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Warum Du unbedingt Chinesisch lernen solltest

Von Bertine, veröffentlicht am 17/05/2019 Blog > Sprachen > Chinesisch > Warum sich Chinesisch lernen lohnt?

Die Deutschen beweisen wenig Offenheit, wenn es um Chinesisch geht: Nur 5000 Schüler in Deutschland lernen Chinesisch. Die Zahl stagniert seit Jahren.

Für viele Deutsche scheint China ganz weit weg zu sein und Chinesisch gilt gar als „kleine Sprache“ – dabei handelt es sich um die Sprache, die von den meisten Menschen auf dieser Welt gesprochen wird!

Mithilfe eines guten Chinesischlehrers lässt sich die chinesische Phonetik und Aussprache in weniger als einem Jahr erlernen!

Lasst uns nun gemeinsam die Gründe für Chinesischunterricht genauer unter die Lupe nehmen!

Die Vorteile von Chinesisch

Ganz unabhängig von der Nützlichkeit für Beruf und Alltag, hat die Erschließung einer neuen Kultur durch das Erlernen einer neuen Sprache erhebliche Vorteile für das Gehirn.

Laut einer Studie des Journal of Neuroscience aus dem Jahr 2015, verfügen Zweisprachige über eine bessere kognitive Flexibilität und verbrauchen weniger Energie, um eine Aufgabe auszuführen als ihre Kollegen, die nur ihre Muttersprache beherrschen.

Insbesondere die chinesische Sprache ist ein wahres Wundermittel, um sein Gehirn zu trainieren: Menschen, die Chinesisch lernen, erkranken viel später an Alzheimer, weil die vielen chinesischen Schriftzeichen das Gedächtnis trainieren!

Die Kunst der Kalligraphie schult den Motorik – und schön ist es ausserdem. | Quelle: Pixabay

Die Charaktere Kanji, Kana und Katakana dienen nicht nur zum Schreiben, weit gefehlt!

Das Lernen der chinesischen Schriftzeichen, ermöglicht Dir, die Kunst der chinesischen Kalligraphie zu entdecken und dabei Deinen Sinn für Kreativität und Deine Fingerfertigkeit zu schulen.

Es gibt also viele gute Gründe, Chinesisch zu lernen: Hinter anfänglichen Schwierigkeiten, verbirgt sich eine Sprache voller alter kultureller Bezüge.

Um diese Referenzen zu verstehen, muss man die Schriftzeichen kennen: Zum Verstehen des Alltags-Chinesisch reicht es aus, etwa 3.000 Schriftzeichen zu kennen.

Bei gleichbleibendem Tempo kannst Du also in nur einem Jahr bereits ein sehr gutes Niveau im Chinesischen erreichen!

Darüber hinaus gibt es in der chinesischen Sprache keine Konjugationen. Das Bilden von Sätzen im Chinesischunterricht ist daher sehr einfach!

Lerne Chinesisch, um in China zu arbeiten

Personalvermittler suchen in Lebensläufen nach Mobilität. Auslandserfahrungen werden hoch geschätzt.

China ist DAS Ziel schlechthin, um Deine Offenheit unter Beweis zu stellen. Wenn Du beispielsweise an einer Karriere im Handelswesen interessiert bist, wirst Du den boomenden chinesischen Markt nicht ignorieren können!

Eine Möglichkeit, Erfahrungen in China zu sammeln, ist ein Auslandssemester. Wer über ein Partnerprogramm der eigenen Universität mit einer chinesischen Hochschule nach China geht und nur als Austauschstudent dort studiert, zahlt in der Regel keine Studiengebühren in China.

Eine andere Möglichkeit ist ein Praktikum in China. Allerdings werden seit März 2014 keine Praktikantenvisa mehr für China ausgestellt. Deswegen musst Du ein Arbeitsvisum (Z-Visum) beantragen. Da dies allerdings relativ aufwendig ist, wird das oft umgangen, indem man ein Geschäftsvisum (M-Visum) oder ein Kulturvisum (F-Visum) beantragt.

Diese Art des Visums erlaubt allerdings keine Gehaltszahlungen. Praktika werden also häufig in bar vergütet, also „schwarz“, was illegal ist. Du riskierst also eine Ausweisung bzw. eine Strafzahlung.

Es lohnt sich häufig, nach deutschen Tochterunternehmen in China Ausschau zu halten, die Dir mit der Bürokratie helfen.

Denkt man etwa an diverse Autobauer aus dem Schwabenland, so ist gerade das Chinesisch Lernen Stuttgart eine lohnende Angelegenheit!

Einige Studiengänge wie zum Beispiel „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der Hochschule Zwickau bieten auch einen Doppelabschluss an. Hier gehören ein Semester Studium in China plus Praktikum zum Studiengang. Das erleichtert die Dinge ganz erheblich!

