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Kultur und Geschichte des Tanzes im Überblick!

Von Florence, veröffentlicht am 11/06/2019 Blog > Sport > Tanzen > Kultur und Geschichte des Tanzes im Überblick!

Ragga Dancehall, Kizomba, Rock’n Roll oder Lindy Hop… Die Tanzbegeisterten werden immer mehr und die Tanzkurse immer voller. Kein Wunder, denn Tanzen macht Spaß! Egal ob Du es mit Solotanz, mit Paar- oder Gruppentanz versuchst, Du tust Dir etwas Gutes und lernst nebenbei die Kultur und Geschichte des Tanzes besser kennen.

Wie wirst Du zu einem echten Tanzprofi? Wir haben die wichtigsten Punkte für Dich zusammengefasst.

Die Geschichte des Tanzes!

Wer den Tanz liebt, sollte auch seine Geschichte kennen.

Es gibt viele Bücher und Kurse zur Geschichte der Kunst. Und einige dieser Lernangebote spezialisieren sich auch auf die Geschichte des Tanzes! Wenn Du aus Deiner Leidenschaft für das Tanzen einen Beruf machen willst, solltest Du unbedingt von diesen Lernmöglichkeiten profitieren. Wer Tanzlehrer/in werden will, braucht mehr als praktische Tanzerfahrung. Denn Ursprung und Entwicklung des Tanzes sind wichtige Elemente des Tanzunterrichts.

Wenn Du Tanz auf Vollzeit studieren willst, brauchst Du so oder so auch Wissen in dem Bereich. Deine Prüfungen werden nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch sein. Wenn Du gut durch Deine Ausbildung als Tänzer/in kommen willst, ist steht also auch Büffeln auf dem Programm.

Kennst Du die Geschichte Deiner Lieblingstanzart? Egal ob mittelalterlicher oder moderner Tanz: Üben ist angesagt! | Quelle: Pexels

Wenn Du Dir die Geschichte des Tanzes näher anschaust, wirst Du viel neue Tanzarten entdecken:

  • Den Reigen,
  • Lyrische Tänze,
  • Dramatische Tänze,
  • Die Tarantella,
  • Den Zalongo,
  • Die dionysischen Tänze,
  • Renaissance-Tänze,
  • Den Branles,
  • Die Quadrille,
  • Die Basse Danse, usw.

Wenn Du sowieso mehr von geistigen Gefilden angezogen bist, solltest Du Deinem theoretischen Wissen über das Tanzen erst recht die nötige Zeit und Aufmerksamkeit geben. Vielleicht kannst Du Dich so auf die Geschichte des Tanzes spezialisieren und eines Tages Forscher/in oder Professor/in werden!

Wenn Du Dich mit der Geschichte des Tanzes befasst, öffnen sich Dir also viele Türen: Werde ein echter Tanzprofi!

Finde hier Deinen nächsten Tanzkurs in Berlin.

Welchen Tanzstil solltest Du wählen?

Eine SINUS Studie aus dem Jahre 2017 hat ergeben:

„Die Hälfte der Deutschen tanzt, wobei Spaß, Fitness und die Flucht aus dem Alltag im Vordergrund stehen. (…) Ganze 51% tanzen, zumindest von Zeit zu Zeit, Standardtänze, lateinamerikanische Tänze, Disco- oder auch exotische bzw. rituelle Tänze. Am beliebtesten ist dabei das Tanzen ohne vorgegebene Schrittfolge (Disco-Tanz).“

Es ist aber gar nicht so einfach mit dem Tanzen anzufangen. Warum? Weil es so viele unterschiedliche Tanzstile und Angebote gibt! Es ist manchmal gar nicht so einfach die richtige Wahl zu treffen. Musikgeschmack, Persönlichkeit, Veranstaltungsort… Am besten machst Du Dir eine Liste mit den wichtigsten Kriterien, die für Deine Wahl eine Bedeutung haben.

