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Japanisch für Anfänger: Unsere Ratschläge

Von Funzi Olga, veröffentlicht am 21/02/2019 Blog > Sprachen > Japanisch > Japanisch Sprechen leicht gemacht: Unsere Tipps!

„Verlierer haben Ziele, Gewinner haben Systeme.“

Auch wenn wir mit diesem Zitat von Scott Adam nicht ganz einverstanden sind, steckt doch etwas Wahrheit dahinter. Besonders, wenn man eine Sprache wie Japanisch lernen möchte.

Japanisch lernen erfordert Ziele, vor allem aber eine makellose Organisation, um die Schriftzeichen zu lernen und die japanische Kultur zu verstehen.

Hier sind einige Tipps, die euch helfen sollen, Japanisch zu lernen, bevor ihr euch auf die große Reise macht.

Vorab sei gesagt, dass eine progressive Abnahme der Lernmotivation ganz natürlich ist. Nehmt euch nicht zu hart in die Mangel, wenn ihr von Zeit zu Zeit einen Motivationsverlust verspürt.

Möchtet ihr Japanisch lernen, um in Japan zu arbeiten, ein Praktikum zu absolvieren oder einfach für eine anstehende Japanreise?

Wichtig ist ein klares Ziel. Was ist euer Ziel?

Japanisch fließend zu sprechen, erfordert mehr Fleiß und Übung also nur grundlegende Aspekte der Fremdsprache zu beherrschen.

Auch Lesen und Schreiben wird mehr Zeit in Anspruch nehmen, als die Sprache bloß zu sprechen.

Um langfristig motiviert zu bleiben, solltet ihr mit Leidenschaft an das Japanisch lernen herangehen.

Japanisch lernen umfasst verschiedene Schriften. Die drei japanischen Schriftsysteme sind Hiragana, Katakana und Kanji. | Quelle: Japanresor via unsplash

Seid euch dennoch im Klaren darüber, dass euch trotz eurem ausgeprägten Interesse an der japanischen Sprache keine Hindernisse und kompliziertere Lernabschnitte erspart bleiben.

Die größte Herausforderung ist es, trotz der Hindernisse, die Motivation zu behalten:

  • Leidenschaft
    Zu Beginn ist alles neu. Jeden Tag werdet ihr neue japanische Wörter und zum Beispiel das Kanu lesen und sprechen erlernen. Wenn es euch gelingt, euch auch an repetitiven Aufgaben wie japanisch Vokabeln lernen zu erfreuen, ist die Leidenschaft wahrhaftig.
  • Misserfolge
    Bei jeder Sprache gibt es einfachere und komplexere Lernabschnitte. Beherrscht ihr erstmal die japanische Aussprache, gilt es, die Schriftsprache (Hiragana, Katakana, Kanji) zu erlernen. Habt dabei vor Augen, dass es kein „Scheitern“ gibt: Aus Fehlern lernt ihr schneller als aus Erfolgen.
  • Entschlossenheit
    Durch die ganz normale Alltagsroutine kann das japanisch Lernen schon mal in den Hintergrund geraten. Was allerdings dafür sorgt, dass ihr die Sprache nicht aufgebt, ist eure Entschlossenheit. Kommt immer wieder auf das Japanisch lernen zurück, um voranzuschreiten.

„Act like a baby“

Beim Lernen der Muttersprache, fangen alle grundsätzlich damit an, sie zu sprechen. Im Englischen wird diese Methode „act like a baby“ (zu deutsch: „Verhalte Dich wie ein Kleinkind“) genannt.

Erinnern wir uns zurück. Wie haben wir als Baby sprechen gelernt? Genau, wir haben hingehört, was unsere Eltern sagten, ein paar Worte oder Laute aufgenommen und sie wiederholt.

Mit Hilfe der Eltern, korrigiert sich das Kleinkind nach und nach selbst und macht Fortschritte darin, sich richtig auszudrücken.

Um schnell voranzukommen und endlich nach Japan reisen zu können, ohne komplett verloren zu sein, sollet ihr vorab so tief wie möglich in die Sprache eintauchen.

Nach Japan reisen ohne Japanisch zu sprechen?

