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Diese Eigenschaften von Fotos sollte jeder Fotograf kennen

Von Lea, veröffentlicht am 16/01/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Fotokompass: Alles, was Du über das Fotografieren wissen musst

Visuelle Kommunikation, Fotoreportagen, Tierfotografie, Luftaufnahmen, Kunstfotografie, zeitgenössische Kunst, Modefotografie, digitale Bilder oder Spiegelreflexkameras – das Feld der Fotografie ist sehr breit.

Egal ob Ihr professioneller Fotograf oder Amateure seid, Euch stehen alle Genres der Fotografie offen, um Eure Kreativität vollkommen auszuleben.

Pressefotograf, Hochzeitsfotograf, Fotoreporter, Retuscheure, Luftbildfotograf, kulinarischer Fotograf, Portraitfotograf, Fotojournalist, Modefotograf…

Es gibt außerdem unglaublich viele verschiedene Berufe in der Fotografie. Aber seid Ihr bereit für einen Beruf als Fotograf oder dafür, Euer Hobby auf die nächste Stufe treiben zu können? In der Fotografie ist es ein bisschen wie in der Kunstgeschichte, denn Ihr lernt aus der Vergangenheit und könnt alte Stile und Techniken neu interpretieren.

Zeitgenössische Fotografie, Fotojournalismus, humanistische Fotografie, digitale Fotografie, Silberfotografie, Landschaftsfotografie oder kulinarische Fotografie, es ist für jeden etwas dabei!

Was ist zeitgenössische Fotografie?

Im Verlauf der Geschichte der Fotografie haben sich die künstlerischen Stile stark verändert. Von der Entstehung der Fotografie Ende des 19. Jahrhunderts bis zu Instagram Posts der letzten Jahre – Fotos haben einen langen Weg hinter sich!

Aber was nennt man zeitgenössische Fotografie?

Zeitgenössische Fotografie wird von Amateuren häufig mit moderner Fotografie verwechselt. Allerdings gibt es eine klar definierte Epoche, die die zeitgenössische (kontemporäre) Fotografie beschreibt. Es handelt sich um alle Fotos von 1980 bis heute.

Und in dieser Zeit ist schon ziemlich viel Kunst zusammengekommen. Sandro Miller, Sabine Pigalle, Thomas Ruff, Terry Richardson, Richard Avedon – viele bekannte Fotografen haben die zeitgenössische Fotografie zu dem gemacht, was sie heute ist.

Doch auch die kontemporäre Fotografie hat selbst bereits einige Trends erlebt. Dazu gehört zum Beispiel die plastische Fotografie. Hierbei handelt es sich um graphische Fotos, eher als dokumentierende. Sie sind also sehr anders, als z.B. Pressefotos. Plastische Fotos gelten als Kunstwerke und das ist auch ihr Hauptzweck.

Was macht zeitgenössische Fotos aus? Modefotografie gehört zur kontemporären Fotografie. | Quelle: Pixabay

Zu anderen Trends gehören z.B. der Piktorialismus oder Otto Steinerts subjektive Fotografie. Die Subjektive Fotografie gibt nicht die objektive Wirklichkeit einer Situation wieder, sondern nur deren bildhafte Deutung. Eine subjektive Interpretation des Betrachters ist also nötig und die Phantasie gefordert.

Auch Modefotografie gehört zur zeitgenössischen Fotografie. Diese Fotos sind heute weit verbreitet und unglaublich beliebt. Egal welcher Trend Euch am besten gefällt, die kontemporäre Fotografie hat in jedem Fall noch rosige Zeiten vor sich.

Was ist humanistische Fotografie?

Einige Jahrzehnte vor der kontemporären Fotografie vereinte die moderne Fotografie Künstler wie Robert Capa oder Henri Cartier-Bresson. In dieser Epoche erblickte auch die humanistische Fotografie das Licht der Welt.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs waren die Länder verwüstet. Es war kein Geld mehr übrigen und alles musste wieder aufgebaut werden. Die Schrecken des Krieges saßen allen noch in den Knochen. Zu dieser Zeit entschieden sich mehrere Fotografen, die kleinen Freuden des Lebens festzuhalten.