Unser Rat: Denk auch an die Atmosphäre und an die Unterrichtsform, die Du Dir wünschst. Modern Jazz Unterricht kann man gut mit der ganzen Familien nehmen, Salsa oder Tango ist für die Paare unter euch perfekt.

Nimm Dir also ein wenig Zeit, um Dir die Besonderheiten jedes Tanzkurses anzuschauen:

  • Stepptanz,
  • Sportlicher Tanz (Stretchkurs, Zumbakurs, Bodenbarre Kurs …),
  • Tangokurs,
  • Kubanische oder puerto-ricanische Salsa,
  • Hip Hop Tanzkurs
  • Cha Cha Cha Kurs,
  • Swing Kurs,
  • Flamenco Kurs,
  • Bachata Kurs,
  • Orientalischer Tanzkurs,
  • Ragga Dancehall Kurs,
  • Salontanz Kurs, usw.

Du kannst natürlich auch Privatunterricht nehmen, und Dir so ein eigenes Bild über eine Tanzart machen. Auf Superprof bieten mehr als 92% der Lehrer/innen eine kostenlose Probestunde an. Bei einem ersten Tanzkurs Berlin kannst Du eine erste Einführung erfahren, Tanzschritte lernen, die Komplexität und die Möglichkeiten des Tanzstils erforschen.

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Finde die nötige Inspiration in Tanzfilmen

Wer kennt sie nicht, die Tanzfilm-Klassiker: Saturday Night Fever, Flashdance oder Dirty Dancing ?

Diese Filme haben viele Tanzprofis zu Beginn ihrer Karrieren geprägt. Bevor man mit einer Kunst anfängt, tut man gut daran sich von den besten zu inspirieren!

Wer kennt nicht diesen berühmten Satz aus Dirty Dancing: „Nobody puts baby in a corner!“? Hier kannst Du Dir noch einmal die passende Szene dazu anschauen:

Manche Choreographen sind durch den Tanzfilm Genre übrigens echte Stars geworden. Da wäre z.B. Benjamin Millepied: Dieser einstige Solotänzer des New York City Ballet ist heute eine berühmte Persönlichkeit, der dank seiner Arbeit am Oscar prämierten Film Black Swan auch außerhalb des Tanzmilieus berühmt geworden ist.

Ein legendärer Tanzfilm führt Dich in die Welt des Tanzens ein, kann Dir aber auch neue Tanzstile zeigen. Vielleicht gibt Dir der Film ja auch Ideen für eine Choreographie, zu der Du noch die Schritte suchst… für einen Hochzeitstanz, eine Tanzaufführung, oder einen Tanzabend unter Freunden. Wenn Du eine Choreographie aus einem dieser großartigen Filme lernst, wirst Du sicherlich nicht lange alleine auf der Tanzfläche bleiben!

Unter den bekanntesten Tanzfilmen befinden sich folgende Juwelen:

  • Step Up,
  • Dirty Dancing,
  • Footlose,
  • Steppin’,
  • Singin’ in the rain,
  • Shall We Dance ?,
  • Honey,
  • Burlesque,
  • Chicago,
  • Happiness Therapy.

Klassischer Tanz, Modern Jazz oder Zeitgenössischer Tanz: Für jeden Stil gibt es den passenden Film!

Du solltest wissen, dass die meisten Hauptdarsteller/innen in diesen Tanzfilmen nur Tanzamateure sind. Sie lernen in nur wenigen Monaten intensivem Training einige komplexe Tanzschritte (halbe Spitze, den Spagat, eine Arabesque…), werden aber ansonsten von Tanzprofis gedoubelt.

Mit einem Gruppenkurs lernst Du tanzen und wirst zum echten Tanzprofi!