Hört zum Beispiel Radio, schaut euch Filme an, folgt japanischen Nachrichten oder einem Japanischkurs online; Entdeckt populäre Lieder und Charts aus dem Land der aufgehenden Sonne…

Versucht dann die Laute und Worte, die ihr hört, zu wiederholen. Natürlich ist auch jegliche Bemühung sie zu verstehen vorteilhaft.

Ihr könnt dies zuerst allein und dann mit einem japanischen Lehrer oder Muttersprachler machen, der euch gerne korrigiert.

Ist es sinnvoll, den Unterricht in einer japanischen Sprachschule zu besuchen? Habt keine Angst vor Fehlern, sie helfen euch beim Japanisch lernen. | Quelle: pixabay

„Ein Mann, der keine Fehler macht, ist stark. Derjenige, der aber Fehler begeht und aus ihnen lernt, ist noch stärker.“ – Boris Becker

Genau wie ein Kleinkind, das seine Muttersprache lernt, sollte man auch im Jugend- und Erwachsenenalter keine Angst haben, sich zu irren.

Fehler sind insofern nützlich, dass wir aus ihnen lernen.

Japanisch sprechen zu können, ist die Grundlage für alles, was darauf folgt.  Sprechen ist einfacher als Schreiben und erlaubt es, sich mit Japanern zu verständigen.

Seid ihr auf der Suche nach einem Japanischkurs Stuttgart?

Kana beherrschen

Nachdem das Sprechenlernen erfolgreich gemeistert wurde, ist es an der Zeit, zur Schrift überzugehen.

Bevor ihr euch jedoch mit der Grammatik und Kanji beschäftigt, solltet ihr erst das Kana beherrschen. Es besteht aus Hiragana und Katakana.

Die beiden Silbensysteme sind die Grundlage der japanischen Schrift und bilden das „japanische Alphabet“.

Japanischunterricht ist durchaus nützlich um Kana zu lernen. In jedem Fall, muss man mit dem Herz dabei sein, denn kein Lehrer wird euch dabei helfen können, wenn ihr es nicht wirklich wollt.

Japanisch lernen braucht Motivation. Zum Japanisch lernen, muss man die Überzeugung haben, gut genug zu sein. | Quelle: pixabay

Beginnt am besten mit dem Lesen üben. Wenn ihr das Kana fließend lesen könnt, geht über zum Schreiben.

Auch wenn das Romaji zum Erlernen der Aussprache nützlich ist, solltet ihr ab diesem Lernniveau versuchen, darauf zu verzichten und euch stattdessen mit japanischen Ideogrammen befassen.

Ist Japanisch eine schwierige Sprache?

Stellt euch einen effektiven Zeitplan zusammen. Verwendet Übungstechniken, die euch helfen, Kana ins Langzeitgedächtnis aufzunehmen. Die Kanpai-Website wirbt mit einer effektiven Lernmethode in 3 Tagen.

Nun, wir sind ein wenig skeptisch bezüglich der drei Tage. Wir schätzen, dass es wohl eher zwei Wochen Arbeit braucht, um das Kana langfristig beherrschen.

Intensivkurse mit einem Lehrer können dir darüberhinaus helfen, schneller zu lernen. Letztendlich musst du aber von dir selbst aus die Zeit zum Lernen und Üben finden.

Hier findet ihr alle unsere Japanischkurse.

Mit einem persönlichen Lernrhythmus täglich üben

Japanisch lernen erfordert viel Arbeit. Erwartet nicht, nach einem Stunde des wöchentlichen Japanischkurs die Fremdsprache fließend zu sprechen.

Ein regelmäßiger Lernrhythmus ist notwendig beim Sprachen lernen. Arbeitet jeden Tag an eurem Japanisch! | Quelle: Aziz Acharki via unsplash

Die wichtige Sache ist, euer persönliches Tempo zu finden und regelmäßig zu üben, selbst wenn es täglich nur 10 Minuten sind.

Es ist einfacher eine Sprache zu lernen, wenn man sich täglich mit ihr auseinandersetzt.

Habt ihr die Motivation, so braucht ihr jetzt Disziplin. Gewöhnt euch einen Rhythus an, in dem das Japanisch lernen problemlos ein Zeitfenster findet.

Stephen King erklärt in seinem autobiographischen Essay Unwriting, wie er zum Schriftsteller wurde. Auch er gewöhnte sich einen Rhythmus an: Jeden Tag schrieb er 1500 Wörter. Jeden. Tag.

