"Reisen bedeutet herauszufinden, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken."

– Aldous Huxley

2017 war Spanien das am zweitmeisten besuchte Land der Welt, nur von Frankreich übertroffen. Egal ob Sierra Nevada oder Traumstrände am Mittelmeer, UNESCO Welterbestätten oder Flamenco Shows, die spanische Kultur zieht nicht ohne Grund jedes Jahr massenweise Tourist*innen an.

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Und los geht's

Fakten zu Spanien

Spanien, das übrigens das einzige Europäische Land mit einer Grenze zu Afrika ist, zählt Portugal, Andorra, Frankreich, Gibraltar und Marokko zu seinen Nachbarn. Die iberische Halbinsel ist im Süden und im Osten vom Mittelmeer umgeben, während die Pyrenäen im Norden Spanien von Andorra und Frankreich trennen. Im Nordwesten liegt der Atlantik und im Westen grenzt Portugal an.

Das Land ist in 17 “autonome Gemeinschaften” aufgeteilt, die alle von eigenen regionalen Regierungen geleitet werden. In allen 17 Regionen wird Kastilisch gesprochen, während in Galizien zusätzlich Galizisch, im Baskenland Baskisch, sowie in Katalonien, Valencia und auf den Balearen Katalanisch gesprochen wird.

Der höchste Gipfel Spaniens ist El Teide auf der kanarischen Insel Teneriffa mit 3.718 Metern Höhe, die größte Insel ist die zu den Balearen gehörende Insel Mallorca.

Was sollet Ihr also bei der Vorbereitung für den Spanienurlaub beachten? Wieviel kostet eine Reise durch die iberische Halbinsel?

In diesem Artikel liefern wir Euch die Antworten!

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Spaniens

Die Vorbereitung einer Reise macht häufig extrem viel Spaß. Die Vorfreude steigt und der Trip fängt an real zu werden, sobald Ihr Euch die Orte anschaut, die Ihr besuchen wollt, und Euch über die Preise informiert.

Für etwas Inspiration schauen wir uns mal ein paar der schönsten spanischen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen an.

Alhambra, Granada

Als erstes auf unserer Liste ist Alhambra in Granada. Der Name Alhambra stammt aus dem Arabischen und bedeutet in etwa “die rote Festung”.

Alhambra ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Spaniens.
Wer es schon auf die iberische Halbinsel geschafft hat, sollte sich definitiv Alhambra anschauen! | Quelle: unsplash

Die Burg ist nicht ohne Grund eine UNESCO Welterbestätte. Mitten in Andalusien gelegen gehört sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden Spaniens. Alhambra ist ein Meisterwerk der islamischen und maurischen Architektur und beherbergt die Geschichten von Völkern und Religionen aus ganz Europa und dem Mittelmeerraum. Neben der Festung könnt Ihr auch Granada selbst besuchen, eine der schönsten Städte Spaniens.

Die Sagrada Familia, Barcelona

Alhambra ist nicht der einzige Ort in Spanien, den Ihr besuchen solltet. Die Sagrada Familie ist Barcelona ist eine der bekanntesten Attraktionen der Welt und zieht alleine Millionen von Tourist*innen nach Spanien. Sie gilt als eine Votivkirche, womit eine Kirche gemeint ist, die als Zeichen des Dankes für die Rettung aus einer Notlage oder mit der Bitte um Erfüllung eines bestimmten Wunsches erbaut wurde.

Die Kathedrale ist bekannt dafür, dass sie noch immer ausgebaut wird. Die Bauarbeiten der vom Architekten Gaudi entworfenen Kirche begannen im Jahr 1882. Das durch Tourist*innen erwirtschaftete Geld wird für den weiteren Ausbau und Reparaturen des Gebäudes verwendet. Vielleicht wird es eines Tages fertiggestellt sein!

Die Kirche beeindruckt nicht nur dank ihrer massiven Größe, sondern auch ihrer revolutionären Bauart, die zeigt, was für ein Genie der Architekt Antoni Gaudi war.