Ein Aufenthalt in China öffnet beruflich viele Türen. | Quelle: Pixabay

Wenn Du auf dem chinesischen Arbeitsmarkt Fuß fassen willst, solltest Du bestimmte Kompetenzen mitbringen, die zu den Spezialgebieten des Landes passen:

  • Tourismus,
  • Neue Technologien
  • Videospiele,
  • Film,
  • Online-Handel

Eine Erfahrung in diesen Bereichen wird von chinesischen Personalvermittlern besonders geschätzt: Wenn Du mindestens zweisprachig bist und über gute Kenntnisse des europäischen und asiatischen Handels verfügst, hebst Du Dich sicher von der Masse ab!

Um die Sprache von Konfuzius zu beherrschen, musst Du den chinesischen Akzent, die chinesischen Traditionen und die verschiedenen Tonlagen des Mandarin kennen: Um Dich mit asiatischen Händlern zu verständigen oder gar ein Team zu leiten, ist es unerlässlich, mündlich kommunizieren zu können.

Lerne Chinesisch, um eine uralte Kultur zu entdecken

Eine Fremdsprache zu lernen, heißt vor allem, eine neue Kultur zu entdecken!

Um Mandarin zu lernen und in die Geschichte und Kultur Chinas einzutauchen, sucht man sich zum Chinesisch Lernen Hamburg oder in anderen Städten am besten einen kompetenten muttersprachlichen Privatlehrer: Das Chinesisch-Deutsch-Wörterbuch alleine wird Dich nicht ausreichend begeistern und motivieren können.

China fasziniert und das ist nicht überraschend: Das Reich der Mitte ist bekannt für seine „Zen“-Doktrin und für die Schönheit seiner Landschaften und Architektur.

Aber auch der religiöse Aspekt des Landes ist interessant.

China vereint verschiedene spirituelle Schulen wie:

  • Taoismus,
  • Konfuzianismus,
  • Buddhismus,
  • Manichäismus,
  • Chinesische Astrologie,
  • Die daoistische Harmonielehre Feng Shui usw.

China hat sogar eine eigene Mythologie, in der jeder Gott als ehemaliger Herrscher dargestellt wird, der über das Land regierte.

Das Studium der chinesischen Theologie ermöglicht es, die Merkmale der sinophonen Sprache klarer zu erkennen.

Zum Beispiel hat das chinesische Ideogramm 藥 seinen Ursprung beim Gott Shénong, der auch als „göttlicher Arbeiter“ bezeichnet wird, und bedeutet „Heilpflanzen“, da Shénong der Pionier der landwirtschaftlichen Techniken in China ist.

Neben den Religionen ist China berühmt für seine hoch entwickelten Künste, die für uns Europäer oft schwer zu meistern sind.

Auch die Kochkunst ist eine ernstzunehmende Disziplin in China. | Quelle: Pixabay

Kein Wunder, dass es auch in Deutschland viele Schulen gibt, die sich auf chinesische Kunst spezialisiert haben. Hier ist eine kleine Auswahl:

  • Kampfkunst: KUNG FU ACADEMY BERLIN, Am Tempelhofer Berg 6, 10965 Berlin
  • Chinesische Medizin und Akupunktur: Shou Zhong – Schule für Traditionelle Chinesische Medizin – Ausbildungszentrum Ost für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V.
    Belziger Str. 69/71
    10823 Berlin
  • Tai Chi und Qi Gong (chinesisches Yoga): SANBAO-Schule für Taichi und Qigong, Bahrenfelderstr. 201A, 22765 Hamburg
  • Chinesischer Origami: Origamischule Mecklenburg-Vorpommern
    18057 Rostock
    Feng Shui: Feng-Shui-Center München, Tel. +49-(0)176 / 803 272 35

Das Verständnis für die chinesische Kultur wird mit Deinen Fortschritten im Sprachunterricht einhergehen. Als Schüler wirst Du zunehmend in der Lage sein, die Traditionen Chinas zu entschlüsseln und damit auch Deine Reisen nach China zu erleichtern!

Lerne Chinesisch, um China zu besuchen

China ist das am vierthäufigsten besuchte Land der Welt und spielt eine wichtige Rolle im internationalen Tourismus. Menschen aus der ganzen Welt wollen die Chinesische Mauer, Hongkong oder Shanghai entdecken…

In einer Umfrage von 2015 hat Pass Planet seine Nutzer gebeten, die Qualitäten von China als Reisedestination zu bewerten:

  • Die Landschaften: 17,35 / 20,
  • Die chinesische Küche: 17.10 / 20,
  • Touristische Attraktionen: 16.30 / 20,
  • Das Preis / Leistungsverhältnis: 16.06 / 20,
  • Kulturelle Möglichkeiten: 14.63 / 20,
  • Das Einkaufen: 14.61 / 20,
  • Die Kosten der Reise: 14.38 / 20.