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Tanzzitate: Ein Best-Of

„Kreativ sein heißt, in das Leben verliebt zu sein. Sie können nur dann kreativ sein, wenn Sie das Leben genug lieben, um seine Schönheit zu verbessern, Sie möchten etwas mehr Musik, etwas mehr Poesie, ein bisschen mehr Tanz.“ – Osho

Wenn Du noch die nötige Inspiration zum Tanzen suchst, solltest Du Dir vielleicht einige Tanzzitate durchlesen. Albert Einstein, Friedrich Nietzsche oder H.P Lovecraft: die größten Denker/innen, Philosophen/innen und Schriftsteller/innen haben eine Leidenschaft für das Tanzen gepflegt. Egal wie Du Tanzen lernst: Ein gutes Zitat kann Dich für Dein Tanztraining motivieren, Dich zwischen zwei Tanzkurs Stunden zum Nachdenken bringen, oder Dich bei einem Online Tanzkurs auf den richtigen Weg bringen.

Wie wäre es mit einem Freudensprung? Lass Dich inspirieren und drücke Deinen Körper frei aus! | Quelle: Pexel

Entdecke mit Superprof die wichtigsten Tanzzitate und wer sie zuerst ausgesprochen hat:

  • „Wenn ich Ihnen sagen könnte, wie es sich anfühlt, lohnt es sich nicht, es zu tanzen.“ – Isadora Duncan,
  • „Ein Tänzer tanzt, weil sein Blut in seinen Adern tanzt.“ – Anna Pavlova,
  • „Das Wort spaltet. Tanz ist Vereinigung. “ – Maurice Béjart,
  • „Wenn ich tanze, kann ich nicht urteilen, ich kann nicht hassen, ich kann mich nicht vom Leben trennen. Ich kann nur glücklich sein und mich satt fühlen.“ – Hans Bos,
  • „Die Tänzer sind die Athleten Gottes.“– Albert Einstein,
  • „Gott respektiert dich, wenn du arbeitest, liebt dich aber beim Tanzen.“ – Sufi-Sprichwort,
  • „Der Tanz kann alle Geheimnisse enthüllen, die Musik gewährt.“ – Charles Baudelaire ,
  • „Das Leben ist der Tänzer und du bist der Tanz.“– Eckhart Tolle,
  • „Wir sollten die Tage als verloren betrachten, an denen wir nicht mindestens einmal getanzt haben.“ – Friedrich Nietzsche.

Viele Tanzneulinge sind schüchtern und können noch nicht wirklich locker lassen. Tanzzitate können Dir dabei helfen, Deine Motivation aufzubauen und alle Hindernisse zu überwinden!

Martha Graham ist sicherlich eine der bekanntesten Tänzerinnen und Choreographinnen der Tanzgeschichte. Wenn Du mehr über ihren Werdegang erfahren willst, wie sie die Modern Dance revolutioniert und eine eigene Körpersprache entwickelt hat, solltest Du unbedingt ihre Autobiographie Der Tanz, mein Leben lesen. Die größten Tänzer/innen geben Dir die nötige Inspiration, um jede Blockade zu überwinden und der Star der Tanzfläche zu werden!

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Tanzmusik: die besten Tracks

Du hast schon immer davon geträumt eine berühmte Choreographie zu lernen?

Dann solltest Du Dir Gedanken zur Musik machen. Bei einer Aufnahmeprüfung für eine Tanzausbildung hast Du z.B. meist einen freien Tanz: Du kannst eine Musik frei auswählen und eine Choreographie vortanzen, die ganz Deinem eigenen Geschmack und Deiner Künstleridentität entspricht.

Wie wäre es mit einer eigenen Choreographie? Lass Deiner Kreativität freien Lauf! | Quelle: Pexels

Die berühmtesten Tänze lösen sich im Laufe der Zeit ab. Kennst Du z.B. die Choreographie des weltweiten Hit Songs Gangnam Style? Wenn nicht, kannst Du sie mit diesem YouTube Tutorial lernen. Bei der nächsten Geburtstagsparty kannst Du die Choreographie dann den anderen Gästen beibringen!

