In so ziemlich jeder Klausur oder Hausarbeit im Laufe Deines Jurastudiums wirst Du auf einen oder mehrere juristische Meinungsstreits treffen. Meist bilden die sogar den Schwerpunkt der Prüfung.

Mit der richtigen Darstellung dieser Meinungsstreits kannst Du in der Regel also richtig Punkten und Dir eine gute oder sehr gute Note holen.

Aber was ist eigentlich ein juristischer Meinungsstreit?

Ein juristischer Meinungsstreit entsteht dort, wo ein rechtliche Problem ohne eindeutige Lösung vorliegt. Es gibt also unterschiedliche Beurteilungen und Auslegungen zu dem Problem.

In der Klausur oder Hausarbeit ist es dann besonders wichtig, nicht einfach blind der herrschenden Meinung zu folgen, sondern die juristischen Streitstände zu identifizieren und darüber hinaus auch noch richtig dazustellen.

Versuche jeden Meinungsstreit gekonnt und strukturiert darzustellen.
Oft gibt es zu einem rechtlichen Problem zahlreiche verschiedene Meinungen. | Quelle: Pixabay

Im Folgenden erfährst Du, wie das geht.

1. Den Meinungsstreit identifizieren und vorstellen

Zunächst einmal solltest Du den Meinungsstreit identifizieren und vorstellen. Das heißt, Du weißt darauf hin, dass ein Meinungsstreit vorliegt und erläuterst, wo das Problem liegt und worum es bei dem Streit genau geht.

2. Präsentation und Subsumtion der ersten Auffassung

Als nächstes geht es dann darum, die verschiedenen Ansichten darzulegen – wähle dafür ca. zwei bis drei verschiedene Auffassungen.

Achtung: Vermeide dabei Formulierungen wie "herrschende Meinung" oder " Mindermeinung". Verwende stattdessen neutrale Bezeichnungen wie "eine Ansicht", "eine andere Ansicht" und "eine weitere Ansicht".

Stelle zunächst einmal eine Ansicht vor, der Du im Ergebnis nicht folgen wirst, und subsumiere diese unter den Sachverhalt.

Was besagt die Ansicht? Wie würde das Ergebnis des Falles aussehen, wenn Du dieser Ansicht folgst?

3. Präsentation und Subsumtion der zweiten Auffassung

Als nächstes stellst Du eine weitere Ansicht vor. Die Ansicht, der Du im Ergebnis selbst folgen möchtest, solltest Du als letztes vorstellen.

Hier gehst Du genauso vor wie auch bei der ersten Meinung. Du stellst die Auffassung vor und subsumierst sie unter den Sachverhalt, erläuterst also, wie die Falllösung nach dieser Meinung aussehen wird.

4. Stellungnahme zu den verschiedenen Meinungen

Hast Du mindestens zwei Meinungen vorgestellt und subsumiert, ist es an der Zeit Argumente für und gegen die jeweiligen Ansichten anzuführen und Dich letzten Endes dann für eine Seite zu entscheiden.

Vergiss dabei nie, dass Deine Entscheidung für eine Meinung direkten Einfluss auf den Ausgang Deines Falles nimmt.

Kommen die verschiedenen Meinungen zum selben Ergebnis, genügt auch eine verkürzte Darstellung des Meinungsstreits. Eine Entscheidung für eine Seite ist dann nicht erforderlich.

Die vier Auslegungsmethoden

Leider reicht es in der Rechtswissenschaft nicht, einfach das Gesetz aufzuschlagen und die Lösung dort abzulesen.

Häufig sind Gesetze mehrdeutig und unbestimmt, sodass der Wille des Gesetzgebers nicht klar hervortritt.

Was bedeutet eigentlich "unverzüglich"? Können eine Faust oder ein Bierkrug "gefährliches Werkzeug" im Sinne des § 224 Abs. 1 StGB sein?

Bist Du nicht ganz sicher, ob eine Rechtsnorm auf den vor Dir liegenden Sachverhalt auch wirklich anwendbar ist, bedarf die Norm der Auslegung.

