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Wie kann ich Spanisch Sprechen Lernen?

Von Katerina, veröffentlicht am 18/04/2018 Superprof Blog DE > Sprachen > Spanisch > Spanisch Lernen: Die besten Tipps & Hilfsmittel

Du willst Spanisch Lernen?

Egal ob für den Beruf, aus persönlichen Gründen oder einfach, weil Dir die Sprache so gut gefällt: Gründe, Spanisch lernen zu wollen, gibt es eine Menge!

Doch worin liegt das Erfolgsgeheimnis, um irgendwann einmal fließend Spanisch sprechen zu können?

Liegt es darin, den für sich passenden Spanischlehrer zu finden? Liegt es an Deiner persönlichen Motivation & Disziplin?

Oder ist doch die Lehrmethode bzw. sind die Lehrwerke im Spanischunterricht entscheidend?

Wir denken: Alles hängt von den richtigen Entscheidungen auf diesem Lernweg ab.

In diesem Artikel hilft Dir Superprof, Dich bei den Lernherausforderungen im Spanischkurs besser zu orientieren.

Beim Spanisch Lernen schnelle Fortschritte machen

Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören sind die Kernbestandteile jeder Sprache.

Willst Du Deine Spanischkenntnisse verbessern, so musst Du Dich bemühen, jede dieser Kompetenzen parallel zu entwickeln.

Jede einzelne ist wichtig, aber noch wichtiger sind ihre Interaktion, denn die Kompetenzen hängen eng zusammen.

Lesen und Verstehen allein reichen beim Sprachen Lernen nicht aus, genauso wenig wie Sprechen genügt.

Wirf einen Blick in die spanische Presse, lies Romane und Geschichten auf Spanisch gedruckt oder als Ebooks, die Wahl liegt bei Dir.

Lesen erweitert Deinen passiven Wortschatz und hilft Dir ganz natürlich dabei, Deine Ausdrucksweise zu verbessern.

Auf Spanisch Schreiben

Schreibe auf Spanisch, wenn Du alleine bist. Was? Das ist allein Dir überlassen.

Was Dir Spaß macht: ein Tagebuch, ein Bericht oder eine Geschichte, um einige Optionen zu nennen.

Schreiben aktiviert die Kenntnisse, die Du Dir beim Lesen aneignest.

Der Würfel Deiner Kenntnisse und Fortschritte beim Sprachen Lernen | Quelle: Visualhunt

Spanisch Sprechen

Sprechen ist das eigentliche Ziel der Kommunikation.

Finde einen Gesprächspartner, mit dem Du das Spanisch Sprechen üben kannst: sei es bei Skype, in der Nachbarschaft oder in der Bar.

Auch das Hörverstehen ist nicht zu vernachlässigen.

Schlage zwei Fliegen mit einer Klappe: Nutze moderne Medien, um Spaß zu haben und gleichzeitig die spanische Sprache zu hören.

Siehe fern, stöbere durch Lieder auf YouTube, schaue Filme – auf Spanisch!

Suchst Du nach anderen Wegen?

Engagiere einen Privatlehrer oder fahre einfach hin, direkt in ein spanischsprachiges Land!

Mehr Tipps, Details und Beispiele findest Du unter 15 Tipps für schnelle Fortschritte beim Spanisch Lernen.

Methodisch durchdacht Spanisch Sprechen Lernen

Ein Schwerpunkt muss beim Spanisch Lernen gesetzt werden.

Manche vertrauen voll und ganz auf den Privatlehrer, sei es im Spanisch Einzelunterricht oder Kleingruppen.

Andere kaufen ein Ticket in das spanischsprachige Land ihrer Träume.

Sie erhoffen sich, durch den regen Kontakt mit Einheimischen die Sprache von Cervantes zu lernen – die so genannte Sprachbad- oder Immersionsmethode.

Auch das Internet ist voller Spanisch, wenn man weiß, wo man suchen soll.

Lerne Spanisch im Internet Das Internet ist eine unendliche Quelle an Wissen. Nutze sie, um Spanisch zu lernen! | Quelle: Visualhunt

Das World Wide Web steckt voller Podcasts, Videos, Spielen, Artikeln und Übungen für Spanischlernende.

Die direkteste Quelle um Spanisch zu lernen ist und bleibt aber der Kontakt zu Spanischen Muttersprachlern.

Ein Weg Spanisch zu lernen ist, sich in Spanien oder auch in Deutschland einen festen spanischen Freund und/oder Gesprächspartner zu finden, sich oft zu sehen und zu üben.