Theorie alleine reicht nicht aus: Wenn Du eine komplizierte Choreographie lernen willst, solltest Du am besten privaten Tanzunterricht bei Dir zu Hause nehmen. Der/die Tanzlehrer/in wird vorher die Choreographie in verschiedene Tanzschritte aufteilen, die Du nach und nach lernen kannst. Versuch ein Stück zu wählen, das zu Deinem Musikgeschmack passt. Hier findest Du die besten Songs zum Tanzen!

Viele Paare nehmen privaten Tanzunterricht, um Paartänze zu lernen. Eine gute Choreographie, mit viel Liebe und Talent ausgeführt, das ist die perfekte Mischung, um bei Deiner Hochzeit unter den Scheinwerferlichtern zu glänzen!

Du willst alles über das Tanzen wissen. Wie wäre es mit einem Tanzkurs bei Dir zu Hause?

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Die schönsten Ballette der Tanzgeschichte

Das Ballett ist eine ganz besondere Kunstform. Heutzutage wollen junge Menschen meist etwas Modernes lernen, das Ballett ist mit seiner Theatralik und klassischen Musik aber eher traditionell.

Seit vielen Jahrhunderten führen Ballettliebhaber/innen Relevés, Pas de deux, und Pirouetten zu musikalischen Tönen von Tschaikowski und anderen großen klassischen Komponisten aus.

Das Wort „Ballet“ wurde vom italienischen „balletto“ abgeleitet. „Balletto“ stammt selbst von „ballo“, was so viel wie „Tanz“ heißt.

Das Ballett ist im 15. Jhdt. in Italien entstanden. Das Ballett, bisher ein eher gemeiner, populärer Zeitvertreib, wird königlich. Die Tänzer/innen werden am Hof empfangen und unterhalten den König.

Im 16. Jhdt. ist das Ballett nach Frankreich gekommen, wo es eine neue Blütezeit gekannt hat. Ludwig XIV war ein leidenschaftlicher Tänzer und hat später die Académie Royale de danse (heute: Pariser Oper) in Paris gegründet.

Jean-Baptiste Lully, Molière und Pierre Beauchamp haben zu dieser Zeit als Tanzmeister des königlichen Hofes die Ballettkomödie „Der Bürger als Edelmann“ geschrieben.

Das Ballett hat sich seitdem im Laufe der Jahrhunderte immer weiter entwickelt. Im 20. Jhdt. haben die russischen Ballette neue Bewegungen und innovative Inszenierungen in das Repertoire eingeführt. Auch heute noch ist das Ballett ständigen Wandlungen unterworfen.

Aber wenn sich die Kriterien im Laufe der Jahrhunderte konstant verändert haben… kann man dann überhaupt sagen, was wirklich ein schönes Ballett ist?

Ist ein schönes Ballett vielleicht eines, das bei den Zuschauern/innen ein Gefühl auslöst?

Hinter jedem Ballett stehen viele verschiedene kreative Entscheidungsträger/innen: der/die Choreograph/in, die Tänzer/innen, der/die Bühnenbildner/in, usw. Alle Elemente müssen kohärent miteinander verbunden werden.

Das Zusammenspiel dieser Elemente löst beim Publikum ein bestimmtes Gefühl aus. Choreographie, Musik, aber auch Kostüme, Dekor, Schminke,… viele verschiedene Details spielen eine wichtige Rolle.

Manche Entscheidungen sind sehr rational, manche folgen eher sinnlichen und ästhetischen Intuitionen.

Die Schönheit in der Kunst bleibt aber natürlich ein subjektives Thema, über das sich streiten lässt.

Manche Werke berühren zutiefst Deine/n beste/n Freund/in und lassen Dich selbst völlig kalt.

Manche Ballette haben jedoch etwas besonderes. Es handelt sich meist um historische Werke, die schon seit Jahrzehnten getanzt werden und von großen Komponisten wie Tschaikowski, Mozart oder Bizet komponiert wurden.