Robert Doisneau fotografierte ein Paar, das sich auf der Straße küsste. Dieses Foto wurde weltweit zum Symbol des neuen Trends der humanistischen Fotografie.

Künstler stellen den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Schöpfung.

Kinder spielen im Wasser... Bei der humanistischen Fotografie werden Menschen in normalen Situationen gezeigt. | Quelle: Pixabay

Die beliebtesten Subjekte sind Männer, Frauen, Kinder im Alltag. Schüler, Arbeiter, Hausfrauen – jeder wird fotografiert. Der Trend wird immer größer und zu dem Franzosen Doisneau gesellen sich weitere Künstler wie Izis, Willy Ronis, Edouard Boubat, Henri Cartier-Bresson…

Sie alle entscheiden sich dafür, die Gesellschaft ihrer Zeit zu fotografieren. Die humanistische Fotografie ist damit nicht weit entfernt von Kriegsfotografie oder Pressefotos. Auch zu dieser Zeit entsteht die erste Fotoagentur: Magnum.

Fotografen arbeiten unabhängig und haben die Möglichkeit, ihre Subjekte selbst auszuwählen. Viele der in dieser Zeit entstandenen Fotos werden in der Presse oder Magazinen veröffentlicht.

Auch heute noch praktizieren zahlreiche Fotografen die humanistische Fotografie. Sie gehört zu den dokumentierenden Arten der Fotografie und ist noch immer beliebt in Presse und Magazinen. Allerdings werden Fotos dieser Art inzwischen auch häufig in Kunstgalerien ausgestellt, zum Beispiel die Werke des bekannten Fotografen Steve McCurry.

Landschaftsfotografie: So werdet Ihr zum Profi

Ein weiteres Genre in der Fotografie ist die Landschaftsfotografie.

Landschaften wurden schon so gut wie immer fotografiert. Seit Beginn der Geschichte der Fotografie haben Landschaften professionelle Fotografen sowie Amateure inspiriert und fasziniert.

Aber wie gelingen einem richtig gute Fotos von Landschaften?

Zunächst einmal braucht Ihr die richtige Ausrüstung. Das heißt nicht, dass Ihr die teuerste Ausrüstung kaufen sollt, die es auf dem Markt gibt. Ihr müsst vor allem wissen, was Ihr als Fotograf benötigt. Wir empfehlen Euch, ein Stativ zu benutzen, denn so könnt Ihr Eure Kamera stabilisieren und Euren Fotos besondere Effekte mit Langzeitaufnahmen verleihen. Ihr müsst außerdem an der Zusammensetzung des Fotos arbeiten. Dafür müsst Ihr das richtige Framing auswählen können und die Drittelregel kennen.

Ein weiterer simpler Trick für Amateurfotografen ist übrigens, entweder sehr früh aufzustehen oder sehr spät ins Bett zu gehen. Die Lichtverhältnisse sind bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nämlich sehr viel besser als zu jeder anderen Tageszeit.

Nutzt das natürliche Licht Bei der Landschaftsfotografie kommt es auf das Licht an. | Quelle: Pixabay

Auch mit dem Wetter könnt Ihr natürlich spielen. Nebel, Regen, Sonnenstrahlen und Wind geben Euren Fotos ein ganz besonderes Ambiente. Reißt Euch also zusammen und geht mit Eurer Kamera raus, selbst wenn es gerade nicht so gemütlich ist!

Schaut Euch zur Inspiration bei einem Spaziergang um oder lasst Euch von anderen Fotografen inspirieren. So kommt Ihr vielleicht auf neue Ideen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Ihr andere Fotografen kopieren sollt, sondern vielmehr dass Ihr versteht, welche Details Euch an ihren Werken gut gefallen.