Die Mezquita de Cordoba, Cordoba

Die letzte unserer Top drei unverzichtbaren Gebäuden Spaniens ist die Moschee von Cordoba. Die Mezquita de Cordoba ähnelt architektonisch der roten Festung Alhambra und ist ebenfalls ein Resultat des muslimischen Einflusses auf Spanien. Ursprünglich war sie eine Moschee, bevor sie zu einer katholischen Kathedrale umfunktioniert wurde. Auch sie ist ein UNESCO Weltkulturerbe.

Die Schönheit von Cordobas Moschee in Worte zu fassen ist unmöglich, sie kann nur persönlich erlebt werden. Versucht bei Eurem Besuch, den zahlreichen Tourist*innen, die es täglich hierhin zieht, nicht zu viel Beachtung zu schenken. Das beeindruckendste dieses Wunderwerk islamischer Architektur ist, dass sie ein Relikt einer Zeit ist, in der Menschen muslimischen, jüdischen und christlichen Glaubens friedlich miteinander lebten und Ihre jeweiligen Religionen und Kulturen respektierten.

Wer diese Sehenswürdigkeit lieber außerhalb der stressigen Stoßzeiten am Tag genießen möchte, kann auch die einstündige Ton- und Lichtshow inklusive Audioguide in neun verschiedenen Sprachen besuchen, von März bis Oktober an allen Wochentagen bis auf Sonntags zweimal pro Nacht, sowie von November bis Februar freitags und samstags stattfindet. Die Tickets kosten etwa 18 €, Studierenden- und Seniorenermäßigungen drücken den Preis auf 9 €.

Die Ciutat de les Arts i les Ciències, Valencia

Die Ciutat de les Arts i les Ciències unterscheidet sich etwas von den bisher erwähnten Orten, denn hier handelt es sich um ein modernes und fast schon futuristisches Gebäude. Erbaut wurde die Stadt der Künste und der Wissenschaften In Valencia Ende des 20. Jahrhunderts. Sie markierte einen Wandel in der spanischen Architektur. Der Gebäudekomplex ist insgesamt 350.000 qm groß und beinhaltet einen botanischen Garten, ein Museum für Meereskunde und ein Kunstmuseum. Besucher*innen, die die Ciutat einmal erkunden, kommen selten aus dem Staunen raus.

Die Stadt der Künste und der Wissenschaften besteht aus sechs Arealen im Trockenflussbett der Turia in Valencia. Dieses beeindruckende Beispiel moderner Architektur wurde vom Architekten Santiago Calatrava entworfen und öffnete seine Pforten in den 1990er Jahren. Die “Stadt” besteht aus folgenden Teilen:

  • El Palau de les Arts Reina Sofia - Eine Opernhaus und Performing Arts Centre
  • L’Hemisfèric - Ein Kino, Planetarium und Laserium
  • L’Umbracle - Beinhaltet Parkanlage und Garten
  • El Museu de les Ciències Príncipe Felipe - Ein Wissenschaftsmuseum
  • Oceonographic - Ein Open-Air Aquarium bzw. Park für Meereskunde
  • Ágora - Eine Mehrzweckanlage für verschiedenste Events

Spanien hat natürlich noch eine Menge mehr zu bieten als diese vier Attraktionen. Andere erwähnenswerten Sehenswürdigkeiten sind:

  • Die Kathedrale von Santiago de Compostela
  • Die Kathedrale von Burgos
  • Das Guggenheim Museum in Bilbao
  • Die Casa Milà in Barcelona
  • Der Königspalast in Madrid
  • Das Kloster Montserrat
  • Die Alcázar von Segovia
  • Die Kathedrale von Palma de Mallorca
  • Die Basilica del Pilar
  • Das römische Theater in Mérida
  • Die Giralda von Sevilla

Was sind die schönsten Städte Spaniens?