Die Geschichten dieser Ballette sind oft von Märchen inspiriert.

Hier eine kleine Liste dieser klassischen Ballette:

  • Schwanensee von Tschaikowski,
  • La sacre du printemps von Strawinsky,
  • Die Zauberflöte von Mozart,
  • Der Nussknacker von Tschaikowski,
  • Dornröschen von Tschaikowski,
  • Don Quichotte von Minkus,
  • Carmen von Bizet,
  • Romeo und Julia von Prokofjew,
  • Die Kameliendame von Chopin.

Diese Ballette sind nicht allen anderen überlegen, aber sie wurden weitaus öfter gespielt und in immer neuen Interpretationen getanzt.

Jede neue Aufführung verspricht einen großen Erfolg.

Welches Ballett möchtest Du zu Weihnachten sehen? Der Nussknacker ist ein klassisches Ballett zur Weihnachtszeit. | Quelle: Visualhunt

Außerdem haben diese Werke die Besonderheit, dass sie Tanzneulingen genauso zugänglich sind wie leidenschaftlichen Tanzprofis. Klassiker, die es sich also zu sehen lohnt!

Tänzer/innen werden oft nach einer Vorstellung eines dieser Ballette zum/r Solotänzer/in ernannt.

Das fügt der Aura dieser Ballette natürlich noch etwas Magie hinzu. Die Träume mancher Tänzer/innen sind beim Tanzen dieser Werke schon wahr geworden.

Also worauf wartest Du noch? Kauf Dir ein Ticket und schau Dir einen Ballett-Klassiker an!

Und für die Praxis: Wähle den perfekten Tanzkurs für Dich.

Die talentiertesten Choreographen

Viele Menschen möchten sich gerne der Kunst zuwenden und eine echte Künstlerkarriere machen.

Ob es sich um Tanz handelt, oder um Musik, Malerei, Fotografie… Angehende Künstler/innen wünschen sich alle eines Tages von ihrer Kunst leben zu können.

So wie Gitarristen davon träumen, Rockstar zu werden, träumen Tänzer/innen davon Solotänzer/innen zu werden. Leider können nur wenige so viel Erfolg und Ruhm haben.

Eine Tänzerkarriere muss aber nicht unbedingt nur auf die Position des/r Solotänzers/in hinzielen.

Ob es sich um Ballett; Jazz Dance oder Hip Hop handelt: alle Tanzarten brauchen eine/n Choreographin/en.

Eine Choreografie wird ebenso wie eine musikalische Komposition als Kunstwerk betrachtet.

Choreografie“ kommt aus dem Altgriechischem:

  • khoeria: Chortanz,
  • graphe: Schrift.

So beschrieb der Begriff Choreografie ursprünglich die Notation der Bewegungen des Chores im Griechischen Drama.

Der/die Choreograf ist Erfinder/in und Regisseur/in des Stückes von kurzen Solo- oder Showtänzen bis hin zu mehrstündigen Inszenierungen.

Der/die Choreograf spielt also im Vergleich zum Theater oder Kino gleichzeitig die Rolle des/r Autors/in und des/r Regisseurs/in.

Wäre das nicht etwas, das Dich interessieren würde?

Für die nötige Inspiration solltest Du Dir die Werke folgender großer Choreografen/innen der letzten Jahrzehnte anschauen:

  • Aurélien Bory,
  • Pierre Rigal,
  • Maurice Béjart,
  • Benjamin Millepied,
  • Carolyn Carlson,
  • Marie-Claude Pietragalla,
  • Kamel Ouali,
  • Mia Frye,
  • Wade Robson,
  • Blanca Li.

Die Profile dieser erfolgreichen Choreografen/innen sind ganz unterschiedlich: Choreograf für Britney Spears, Erschafferin des internationalen Hits „Macarena“, Solotänzer/innen…alle Profile sind vertreten.

