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Tipps, wie Du Dein Italienisch-Niveau verbessern kannst

Von Alice, veröffentlicht am 22/11/2018 Blog > Sprachen > Italienisch > Italienisch für Beginner: So machst Du schnelle Fortschritte

Italienisch zu lernen ist eine sehr gute Entscheidung und das aus verschiedenen Gründen.

Italien ist eins der beliebtesten Urlaubsländer weltweit. Jährlich zieht es rund drei Millionen deutsche Touristen in das südliche Land.

Italien ist mit seinen 57 Millionen Besuchern im Jahr 2017 auf Platz fünf der beliebtesten Reiseziele weltweit.

Mit seiner traumhaften Landschaft und seinem großen kulturellen Erbe ist Italien immer eine Reise wert.

Wenn Du italienisch sprichst, wird Dir der Urlaub dort noch mehr Spaß machen.

Egal aus welchen Gründen Du gerne italienisch lernen möchtest und einen Italienischkurs belegst, man möchte immer schnelle Fortschritte machen.

Zum Glück gibt es einige Tipps und Tricks, wie Du Deine italienische Grammatik und Deinen mündlichen Ausdruck verbessern kannst. Wir zeigen Dir, wie es geht.

Andiamo!

Los geht’s mit den wichtigsten Wörtern

Wenn wir ein bisschen nachdenken, können wir uns alle an bestimmte Schlüsselmomente aus unserer Schulzeit erinnern: die Konjugation von Verben oder die schriftliche Multiplikation.

Man musste Dinge auswendig lernen und diese fehlerfrei aufsagen oder aufschreiben können.

Wenn Du mit einem Privatlehrer Italienisch lernst, dann können Dir diese Lerntechniken von damals helfen.

Es ist wirklich sinnvoll, sich die wichtigsten Wörter aus den Übungen und Dialogen immer wieder anzuschauen, denn so machst Du die schnellsten Fortschritte.

Der Psychologe Martin Schuster sagt: „Wer das Gelernte nicht hin und wieder mal abruft, und sei es zwei, drei Mal im Jahr, verschüttetet es. So ist es auch mit Sprachen: Wenn man sein Englisch oder Japanisch nicht anwendet, vergisst man vieles.“ (Quelle: WDR)

Wir sollten uns die Ratschläge von Experten zu Herzen nehmen und sie beim Italienischlernen anwenden!

Lernzettel machen Versuche Dir die neuen Vokabeln nach Deinen Interessen zu sortieren. | Quelle: Pixabay

Du könntest zum Beispiel die neu erlernten italienischen Vokabeln nach Themen in verschiedene Gruppen einsortieren:

  • Italienische Wörter zur Kommunikation: buongiorno, arrivederci, a domani, grazie mille…
  • Italienische Wörter um sich vorzustellen: mi chiamo (ich heiße), sono tedesca (ich bin Deutsche), piacere (sehr erfreut)…
  • Italienische Wörter zum Reisen: tornare indientro (hin und zurück), un biglietto (ticket), la destinazione (das Ziel)…
  • Italienische Wörter zum Kochen: la cucina (die Küche), la tazza (die Tasse), il forno (der Ofen)…
  • Italienische Wörter für Emotionen: felicità (das Glücklichsein), depresseo (deprimiert), scherzo (Witz)…

Diese italienischen Vokabellisten sollten auch etwas mit Deinen persönlichen Interessen zu tun haben und warum Du Italienisch lernen willst.

Ein Sportler, der in Italien arbeiten möchte und einen einen Italienischkurs belegt, braucht beispielsweise nicht die gleichen Vokabeln, wie ein Student, der ein Erasmussemester in Italien absolviert.

Außerdem richten sich die Lerninhalte eines Italienischkurses nach dem Niveau des Schülers bzw. der Schülerin.

Das Wichtige ist, regelmäßig zu üben: Es ist besser, sich jeden Tag etwa 15 Minuten damit zu beschäftigen, ein paar neue italienische Wörter zu lernen, als einmal zwei Stunden intensiv und dann nie wieder.

Dein Italienischlehrer wird Dir Tipps geben, wie Du am besten lernen kannst; frage ihn ruhig um Rat.

An der italienischen Aussprache arbeiten

In allen Fremdsprachen ist es das Gleiche: Wenn man eine neue Sprache lernt, dann ist es sehr wichtig, sich mit der Aussprache zu beschäftigen.

Um Italienisch sprechen zu können ist es wichtig, auch Italienisch zu hören.

Ohren auf! Je mehr Du die italienische Sprache hörst, desto besser wirst Du selber sprechen können. | Quelle: Pixabay

Dein Italienischlehrer spricht bestimmt auch oft mit Dir auf Italienisch und dadurch wirst Du Dich schon verbessern.

Er wird Dir dabei helfen, noch schneller voranzukommen und Dich auf die phonetischen Feinheiten der italienischen Sprache aufmerksam machen:

  • Die Betonung: generell auf der vorletzten Silbe, wie im Spanischen und Portugiesischen
  • Die Aussprache des R: es ist ein rollendes R
  • Die Diphthonge: in denen alle Vokale auch ausgesprochen werden (puoi – du kannst)
  • Der Buchstabe „z“: wird ausgesprochen wie „tz“
  • Der Buchstabe „c“: vor einem Vokal ausgesprochen „ch“

Sobald Du diese phonetischen Besonderheiten kennst, ist es wichtig, Dein Ohr zu schulen: Italienisch hören. Am besten natürlich von Muttersprachlern, da diese die Sprache am besten beherrschen.