In der juristischen Methodenlehre gibt es vier Auslegungsmethoden.
Welche Auslegungsmethode Du anwendest, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. | Quelle: Pixabay

In der Rechtstheorie haben sich mittlerweile vier Auslegungsmethoden herauskristallisiert, die als allgemein gültig anerkannt sind:

  • die grammatische Auslegung: Bei der grammatischen Auslegung versuchst Du den Willen des Gesetzgebers über den Wortlaut zu ermitteln. Du betrachtest die einzelnen Wörter sowie den Satzbau also genau.
  • die systematische Auslegung: Bei dieser Methode geht es um die Systematik, also um die Stellung der Norm im Gesetz sowie ihre Beziehung zu anderen juristischen Rechtsvorschriften. Wichtig ist es nämlich, dass die verschiedenen Rechtsnormen, die in einem systematischen Zusammenhang zueinander stehen, sich nicht gegenseitig widersprechen, sondern miteinander im Einklang stehen.
  • die historische Auslegung: Diese Auslegungsmethode fragt nach der Rechtstradition und Entstehungsgeschichte der Rechtsnorm, also dem Willen des Gesetzgebers zum Zeitpunkt der Entstehung der Norm. Warum hat der Gesetzgeber diese Norm erlassen? Hat sich sein Wille mittlerweile vielleicht geändert? Ein Indiz für einen geänderten Willen des Gesetzgebers sind beispielsweise Reformen.
  • die teleologische Auslegung: Bei dieser Auslegung fragst Du nach dem Sinn und Zweck der Norm. Warum wurde die Norm erlassen? Welchen Sinn und Zweck verfolgt die Norm heute?

Achtung: Egal für welche der vier Auslegungsmethoden Du Dich letztendlich entscheidest, Du solltest immer sicher gehen, dass Deine Auslegung auch verfassungskonform ist, also den allgemein gültigen Grundgesetzen nicht widerspricht, und auch Vorschriften der EU entspricht, also EU-rechts konform ist.

Eine juristische Hausarbeit schreiben

Obwohl es immer heißt Studenten und Studentinnen hätten soviel Ferien, stimmt das nicht wirklich.

Gerade im Jurastudium verbringst Du auch in den Semesterferien relativ viel Zeit am Schreibtisch, denn Du musst neben Praktika auch noch zahlreiche Hausarbeiten schreiben.

Die Hausarbeiten kannst Du nicht während des Semesters schreiben, da Du den Sachverhalt für den Fall in der Regel erst am Ende des Semesters, also zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit (sogenannte Semesterferien), bekommst.

Die fertige Hausarbeit ist dann kurz vor Beginn des neuen Semesters abzugeben.

Um möglichst wenig Deiner freien Zeit für die Hausarbeit zu opfern, solltest Du deshalb möglichst effektiv beim Schreiben sein.

Wir haben ein paar wertvolle Tipps für Dich, wie Du die Hausarbeit nicht nur schnell, sondern insbesondere auch besonders gut schreiben kannst.

Vorbereitungen vor dem Schreiben

Bevor Du sofort mit dem Schreiben loslegst, gilt es ein paar Vorarbeiten zu erledigen.

Im Jurastudium musst Du einige juristische Hausarbeiten schreiben.
Beim Schreiben einer juristischen Hausarbeit ist es besonders wichtig, strukturiert vorzugehen. | Quelle: Unsplash

Dazu gehören:

  • Eine grobe Gliederung schreiben: Lies den Sachverhalt und die Fragestellung und erstelle eine grobe Gliederung, was Du in der Hausarbeit prüfen musst.
  • Einen Zeitplan erstellen: Hast Du die Gliederung fertig, erstelle einen Zeitplan, um auch wirklich am Ball zu bleiben. Plane ca. 2-4 Wochen für die Hausarbeit ein.
  • Literaturrecherche: Suche passende Literatur (Gesetze, Kommentare, Lehrbücher) für Deine Hausarbeit raus und ergänze Deine Gliederung möglichst genau. Achte vor allem auf Problem-Schwerpunkte.
  • Mit Kommiliton*innen besprechen: Sprich auch mit anderen Studierenden über den Sachverhalt.

Das Ausformulieren

Hast Du erst einmal die Vorarbeiten erledigt und eine ausführliche, fertige Gliederung vor Dir liegen, kannst Du mit dem eigentlichen Schreiben beginnen.

Jetzt gilt es nur noch, die Gliederung auszuformulieren.

Meistens wird Deine Hausarbeit am Ende etwas länger sein, als erlaubt. Das ist aber kein Problem, denn beim Fine-tuning Deiner Arbeit kannst Du sie noch einmal kürzen.

Achte darauf, wo die Schwerpunkte Deiner Arbeit liegen. Diese Punkte solltest Du auch am ausführlichsten behandeln.

Was offensichtlich und problemlos ist, solltest Du so knapp wie möglich ansprechen.

Bist Du damit fertig, gilt es die Hausarbeit noch einmal auf Rechtschreibung und Satzzeichen sowie Formalitäten (Deckblatt, Schriftart, Korrekturränder etc.) zu überprüfen.

Gegebenenfalls kann es auch erforderlich sein, ein sogenanntes Hilfsgutachten zu schreiben.

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Jana

Hoffnungslose Träumerin mit einer großen Liebe zum geschriebenen Wort, gutem Essen und Musik.