Manche sind den klassischen Weg gegangen und haben anerkannte Tanzhochschulen oder Institute besucht. Andere wiederum haben ganz alleine als Autodidakten mit dem Tanzen angefangen und haben sich Stück für Stück einen Namen gemacht.

Wade Robson z.B. wurde schon in frühen Jahren vom legendären Michael Jackson entdeckt.

Wenn das kein vielversprechender Start in eine Karriere ist!

Aber keine Sorge: Um ein/e große/r Choreograf zu werden, brauchst Du nicht unbedingt unter dem Schutz eines Stars zu stehen.

Es ist absolut möglich Karriere zu machen, indem Du für viele kleine oder auch größere Aufführungen und Shows Choreografien entwickelst. Und wer weiß, vielleicht schaffst Du es ja eines Tages bis an die Pariser Oper oder an die Met?

Schau Dir hier unsere Zumba Kurse an.

Aber wie wird man Choreograf/in? Wie fängst Du am besten an?

Als Autodidakt/in oder in einer Tanzschule, oder vielleicht sogar mit einem/r Privatlehrer/in…es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um Tanzen zu lernen. Du solltest die Art auswählen, die zu Deinem Profil und Deinen Vorlieben passt.

Aber eines ist klar: Ohne Arbeit geht es nicht!

Auch wenn viele Tänzer/innen und Choreografen/innen schon ein naturgegebenes Talent mitbringen, handelt es sich bei der künstlerischen Erschaffung von Bewegung viel weniger um Talent, als um jahrelange harte Arbeit.

Denn was all diese talentierten Choreografen/innen wirklich miteinander vereint, ist die Erfahrung und der Wille.

Das gilt für alle Tanzrichtungen. Ob Du Tango oder Salsa tanzt. Ballett oder Jazz Dance. Oder vielleicht sogar eine Mischung unterschiedlicher Stile? Es geht letztlich darum, Dich von den anderen Choreografen, die auch von einer großen Karriere träumen, abzuheben. Etwas Originelles zu schaffen, egal welche Tanzart Du gewählt hast.

Die 10 besten Tänzer/innen der Geschichte

Sie werden oft die Direktoren/innen großer Opernhäuser, werden Solotänzer oder Primaballerina genannt. Sie sind die größten Tänzer/innen der Tanzgeschichte und können uns viel Inspiration geben.

Tanzkompanie, internationale Karriere… diese Tänzer/innen haben außerordentliche Karrieren gehabt.

Maurice Béjart (1927-2007)

Weltweit anerkannter Choreograf, Mitglied der französischen Académie des Beaux-Arts, einer der besten Tänzer des 20.Jhdts, Maurice Béjart gehört zu den ganz Großen der Tanzwelt. Er ist mit seiner Tanzkompanie „Le Ballet du XXème siècle“ durch die ganze Welt getourt.

Vaslav Nijinsky (1889-1950)

Der russische Tänzer und Choreograf Vaslav Nijinsky war Mitglied der Kaiserlichen Tanzakademie in Sankt Petersburg und wurde anschließend Zugpferd der Tanzakademie von Djagilew, die Balletts Russes, eines der bedeutendsten Ballettensembles des 20. Jahrhunderts.

Der russische Tänzer und Choreograph hat die Tanzlandschaft seiner Zeit mit seiner außerordentlichen Sprungkraft und Virtuosität tief beeindruckt.

Manuel Legris (1964)

Er wurde von Maurice Béjart persönlich zum Danseur Etoile der Pariser Oper ernannt. Er hat mit 11 Jahren angefangen im Palais Garnier das Ballett zu lernen und hat eine 30 jährige, über alle Maßen erfolgreiche, Karriere hinter sich.

Legris hat auch sein eigenes Ensemble gegründet: Manuel Legris et ses Etoiles.