Spaß ist ein Kernfaktor im Lernprozess. Eine Lernmethode basiert darauf, die Aktivitäten, die Dir Spaß machen, mit dem Spanisch Lernen zu verbinden:

Apps auf dem Handy, Musik, Filme, Bücher und sonstige Medien helfen Dir dabei.

Diese fünf und eine weitere Methode findest Du näher beschrieben unter Die 6 besten Methoden zum Spanisch Lernen.

Ratschlägen zur Lerndynamik folgen

Sei Dir Deiner Grenzen bewusst und versuche, nicht an einem Tag den Everest zu besteigen.

Jeder Lernprozess hat verschiedene Stadien.

Gehe durch alle Stadien, um das Gelernte zu verarbeiten und im Langzeitgedächtnis zu speichern.

Nach dem ersten Kontakt mit neuer Information formt der Mensch Hypothesen, wie diese sprachliche Formen zu nutzen sind.

Dann werden diese Hypothesen durch Interaktion mit anderen überprüft. Manche bestätigen sich, andere werden angepasst und verbessert.

Das heißt, kein Lerner kann das neue Thema sofort perfekt.

Akzeptiere es und lass Dich darauf ein, Neues auszuprobieren – und scheue Dich nicht vor Fehlern.

Fehler helfen Dir voranzuschreiten; schätze sie, statt sie zu hassen.

Glaube fest an Dich und Deine Fähigkeit, Spanisch zu lernen, und mache immer weiter, auch wenn es mal schwer ist.

Auch wenn Du mal nicht genau weißt, wie Du Deine Gedanken korrekt auf Spanisch kommunizierst, versuche es einfach irgendwie.

Besser vereinfacht (nur eine Zeit, keine Konjugation, keine Artikel…) und mit Fehlern zu kommunizieren als zu schweigen.

Hauptsache Du sagst, was Du sagen willst.

Der Kernpunkt der Kommunikation ist das Sprechen. Wenn es darauf ankommt, dann scheuen sich viele davor.

Atme tief ein und aus, sei selbstbewusst und sprich. So lernst Du am besten Spanisch!

…und natürlich: Schätze Deinen Spanischunterricht und versuche, das meiste daraus mitzunehmen.

Bereite den Spanischunterricht vor und nach, bleibe aufmerksam, mach mit und stelle Fragen.

Spanisch wie Kinder lernen Lerne Spanisch, wie Kinder eine neue Sprache lernen: Aktiv, mit Spaß und Enthusiasmus! | Quelle: Visualhunt

Kurz gesagt: Die beste Lerndynamik ist, stets aktiv, selbstbewusst und positiv zu bleiben!

Mehr dazu unter: 5 Ratschläge fürs Spanisch Sprechen Lernen.

So kannst Du Deine Spanische Grammatik gezielt verbessern

Alle lernen Grammatik in der Schule. Ob alle es dann wirklich beherrschen, ist zweifelhaft.

Geh an die Sache schlau ran: Erkenne, dass Dir als deutschen Muttersprachler bestimmte grammatische Themen schwerer fallen, und wiederhole diese immer wieder, bis sie zu Deiner zweiten Natur werden.

Die spanische Grammatik hat einige Phänomene, die man aus dem Deutschen überhaupt nicht kennt.

Das Verb „sein“ wird kontextbezogen entweder als „ser“ oder „estar“ übersetzt.

„Ser“ nutzt man um konstante, essentielle Eigenschaften einer Person, eines Zustandes oder Objektes zu beschreiben.

„Estar“, das sich oft synonymisch auch als „sich befinden“ übersetzten lässt, beschreibt kurzlebige, vergängliche Eigenschaften und Zuschreibungen.

Ein weiteres Phänomen sind die Vergangenheitszeiten. Die Vergangenheit wird im Deutschen mit zwei Zeiten beschrieben und im Spanischen mit drei.

Es ist wichtig, die konzeptuellen Unterschiede der spanischen Zeiten zu kennen.

Das Préterito Perfecto beschreibt abgeschlossene Handlungen mit einem Bezug zur Gegenwart.

Das Indefinido beschreibt abgeschlossene, einmalige, aneinander gereihte Handlungen in der Vergangenheit.

Das Imperfecto beschreibt sich wiederholende, andauernde oder parallele Handlungen in der Vergangenheit.

Das dritte Phänomen, womit viele Schwierigkeiten haben, ist der Subjuntivo.

Der Subjuntivo ist keine Zeit, sondern ein Modus der Verben.

Spanier nutzen diese grammatischen Formen, um Zweifel, Unbekanntheit und mögliche künftige Veränderungen anzudeuten.