Gewohnheiten werden zwar ab und an kritisiert, jedoch sind sie für den Erfolg unerlässlich.

Nehmt euch Stephen Kings Fall: Es muss doch für ihn viel einfacher gewesen sein, täglich 1500 Wörter zu schreiben, anstatt alle zwei Wochen 10.000 Wörter.

Baut eure Japanisch Lektionen mit einfachen Mitteln in euren Alltag ein, etwa mit Radio hören, Fernsehen, Manga lesen…

Sich einen neuen Rhythmus anzugewöhnen, ist natürlich einfacher gesagt als getan.
Ein kleiner Tipp: Probiert doch mal die 30-Tage Herausforderung.

Es gibt zahlreiche Handbücher für Japanisch. Der Fit in 30 Tagen Japanisch Guide von Langenscheidt ist eine gute Stütze, um euch innerhalb eines Monats eine Lernroutine anzugewöhnen.

Mehr Infos zum Buch bekommt ihr hier. Oder sucht ihr eher nach einem Japanischkurs Köln?

Natürlich braucht Japanisch lernen mehr als nur 30 Tage. Jedoch ist diese Zeitspanne ideal, um die Japanisch Lektionen in den Alltag einzubauen und auch über die Zeit hinaus mühelos dran zu bleiben.

Das sind die effektivsten Lernmethoden für Japanisch. 

Mit Muttersprachlern sprechen

Von japanischen Schriftzeichen fühlt ihr euch vielleicht zunächst erstmal erschlagen. Macht euch darüber zu Beginn keine Sorgen.

Es ist durchaus möglich eine Zeit lang auf das Erlernen der japanischen Schrift zu verzichten, selbst wenn man in Japan leben will. Das Wichtigste ist erstmal, dass man Japanisch kann.

Was könnte an dieser Stelle effektiver sein, als mit einem Muttersprachler zu sprechen?

Neben der Korrektur in Aussprache, Grammatik, Syntax sowie der Bereicherung des Wortschatzes kann euch ein Muttersprachler viel über die japanische Kultur und Umgangsformen erzählen.

Sucht euch einen Tandem Partner für Japanisch. Ein Sprachaustausch kann ein guter Weg sein für Fortschritte im Japanisch lernen. | Quelle: Shinobu via pexels

Ergibt sich vielleicht sogar ein Sprachaufenthalt auf dem Land? Das wäre noch besser! Das Leben in Japan unterscheidet sich sehr stark vom deutschen Alltag.

Die japanische Kultur ist von zahlreichen Verhaltenskodexen geprägt.

Ein „Mentor“ für Japanisch ist die ideale Lösung, um vor Ort selbstständig zurechtzukommen. Wenn ihr auf die Schnelle keinen findet, guckt doch mal, ob ihr in Online-Foren oder in Facebook-Gruppen fündig werdet.

Internationale Kommunikation ist dank Skype und ähnlicher Dienste sehr einfach geworden. Ihr wäret sicherlich überrascht, wenn ihr wüsstet, wie viele Japaner europäische Sprachen erlernen wollen.

Der Austausch mit einem Muttersprachler ist also für euch beide eine Win-Win Situation, von der ihr parallel zum Japanischunterricht oder Japanischkurs Online profitieren könnt.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass

  • ihr um jeden Preis motiviert bleiben solltet. Motivation ist grundlegend beim Erlernen einer Sprache.
  • ihr vom Anfang an beginnen müsst. Guckt euch ab, wie Kleinkinder ihr Muttersprache lernen. Hört genau zu, wiederholt und versucht dann, euch selbst zu korrigieren. Es ist das Geheimnis motivierten und effektiven Lernens.
  •  Kana auswendig zu lernen voraussetzend ist, bevor man mit der japanischen Schriftsprache beginnt
  • einzelne, unregelmäßige Lerneinheiten euch nicht im Japanischen voranbringen werden. Stellt euch einen Tagesablauf zusammen, mit dem ihr mindestens 10 – 15 Minuten pro Tag übt.
  • ihr schließlich einen Muttersprachler finden solltet, mit dem ihr euch austauschen könnt und der euch korrigiert, um schlussendlich fließend Japanisch zu sprechen.

Entdeckt hier den Japanischkurs Düsseldorf!

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