Bei der Landschaftsfotografie geht es vor allen Dingen darum, beobachten zu können und seine Emotionen rüberzubringen. Vergesst außerdem niemals, beim Fotografieren Spaß zu haben!

Diese Fotos haben die Geschichte der Fotografie geprägt

Ihr habt bestimmt ein oder zwei bekannte Fotos im Kopf, die man einmal sieht und einfach nicht wieder vergisst.

Dann gibt es natürlich auch Fotos vor denen man steht und sagt „aah, ja klar kenn ich das“, ohne so richtig zu wissen, was sich eigentlich hinter diesem Foto verbirgt. Von Steve McCurry bis Robert Doisneau, welche Fotografien haben einen Platz in der Geschichte der Fotografie hinterlassen?

  • Der Kuss von Robert Doisneau,
  • Kevin Carters Kleines Mädchen und Geier,
  • Das afghanische Mädchen mit den grünen Augen von Steve McCurry,
  • Jeff Widener’s Panzermann,
  • Heart of Voh von Yann Arthus Bertrand,
  • V-J Day am Times Square von Alfred Eisenstaedt,
  • Das Napalm-Mädchen von Nick Ut,
  • Die junge Omayra Sanchez aus Nevado del Ruiz von Frank Fournier,
  • Aktivist von Manaus von Luiz Vasconcelos,
  • Die Hinrichtung von Eddie Adams‘ Saigon,
  • Der Tod von Aylan durch Nilüfer Demir,
  • Das Porträt von Alberto Korda’s Che,
  • Der Mann, der fällt von Richard Drew,
  • Das Windows Hintergrundbild von Chuck O’Rear,
  • Die Imolation von Thich Quang Duc von Malcolm Browne.

Fotos können einen Einfluss auf uns haben. Viele Fotos sind auf der ganzen Welt bekannt. | Quelle: Pixabay

Hinter jedem dieser Fotos verbirgt sich eine Geschichte. Die Geschichte einer Frau, eines Mannes, eines Religiösen oder eines Revolutionärs. Diese Geschichten haben uns, die Menschheit und die Geschichte der Fotografie geprägt.

Die Entwicklung der kulinarischen Fotografie

Wer von Euch hat noch nie sein Essen fotografiert, wenn es besonders lecker aussah?

Die kulinarische Fotografie ist heute weit verbreitet unter Amateur Fotografen – doch auch professionelle Fotografen beschäftigen sich immer mehr mit Fotos von Essen als Beruf. Doch für wen arbeiten kulinarische Fotografen?

Professionelle Food Fotografen können natürlich selbstständig arbeiten. Sie machen verschiedene Fotos für unterschiedliche Firmen, die diese zu Werbezwecken nutzen. Restaurants, Produzenten, Lieferdienste – es gibt genug Kunden.

Doch auch ein Vollzeitjob als angestellter Fotograf in einem Unternehmen, z.B. für Kochbücher o.ä. ist möglich. Was wäre schließlich ein Rezept ohne Fotos, die einem so richtig Appetit auf das Resultat machen?

Fotografiert Ihr gerne Euer Essen? Food Photography ist heutzutage ziemlich beliebt. | Quelle: Pixabay

Mit einem Fotografie Kurs oder einer kurzen Fortbildung zum Food Photographer lernt Ihr schnell die wichtigsten Techniken und Details für Food Photography. Denn vor allen Dingen ist Essen immer noch ein Stillleben, eine Kunstart die in der Malerei sehr verbreitet ist. Es ist unglaublich wichtig, die Lichtverhältnisse richtig zu nutzen. Dafür muss man die Grundlagen lernen.

Wenn Ihr Euch für Fotografie interessiert, dann folgt ruhig ein paar Instagram Accounts, die sich auf die Art von Fotografie spezialisiert haben, die Euch gefällt. So findet Ihr ganz einfach Inspiration und könnt Euch schnell verbessern!

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