Unter Spanische Grammatik Tipps für Deutsche Muttersprachler findest Du mehr Beispiele, Erklärungen und Übungen zu diesen drei grammatikalischen Themen.

Spanisch Aussprache verfeinern

Die spanische Aussprache im Großen und Ganzen ist einfach und oft nicht bedeutungsunterscheidend.

Das bedeutet: Wenn Du mal was falsch aussprichst, wirst Du immer noch verstanden.

Jemand, der nie Spanisch gelernt hat und sich mit einem Sprachführer auf den Weg macht, aus dem er Sätze vorliest, wird höchst wahrscheinlich gut zurecht kommen.

Klassische Stolpersteine, die mehr Zeit und Übung gebrauchen sind das rollende R, das stumme H am Wortanfang, das gelispelte C und Z.

Der Hund will "perro" genannt werden „Soy un perro“. Sprich mich bitte richtig aus! | Quelle: Visualhunt

Im Spanischen gibt es nur 5 Vokale: a e i o u. Ihre Aussprache ist simpel.

Der einzige Haken sind die Diphtonge.

Folgt ein Vokal direkt auf den nächsten, wird einer stärker und der andere schwächer ausgesprochen.

Das /eu/ in „Europa“ wird nicht oj wie im Deutschen, sondern eu mit einem starken e und schwachen u ausgesprochen. Höre es Dir mal auf pons.eu an.

Außer den Konsonanten und Vokalen sollte man auch auf die Satzmelodie achten.

Im Spanischen ist sie fließender als im Deutschen.

Ein Wort fließt melodisch in das andere über. Eine Silbe folgt der anderen. Ohne Pausen.

Mehr Erklärungen, wie genau Du diese Aspekte der spanischen Aussprache verbessern kannst, findest Du unter Spanisch Lernen: Tipps für eine bessere Aussprache.

Spanische Rechtschreibung perfektionieren

Eines der Vorteile der spanischen Sprache ist, dass in den meisten Fällen so geschrieben wird, wie man spricht. Mit wenigen Ausnahmen (natürlich!).

Wenn man diese wenigen Regeln beherrscht, kann man ohne perfekt Spanisch zu können, so gut wie fehlerlos schreiben.

Setze es Dir als Ziel, die spanische Rechtschreibung zu perfektionieren!

Das Akzentzeichen wird im Spanischen nicht willkürlich, sondern nur dann gesetzt, wenn die folgenden zwei Regeln der Betonung nicht erfüllt werden:

  1.  Alle Wörter, die auf N, S oder einen Vokal enden, werden auf der vorletzten Silbe betont, wie in hablas oder gato.
  2. Alle Wörter, die auf einen Konsonanten außer N und S enden, werden auf der letzten Silbe betont, wie in hablar oder tribunal.

Viele spanische Wörter ähneln den englischen oder deutschen, werden aber etwas anders geschrieben.

Oft ist die Frage, ob der Konsonant doppelt oder einfach zu schreiben ist.

Nur vier Buchstaben kommen im Spanischen doppelt vor: C R L N (Merkwort: Carolina). Alle anderen werden immer nur einzeln geschrieben.

Im Deutschen werden Nomen großgeschrieben, im Spanischen nicht. Generell wird alles im Spanischen klein geschrieben außer:

  1. Eigennamen (Barcelona, Venezuela, Pedro, Toledano, Mancha,..)
  2. Satzanfängen (Érase una vez … ./Es war einmal … .)
  3. Abstrakten Konzepten (Fortuna, Historia, Estado)

Weitere Besonderheiten der spanischen Orthografie findest Du unter Spanisch Lernen: Tipps für eine bessere Rechtschreibung

Sprechfluss entwickeln

Entwickle Deine Sprachkenntnisse nachhaltig und vielseitig.

Bleibe optimistisch.

Versuche auf Spanisch zu denken, wenn Du Spanisch hörst, liest, schreibst oder sprichst.

Suche nach Gesprächspartnern und -gelegenheiten.

Und übe das Spanisch Sprechen immer und immer wieder.

Bleibe ruhig.

So wirst Du die Kunst des freien Sprechens auf Spanisch für Dich erobern.

Genauere Tipps, wie Du es lernst fließend Spanisch zu sprechen, kannst Du unter Wie kann ich Spanisch Deutsch Zweisprachig werden? nachlesen.

*

Arbeite daran, die richtigen Entscheidungen auf dem Lernweg zu treffen.

Dann wirst Du schon merken, dass die Entscheidungen oft für Dich arbeiten werden.

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