Viele der schönsten Sehenswürdigkeiten finden sich auch in den schönsten Städten Spaniens. Aber auch abseits dieser Attraktionen lohnt es sich, ein paar Tage in diesen Städten zu verweilen und die Vorzüge des spanischen Lebens zu genießen.

Madrid

Die wohl bekannteste Stadt Spaniens ist die Hauptstadt Madrid, eine lebendige und kosmopolitische Stadt. In Madrid findet Ihr zahlreiche Nationalitäten vertreten und auch darüber hinaus solltet Ihr mehrere Tage einplanen, um diese große Stadt zu entdecken. Als Hauptstadt zeichnet sich Madrid durch große Boulevards, viel Verkehr und Lärm aus, aber auch durch eine Riesenauswahl an entspannender Parks und schöner Museen.

Weder das Prado Museum, noch das Museum Reina Sofia solltet Ihr verpassen, hier findet Ihr Originalwerke von Künstler*innen wie Pablo Picasso und Salvador Dali.

Aber nicht nur Museumsfans und Geschichtsliebhaber*innen werden sich in Madrid wohlfühlen. Wer beispielsweise kurz vor Nachteinbruch zum Unabhängigkeitsplatz geht, wird einen wunderschönen Sonnenuntergang über den Bögen der Huerta de Alcalá erleben dürfen. Auch lohnt sich ein Nachmittag auf der Gran Via, einer riesigen Einkaufsmeile mit einer breiten Auswahl an Geschäften, Cafés, Bars und Casinos.

Fußballfans sollten am Wochenende den Plaza de Cibeles aufsuchen, wo die Anhänger*innen von Real Madrid sich nach einem Spiel zusammenfinden, um den Sieg ihres Teams zu feiern.

Madrid hat auch in Sachen Essen und Trinken einiges zu bieten, denn die Stadt verbindet Einflüsse aus dem gesamten Land zu einem wahrlich multikulturellen kulinarischen Angebot. Dazu gehören Weinbars, Tavernen und andere traditionelle Trinkstätten. Zu den unterschiedlichen Restaurants gehört ein wunderschönes, gut verstecktes und trotzdem zentral gelegenes Juwel namens La Capilla de la Bolsa. Hier könnt Ihr im inneren einer Kappelle geniales Essen und eine tolle Atmosphäre genießen, inklusive eines Live-Pianisten inmitten der violetten Lichter. Wenn Ihr schon in der Hauptstadt seid, solltet Ihr Euch das auf keinen Fall entgehen lassen!

Barcelona

Es gibt eine Stadt in Spanien, die einiges an Rampenlicht von Madrid abgezweckt hat. Die Rede ist natürlich von Barcelona, eine der beliebtesten Attraktionen für Tourist*innen, die auf der Suche nach Sonne, Strand und Parties sind.

Die am Mittelmeer gelegene Stadt heißt Tourist*innen aus der ganzen Welt willkommen, man könnte sogar meinen, dass es manchmal zu viele davon sind. Deshalb empfehlen wir Euch, die Stadt von Juli bis August zu vermeiden, da sie ansonsten einfach nur überfüllt ist.

Barcelona am Mittelmeer ist immer einen Besuch wert.
Barcelona ist zwar manchmal überlaufen, aber immer wunderschön! | Quelle: unsplash

Die berüchtigte Sagrada Familia inmitten der Stadt haben wir bereits besprochen, aber was hat Barcelona noch zu bieten? Die Antwort ist, dass Ihr eigentlich alles hier findet: Michelin-Restaurants, weltbekannte Strände, tolle Shoppingcenter und ein unglaubliches Nachtleben.

La Rambla, eine Fußgängerzone mit zahlreichen Bars und Clubs, fungiert als das Herz der lebendigen Kunstszene Barcelonas. Hier findet Ihr tagein, tagaus Künstler*innen und Flamenco-Tänzer*innen. Im gotischen Viertel findet Ihr ebenfalls zahlreiche kleine Nachtorte, darunter einige Irish Pubs. Dann gibt es noch El Born, einem etwas gehobeneren und weniger touristischen Viertel. Auch hier gibt es viele schöne Bars und Restaurants.