Kenntnisse im Chinesischen sind nicht nur ein wesentlicher Vorteil, sie sind fast ein Muss für alle, die das ländliche China bereisen möchten, ohne eine durchorganisierte Gruppenreise anzutreten.

In China, wie in vielen anderen asiatischen Ländern, gehört Feilschen einfach dazu. Das wird auf Englisch schwierig werden, besonders in abgelegeneren Gegenden.

Wenn Du Chinesisch sprichst, kannst Du direkt mit Muttersprachlern kommunizieren, ohne einen Übersetzer, ob real oder digital, zu brauchen.

Wer träumt nicht davon, die Chinesische Mauer mit eigenen Augen zu sehen? | Quelle: Pixabay

Wenn Du in den Straßen von Shanghai oder Peking spazierst, kannst Du Orte entdecken, die für Touristen, die kein Chinesisch sprechen, unzugänglich sind, und die Schilder und anderen Straßenanweisungen verstehen, ohne nach dem Weg fragen zu müssen. Eine Möglichkeit, China dank des Chinesischunterrichts in einem neuen Licht zu entdecken!

Chinesischstunden helfen Dir auch dabei, die Körpersprache der Chinesen besser zu verstehen!

Einige Gesten unterscheiden sich völlig von unseren: Die Zahl zwei mit zwei Fingern zu zeigen beispielsweise, bedeutet in China eine 8.

Wenn Du die Sprache beherrscht, wirst Du dieses Problem nicht haben: Unabhängig von Deiner Körpersprache wirst Du in der Lage sein, Dich auf Chinesisch verständlich zu machen.

Ob für einen Sprachaufenthalt, einen Aufenthalt in einer chinesischen Gastfamilie oder einfach für eine Reise, ist das Erlernen von Pinyin, der offiziellen Romanisierung des Hochchinesischen sowie die Basics der chinesischen Kultur (wie zum Beispiel die Höflichkeitsregeln), unverzichtbar, um wirklich in die chinesische Kultur einzutauchen!

Lerne Chinesisch, um eine Sprache zu lernen, die sich von unserer Fundamental unterscheidet

Das Spannendste beim Erlernen der chinesischen Sprache besteht darin, eine Sprache zu gewählt zu haben, die den uns so vertrauten europäischen Sprachen diametral entgegengesetzt ist.

Im Gegensatz zu Englisch, wo wir dank der gemeinsamen germanischen Wurzeln leicht die Bedeutung dieses oder jenes Wortes erraten können, ist es hier unmöglich, zu schummeln!

Die chinesischen Schriftzeichen müssen einzeln gelernt werden und haben manchmal (wenn auch zum Glück nicht immer) mehrere Bedeutungen.

Zum Beispiel bedeutet das Sinogramm 作, zu machen, zu erscheinen, zu schreiben, zu arbeiten und zu überlegen …!

Im Gegensatz zum Deutschen werden im Chinesischen bei der Aussprache verschiedene Tonlagen verwendet: Du musst also nicht nur die Zeichen lernen, sondern auch die verschiedenen Tonlagen, da sich ein Wort je nach der verwendeten Tonlage vollständig ändern kann!

Achte beim Sprechen auf die Tonlage, wenn Du nicht ausgelacht werden willst! | Quelle: Pixabay

Um das Lernen zu erleichtern, wird Pinyin von der überwiegenden Mehrheit der chinesischen Privatlehrer (z.B. auch beim Online Chinesisch Lernen) verwendet. Dieses Romanisierungssystem ermöglicht es dem deutschen Sprecher, die deutsche Schrift eines Zeichens zu visualisieren und somit in der Lage zu sein, den entsprechenden Ton zu treffen.

Hier sind einige Tipps, um die chinesische Sprache so schnell wie möglich zu lernen:

  • Visualisiere die Zeichen: Die Zeichen repräsentieren manchmal Szenen. Mit ein wenig Fantasie wird es leichter, sich an die wichtigsen Sinogramme zu erinnern.
  • Übe Töne: Die vier Töne der chinesischen Sprache sind für die Deutschen oft schwer zu lernen. Am besten trainierst Du mit einfachen Worten.
  • Erstelle Gedächtnisstützen: Die Sinogramme sind so zahlreich, dass es fast unmöglich ist, sie ohne die berüchtigten Karteikarten zu lernen. Pass auf, dass Du nicht die Zeichen wieder vergisst, die Du zuvor bereits gelernt hast. Halte Dich an einen regelmäßigen Rhythmus und wiederhole bereits Gelerntes.
  • Spreche mit Muttersprachlern: Theorie ist gut, Praxis ist besser! Wenn Du keinen chinesischen Freund hast, wende Dich an einen chinesischen Korrespondenten oder, noch besser, an einen muttersprachlichen Chinesischlehrer.

Jetzt hast Du eigentlich alle Karten in der Hand, um ins kalte Wasser zu springen! Los geht’s!

 

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