Marie-Claude Pietragalla (1963)

Marie-Claude Pietragalla ist in ganz Frankreich berühmt, seitdem sie in der Jury der Sendung „Danse avec les stars“ (ähnlich wie „Let’s Dance“ oder „Dancing Stars“) saß.

Diese talentierte Tänzerin und Choreografin schaffte die Aufnahmeprüfung der Ballettschule der Pariser Oper mit 9 Jahren. Am 22. Dezember 1990, kurz nachdem sie Don Quichotte getanzt hat, wird sie mit 27 Jahren zur Primaballerina ernannt.

Im Jahr 2004 hat sie mit Julien Derouault ihre eigene Kompanie gegründet: Le Théâtre du Corps Pietragalla – Derouault.

Rudolf Nurejev (1938-1993)

Rudolf Nurejev wird gemeinhin als der beste Balletttänzer seiner Generation angesehen, er war außerdem auch Choreograph und Ballettdirektor. Er wird oft auch der Gott des Tanzes“ oder – wegen der Reinheit seiner Bewegung – „Luther des Balletts“ genannt.

Er war von 1983 bis 1989 Direktor des Pariser Opernballetts.

Pavel Dmitrichenko (1984)

Dieser russische Tänzer ist in die Kunst herein geboren worden: Seine Familienmitglieder waren alle Teil des sowjetischen Volkstanzensembles von Igor Moissejew.

Er ist Mitglied des berühmten Bolschoi Theaters und hat bei vielen Balletten wie z.B. Schwanensee, Romeo und Julia oder Spartakus mitgewirkt und internationalen Ruhm erlangt.

Benjamin Millepied (1977)

Er ist mit der berühmten Schauspielerin Natalie Portman verheiratet, die er bei der Arbeit an der Choreografie für den Oscar prämierten Film „Black Swan“ kennengelernt hat. Millepied ist ebenso Tänzer wie Choreograph.

Er war Mitglied des Ensembles des New York City Ballet, seit 2002 sogar als erster Solist. Nach der Arbeit am Film „Black Swan“ wurde er 2014 zum Direktor des Balletts der Pariser Oper ernannt, wo er bis 2016 geblieben ist.

Michael Jackson (1958-2009)

Wer hat nicht schon einmal den berühmten Moonwalk von Michael Jackson ausprobiert? Michael Jackson war ein internationaler Star, Sänger, Tänzer, Choreograph und Regisseur. Der „King of Pop“ war ein echter Tanzpionier, der viele neue Tanzschritte populär gemacht hat: den Moonwalk, den Sidewalk oder den Lean z.B. Dieser Showman inspiriert bis heute noch viele Tänzer/innen und Musiker/innen weltweit.

Schau Dir noch einmal seinen legendären Moonwalk an und probier ihn selber aus:

Patrick Dupond (1959)

Patrick Dupond wurde 1980 zum Solotänzer der Pariser Oper ernannt.

Dupond ist ein großer klassischer Balletttänzer und hat international Karriere gemacht. Er hat mit anderen Tanzstars wie Maurice Béjart oder Rudolf Nurejew kollaboriert und hat diesen als Ballettdirektor der Pariser Oper abgelöst.

Serguei Polunin (1989)

Polunin ist ein hochbegabter Tänzer, der in bescheidenen Verhältnissen in der Ukraine geboren ist und mit 13 Jahren ein Stipendium für eine Ausbildung an der Royal Ballet School bekommen hat. Mit 17 Jahren wurde er vom Royal Ballet engagiert. Mit 20 Jahren wird er der jüngste Solotänzer in der Geschichte des Royal Ballets.

2015 dreht Polunin Dancer – Bad Boy of Ballet eine Dokumentation über sein Leben. Der Film zeigt seine ganze Lebensgeschichte.

Wie Du siehst ist die Geschichte des Tanzes voller schillernder Persönlichkeiten, großartiger musikalischer Werke und Werdegänge. Lass Dich inspirieren und zieh bald schon Deine eigenen Tanzschuhe an!

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