Sevilla

Wer Andalusien entdecken möchte, darf auf keinen Fall Sevilla verpassen. Die andalusische Hauptstadt ist bekannt für die islamische Architektur, die nicht nur sie, sondern den gesamten Süden Spaniens prägt. Tourist*innen haben in dieser Traumstadt einiges zu entdecken, vom königlichen Alcázar von Sevilla, über den Plaza de España bis hin zur archäologischen Stätte Italica nördlich der Stadt.

Neben den kulturellen Attraktionen bietet Sevilla auch eine Fülle an Grünanlagen und offenen Plätzen. Den Plaza de España haben wir bereits erwähnt, an ihn grenzt ein schöner Kanal. Es gibt aber auch weitere wunderschöne Parks und grüne Gegenden, die einen Besuch wert sind, darunter Le Parc de Maria Luisa. Auch die erwähnte Stätte Italica ist für Fans von Frischluft interessant. Dieses von Tunneln durchzogene Amphitheater versammelte einst 25.000 Menschen auf einmal. Ein Wahnsinnsort!

Andere schöne Spanische Städte

Spanien hat noch eine Menge weiterer Städte, die auf diese Liste gehören. Darunter sind Toledo, Salamanca, Cordoba, Malade, Girona, Granada, Las Palmas und Palma de Mallorca.

Einige beliebte Sommerurlaubsorte sind Cala D’Or, Costa Teguise, Los Cristianos, Lloret de Mar, Puerto Rico, Santa Ponsa, Cala de Finestrat, Fuengirola, Palma Nova, Benalmadena Costa, Alcudia, Magaluf, Puerto Banus, Benidorm, Roquetas de Mar, Ciutadella, Cala en Bosch, Salou, Playa del Ingles, Nerja, Marbella, Alicante und noch viele mehr!

Salamanca trägt aufgrund der Farbe der Sandsteingebäude übrigens den Spitznamen die goldene Stadt. Beim Sonnenuntergang fängt die Stadt an, regelrecht zu glühen. Vielleicht schafft Ihr es, auch diese spanische Perle zu besuchen.

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Wie viel kostet eine Reise nach Spanien?

Von Spanien zu träumen ist schön und gut, aber um die großen Pläne umzusetzen, solltet Ihr ein Budget festlegen und wissen, wieviel die Reise nach Spanien kostet, um auf dem Weg nicht pleite zu gehen.

Egal ob es Russland, Australien oder eben Spanien sein soll, wenn es um das Budget Eurer Reise geht, müsst Ihr drei Dinge beachten: Übernachtung, Essen und Transport.

Transportkosten

Glücklicherweise ist Spanien nicht besonders teuer. Um nach Spanien zu gelangen müsst Ihr beispielsweise zwischen 40 € und 200 € einplanen, abhängig vom Transportmittel, das Ihr nutzt. Die günstigere Variante sind Billigairlines und Langstrecken Busse. Züge wiederum können etwas teurer ausfallen.

Außerdem müsst Ihr die Transportkosten einplanen, die aufzuwenden sind, um andere Städte und Ortschaften zu erkunden oder innerhalb der Stadt verschiedene Viertel, Museen oder Veranstaltungen aufzusuchen. Auch der Preis der Sehenswürdigkeiten muss einberechnet werden, er variiert stark je nach Ort. Wenn Ihr Senior*innen oder unter 25 Jahre alt seid, profitiert Ihr von einigen Vergünstigungen und auch am ersten Sonntag des Monats sind einige Attraktionen kostenlos begehbar.