Dafür gibt es auch neben einem Sprachkurs noch andere Möglichkeiten:

  • Italienische Filme in der Originalversion mit Untertitel schauen: Auf diese Weise kannst Du Dich an die Sprache Dantes gewöhnen. Empfehlenswerte Filme wären in diesem Zusammenhang: La Grande Belleza de Sorrentino, La Vita è bella de Benigni, La Dolce Vita de Fellini…
  • Italienisches Radio im Internet hören : Der italienische Informationssender Radio 24 oder der Sender mit italienischen Liedern Radio Cuore…
  • Italienische Lieder: Zum Beispiel von Zucchero, Pavarotti, Andrea Boccelli…
  • Italienische Vereine aufsuchen: So kannst Du in Deiner Stadt an italienischen Veranstaltungen teilnehmen und vielleicht auch Muttersprachler kennenlernen.

Bekannte italienische Wörter

Du fängst schon ab der ersten Stunde Deines Italienischkurses an zu lernen. Aber um stetig besser zu werden, ist es wichtig, seine Kenntnisse zu festigen.

Aus diesem Grund musst Du nach jeder Italienischstunde noch einmal selber den Stoff nacharbeiten.

Es ist wichtig herauszufinden, welche Kenntnisse man bereits besitzt:

  • Zum einen hilft es Dir und Deinem Italienischlehrer dabei, ein passendes Lernkonzept zu erarbeiten.
  • Darüberhinaus gibt es Dir mehr Selbstbewusstsein, neue Dinge zu lernen, wenn Du bereits Vorkenntnisse hast.

Damit Du noch besser lernen kannst, haben wir hier einige Lerntipps für Dich:

  • Merkblätter: auf denen Du die im Kurs erlernten Dinge noch einmal umformulieren und auf diese Weise wiederholen kannst.
  • Reproduktion: indem, Du die Aufgaben aus dem Italienischkurs so lange übst, bis Du keine Fehler mehr machst
  • Kommunikation: mit einem Muttersprachler die theoretischen Inhalte praktisch anwenden

Die letzte Option setzt natürlich voraus, dass man einen Muttersprachler in seinem Umfeld hat.

Wenn das nicht der Fall ist, könntest Du Dich an eine italienische Organisation oder einen italienischen Verein wenden.

Vielleicht könntest Du eines Deiner Hobbies mit dem Italienischlernen verbinden, zum Beispiel einen Kochkurs auf Italienisch machen. So schlägst Du direkt zwei Fliegen mit einer Klatsche: Du lernst die italienische Küche kennen und verbesserst nebenbei deine Sprachkenntnisse.

Pasta, Pizza! Wer liebt nicht die italienische Küche? | Quelle: Pixabay

Wenn Du Dich mit der italienischen Kultur auseinandersetzt wirst Du auch Deine Sprachkenntnisse verbessern können, denn Sprache und Kultur gehören eng zusammen.

Sprachtandem Deutsch – Italienisch

Um das was Du in Deinem Italienischkurs gelernt hast auch nicht zu vergessen, musst Du üben.

Aber abgesehen von einer Sprachreise nach Rom oder einem Roadtrip durch die Toskana ist es schwierig, im Alltag Italienisch zu sprechen.

Wenn Du Italiener kennenlernst, die gerne Deutsch lernen wollen, dann könntet ihr euch gegenseitig beim Sprachenlernen unterstützen.

Du bringst einem Italiener Deutsch bei und im Gegenzug bringt er Dir Italienisch bei – ein Sprachtandem.

Dieses Austauschsystem stellt eine starke Verbindung zwischen den beiden Partnern her und man lernt sich gut kennen.

In den letzten Jahren sind viele neue Plattformen des Austauschs und des gegenseitigen Helfens gegründet worden, weil immer mehr Menschen ihr Wissen und Können an andere weitergeben wollen.

Sprachtandem Triff Dich mit Deinem Tandem-Partner in einem Café und unterhaltet Euch auf Italienisch. | Quelle: Pexels

Wenn Du ein solches Sprachtandem zusätzlich zu Deinem Italienischkurs machst, dann kannst Du Deine Kenntnisse in einer echten Konversation anwenden.

Egal ob Du zum Spaß, für die Arbeit oder Dein Studium Italienisch lernen willst, Du solltest Dich immer an folgende Grundsätze halten:

  • Regelmäßigkeit: tägliches Wiederholen, damit Du Dein Gedächtnis trainierst,
  • Zwischenbilanzen: damit Dein Italienischlehrer Dein aktuelles Niveau erfassen kann,
  • Konversation: regelmäßiger Austausch mit italienischen Muttersprachlern,
  • Kultur: eintauchen in die italienische Kultur und Geschichte.

Danach bist Du bereit, um einen Test zu machen und Dein Italienischniveau zu überprüfen.

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