Übernachtungskosten

Einmal angekommen müsst Ihr natürlich auch ein Dach über dem Kopf haben. Eine Nacht im Hotel kostet zwischen 40 € und 120 €, abhängig vom Niveau. Hostels für Jugendliche sind verglichen mit anderen europäischen Staaten eher teuer, aber auch hier findet Ihr für rund 20 € pro Nacht private Zimmer. Wahrscheinlich werdet Ihr aber ein Badezimmer mit anderen Gäste*innen teilen müssen.

Essenskosten

Beim Essen könnt Ihr Euch entweder selbst versorgen und einfach im Übernachtungsort kochen (wenn Ihr beispielsweise in einem Hostel oder Airbnb unterkommt), oder in Restaurants essen. Eine Mahlzeit im Restaurant kostet im Durchschnitt etwa 15 €, Fast Food bewegt sich im Bereich um 8 €. Wir empfehlen natürlich, Tapas auszuprobieren, die für 2 € oder 3 € pro Gericht zu finden sind.

Euer Budget für den Spanienurlaub ist stark von Eurem Reisestil abhängig. Backpacker*innen zahlen natürlich weniger als jene, die lieber im Luxus Hotel übernachten möchten.

Bekannte Spanische Gerichte und Getränke

Spanisches Essen ist sehr beliebt und auch sehr vielfältig, es ist daher nicht möglich all die Köstlichkeiten zu nennen, die das Land zu bieten hat. Man kann die Liste aber auf die beliebtesten und leckersten Gerichte reduzieren:

  • Spanisches Omelett oder auch Tortilla Española: Als Vorspeise oder Hauptgericht und in fast jeder spanischen Bar verfügbar. Sie besteht aus Eiern, Zwiebeln und Kartoffeln und sieht wie ein Kuchen aus.
  • Gazpacho: Eine Tomatensuppe mit frischen spanischen Tomaten, die kalt und meistens als Vorspeise gegessen wird.
  • Croquetas: Auch Kroketten werden sehr gerne in Bars gegessen, diese mit Schinken und Käse gefüllten Kartoffelteilchen findet Ihr in verschiedensten Varianten.
  • Paella: Dieses spanische Reisgericht mit Gemüse, Zwiebeln und Fleisch oder Meeresfrüchten (zum Beispiel mit Muscheln und Garnelen) findet Ihr oft in großen Paella-Schüsseln auf Märkten. Strittig ist, ob eine traditionelle Paella mit Erbsen zubereitet wird oder nicht, was denkt Ihr?
Paella ist sehr lecker und in Spanien beliebt.
Paella: Ein nationaler Liebling, den Ihr definitiv nicht verpassen dürft! | Quelle: unsplash
  • Pökelfleisch: Pökelfleisch wird gerne in spanischen Haushalten und Restaurants als Vorspeise oder auch als Hauptspeise gegessen. In Madrid gibt es beispielsweise in einigen Bars Chorizo mit Brot auf einem Spieß als Beilage zu einer Flasche Rotwein.
  • Churros: Dieser süße Traum besteht aus frittiertem, mit Zucker überzogenem Teig, der in heiße Schokolade getunkt und geteilt genossen wird. Der letzte Teil ist natürlich optional!
  • Sangria: Dieses alkoholische Getränk gehört vor allem im Sommer zu den beliebtesten Getränken Spaniens. Zubereitet wird Sangria mit Rotwein, Brandy, Sprudelwasser, Zucker, Orangen, Zitronen und Eiswürfeln. Perfekt für einen heißen Tag am Strand!
  • Cava: Cava ist die spanische Version von Prosecco oder Champagner, als ein leichter, spritziger Wein, der aus Katalonien stammt.

Wo solltet Ihr in Spanien übernachten?

In Spanien gibt es genau wie überall auf der Welt, und vielleicht noch ein bisschen mehr, eine Fülle an Hotels, die zur Übernachtung geeignet sind. Egal ob Ihr ein Luxushotel, ein großes Ressort oder ein Hostel sucht, eine Unterkunft in Spanien findet sich leicht. Es sei aber angemerkt, dass Ihr nicht nur in Hotels übernachten könnt.

Campen ist zum Beispiel auch eine Option.

Ihr könnt sowohl mit Zelt, als auch mit Wohnwagen anreisen, an schönen Campingplätzen wird es jedenfalls nicht mangeln.

Eine andere Möglichkeit sind Ferienwohnungen per Airbnb und kostenlose Angebote auf Couchsurfing.

Egal für was Ihr Euch entscheidet, am wichtigsten ist natürlich, dass Ihr das meiste aus Eurer Zeit in Spanien macht!

Wenn Ihr wirklich Spanien besuchen möchtet, kann es sich lohnen, Spanisch zu lernen, da nicht jede Person Englisch spricht, von Deutsch ganz zu schweigen. Auf Superprof gibt es zahlreiche private Lehrkräfte, die Euch Spanischunterricht geben können. Von Einzelunterricht über Onlinekursen bis hin zu Gruppenkursen findet ihr hier alles.

Einzelunterricht ist wohl die effektivste Version, aber er kostet auch am meisten pro Stunde. Onlineunterricht ist meist günstiger, da die Lehrkräfte Ihre Anfahrtskosten nicht mit einberechnen müssen. Auch Gruppenkurse können interessant sein, weil Ihr hier beispielsweise mit einer Freundesgruppe anfangen und Euch die Kosten teilen könnt. Der Stoff wird zwar nicht spezifisch auf Euch ausgerichtet sein, aber dafür zahlt Ihr auch weniger.

Spanische Kultur und Traditionen

Spanien ist hauptsächlich römisch-katholisch geprägt, aber das Land beheimatet verschiedene andere Religionen, darunter Menschen protestantischen, muslimischen und jüdischen Glaubens.

“Währen der heiligen Woche finden Prozessionen statt, bei denen Teilnehmer*innen Capiroten tragen, einem spitzen Hut in konischer Form, der Teil der Uniform einiger Bruderschaften ist. Sie gehen Barfuß und tragen eine Last, die symbolisch für einen Büßer steht.

Religiöse Geschichte zeigt sich in jeder kleinen Stadt, wo das größte Gebäude meistens die Kirche ist. In den großen Städten sind die Kathedralen fast wie Museen.” - Commisceo Global

Spanien ist bekannt für seine religiösen Prozessionen.
Religion spielt in Spanien eine große, wie Ihr an den bekannten Prozessionen erkennen werdet! | Quelle: unsplash

Auch Familie spielt eine große Rolle in der spanischen Kultur, die familiäre Einheit bildet die Basis der sozialen Struktur und erstreckt sich auf Großeltern, Onkeln, Tanten und noch weiter. Es ist heutzutage zwar nicht mehr so üblich, dass die erweiterte Familie in einem Haushalt zusammen wohnt, aber die Familien verbringen trotzdem viel Zeit miteinander und organisieren große Familienveranstaltungen und gemeinsame Essen.

Auch die Größe der traditionellen spanischen Familie hat sich mit der Zeit gewandelt, wie in Deutschland leben die Leute länger und haben weniger Kinder als früher.

Commisceo Global schreibt außerdem: “Traditionell waren Frauen in Spanien Hausfrauen und Männer die Versorger der Familie. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Rolle der Frau in der spanischen Gesellschaft jedoch drastisch verändert und viele besuchen Universitäten und übernehmen Berufe, die vorher von Männern dominiert wurden. Junge, unverheiratete Frauen sind unabhängiger geworden und ziehen für Arbeit und Bildung in die Städte. […] Was die Familie im modernen Spanien angeht, neigen Frauen und Männer dazu, sich elterliche und Haushaltsverantwortungen teilen, vor allem in urbanen Gegenden, wo Frauen eher außerhalb des Hauses in den Städten arbeiten. In ländlich-bäuerlichen Gebieten ist die traditionelle Rolle der Hausfrau häufig stärker ausgeprägt, wobei auch hier Frauen und Männer die Arbeit auf dem Land teilen und sich gegenseitig unterstützen.” 

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus